DE2019111C3 - Steuereinrichtung für einen Kamera Verschluß - Google Patents
Steuereinrichtung für einen Kamera VerschlußInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/081—Analogue circuits
- G03B7/083—Analogue circuits for control of exposure time
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- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/42—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
- G03B17/425—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras
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Description
Fig. 5 eine Vorderansicht der Einrichtung während des Auslösens,
Fig.6 eine Vorderansicht der Einrichtung nach Beendigung des Auslösevorgangs,
F i g. 7 eine Vorderansicht eines anderen Ausf ührungsbeispicls
der Erfindung,
F i g. 8 und 9 Ansichten der Einrichtung in F i g. 7
bei vollständig geöffnetem bzw. geschlossenem Verschluß und F i g. 10 beim Spannen,
F i g. 11 ein Schaltbild für die in den F i g. 7 bis K)
dargestellte Einrichtung,
Fig. 12 eine Vorderansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
der Erfindung und
Fig. 13 ein Schaltbild für die Einrichtung in Fig. 12.
Bei dem in den F i g. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel
sir.= ! ^ine Spannscheibe 2 und eine Auslösescheibe
3 auf c:"«;r Welle 1 derart angeordnet,
daß sich jede der beiden Scheiben getrennt drehen kann. Die Enden 4a bzw. 4ft einer zum Spannen
dienenden Schraubenfeder 4 sind an den Scheiben 2 bzw. 3 befestigt. Die Spar..;bcheibe 2 ist mit einem
nicht dargestellten Fümtransportmechanismus verbunden, während die Auslöserscheibe 3 mit einem
nicht dargestellten Verschlußantrieb verbunden ist. Die Spannscheibe 2 trägt einen Stift 6.
Zwei verschwenkbare Anschlaghebel 8, 9 sind an einer Welle 7 gelagert, die in einem Abstand von der
einen Seite der Welle ] derart angeordnet ist, daß jeder der Anschlaghebel 8, 9 sich unabhängig drehen
kann. An den Anschlaghebeln 8,9 sind Klinken 8a, 9a vorgesehen, die mit Vorsprüngen 3α an der Auslöserscheibe
3 in Eingriff gelangen können. An dem Anschlaghebel 8 ist ein Kantenteil 8 ft vorgesehen, der
mit dem Vorsprung 3 a in Eingriff gelangen kann. An einem Arm des Hebels ist ein Stift 10 vorgesehen,
welcher an einer Aussparung 2 a der Spannscheibe 2 angreift. Ein Ende eines Verbindungshebels 12, der
an einem Zapfen 11 gelagert ist, greift an einer Außenkante des Hebels 8 an. Eine Klinke 12a an
dem Hebel 12 greift an einem Steigrad 13 an, welches in Eingriff mit einem Filmtransportmechanismus
steht und sich damit dreht. Der Verbindungshebel wird durch eine Feder 14 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne
vorgespannt.
Ein Auslöser 16 ist nach oben durch eine Feder vorgespannt, deren anderes Ende am Kameragehäuse
befestigt ist. Unter einer Auslöserstange 18 ist ein Hebel 19 an einem Zapfen 20 angelenkt. Ein Ende
des Hebels 19 weist zu einem unteren Ende der Auslöserstange 18, während das andere Ende des Hebels
19 zu einem Stift 21 weist, der an dem Anschlaghebel
9 befestigt ist. Der Anschlaghebel 9 ist durch eine Feder 23 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne
vorgespannt. Ein Anschlagstift 24 ist an dem Kameragehäuse unter dem Hebel 19 befestigt.
Ein weiterer Verbindungshebel 26 für das Steigrad 13 ist an einer Welle 25 angelenkt. Dieser Verbindungshebel
26 steht in Eingriff mit der Auslöserstange 18 über eine Feder 27, welche den Hebel
und die Auslöserstange 18 verbindet. Ein Vorsprung 28 an der Aus'.Sserstange 18 berührt einen unteren
Teil eines Endes des Hebels 26. Ein zum Umschalten dienender Stift 29 zur Durchführung aufeinanderfolgender
Aufnahmen ist auf- und abbeweglich angeordnet und steht im Eingriff mit der Oberseite des
Hebels 26, um den Hebel 26 in eine wirksame oder nicht wirksame Lage zu verschwenken.
