DE197004C - - Google Patents
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- Publication number
- DE197004C DE197004C DENDAT197004D DE197004DA DE197004C DE 197004 C DE197004 C DE 197004C DE NDAT197004 D DENDAT197004 D DE NDAT197004D DE 197004D A DE197004D A DE 197004DA DE 197004 C DE197004 C DE 197004C
- Authority
- DE
- Germany
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- cooling
- rollers
- emulsion
- layer
- thickness
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23D—EDIBLE OILS OR FATS, e.g. MARGARINES, SHORTENINGS OR COOKING OILS
- A23D7/00—Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
- A23D7/02—Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines characterised by the production or working-up
- A23D7/04—Working-up
- A23D7/05—Working-up characterised by essential cooling
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Colloid Chemistry (AREA)
- Edible Oils And Fats (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ml 97004 KLASSE 53 h, GRUPPE
HANS HENRIK SGHOU in KOPENHAGEN und EJNAR SCHOU in LONDON.
Die Herstellung von Margarine erfolgt gewöhnlich derart, daß die benutzten Rohmaterialien
(Oleomargarin, verschiedene animalische und vegetabilische Fette) in geschmolzenem
Zustande mit einem passenden Quantum Milch zusammerigekirnt werden, bis das Ganze eine
feine Emulsion bildet. Diese strömt dann aus der Kirne in einem Strahl aus, der von
einem Strahl kalten, eventuell künstlich gekühlten Wassers geschnitten oder getroffen
wird. Hierbei erstarren oder kristallisieren, wie man es nennt, die Fettstoffe und schließen
einen Teil der Milch ein, während der Rest ausgewaschen und von dem Kühlwasser entfernt
wird.
Man hat auch schon versucht, die Margarineemulsion ohne Wasser zu kühlen, indem
man sie mittels geeigneter Vorrichtungen auf Kühlflächen auffließen ließ. Bei diesem
Verfahren ist es jedoch nicht möglich, die Emulsion in einer so dünnen Schicht auf
den Kühlflächen auszubreiten, daß _die _A1>_,
kühlung augenblicklich und, gleichmäßig ,durch die ganze Dicke" der Schicht hindurch erfolgt,
so""ctäß""3äs erstarrte Produkt eine ungleichmäßige
Konsistenz erhält und die Milch, oder andere Flüssigkeit nicht in dem gewünschten
Maße ' dem abgekühlten Produkt einverleibt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun diese neue Erkenntnis zugrunde, daß eben eine
gleichmäßige und augenblickliche Abkühlung der aufgetragenen Margarineemulsion durch die
ganze Schicht hindurch notwendig ist, und es wird daher Sorge getragen, daß die Emulsion
in möglichst dünner und gleichmäßiger Schicht auf den Kühlflächen ausgebreitet wird.
Dies wird vornehmlich durch eine an sich bekannte Vorrichtung erreicht, nämlich durch
einen Mehrwalzenapparat, bei welchem sich die verstellbaren Walzen in entgegengesetzter
Richtung zueinander bewegen, derart, daß die Dicke der aufgetragenen Emulsionsschicht von
dem geringsten Abstand der Walzen voneinander bestimmt wird.
Die Dicke der aufzutragenden Schicht ist natürlich auch von der Temperatur des angewendeten
Kühlmittels abhängig und darf z. B. bei —io° C. die Stärke von 1 bis 1V2 mm
nicht überschreiten.
Anstatt der oben erwähnten Walzenpaare können natürlich auch andere Mittel ange- ,
wendet werden, mittels deren die Emulsion in hinreichend dünner und gleichmäßiger
Schicht aufgetragen werden kann.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel eines für das vorliegende Verfahren in
Betracht kommenden Apparates dar.
