DE2019111A1 - Kameraverschluss - Google Patents

Kameraverschluss

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DE2019111A1
DE2019111A1 DE19702019111 DE2019111A DE2019111A1 DE 2019111 A1 DE2019111 A1 DE 2019111A1 DE 19702019111 DE19702019111 DE 19702019111 DE 2019111 A DE2019111 A DE 2019111A DE 2019111 A1 DE2019111 A1 DE 2019111A1
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shutter
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Tadashi Ito
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Kameraverschluß Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für einen Kameraverschluß, insbesondere eine Steuereinrichtung mit einem rotierenden Mechanismus, der vorzugsweise für Kameras mit einem automatischen Filmtransport verwendbar ist.
  • Bei üblichen Kameraverschlüssen finden hin- und lierbewegliche Mechanismen Verwendung, wobei jedoch die Arbeitsweise kompliziert ist und nachteilige Kräfte auf Kamerateile ausgeübt werden können, wodurch eine aufeinanderfolgende Betätigung des Verschlusses schwierig ist, so daß bei aufeinanderfolgenden Aufnahmen Schwierigkeiten auftreten können.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, Schwierigkeiten dieser Art zu vermeiden, insbesondere bei derartigen Verschlüssen mit einem rotierenden Mechanismus das Auftreten nachteiliger Stoßkräfte auf Kamerateile zu verhindern, um eine störungsfreie Verschlußbetötigung bei kontinuierlichen und aufeinanderfolgenden Aufnahmen zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Steuereinrichtung für einen Kameraverschluß erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Spannglied mit einer Spanneinrichtung in Verbindung steht, daß ein Auslöserglied zur Betätigung des Verschlußmechanismus vorgesehen ist, daß ein Zwischenslied zwischen dem Spannglied und dem Auslöserglied angeordnet ist, und daß ein-Anschlag für das Auslöserglied vorgesehen ist, wobei das Zwischenglied durch eine Drehung des Spannglieds in der einen Richtung gespannt und durch eine Drehung des Auslöserglieds in derselben Richtung entspannt wird.
  • Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele soll die Ereindung näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht eines AusfUhrungsbeispiels der Erfindung in einem gespannten Zustand des Zwischenglieds; Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Hauptteils der Einrichtung in Fig. 1; Fig. 3 eine Ansicht des Zwischenglieds beim Spannen; Fig. 4 verschiedene Lagen des Avslöserglieds, beim Beginn des Auslösevorgangs und beim Beginn des Eingriffs mit einer Verzögerungseinrichtung, beim Auslösen während des Eingriffs mit der Verzögerungseinrichtung und beim Auslösen nach dem Beenden des Eingriffs mit der Verzögerungseinrichtung; Fig. 5 eine Vorderansicht der Einrichtung wahrend des Auslösens; Fig. 6 eine Vorderansicht der Einrichtung nach Beendigung des Auslösevorgangs; Fig. 7 eine Vorderansicht eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung; Fig. 8 und 9 Ansichten der Einrichtung in Fig. 7 bei vollständig geöffnetem bzw.
  • geschlossenem Verschluß und Fig. 10 beim Spannen; Fig. 11 ein Schaltbild für die in den Fig. 7 bis 10 dargestellte Einrichtung; Fig. 12 eine Vorderansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung; und Fig. 13 ein Schaltbild für die Einrichtung in Fig. 12.
  • Bei dem in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel sind eine Spannscheibe 2 und eine Auslösescheibe 3 auf einer Welle 1 derart angeordnet, daß sich jede der beiden Scheiben getrennt drehen kann. Die Enden 4a bzw. 4b einer zum Spannen dienenden Schraubenfeder 4 sind an den Scheiben 2 bzw. 3 befestigt. Die Spannscheibe 2 ist mit einem nicht dargestellten Filmtransportmechanismus verbunden, während die Auslösescheibe 3 mit einem nicht dargestellten Verschlußantrieb verbunden ist. Die Spannscheibe 2 tragt einen Stift 6.
