DE19544902A1 - Schaltungsanordnung zum automatischen Erkennen der Zeilennorm eines Videosynchronsignals - Google Patents
Schaltungsanordnung zum automatischen Erkennen der Zeilennorm eines VideosynchronsignalsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum automatischen Erken
nen der jeweiligen Zeilenzahl eines Videosynchronsignals gemäß der 525- bzw. 625-
Zeilennorm und automatischen Erzeugen eines der jeweiligen Zeilenzahl entspre
chenden Signals, wobei von einem Hauptsynchronimpulsgenerator ein horizontal
frequentes Synchronimpulssignal über eine Phasenregelschleife mit einem in der
Rückführung der Regelschleife angeordneten programmierbaren Teiler abgeleitet
wird.
Bei den derzeit üblichen Farbfernsehsystemen gibt es weltweit hauptsächlich zwei
unterschiedliche Zeilennormen, nämlich 525 Zeilen bei 30 (bzw. 29,97) Hz Voll
bildfrequenz und 625 Zeilen bei 25 Hz Vollbildfrequenz. In Postproduktions-Fern
sehstudios wird im allgemeinen mit den gleichen Fernsehgeräten, wie Fernsehfilm
abtaster, Videorekorder, Farbkorrekturgeräte, Video-Mischer etc., in den verschie
denen Farbfernsehnormen gearbeitet, d. h. also sowohl mit 525 als auch mit 625 Zei
len. Um nun zu vermeiden, daß beim Wechsel der Zeilenzahl alle an den Hauptsyn
chronimpulsgenerator des Fernsehstudios angeschlossenen Fernsehgeräte einzeln um
geschaltet werden müssen, ist es wünschenswert, nur die Zeilenzahl bei der Erzeu
gung der Synchronimpulse zu ändern, also den Hauptsynchronimpulsgenerator um
zuschalten, um damit dann gleichzeitig alle hiermit synchronisierten Fernsehgeräte
automatisch an die neue Zeilenzahl anzupassen. Dabei muß, um Bildausfälle zu
vermeiden, eine hohe Störsicherheit gefordert werden.
Aus der US 4,402,011 ist bereits eine automatische Erkennungsschaltung für
unterschiedliche Zeilennormen (525-/625-Zeilen) bekannt, welche jedoch speziell
für Heimfernsehempfänger vorgesehen ist. Hierbei ist nur ein einfacher fest einge
stellter horizontalfrequenter Oszillator als Taktgeber für einen Zeilenzähler vor
gesehen.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Schal
tungsanordnung der eingangs genannten Art anzugeben, welche insbesondere für
Fernsehgeräte in Fernsehstudios anwendbar ist, wobei Abweichungen der Horizon
talfrequenz, die aus einem in der Frequenz nachgeführten Takt abgeleitet wird, um
einen definierten Betrag vom Sollwert zulässig sein sollen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Zeilenzähler vor
gesehen ist, welcher mit dem von der Phasenregelschleife abgeleiteten horizontal
frequenten Synchronimpulssignal getaktet und mit dem vollbildfrequenten Synchron
impulssignal rückgesetzt wird, daß an die Ausgänge des Zeilenzählers eine Deko
dierstufe angeschlossen ist, welche einerseits ein Signal zur Angabe der Beibehal
tung oder des Wechsels der vorhandenen Zeilennorm und andererseits ein bei einem
erfolgten Wechsel die neue Zeilennorm kennzeichnendes Signal abgibt, und daß eine
an die Ausgänge der Dekodierstufe angeschlossene Signalauswerteschaltung vor
gesehen ist, welche ein der bisherigen Zeilennorm oder - nach Erkennen eines
Wechsels - der neuen Zeilennorm entsprechendes Steuersignal abgibt.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung hat den Vorteil, daß damit eine hohe
Störsicherheit der an den Synchronimpulsgenerator angeschlossenen Fernsehgeräte
erreicht wird. Das ist bei den im Studiobetrieb, insbesondere auch im Postproduk
tionsbetrieb eingesetzten Fernsehgeräte besonders wichtig, da eine von evtl. Störun
gen verursachte Umschaltung der Zeilennorm zu stark erhöhten Produktionskosten
führen würde, was von den Anwendern nicht akzeptiert wird. Außerdem zeichnet
sich die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung durch geringen Aufwand aus, da