Der Stift 6 an der Spannscheibe 2 hat eine derartige Länge, daß er an dem Vorsprung 3a angreift, welcher
an der Auslöserscheibe 3 vorgesehen ist, daß er aber nicht an den Klinken Su und 9a angreift.
5 Obwohl die oben beschriebene Konstruktion an sich geeignet ist, wird eine bevorzugte Arbeitsweise
der Einrichtung erzielt, wenn die im folgenden beschriebene zusätzliche Einrichtung Verwendung findet.
Die zusätzliche Einrichtung umfaßt eine Veric>
zögerungseinrichtung zur Verzögerung der Anlaufzeit der Verschlußbetätigung.
F i g. 1 zeigt eine Verzögerungsscheibe 31 mit einer
Klinke 32, welche auf einer Welle 30 und derart angeordnet ist, daß die Klinke 32 mit dem Vorsprung 3a
der Auslöserscheibe 3 in Eingriff steht. Ein Vorsprung 33 erstreckt sich nach außen von der Verzögerungsscheibe
31, an welchem eine im entgegengesetzten Uhrzeigersinne vorspannende Feder 34 angreift
und diesen gegen einen Anschlagstift 35 drückt, weleher zur Begrenzung der Bewegung der Verzögerungsscheibe
31 dient.
Im folgenden soll die Arbeitsweise der Einrichtung näher erläutert werden. Bei dem in F i g. 1 dargestellten
Zustand greift nur die Klinke 9a des Anschlaghebeis 9 an dem Vorsprung 3 a an, wobei die Feder 4
durch Verdrillung gespannt ist. Der Stift 10 greift an
der Aussparung 2 a" der Spannscheibe 2 an, während die Klinke 8a nicht an dem Vorsprung 3a angreift.
Die Klinke 12a des Hebels 12 greift an dem Steigrad 13 an und ist durch die Feder 14 vorgespannt. Wenn
der Auslöser 16 dann heruntergedrückt wird, drückt das untere Ende der Auslöserstange 18 auf ein Ende
des Hebels 19, während das andere Ende des Hebels 19 den Stift 21 nach oben drückt, wodurch der Anschlaghebel
9 sich im Uhrzeigersinne gegen die Spannung der Feder 23 dreht. Dadurch gelangt die Klinke
9a außer Eingriff mit dem Vorsprung 3a, und die Auslöserscheibe 3 dreht sich im entgegengesetzten
Uhrzeigersinne unter der Wirkung der Feder 4. Andererseils wird beim Herabdrücken der Auslöserstange
18 die Feder 27 wirksam, um ein Ende des Hebels 26 anzuziehen, wodurch der Hebel 26 sich im
entgegengesetzten Uhrzeigersinne dreht und an dem Steigrad 13 angreift.
Wenn eine in Fig. 4a dargestellte Verzögerungseinrichtung vorgesehen ist, und sobald die Auslöserscheibe
3 in Drehung versetzt werden kann, druckt der Vorsprung 3a die Klinke 32 der Verzögerungsscheibe 31 weg, so daß die Verzögerungsschetbe 31
sich im Uhrzeigersinne entgegen der Spannung dei
Feder 34 dreht. Dadurch gelangt die Oberseite dei Klinke 32 in Reibungseingriff mit dem Vorsprung 3α
wie in Fig. 4b dargestellt ist. In dieser Weise wire
die Drehung der Auslöserscheibe 3 verzögert. De: dann während dieses Verzögerungsvorgangs ent
sprechend weitertransportierte Film befindet siel
nunmehr in einer aufnahmebereiten Ruhelage Fig. 4c zeigt die relative Lage der Verzögerungs
scheibe und der Auslöserscheibe am Beginn des Ver fio schlußablaufs.
