DE2208043C3 - Knüpferapparat nach System Deering - Google Patents
Knüpferapparat nach System DeeringInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D39/00—Independent binders, e.g. for hay; Binders attachable to mowers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D59/00—Equipment for binding harvested produce
- A01D59/04—Knotters
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/14—Tying devices specially adapted for baling presses
- A01F15/145—Twine knotters
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Knüpferapparat nach System Deering für Ballenpressen, Mähbinder,
Pflanzenbündelmaschincn o. dgl. mit einem umlaufenden
Knüpferhaken, mit einer am Knüpferhaken schwenkbar gelagerten, über eine an einer Führungskurvc
am Knüpferrahmen abrollende Rolle steuerbaren Knüpferzunge und mit einem unter Federdruck
stehenden, eine Leitbahn für die Knüpfcrzungenrollc aufweisenden und diese au·.' einem Teil der Knüpfcrhakenumdrehung
gegen die Führungsbahn drückenden Hakcnschließcr( Druckdaumen).
Der Hakcnschließer hat die Aufgabe, beim Drehen
des Knüpferhakens an einer bestimmten Stelle durch Druck auf die Knüpferzungcnrolle das Knüpfermaiil.
das aus der Knüpferzunge und dem Knüpferhaken gebildet ist, zu schließen und so die Bildung des Knotens
einzuleiten. Der Knüpfvorgang besteht aus einer Reihe von Vorgängen, die in einem bestimmten Zcittakt
ablaufen. Sollten während des Knüpfvorganges Störungen
im Prcßkanal auftreten, durch die der Preßkolbcn in
irgendeiner Weise beschädigt werden könnte, so sorgte bei dem bisher bekannten Pressenaiisführungen ein
sogenannter »Kolbenstop« für den Stillstand des Prcßkolbcns. und /war an einer Stelle, von der aus ein
noch ausreichender Sicherheitsabstand bis /u den eventuell noch im Preßraum stehenden Bindcrnadcln.
die das Bindegarn quer durch den Prcßkanal führen, vorhanden ist. Der Bewegungssiillstand des Preßkolbens
wurde durch Abscheren eines Scherstiftcs in der
Haiiplanlriebsschcibe der Ballenpresse bewirkt. Nach
F.rsctzcn des .Schersliftes wurde üblicherweise der Kolben vom Schwungrad her von Hand zurückgedreht,
weil dann auch der Kolbenslop in seine Ausgangsstellung
zurückkehrt. Eventuellen Störungen im Prcßkanal konnte dann nachgeforscht werden. Durch die nur in
einer Richtung wirkende fjindcwcllcnkupplung blieb der Antrieb für die Knüpfapparaic und Bindcrnadcln
beim Zurückdrehen des Schwungrades ausgerückt. F.rst beim Drehen in normaler Anlriebsrichtung wurde dann
die Bewegung des Pressenkolbens mit der Drehung der Bindcwclle ab einer bestimmten Stelle wieder synchronisiert.
In jüngster Zeit wird angestrebt, den Antrieb des Preßkolbens und der Bindewelle durch entsprechende
Verbindungsglieder so miteinander zu verbinden, daß bei einer Rückwärtsbewegung des Pressenkolbens ohne
vorherige Erreichung einer Totlage die Bindewelle "· gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung dreht. Dies
erfordert eine Bindewellenkupplung, die in beiden Drehrichtungen wirksam ist, und ein Knüpferapparat,
der beide Drehrichtungen zulaßt.
Die bisher bekannten Knüpferapparate nach dem i() System Deering gestatten jedoch lediglich den Durchlauf
der Knüpferzungenrolle in einer Richtung. Beim Rückwärtsdrehen des Knüpferhakens konnte es dazu
kommen, daß die frei pendelnde Knüpferzunge mit ihrer Rolle an der Außenseite des Hakenschließers zur
ι5 Anlage kam und die weitere Rückwärtsdrehung des
K nüpferhakens blockiert
Die Erfindung hat die Aufgabe, einen Knüpferapparat
nach dem System Deering so auszugestalten, daß der Knüpferhaken in beiden Drehrichtungen drehbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß am
Hakenschließen eine zusätzliche Leitbahn für die Rückwärtsdrehung des Knüpferhakens ausgebildet, die
entsprechend der Stellung der Knüpferzungenrolle bei der größtmöglichen Ausschwenkung der Knüpferzunge
-■> beginnt und schließlich in die Leitbahn für die Drehung
in Arbeitsrichtung übergeht.
Bei der Rückwärtsdrehung schlägt die Knüpfer/ungenrolle
nicht, wie be'f dem bekannten Ausführungsformen
an dem Hakenschließer außen an. sondern er )() gelangt in die zusätzliche Leitbahn so daß sich der
Knüpfhaken auch in der Rückwärtsrichtung in der üblichen Weise drehen läßt und die Knüpfcr/ugenrolle,
nachdem sie einen gewissen Weg unter dem Hakenschlicßer entgegen der Arbeitsrichiung zurückgelegt
'' hat, von selbst wieder in die richtige Leitbahn für die
Arbeilsrichtung einläuft.