die in einem Genlock der Fernsehgeräte bereits vorhandenen Schaltungsteile, wie
Bildpunktzähler und Zeilenzähler, für die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
mitbenutzt werden.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte
Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Schal
tungsanordnung möglich. Besonders vorteilhaft ist, daß die Signalauswerteschaltung
nach Erkennen eines Wechsels das der neuen Zeilennorm entsprechende Steuersignal
erst nach einem ausgiebigen Plausibilitätstest abgibt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild von in einem Fernsehproduktionsstudio angeordneten
Fernsehgeräten,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Signalauswerteschaltung gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 sind mehrere, überlicherweise in einem Fernsehproduktionsstudio vorhan
dene Fernsehgeräte, wie Fernseh-Filmabtaster 1, Farbkorrekturgeräte 2, Videosig
nalmischer 3, Videorekorder 4, dargestellt, welche sämtlich von einem Hauptsyn
chronimpulsgenerator 5 mit Fernsehsynchronsignalen versorgt werden. Dieser
Generator 5 ist dabei - für die unterschiedlichen Farbfernsehsysteme - zwischen den
beiden Zeilennormen 525 Zeilen und 625 Zeilen mit Hilfe eines Schalters 6 um
schaltbar. Bisher mußten dann alle im Betrieb befindlichen und an den Generator 5
angeschlossenen Fernsehgeräte einzeln auf die gewählte Zeilennorm umgeschaltet
werden. Mit Hilfe der in jedem dieser Geräte 1 bis 4 untergebrachten erfindungs
gemäßen Schaltungsanordnungen erfolgt nunmehr diese Umschaltung voll automa
tisch. Für den Fall eines Synchronsignalausfalls ist beim Fernseh-Filmabtaster 1
vorsorglich ein weiterer Zeilennormen-Umschalter 7 vorgesehen.
In Fig. 2 ist das Blockschaltbild einer der an den Hauptsynchronimpulsgenerator 5
angeschlossenen erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 10 zum Erkennen der
Zeilenzahl dargestellt. Diese besteht aus einer Schaltung zur Synchronimpulssignal
aufspaltung 11, an deren Ausgängen ein horizontalfrequentes Synchronimpulssignal
H und ein vollbildfrequentes Synchronimpulssignal 2V abnehmbar sind. Das
horizontalfrequente Synchronimpulssignal H wird einer Phasenregelschleife 12
zugeführt, in deren Rückführung ein Bildpunktzähler als programmierbarer Teiler 13
vorgesehen ist. Die Phasenregelschleife 12 gibt ein horizontalfrequentes Impulssignal
fH als Taktsignal für einen Zeilenzähler 14 ab, so daß jeder Zeile ein bestimmter
Zählerstand zugeordnet ist. Außerdem erhält der Zeilenzähler 14 einen 2V-Impuls
zum Zurücksetzen des Zählers auf einen definierten Anfangswert. Dieser Anfangs
wert ist von der jeweiligen Fernsehnorm abhängig (525 bzw. 625 Zeilen) und wird
so gewählt, daß der Zählerstand vor dem Zurücksetzen für alle Normen gleich ist.
Wird ein Aufwärtszähler verwendet, bedeutet dies, daß dann alle Bits gleich 1, bei
Verwendung eines Abwärtszählers alle Bits gleich 0 sind. Ist dieser Endzustand
erreicht, erzeugt der Zähler selbst ebenfalls ein eigenes Signal zum Zurücksetzen,
welches üblicherweise mit TC (Terminal Count) bezeichnet wird. Das n Bit breite
Ausgangssignal (hier gilt n = 10) des Zeilenzählers 14 wird dann einer Dekodier
stufe 15 zugeführt.
Da das dem Zeilenzähler 14 zugeführte horizontalfrequente Taktsignal fH - wie oben
ausgeführt - von einem in der Phasenregelschleife 12 angeordneten, mit dem
externen H-Signal verkoppelten Oszillator VCO abgeleitet wird, kann bei einem
Wechsel des als Referenzsignal dienenden H-Signals die Phasenregelschleife 12 noch
unsynchronisiert sein, so daß das Taktsignal fH eine Frequenzabweichung gegenüber
der tatsächlichen Horizontalfrequenz hat. Daher sollte die Dekodierstufe 15 leichte
Abweichungen von theoretischen Werten tolerieren, d. h. abgetastete Werte um Null
herum dürfen daher noch keinen Wechsel der Zeilennorm auslösen.