  • Zwei verschwenlcbare Anschlaghebel 8, 9 sind an einer Welle 7 gelagert, die in einem Abstand von der einen Seite der Welle 1 derart angeordnet ist, daß jeder der Anschlag hebel 8, 9 sich unabhangig drehen ann. An den Anschlaghebeln 8, 9 sind Klinken 8a, 9a vcqeselien. die mit VorsprUngen 3a an der Auslöserscheibe 3 in Eingriffgelargen @önnen. An dem Anschlcghebel 8 ist ein Kantenteil 8b vorgesehen, der mit dem Vorsprung @a @n Eingriff gelangen kann. An einem Arm des Hebels 8 ist ein Stift 10 vorgesehen, welcher an einer Aussparung 2a der Spannscheibe 2 angreift. Ein Ende eines Verbindungshebels 12, der an einem Zapfen 11 gelagert ist, greift an einer Außenkante des Hebels 8 an. Ein Klinke 12a an dem Hebel 12 greift an einem Steigrad 13 an, welches in Eingriff mit einem Filmtransportmechanismus steht und sich damit dreht. Der Verbindungshebel 12 wird durch eine Feder 14 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorgespannt.
  • Ein Auslöser 16 ist nach oben durch eine Feder 17 vorgespannt, deren anderes Ende am Kamoragehäuse betestigt ist. Hunter einer Auslöserstange 18 ist ein Hebel 19 an einem Zapfen 20 angelenkt. Ein Ende des Hebels 19 weist zu einem unteren Ende der Auslöser stange 18, während das andere Ende des Hebels 19 zu einem Stift 21 weist, der an dem Anschlaghebel 9 befestigt ist. Der Anschlaghebel 9 ist durch eine Feder 23 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorgespannt. Ein Anschlagstift 24 ist an dem Kameragehäuse unter dem Hebel 19 befestigt .
  • Ein weiterer Verbindungshebel 26 für das Steigrod 13 ist an einer Welle 25 angelenkt.
  • Dieser Verbindungshebel 26 steht in Eingriff mit der Auslöserstange 18 über eine Feder 27, welche den Hebel 26 und die Auslöserstange 18 verbindet. Ein Vorsprung 28 an der Auslöserstonge 18 berührt einen unteren Teil eines Endes des Hebels 26. Ein zum Umschalten dienender Stift 29 zur Durchführung aufeinanderfolgender Aufnahmen ist auf- und abbeweglich angeordnet und steht im Eingriff mit der Oberseite des Hebels 26, um den Hebel 26 in eine wi rksame oder nichtwirksame Lage zu verschwenken.
  • Der Stift 6 an der Spannscheibe 2 hat eine derartige Länge, daß er an dem Vorsprung 3a angreift, welcher an der Auslöserscheibe 3 vorgesehen ist, daß er aber nicht an den Klinken 8a und 9a angreift.
  • Obwohl die oben beschriebene Konstruktion an sich geeignet ist, wird eine bevorzugte Arbeitsweise der Einrichtung erzielt, wenn die im folgenden beschriebene zusatzliche Einrichtung Verwendung findet. Die zusätzliche Einrichtung umfaßt eine Verzögerungseinrichtung zur Verzögerung der Anlaufzeit der Verschlußbetdtigung.
  • Fig. 1 zeigt eine Verzögerungsscheibe 31 mit einer Klinke 32, welche auf einer Welle 30 und derart angeordnet ist, daß die Klinke 32 mit dem Vorsprung 3a der Auslöser scheibe 3 in Eingriff steht. Ein Vorsprung 33 erstreckt sich nach außen von der Verzögerungsscheibe 31, an welchem eine im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorspannende Feder 34 angreift und diesen gegen einen Anschlagstift 35 drückt, welcher zur Begrenzung der Bewegung der Verzögerungsscheibe 31 dient.