Wenn die Verzögerungseinrichtung verwandt win oder nicht verwandt wird, wird durch eine Dre
iiung der Auslöserscheibe 3 der Verschluß be tätigt. Wenn der Vorsprung 3 a der Scheibe
an dem eanzen Teil 8 ft des Anschlaghebels angreift, wird in der aus Fig. 5 ersichtliche
Weise der Hebel 8 durch den Vorsprung 3 weggedrückt und im entgegengesetzten Uhrzeiger
5 6
sinne gedreht. Wenn der Vorsprung 3 a mit dem Stoßkräfte auf irgendeinen Teil der Kamera auftreten
Stift 6 in Eingriff gelangt, wie in Fig. 6 dargestellt und außerdem der Verschluß aufeinanderfolgend
ist, gelangt die Klinke 8 α des Anschlaghebels 8 in mit einer vereinfachten Konstruktion betätigt werden
eine Lage, in der ein Eingriff mit dem Vorsprung 3 α kann, wodurch die Durchführung aufeinanderfolgenerfolgt.
Gleichzeitig wird der Stift 10 von der Aus- 5 der Aufnahmen vereinfacht ist. sparung 2a freigegeben, und der Hebel 12 wird Die Schraubenfeder 4 kann jedem anderen Zwidurch
die Außenkante des Hebels 8 betätigt und im schenglicd angepaßt werden, welches während des
Uhrzeigersinne gedreht, während die Klinke 12 a Spannens und Auslöscns des Verschlußmechanismus
nicht mehr an dem Steigrad 13 angreift. Wenn der gespannt oder entspannt wird. Das Auslöserglied
Auslöser 16 freigegeben wird und die Auslöserstange io und das Spannglied können irgendeiner anderen
18 durch die Feder 17 hochbewegt wird und wenn Ausführungsform an Stelle der scheibenförmigen
der Hebel 19 und der Anschlaghebel 9 durch die Glieder angepaßt werden.
Feder 23 zurückgeführt werden, wobei die Klinke 9 a Ein anderes Ausführungsbeispiel mit einem ro-
mit dem Vorsprung 3 α im Eingriff steht, wird gleich- tierendcn Mechanismus, der durch eine elektronische
zeitig der Hebel 26 im Uhrzeigersinne durch den 15 Schaltung mit einem Hauptteil der in Fig. 2 dar-
Vorsprung 28 gedreht, wodurch der Eingriff mit dem gestellten Art gesteuert wird, soll im folgenden so-
Steigrad 13 aufgehoben wird. Auf diese Weise ist die wohl für die Durchführung von Einzelaufnahmen als
Einrichtung für einen Weitertransport des Films auch von fortlaufenden Aufnahmen beschrieben
bereit. werden.
F i g. 6 zeigt den Zustand der Einrichtung während ic Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Verzöge-
des Filmtransports. rungseinrichtung durch eine solche ersetzt, die eine
Wenn der Film transportiert wird, drehen sich die Verzögcrungsschaltung und einen Magnet aufweist,
Spannscheibe 2 und das Steigrad 13 im entgegenge- der durch die Verzögerungsschaltung gesteuert wird.
setzten Uhrzeigersinne, während der Vorsprung 3 a Eine elektronische Zeitgeberschaltung mit lichtder
Auslöserscheibe 3 durch die Klinken 8 a, 9 a ge- 25 elektrischen Elementen zur Bestimmung der Verhalten
wird, so daß die Auslöserscheibe 3 sich nicht Schlußgeschwindigkeit wird angegeben, um den Verdreht,
weshalb die Feder 4 gespannt wird, schluß während einer geeigneten Zeitspanne voll-
Wenn die Aussparung la der Spannscheibe in die ständig offenzuhalten.
Lage kommt, in der ein Eingriff mit dem Stift 10 er- Bei dem Ausführungsbeispiel in den Fig. 7 bis 10
folgen kann, gelangt der von der Feder 14 vorge- 3° greift eine Klinke 107 α eines Auslöserhebels 107 an
spannte Stift 10 auf dem Anschlaghebel 8 mit der einem Vorsprung 103 a einer Auslöserscheibe 103
Aussparung 2 a in Eingriff. Andererseits greift die an, wobei eine Schraubenfeder 104 durch eine VerKlinke
12a des Hebels 12 an dem Hemmwerk 13 drillung gespannt ist (Fig. 7).
an, wodurch sich der in Fig. 1 dargestellte Zustand Ein Schalter 5 5 hat Kontakte SSb und 55a. Der
ergibt. 35 Kontakt S 5 b greift an einer Aussparung 102 5 an
Zur Durchführung einer nachfolgenden Aufnahme der Spannscheibe 102 an. wobei der Schalter 55 b
wird der Auslöser 16 herabgedrückt festgehalten, geöffnet ist. Ein Schalter S3 wird durch seinen an
während der Stift 29 nach unten in eine Lage ver- einem Arm 102a angreifenden Kontakt S3b geschoben
wird, die durch die gestrichelte Linie in den öffnet.