Für die im folgenden betrachtete Verwendung eines Abwärtszählers ist also der
Zählerstand vor dem nächsten Rücksetzimpuls 0, wenn der interne Modus der
erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung der Norm des angelegten synchronisieren
den Signals entspricht. Für den Fall, daß der interne Modus 625 Zeilen, das
angelegte synchronisierende Signal jedoch 525 Zeilen hat, ist der Zählerstand beim
nächsten Rücksetzimpuls ca. 100. Im umgekehrten Fall, wenn der interne Modus
525 Zeilen und das angelegte Signal jedoch 625 Zeilen hat, erreicht der Zeilenzähler
14 bereits vor dem nächsten Rücksetzimpuls den Stand 0 und wird daher intern mit
TC neu geladen. Der Zählerstand beim nächsten externen Ladeimpuls ist demnach
ca. 425.
Um festzustellen, ob ein Wechsel der Zeilennorm durchgeführt werden muß oder
nicht, werden die der Dekodierstufe 15 zugeführten Zählerstände vor dem Zurück
setzen geprüft, wobei folgende, einfach auswertbare, Indikatoren verwendet werden
können:
Sind entweder Bit 5 und Bit 6 gleich 0, oder Bit 9 gleich 1 und Bit 8 gleich 0, ist
der richtige Modus gewählt, anderenfalls muß der Modus neu eingestellt werden.
Das Ergebnis dieser Prüfung ist als Signalpegel 0 bzw. 1 für Beibehalten bzw.
Wechsel der Zeilennorm an einem Ausgang der Dekodierstufe 15 abnehmbar. Ist ein
Wechsel der Zeilennorm festgestellt worden, wird das Bit 8 auf Festsetzung der
einzustellenden Zeilennorm geprüft, wobei der Modus 525 Zeilen eingestellt wird,
wenn Bit 8 zum Zeitpunkt des externen 2V-Rücksetzimpulses gleich 0 ist, anderen
falls wenn Bit 8 zu diesem Zeitpunkt gleich 1 ist, wird der Modus 625 Zeilen
selektiert. Dieses Signal ist am anderen Ausgang der Dekodierstufe 15 abnehmbar.
Diese beiden Ausgangssignale werden nun einer Signalauswerteschaltung 16 gemäß
Fig. 3 zugeführt, an deren Ausgang 17 schließlich ein die automatisch eingestellte
Zeilennorm angebendes Steuersignal abnehmbar ist, wobei beispielsweise bei der
525 Zeilennorm ein Signal mit dem Pegel 0 und bei der 625 Zeilennorm ein Signal
mit dem Pegel 1 entsteht. Dieses Steuersignal wird dann einer die Zeilennorm im
jeweiligen Fernsehgerät erzeugenden Software zugeleitet.
In Fig. 3 ist die Signalauswerteschaltung 16 aus Fig. 2 detailliert dargestellt. Hierbei
ist ein erstes, mit vollbildfrequenten Impulsen getaktetes D-Register 21 vorgesehen,
dessen D-Eingang das einen möglichen Wechsel der Zeilennorm angebende Aus
gangssignal W der Dekodierstufe 15 zugeführt wird. Einem zweiten, ebenfalls mit
vollbildfrequenten Impulsen getakteten D-Register 22 wird das die neue Zeilennorm
kennzeichnende Ausgangssignal N der Dekodierstufe 15 seinem D-Eingang zugelei
tet. Der Ausgang des ersten D-Registers 21 ist einerseits an den einen Eingang einer
UND-Verknüpfung 23 und andererseits an den invertierenden Eingang einer weite
ren UND-Verknüpfung 24 angelegt, wobei an dem jeweils anderen Eingang der
UND-Verknüpfungen 23 und 24 das vollbildfrequente Synchronimpulssignal anliegt.
Somit wird am Ausgang der UND-Verknüpfung 23 immer dann ein vollbildfrequen
ter Synchronimpuls erzeugt, wenn die Dekodierstufe 15 ein "Normwechsel"-Signal
an das erste D-Register 21 abgegeben hat, wobei dieses Ausgangssignal mit der
vorderen Flanke des vollbildfrequenten Impulses abgetastet und im D-Register 21
gespeichert wird. Ist also ein Signal, welches den Wechsel der Zeilennorm angibt,
generiert worden, so wird von der UND-Verknüpfung 23 ein vollbildfrequentes
Impulssignal abgegeben, welches einem m-Bit-Zähler 25 als Taktimpulse zugeführt
wird. Gibt das von der Dekodierstufe 15 abgegebene Signal an, daß die Zeilennorm
nicht gewechselt werden soll, dann wird bei jedem vollbildfrequenten Impuls von
der UND-Verknüpfung 24 ein Rücksetzimpuls für den m-Bit-Zähler 25 generiert.
