DE209620C - - Google Patents

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DE209620C
DE209620C DE1908209620D DE209620DA DE209620C DE 209620 C DE209620 C DE 209620C DE 1908209620 D DE1908209620 D DE 1908209620D DE 209620D A DE209620D A DE 209620DA DE 209620 C DE209620 C DE 209620C
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DE
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pointers
pointer
cinematograph
housing
devices
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Expired
Application number
DE1908209620D
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English (en)
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Application filed filed Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209620 KLASSE 42#. GRUPPE
WALTER VOLLMANN in BERLIN.
und einer Sprechmaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1908 ab.
Zur Herstellung und Überwachung des Gleichlaufs eines Kinematographen und einer Sprechmaschine sind bereits Anzeigevorrichtungen verwendet worden, bei welchen der Gleichlauf durch die Deckung zweier unabhängig voneinander bewegbarer Zeiger angezeigt wird, von denen der eine Zeiger durch den Kinematographen und der andere Zeiger durch die Sprechmaschine beeinflußt wird.
ίο Da zweckmäßig der Kinematograph und die Sprechmaschine in besonderen, durch den Zuschauerraum getrennten Räumen aufgestellt werden, so ist bei Einrichtungen dieser Art eine lange Verbindungsleitung zwischen dem Kinematographen bzw. der Sprechmaschine und der Anzeigevorrichtung erforderlich. Man hat deshalb die Bewegungen des Kinematographen bzw. der Sprechmaschine auf den zugehörigen Zeiger der Anzeigevorrichtung durch Zwischenschaltung einer elektrisch ausgelösten Antriebsvorrichtung übertragen.
Um diese Verbindungsleitung in Fortfall zu bringen und dadurch insbesondere an Orten, an welchen eine elektrische Stromquelle nicht zur Verfügung steht, ein Theater zur Vorführung von Tonbildern schnell einrichten zu können, werden bei der Einrichtung nach der Erfindung zwei mit je zwei unabhängig voneinander bewegbaren Zeigern versehene An-Zeigevorrichtungen verwendet, bei welchen je ein Vergleichszeiger durch eine besondere Antriebsvorrichtung bei gleicher Zeigerstellung mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben wird, während der andere Zeiger mit der Antriebsvorrichtung des Kinematographen bzw. der Sprechmaschine durch je ein Übersetzungsgetriebe verbunden ist, durch welche die jeweiligen Geschwindigkeiten dieser Antriebsvorrichtungen auf die Geschwindigkeit der Vergleichszeiger gebracht werden. '
Zur Bedienung dieser Einrichtung ist bei jeder Anzeigevorrichtung eine Person erforderlich, durch welche zur Herstellung des Gleichlaufs der beiden Apparate bei Deckung des umlaufenden Vergleichszeigers mit dem durch den Kinematographen bzw. die Sprechmaschine beeinflußten Zeiger die beiden Apparate gleichzeitig angelassen und während des Betriebes die -beiden umlaufenden Zeiger jeder Anzeigevorrichtung übereinandergehalten werden.
Die zwischen den Antriebsvorrichtungen des Kinematographen sowie der Sprechmaschine und den zugehörigen Zeigern eingeschalteten Übersetzungsgetriebe können den verschiedenen Taktgeschwindigkeiten der einzelnen Tonbilder in bekannter Weise dadurch angepaßt werden, daß verschiedene den Taktgeschwindigkeiten entsprechende Vorschalträder eingesetzt werden. Um Kinematographen und Sprechmaschinen der üblichen Bauart verwenden zu können, ohne beim Einsetzen der Vorschalträder eine Änderung an deren Getriebe vornehmen zu
müssen, sind die Übersetzungsgetriebe unmittelbar am Gehäuse jeder Anzeigevorrichtung angebracht.
Auf der Zeichnung ist in Fig. ι eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt, während Fig. 2 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht einer der verwendeten Anzeigevorrichtungen zeigt.