Fig. 1, 3, 5 und 6 gekennzeichnet ist, so daß der 40 ]n diesem Zustand ist die Einrichtung aufnahme-
Hebel 26 nicht mehr an dem Steigrad 13 angreift. bereit. Wenn der Auslöserhebel 109 herabgedrückt
Da der Anschlaghebel 9 dann nicht an dem Vor- wird, wird zunächst der Schalterkontakt 54a geöffsprung
3 a angreift, nachdem die Spannscheibe sich net, dann der Schalter 51 und schließlich der
beim Filmtransport dreht und der Stift 10 in die Schalterkontakt 5 5 a. Die Arbeitsweise soll in VerAussparung
2 α einfällt, dreht sich der Anschlag- 45 bindung mit F i g. 11 näher erläutert werden,
hebel 8 im Uhrzeigersinne, wodurch die Klinke 8a Wenn der Schalter 54 geöffnet wird, wird die
den Vorsprung 3 α freigibt, so daß sich die Aus- Spannungsquelle E dem Motor M nicht zugeführt
löserscheibe 3 dreht, um den Verschluß zu betätigen. Nachdem der Schalter 51 geschlossen wird, wird so
Wie oben ausgeführt wurde, wird nach dem Film- wohl die Verzögerungsschaltung als auch die Zeittransport
der Verschluß sofort betätigt, so daß eine 50 gebcrschaltung erregt. Da jedoch die Transistor«
folgende Aufnahme durchgeführt werden kann. TX. Tl. T3 und TA nicht leitend sind, fließt keil
Obwohl der Anschlaghebel 8, der an den Schei- Strom durch die Elektromagnete M1 und M 2, wes
ben 2,3 angreift, und der Hebel 12, der an dem Steig- halb diese nicht erregt sind.
rad 13 angreift, als getrennte Einheiten dargestellt Wenn in diesem Zustand der Schalter 55 geöffne
sind, können diese auch einstückig ausgeführt werden. 55 wird, wächst das Potential an der Verbindungs
Obwohl der Anschlaghebel 8 an den Scheiben 2, 3 stelle A allmählich über eine Verzögerungsschaltun
mit einem Stift in einer Aussparung und mit einer mit einem Widersland RQ und einem Kondensator C
Klinke in einem Vorsprung angreift, ist diese Aus- an. Nach einer vorherbestimmten Zeitspanne werde
führungsform nur als Beispiel anzusehen, da andere die Transistoren T1 und T 2 leitend, so daß Stroi
Eingriffsmechanismen ebenfalls Verwendung finden 60 durch den Elektromagnet M 1 fließt, weshalb diese
können. Ferner können an Stelle der Anschlaghebel 8 den Auslöserhebel 107 entgegen der Wirkung d(
und 9 andere Glieder Verwendung finden. Feder 110 anzieht. Deshalb dreht sich der Auslöse
Bei den obigen Ausführungsbeispielen erfolgt das hebel 107 im Uhrzeigersinne, und die Klinke 107
Spannen und das Auslösen des Verschlusses durch des Hebels 107 gelangt außer Eingriff mit dem Vo
die Spannscheibe und die Auslöscrschcibc nur durch 65 sprung 103 α, und die Auslöserscheibe 103 brin
ihre aufeinanderfolgende Rotation in einer Richtung. den Verschlußmechanismus in einen geöffneten Z>
Dies bedeutet, daß der Verschluß durch einen ro- stand durch die durch die Feder 107 bewirkte Ri
tierendcn Mechanismus betätigt wird, weshalb keine tation im entgegengesetzten Uhrzeigersinne.
