DE19627309C2 - Wäßrige injizierbare Formulierungen verwendbar als Kontrastmittel - Google Patents
Wäßrige injizierbare Formulierungen verwendbar als KontrastmittelInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft wäßrige injizierbare Kontrastmittelformulierungen,
enthaltend Metalle als kontrastgebendes Element, die als Kontrastmittel für die
Röntgendiagnostik verwendet werden können, bestehend aus einer Mischung von
ionischen kontrastgebenden Verbindungen mit nichtionischen kontrastgebenden
Substanzen.
Formulierungen von jodierten Kontrastmitteln werden seit langem für die
Röntgendiagnostik benutzt. 2,4,6-trijodierte aromatische Verbindungen, bei denen
die verbleibenden Positionen 1, 3, und 5 mit hydrophilen Substituenten versehen
sind, erreichen eine Löslichkeit von bis zu 400 mg Jod/ml und ausreichende
Verträglichkeit, um auch hohe Dosen applizieren zu können. Die erste Generation
dieser Substanzen umfaßte die sogenannten ionischen Verbindungen, bei denen
einer der Substituenten eine Carboxylgruppe darstellt (Beispiel siehe Tab. 1). Diese
Verbindungen zeigten sich durch hohe Osmolalität und noch relative starke
Interaktion mit dem Organismus aus. Die Osmolalität und die Bioreaktivität konnten
signifikant gesenkt werden durch die Einführung der nichtionischen Kontrastmittel,
bei denen die Carboxylgruppe durch eine substituierte Carboxamidgruppe ersetzt
wurde. Eine kleine Auswahl derartiger Substituenten ist in der Tabelle 2
zusammengefaßt. Eine weitere Absenkung der Osmolalität bis auf blutisotone Werte
gelang durch die Einführung der dimeren Verbindungen (Tab. 3). Der erste Vertreter
dieser Gruppe war das nichtionische dimere Iotrolan gefolgt von Iodixanol.
Die sehr niedere Osmolalität und deutlich vergrößerte Hydrophilie der Dimeren
führte zu immer weniger Interaktion mit dem Organismus, so daß diese
Verbindungen als nahezu inert angesehen wurden. In einigen
Anwendungsbereichen ist Inertheit jedoch eher weniger günstig, so z. B. in der
Interventionellen Radiologie, wo durchaus noch eine Beeinflussung des
Blutgerinnungssystems wünschenswert ist. Ein weiterer negativer Faktor, vor allem
der dimeren Verbindungen ist die hohe Viskosität, die dazu führt, daß der
Gegendruck bei einer Injektion durch dünne Katheter sehr hoch werden kann.
Außerdem wird die Rheologie des Blutes durch eine hohe Viskosität des
Kontrastmittels ungünstig beeinflußt. Weiterhin hat sich gezeigt, daß, obwohl die
Häufigkeit und Intensität von Akutreaktionen für die nichtionischen gegenüber den
ionischen Verbindungen drastisch abgenommen hat, die Häufigkeit und auch
Intensität von sogenannten Spätreaktionen, vor allem solche von allergieähnlichem
Typ bei den nichtionischen Dimeren deutlich höher ist als bei den nichtionischen
Monomeren. Bei diesen Spätreaktionen handelt es sich um verzögert (d. h. erst nach
einer Latenzzeit von Stunden, aber auch Tagen) auftretende Nebenwirkungen wie
Hautrötung, Urtikaria, Ödeme, die in schweren Fällen bis hin zu Schock und
Kreislaufversagen führen können.
Ferner sind Mischungen verschieden strukturierter Röntgenkontrastmittel auf der
Basis von trijodierten Aromaten in WO 94/14478 beschrieben worden. Jedoch
beziehen sich diese Mischungen ausschließlich auf nichtionische Verbindungen,
z. B. Monomere + Dimere.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es Formulierungen als Röntgen
kontrastmittel zur Verfügung zu stellen, die die oben beschriebenen Spätreaktionen
verhindern oder minimieren.
