DE2155992C3 - Drahteinsatz, insbesondere für Auszüge von Küchenschränken - Google Patents

Drahteinsatz, insbesondere für Auszüge von Küchenschränken

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DE2155992C3
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Alfred; Alwin Jenter; 7798 Pfullendorf Hochschorner
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Alno Mobelwerke GmbH and Co KG
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Description

Die Erfindung betrifft einen Drahteinsatz, insbesondere für Auszüge von Küchenschränken, mit einem eine Aufstellfläche begrenzenden, geländerartigen Rahmen mit an diesem lösbar an unterschiedlichen Stellen inzubringenden, ebenfalls aus Draht geformten Zwischenwänden, wobei an wenigstens zwei gegenüberlief enden Rahmenteilen ein oberer durchgehender Rahmendraht vorgesehen ist und durch die lotrechten Ebenen der Rahmenteile die Enden zweier Drähte der Zwischenwand als Anschläge ober- und unterhalb des Rahmendrahtes nach außen ragen.
Drahteinsätze dieser Art dienen in erster Linie dazu, auf preiswerte Weise eine Randbegrenzung von Aufstellflächen zu schaffen, wie dies vor allem bei Auszügen von Küchenschränken der Fall ist. Man kommt dann entweder mit einer verhältnismäßig niedrigen und preiswerten Zarge aus oder kann unter Umständen auf eine solche Zarge ganz verzichten, wenn nur großflächige Teile aufzunehmen sind. Damit diese Teile nicht beim Ein- und Ausschieben des Auszuges ihre Lage verändern, man dort beispielsweise also auch mit Flüssigkeiten gefüllte Gefäße wie Flaschen od. dgl. unterbringen kann, wurden schon verschiedenartige Zwischenhalterungen entwickelt, die an der Randbegrenzung zu befestigen waren. So wurden waagerechte Gitter, die jeweils ein Feld der Aufstellfläche seitlich begrenzen, an der Umrandung befestigt, beispielsweise durch Einhängen an auf gegenüberliegenden Seiten vorgesehenen Drahtleitern. Meist kommt man jedoch mit lotrechten Zwischenwänden aus, die auf gegenüberliegenden Seiten an der Randbegrenzung befestigt werden.
Bei einer bekannten Ausführung dieser Art nach dem DT-Gbm 19 66 330 wird die Randbegrenzung durch zwei auf gegenüberliegenden Seiten oben und unten durchlaufende Rahrnendrähte gebildet, die in gleichmäßigen Abständen mit lotrechten Stelldrähten verschweißt sind. Die Zwischenwände werden dabei durch drei waagerechte Drähte gebildet, die mit mehreren lotrechten Drähten verschweißt sind und deren Enden jeweils durch die lotrechte Ebene der Rahmendrähte nach außen ragen. Diese Enden werden von entgegengesetzten Seiter, um die lotrechten Stelldrähte gelegt, sollen dort also federnd verspannt sein. Zusätzlich sind die Enden des oberen Drahtes der Zwischenwand noch um das frei nach oben ragende Ende des Stelldrahtes herumgebogen.
Dieser bekannte Drahteinsatz ist verhältnismäßig aufwendig im Hinblick auf Material und Schweißarbeiten. Zwischenwände lassen sich nur dort anbringen, wo auch Stelldrähte in der Randbegren^ung angebracht sind. Bern Lösen und Anbringen der Zwischenwände müssen die Enden wenigstens einiger Drähte plastisch abgebogen werden und lassen sich dann nicht mehr exakt strecken. Die hochragenden Enden der Stelldrähte bilden eine ständige Verletzungsgefahr, und die Abstände zwischen benachbarten Stelldrähten müssen aus Kostengründen so groß gehalten werden, daß die wirklich erwünschte Bodeneinteilung meist nicht zustande gebracht werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drahteinsatz mit Zwischenwänden der eingangs genannten Gattung mit möglichst wenig Material- und Arbeitsaufwand so zu gestalten, daß die Zwischenwände bequem und schnell in die jeweils gewünschte Stellung gebracht werden können.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschläge mindestens klemmend am Rahmendraht anliegen und der untere Anschlag versetzt zum oberen Anschlag mit Abstand zur Ebene der Zwischenwand angeordnet ist.