  • Im folgenden soll die Arbeitsweise der Einrichtung naher erlautert werden. Bei dem in Fig. 1 dargestellten gespannten Zustand greift nur die Klinke 9a des Anschlaghebels 9 an dem Vorsprung 3a an, wobei die Feder 4 durch Verdrillung gespannt ist. Der Stift 10 greift an der Aussparung 2a der Spannscheibe 2 an, während die Klinke 8a nicht an dem Vorsprung 3a angreift. Die Klinke 12a des Hebels 12 greift an dem Steigrad 13 an und ist durch die Feder 14 vorgespannt. Wenn der Auslöser 16 dann heruntergadruckt wird, druckt das untere Ende der Auslöserstange 18 auf ein Ende des Hebels 19, während das andere Ende des Hebels 19 den Stift 21 nach oben drückt, wodurch derAnschlaghebel 9 sich im Uhrzeigersinne gegen die Spannung der Feder 23 dreht. Dadurch gelangt die Klinke 9a außer Eingriff mit dem Vorsprung 3a und die Auslöserscheibe 3 dreht sich im entgegengesetzten Uhrzeigersinne unter der Wirkung der Feder 4. Andererseits wird beim Herabdrücken der Auslöserstange 18 die Feder 27 wirksam, um ein Ende des Hebels 26 anzuziehen, wodurch der Hebel 26 sich im entgegengesetzten Uhrzeigersinne dreht und an dem Steigrad 13 angreift.
  • Wenn eine in Fig. 4a dargestellte Verzögerungseinrichtung vorgesehen ist, und sobald die Auslöserscheibe 3 in Drehung versetzt werden kann, drückt der Vorsprung 3a die Klinke 32 der Verzögerungsscheibe 31 weg, so daß die Verzögerungsscheibe 31 sich im Uhrzeigersinne entgegen der Spannung der Feder 34 dreht. Dadurch gelangt die Oberseite der Klinke 32 in Reibutigseingriff mit dem Vorsprung 3a, wie in Fig. 4b dargestellt ist.
  • In dieser Weise wird die Drehung der Auslöserscheibe 3 verzögert. Der dann während dieses Verzögerungsvorgangs entsprechend weitertransportierte Film befindet sich nunmehr in einer aufnahmebereiten Ruhelage. Fig. 4c zeigt die relative Lage der Verzögerungsscheibe und der AuslöserscJeibe am Beginn des Verschlußablaufs.
  • Wenn die Verzögerungseinrichtung verwandt wird oder nicht verwandt wird, wird durch eine Drehung der Auslöserscheibe 3 der Verschluß betätigt. Wenn der Vorsprung 3a der Scheibe 3 an dem ganzen Teil 8b des Anschlaghebels 8 angreift, wird in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise der Hebel 8 durch den Vorsprung 3a weggedrückt und im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht. Wenn der Vorsprung 3a mit dem Stift 6 in Eingriff gelangt, wie in Fig. 6 dargestellt ist, gelangt die Klinke 8a des Anschlaghebels 8 in eine Lage, in der ein Eingriff mit dem Vorsprung 3a erfolgt. Gleichzeitig wird der Stift 10 von der Aussparung 2a freigegeben und der Hebel 12 wird durch die Außenkante des Hebels 8 betätigt und im Uhrzeigersinne gedreht, während die Klinke 12a nicht mehr an dem Steigrad 13 angreift. Wenn der Auslöser 16 freigegeben wird und die Auslöserstange 18 durch die Feder 17 hochbewegt wird, und wenn der Hebel 19 und der Anschlaghebel 9 durch die Feder 23 zurückgeführt wird, wobei die Klinke 9a mit dem Vorsprung 3a in Eingriff steht, wird gleichzeitig der Hebel 26 im Uhrzeigersinne durch den Vorsprung 28 gedreht, wodurch der Eingriff mit dem Steigrad 13 aufgehoben wird. Auf diese Weise ist die Einrichtung für einen YYeitertransport des Films bereit.
  • Fig. 6 zeigt den Zustand der Einrichtung während des Filmtransports.
  • Wenn der Film transportiert wird, drehen sich die Spannscheibe 2 und das Steigrad 13 im entgegengesetzten Uhrzeigers inne, während der Vorsprung 3a der Auslöserscheibe 3 durch die Klinken 8c, 9a gehalten wird, so daß die Auslöserscheibe 3 sich nicht dreht, weshalb die Feder 4 gespannt wird.