Zum öffnen des Verschlusses greift der an der Auslöserscheibe 103 befestigte Stift 105 an dem Antriebshebcl
105 a mit Hilfe einer Schlitzführung an. Wenn eine Klinke 108 a an einem die Verschlußgeschwindigkeit
steuernden Hebel 108 sich in einer der vollständig offenen Lage des Verschlusses entsprechenden
mittleren Lage des Wegs des Vorsprungs 103α befindet, wird die Ausläserscheibe 103 an einer
weiteren Drehung durch den Hebel 108 gehindert. In diesem Zustand öffnet der Vorsprung 103 η den
Schalter S2, wodurch die Einrichtung in den in Fig. 8 dargestellten Zustand gelangt. Das Potential
an der Verbindungsstelle B der Zeitgcbersehaltung mit einem Photowiderstand P und einem Kondensator
C 2 (Fig. 11) steigt allmählich an, nachdem der Schalter 5 2 geöffnet ist. Nach einer gewissen
Zeit, entsprechend dem Widerstand des Photowiderstands P auf Grund der Objekthclligkeit, erreicht das
Potential der Verbindungsstelle B einen vorherbestimmten Wert, wodurch die Transistoren Γ 3
und Γ 4 leitend werden und ein Strom durch den Elektromagnet M 2 fließt. Der Elektromagnet M 2
zieht den Hebel 108 entgegen der Wirkung, einer Feder 111 an. Der Hebel 108 dreht sich deshalb im
Uhrzeigersinne, so daß die Klinke 108 a des Hebels 108 außer Eingriff mit dem Vorsprung 103 λ gelangt,
während sich die Auslöserscheibe 103 durch die Wirkung der Feder 104 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne
dreht, um den Verschluß zu schließen. Der Schalter 5 2 wird wieder zur Rückstellung der
Zeitgcbersehaltung geschlossen, wenn der Vorsprung 103 vorbeigeführt wird, wodurch die Stromzufuhr zu
dem Elektromagnet M 2 unterbrochen wird und der Elektromagnet M 2 den Hebel 108 nicht mehr anzieht.
Deshalb dreht sich der Hebel 108 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne durch die Wirkung der
Feder 111, und die Klinke 108 α gelangt wieder in den Bewegungsweg des Vorsprungs 103 a.
Während en Vorsprung 103 b der Auslöserscheibe
103 den Arm 53« des Schalters 5 3 unmittelbar nach dem Schließen des Verschlusses betätigt, wird
der Schalter53 geschlossen, und der Vorsprung 103« gelangt mit einem Stift 106 in Eingriff, um die
Drehung der Auslöserscheibe 103 anzuhalten. In diesem in Fig 9 dargestellten Zustand sind die
Schalter 51. 5 2 und 53 geschlossen und die Schalter 5 4 und 5 5 geöffnet, weshalb der Elektromagnet
Ml den Auslöserhebe! 107 anzieht. Wenn der Auslöser 109 in diesem Zustand freigegeben wird, wird
der Auslöser 109 durch eine Feder 112 zurückgezogen. Bei der Freigabe des Auslösers 109 wird der
Kontaktschalter zuerst geschlossen und sofort die Stromzufuhr zu dem Elektromagnet M 1 unterbrochen,
wodurch die Anziehung des Auslöscrhcbels 107 beendet wird, so daß der Auslöserhebcl 107
durch die Feder 110 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht wird und die Klinke 107« in den Bcwcgungsweg
des Vorsprungs 103 π celangt. Dann wird der Schalter 51 geöffnet und schließlich der
Schalter 5 4 geschlossen, um den Filmtransport und d;:s Spönnen des Verschlusses zu bewirken. Wenn
das Spannen des Verschlusses beginnt, beginnen die
Spannschnur 102 und die Auslöscrschcibe 103 sich
im entgegengesetzten Uhrzeigersinne zu drehen. Während dieser Drehung greift jedoch der Vorsprung
103« der Auslöscrschcibc 103 an der Klinke
107 α des Auslöscrhcbels 107 an. wie in Fir. '» dargestellt
ist, wodurch eine Drehung der Scheibe 103 verhindert ist, so daß nur die Spannscheibc 102 sich
weiter im entgegengesetzten Uhrzeigersinne dreht. Nachdem der Vorsprung 102 a außer Eingriff mit
dem Arm 5 3/? des Schalters 5 3 gelangt ist, gelangt der Vorsprung 103 b außer Eingriff mit dem Arm
53« des Schalters 5 3. Wenn die Einrichtung in der oben beschriebenen Weise ausgebildet ist, wird der
Schalter geschlossen gehalten, so daß der Motor M sich weiterhin dreht. In dieser Weise wird das Spannen
des Verschlusses beendet und die Einrichtung in die Ausgangslagc zurückgeführt, wie in Fig. 7 dargestellt
ist.
