DE215267C - - Google Patents

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DE215267C
DE215267C DENDAT215267D DE215267DA DE215267C DE 215267 C DE215267 C DE 215267C DE NDAT215267 D DENDAT215267 D DE NDAT215267D DE 215267D A DE215267D A DE 215267DA DE 215267 C DE215267 C DE 215267C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/44Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung betrifft eine selbsttätig wir1 kende Greifzange zum Anheben von Gußstücken, Steinblöcken und ähnlichen Gegenständen, und zwar insbesondere eine Greifzange der Art, bei welcher die Greifschenkel der Zange durch eine Sperrvorrichtung offen gehalten werden, die beim Herablassen der Zange auf den zu hebenden Gegenstand ausgelöst wird. Die Erfindung besteht in den besonderen Mitteln, durch welche das selbsttätige Eingreifen und Auslösen der Sperrvorrichtung bewirkt wird.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Greifzange in offener Stellung, Fig. 2 in Arbeitsstellung, während Fig. 3 eine Seitenansicht der Zange darstellt. Die aus den beiden durch den Bolzen e miteinander verbundenen, Schenkeln α bestehende Zange ist an beiden Seiten mit je einer Aüslösevorrichtung versehen. Diese besteht aus einer Stange b, die am unteren Ende in eine Schleife von Dreieckform übergeht. Die Auslösestangen b sind an den oberen Zangenschenkeln angebracht und stehen mit ihren oberen Enden durch Bolzen f und Bügel i mit den die Zange tragenden Hubketten d in Verbindung. Die Bolzen f sind in länglichen Schlitzen der oberen Zangenschenkel geführt. Am unteren Ende erhalten die Stangen b ihre Führung in Ringen h, die ebenfalls an den oberen Zangenschenkeln angebracht sind und innerhalb deren die Stangen b sich bis zu einem gewissen Grade nach allen Seiten frei bewegen können. Die beiden Auslösevorrichtungen sind auf verschiedenen Seiten der Zangenebene angeordnet! Dies hat den Zweck, daß, auch wenn die Zange nicht in senkrechter Ebene hängt, sondern sich in schräger Lage befindet, auf jeden Fall eine der Auslösevorrichtungen sicher in Tätigkeit tritt. Die Auslösevorrichtungen arbeiten mit Haken c zusammen, die etwa in senkrechter Richtung unterhalb der Aufhängepunkte der Stangen b an den unteren Zangenschenkeln, und zwar in der Nähe' des Winkels der letzteren angeordnet sind.
Für gewöhnlich, d. h. wenn die Zange ohne Belastung an der Hebevorrichtung hängt, nehmen die Schenkel die in Fig. 1 dargestellte Lage ein, d. h. die Schleifen der Auslösestangen b greifen unter die Haken c, so daß das ganze Gewicht der Zange durch die Stangen b und die Haken c aufgenommen wird. Soll ein Gegenstand χ angehoben werden, so wird die Zange über ihn herabgelassen, bis die wagerechten Teile der Zangenschenkel auf den Gegenstand aufstoßen. Dadurch werden die Aufhängeketten d entlastet. Bei weiterer Senkung dieser Ketten senken sich die Stangen b ebenfalls, wobei die Schleifen mit ihren oberen geneigten Teilen über die Rückenfläche
der Haken c hinweggleiten und dadurch ausgehoben werden. Die Stangen b legen sich dann seitlich an die Haken an, so daß beim Anziehen der Ketten d zwecks Anhebens des Gegenstandes die Schleifen mit ihren Schrägflächen an dem Haken entlanggleiten, ohne daß ein Eingriff der Haken in die Schleifen möglich wäre. Infolgedessen können sich beim weiteren Anheben die Bolzen f gegen die
ίο oberen Begrenzungen der Schlitze g legen, so daß der Zug der Ketten auf die oberen Zangenschenkel übertragen wird und die unteren Schenkel den zu hebenden Block χ in bekannter Weise erfassen können.
Ist der Block an seiner Gebrauchsstelle angekommen, so wird die Zugkette herabgelassen, bis der Block sich auf den Boden aufsetzt. Dabei legen sich die wagerechten Glieder der Zangenschenkel auf die Oberseite des Blockes und die Stangen b können sich mit ihren Schleifen über die Haken c schieben. Nach Überschreiten der Hakenspitze fallen sie nach innen und werden beim Wiederanziehen der Ketten d von den Haken festgehalten, so daß die Greifschenkel der Zange mit dem betreffenden Gegenstande nicht wieder in Eingriff kommen können. Die ganze Zange wird vielmehr in der in Fig. 1 veranschaulichten Weise als Ganzes angehoben.
Die Aufhängeketten d, die von beliebiger Länge sein können, sind oben vereinigt und mit der Zugkette der betreffenden Hebevorrichtung verbunden. >

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: ^
    ι. Selbsttätig wirkende Greifzange für Hebezeuge, bei welcher die Greif schenkel der Zange durch eine Sperrvorrichtung offen gehalten werden, die beim Herablassen der Zange auf den zu hebenden Gegenstand ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Tragketten Schleifen mit geneigten Seitenflächen verbunden sind, von denen jede' beim Aufsetzen der Zange auf den zu hebenden Gegenstand sich über den Rücken eines am Greifschenkel angebrachten Hakens mit schräg abwärts geneigter Rückenfläche schiebt und dadurch die Greifschenkel auslöst, während die Schleifen beim Anheben infolge Gleitens der Haken an ihren geneigten Seitenflächen beiseite geschoben werden und dadurch das Wiedereinfallen in die Haken verhindert wird.
  2. 2. Greifzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleife am unteren Ende einer mit der Tragkette (d) verbundenen Stange (b) angebracht ist, die am oberen Ende durch einen Bolzen (f) in einem Längsschlitz (g.) des oberen Zangenschenkels geführt wird.
  3. 3. Greifzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Zangenebene je eine der Auslösevorrichtungen vorgesehen ist, zum Zwecke, auch bei seitlichen Neigungen der Zange eine sichere Wirkung zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt in der reichsdruCkerei.
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