Der Rahmendraht soll auf der Ober- und Unterseite möglichst frei zugängig sein, also keine von dort wegragenden Teile aufweisen. In der Regel kann er genügend kräftig ausgeführt werden, um auf ganzer Länge selbsttragend zu sein. Man kann ihn auch durch von außen herangeführte Trägerelemente abstützen, ohne daß der Zugang durch die von innen an ihm entlang nach außen ragenden Anschlag-Drahtenden beeinträchtigt wird. Auf diese Weise können jedenfalls die Trennwände nach Belieben entlang den Rahmendrähten verschoben werden. Man muß nur kurzzeitig die Klemmung, Selbsthemmung oder Rastung aufheben, um die Veränderung vornehmen 2u können. Weder der Rahmen noch die Zwischenwand erfordern eine ausgeprägte Gittergestaltung. Wie noch dargelegt werden wird, kommt man beim Rahmen mit einem einzigen Draht also ohne jede Schweißverbindung aus. Nur bei der Zwischenwand, die zur Befestigung ohnehin verschiedene Drahtenden benötigt, sollten zwei oder drei Drahtelemente an wenigen Verbindungsstellen durch Schweißpunkte verbunden werden.
Es wird meist auch dann noch Selbsthemmung erzielt, wenn ein Teil der Zwischenwand auf dem Boden bzw. der Auflagefläche zur Anlage kommt. Dabei kann mit einer begrenzten elastischen Verformung der Zwischenwand und des Rahmendrahtes gerechnet werden.
Eine gute Halterung ergibt sich dadurch, daß auf der Oberseite der Rahmendrähte in gleichen Abstanden Quernuten zur Auflage des oi;ren Anschlags angebracht sind. Der Eingriff ist dann formschlüssig. Zum Verschieben einer Zwischenwand wird zweckmäßigerweise der Rahmendraht etwas nach außen, d. ,i. von der Zwischenwand weg. ausgebogen und damit die /Anschläge außer Eingriff gebracht. Derartige Quernuten können praktisch beliebig dicht angebracht werden. beispielsweise dadurch, daß man den Rahmendraht auf seiner ganzen Eingriffslänge wellenförmig biegt. Auch wenn die Quernuten in einem beispielsweise zylindrischen Draht vorgesehen sind, lassen sich die Abmessungen und Anordnungen der Anschläge so wählen, daß ein Anbringen der Zwischenwände auch an Stellen zwischen den Quernuten bei entsprechend stärkerer Verformung möglich ist.
Gemäß einem weiteren Vorschlag werden die oberen Anschläge durch die abgebogenen Drahtenden eines U-förmig gebogenen Randdrahtes der Zwischenwand gebildet, während die Enden eines dicht bei den freien Schenkelenden des Randdrahtes an diesen angeschweißten Querdrahtes zur Bildung jeweils zweier unten liegender Anschläge in einer etwa senkrecht zur Ebene der Zwischenwand liegenden Ebene zurückgebogen sind. Hier liegen dem oberen Anschlag zwei untere Anschläge gegenüber, die eine bessere Stabilisierung der Zwischenräume ermöglichen. Auch das unbeabsichtigte Verschieben aus der vorgegebenen Lage heraus wird vor allem dann mit größerer Sicherheit vermieden, wenn der obere Anschlag in einer Quernut sitzt.
An Hand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nun näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 eine räumliche Darstellung eines Auszuges für einen Küchenschrank mit einem erfindungsgemäßen Drahteinsatz,
F i g. 2 in räumlicher Darstellung die bei dieser Ausführung zur Anwendung gebrachte Verbindung von Zwischenwand und Einsatzrahmen.
F i g. 3 eine Ansicht dieser Verbindung in Richtung des Pfeiles III in F i g. 2 gesehen und
F i g. 4 die entsprechende Ansicht vor oben in F i g. 3 gesehen.
In F i g. 1 ist mit 1 ein Auszug für einen Küchenschrank bezeichnet, mit 2 ein in diesem angebrachter Drahteinsatz, der durch einen Rahmen 3 und eine Zwischenwand 4 gebildet wird.
Der Auszug 1 wird durch eine niedrige umlaufende Zarge 5, eine Bodenplatte 6 und eine Frontplatte 7 gebildet. Der Rahmen 3 besteht aus einem einzigen Draht, dessen freie Enden 8 von der Innenseite her in an der Frontplatte 7 vorgesehene Locher eingesteckt sind. In den innenliegenden Ecken der Zarge ist der Rahmendraht 3 zur Bildung von Füßen 9 nach unten und wieder zurückgebogen.
Der Rahmendraht 3 bildet somit eine auf der Innenseite der Zarge angebrachte zusätzliche Randbegren-/ung für die durch den Boden 6 gebildete Aufstellfiäche.
An den Seitenteilen des Rahmendrahtes 10 sind, wie besser aus den F i g. 2 und 3 zu erkennen, unter gleichen Abständen Quernuten 11 eingeformt, die in der nachstehend beschriebenen Weise zur Halterung von Zwischenwänden 4 dienen. Die Zwischenwände bestehen hier in erster Linie aus einem U-förmig gebogenen Randdraht 12, dessen nach oben gebogene Schenkel i3 mi: den Enden zweier Querdrahte 14, 15 verschweißt sind.
