DE1976006U - Einen gewindeschaft aufweisender, in den erdboden einschlagbarer bolzen. - Google Patents
Einen gewindeschaft aufweisender, in den erdboden einschlagbarer bolzen.Info
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D21/00—Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection
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Description
r.A.bllZb7]*Z1.Mb7
PATENTANWALT DR. HUGO WILCKEN
24 Lübeck, breite STRASSE 52-54 20. Oktober 19β7
Cz-/kc
Anmelder: Wilhelm Bruhn, 2407 Sereetz, Dorfstraße 24 - 28
Ein*Gewindeschaft aufweisender, in den Erdboden einschlagbarer
Bolzen
Die Neuerung betrifft einen einen Gewindeschaft aufweisenden, in den Erdboden einschlagbaren Bolzen zum Befestigen von Spannseilen.
Es ist ein Bolzen bekannt, der aus einem, in eine feste Wand
einschlagbaren glatten Teil und einem Gewindeteil besteht, wobei der Bolzen an der Übergangsstelle einen Bund aufweist. Auf dem
Gewindeteil ist eine dem Gebrauchszweck entsprechend geformte Hülse aufschraubbar, die gegen den Bund zur Anlage kommt. Solche
Bolzen, die zum Aufhängen von großen Bildern3 Bücherborden oder
dergleichen benutzt werden, sind für die Verankerung von Spannseilen von Zirkuszelten, Tanzzelten, Campingzelten oder dergleichen
unzweckmäßig, denn beim Abbau der Zelte bereitet das Herausziehen solcher Bolzen und allgemein für Zelte verwendete Bolzen,
insbesondere bei Bolzen für große Zelte, die entsprechend stark dimensioniert sind, einige Schwierigkeiten, da sie sehr fest im
Boden sitzen. Im allgemeinen wird beim Entfernen dieser Bolzen aus
dem Erdboden sovorgegangen, daß die Bolzen zunächst durch seitliche Schläge soweit gelockert werden, daß sie von Hand herausgezogen
werden können. Abgesehen davon, daß diese Art der Entfernung umständlich ist, werden die Bolzen durch die oft seitlichen Schläge
verbogen.
Lübeck (0451) 75888, Curau (04505) 210 (Privat) Postscheck: Hamburg 138119 Bank: Commerzbank A. G., FiI. Lübeck, Kto.-Nr. 3? 0187
Die Neuerung stellt sich zur Aufgabe, als Befestigungsmittel für
Spannseile dienende Bolzen so zu gestalten, daß sie auf einfache Weise ohne großen Kraftaufwand aus dem Erdboden gezogen werden
können.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß beim eingangs erwähnten Bolzen der größere einschlagbare Bolzenteil ein Glattschaft ist
und daß auf dem Gewindeschaft des Bolzens eine mit einem Muttergewinde im oberen Teil versehene Hülse schraubbar ist, die beim
Verschrauben in Richtung auf den Erdboden bei ihrer Anlage auf diesen einen Druck ausübt. Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal ist
darin zu sehen, daß die Stirnfläche des den Glattschaft übergreifenden
Hülsenendes zu einer Stütz- und Druckfläche erweitert ist. Eine noch vorteilhafte Weiterbildung besteht in der polygonalen,
insbesondere vier- oder sechskantigen Ausbildung des Außenumfangs
der Hülse im Gewindebereich.
Durch die neuerungsgemäße Ausbildung des Bolzens ist nunmehr die Möglichkeit geschaffen, den Bolzen ohne großen Kraftaufwand auf
einfache Weise aus dem Erdboden herauszuziehen, ohne daß er dabei
verbiegt, denn die sonst nötigen seitlichen Schläge entfallen. Es wird lediglich ein Maulschlüssel oder dergleichen benötigt, dessen
Maul der Schlüsselweite des Vier- oder Sechskants der Bolzenhülse
an/
entspricht. Der Schlüssel wird auf den Vier- oder Sechskant gesetzt,
und durch Drehen des Schlüssels wird die Hülse des in den Erdboden eingeschlagenen Bolzens gegen den Erdboden gedrückt bzw.
bei fester Anlage derselben wird der Bolzen durch Welterdrehen der
Hülse im Erdboden so weit gelockert und herausgezogen, daß er
schließlich einfach von Hand entfernt werden kann. Die Bolzenhülse hat weiter den Vorteil, daß sie das Bolzengewinde des eingeschlagenen
Bolzens gegen unbeabsichtigte seitliche Stöße schützt und ofen Spannseilen zu ihrer Befestigung am Bolzen eine glatte Umschlingungsflache
bietet.
Die Neuerung ist auf der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend
anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Nach dem Ausführungsbeispiel ist der vorzugsweise aus Stahl bestehende Bolzen in einen unteren, in den Erdboden eUnschlagbaren
Glattschaft 1 und einen oberen Gewindeschaft 2 unterteilt,. Um das Eindringen des im Querschnitt z.B. kreisförmig ausgebildeten Schaftes 1 in den Erdboden beim Einschlagen des Bolzens zu erleichtern,
ist das Unterende des Schaftes vorteilhaft angespitzt. Die Länge des Glattschaftes kann den Erfordernissen angepaßt werden, ist
aber im allgemeinen länger ausgeführt als der Gewindeschaft 2. Auf
dem GewinÖeschaft ist eine Hülse 3 verschraubbar gelagert, die nicht
mehr verlorengehen kann, da das freie Ende des Gewindeschaftes mit
einem Kopfstück 4 als Anlage für die Hülse unlösbar verbunden ist.