Die Mischung von ionischen Kontrastmitteln mit nichtionischen Kontrastmitteln,
enthaltend Metalle als kontrastgebendes Element, in einer wäßrigen injizierbaren
Formulierung ist überraschenderweise in der Lage, diese Aufgabe zu lösen.
Bei den kontrastgebenden Verbindungen kann es sich um sich um jodhaltige
Substanzen (Klasse I), bevorzugt um Trijodaromaten (Beispiele siehe Tab. 1-3),
aber auch um Vertreter aus anderen Substanzklassen, wie z. B. Jodmethansulphon
säurederivate oder jodierte Zucker, oder um nicht-jodhaltige Substanzen (Klasse II),
wie zum Beispiel Metallkomplexe (Beispiele siehe Tab 4). handeln. Diese Auswahl
soll die vorliegende Erfindung nur erläutern, ohne sie auf diese Beispiele
einschränken zu wollen. Es können dabei Substanzen innerhalb der Klasse II
gemischt werden, es können aber auch Mischungen hergestellt werden aus
Verbindungen, die verschiedenen Klassen angehören. Maßgebend ist dabei, daß es
sich immer um Mischungen, enthaltend Metalle als kontrastgebendes Element aus
mindestens einem ionischen und einem nichtionischen Vertreter handelt.
Gegenstand der Erfindung sind daher wäßrige injizierbare Kontrastmittel
formulierungen, enthaltend Metalle als kontrastgebendes Element, dadurch
gekennzeichnet, daß die Formulierung eine Mischung eines ionischen und eines
nichtionischen Kontrastmittels enthält.
Zu den ionischen und den nichtionischen jodhaltigen Verbindungen der Klasse I
gehören bevorzugt
- a) monomere Trijodaromaten mit oder ohne Carboxylgruppe oder
- b) dimere Vertreter der Trijodaromaten mit oder ohne Carboxylgruppe.
Dabei können die Mischungen aus rein monomeren Verbindungen, reinen Dimeren
oder aus Monomer + Dimer bestehen. Im letzteren Fall kann entweder das Monomer
oder das Dimer ionisch sein. Im ganzen sind also vier verschiedene Grundtypen
möglich:
- a) Ionisches Monomer + nichtionisches Monomer
- b) Ionisches Monomer + nichtionisches Dimer
- c) Ionisches Dimer + nichtionisches Monomer
- c) Ionisches Dimer + nichtionisches Dimer.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind solche, bei denen der monomere
ionische Trijodaromat der allgemeinen Formel I entspricht
wobei R1, R2, und R3 gleich oder verschieden sind und H-, HOOC-, HO3S-, H2O3P- oder
R4R5NCO- oder R4CO(R5)N- sein können,
worin L1, L2 und L3 gleich oder verschieden sein können und eine direkte Bindung oder eine lineare oder verzweigte Alkylenkette (C1-C6), gegebenenfalls unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen,
worin R4 und R5 gleich oder verschieden sein können und lineare oder verzweigte Alkyl- oder Fluoralkylreste (C1-C6), eventuell unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen oder Kohlenhydratreste sein können.
worin L1, L2 und L3 gleich oder verschieden sein können und eine direkte Bindung oder eine lineare oder verzweigte Alkylenkette (C1-C6), gegebenenfalls unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen,
worin R4 und R5 gleich oder verschieden sein können und lineare oder verzweigte Alkyl- oder Fluoralkylreste (C1-C6), eventuell unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen oder Kohlenhydratreste sein können.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind ferner solche, bei denen der
dimere Trijodaromat der allgemeinen Formel II entspricht
wobei R1, und R2 gleich oder verschieden sind und H-, HOOC-, HO3S-, H2O3P- oder
R4R5NCO- oder R4CO(R5)N- sein können,
worin L1 und L2 gleich oder verschieden sein können und eine direkte Bindung oder eine lineare oder verzweigte Alkylenkette (C1-C6), gegebenenfalls unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen,
worin R4 und R5 gleich oder verschieden sein können und lineare oder verzweigte Alkyl- oder Fluoralkylreste (C1-C6), eventuell unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen oder Kohlenhydratreste sein können und
wobei X gleich einer direkten Bindung oder -CONR6YR6NCO- oder -NR6COYCOR6N- sein kann,
wobei die Reste R6 gleich oder verschieden sein können und lineare oder verzweigte Alkyl- oder Fluoralkylreste (C1-C6), eventuell unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen oder Kohlenhydratreste sein können und
Y eine direkte Bindung oder lineare oder verzweigte Alkyl- oder Fluoralkylreste (C1-C6), eventuell unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen oder Kohlenhydratreste sein kann.
