DE2115171B2 - Vorrichtung an fahrkartenpruef- und bearbeitungsgeraeten, insbesondere in automatischen durchgangssperren - Google Patents

Vorrichtung an fahrkartenpruef- und bearbeitungsgeraeten, insbesondere in automatischen durchgangssperren

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DE2115171B2
DE2115171B2 DE19712115171 DE2115171A DE2115171B2 DE 2115171 B2 DE2115171 B2 DE 2115171B2 DE 19712115171 DE19712115171 DE 19712115171 DE 2115171 A DE2115171 A DE 2115171A DE 2115171 B2 DE2115171 B2 DE 2115171B2
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Description

allzu große Schnelligkeit in der Abfertigung der Fahrkarten. Darüber hinaus erfordert die spiegelbildliche Anordnung des Druckwerkes und die zweifache Anordnung einer Lese-ZSchreibanordnung einen erheblichen Aufwand.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei einer Fahrkarten-Bearbeitungsvorrichtung der eingangs genannten Art es zu ermöglichen, daß Fahrkarten mit im wesentlichen länglichen Format lageunabhängig in das Gerät eingeführt werden können. Dabei soll der benötigte Aufwand möglichst niedrig sein und trotzdem ein größerer Fahrkartendurchsatz durch die Bearbeitungsvorrichtung erzielt werden.
Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Vorrichtung an Fahrkartenprüf- und Bearbeitungsgeräten erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trommel ständig in einer Richtung rotiert und daß der Lesekopf beim Nichtcrkcnncn das Magnetstreifens die Fahrkarte über Weichen in eine Reversierstation steuert, welche die Fahrkarte in umgekehrter Lage erneut der Trommel zuführt.
Der Vorteil einer derartigen Bearbeitungsvorrichtung liegt in dem größeren schnelleren Durchsatz von Fahrkarten. Weiterhin in der Eliminierung von zusätzlich benötigten Abfühlköpfen für die Steuerung des Einzugs, des Anhaltens oder des Reversierens der Fahrkartentransportvorrichtung, die Fahrkarten an Schreib-/Lesestationen vorbeiführt. Darüber hinaus besteht ein weiterer Vorteil darin, daß eine Fahrkarte mit einem Magnetstreifen auf einer Seite in irgendeiner Lage eingeführt und verarbeitet werden kann, ohne daß ein Anhalten und erneutes Starten der Antriebs- und Transportvorrichtung innerhalb der Fahrkarten-Bearbeitungsvorrichtung notwendig ist. Die erfindungsgemäße Fahrkarten-Bearbeitungsvorrichtung ist darüber hinaus auch in der Lage, beschädigte, verbogene und stark gekrümmte Fahrkarten zu bearbeiten und sie durch mehrere verschiedene Bearbeitungsstationen hindurchzuführen.
Mittel zum Reversieren einer Karte mit sich dauernd drehenden Reversierrollen und einer Feder für den Vorschub einer Karte, die an einer Seite der Rolle vorbeigeführt wurde und auf der anderen Seite der Rolle zurückgeführt wird, sind an sich bekannt, beispielsweise aus der USA.-Patentschrift 3 218 060 oder 3 337 213. Diese bekannten Reversiermittel sind jedoch nicht im Zusammenhang mit einer Fahrkarten-Bearbeitungsvorrichtung bekanntgeworden, vielmehr dienen sie der Umsortierung von Belegstapeln. Darüber hinaus sind diese Reversiermittel nicht in der Lage, auch dann genau zu arbeiten, wenn die Karten stark verbogen, geKrümmt oder beschädigt sind. Dies passiert häufig dann, wenn die Karten in dauernder Benutzung sind, insbesondere bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in Stoßzeiten häufig verwendet werden. Die Fehlbearbeitung solcher beschädigten Karten liegt bei den bekannten Reversiermitteln oft daran, daß die Karten an einer Seite hängenbleiben, ohne auf der anderen Seite mit den Antriebsrollen zum Antrieb in die umgekehrte Richtung in Eingriff kommen zu können. Darüber hinaus ist bei den Reversiereinrichtungen keine selektive Arbeitsweise bekannt, denn die in den beiden genannten Patentschriften genannten Reversiermittel sind dauernd tätig.
Weitere Reversiervorrichtungen sind aus der deutschen Auslegeschrift 1185 994 und der deutschen Auslegeschrift 1 111 101 bekannt. Die deutsche Auslegeschrift 1185 994 beschreibt eine Einrichtung zur Bewegungsumkehr von biegsamen, flachen Förderstücken. Die Anlieferung und Abführung der Förderstücke erfolgt jeweils mit einem Paar von Förder-5 organen mit einer gemeinsamen, fest gelagerten Förderrolle und mit einem in abführender Richtung umlaufenden Paar von Förderorganen, welches in einem Blindkanal angeordnet ist. Dabei sind der festgelagerten Rolle des Anlieferkanals und des Ab-
führungskanals an beiden Seiten federnd gelagerte Rollen zugeordnet. Die Förderorgane des Blindkanals bestehen aus zwei am Eingang desselben angebrachten Rollen, wobei eine Rolle mittels eines Hebels bei der einen federnd gelagerten Rolle verbunden ist und von der Gegenrolle so lange abgehoben bleibt, wie ein Förderstück durch das anliefernde Rollenpaar durchläuft. Die in der deutschen Auslegeschrift 1111101 beschriebene Einrichtung zum Umkehren der Förderrichtung von biegsamen, flachen Förderstücken weist ebenfalls einen Blindkanal auf, der jedoch aus Förderbändern besteht, die in einem spitzen Winkel zusammenlaufen und sich dabei berühren. Diese Förderbänder werden ständig in der abführenden Richtung angetrieben, so daß das ankommende Förderstück, das mit hoher Geschwindigkeit in den Blindkanal einläuft, fast plötzlich angehalten und in entgegengesetzter Richtung wieder aus dem Blindkanal herausbefördert wird. Am Eingang des Blindkanals ist eine Rolle mit rauher Oberfläche angeordnet, die in Transportrichtung bewegt wird.
Bei diesen bekannten Entgegenhaltungen werden sämtliche in die Reversiervorrichtung einlaufende Förderstücke in ihrer Bewegungsrichtung umgekehrt.
Eine selektive Arbeitsweise, die entsprechend der Kartenlageorientierung arbeitet, um die Karten dann in eine Lese-/Schreibtrommel zurückzuführen, wenn dies notwendig ist, ist bei diesen bekannten Reversiermitteln im Gegensatz zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung an Fahrkartenprüf- und Bearbeitungsgeräten nicht vorgesehen oder angedeutet.
Die in der erfindungsgemäßen Bearbeitungsvorrichtung für Fahrkarten verwendete Fahrkarte ist zweckmäßigerweise mit in einem in Längsrichtung
der Karte verlaufenden Magnetstreifen versehen und wird in dieser Richtung in den Einführungsschlitz eingeführt.
Eine vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltung der Reversiereinrichtung besteht erfindungsgemäß darin, daß die Reversierstation eine dauernd umlaufende Rolle zum Einführen einer Fahrkarte in einer Richtung in die Reversierstation und zum Ausführen der Karte aus der Reversierstation auf der gegenüberliegenden Seite der Rolle in der anderen
Richtung enthält, und weiterhin Führungen an der Reversierstation für die Aufnahme einer Karte vorgesehen sind, daß eine Sperre vorhanden ist, die zum Verlagern der Führungen von einer Seite der Rolle auf deren gegenüberliegende andere Seite vor-
gesehen ist, die mittels eines Relais gekippt wird.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung besteht darin, daß die Reversierstation eine Feder enthält, welche durch die einlaufende Karte ausgelenkt wird und diese auf der anderen Seite der Rolle federnd in Auswurfrichtung beschleunigt. Dadurch wird ein sicheres Erfassen der zu reversierenden Karte in Auswurfrichtung sichergestellt.
An Hand der in den Figuren dargestellten Aus-
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führungsbeispiele wird der Aufbau und die Wir- einer Nut in der Lauffläche ausgestattet und beför-
kungsweise der erfindungsgemäßen Fahrkarten- dert die Karte in Längsrichtung, wobei sie sie gegen
Bearbeitungsvorrichtung im folgenden näher er- eine Ausrichtwand führt. Eine Sperre G1 ist in der
läutert. Es zeigt im einzelnen Kartenführungswand 28 montiert und ist zwischen
F i g. 1 schematisch den Kartenpfad und die ver- 5 zwei Positionen einstellbar, in der sie einmal das
schiedenen Weichen und Schalter für die Steuerung Durchlaufen der Karte durch den Schlitz 12 verhin-
der Bewegung der Karte innerhalb der Vorrichtung, dert und zum anderen eine derartige Passage ge-
F i g. 2 schematisch, wobei Teile im Schnitt ge- stattet,
zeigt sind, die Lese-/Schreibtrommel und die Kippstation von Fig. 1, ι» Umlaufende Antriebstrommel
Fig. 3 ein Schnittbild entlang der Linie A-A von
Fig. 2, das den Magnetkopf, eine typische Weiche Wiederum unter Bezugnahme auf Fig. 1 in Ver-
und die rotierende Trommel zeigt, bindung mit den F i g. 2 und 3 wird die umlaufende
Fig. 4 ein Schnittbild entlang der Linie B-B von Antriebstrommel 20 für die Beförderung der Fahr-
Fig. 2t das in größerem Maßstab eine Weiche zeigt, 15 karte 10 in einem kreisförmig oder andersartig ge-
Fi g. 5 in einer anderen Ansicht die Kippstation schlossenen Weg beschrieben. Eine Weiie 21 ist in
mit der Weiche 100 aus F i g. 1 und 2. Lagern 23 innerhalb eines Rahmens 25 montiert.
Fest an einem Ende der Welle 21 ist die umlaufende
Dauerfahrkarte Antriebstromel 20 angeordnet. An der anderen Seite
10 dieser Welle 21 ist der nicht dargestellte Antriebs-
Entsprechend der F i g. 1 ist jede Fahrkarten- motor befestigt. Die Trommel 20 wird mit einer Bearbeitungsmaschine mit einem Einführschlitz 11 konstanten Geschwindigkeit im Uhrzeigersinn anfür die Aufnahme einer Fahrkarte 10 ausgerüstet. getrieben, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, und zwar Diese Fahrkarte 10 wird der Vorrichtung von einem innerhalb der Kartenführungswand 28. Wenn die Fahrgast zugeführt. Die Vorrichtung nach F i g. 1 *5 Fahrkarte 10 durch den Schlitz 12 hindurchtritt, kann ebenfalls für die Aufnahme von Geld, mit In- wird sie durch den äußeren Umfang der Trommel 20 formationsbildschirmen u. ä., was nicht dargestellt erfaßt, der die Karte in einem geschlossenen Pfad ist, ausgerüstet sein. Der Einführschlitz 11 ist für die zwischen sich und der inneren Seite der Kartenfüh-Aufnahme von solchen Fahrkarten eingerichtet, die rungswand 28 führt. Mehrere Nasen 80 sind rund um beispielsweise aus Papier oder anderem passenden 30 den Umfang der Trommel 20 innerhalb der Wand 28 Material aufgebaut sind und zwei vertikale Spalten angeordnet, wobei der Abstand zwischen diesen enthalten, die durch einen Streifen von magneri- Nasen und dem äußeren Umfang der Trommel 20 schem Material oder anderem maschinenlesbare In- durch Schrauben 82 verändert werden kann. Eine formationen tragenden Material getrennt sind. Die rückwärtige Führungswand 86 ist fest am Rahmen Spalten enthalten von der Druckvorrichtung der 35 25 befestigt und eine vordere Führungswand 84 ist Fahrkarten-Bearbeitungsvorrichtung gedruckte In- mit der äußeren Seite der Kartenführungswand 28 in formationen, die die Station und den zugehörigen einer solchen Weise verbunden, daß eine Fahrkarte Fahrkartenpreis anzeigen, weiterhin die Einstiegs- 10 zwischen den beiden Führungswänden 84 und 86 und Ausstiegspunkte für die nacheinanderfolgende geführt und durch die Trommel 20 in einem geBenutzung der Fahrkarte und jederzeit auch noch 40 schlossenen, kreisförmigen Umlauf geführt werden den verbleibenden Wert der Fahrkarte. Der Magnet- kann. Wenn die Weiche G 2 zum Fahrkartenabnehstreifen wird zum Zeitpunkt der Fahrkartenausgabe rnen v°n der Trommel in einer offenen Lage ist, was mit magnetischen Informationen versehen. Teile später noch eingehender beschrieben wird, führt die dieser magnetischen Informationen werden bei jeder Trommel 20 eine Fahrkarte 10 in dem geschlossenen Benutzung der Fahrkarte auf den neuesten Stand 45 Pfad herum, der durch die Pfeile 16, 18 und 22 in gebracht und geändert. F' 8- J dargestellt ist.
Einer der wichtigsten Gesichtspunkte der Erfin- An der Führungswand 28 sind ein Lesekopf 50
dung ist die Fähigkeit der Fahrkarten-Bearbeitungs- and ein Schreibkopf 60 befestigt und am Rahmen 25
vorrichtung nach Fig. 1, Fahrkarten 10 anzuneh- zwischen der Innenseite der Trommel 20 und der
men, die in irgendeiner Lage in den Einführschlitz 11 50 rückwärtigen Führungswand 86 sind Mikroschalter
hineingegeben werden, beispielsweise mit der Vor- S2 und S3 angebracht. Für die folgende Beschrei-
derseite nach unten, mit der rechten Seite nach oben bung wird vorausgesetzt, daß der Lesekopf 50 für
und mit dem Magnetstreifen in eine dieser Richtan- das Abfühlen der magnetischen Daten, die auf dem
gen weisend. Der Magnetstreifen kann mit entspre- Magnetstreifen der Fahrkarte 10 aufgebracht sind,
chenden Magnetcodierungsmarken versehen sein, die 55 vorgesehen ist, und daß der Schreibkopf 60 für das
anzeigen, was der Anfang und was das Ende der Updaten, d. h. auf den neuesten Stand bringen, und
magnetischen Codierung ist. das Wiederaufzeichnen dieser Informationen benutzt
wird. Selbstverständlich kann ein einziger Lese-/
Eingabestation Schreibkopf verschiedene separate Lese- und Schreibet) köpfe ersetzen, allerdings erfordert dies zusätzliche
Zusammen mit F i g. 1 und 2 soll nunmehr die Umdrehungen der Fahrkarte 10 auf dem Umfang der Fahrkarteneingabestation beschrieben werden. Die Trommel 20, um das Lesen, das Schreiben und das Fahrkarte 10 wird durch den Emführschlitz 11 ein- Prüfen unter ein und demselben Kopf durchzufühgeführt, wobei ihre Anwesenheit hu Emführschhtz ren. Der Mikroschalter 5 3 ist m einer Position gell durch einen Mikroschalter 51 festgestellt 65 zeigt, die vom Schraubkopf 60 etwas weiter weg im wird. Einführ- und Ausrichtrollen 30 erfassen die Transportweg liegt. Er kann dazu benutzt werden. Karte 10 und schieben sie durch den Ehrführschlitz 11 das Ankunftssignal der Vorderkante anzuzeigen, um zur Kartenführungswand 28 vor. Die Rolle 30 ist mit das Einschreiben der Information über den Schreib-
kopf 60 auf den Magnetstreifen der Fahrkarte zu veranlassen, und zwar an einer Position, die von der Vorderkante der Fahrkarte eine gewisse Distanz entfernt ist, und zwar gerade um den Abstand versetzt, der zwischen dem Kontakt des Mikroschalters S 3 und dem Schreibmagneten des Schreibkopfes 60 liegt. Selbstverständlich kann der Mikroschalter S 3 näher am Schreibkopf 60 angeordnet sein. Beispielsweise ist der Mikroschalter S 2 zur Abfühlung der Ankunft der Vorderkante der Fahrkarte 10 unmittelbar über den Magneten des Lesekopfes 50 angeordnet, um die Ankunft der Vorderkante der Magnetspur auf der Fahrkarte 10 über dem Lesekopf 50 anzuzeigen.
Die Kartenabnahmeweiche G 2 ist auf dem Rahmen 25 angebracht und zwischen einer offenen Lage, die es der Karte 10 erlaubt, dem Weg zu folgen, der durch die Pfeile 16 und 18 gekennzeichnet ist, und eine geschlossene Lage schwenkbar ist, in der die im wesentlichen U-förmig ausgebildete Weiche G 2 die Trommel 20 in einer derartigen Weise umfaßt, daß die Fahrkarte 10 Untergriffen und aus dem durch den Pfeil 16 gezeigten Weg heraus in einen durch einen Pfeil 26 gezeigten Schlitz hineingeleitet wird. In F i g. 3 ist diese Weiche G 2 in der in F i g. 2 mit unterbrochenen Linien dargestellten Lage gezeigt, wobei die Weiche in der die Trommel 20 berührenden Lage für das Abnehmen der Karte dargestellt ist.
Fahrkartenreversiervorrichtung
bzw. -kippstation
Unter Bezugnahme auf die F i g. 1 in Verbindung mit den F i g. 2 und 5 weiden nunmehr die Reversier- bzw. Kippmittel gemäß der Erfindung beschrieben. Wie in F i g. 1 dargestellt, enthält die Reversierstation eine konstant angetriebene Rolle 120, eine Rückstellfeder 130 und ein Gatter G 3. Diese Elemente zusammen mit Schlitzen 26 und 36 in der Führungswand 28 und zusammen mit der Weiche G 2, nehmen die Fahrkarte 10 von der Trommel 20 ab und geben sie auf die Trommel wieder zurück, wobei die vorher auf der Trommel aufliegende Fläche nunmehr oben ist und die führende Kante mit der Hinterkante der Fahrkarte 10 vertauscht.
Die Rolle 120 kann eine mittig vertiefte Rolle sein, ähnlich der Roue 30, beispielsweise eine Kombination von Anschlag- and Antriebsrolle for das Befördern der Karte in einer nach vorne gerichteten Längsrichtung, während diese an einer Ausrichtfläche wie beispielsweise der Führungswand 84 oder 86 ausgerichtet wird.
Die Weiche G 3 ist fest mit einer Welle 105 verbunden, die innerhalb des Rahmens 25 durch Betätigung eines Relais 107 drehbar ist Die Weiche G 3 enthält ein Paar von Führungen 102 and 104, zwischen denen ein Schlitz entsteht, innere Lippen 103 und einen zurückspringenden TeQ 106. Wie in F i g. 5 dargestellt, ist die Führong 104 im allgemeinen H-formig. wobei ein Teil des Hs auf der Führungsrolle 120 schleift und der andere Teil auf der Rückstellfeder 130. die ebenfalls auf dem Rahmen 25 montiert ist, schleift Die obere Fuhrung 102 ist von ähnlicher Form wie die untere Fühnmg 104, wie in F i g. 5 ersichtlich, wobei ein Teil auf einer Riemenscheibe 74 und einem Riemen 70 schleift, wenn dieser in der oberen Lage ist wie es durch die unterbrochenen Linien in der F i g. 2 dargestellt ist, oder auf der konstant angetriebenen Rolle 120 schleift, wenn er sich in der unteren Position befindet, wie dies durch die ausgezogenen Striche in F i g. 2 gezeigt ist. Der zurückspringende Teil 106 der Führung 102 dient dazu, wenn das Gatter G 3 in der unteren Position, wie in F i g. 2 gezeigt ist, eine Karte, die von dem Schlitz 26 über den oberen Teil der Rolle 120 hinwegläuft, so zu führen, daß sie dem Riemen
ίο 70 entlang dem durch den Pfeil 38 in F i g. 1 dargestellten Pfad folgt. Die Lippen 103 dienen dazu, eine Fahrkarte beim Eintritt in das Gatter G 3 am Anecken an der äußeren Führung dieses Gatters G 3 zu hindern und sie so zu leiten, daß sie zwischen die Führungen 102 und 104 glatt eintritt, so daß die ursprüngliche Vorderkante der Karte mit der Feder 130 in Berührung kommt. Eine Schraube 82 justiert eine Nase 80, um die Kraft der Rolle 120 auf die Karte JO zu steuern, wenn diese unter der Rolle hin-
ao durchläuft.
Es sei nun angenommen, daß die Weiche G 2 sich in der Ableitlage, die durch die gestrichelte Linie in F i g. 2 dargestellt ist, befindet und daß das Gatter G 3 in der Reversierlage ist die durch die gestrichelte Linie in F i g. 2 dargestellt ist, wenn eine Karte 10 auf dem Umfang der Trommel 20 ankommt. Sie wird dann von der Wdche G 2 abgeleitet und in den Schlitz 26 hineinbefördert. Danach läuft sie über den oberen Teil der Rolle 120, kommt mit der Führung 102 in Berührung und wird nach unten in den Schlitz zwischen die Führungen 102 und 104 durch die Zusammenwirkung der Führungsrolle 120 und des Riemens 70, der von dem Rad 74 getragen wird, nach unten geführt. Die Karte wird innerhalb der Lippen 103 gehalten, bis sie mit der Feder 130 in Berührung kommt dann wird sie noch um eine kleine Distanz weiterbewegt, als es der Kartenlänge entspricht bis die Feder zu einer Lage ausgelenkt ist, die mit 130' in F i g. 5 dargestellt ist. Bei diesem Punkt wird dann das Gatter G 3 um die Welle 105 nach unten zu der mit ausgezogenen Strichen in F i g. 2 dargestellten Lage gedreht wobei die obere Führung 102 die ursprüngliche Hinterkante der Karte 10 vom oberen Teil der Rolle 120 zu deren unteren Teil befördert. Ist das Gatter G 3 in der unteren Lage, dann wird die Karte durch die Feder 130. wenn diese zu ihrer nicht ausgelenkten Ausgangsposition zurückkehrt frei unter den unteren Teil der Rolle 120 getrieben, so daß die Rolle 120 die Karte erfaßt und gegen die Nase 80 andrückt and damit diese in den Schlitz 36 hineintransportiert wodurch damit die Karte zur Antriebstrmel 20 entlang dem durch den Pfeil 18 gezeigten Pfad zurückgeführt wird. Somit wird die ursprüngliche Vorderkante der Karte 10 nach dem Abnehmen von der Trommel 20 durch die Weiche G 2 nunmehr die Hinterkante, wenn die Karte nach dem Reversieren wieder in den Kartenpfad zurückgeführt wird, and die Kartenflächen werden im Hinblick auf die Trommel bzw. die Schreib- and Leseköpfe ebenfalls umgedreht
Auf dem Rahmen 25 sind Riemenscheiben 72 and 74 angebracht, die entlang eines länglich-ovalen Weges einen Riemen 70 tragen und bewegen. Dieser ovale Weg ist im wesentlichen eine Erweiterung des geschlossenen Pfades der Trommel 20, um Raum für zusätzliche Bearbeitungsstationen zu haben, wie beispielsweise eine nichtdargestellte Kartenablage,
eine Druckstation für den Aufdruck von visuell lesbaren Daten oder auch anderer Zusatzgeräte, die in keinem direkten funktionellen Zusammenhang mit dem Erfindungsgegenstand stehen. Diese Stationen werden dann nicht benutzt, wenn maschinenlesbare Informationen auf der Fahrkarte aufgebracht sind. Dadurch kann die für diese Vorgänge notwendige Zeit entsprechend der Minimierung der Länge des geschlossenen Pfades ebenfalls klein gehalten werden. Der Riemen 70 ist in seinem ovalen Pfad ebenfalls in einer andauernden Bewegung in einer vorgegebenen Richtung. Wenn sich die Riemenscheiben 72 und 74 drehen, folgt der Riemen 70 einem Pfad, der die Karten entlang des durch die Pfeile 38, 42, 44 und 46 beschriebenen Weges trägt und führt die transportierte Karte zu der Ausgabestation, an der sie der Fahrgast wieder in Empfang nimmt.
Wenn das Gatter G 3 wie in F i g. 1 in der unteren Position ist, dann wird eine Karte 10, die von der Trommel 20 abgenommen und entlang dem durch Pfeil 26 gezeigten Schlitz getragen wird, von dem zurückspringenden Teil 106 des Gatters G 3 abgewiesen, um mit dem Riemen 70 in Anlage zu kommen und von diesem entlang dem durch den Pfeil 38 angedeuteten Weg bewegt zu werden.
Die Karte 10 wird weiterhin durch den Riemen 70 entlang des durch den Pfeil 44 gezeigten Weges um die Riemenscheibe 72 herumgeführt und dann entlang des durch den Pfeil 46 angedeuteten Weges zur Ausgabestation. An der Ausgabestation ist eine Weiche G10 angeordnet, die die Karte nach außen von der Fahrkarten-Bearbeitungsvorrichtung ablenkt, und zwar in einen Bereich, der durch den Pfeil 48 angezeigt ist. Auf diese Weise kann die Karte dem Fahrgast zurückgegeben werden. Die Karte 10 kann aber auch an der Ausgabestation angehalten werden oder in einen Pfad 52 abgeleitet werden, damit sie zur Trommel 20 zurückkehrt. Der Schalter S 6 stellt die Anwesenheit einer Karte an der Ausgabestation fest sowie deren Entnahme durch den Fahrgast. F i g. 4 ist ein Schnittbild entlang der Linie B-B von F i g. 2, die die Weiche G10 darstellt. Die Weiche G10 ist ebenfalls auf dem Rahmen 25 auf einer drehbaren
ίο Welle 251 montiert, wobei die Welle durch ein Relais 252 betätigt wird. In der geschlossenen Lage, die in F i g. 4 gezeigt ist, schleift die Weiche G10 auf den Außenkanten der Riemenscheibe 74 und dem V-förmig ausgebildeten Riemen 70, um die Karte von dem Riemen 70 abzunehmen und sie in die Ausgangsstation am Schalter S 6 vorbeizuleiten. Alternativ dazu kann die Weiche G10 von der Riemenscheibe 74 wegbewegt werden, um auf diese Weise das Durchlassen der Karte in den durch Pfeil 52 angezeigten Pfad zur Trommel hin zu gestatten, oder es kann die Weiche G10 auch derart positioniert werden, daß die Kartenbewegung insgesamt abgeblockt wird. Selbstverständlich kann die Ausgabestation mit der Weiche G10 und dem Schalter S 6 an verschiedenen Stellen entlang dem oberen Teil des Riemens 74, im allgemeinen durch die Pfeile 46 angezeigt, angeordnet werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung an Fahrkartenprüf- und Bearbeitungsgeräten läßt sich in gleicher Bauart für Eingangs- und Ausgangssperren sowie ebenfalls für Geräte des Verkaufs oder des Nachlösens von Fahrkarten einsetzen. Sie arbeitet lageunabhängig und erhöht in vorteilhafter Weise die Leistungsfähigkeit solcher Geräte beträchtlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

neten Werte bei Deckung des Fahrpreises durch den Patentansprüche: von dem jeweiligen Fahrschein verkörperten Wert betrag eine Entwertung des Fahrscheines in Höhe des
1. Vorrichtung an Fahrkartenprüf- und Bear- Fahrpreises und/oder die Auslösung der der Verbeitungsgeräten, insbesondere in automatischen 5 brauchsstelle eigentümlichen Funktion, beispiels-Durchgangssperren, zum lesegerechten Zuführen weise die Freigabe der Fahrgastsperre, vorgenomlänglicher Fahrkarten unabhängig von ihrer Ein- men, während bei nicht ausreichender Deckung eine führungslage zu Lese- und Schreibeinrichtungen, Ablehnung des Fahrscheines oder eine Sperrung der wobei ein Lesekopf die Lage eines Magnetstrei- Fahrgasttür erfolgt. Es kann aber auch ein Wamfens auf der Fahrkarte ermittelt, und die Fahr- 10 signal ausgelöst werden. Nachteilig bei diesem bekarte nach dem Einstecken in einen Schlitz von kannten System ist die Tatsache, daß für den EinemerTrommelweitertransportiertwird, d adurch gang und den Ausgang verschiedene Geräte erfordergekennzeichnet, daß die Trommel(20) lieh sind, die stark voneinander abweichen. Demständig in einer Richtung rotiert und daß der gegenüber wird durch die vorliegende Erfindung eine Lesekopf (50) beim Nichterkennen des Magnet- 15 Fahrkarten-Bearbeirungsvomchrung vorgeschlagen, Streifens die Fahrkarte (10) über Weichen (G 2, die in gleicher Bauart für Eingangs- und Ausgangs-G 3) in eine Reversierstation steuert, welche die sperren sowie ebenfalls für den Verkauf oder das Fahrkarte (10) in umgekehrter Lage erneut der Nachlösen von Fahrkarten geeignet ist. Nachteilig Trommel (20) zuführt. bei dem bekannten System ist weiterhin der Riemen-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 transport, wobei die Magnetfelder zur Aufzeichnung kennzeichnet, daß die Fahrkarte (10) mit einem und Abtastung der Daten durch die Riemen hinin Längsrichtung der Karte (10) verlaufenden durchwirken sollen. Damit ist ein relativ großer und Magnetstreifen versehen ist und in Längsrichtung verlustreicher Spalt gegeben, so daß die Leistung des in den Einführschlitz (11) eingeführt wird. Lesekopfes unnötigerweise erhöht werden muß. Dies
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 25 ist bei der erfindungsgemäßen Lesekopf anordnung oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rever- nicht der Fall. Weiterhin erlaubt das Druckwerk der sierstation eine dauernd umlaufende Rolle (120) bekannten Anordnung nur eine inkrementale Entzum Einführen einer Fahrkarte (10) in einer Wertung in vorgezeichneten Stufen, demgegenüber Richtung in die Reversiersiation und zum Aus- kann mit dem Druckwerk entsprechend der vorführen der Karte (10) aus der Reversierstation 30 liegenden Erfindung jede beliebig abgestufte digitale auf der gegenüberliegenden Seite der Rolle (120) Entwertung und Anzeige des noch verbleibenden in der anderen Richtung enthält und daß Füh- Restwertes angeschrieben werden. Dies ist nicht nur rungen (102, 104) an der Re/ersierstation für die günstiger für den Fahrgast bei der Beurteilung des Aufnahme einer Karte vorgesehen sind und daß noch vorhandenen Wertstandes seiner Fahrkarte, eine Sperre (G 3) zum Verlagern der Führungen 35 sondern vor allen Dingen auch wesentlich klarer bei (102, 104) von einer Seite der Rolle (120) auf der Durchführung von Fahrkartcnkontrollen.
deren gegenüberliegende andere Seite vorgesehen Ein Fahrscheinprüfgerät für automatische Durchist, die mittels eines Relais (107) kippbai ist. gangssperren, das die im vorstehenden genannten
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- Nachteile im wesentlichen vermeidet, ist durch die kennzeichnet, daß die Reversierstation eine Feder 40 USA.-Patentschrift 3 356 021, die mit dem dejtschen (130) enthält, die durch die einlaufende Karte Patent 15 74 090 korrespondiert, bekanntgeworden, ausgelenkt wird und diese auf der anderen Seite Bei diesem bekannten Prüfgerät ist für den Transport der Rolle (120) federnd in Auswurfrichtung be- der Fahrkarten zur Druckstation und von dieser schleunigt. zurück zur Fahrscheinaufnahmeöffnung eine nach
45 zwei Richtungen drehbare Transporttrommel vorgesehen, wobei sich die Fahrkartenaufnahmeöffnung
und die Druckstation an zwei Scheitelpunkten der
Transporttrommel diametral gegenüberliegen. Hinter der Fahrscheinaufnahmeöffnung ist eine Weiche an-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Fahr- 50 geordnet, die über eine im Bereich der Fahrkartenkartenprüf- und Bearbeitungsgeräten, insbesondere aufnahmeöffnung angeordnete Abfühleinrichtung in in automatischen Durchgangssperren, zum lesege- Abhängigkeit von der Einführungslage der Fahrkarte rechten Zuführen länglicher Fahrkarten unabhängig gesteuert wird. Die Drehrichtung der Transporttromvon ihrer Einführungslage zu Lese- und Schreibein- mel wird ebenfalls in Abhängigkeit von der Einführichtungen, wobei ein Lesekopf die Lage eines Ma- 55 rungslage der Fahrscheine über die Abfühleinrichgnetstreifens auf der Fahrkarte ermittelt, und die tung gesteuert. Die Druckstation enthält spiegel-Fahrkarte nach dem Einstecken in einen Schlitz von bildliche Druckstöcke, um dadurch die in beiden einer Trommel weitertransportiert wird. Richtungen ankommenden Fahrkarten bedrucken
Aus der deutschen Auslegeschrift 1170 690 ist zu können. Zwischen der Fahrscheinaufnahmeöffbeispielsweise ein System bekannt, bei dem Wert- 60 nung und der Druckstation sind jeweils ein Lese-/ oder Fahrscheine, auf denen sich Wertbeträge und Schreibkopf angeordnet, die je nach Richtung der sonstige Buchungsdaten in Form abtastbarer Mar- Transporttrommel einmal als Lese- und dann als kierungen befinden, durch an Verbrauchsstellen, wie Schreibkopf bzw. umgekehrt benutzt werden. Durch beispielsweise Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs, die Tatsache, daß die Transporttrommel jeweils entbefindlichen Kontroll- und Buchungseinrichtungen 65 sprechend der Einführlage des Fahrscheines in der abgetastet werden. Daraufhin werden unter Einbe- einen oder anderen Richtung gedreht werden muß, ziehung der von diesen gespeicherten oder von diesen erfordert dieses bekannte Gerät einen relativ großen aus abgetasteteten und gespeicherten Daten errech- Steuer- und Antriebsaufwand und ermöglicht keine
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