  • Wenn die Aussparung 2a der Spannscheibe in die Lage kommt, in der ein Eingriff mit dem Stift 10 erfolgen kann, gelangt der von der Feder 14 vorgespannte Stift 10 auf dem Anschlaghebel 8 mit der Aussparung 2a in Eingriff. Andererseits greift die Klinke 12a des Hebels 12 an dem Hemmwerk 13 an, wodurch sich der in Fig. 1 dargestellte Zustand ergibt.
  • Zur Durchführung einer nachfolgenden Aufnahme wird der Auslöser 16 herabgedrückt festgehalten, während der Stift 29 nach unten in eine Lage verschoben wird, die durch die gestrichelte Linie in den Fig. 1, 3, 5 und 6 gekennzeichnet ist, so daß der Hebel 26 nicht mehr an dem Steigrad 13 angreift.
  • Da der Anschlaghebel 9 dann nicht an dem Vorsprung 3a angreift, nachdem die Spannscheibe sich beim Filmtransport dreht und der Stift 10 in die Aussparung 2a einfällt, dreht sich der Anschlaghebel 8 im Uhrzeigersinne, wodurch die Klinke 8a den Vorsprung 3a.frei gibt, so daß sich die Auslöserscheibe 3 dreht, um den Verschluß zu betätigen.
  • JNie oben ausgeführt wurde, wird nach dem Filmtransport der Verschluß sofort betätigt, so daß eine folgende Aufnahme durchgeführt werden kann.
  • Obwohl der Anschlaghebel 8, der an den Scheiben 2, 3 angreift und der Hebel 12, der an dem Steigrod 13 angreift, als getrennte Einheiten dargestellt sind, können diese auch einstückig ausgeführt werden.
  • Obwohl der Anschlaghebel 8 an den Scheiben 2, 3 mit einem Stift in einer Aussparung und mit einer Klinke in einem Vorsprung angreift, ist diese Ausführungsform nur als Beispiel anzusehen, da andere Eingriffsmechanismen ebenfalls Verwendung finden können Ferner können anstelle der Anschlaghebel 8 und 9 andere Glieder Verwendung finden.
  • Bei den obigen Ausführungsbeispielen erfolgt das Spannen und das Auslösen des Verschlusses durch die Spannscheibe und die Auslöserscheibe nur durch ihre aufeinanderfolgende Rotation in einer Richtung. Dies bedeutet, daß der Verschluß durch einen rotierenden Mechanismus betätigt wird, weshalb keine Stoßkräfte auf irgendeinen Teil der Kamera auftreten und außerdem der Verschluß aufeinanderfolgend mit einer vereinfachten Konstruktion betätigt werden kann, wodurch die Durchführung aufeinander folgender Aufnahmen vereinfacht ist.
  • Die Schraubenfeder 4 kann jedem anderen Zwlschenglied angepaßt werden, welches während des Spannens und Auslösens des Verschlußmechanismus gespannt oder entspannt wi rd.
  • Das Auslöserglied und das Spannglied können irgendeiner anderen Ausführungsform anstelle der scheibenförmigen Glieder angepaßt werden.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel mit einem rotierenden Mechanismus, der durch eine elektronische Schaltung mit einem Hauptteil der in Fig. 2 dargestellten Art gesteuert wird, soll im folgenden sowohl für die Durchführung von Einzelaufnahmen als auch von fortlaufenden Aufnahmen beschrieben werden.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Verzögerungseinrichtung durch eine solche ersetzt, die eine Verzögerungsschaltung und einen Magnet aufweist, der durch die Ver zögeungsscholtung gesteuert wird Ene e lekirc-nische- Ze itgeberschaltung mit lichtelektrischen Elementen zur B@@timmung der Verschlußgeschwindigkeit wird angegeben, um den Verschluß während einer geeigneten Zeitspanne vollstandig offenzuhalten Bei dem Ausführungsbelspiel in den Fig. 7 bis 10 greift eine Klinke 107a eines Auslöserhebek 107 an einem Vorsprung 103a einer Auslöserscheibe 103 an, wobei eine Schraubenfeder 104 durch eine Verdrillung gespannt ist (Fig. 7).