worin L1 und L2 gleich oder verschieden sein können und eine direkte Bindung oder eine lineare oder verzweigte Alkylenkette (C1-C6), gegebenenfalls unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen,
worin R4 und R5 gleich oder verschieden sein können und lineare oder verzweigte Alkyl- oder Fluoralkylreste (C1-C6), eventuell unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen oder Kohlenhydratreste sein können und
wobei X gleich einer direkten Bindung oder -CONR6YR6NCO- oder -NR6COYCOR6N- sein kann,
wobei die Reste R6 gleich oder verschieden sein können und lineare oder verzweigte Alkyl- oder Fluoralkylreste (C1-C6), eventuell unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen oder Kohlenhydratreste sein können und
Y eine direkte Bindung oder lineare oder verzweigte Alkyl- oder Fluoralkylreste (C1-C6), eventuell unterbrochen durch Heteroatome wie Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff und/oder substituiert mit 1-5 Hydroxylgruppen und/oder Alkoxy- und/oder Hydroxyalkoxygruppen oder Kohlenhydratreste sein kann.
Es können aber auch jodfreie Kontrastmittel, wie z. B. Metallkomplexe, in den
Formulierungen verwandt werden. Die nicht-jodhaltigen Substanzen können aus der
Gruppe der offenkettigen Metallkomplexe oder aus der Gruppe von cyclischen
Verbindungen stammen. Folgende Kombinationen sind möglich:
- a) Ionischer offenkettiger Metallkomplex + nichtionischer offenkettiger Metallkomplex
- b) Ionischer offenkettiger Metallkomplex+ nichtionischer cyclischer Metallkomplex
- c) Ionischer cyclischer Metallkomplex + nichtionischer offenkettiger Metallkomplex
- d) Ionischer cyclischer Metallkomplex + nichtionischer cyclischer Metallkomplex.
Die möglichen Kombinationen von Vertretern verschiedener Klassen lassen sich
leicht aus den oben genannten Mischungen ableiten.
Wird als kontrastgebendes Element ein paramagnetisches Metall verwandt, ist die
Formulierung auch für die Verwendung als MRI-Kontrastmittel geeignet.
Gegenstand der Erfindung ist daher weiterhin die Verwendung der erfindungs
gemäßen Formulierungen für die Herstellung von MRI-Kontrastmitteln. Aufgrund der
positiven Beeinflussung der Blutgerinnung sind die erfindungsgemäßen
Formulierungen besonders für die interventionelle Radiologie geeignet.
Weitere Gegenstände der Erfindung sind durch die Ansprüche gekennzeichnet.
Der Anteil der ionischen Verbindungen, bezogen auf die nichtionische Komponente,
kann von 0,01 Mol.-% bis 90 Mol.-% betragen, bevorzugt sind 0,1 bis 20%, ganz
besonders bevorzugt sind 1 bis 10%.
Darüber hinaus umfaßt die vorliegende Erfindung auch Zusätze zu diesen
Mischungen, die die Verträglichkeit günstig beeinflussen. Dazu gehören
beispielsweise
- - gerinnungsbeeinflussende Verbindungen (wie z. B. Heparin, Hirudin oder deren Derivate),
- - Substanzen mit cytoprotektiver Wirkung und/oder Wirkung auf die Thrombozytenaggregation (wie z. B. Prostaglandin- oder Prostacyclinderivate)
- - Verbindungen, die den Stoffwechsel von Prostaglandin- oder Prostacyclinderivaten beeinflussen (wie z. B. Aspirin oder andere Entzündungs hemmer).
Andere Additive, die ebenfalls möglich sind, umfassen Substanzen wie z. B.