Nach der Darstellung in den F i g. 2 bis 4 sind die oberen Enden der Schenkel 13 in der Ebene der Zwischenwand nach außen abgebogen und bilden dadurch obere Anschläge 16, die in die Quernute U eingelegt werden können. Der Querdraht 14 ist mit so geringem Abstand unterhalb des Anschlages 16 am Schenkel 13 angebracht, daß seine zurückgebogenen Enden 14a zwei dicht an der Unterseite der Rahmendrähte 10 liegende Anschläge 17 und 18 bilden.
Der Pfeil 19 in F i g. 3 bezeichnet eine Schwerlinie der Zwischenwand. In bezug auf die Auflagestelie des in eine Quernut eingreifenden Anschlages 16 wird daher gemäß F i g. 3 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn erzeugt, das eine kraftschlüssige Anlage des Anschlages 18 von unten am Rahmendraht 10 ergibt. Dieser Kraftschluß ist auch dort vorhanden, wo ein Einhängen ohne Quernuten erfolgt. Die eingreifenden Teile des Rahmens und der Zwischenwand sind so elastisch verformbar, daß auch bei der gegebenen Drahtdicke ein Einhängen zwischen den Quernuten möglich ist. Wenn die Seitenteile 10 des Randstabes wellenförmig ausgebildet sind, müssen dann keine besonderen Quernuten 11 eingeformt werden, und die Abstände zwischen den Quernuten lassen sich nach Belieben klein halten.
Grundsätzlich können beliebig viele Zwischenwände eingezogen werden. Im Prinzip ist es auch möglich, längs- und querliegende Zwischenwände in der gleichen Weise vorzusehen, wenn ein umlaufender Drahtrahmen vorhanden ist oder die Zwischenwände mit einem Ende in ähnlicher Weise in die Frontplatte 7 eingesteckt werden, wie dies bei in F i g. 1 für den Rahmendraht 10 gezeigt ist. Dabei wird es aber zweckmäßig sein, die in einer ersten Richtung angeordneten Zwischenwände nur mit einem oberen und einem unteren Querdraht zu versehen, damit man die hierzu quer angeordneten Zwischenwände nach Belieben zwischen diesen Querdrähten einbringen und ausrichten kann.
Die Metalloberfläche der Drähte ist zweckmäßigerweise mit einer elastischen Kunststoffschicht umhüllt. Ihr Querschnitt muß nicht rund sein, sondern kann die Form eines beliebigen Polygons haben. So kann man Rechteckdrähte verwenden oder auch Hohldrähte. Ferner ist es möglich, um einen besseren Halt am Rahmen zu ermöglichen, im Eingriffsbereich irgendein verstellbares oder bewegbares Teil möglichst unverlierbar anzubringen, das nach der Verstellung zwischen die eingreifenden Drähte geschoben wird und diese verspannt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Drahteinsatz, insbesondere für Auszüge von Küchenschränken. mit einem eine Aufstellfläche begrenzenden, geländerartigen Rahmen und mit an diesem lösbar an unterschiedlichen Stellen anzubringenden, ebenfalls aus Draht geformten Zwischenwänden, wobei an wenigstens zwei gegenüberliegenden Rahmenteilen ein oberer durchgehender Rahmendraht vorgesehen ist und durch die lotrechten Ebenen der Rahmenteile die Enden zweier Drähte der Zwischenwand als Anschläge ober- und unterhalb des Rahmendrahtes nach außen ragen, dadurch gekennzeichnet. daß die Anschläge (16, 18) mindestens klemmend am Rahmendraht (10) anliegen und der untere Anschlag (IS) versetzt zum oberen Anschlag (16) mit Abstand zur Ebene der Zwischenwand (4) angeordnet ist.
2. Drahteinsatz nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite der Rahmendrähte (10) in gleichen Abständen Quernuten (11) zur Auflage des oberen Anschlags (16) angebracht sind.
3. Drahteinsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmendrähte (10) wenigstens im Eingriffsbereich der Zwischenwände wellenförmig gebogen sind.
4. Drahteinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Anschläge (16) durch die abgebogenen Drahtenden eines U-förmig gebogenen Randdrahtes (12) der Zwischenwand gebildet sind, während die Enden eines dicht bei den freien Schenkelenden des Randdrahtes (12) an diesen angeschweißten Querdrahtes (14) zur Bildung jeweils zweier unten liegender Anschläge (17, 18) in einer etwa senkrecht zur Ebene der Zwischenwand (4) liegenden Ebene zurückgebogen sind.
DE19712155992 1971-11-11 Drahteinsatz, insbesondere für Auszüge von Küchenschränken Expired DE2155992C3 (de)

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DE2155992A1 DE2155992A1 (de) 1973-05-17
DE2155992B2 DE2155992B2 (de) 1975-10-09
DE2155992C3 true DE2155992C3 (de) 1976-05-20

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