  • Ein Schalter S5 hat Kontakte 55b und S5a. Der Kontakt S5b greift an einer Aussparung 102b an der Spannscheibe 102 an, wobei der Schalter S5b geöffnet ist. Ein Schalter S3 wird durch seinen an einem Arm 102a angreifenden Kontakt S3b geöffnet.
  • In diesem Zustand ist die Einrichtung aufnahmlbbereit. Wenn der Auslöserhebel 109 heraiedruckt wird, wird zunüchst der Sch@terkontakt S4a geöffnet, dann der Schalter S und schließlich der Schalterkontakt S5a. Die Arbeitsweise soll in 'erbindung mit Fig. 11 naher erläutert werden.
  • Wenn der Schalter SA geöffnet wird, wird die Spannung der Spannungsquelle E dem Motor M nicht zugeführt. Nachdem der Schalter S1 geschlossen wird, wird sowohl die Verzögerungsschaltung als auch die Zeitgeberschaltung erregt. Da jedoch die Transistoren T1, T2, T3 und T4 nichtleitend sind, fließt kein Strom durch die Elektromagnete M1 und M2, weshalb diese nicht erregt sind.
  • Wenn in diesem Zustand der Schalter S5 geöffnet wird, wächst das Potential an der Verbindungsstelle A allmählich über eine Verzögerungsschaltung mit einem Widerstand R 0 und einen Kondensator C1 an. Nach einer vorherbestimmten Zeitspanne werden die Transistoren T1 und T2 leitend, so daß Strom durch den Elektromagnet M1 fließt, weshalb dieser den Auslöserhebel 107 entgegen der Wirkung der Feder 110 anzieht. Deshalb dreht sich der Auslöserhebel 107 im Uhrzeigersinne, und die Klinke 107a des Hebels 107 gelangt außer Eingriff mit dem Vorsprung 103a, und die Auslöserscheibe 103 bringt den Verschlußmechanismus in einen geöffneten Zustand durch die durch die Feder 107 bewirkte Rotation im entgegengesetzten Uhrzeigersinne.
  • Zum Öffnen des Verschlusses greift der an der Auslöserscheibe 103 befestigte Stift 105 an dem Antriebshebel 105a mit Hilfe einer Schlitzfohrung an.
  • Wenn eine Klinke 108a an einem die Verschlußgeschwindigkeit steuernden Hebel 108 sich in einer der vollständig offenen Lage des Verschlusses entsprechenden mittleren Lage des Wegs des Vorsprungs 103a befindet, wird die Auslöserscheibe 103 an einer weiteren Drehung durch den Hebel 108 gehindert. In diesem Zustand öffnet der Vorsprung 103a den Schalter S2, wodurch die Einrichtung in den in Fig. 8 dargestellten Zustand gelangt.
  • Das Potential an der Verbindungsstelle B der Zeitgeberschaltung mit einem Photowiderstand P und einem Kondensator C2 (Fig. 11) steigt allmdhlich an, nachdem der Schalter S2 geöffnet ist. Nach einer gewissen Zeit entsprechend dem Widerstand des Photowiderstands P aufgrund der Objekthelligkeit, erreicht das Potential der Verbindungsstelle B einen vorherbestimmten Wert, wodurch die Transistoren T3 und T4 geleitet werden und ein Strom durch den Elektromagnet M2 fließt. Der Elektromagnet M2 zieht den Hebel 108 entgegen der Wirkung einer Feder 111 an. Der Hebel 108 dreht sich deshalb im Uhrzeigersinne, sodaß die Klinke 108a des Hebels 108 außer Eingriff mit dem Vorsprung 103a gelangt, während sich die Auslöserscheibe 103 durch die Wirkung der Feder 104 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne dreht, um den Verschluß zu schließen. Der Schalter S2 wird wieder zur RUckstellung der Zeitgeberschaltung geschlossen, wenn derVorsprung 103 vorbeigeführt wird, wodurch die Stromzufùhr zu dem Elektromagnet M2 unterbrochen wird und der Elektromagnet M2 den Hebel 108 nicht mehr anzieht. Deshalb dreht sich der Hebel 108 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne durch die Wirkurig der Feder 111 und die Klinke 108a gelangt wieder in den Bewegungsweg des Vorsprungs 103a.