Ionenzusätze, z. B. Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium und andere physiologisch
verträgliche Kationen, Phosphate, Trometamol, Lysin, Arginin oder andere basische
Aminosäuren, EDTA, CaNa2-EDTA, Glycerin, Polyethylenglycol, Dextran usw.
Während der Herstellung der Zubereitung werden die verschiedenen Zusätze
vorzugsweise allmählich in ein geeignetes wäßriges Medium gegeben. Eine
bevorzugte Vorgehensweise kann folgendermaßen zusammengefaßt werden: Eine
oder mehrere jodierte Verbindungen werden in destilliertem Wasser portionsweise
gelöst, möglicherweise unter Zusatz von Additiven. Die resultierende Lösung wird
ultrafiltriert und mittels Standardmethoden sterilisiert.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne sie darauf zu
beschränken zu wollen:
598 g Iotrolan, 16,7 g Natrium-Diatrizoat, 0,5 g CaNa2-EDTA, 0,4 g NaHCO3 und
8,76 g NaCl werden in destilliertem Wasser gelöst und auf ein Endvolumen von 1
Liter (bei Raumtemperatur) aufgefüllt. Anschließend wird für 20 Minuten bei 120°C
autoklaviert. Die Jodkonzentration der Kontrastmittellösung beträgt 280 mg/ml.
Davon sind 270 mg/ml durch das Iotrolan und 10 mg/ml durch das Na-Diatrizoat
bedingt.
534 g Iotrolan, 50,9 g Natrium-Ioxaglat, 0,5 g CaNa2-EDTA, 0,4 g NaHCO3 und 8,76
g NaCl werden in destilliertem Wasser gelöst und auf ein Endvolumen von 1 Liter
(bei Raumtemperatur) aufgefüllt. Anschließend wird für 20 Minuten bei 120°C
autoklaviert. Die Jodkonzentration der Kontrastmittellösung beträgt 280 mg/ml.
Davon sind 250 mg/ml durch das Iotrolan und 30 mg/ml durch das Na-Ioxaglat
bedingt.
728 g Iopromid, 44,6 g Meglumin-Ioglicat, 0,1 g CaNa2-EDTA und 2,42 g
Trometamol werden mit 1 N HCl und destilliertem Wasser auf ein Volumen von 1 l
mit einem pH-Wert von 7,6 aufgefüllt. Anschließend wird für 20 Minuten bei 120°C
autoklaviert. Die Jodkonzentration der Kontrastmittellösung beträgt 370 mg/ml.
Davon sind 350 mg/ml durch das Iopromid und 20 mg/ml durch das Meglumin
loglicat bedingt.
568 g Iotrolan, 17,2 g Bis-Meglumin-Gd-DTPA, 0,1 g CaNa2-EDTA und 2,42 g
Trometamol werden mit destilliertem Wasser auf ein Volumen von 1 l aufgefüllt und
auf einen pH-Wert von 7,6 eingestellt. Anschließend wird für 20 Minuten bei 120°C
autoklaviert. Die Jodkonzentration der Kontrastmittellösung beträgt 266 mg/ml. Die
Konzentration an Gadolinium liegt bei 2,88 mg/ml. Der molare Anteil an Bis-Me
glumin-Gd-DTPA liegt bei 5%, bezogen auf Iotrolan. Eventuell kann freier
Komplexbildner oder sein Calciumkomplex in leichtem Überschuß zugegeben
werden, um die Lagerstabilität zu erhöhen.
610 g Iodixanol, 22,9 g Na-Gd-DOTA, 0,1 g CaNa2-EDTA und 2,42 g Trometamol
werden destilliertem Wasser auf ein Volumen von 1 l aufgefüllt und auf einen
pH-Wert von 7,6 eingestellt. Anschließend wird für 20 Minuten bei 120°C autoklaviert.
Die Jodkonzentration der Kontrastmittellösung beträgt 300 mg/ml. Die Konzentration
an Gadolinium liegt bei 6,19 mg/ml. Der molare Anteil an Na-Gd-DOTA liegt bei
10%, bezogen auf Iodixanol. Eventuell kann freier Komplexbildner oder sein
Calciumkomplex in leichtem Oberschuß zugegeben werden, um die Lagerstabilität
zu erhöhen.