Das Kopfstück 4 kann z.B. auf das freie Gewindeende des Gewindeschaftes
2 aufgeschraubt und mit ihm verlötet sein.
Die Hülse 35 die auf der Zeichnung zur Hälfte im Längsschnitt
<undi; zur Hälfte in Ansicht dargestellt ist, ist im oberen Teil 5 mit
einem Muttergewinde versehen. In diesem oberen Teil/·5 ist der Außenumfang
der Hülse vorteilhaft polygonal, insbesondere vier- oder
sechskantig ausgebildet. Diese Vier- oder Sechskante weisen zweckmäßig
eine solche Schlüsselweite auf, daß übliche Schlüssel, z.B. Maul- oder Steckschlüssel, verwendbar sind, um die Hülse drehen zu
können. Vorteilhaft kann auch so vorgegangen werden, daß der Vieroder Sechskant aus einer genormten Mutter mit entsprechendem Gewinde
besteht, die koaxial mit der dem Kopfstück 4 zugekehrten Stirnfläche des übrigen Hülsenteiles unlösbar verbunden ist, z.B. durch
Hartlöten. Die Hülse, deren gewindeloser Innenbereich einen größeren
Durchmesser als der Glattschaft 1 aufweist, so daß die Hülse den Glattschaft beim Verschrauben übergreift, besitzt mindestens eine
solche Länge, daß der gesamte Gewindeschaft 2 zwischen dem Kopfstück
4 und dem Glattschaft 1 ganz überdeckt ist, wenn sie gegen das Kopfstück
4 zur Anlage kommt. Die Stirnfläche des den Schaft 1 übergreifenden
Hülsenendes ist zu einer Stütz- oder Druckfläche 6 erweitert.
Wenn der Bolzen gemäß der Neuerung in den Erdboden eingeschlagen
werden soll, wird zunächst die Hülse 3 durch Verschrauben gegen das
Kopfstück 4 zur Anlage gebracht und dann der Bolzen mittels eines Hammers oder dergleichen in den Erdboden getrieben, bis sich die
Stützfläche 6 auf dem Boden aufstützt. Soll der Bolzen wieder entfernt
werden, wird durch einen auf den Sechskant 5 angesetzten Schlüssel
die Hülse gedreht, wobei sich die Druckfläche 6 der Hülse gegen den Boden stemmt und beim Weiterdrehen der Hülse der Bolzen aus dem
Boden herausgezogen wird. Wenn der Bolzen so weit aus dem Boden herausgezogen
worden ist, daß der Glattschaft gegen das Hülsengewinde anschlägt, ist der Bolzen so gelockert, daß er ohne weiteres von
Hand endgültig aus dem Erdboden herausgezogen werden kann.
Claims (7)
1. Einen Gewindeschaft aufweisender, in den Erdboden einschlagbarer
Bolzen zum Befestigen von Spannseilen, dadurch gekennzeichnet,
daß der längere einschlagbare Bolzenteil ein Glattschaft (1) ist und daß auf dem Gewindeschaft (2) des Bolzens eine mit einem Muttergewinde im oberen Teil (5) versehene Hülse (3) sehraubbar ist,
die beim Verschrauben in Richtung auf den Erdboden bei ihrer Anlage
auf diesen einen Druck ausübt.
2. Bolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende
des Gewindeschaftes (2) mit einem Kopfstück (4) als Anschlag für
die Hülse unlösbar verbunden ist..
3. Bolzen nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse
(3) mindestens so lang ist, daß sie den Gewindeschaft (2) zwischen
dem Kopfstück (4) und dem Glattschaft (1) ganz überdeckt.
4. Bolzen nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der gewindelose
Innenbereich der Hülse (3) einen größeren Durchmesser
als der Glattschaft (1) aufweist.
— 2 —
5. Bolzen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stirnfläche des den Glattschaft (1) übergreifenden Hülsenendes
zu einer Stütz- und Druckfläche (6) erweitert ist.
6. Bolzen nach Anspruch 1 bis 53 dadurch gekennzeichnet, daß der
Außenumfang der Hülse (3) in ihrem Gewindebereich polygonal, insbesondere vieß- oder sechskantig ausgebildet ist.
7. Bolzen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der .'polygonale
Hülsengewindeteil aus einer koaxial mit dem übrigen Hülsenteil unlösbar verbundenen Vier- oder Sechskantmutter (5) best
eht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB73179U DE1976006U (de) | 1967-10-21 | 1967-10-21 | Einen gewindeschaft aufweisender, in den erdboden einschlagbarer bolzen. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB73179U DE1976006U (de) | 1967-10-21 | 1967-10-21 | Einen gewindeschaft aufweisender, in den erdboden einschlagbarer bolzen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1976006U true DE1976006U (de) | 1967-12-28 |
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Family Applications (1)
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| DEB73179U Expired DE1976006U (de) | 1967-10-21 | 1967-10-21 | Einen gewindeschaft aufweisender, in den erdboden einschlagbarer bolzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1976006U (de) |
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1967
- 1967-10-21 DE DEB73179U patent/DE1976006U/de not_active Expired
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