  • Während ein Vorsprung 103b der Auslöserscheibe 103 den Arm S3a des Schalters S3 unmittelbar nach dem Schließen des Verschlusses betätigt, wird der Schalter S3 geschlossen und der Vorsprung 103a gelangt mit einem Stift 106 in Eingriff, um die Drehung der Auslöserscheibe 103 anzuhalten. In diesem in Fig. 9 dargestellten Zustand sind die Schalter S1, S2 und S3 geschlossen und die Schalter S4 und S5 geöffnet, weshalb der Elektromagnet M1 den Auslöserhebel 107 anzieht. Wenn der Auslöser 109 in diesem Zustand freigegeben wird, wird der Auslöser 109 durch eine Feder 112 zurückgezogen. Bei der Freigabe des Auslösers 109 wird der Kontaktschalter zuerst geschlossen und sofort die Stromzufuhr zu dem Elektromagnet M1 unterbrochen, wodurch die Anziehung des Auslöserhebels 107 beendet wird, so daß der Auslösefhebel 107 durch die Feder 110 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht wird und die Klinke 107a in den Bewegungsweg des Vorsprungs 103a gelangt. Dann wird der Schalter S1 geöffnet und schließlich der Schalter S4 geschlossen, um den Filmtransport und das Spannen des Verschlusses zu be-wiiAen. Wenn das Spannen des Verschlusses beginnt, beginnen die Spannscheibe 102 und die Auslöserscheibe 103 sich im entgegengesetzten Uhrzeigersinne zu drehen. Während dieser Drehung greift jedoch der Vorsprung 103a der Auslöserscheibe 103 an der Klinke 107a des Auslöserhebels 107 an, wie in Fig. 9 dargestellt ist, wodurch eine Drehung der Scheibe 103 verhindert ist, sodaß nur die Spannscheibe 102 sich weiter im entgegengesetzten Uhrzeigersinne dreht. Nachdem der Vorsprung 102a außer Eingriff mit dem Arm S3b des Schalters S3 gelangt ist, gelangt der Vorsprung 103b außer Eingriff mit dem Arm S3a des Schalters 53. Wenn die Einrichtung in der oben beschriebenen Weise ausgebildet ist, wird der Schalter geschlossen gehalten, so daß der Motor M sich weiterhin dreht. In dieser Weise wird das Spannen des Verschlusses beendet und die Einrichtung in die Ausgangslage zurückgeführt, wie in Fig. 7 dargestellt ist.
  • Während der Drehung der Spannscheibe 102, wenn der Vorsprung 102 den Schalter S3b öffnet, wird der Schalter S3 geöffnet und der Motor M angehalten. Während dieses Vorgangs wird der Filmtransport und das Spannen des Verschlusses beendet.
  • In der oben beschriebenen Weise erfolgen Einzelaufnah men Bei aufeinanderfolgenden Aufnahmen wird der Kontakt S4b des Schalters S4 vorher geschlossen und der Auslöser 109 im heruntergedrückten Zustand gehalten, so daß die Auslöserscheibe 103 sich dreht und die Verschlußfreigabe beendet wird. Wie in Fig. 9 dargestellt ist, beginnt gerade dann, wenn der Schalter S3 geschlossen wird, die Rotation des Motors M für den Filmtransport und für das Spannen des Verschlusses. Bei diesem Zustand ist der Kontakt S5b des Schalters S5 nicht - in Eingriff mit der Aussparung 102b der Spannscheibe 102, und der Schalter S5 wird durch den Umfang der Scheibe 102 geschlossen, so daß der Elektromagnet M1 den Auslöserhebel 107 freigibt. Deshalb gelangt die Klinke 107a in den Bewegungsweg des Vorsprungs 103a, um. die Feder 104 spannen zu können.
  • Beim Fortgang des Spannens des Verschlusses und unmittelbar bevor Beendigung des Filmtransports greift der Schalter 55b an der Aussparung 102b der Spannscheibe 102 an.