544 g Gadobutrol (0,9 Mol), 93,8 g Bis-Megl. Gd-DTPA (0,1 Mol), 0,491 g CaH-Bu
triol, 0,040 g NaOH, 1,211 g Trometamol und 0,1 N HCl ad pH 7,4 werden mit
destilliertem Wasser auf ein Volumen von 1 Liter aufgefüllt. Anschließend wird für 20
Minuten bei 120°C autoklaviert. Die erhaltene Kontrastmittellösung ist einmolar an
Gadolinium, wobei 90% auf den nichtionischen Komplex und 10% auf den ionischen
Komplex entfallen.
Claims (8)
1. Wäßrige injizierbare Kontrastmittelformulierung enthaltend Metalle als
kontrastgebendes Element, dadurch gekennzeichnet, daß die Formulierung eine
Mischung eines ionischen und eines nichtionischen Kontrastmittels enthält.
2. Formulierung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ionische
Kontrastmittel ein Metall als kontrastgebendes Element enthält und das
nichtionische Kontrastmittel Jod als kontrastgebendes Element enthält.
3. Formulierung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ionische
Kontrastmittel Jod als kontrastgebendes Element enthält und das nichtionische
Kontrastmittel ein Metall als kontrastgebendes Element enthält.
4. Formulierung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ionische
Kontrastmittel und das nichtionische Kontrastmittel jeweils ein Metall als
kontrastgebendes Element enthalten.
5. Formulierung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ionische
Komponente zusammen mit einer basischen Aminosäure als Gegenion vorliegt.
6. Verwendung von Formulierungen gemäß Anspruch 1 für die Herstellung von
Röntgenkontrastmitteln.
7. Verwendung von Formulierungen gemäß Anspruch 1 für die Herstellung von
MRI-Kontrastmitteln.
8. Verwendung von Formulierungen gemäß Anspruch 1 für die Herstellung von
Kontrastmitteln für die interventionelle Radiologie.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19627309A DE19627309C2 (de) | 1996-06-27 | 1996-06-27 | Wäßrige injizierbare Formulierungen verwendbar als Kontrastmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19627309A DE19627309C2 (de) | 1996-06-27 | 1996-06-27 | Wäßrige injizierbare Formulierungen verwendbar als Kontrastmittel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19627309A1 DE19627309A1 (de) | 1998-01-08 |
| DE19627309C2 true DE19627309C2 (de) | 1999-07-29 |
Family
ID=7799136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19627309A Expired - Lifetime DE19627309C2 (de) | 1996-06-27 | 1996-06-27 | Wäßrige injizierbare Formulierungen verwendbar als Kontrastmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19627309C2 (de) |
Families Citing this family (3)
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| DE19719033C1 (de) * | 1997-04-29 | 1999-01-28 | Schering Ag | Ionenpaare, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Kontrastmittel |
| JP2002528521A (ja) * | 1998-10-29 | 2002-09-03 | ザ ゼネラル ホスピタル コーポレーション | 放射線濃密性組成物 |
| EP1725268B1 (de) | 2004-03-11 | 2011-10-19 | Mallinckrodt LLC | Röntgenkontrastformulierung mit einem gemisch aus einem jodierten monomer und dimer |
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| DE3018515A1 (de) * | 1979-05-21 | 1980-12-04 | Mallinckrodt Inc | Roentgenkontrastmittel |
| WO1993010079A1 (es) * | 1991-11-18 | 1993-05-27 | Centro Investigacion Justesa Imagen, S.A. | Nuevos agentes yodados no ionicos de contraste a los rayos x, metodo para su preparacion y composiciones galenicas que los contienen |
| WO1994014478A1 (en) * | 1992-12-24 | 1994-07-07 | Bracco S.P.A. | Aqueous injectable formulations useful for radio-diagnosis comprising iodinated aromatic compounds used as x-ray contrast media |
-
1996
- 1996-06-27 DE DE19627309A patent/DE19627309C2/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19627309A1 (de) | 1998-01-08 |
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|---|---|---|---|
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