Bei anderen Bauarten von Knüpferapparaten, wie z. B. McCormick. Piano usw. tritt das Problem der
F.rfindung nicht auf und ist die Möglichkeit zur Umkehr der Drehrichtung an sich bekannt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. I zeigt einen Knüpfapparat, gesehen aus der
Richtung der nicht gezeichneten Knüpferscheibe:
r> Fig. 2 zeigt einen Knüpferapparat nach Fig. I bei einer um 70 Grad ν ränderten Blickrichtung:
r> Fig. 2 zeigt einen Knüpferapparat nach Fig. I bei einer um 70 Grad ν ränderten Blickrichtung:
Fig. 3 zeigt einen Ilakenschließer der bisherigen
Ausführung:
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B in
'·" Fig. 3:
F i g. 5 zeigt einen erfindungsgemäßen llakcnschließcr:
Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach der Linie CD in
F i g. 5.
v> An den Knüpferrahmen 1 befinden sich alle
Bohrungen. Wellen und Schrauben zur Aufnahme der beweglichen Teile des Knüpfers. Mit 2 ist der
Messerhebcl bezeichnet (Fig. I. 2). an welchem die Garnklinge 3 angeschraubt ist und der über die Rolle 14
h0 durch die Führungskurvc an der nicht eingezeichneten
Knüpferscheibe gesteuert wird. Die Knünferschcibc
treibt auch über das Zahnrad 4. das sogenannte Knüpferrad, den auf der gleichen Welle sitzenden
Knüpferhaken 5 an, dessen Knüpferzunge 15mittelsder hl Knüpferzungenrolle Il beim Knüpfvorgang gesteuert
wird. Der Hakenschlicßer 6 steht unter dem Druck der Feder 7 und el ι tickt die Knüpferziingenrolle 11 gegen
eine Führungskurvc am Rahmen des Knüpfers. 10 ist der
imer, 9 der dazugehörige Schnurhalter, Beide sind
h Konstruktion zwei- oder dreifach ausgebildet.
:rden über das Antriebsrad 8 und Schnecke 16
ieben.
der in den Fig.3 und 4 dargestellten älteren
lrungsform eines HakenschlieBers 6' ist nur eine
hn 13' vorgesehenen der die Knüpferzungenrolle
m Durchgang unter den Federn beaufschlagten ischieber 6' sicher erfaßt und geführt wird.
dem erfindungsgemäßen Hakenschließer 6 der
10 F i g. 5 und 6 ist außer der Leitbahn 13 für die Drehung
in Arbeitsrichtung noch eine zusätzliche Leitbahn 12 vorgesehen, in die die Knüpferzungenrolle 11 beim
Rückwärtsdrehen gelangt und die in die Leitbahn U übergeht.
Die seitliche Begrenzungsfläche des Hakenschließers 6 ist als Führungsbahn für die Knüpferzungenspitze
ausgebildet, die dann wirksam wird, wenn der Knüpferapparat ohne Garn in Arbeitsrichtung gedreht
wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Knüpferapparat nach System Deering für Ballenpressen, Mähbinder, Pflanzenbündelmaschinen o. dgl. mit einem umlaufenden Knüpferhaken, mit einer am Knüpferhaken schwenkbar gelagerten, über eine an einer Führungskurve am Knüpferrahmen abrollende Rolle steuerbaren Knüpferzunge und mit einem unter Federdruck stehenden, wenigstens eine Leitbahn für die Knüpferzungenrol-Ie aufweisenden und diese auf einem Teil der Knüpferhaken-Umdrehung gegen die Führungskurve drückenden Hakenschließer (Druckdaumen), dadurch gekennzeichnet, daß am Hakenschließer (6) eine zusätzliche Leitbahn (12) für die Rückwärtsdrehung des Knüpferhakens (5) ausgebildet ist, die entsprechend der Stellung der Knüpferzungenrolle (11) bei der größtmöglichen Ausschwenkung der Knüpferzunge (15) beginnt und schließlich in die Leitbahn (13) für die Drehung in Arbeitsrichtung übergeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722208043 DE2208043C3 (de) | 1972-02-21 | 1972-02-21 | Knüpferapparat nach System Deering |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722208043 DE2208043C3 (de) | 1972-02-21 | 1972-02-21 | Knüpferapparat nach System Deering |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2208043A1 DE2208043A1 (de) | 1972-08-30 |
| DE2208043B2 DE2208043B2 (de) | 1979-10-18 |
| DE2208043C3 true DE2208043C3 (de) | 1980-07-24 |
Family
ID=5836589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722208043 Expired DE2208043C3 (de) | 1972-02-21 | 1972-02-21 | Knüpferapparat nach System Deering |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2208043C3 (de) |
-
1972
- 1972-02-21 DE DE19722208043 patent/DE2208043C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2208043B2 (de) | 1979-10-18 |
| DE2208043A1 (de) | 1972-08-30 |
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