DE2020643B2 - Heiz-, Kühl- und Lüftungsanlage für Gebäude mit einer Vorhangwand - Google Patents

Heiz-, Kühl- und Lüftungsanlage für Gebäude mit einer Vorhangwand

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DE2020643B2
DE2020643B2 DE2020643A DE2020643A DE2020643B2 DE 2020643 B2 DE2020643 B2 DE 2020643B2 DE 2020643 A DE2020643 A DE 2020643A DE 2020643 A DE2020643 A DE 2020643A DE 2020643 B2 DE2020643 B2 DE 2020643B2
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    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
    • F24F7/06Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F1/00Room units for air-conditioning, e.g. separate or self-contained units or units receiving primary air from a central station
    • F24F1/01Room units for air-conditioning, e.g. separate or self-contained units or units receiving primary air from a central station in which secondary air is induced by injector action of the primary air
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24F3/00Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/02Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the pressure or velocity of the primary air

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Description

Die Erfindung betrifft eine Heiz-, Kühl- und Lüftungsanlage für Gebäude mit einer fest verglasten, Metallhohlpfosten, Brüstungsplatten und Fensterelemente aufweisenden Vorhangwand, bei welcher die Hohlpfosten als Luftzuführungskanäle mit Luftaustrittsöffnungen ausgebildet sind.
Bei einer bekannten Luftheizung für Gebäude mit Vorhangwand dieser Art sind innerhalb der Hohlofosten von einem Heizmedium durchflossene lotrechte Heizrohre angeordnet, die eine Vielzahl von Längsrippen aufweisen. Die im Verlaufe ihres Vorbeiströmens an den Heizrohren erwärmte Luft tritt durch seitlich an den Hohlpfosten vorgesehene Luftaustrittsöffnungen ins Rauminnerc aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorbekannte Luftheizung zu verbessern und tine Heiz-, Kühl- und Lüftungsanlage für Gebäude mit Vorhangwand der eingangs genannten Art zu schaf-
fen, die mit geringstem Aufwand an Bau- und Betriehskosten eine bestmögliche Heizung bzw. Kühlung jowie auch Belüftung der einzelnen Räume ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
löst, daß die Hohlpfosten durch eine waagerechte, an die Klimaluftzentrale angeschlossene Leitung miteinander verbunden sind und der Luftaustritt aus den Hohlpfosten so angeordnet ist, daß diese Primärluft unmittelbar hinter den Brüstungsplatten und unterhalb der Fenster austritt. Die Installation lediglich einer waagerechten Leitung zur Versorgung der Hohlpfosten lüijt· warmer, kalter oder/und frischer Luft ist mit verhältnismäßig geringem Bauaufwand zu erreichen. Bei Gebäuden bis zu etwa zehn Stockwerken ist nur eine einzige waagerechte, an die Klimaluftzentrale angeschlossene Leitung erforderlich. Die sowohl im Sommer als auch im Winter vorteilhaft mit einer Temperatur von etwa 18° C durch die Hohlpfosten zugeführte Luft bewirkt dadurch, daB
sie unmittelbar hinter den Brüstungsplatten und un terhalb der Fenster austritt, im Sommer eine wirksame Kühlung sämtlicher Elemente der Vorhang-
·· wand und im Winter eine "gute und gleichmäßige Aufheizung sämtlicher Wandelemente auf der Innenseite. Die Wärmeübertragung von der temperierten Luft auf die im Sommer gegebenenftils zu warmen oder die im Winter zu kalten Wand- und Fensterelemente erfolgt unmittelbar nach dem Austritt der Luft aus den Hohlsprossen bei gleichzeitig intensivem
Kontakt zwischen der Luft und den verschiedenen , Bauteilen. Mit der Anlage können daher auch in besonders wirtschaftlicher Weise sowohl im Sommer als auch im Winter angenehme Klimaverhältnisse in den Innenräumen geschaffen werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, zur besseren Führung der Primärluft im Bereich der Brüstungsplatten an die Hohlpfosten angeschlossene waagerechte Luftverteilungsrohre vorzusehen, aus denen die Primärluft nach oben austritt, und mit Warm- oder Kaltwasser durchflossene Wärmetauscher im Bereich dieser austretenden Primärluft anzuordnen. Durch die Wärmetauscher können die Temperaturverhältnisse in den einzelnen Räumen noch genauer den jeweiligen Wünschen entsprechend eingestellt werden.