Bei jeder der beiden Anzeigevorrichtungen a und δ sind zwei Zeiger c, d bzw. e,f unabhängig voneinander drehbar angeordnet. Die Zeiger c und e werden durch besondere Antriebsvorrichtungen, z. B. durch die Uhrwerke g bzw. h mit derselben Geschwindigkeit angetrieben, so daß sie beispielsweise in einer Minute zwei Umdrehungen vollführen. Jedes Uhrwerk ist natürlich mit einer Feststellvorrichtung versehen und die Zeiger c und e können unabhängig vom zugehörigen Uhrwerk eingestellt werden. Der Zeiger d der Anzeigevorrichtung α ist.unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes i beispielsweise durch eine biegsame Welle k mit der Antriebsvorrichtung des Kinematographen m verbunden, während der Zeiger/ unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes η durch eine Welle 0 mit der Antriebsvorrichtung der Sprechmaschine p verbunden ist.
Durch die Übersetzungsgetriebe i und η werden die Geschwindigkeiten der Antriebsvorrichtungen des Kinematographen m und der Sprechmaschine p so auf die zugehörigen Zeiger d und / übertragen, daß diese Zeiger sich mit derselben Geschwindigkeit drehen wie die durch die Uhrwerke g, h bewegten Vergleichszeiger c und e.
Zur Vorführung eines Tonbildes mittels dieser Einrichtung werden einerseits die Zeiger c und β, andererseits die Zeiger d und / der beiden Anzeigevorrichtungen a. und b in die gleiche Stellung gebracht und die Zeiger c und β gleichzeitig durch Auslösen der Uhrwerke g und h in Gang gesetzt. Infolgedessen werden die Vergleichszeiger c und e bei jedem Umlauf einmal gleichzeitig mit den ruhenden Zeigern d und / zur Deckung komme».
Zur Inbetriebsetzung des Kinematographen und der Sprechmaschine gibt beispielsweise die den Kinematographen bedienende Person der die Sprechmaschine bedienenden Person ein Klingelzeichen, um anzudeuten, daß die beiden Apparate m und p bei der nächsten Deckung der Zeiger c und β mit den Zeigern d und / angelassen werden sollen.
Da die beiden Apparate m und p erst allmählich auf die eingestellte Geschwindigkeit kommen, so werden infolgedessen die Zeiger c und e den Zeigern d und / etwas voreilen.
Durch Zurückdrehen der Zeiger c und e noch während der Anlaufszeit der beiden Apparate m und p werden die Zeiger c und d bzw. e und/ wieder zur Deckung gebracht und darauf durch Regelung der in dem Kinematographen bzw. der Sprechmaschine vorhandenen Vorrichtungen zur Änderung der Umlaufsgeschwindigkeit oder durch schnelleres bzw. langsameres Drehen der Kurbeln bei Handbetrieb der Apparate während des Betriebes übereinandergehalten, wodurch der Gleichlauf der beiden Apparate gewährleistet ist.
Um das Zurückdrehen der Zeiger c und e zu vermeiden, können auch die beiden Apparate m und p bereits angelassen werden, wenn die umlaufenden Zeiger c und e noch so weit vor den Zeigern d und / stehen, daß sich die entsprechenden Zeiger bei Erreichung der eingestellten Geschwindigkeiten der Apparate" m und p decken.
Um bei den verschiedenen Taktgeschwindigkeiten der einzelnen Tonbilder die Geschwindigkeiten der vom Kinematographen bzw. der Sprechmaschine beeinflußten Zeiger d und / stets auf die Geschwindigkeit der Vergleichszeiger c und e zu bringen, ohne eine Ände- rung an den Antriebsvorrichtungen der beiden Apparate m und p vornehmen zu müssen, sind (Fig. 1) die Übersetzungsgetriebe i bzw. η jeder Anzeigevorrichtung unmittelbar am Gehäuse der Anzeigevorrichtung angebracht und so eingerichtet, daß den verschiedenen Taktgeschwindigkeiten der Tonbilder angepaßte Vorschalträder bequem eingesetzt werden können.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform einer Anzeigevorrichtung dargestellt, welche mit dem zum Ausgleich der verschiedenen Taktgeschwindigkeiten dienenden Übersetzungsgetriebe ausgerüstet ist. Während der Vergleichszeiger c der Anzeigevorrichtung α durch das Uhrwerk g angetrieben wird, steht der Zeiger d durch zwei rechtwinklig zueinander stehende, im Gehäuse r der Anzeigevorrichtung unverrückbar gelagerte Welle s und t mit einem auf der Außenseite des Gehäuses r auf die Welle t aufsetzbaren Schneckenrade u in Verbindung. Mit dem Rade u steht eine Schnecke ν in Eingriff, deren Spindel χ durch eine bewegliche Welle k mit der Antriebsvorrichtung des Kinematographen m verbunden wird.
Durch Einsetzen verschiedener Schneckenräder u an jeder Anzeigevorrichtung α bzw. b können die Geschwindigkeiten der Zeiger d bzw. / unverändert gehalten werden, so daß bei Gleichlauf des Kinematographen und der Sprechmaschine die Zeiger d und/ unabhängig von der verschiedenen Taktgeschwindigkeit des Tonbildes mit derselben Geschwindigkeit wie die Vergleichszeiger c und β umlaufen.
Da sich der Durchmesser der einzelnen Vorschalträder u ändert, so ist die Schnecke ν lao
nachgiebig gelagert, indem beispielsweise die Spindel χ am unteren Ende um einen Zapfen y drehbar am Gehäuse r der Anzeigevorrichtung gelagert ist und die Schnecke durch eine am anderen Ende der Spindel χ und am Gehäuse r befestigte Zugfeder ζ mit dem Schneckenrade u in Eingriff gehalten wird.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Einrichtung zur Herstellung und Überwachung des Gleichlaufs eines Kinematographen und einer Sprechmaschine mit Hilfe von,Anzeigevorrichtungen, bei welchen die Deckung zweier unabhängig voneinander bewegbarer Zeiger den Gleichlauf anzeigt, gekennzeichnet durch zwei mit je zwei Zeigern (c, d bzw. e, f) versehene Anzeigevorrichtungen (a, b), bei welchen je ein Zeiger (c bzw. e) durch eine besondere Antriebsvorrichtung (g bzw. h) bei gleicher Zeigerstellung mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben wird, während der andere Zeiger (d bzw. f) mit den Antriebsvorrichtungen des Kinematographen (m) und der Sprechmaschine (j>) durch je ein Übersetzungsgetriebe (i bzw. n) verbunden ist, durch welche die jeweiligen Geschwindigkeiten dieser Antriebsvorrichtungen auf die Geschwindigkeit der besonders angetriebenen Zeiger (c, e) gebracht werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzungsgetriebe (i bzw. n), deren Übersetzungsverhältnis durch Einsetzen verschiedener, den Taktgeschwindigkeiten der einzelnen Tonbilder angepaßter Vorschalträder (u) geändert werden kann, unmittelbar am Gehäuse (r) (der zugehörigen Anzeigevorrichtung (a bzw. b) angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe (i, n) aus einer am Gehäuse (r) der Anzeigevorrichtung (a bzw. b) nachgiebig gelagerten, durch die Antriebsvorrichtung des Kinematographen (m) bzw. der Sprechmaschine (f) angetriebenen Schnecke (v) und aus einem Schneckenrade (u) besteht, welches durch Aufsetzen auf eine im Gehäuse (r)' unverrückbar gelagerte, mit dem anzutreibenden Zeiger (i bzw. f) in Verbindung stehende Welle (t) mit der Schnecke (v) in Eingriff gebracht wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (v) an ihrem unteren Ende um einen Zapfen (y) drehbar am Gehäuse (r) der Anzeigevorrichtung gelagert ist und an ihrem oberen Ende durch eine Zug- oder Druckfeder (z) gegen das auswechselbare Schneckenrad (u) gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908209620D 1908-02-13 1908-02-13 Expired DE209620C (de)

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