Um nicht durch jede Synchronsignalstörung Umschaltvorgänge auszulösen, soll die
Bedingung der Umschaltung in mehreren nacheinander folgenden Vollbildern erfüllt
sein. Das Signal zum Wechseln der Zeilennorm muß also 2m-1 Vollbilder hinterein
ander gleich 1 sein, damit der m-Bit-Zähler 25 seinen höchsten Wert erreicht und
das von ihm erzeugte Signal TC gleich 1 wird. Aus diesem Zählerstand wird dann
ein Taktimpuls für ein drittes D-Register 26 erzeugt, das damit den Wert der vom
zweiten D-Register 22 abgegebenen Normerkennung speichert. Am Ausgang 17 des
dritten D-Registers 26 ist dann das gewünschte Steuersignal abnehmbar.
Bei einem möglichen Ausfall des externen Synchronsignals werden keine vollbild
frequenten Impulse mehr angeliefert. Damit erhält der m-Bit-Zähler 25 auch keine
Taktimpulse mehr und die zuletzt erkannte Zeilennorm bleibt gespeichert. Soll ein
mögliches unerwünschtes Wechseln der angezeigten Zeilennorm beim Wiederanle
gen eines externen Synchronsignals sicher verhindert werden, wird an das erste D-
Register 21 ein Rücksetzsignal am Rücksetzeingang (Clear) solange angelegt, wie
das externe Synchronsignal fehlt. Dazu wird am Eingang 27 ein Signal mit dem
Pegel 0 anliegen, wenn das Synchronsignal vorhanden ist und ein Signal mit dem
Pegel 1, wenn das Synchronsignal ausgefallen ist.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist ein Multiplexer 28 vorgesehen, welchem
einerseits das Ausgangssignal des zweiten D-Registers 22 und andererseits eine vor
eingestellte Zeilennorm - wie beispielsweise beim Fernsehfilm-Abtaster 1 vorgese
hen - zugeführt werden. Mit Hilfe des am Eingang 27 anliegenden Synchronstatus
signals, welches dem Steuereingang des Multiplexers 28 zugeführt wird, kann der
Multiplexer 28 zwischen diesen beiden angelegten Signalen umgeschaltet werden.
Wie bereits eingangs erwähnt, ist bei der Erfindung großer Wert auf die Fehlertole
ranz gelegt. Einerseits wird erst nach einer bestimmten Anzahl von Zyklen (Voll
bildern) hintereinander der jeweils andere Standard erkannt worden sein, um den
Umschaltvorgang auszulösen. Andererseits ist zusätzlich darauf geachtet, daß die
Horizontalfrequenz um einen definierten Betrag vom Soll abweichen darf, ohne daß
die Schaltungsanordnung aktiv wird. Dies ist wichtig, da in Studiogeräten der Bild
punkttakt, der horizontalfrequente, der vertikalfrequente und der vollbildfrequente
Impuls aus dem gleichen Oszillator durch Teilung abgeleitet werden. Diese Teiler
müssen alle je nach Fernsehnorm unterschiedlich programmiert werden. Läuft die
Schaltung daher in der jeweils anderen Norm, weichen alle Frequenzen vom
Sollwert ab. Solange nämlich auf der in den Fig. 2 und 3 gestrichelt eingezeich
neten Leitung 30 die falsche Norm gemeldet wird, läuft nicht nur der Zeilenzähler
14, sondern auch der Bildpunktzähler 13 mit falschen Werten. Die erzeugte Hori
zontalfrequenz fH weicht daher vom Sollwert ab, und die Phasenregelschleife kann
daher nicht einrasten. Erst wenn die Umschaltung durchgeführt ist, können die
Synchronisationsschaltungen wieder korrekt arbeiten.