Zweckmäßig sind dabei zwischen den Hohlpfosten parallel zu den Brüstungsplatten plattenförmige Wärmetauscher vorgesehen und die Luftverteilungsrohre zwischen den Brüstungsplatten und den Wärmetauschern im unteren Bereich derselben so angeordnet, daß die Raumluft am Fußboden zu den Luftverteilungsrohren strömen kann. Vorteilhaft entsprechen die plattenförmigen Wärmetauscher in Höhe und Breite annähernd den Abmessungen der Brüstungs-
6g platten. Hierdurch wird nicht nur ein sehr intensiver Wärmeübergang zwischen den Wärmetauschern und der Primärluft, sondern zusätzlich auch auf die gleichzeitig mit umgewälzte Raumluft erreicht. Es
kann auch durch eine parallel zur Brüstungsplatte stungsplatten 5 plattenförmige Wärmetauscher 14
zwischen den Hohlpfosten angeordnete Blechverklei- vorgesehen, und die Luftverteilungsronre iu sinu
dung od. dgl. ein Luftführungskanal gebildet und in zwischen den Brüstungsplatten 5 und den warmeiau-
diesen das Luitverteilungsrohr und über diesem ein schern 14 im unteren Bereich derselben so angeoro-
Konvektor so angeordnet sein, daß die Raumluft am 5 net, daß die Raumluft, wie mit Pfeilen υ angedeutet,
Fußboden zu dem Luftverteilungsrohr und dem Kon- am Fußboden zu den Luftverteilungsrohrer, iu sno-
vektor strömen kann. men kann. Vor den Brüstungsplatten 5 sind mog-
Zweckmäßig sind die Glas- bzw. Doppelglasschei- liehst gleich große Kühl- bzw. Heizpatten 14 anben ohne Fensterrahmen unmittelbar mittels Klemm- geordnet, d. h., diese plattenförmigen Wärmetauscher leisten unter Zwischenschaltung von elastischen io entsprechen in Höhe und Breite annähernd den Ab-Dichtungsstreifen an den Hohlpfosten und Sprossen messungen der Brüstungsplatten 5. Die Warmetaubefestigt. Durch den Wegfall der sonst üblichen Fen- scher werden im Sommer mit Kaltwasser so gespeist, sterrahmen und -flügel ergibt sich eine erhebliche daß deren Oberflächentemperatur etwa 18 C beVerminderung der Wärmetransmission, so daß hier- trägt. Die nach außen und innen gerichtete Uberdurch die Heiz- bzw. Kühlleistung und somit die Be- 15 fläche dieses plattenförmigen Kühlkörpers nimmt datriebskusten der Anlage herabgesetzt werden können. her sowohl die von der Brüstungsplatte 5 ausstran-
Die Erfindung ist im folgenden an Hand von meh- lende Wärme auf als auch die Strahlungswarme von
reren in der Zeichnung dargestellten Ausführungs- den im Raum befindlichen Personen. Durch die Ver-
beispielen näher erläutert. Es zeigt teilungsrohre 10 und den Ladeschlitz 11 wird ge-
Fig. 1 die Ansicht eines oberen Tei', eines Ge- 20 kühlte Luft von 16 bis 18° C mit entsprechender re-
bäudes mit Vorhangwand, lativer Feuchtigkeit in den Raum eingeblasen Diese
F i g. 2 einen lotrechten Schnitt durch einen Teil Luft saugt durch Injcktionsvvirkung die Raumluft bei
dieser Vorhangwand (in etwas anderer Ausführung), D ai, so daß dann, wie mit Pfeilen E angedeutet,
F i g. 3 der gleiche Schnitt durch eine andere Aus- eine durch die Primärluft gekühlte Luft austritt. Die
führung, 25 Raumtemperatur kann dann auch bei starker 5on-
F ig. 4 einen waagerechten Schnitt nach Linie neneinstrahlung so gehalten werden, daß sie nicht
IV-IV der F i g. 2 und mehr als 26° C beträgt.