  • Wenn der Schalter S5 geöffnet wird, steigt das Potential an der Verbindungsstelle A in Fig. 11 allmählich an und nach einer vorherbestimmten Zeitspanne werden die Transistoren T1 und T2 leitend, weshalb der Elektromagnet M1 erregt wird und den Auslöserhebel 107 zur Verschlußauslösung anzieht. Wenn der Schalter S4 geschlossen gehalten wird, kann eine folgende Aufnahme durch Herabdrücken des Auslösers 109 in dieser Weise erfolgen. Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, ILzetiztigen die Spannscheibe und die Auslöserscheibe wahlweise Schalter wie den Steuerschalter für die Verschlußgeschwindigkeit, den Schalter zum Betätigen des Motors, den den Verschluß auslösenden Schalter und Hebel wie den Auslöserhebel und den SteuerhelSel durch ihre eigene Rotation in einer Richtung, so daß keine unerwünschten Stoi'rnite auf die Kamerateile ausgeübt werden, Während gleichzeitig der Verschluß aufeinanderfolgende Aufnahmen durchführen kann, weil der Verschluß durch einen rotierenden Mechanismus gesteuert wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel, bei dem die Verzögerungseinrichtung mit einer elektronischen Verzögerungsschaltung verwandt wird, um den Ablaufzeitpunkt des Verschlusses zu verzögern, ist gewährleistet, daß der Filmtransport vollständig aufhört und in einem stabilen Zustand ohne Vibrationen gebracht wird, selbst wenn eine nachfolgende Aufnahme mit sehr hoher Verschlußgeschwindigkeit durchgeführt wird.
  • Das in den Fig. 12 und 13 dargestellte Ausführungsbeispiel ist eine vereinfachte aber vollständige Steuereinrichtung mit einer automatischen Steuerung der Verschlußgeschwindigkeit für Einzelaufn ahmen, ohne Verwendung einer Verzögerungseinrichtung. Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 12 ist die Spannscheibe auf einer Welle 201 angeordnet und mit einer Aussparung 202a und einem Stift 206 versehen. Die Auslöserscheibe 203 hat einen Vorsprung 203a und einen kurzen Stift 205. Ferner ist eine Feder 204 vorgesehen.
  • Ein Antriebshebel 205a greift an dem Stift 205 mit einer Schlitzführung an. Ferner ist ein Auslöserhebel 207 und ein Steuerhebel 208 für die Verschlußgeschwindigkeit vorgesehen, sowie eine Auslöserstange 209, Federn 210, 211 und 212, ein Hebel 213, ein Hauptschalter S1, ein Schalter S2 für die Verschlußbetätigung, ein Elektromagnet M2, Transistoren T3 und T4, ein Photowiderstond P, ein Kondensator C2 und eine Spannungs -quelle E.
  • Die Arbeitsweise der in den Fig. 12 und 13 dargestellten Einrichtung entspricht der Arbeitsweise der eingehend beschriebenen Ausführungsbeispiele Patentansprüche

Claims (5)

  1. PatsntansprUche ;g)Steuereinrichtung fur einen Kameraverschluß, gekennzeichnet durch ein Spannglied in Verbindung mit einer Spanneinrichtung, durch ein Auslöserglied zur Betätigung des Verschlußmechanlsmus, durch ein zwischen dem Spannglied und dem Auslöserglied angeordnetes Zwischenglied, und durch einen Anschlag für das Auslöserglied, wobei das Zwischenglied durch eine Drehung des Spannglieds in der Einrichtung gespannt und durch eine Drehung des Awlöserglieds in derselben Richtung entspannt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zweiten Anschlag für das Spannglied, welcher zweite Anschlag das Spannglied anhält, während der erste Anschlag für das Awlaserglied nicht mit dem Auslaserglied in Eingriff steht, und welcher ersl Anschlag das Auslöserglied anhält, während der zweite Anschlag nicht mit dem Spannglied in Eingriff steht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdas Zwischenglied eine Schraubenfeder ist, deren eines Ende an dem Spannglied und deren anderes Ende an dem Auslöserglied befestigt ist, und daß der Anschlag durch einen Verschlußausldser außer Eingriff mit dem Auslds rglied gebracht wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöserglied nach Beendigung der ktatigung des Verschlußmechanismus den zweiten Anschlag außer Eingriff mit dem Spannglied bringt, um das Zwischenglied zu spannen.