Während der Drehung der Spannscheibe 102, wenn der Vorsprung 102a den Schalter 53b öffnet,
wird der Schalter 5 3 geöffnet und der Motor Λί angehalten.
Während dieses Vorgangs wird der Filmtransport und das Spannen des Verschlusses beendet.
In der oben beschriebenen Weise erfolgen Einzelaufnahmcn.
Bei aufeinanderfolgenden Aufnahmen wird der Kontakt 54b des Schallers 54 vorher geschlossen
und der Auslöser 109 im heruntergedrückten Zustand gehalten, so daß die Auslöserscheibe 103 sich
dreht und die Vcrschlußfreigabc beendet wird. Wie »5 in Fig. 9 dargestellt ist, beginnt gerade dann, wenn
der Schalter 5 3 geschlossen wird, die Rotation des Motors M für den Filmtransport und für das Spannen
des Verschlusses. Bei diesem Zustand ist der Kontakt 55 6 des Schalters 55 nicht im Eingriff mit
der Aussparung 102 h der Spannscheibe 102, und der Schalter 5 5 wird durch den Umfang der Scheibe
102 geschlossen, so daß der Elektromagnet Ml den
Auslöscrhe'nel 107 freigibt. Deshalb gelangt die
Klinke 107 a in den Bewegungsweg des Vorsprungs 103 «, um die Feder 104 spannen zu können.
Beim Fortgang des Spannens des Verschlusses und unmittelbar vor Beendigung des Filmtransports greift
der Schalter 5 5.'? an der Aussparung 102 6 der
Spannscheibe 102 an. Wenn der Schalter 5 5 geöffnet wird, steigt das Potential an der Verbindungsstelle A
in F i g. 11 allmählich an, und nach einer vorherbestimmten
Zeitspanne werden die Transistoren T1 und Tl leitend, weshalb der Elektromagnet Λί 1 erupt
wird und den Ausiöscrhebcl 107 zur Verschlußauslösung anzieht. Wenn der Schalter 54 geschlossen
gehalten wird, kann eine folgende Aufnahme durch Herabdrücken des Auslösers 109 in dieser
Weise erfolgen. Wie aus der obigen Beschreibuni; ersichtlich ist. betätigen die Spannscheibc und die
Auslöserscheibe wahlweise Schalter, wie den Steuer schalter für die Vcrschlußgcschwindigkcit, den Schalter
zum Betätigen des Motors, den den Vcrschluf. auslösenden Schalter und Hebel, wie den Auslöser
hebel und den Steuerhebel, durch ihre eigene Rota tion in einer Richtung, so daß keine unerwünschte!
Stoßkräfte auf die Kamerateile ausgeübt werden während gleichzeitig der Verschluß aufeinanderfol
gende Aufnahmen durchführen kann, weil der Vcr schluß durch einen rotierenden Mechanismus gc
steuert wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel, bei dcrn die Ver
/ögmingscinrichtung mit einer elektronischen Vei
/ögerungsschaltung verwandt wird, um den Abiaul
Zeitpunkt des Verschlusses zu verzögern, ist gewähl leistet, daß der Filmtransport vollständig aufhört un
in einen stabilen Zustand ohne Vibrationen g( bracht wird, selbst wenn eine nachfolgende Au
nähme mit sehr hoher Vcrschlußgcschwindigke
409 636/f
durchgeführt wird.
Das in den Fig. 12 und 13 dargestellte Ausfiihrungsbeispiel
ist eine vereinfachte, aber vollständige Steuereinrichtung mit einer automatischen Steuerung
der Verschlußgeschwindigkeit für Einzelaufnahmen, ohne Verwendung einer Verzögerungseinrichtung.
Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 12 ist die Spannscheibe auf einer Welle 201 angeordnet und
mit einer Aussparung 202 a und einem Stift 206 versehen. Die Auslöserscheibe 203 hat einen Vorsprung
203 α und einen kurzen Stift 205. Ferner ist eine Feder 204 vorgesehen. Ein Antriebshebel 205«
greift an dem Stift 205 mit einer Schlitzführung an Ferner ist ein Auslöserhebel 207 und ein Steuer
hebel 208 für die Verschlußgeschwindigkeit vorge sehen sowie eine Auslöserstange 209, Federn 210
211 und 212. ein Hebel 213. ein Hauptschalter Sl
ein Schalter S2 für die Verschlußbetätigung, eii
Elektromagnet Ml, Transistoren TZ und TA, eii
Photowiderstand P, ein Kondensator Cl und ein«
Spannungsquellc E.
ίο Die Arbeitsweise der in den Fig. 12 und 13 dar
gestellten Einrichtung entspricht der Arbeitsweise der eingehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- nach Beendigung des Betriebsablaufes des Filmtrans-Patentansprüche: portmechanismus wieder eine Belichtungszeit gibt.Die eine automatische Filmtransporteinrichtung!.Steuereinrichtung für einen Kameraverschluß enthaltende »Robot-Kamera« ist allgemein bekannt, mit einem beweglichen Spannglied, das mit 5 Bei dieser Kamera wird ein sehr komplizierter Medem Filmtransportmechanismus zusammenwirkt, chanismus verwendet, bei dem das Steuerorgan, das einem beweglichen Steuerorgan, das ein öffnen ein Öffnen und Schließen des Verschlußmechanismus und Schließen von einem Verschlußmechanismus für die Belichtungszeit bewirkt, eine hin- und herdurch ein Entspannen des Spannungsgliedes be- gehende Bewegung ausführt und der Verschlußwirkt, um die Belichtungszeit zu steuern, einem io mechanismus durch diese hin- und hergehende Be-Arretierglied, das den Filmtransportmechanümus wegung betätigt wird. Ein derartiger Mechanismus während der Belichtung sperrt, wobei die Wir- ist kostspielig in seiner Herstellung und anfällig in kung des Arretiergliedes nach Beendigung der seinem Betrieb.Belichtungszeit zwecks Betätigung des Filmirans- Der vorliegenden Anmeldung liegt daher die Aufportmechanismus aufgehoben wird und das 15 gäbe zugrunde, einen einfacheren und wirksameren Steuerorgan nach Beendigung des Betriebsab- Mechanismus der eingangs genannten Art vorzulaufes des Filmtransportmechanismus wieder eine schlagen.Belichtungszeit gibt, dadurch gekenn- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gezeichnet, daß das Spannungsglied (2) und das löst, daß das Spannglied und das bewegliche Steuerbewegliche Steuerorgan (3) frei drehbar angeord- 20 organ frei drehbar angeordnet und mit einem Federnet und mit einem Federorgan (4a) verbunden organ verbunden sind, welches während des Filmsind, welches während des Filmtransports ge- transportes gespannt wird, daß das Spannglied einen spannt wird, daß das Spannungsglied (2) einen ersten Eingriffsbereich aufweist, daß ein Eingriffsersten Eingriffsbereich (2a) und das bewegliche organ vorgesehen ist, das in Eingriff mit den Ein-Steuerorgan (3) einen zweiten Eingriffsbereich 25 griffsbereichen treten kann, und daß, während das (3a) aufweist, daß ein Eingriffsorgan (8) vorge- Spannglied in Eingriff mit dem Eingriffsorgan steht, sehen ist, das in Eingriff mit den Eingriffs- das Arretierglied den Filmtransportmechanismus bereichen (2ο, 3a) treten kann, und daß, während sperrt, um eine Drehung des Steuerorgans zu ermögdas Spannungsglied (2) im Eingriff mit dem Ein- liehen und den Verschlußmechanismus zur Steuerung griffsorgan (8) steht, das Arretierglied (12) den 30 der Belichtungszeit zu öffnen und zu schließen, und Filmtransportmechanismus (13) sperrt, um eine daß das Steuerorgan im Endbereich seiner Bewegung Drehung des Steuerorgans (3) zu ermöglichen und den Eingriff des Eingriffsorganes löst, um die Wirden Verschlußmechanismus zur Steuerung der kung des Arretiergliedes aufzuheben und den Film-Belichtungszeit zu öffnen und zu schließen, und transportmechanismus in Betriebsstellung zu bringen, das Steuerorgan (3) im Endbereich seiner Bewe- 35 während gleichzeitig der zweite Eingriffsbereich des gung den Eingriff des Eingriffsorgans (8) löst, um Steuerorganes in Eingriff mit dem Eingriffsorgan die Wirkung des Arretiergliedes (12) aufzuheben tritt, um den Film zu transportieren,
