DE209146C - - Google Patents

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DE209146C
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DE
Germany
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trigger
rod
pin
adjustable
trigger device
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DENDAT209146D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/30Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
    • F41A19/33Arrangements for the selection of automatic or semi-automatic fire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- JVI209146 -KLASSE 72h. GRUPPE
SÖREN HANSEN BANG in KOPENHAGEN.
Abzugsvorrichtung für Selbstladewaffen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Abzugsvorrichtung für Selbstladewaffen, bei der zwischen der Abzugsstange und einem rück- und vorgleitenden Schloßteil ein einstellbares Organ eingeschaltet ist, dessen Einstellen Einzelschuß- oder Dauerschießen bedingt.
Gegenüber bekannten Abzugsvorrichtungen dieser Art ist der Erfindungsgegenstand gekennzeichnet durch einen Stift, der in einem festen oder einstellbaren Lager verschiebbar ist und dadurch, daß er von dem rück- und vorgleitenden Schloßteil verschoben wird, auf einen einstellbaren oder festen, an der Abzugsstange vorgesehenen Ansatz wirkt.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform der gespannten Abzugsvorrichtung in Seitenansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht der Abzugsvorrichtung unmittelbar vor dem Abfeuern eines einzelnen Schusses, Fig. 3 eine Seitenansicht der Abzugsvorrichtung in der Stellung für Dauerschießen. Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht einer geänderten Ausführungsform und Fig. 5 diese Ausführungsform in Seitenansicht, eingestellt auf Dauerschießen.
Die Abzugsvorrichtung besteht aus dem um Stift 17 drehbaren Abzug 1 mit Abzugsfeder 15 und Abzugsnase 14. Die Abzugsnase 14 wirkt auf die Abzugsstange 2, die sich um Stift 18 dreht. Um den Stift 17 ist ein Umstellhebel 4 drehbar, der derart gebogen ist, daß sein unteres Ende mit einem abzugsartigen Griff vor dem Abzug 1 liegt. Die Stange 2, die von einer Feder 16 beeinflußt wird, trägt unten am hinteren Ende die bewegliche Nase 11, die mit einem zylindrischen Zapfen in einem Loch in der Stange derart geführt ist, daß sie der Einwirkung einer sie nach hinten drückenden Feder entgegen bewegt .werden kann.
Oben trägt die Stange 2 den Abzugsstollen 12, der das Schlößchen 13 fängt. In einer Verstärkung 5 der Abzugsstange sitzt ein von einer Feder 23 beeinflußtes längsbewegliches Keilstück 6. Die Feder 23 drückt das Keilstück nach hinten. Am Verschlußgehäuse 3 ist Lager 7 vorgesehen, in dem ein zylindrischer Stift 8 verschiebbar sitzt. Das untere Ende des Stiftes 8 ist abgerundet, sein oberes Ende abgeschrägt. Am Deckel 9 des Verschlußstückes ist ein Ansatz 10 vorgesehen, dessen Unterfläche dem obersten Ende des. Stiftes8 entsprechend schräg abgeschnitten ist.
Wenn die Waffe zum Schießen fertig ist, nehmen die Teile die Lage Fig. 1 ein, in der der Stollen 12 das Schlößchen 13 gespannt hält, während die schräge Unterseite des Ansatzes 10 sich auf die schräge Fläche des Stiftes 8 stützt, dessen unteres Ende gegen die schräge Oberfläche des Keilstückes 6 anstößt.
Soll ein-einzelner Schuß abgefeuert werden, so wird der Abzug 1 in die Lage Fig. 2 geführt. Hierdurch wird die Lage des Abzuges 4 nicht verändert. Durch die Drehung des Abzuges 1 wird die Stange 2 nebst dem Stollen 12 abwärts gedrückt, wodurch das Schlößchen 13 freigegeben wird, so daß es' nach vorn schlagen kann. Die Verhältnisse sind nun derart gewählt, daß die Abzugsnase 14 im gleichen Augenblick die Nase 11 losläßt, worauf die Stange 2 von der Feder 16 in die Anfangsstellung zurückgedreht wird, so daß sich der Stollen wieder vor der Rast des Schlößchens befindet, wenn das Verschlußstück sich nach beendigtem Rücklauf zum Schließen vorwärts bewegt. Wird der Abzug ι losgelassen, so wird er von der Abzugsfeder 15 in die Anfangsstellung vor bewegt, wobei er während des Vorbeiganges an der
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Nase Ii diese nach vorn drückt. Die Nase wird darauf von ihrer Feder wieder zurück und unter die Abzugsnase geführt. Diese Anordnung des Abzuges ist bekannt.
Bei Dauerfeuer wird der Umstellhebel 4 in die Lage Fig. 3 geführt. . Dabei nimmt er den Abzug 1 mit zurück;' infolgedessen wird die Stange 2 in der vorher beschriebenen Weise nach unten bewegt, so daß das Schlößchen freigegeben und ein Schuß abgefeuert wird. - ....--■
Gleichzeitig wird das vordere Ende des Umstellhebels 4 an der abgerundeten Endfläche des Keilstückes 6 hinuntergedrückt, wodurch dieses vorwärts geschoben wird. Wenn nun die Stangenfeder 16 nach dem Abfeuern des ersten Schusses die Stange in die Ausgangsstellung zurückgeführt hat, drückt das Keilstück den Stift 8 um ein Stück in die Höhe.