  5. 5. Einrichtungnach'Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daßdas Spanngliedan einen Motor fUr den Filmtransport angeschlossen ist, daß der zweite und der erste Anschlag miteinander verbunden sind, daß nach Beseitigung des Eingriffs zwischen dem zweiten Anschlag und dem Spannglied und nach dem Eingriff des ersten Anschlags mit dem Auslöserglied das Spannglied durch den Motor gedreht wird, und daß nach dem Spannen des Zwischenglieds der zweite Anschlag mit dem Spannglied in Eingriff und der erste Anschlag mit dem Auslöserglied für eine weitere Verschlußbetätigung atfrr Eingriff gelangt.
    Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verzögerungseinrichtung vorgesehen ist, um den Anlaufzeitpunkt der Verschlußbetätigung zu verzögern.
    Einrichtung nach Anspruch 6, dad urc b gekennzeichnet, daß die Verzögerungseinrichtung eine Verzögerungsschaltung enthält, und daß der Motor ein Elektromotor ist.
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Regeleinrichtung für die Verschlußgeschwindigkeit vorgesehen ist.
    Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung eine elektronische Zeitgeberschaltung aufweist.
    Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Zeitgeberschaltung ein photoelektrisches Element enthält.
    Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung einen dritten Anschlag enthält, der mit dem Auslöserglied bei vollständig geöffneter Lage des Verschlußmechanismus in Eingriff gelangt.
    Einrichtung nach Anspruch 1, gekennze ichnet durch einen zweiten Anschlag für das Spannglied, durch einen Elektromotor zum Antrieb des Spannglieds wobei der zweite Anschlag das Spannglied anhält, während der erste Anschlag für das Auslöserglied nicht mit dem Auslöserglied in Eingriff steht, und wobei der erste Anschlag das Auslöserglied anhält, während der zweite Anschlag eine Drehung des Spannglieds zuläßt.
    Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch geke n n ze i c hn et , daß der zweite Anschlag einen Schalter enthält, daß das Auslöserglied nach dem Ende der Betätigung des Verschlußmechanismus bewirkt, daß der zweite Anschlag durch das Schließen des Schalters eine Drehbewegung des Spannglieds ermöglicht, um das Zwischenglied zu spannen.
    Einrichtung nach Anspruch 13, d ad u r c h gek e n n z e ich ne t, daß der zweite Anschlag einen Elektromagnet für eine Verbindung mit dem ersten Anschlag enthält, und daß nach der Ermöglichung der Drehbewegung des Spannglieds und nach dem Eingriff des ersten Anschlags mit dem Auslöserglied das Spannglied durch den Motor gedreht wird, und daß nach dem Spannen des Zwischenglieds der zweite Anschlag im Eingriff mit dem Spannglied und der erste Anschlag außer Eingriff mit dem Auslöserglied durch den Elektromagnet gelangt, um eine weitere Verschlußbetätigung zu ermöglichen.
    Einrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet, durch eine Verzögerungsschaltung zur Verzögerung der Anlaufzeit der Verschlußbetätigung.
    Einrichtung nach Anspruch 12, cjekenn zei'Eh net durch eine elektronische Zeitgeberschaltung zur Steuerung der Verschlußgeschwindigkeit.
    Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Zeitgeber ein photoelektrisches Element enthält.
    Einrichtung nach Anspruch 16, d a d u r c h gekennze i chnet,, daß der elektronische Zeitgeber einen dritten Anschlag enthält, welcher mit dem Auslöserglied bei einer vollständig offenen Lage des Verschlußmechanismus in Eingriff gelangt.
    Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor durch einen Schalter gesteuert wird, welcher durch den KameRíuslöser betätigt wird.
    Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn zeic hnei, daß der Motor durch einen Schalter gesteuert wird, welcher durch das Spannglied betätigt wird, um eine darauffolgende Aufnahme zu ermöglichen.
    Einrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch einen Umschalter zur wahlweisen Steuerung des Motors entweder durch den Kameraauslöser oder durch das Spannglied.
    L e e r s e i t e
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