F i g. 5 der gleiche Schnitt durch eine andere Aus- Bei der Anordnung nach F i g. 3 wird durch eine
führung. parallel zur Brüstungsplatte 5 zwischen den Hohlpfo-
In der Zeichnung sind mit 1 die Stockwerksdecken 30 sten 2 angeordnete Blechverkleidung 16 od. dgl. ein
eines Gebäudes bezeichnet und mit 2 die Hohlpfo- Luftführungskanal 17 gebildet, in welchem das vor-
sten aus Metall, die an diesen Stockwerksdecken ab- erwähnte Luftverteilungsrohr 10 und über diesem
gestützt sind und zusammen mit Sprossen 3 ein Rah- ein als Rippenrohrkonvektor ausgebildeter Konvek-
mcnwerk bilden, an welchem Fenster 4 und Brü- tor 15 so angeordnet ist, daß auch hier die Raumluft
stungsplatten 5 befestigt sind. Im Kellergeschoß oder 35 bei D am Fußboden zu dem Luftverteilungsrohr 10
auf dem Dach des Gebäudes ist, wie in F i g. 1 bei 6 und dem Konvektor 15 strömen kann,
angedeutet, eine Klimaluftzentrale vorgesehen, Gegebenenfalls kann auch an Stelle dieses norma-
welche in üblicher Weise die Abluft aus dem Ge- len Konvektors ein Klimakonvektor bekannter Bau-
bäude durch eine bei 7 angedeutete Leitung ansaugt art vorgesehen sein, dem die Luft von den Hohlpfo-
und mit Frischluft —■ nach vorheriger Filterung — 40 sten 2 durch eine entsprechende Lesung zugeführt
mischt, auf bestimmte Temperatur und einen be- wird.
stimmten Feuchtigkeitsgehalt bringt und dann durch Da nicht nur die außenliegenden Fenster 4 und eine Leitung 8 einer bei 9 angedeuteten waagerechten Brüstungsplatten 5, sondern auch die innenliegenden Leitung zuführt, die beispielsweise bei einem acht- Hohlpfosten 2 der einfallenden Sonnenstrahlung ausstöckigen Gebäude in mittlerer Höhe desselben an- 45 gesetzt sind und sich aufheizen könnten, so haben die geordnet sein kann, wie aus F i g. 1 ersichtlich. Durch Hohlpfosten 2 durch die in ihnen fließende Primärdiese Leitung 9 sind die Hohlpfosten 2 miteinander luft ebenfalls eine ideale Oberflächentemperatur von verbunden, so daß diese zugeführte Primärluft in den etwa 18° C, wobei im Sommer eine zusätzliche Küheinzelnen Hohlpfosten 2 sowohl nach oben als auch lung durch die dem Raum zugekehrte Pfostenobernach unten strömt, wie mit den Pfeilen A,B ange- 50 fläche — und im Winter in umgekehrter Weise eine deutet. Die Primärluft tritt, z.B. durch Schlitzöffnun- ideale Raumnmschließungs-Flächentemperatur von gen (nicht dargestellt), seitlich aus den Hohlpfosten 18° C erreicht wird, die im Bereich der Fenster 4 im so aus, daß diese Primärluft unmittelbar hinter den Zusammenwirken mit einer stetigen geringen Luft-Brüstungsplatten 5 und unterhalb der Fenster 4 aus- strömung zur Folge hat, daß hier auch bei höherer tritt. Im Bereich der Brüstungsplatten 5 sind an die 55 Luftfeuchtigkeit keine Kondenswasserbildung ein-Hohlpfosten2 waagerechte Luftverteilungsrohre 10 tiitt,
angeschlossen, aus denen die Primärluft, vorteilhaft Wie in Fig.4 zu erkennen, sind die fest verglasten
durch einen Längsschlitz 11, nach oben in Pfeilrich- Glas- bzw. Doppelglasscheiben der Fenster 4 ohne
tung C austritt. An den Hohlpfosten 2 sind Stutzen 12 Fensterrahmen unmittelbar mittels Schrauben 18 und
vorgesehen, die zum Anschluß der Luftverteilungs- 60 Klemmleisten J9 unter Zwischenschaltung von elasti-
rohre 10 dienen. Zweckmäßig sind in diesen Stutzen sehen Dichtungsstreifen 20 an den Hohlpfosten 2