Auf einem festen, z. B. aus T-Trägern α bestehenden
Rahmen sind die Trommeln oder Walzen b mittels Zapfen c in Lagern d drehbar
gelagert. Der Antrieb der Walzen erfolgt durch die mit loser und fester Riemenscheibe
k und m versehene Welle g, die in Lagern e ruht und mittels der Schnecken f
ihre Bewegung auf die Schneckenräder h überträgt. Die eine der Schnecken f trägt Rechtsgewinde,
die andere Linksgewinde, so daß
(2. Auflage, ausgegeben am 30. Mär\ igio.J
sich die Walzen mit derselben Geschwindigkeit in der eingezeichneten Pfeilrichtung gegeneinander
.bewegen.
Der Einfüllraum der Emulsion zwischen den 5. beiden Walzen wird durch in Böcken s verschiebbare
Platten χ abgedichtet, die durch mittels Schrauben y regelbare Federn υ gegen
die Bundflächen r gepreßt werden.
Auf den Trägern α sind ferner .noch- Ständer
ζ befestigt, die durch U-Eisen i miteinander verbunden sind und zur Befestigung
für die Schaber oder Messer dienen. Zu diesem Zwecke tragen die Ständer ζ eine von
Armen ο gehaltene Stange φ, auf welcher
die Messerhalter q leicht auswechselbar angeordnet sind. Auf den Haltern sind die aus
einem oder mehreren Teilen bestehenden Messer i befestigt, welche durch an den Haltern
angreifende Federn, u gegen die Fläche ao der Walzen angedrückt werden.
Der Apparat wirkt in folgender Weise:
Die Kühlflüssigkeit wird zweckmäßig durch die hohlen Wellen c in die Walzen b eingeführt, welche mit Innenzylindern ausgerüstet sein können, um an Kühlflüssigkeit zu sparen. . Nachdem die Walzen in Umdrehung versetzt sind, läßt man die aus den Kirnen kommende Emulsion in den Raum zwischen den Walzen strömen, der von den beiden Platten χ seitlich . abgedichtet ist. Es wird sich dann zwisehen den Walzen eine Schicht Emulsion bilden, deren Dicke von dem Abstand der Walzen voneinander abhängt. Diese Schicht verteilt sich gleichmäßig auf die Oberflächen der Walzen und wird durch die durch die Trommel strömende kalte Salzlösung sofort abgekühlt und zur Kristallisation gebracht. Wenn die Schichten die bzw. das Messer t erreichen, werden sie abgeschabt.
Die Kühlflüssigkeit wird zweckmäßig durch die hohlen Wellen c in die Walzen b eingeführt, welche mit Innenzylindern ausgerüstet sein können, um an Kühlflüssigkeit zu sparen. . Nachdem die Walzen in Umdrehung versetzt sind, läßt man die aus den Kirnen kommende Emulsion in den Raum zwischen den Walzen strömen, der von den beiden Platten χ seitlich . abgedichtet ist. Es wird sich dann zwisehen den Walzen eine Schicht Emulsion bilden, deren Dicke von dem Abstand der Walzen voneinander abhängt. Diese Schicht verteilt sich gleichmäßig auf die Oberflächen der Walzen und wird durch die durch die Trommel strömende kalte Salzlösung sofort abgekühlt und zur Kristallisation gebracht. Wenn die Schichten die bzw. das Messer t erreichen, werden sie abgeschabt.
Claims (2)
1. Verfahren zum Kühlen der Fettemulsionen bei- der Margarinefabrikation,
dadurch gekennzeichnet, daß die' Emulsion in gleichmäßigen, höchstens 1 bis
ιV2.mm dicken Schichten auf Kühlflächen
ausgebreitet wird, so daß eine gleich-. mäßige und augenblickliche Abkühlung durch die ganze Schicht hindurch erfolgt.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Benutzung
der bekannten Mehrwalzenapparate zum Kühlen, wobei der geringste Abstand der sich in entgegengesetzter Richtung
drehenden Walzen die Dicke der aufgetragenen Emulsionsschicht bestimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197004C true DE197004C (de) |
Family
ID=459927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197004D Active DE197004C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197004C (de) |
-
0
- DE DENDAT197004D patent/DE197004C/de active Active
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