DE2208043A1 - Hakenschliesser fuer knuepferapparate - Google Patents

Hakenschliesser fuer knuepferapparate

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DE2208043A1
DE2208043A1 DE19722208043 DE2208043A DE2208043A1 DE 2208043 A1 DE2208043 A1 DE 2208043A1 DE 19722208043 DE19722208043 DE 19722208043 DE 2208043 A DE2208043 A DE 2208043A DE 2208043 A1 DE2208043 A1 DE 2208043A1
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knotter
hook
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rotation
hook closer
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DE19722208043
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Hans Erich Homberg
Paul Stoodt
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RASSPE SOEHNE P
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RASSPE SOEHNE P
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01D—HARVESTING; MOWING
    • A01D39/00—Independent binders, e.g. for hay; Binders attachable to mowers
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01D—HARVESTING; MOWING
    • A01D59/00—Equipment for binding harvested produce
    • A01D59/04—Knotters
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08—Details
    • A01F15/14—Tying devices specially adapted for baling presses
    • A01F15/145—Twine knotters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

  • Hakenschließer für Knüpferapparate Gegenstand der Erfindung ist ein Hakenschließer für einen Knüpferapparat nach System Deering, wie er für Ballenpressen, Mähbinder, Pflanzenbündelmaschinen oder dergl.
  • gebraucht wird, der es zuläßt bei Störungen im Bindemechanismus oder in der Maschine, in der er eingebaut ist, die Drehrichtung entgegengesetzt dem Arbeitssinn zu verändern. Es ist be- rnt, daß bei den Bauarten von Knüpf erapparaten, wie die Systeme Cormick, Plano usw. die Möglichkeit zur Veränderung der Drehrichtung entgegengesetzt dem Arbeitssinn bestehe Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Knüpf erapparat System Deering in beide Drehrichtungen betriebsfähig zu machen. Erfindungsgemäß wird das errecht durch entsprechende Gestaltung des Hakenschließers.
  • Der Hakenschließer hat die Aufgabe, beim Drehen des Knüpferhakens an einer bestimmten Stelle durch Druck auf die Knüpferzungenrolle das Knüpfermaul, das aus der Knüpferzunge und dem Knüpferhaken gebildet wird, zu schließen. Um dieses zu verdeutlichen sei im folgenden ein vollständiger Knüpfvorgang beschrieben.
  • Die Ausführungen beziehen sich auf einen Knüpfvorgang, wie er in Ballenpressen vor sich geht.
  • Setzt man vorraus, daß ein Fadenende im Schnurhalter des Apparates geklemmt ist, und das Garn drei Seiten des Ballens umschlingt, so wird nach erfolgter Auslösung der Bindewellenkupplung durch die Pressennadel die vierte Seite des fertig gepreßten Ballens anmsehlungen und der Faden wird weiter über die Knüpferzunge in eine offene Nut des Mitnehmers eingelegt. In dem Augenblick, in dem Nadel und Kolben der Presse ihre Totlagen erreicht haben, werden beide Fäden in der Nut des Mitnehmers, durch seine Drehung, unter dem Schnurhalter her, festgeklemmt. Nach Klemmung beider Fadenenden dreht sich der Knüpferhaken und legt dabei eine aus zwei Fäden bestehende Schlinge um sich selbst, und nach etwa 180 Grad Drehung läuft die Zungenrolle auf einen Nocken des Knüpferrahmens auf. Hierdurch wird das Knüpfermaul, daß von Knüpferzunge und Knüpferhaken gebildet wird, geöffnet. Inzwischen hat sich der Mitnehmer soweit gedreht, daß bei etwa 270 Grad Knüpferhakendrehung die beiden im Mitnehmer geklemmten Fäden die richtige Höhenlage haben und sicher in das Knüpfermaul hineingleiten.
  • Nach etwa 540 Grad Knüpferhakendrehung endet der die Knüpfersuagenrolle führende Nocken. Das Knüpfermaul, wird durch den federbelasteten Hakenschließer geschlossen, und die beiden Fäden darin festgehalten. Nach )60 Grad Drehung befindet sich der Knüpferhaken wieder in Ruhelage. Auch der Mitnehmer hat seine Drehung um 90 Grad beendet. Der nun vor.
  • schwingende Messerhebel schneidet mit seiner Schnurklinge die beiden im Knüpfermaul und im Mitnehmer geklemmten Fäden durch. Der auf dem Messerhebel sitzende Abstreifkamm streift ferner die im Knüpfermaul liegenden Schlingen über die im Knüpfermaul geklemmten Fadenenden, hierdurch entsteht der eigentliche Knoten, der durch weiterschwenken des Messerhebels vom Knüpferhaken abgestreift wird. Die geklemmten Fadenenden werden durch den Weitertransport des Ballens im Preßkanal aus dem Knüpfermaul herausgezogen.
  • Sollten nun wXhrend des oben beschriebenen Knüpfvorganges Störungen im Preßkanal auftreten, durch die der Preßkolben in irgend einer weise beschädigt werden könnte, so sorgte bei den bisher bekannten PressenausfUhrungen ein sogenannter Kolbenstopp für den Stillstand des Preßkolbens, und zwar an einer Stelle, von der aus ein noch ausreichender Sicherheitsabstand bis zu den evtl. noch im Preßraum stehenden Preßnadeln vorhanden ist. Der Bewegungsstillstand des Kolbens wurde durch abscheren eines Scherstiftes in der Hauptantriebsscheibe der Ballenpresse bewirkt. Nach Ersetzen des Scherstiftes wurde üblicherweise der Kolben vom Schwungrad her von Hand zurUckgedreht, weil dann auch der Kolbenstopp in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Evtl. Störungen im Preßkanal konnte nun nachgeforscht werden.
  • Durch die nur in einer Richtung wirkende Bindewellenkupplung blieb dg Antrieb für die Knüpferapparate und Pressennadeln beim ZurUckdrehen des Schwungrades ausgerückt. Erst beim Drehen in normaler Antriebsrichtung wird dann die Bewegung des Pressenkolbens mit der Drehung der Bindewelle ab einer bestimmten Stelle wieder synchronisiert.
  • Die in jüngster Zeit angestellten Überlegungen gehen davon aus, den Antrieb des Preßkolbens und der Bindewelle durch entsprechende Verbindungsglieder so miteinander zu verbinden, daß bei einer Rückwärtsbewegung des Preßkolbens ohne vorherige Erreichung einer Tot lage dieBindewelle gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung dreht.
  • Dies erfordert eine Bindewellenkupplung die in beiden Drehrichtungen anspricht, und einen Knüpferapparat der beide Drehrichtungen zuläßt. Hier tritt der Erfindungsgedanke in Erscheinung.
  • Die bisher bekannten Schließerkonstruktionen zum System Deering gestatten jedoch lediglich den Durchlauf der Zungenrolle in einer Richtung. Bei Rückwärtsbetrieb wurde der Knüpferhaken blockiert. Durch entsprechende FormGnderung und Anbringung einer zusätzlichen Gleitbahn an den Hakensehließer ist es gelungen, die Knüpferrolle beim Drehen in entgegengesetzter Richtung des Arbeitssinnes unter dem Hakenschließer herzuführen hierdurch wird auch sichergestellt, xdaß das KnUpfermaul nach Beendtgung des Knüpferhakenrundlaufs geschlossen ist, was fUr das Neueinfädeln des Knüpfergarnes unbedingt erforderlich ist.
  • Die Zeichnungen zeigen in: Fig. 1 einen Knüpferapparat, gesehen aus der Richtung, der hier nicht eingezeichneten Knüpferscheibe.
  • Fig. 2 einen Knüpferapparat wie Fig.l, jedoch der Blickpunkt um 700 verdreht.
  • Fig. 3 zeigt einen Hakenschließer in der bisherigen Ausführung.
  • Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch den Hakenschließer nach Fig. 5, auf der Linie A - B.
  • Fig. 5 zeigt einen Hakenschließer wie er Gegenstand der Anmeldung ist.
  • Fig. 6 zeigt einan Schnitt durch den Hakenschließer nach Fig. 5, auf der Linie C - P.
  • Der Knüpferrahmen 1, ist der Hauptträger des ganzen Mechanismus. In und an ihm befinden sich alle Bohrungen und Wellen bzw. Schrauben für die beweglichen Teile. Mit 2, bezeichnet wurde der Messerhebel, an welchem wiederrum die Schnurklinge 3 angeschraubt ist, der durch die Rolle 14 mit der hier nicht gezeichneten Knüpferscheibe gesteuert wird. Das Knüpferrad (Zahnrad) 4, sitzt auf der Welle des Knüpferhakens 5, dessen Zunge 15, durch die Rolle 11 und den Hakenschließer 6,beim Knotvorgang gesteuert wird.
  • lO,ist der Mitnehmer, 9 der dazugehörige Schnurhalter, welche je nach Art zwei - oder auch dreifach ausgebildet sind, und über das Antriebsrad 8, und die Schnecke 16, angetrieben werden. Der Hakenschließer 6 steht unter dem Druck der Feder 7, und steuert mit seinen Kurven 11 für die Arbeitsrichtung und 12 (Erfindungsgedanke) für die entgegengesetzte Drehrichtung, oder in der früheren Ausführung 15, die Knüpferrolle 11.