Wenn sich der Verschlußstückdeckel 9 beim Schließen des Verschlusses vorwärts bewegt, trifft der Ansatz 10 auf den Stift 8 und drückt ihn nach unten; diese Bewegung des Stiftes 8 wird durch das Keilstück, welches hinten gegen den Umstellhebel 4 anliegt und deshalb nicht zurückgedrückt werden kann, auf die Stange 2 übertragen, die somit nach unten gedreht wird, wodurch der Stollen 12 das ' Schlößchen 13 freigibt. Dieses wird also wieder nach vorn schlagen, und ein neuer Schuß wird abgefeuert, unmittelbar nachdem das Verschlußstück ganz nach vorn gelangt und der Verschluß geschlossen ist. Wenn hierauf der Verschluß infolge des abgefeuerten Schusses wieder geöffnet wird, wird der Stift 8 freigegeben, so daß die Stange wieder zurückgedreht werden kann und der Stollen sich wieder vor dem Schlößchen aufrichten kann (Fig. 3). Durch die Vorwärtsbewegung des Verschlußstückes wird die Waffe aufs neue abgefeuert; in dieser Weise wiederholt sich der Vorgang, solange wie der Umstellhebel 4 die Lage Fig. 3 einnimmt. Läßt man den Umstellhebel 4 los, so dreht die Abzugsfeder 15 Abzug und Umstellhebel, bis sie die Lage Fig. 1 einnehmen. Das Keilstück 6 wird dann von seiner Feder in die ursprüngliche Lage zurückgeführt. Wird der Stift 8 beim Vorlauf des Verschluß Stückes hinuntergedrückt, so kann er das Keilstück nicht mehr bewegen; die Waffe bleibt schußfertig mit gespanntem Schlößchen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ist an der linken Seite der Stange 2 ein Ansatz 20 angebracht. Der zylindrische Stift 8 ist in einer Bohrung einer Schwinge 21 verschiebbar, die um einen im Verschlußgehäuse gelagerten Zapfen 22 sich dreht. Eine Zugstange 19 verbindet die Schwinge 21 mit dem Umsteller 4, der wiederum so gebogen ist, daß er den Abzug 1 mit sich zurückführt. Wird am Abzug I gezogen, so wird ganz wie bei der ersten Anordnung (Fig. 1 bis 3) ein einzelner Schuß abgegeben, indem der Umstellhebel 4 still stehen bleibt. '
Wird dagegen der Umstellhebel 4 nach hinten gedrückt (Fig. 5), so wird der Abzug 1 mit zurückgeführt. Hierdurch wird das Schlößchen, wie vorher beschrieben, freigegeben und schlägt vor, während gleichzeitig die Schwinge 21 nebst Stift 8 in die Lage Fig. ,5 gedreht wird. Hierdurch wird der Stift 8 über den Ansatz 20 geführt und wirkt dabei ganz ähnlich wie beider ersten Anordnung (Fig. ι bis 3). Das Abfeuern geht also selbsttätig vor sich, bis der Umstellhebel 4 losgelassen wird, worauf die Abzugsfeder 15 den Abzug und Umstellhebel in die Ruhelage zurückführt. Die Schwinge 21 wird dadurch in die Lage Fig. 4 zurückgedreht, und beim nächsten Vorlaufen des Verschlußstückes 9 wird der Stollen 12 das Schlößchen fangen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: .
1. Abzugsvorrichtung für Selbstladewaffen, bei der zwischen der Abzugsstange und einem rück- und vorgleitenden'Schloßteil ein einstellbares Organ eingeschaltet ist, dessen Einstellen Einzelschuß oder Dauerschießen bedingt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stift (8) in einem festen (7) oder einstellbaren (21) Lager verschiebbar ist und infolge seiner Verschiebung durch den rück- und vorgleitenden Schloßteil auf einen einstellbaren oder festen, an der Abzugsstange vorgesehenen Ansatz wirkt.
2. Abzugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Stift (8) in einem Lager (7) des Verschlußgehäuses (3) sitzt und ein auf
■ der Stange (2) einstellbar angeordnetes Keilstück'(6) beeinflußt, das durch einen abzugartigen Umstellhebel (4) in oder außer Tätigkeit gesetzt werden kann.
3. Abzugsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Stift (8) in einer durch einen abzugartigen Umstellhebel (4) einstellbaren Schwinge (21) sitzt und eine auf der Stange (2) angeordnete Verstärkung (20) beeinflussen kann.
4. Abzugsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Umstellhebel (4) derart eingerichtet ist, daß er beim Umstellen auf Dauerschießen den für das Abfeuern von einzelnen Schüssen bestimmten Abzug (1) mitnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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