Claims (9)
1. Schaltungsanordnung zum automatischen Erkennen der jeweiligen Zeilenzahl
eines Videosynchronsignals gemäß der 525- bzw. 625-Zeilennorm und automati
schen Erzeugen eines der jeweiligen Zeilenzahl entsprechenden Steuersignals, wobei
von einem Hauptsynchronimpulsgenerator (5) ein horizontalfrequentes Synchron
impulssignal über eine Phasenregelschleife (12) mit einem in der Rückführung der
Regelschleife angeordneten programmierbaren Teiler (13) abgeleitet wird,
gekennzeichnet durch
- - einen mit dem von der Phasenregelschleife (12) abgeleiteten horizontalfrequenten Synchronimpulssignal getakteten Zeilenzähler (14), dem das vollbildfrequente Synchronimpulssignal als Rücksetzsignal zugeführt ist,
- - eine an die Ausgänge des Zeilenzählers (14) angeschlossenen Dekodierstufe (15), welche einerseits ein Signal zur Angabe der Beibehaltung oder des Wechsels der vorhandenen Zeilennorm und andererseits ein bei einem erfolgten Wechsel die neue Zeilennorm kennzeichnendes Signal abgibt,
- - eine an die Ausgänge der Dekodierstufe 15 angeschlossene Signalauswerteschal tung (16), welche ein der bisherigen Zeilennorm oder - nach Erkennen eines Wechsels - der neuen Zeilennorm entsprechendes Steuersignal abgibt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalauswerteschaltung (16) nach Erkennen eines Wechsels das der neuen
Zeilennorm entsprechende Steuersignal erst nach mehreren Vollbildern abgibt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalauswerteschaltung (16) einen m-Bit-Zähler (25) enthält, welchem bei
Beibehaltung der bisherigen Zeilennorm bei jedem vollbildfrequenten Synchron
impulssignal ein Rücksetzimpuls zugeführt wird und bei einem Wechsel der Zeilen
norm vollbildfrequente Synchronimpulse als Taktimpulse zugeleitet werden, die
mehrere Vollbilder hintereinander erzeugt werden müssen, bis der Zähler nach 2m-1
Vollbildern ein eigenes Signal (TC) zum Zurücksetzen erzeugt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das einen möglichen Wechsel der Zeilennorm angebende Ausgangssignal der
Dekodierstufe (15) einem mit vollbildfrequenten Synchronimpulsen getakteten ersten
D-Register (21) zugeführt wird, daß der Ausgang des ersten D-Register (21)
einerseits an den einen Eingang einer UND-Verknüpfung (23) angelegt ist, an deren
anderen Eingang das vollbildfrequente Synchronimpulssignal anliegt, und wobei
nach einem Wechsel der Zeilennorm vollbildfrequente Taktimpulse für den m-Bit-
Zähler (25) erzeugt werden, und daß der Ausgang des ersten D-Registers (21)
andererseits an den invertierenden Eingang einer weiteren UND-Verknüpfung (24)
angelegt ist, an deren anderen, nicht invertierenden Eingang das vollbildfrequente
Synchronimpulssignal anliegt, und wobei bei Beibehaltung der bisherigen Zeilen
norm vollbildfrequente Rücksetzimpulse erzeugt werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das die neue Zeilennorm kennzeichnende Ausgangssignal der Dekodierstufe (15)
einem mit vollbildfrequenten Synchronimpulsen getakteten zweiten D-Register (22)
zugeführt wird, dessen Ausgang mit dem Eingang eines mit den Ausgangsimpulsen
des m-Bit-Zählers (25) getakteten dritten D-Registers (26) verbunden ist, an dessen
Ausgang (17) das der jeweiligen Zeilennorm entsprechende Steuersignal abnehmbar
ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Fehlen des Synchronsignals dem ersten D-Register (21) ein Synchronstatus
signal als Rücksetzsignal zugeführt wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Zeilenzähler (14) als Rücksetzsignal über eine kombinatorische Ver
knüpfung (18) außer dem vollbildfrequenten Synchronimpulssignal ein vom Zeilen
zähler (14) erzeugtes eigenes Rücksetzsignal (TC) zugeführt wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalauswerteschaltung (16) einen Multiplexer (28) aufweist, dessen ersten Eingang das Ausgangssignal des zweiten D-Registers (22) und dessen zweiten Eingang ein einer voreingestellten Zeilennorm entsprechendes Signal zugeführt sind
und daß dem Steuereingang des Multiplexers (28) das bei Fehlen des Synchron signals erzeugte Synchronstatussignal zugeleitet wird.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalauswerteschaltung (16) einen Multiplexer (28) aufweist, dessen ersten Eingang das Ausgangssignal des zweiten D-Registers (22) und dessen zweiten Eingang ein einer voreingestellten Zeilennorm entsprechendes Signal zugeführt sind
und daß dem Steuereingang des Multiplexers (28) das bei Fehlen des Synchron signals erzeugte Synchronstatussignal zugeleitet wird.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuersignal als Normstatussignal sowohl dem Zeilenzähler (14) als auch
dem Bildpunktzähler (13) zugeführt wird.
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|---|---|---|---|
| DE19544902A DE19544902A1 (de) | 1995-12-01 | 1995-12-01 | Schaltungsanordnung zum automatischen Erkennen der Zeilennorm eines Videosynchronsignals |
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Family Applications (1)
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| JP (1) | JP3654549B2 (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19652353A1 (de) * | 1996-12-17 | 1998-06-18 | Thomson Brandt Gmbh | Verfahren zum Schalten von unterschiedlichen Darstellungsformaten |
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