und den Filmtransportmechanismus in Betriebs- Die vereinfachte und vorteilhafte Wirkung des Anstellung zu bringen, während gleichzeitig der meldungsgegenstandes ergibt sich insbesondere durch zweite Eingriffsbereich (3 a) des Steuerorgans (3) 40 die Verwendung des drehbaren Spanngliedes und des in Eingriff mit dem Eingriffsorgan (8) tritt, um drehbaren Steuerorganes, die durch das Federorgan den Film zu transportieren. verbunden sind, wobei die bei der Drehbewegung 2. Steuereinrichtung für einen Kameraverschluß eingenommene Winkellage des Spanngliedes und des nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Steuerorganes von dem Eingriffsorgan ermittelt wird, eine Verzögerungseinrichtung (33; Ro, C1, T1, T2, 45 um den Filmtransport und die Betätigung des Kame- M1) vorgesehen ist, welche nach einer bestimm- raverschlusses zu bewirken.ten Verzögerungszeit nach der Betätigung des Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungs-Eingriffsorgans (8) das Glied (3, 5) für ein öffnen form ist eine Verzögerungseinrichtung vorgesehen,und Schließen des Kameraverschlusses betätigt welche nach einer bestimmten Verzögerungszeit nach50 der Betätigung des Eingriffsorgans das Glied für ein Öffnen und Schließen des Kameraverschlusses betätigt.An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele soll die Erfindung näher erläutert 55 werden. Es zeigtF i g. 1 eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels derDie vorliegende Erfindung betrifft eine Steuerein- Erfindung in einem gespannten Zustand des Zwi-chtung für einen Kameraverschluß mit einem be- schenglieds,eglichen Spannglied, das mit dem Filmtransport- Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Hauptteilslechanismus zusammenwirkt, einem beweglichen 60 der Einrichtung in Fig. 1,teuerorgan, das ein öffnen und Schließen von einem F i g. 3 eine Ansicht des Zwischenglieds beim^erschlußmechanismus durch ein Entspannen des Spannen,panngliedes bewirkt, um die Belichtungszeit zu F i g. 4 verschiedene Lagen des Auslöserglieds,teuern, einem Arretierglied, das den Filmtransport- beim Beginn des Auslösevorgangs und beim Beginnnechanismus während der Belichtung sperrt, wobei 65 des Eingriffs mit einer Verzögerungseinrichtung, beimlie Wirkung des Arretiergliedes nach Beendigung der Auslösen während des Eingriffs mit der Verzöge-lelichtungszeit zwecks Betätigung des Filmtransport- rungseinrichtung und beim Auslösen nach dem Be-nechanismus aufgehoben wird und das Steuerorgan enden des Eingriffs mit der Verzögerungseinrichtung,
Applications Claiming Priority (4)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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Family
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE7014640U Expired DE7014640U (de) | 1969-04-21 | 1970-04-21 | Kameraverschluß |
Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DE7014640U Expired DE7014640U (de) | 1969-04-21 | 1970-04-21 | Kameraverschluß |
Country Status (1)
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5420853B2 (de) * | 1971-08-24 | 1979-07-26 |
-
1970
- 1970-04-21 DE DE2019111A patent/DE2019111C3/de not_active Expired
- 1970-04-21 DE DE7014640U patent/DE7014640U/de not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |