DE2132995B2 - Verfahren zur herstellung von kupplungsmuffen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von kupplungsmuffenInfo
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Description
Es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung
nicht auf die Herstellung von Kupplungsmuffen für mit Längsnuten bzw. -rillen versehene Wellen be-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel- schränkt ist, sondern mit gleichem Erfolg auch bei
lung von Kupplungsmuffen für mit Längsnuten oder 25 anderen genuteten Teilen angewandt werden kann,
-rillen versehene Wellen zur Übertragung eines Rota- mit denen senkrecht zu den Nuten verlaufende
tionsdrehmoments, wobei die Welle als Kern in eine Kräfte übertragen werden sollen. Beispielsweise läßt
die äußere Kontur der Kupplungsmuffe bildende > sich die Erfindung auch bei genuteten oder gerillten
Gießform eingelegt und sodann mit dem geschmolze- Platten anwenden.
nen Werkstoff der Kupplungsmuffe umgössen wird, 3p Die Erfindung wird nachstehend an Hand einiger
und zwar insbesondere ein Verfahren zur Herstellung ! besonders bevorzugter Ausführüngsbeispiele unter
von derartigen Kupplungsmuffen hoher Genauigkeit Bezugnahme auf die F i g. 1 bis 6 der Zeichnung nä-
und Präzision mit großer Leistungsfähigkeit und her erläutert; in der Zeichnung, die Ausführungsbeidurch
einfache Mittel. spiele von Nuten- bzw. Nutenwellenlagerungen nach
Nach dem Stande der Technik war es im allgemei- 35 der Erfindung und des erfindungsgemäßen Verrannen
bisher üblich, Kupplungsmuffen für die Übertra- rens zu deren Herstellung veranschaulicht, zeigt
gung eines Rotationsdrehmoments von einer längs- F i g. 1 eine Vorderansicht einer mit einer Kuppprofilierten Welle auf eine andere durch maschinelle lungsmuffe umgossenen genuteten Welle,
Bearbeitung eines Rohlings, insbesondere durch Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A
gung eines Rotationsdrehmoments von einer längs- F i g. 1 eine Vorderansicht einer mit einer Kuppprofilierten Welle auf eine andere durch maschinelle lungsmuffe umgossenen genuteten Welle,
Bearbeitung eines Rohlings, insbesondere durch Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A
spanabhebende Verformung herzustellen. Durch Maß- 40 der F i g. 1,
ungenauigkeiten bei der Bearbeitung dieser Teile, F i g. 3 und 4 Schnittansichten anderer Ausfüh-
insbesondere der Teilung für die inneren Profile der rungsbeispiele von mit Kupplungsmuffen umgosse-Kupplungsmuffen
bestand die Gefahr, daß die Flan- nen, profilierten Wellen nach der Erfindung,
ken der Nuten im Inneren der Kupplungsmuffen bei F i g. 5 eine Schnittansicht einer die äußere Kontur
ken der Nuten im Inneren der Kupplungsmuffen bei F i g. 5 eine Schnittansicht einer die äußere Kontur
der Übertragung des Drehmoments ungleichmäßig 45 der Kupplungsmuffe bildenden Gießform mit einer
belastet wurden, was wiederum zur Folge hatte, daß als Kern eingelegten genuteten Welle und
eine partielle Abnutzung und abnorme Geräusche Fig. 6 eine Aufsicht auf die Halterung der als
eine partielle Abnutzung und abnorme Geräusche Fig. 6 eine Aufsicht auf die Halterung der als
hervorgerufen werden. Diese Verhältnisse beeinflus- Kern in die Gießform eingelegten Welle,
sen die Übertragung eines Rotationsdrehmoments In den F i g. 5 und 6 ist eine metallische Form darauf andere Teile in nachteiliger Weise. ' 50 gestellt, die Formteile 1,2 und 3 umfaßt. Das Form-
sen die Übertragung eines Rotationsdrehmoments In den F i g. 5 und 6 ist eine metallische Form darauf andere Teile in nachteiliger Weise. ' 50 gestellt, die Formteile 1,2 und 3 umfaßt. Das Form-
Es ist zwar z.B. aus der deutschen Patentschrift teil 1 definiert einen zylindrischen Hohlraum 7 und
545 104 bekannt, die Enden von zu verbindenden verläuft zwischen einem Formteil 3, das angrenzend
Teilen durch eine umgosscne Muffe miteinander zu an das eine Ende des Formteils 1 angeordnet und mit
verbinden. Die verbindende Muffe stellt dabei aber einer Öffnung 4 versehen ist, in die eine mit Längseinen
mit den zu verbindenden Teilen unlösbaren 55 nuten bzw.-rillen versehene Welle 10 eingepaßt bzw.
Bestandteil dar. -gelegt ist, und einem Formteil 2, das seinerseits an-
Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung grenzend an das andere Ende des Formteils 1 andarin,
ein Verfahren zur Herstellung von solchen geordnet und so ausgebildet ist, daß es sich in eine
Kupplungsmuffen zu schaffen, die eine lösbare Ver- Mehrzahl von Richtungen öffnet, jedoch mit. einer
bindung zwischen zwei rotierenden Wellen ermögli- 60 öffnung 6 der gleichen Gestalt bzw. Form wie die
chen, keine mechanische spanabhebende Präzisions- Welle 10 versehen ist, wenn eine äußere Lauffläche
bearbeitung erfordern und keiner ungleichmäßigen durch Gießen geformt wird.
Belastung ausgesetzt sind. Die Welle 10 ist in die Öffnung 4 im Formteil 3
Das wird mit dem eingangs genannten Verfahren eingelegt bzw. -gepaßt, so daß der in dem Formteil 1
gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zur Aus- 65 definierte Hohlraum 7 nach außen durch das Formbildung
eines kleinen Spaltes zwischen der Welle teil 2 abgeschlossen ist.
und der darumgegossenen Kupplungsmuffe letztere Durch den Einlaß 23 wird eine geschmolzene AIu-
durch eine auf ihren äußeren Umfang in radialer miniumlegierung, eine Zinklegierung oder ein ande-
res Material mit guten Gleitlagereigenschaften in den rungsbeispiel nach F i g- 4_wird die Jj^
Hohlraum 7 hineingegossen. Wenn sich das eingegos- Drehmoments auf ein aut bzw. <m
sene geschmolzene Material abkühlt und verfestigt, fangsfläche der Kupplungsmuite montiertes
id d F f d li
„Jj^ ernes
g, g
wird es aus der Form entfernt Auf diese Weise wird leicatert. KpspV. rieben en Art
eine Kupplungsmuffe 20 aus Aluminiumlegierung, 5 Übliche Nutenverbindungen der ^™^S
Zinklegierung ode i d it Mt den bisher durch getrennte
eine Kupplungsmuffe 20 aus Aluminiumlegierung, 5 Übliche Nutenverbindung ^^nSe bw
Zinklegierung oder einem anderen geeigneten Mate- wurden bisher durch getrennte u ·
rial in Form eines Primärproduktes erzeugt, das die spanabhebende Bearbeitung der weiie unc er
Wll 10 f d ih h Klff hergesteUt Die konventionellen
p g, spanabhebende Bg
Welle 10 fest und sicher hält. Kupplungsmuffe hergesteUt. Die konventionellen
Verfahren besitzen daher den Nactneu wo.em eb
Eteilen oder^zeicrmen
Der äußere Teil der Kupplungsmuffe in Form Verfahren besitzen daher
eines halbbearbeiteten bzw. -fertiggestellten Produk- io ringer Fehler, der beim Einteilen oder^
tes wird gleichmäßig in einer senkrecht zur axialen des Nutenwinkels oder bei anderen iJearDeirungsvorlf
fi iem unSe°aue*™™' ™~
tes wird gleichmäßig in einer senkrecht zur axialen des Nutenw
Mitte verlaufenden Richtung geklopft bzw. geschla- gangen auftritt, zu einem unSe°aue*™™' ™~
gen, wobei zu beachten ist, daß es vermieden wird, sehen der Kupplungsmuffe und der weue rann wo-
die Welle 10 hohen Stoßkräften auszusetzen. Dieser durch ein teilweises Abnutzen, beneuem, *«*™-
Schlag- bzw. Klopfvorgang bewirkt eine leichte 15 ßen und Einreißen hervorgerufen wird una uner-
Streckung der Kupplungsmuffe, die dazu führt, daß wünschte Geräusche erzeugt werden. Uieser r^acn eu
in jedem Nutentei! bzw. -bereich ein kleiner Spalt der Verfahren gemäß dem Stande der lecnmK wira
bzw. Spielraum ausgebildet wird. Die Kupplungs- durch das erfindungsgemaße Vertanren zur nciMc-
muffe 20 und die Welle 10 können infolgedessen ein lung von Kupplungsmuffen überwunden,
kinetisches Paar bilden, welches es gestattet, daß die 20 Bei den erfindungsgemäß h«^,^!^^^;
Teile relativ zueinander in den Nutenteilen bzw. -be- muffen können die Welle und die Kuppiungsmuue i„
reichen gleiten oder rutschen können, während sie gutem Kontakt miteinander gehalten weraen lu
ein Drehmoment übertragen. Kombination mit der Verwendung eines Material.-,
In den Fig. 1 bis 4 ist der Aufbau einer Kupp- guter Gleitlagereigenschaften zur Herstellung oei
lungsmuffe veranschaulicht, die nach dem erfin- 25 Kupplungsmuffe, ist es durch das ertindungsgemaj^
dungsgemäßen Verfahren hergestellt worden ist. Verfahren möglich, Kupplungsmutten zu erzeugen,
F i g. 1 zeigt eine Vorderansicht der Kupplungsmuffe die eine lange Nutzlebensdauer besitzen Auen kann
20, welche die Welle 10 in ihrer Stellung hält. F i g. 2 der Welle mit einfachen Mitteln eine uoernacnen-
ist eine Schnittansicht entlang der Linie A-A der rauhigkeit genauer Bearbeitungsgute verliehen wei-
Fig. 1, die zeigt, daß die Kupplungsmuffe und die 30 den, wodurch es möglich ist, das Keitmngszeireii
Welle derart angeordnet sind, daß sich in jedem Nu- bzw. -ziehen der mit Langsnuten bzw. -niien versc-
tenteil bzw. -bereich ein kleiner Spalt oder Spielraum henen Welle auf der Kupplungsmuffe sowie uerau-
befindet, so daß die Welle axial relativ zur Kupp- sehe herabzusetzen. Die Formung der Kuppiungs-
lungsmuffe gleiten kann und gleichzeitig in der Lage muffe durch Gießen eliminiert die Notwendigen,
ist, ein Drehmoment zu übertragen. 35 den Nutenwinkel mit großer Präzision einzuteilen
Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform oder anzuzeichnen. Die Anordnung einer Anzahl von
ist die Kupplungsmuffe an ihrem äußeren Umfang flachen Flächen und von ebenen Flachen nebenemmit
einer Anzahl von ebenen Flächen 21 versehen, ander oder einer Mitnehmernut, die durch den uieiJ-die
neben konvexen Flächen angeordnet sind. In bzw. Formungsvorgang auf bzw. an der aulieren U indem
Ausführungsbeispiel nach Fig.4 ist die Kupp- 40 fangsfläche der Kupplungsmuffe ausgebildet werden,
lungsmuffe an ihrem äußeren Umfangsteil bzw. -be- ergibt den weiteren Vorteil, daß eine zusätzliche mareich
mit einer Mitnehmernut 22 versehen. Durch die schindle, insbesondere spanabhebende Bearbeitung
ebenen Flächen 21 in dem Ausführungsbeispiel nach überflüssig wird, wodurch sich die Gesamtnerstel-F
i g. 3 und durch die Mitnehmernut 22 im Ausfüh- lungskosten erniedrigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Richtung einwirkende gleichmäßige Schlag- oderPatentanspruch: ' Klopfbearbeitung um einen kleinen Betrag in Axialrichtung gedehnt wird. Das erfindungsgemäße Ver-Verfahren zur Herstellung von Küpplungsmuf- fahren zur Herstellung von Kupplungsmuffen für mit fen für mit Längsnuten oder -rillen versehene 5 Längsnuten oder -rillen versehene Wellen eliminiert Wellen zur Übertragung eines Rotationsdrehmo- die Notwendigkeit einer genauen maschinellen Endments, wobei die WeUe als Kern in eine die au- bearbeitung bei der Teilung des Nuten- bzw. Rillenßere Kontur der Kupplungsmuffe bildende Gieß- winkeis einer Welle, die auf ihrem äußeren Umfang form eingelegt und sodann mit dem geschmolze- mit in axialer Richtung verlaufenden Längsnuten nen Werkstoff der Kupplungsmuffe umgössen io oder -rillen versehen ist, weil diese Welle als Bezugswird, dadurch gekennzeichnet, daß teil zur Formung der Kupplungsmuffe durch Gießen zur Ausbildung eines kleinen Spaltes zwischen verwendet wird.der Welle und der darumgegossenen Kupplungs- Die Tatsache, daß übliche, nicht jedoch genauemuffe letztere durch eine auf ihren1 äußeren Um- maschinelle Bearbeitungsgüten bei der Herstellung fang in radialer Richtung einwirkende gleichmä- 15 der mit Längsnuten bzw. -rillen versehenen Welle geßige Schlag- oder Klopfbearbeitung um einen maß der Erfindung toleriert werden können, ermögkleinen Betrag in Axialrichtung gedehnt wird. licht es, mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahren;,Kupplungsmuffen der erwähnten Art auf der Basis einer Massenproduktion herzustellen und die Pro-20 duktionskosten herabzusetzen.
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