12 Regelorgane, z. B. Schwenkklappen 13, vorgese- bzw. Sprossen 3 befestigt.
hen, mit denen die durch die Rohre 10 zugeführte Durch den Wegfall der sonst üblichen Fensterrah-Luftmenge geregelt werden kann. Im Bereich der men und -flügel ergibt sich eine erhebliche Verminaustretenden Primärluft sind mit Warm- oder Kalt- 65 derung der Wärmetransmission, so daß damit auch wasser durchflossene Wärmetauscher 14 bzw. 15 an- die Kühl- bzw. Heizleistung vermindert werden kann, geordnet. Bei der in F i g. 2 gezeigten Anordnung Um den Wärmeeinfall im Sommer auf die Vorsind zwischen den Hohlpfosten 2 parallel zu den Brü- hangwand zu vermindern, können gegebenenfalls
noch, wie in F i g. 2 angedeutet, auskragende BaI-kone 21 als Schattenspender angeordnet sein, die im wesentlichen aus den an den Hohlpfosten 2 angeschweißten Kragarmen 22 und durchbrochenen Rosten 23 bestehen.
In F i g. 5 ist noch veranschaulicht, daß der zur Luftzuführung dienende Hohlpfosten auch aus einem Profilpfosten 24 mit einem diesem Pfosten umschließendes Blechprofil 25 bestehen kann. Die bei der Vorhangwand übereinander angeordneten Hohlpfosten 2 sind durch Hohlpaßstücke dicht miteinander verbunden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Heiz-, Kühl- und Lüftungsanlage für Gebäude mit einer fest verglasten, Metallhohlpfosten, Brüstungsplatten und Fensterelemente aufweisenden Vorhangwand, bei welcher die Hohlpfosten als Luftzuführungskanäle mit Luftaustrittsöffnungen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlpfosten (2) durch eine waagerechte, an die Klimaluftzentrale angeschlossene Leitung (9) miteinander verbunden sind und der Luftaustritt aus den Hohlpfosten so angeordnet ist, daß diese Primärluft unmittelbar hinter derrB rüstungsplatten (5) und unterhalb der Fenster (4) austritt.
2. Anlage nach 'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Brüstungsplatten (5) an die Hohlpfosten (2) angeschlossene waagerechte Luftverteilungsrohre (10, 11) vorgesehen sind, aus denen die Primärluft nach oben austritt, und daß mit Warm- oder Kaltwasser durchflossene Wärmetauscher (14, 15) im Bereich dieser austretenden Primärluft angeordnet sind.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Hohlpfosten (2) parallel zu den Brür.'ungsplatten (5) plattenförmige Wärmetauscher (14) vorgesehen und die Luftverteilungsrohre (10. 11) zwischen r'en Brüstungsplatten und den Wärmetauschern im unteren Bereich desselben _so angeordnet s>.nd, daß die Raumluft (D) am Fußboden zu den Luftverteilungsrohren strömen kann. '
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmigen Wärmetauscher (14) in Höhe und Breite annähernd den Abmessungen der Brüstungsplatten (5) entsprechen.
5. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine parallel zur Brüstungsplatte (5) zwischen den Hohlpfosten (2) angeordnete Blechverkleidung (16) od. dgl. ein Luftführungskanal (17) gebildet und in diesem das Luftverteilungsrohr (10, 11) und über diesem ein Konvektor (15) so angeordnet ist, daß die Raumluft (D) am Fußboden zu dem Luftverteilungsrohr und dem Konvektor strömen kann.
6. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glas- bzw. Doppelglasscheiben (4) ohne Fensterrahmen unmittelbar mittels Klemmleisten (19) unter Zwischenschaltung von elastischen Dichtungsstreifen (20) an den Hohlpfosten (2) und Sprossen (3) befestigt sind.
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