Claims (1)

  1. Patentansprüche.
    Hakenschließer für Knüpferapparate nach System Deering, für Ballenpressen, Mähbinder, PflanzenbUndelmaschinen oder dergl. der unter Federdruck stehend die Knüpferzungenrolle gegen die Führungskurve am Binderrahmen drückt dadurch gekennzeichnet, daß durch Anbringen einer zusätzlichen Gleitbahn für die Knüpferzungenrolle.
    und einer entsprechenden Formgebung, die Knüpferzungenrolle beim Drehen, entgegengesetzt der Arbeitsrichtgng sicher erfaßt und geführt wird, wodurch die Möglichkeit geschaffen ist, den Knüpferapparat entgegengesetzt der Arbeitsrichtung zu drehen.
    2. Hakenschließer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet: daß die Führungsbahnen so ineinander verlaufen, daß die Knüpferzungenrolle in der Ausgangsposition wieder unter die Führungsbahn für Drehung in Arbeitsrichtung steht.
    5. Hakenschließer nach Anspruch 1 u. 2 dadurch gekennzeichnet: daß die seitliche Begrenzungsfläche als Führungsbahn für die Zungenspitze dann wirksam werden kann, wenn bei Drehung in Arbeitsrichtung ohne Garn verfahren wird.
    r
DE19722208043 1972-02-21 1972-02-21 Knüpferapparat nach System Deering Expired DE2208043C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2208043A1 true DE2208043A1 (de) 1972-08-30
DE2208043B2 DE2208043B2 (de) 1979-10-18
DE2208043C3 DE2208043C3 (de) 1980-07-24

Family

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DE2208043B2 (de) 1979-10-18
DE2208043C3 (de) 1980-07-24

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