DE2215519B2 - Verfahren zur Aufzeichnung von Informationen und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Aufzeichnung von Informationen und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens

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DE2215519B2 DE19722215519 DE2215519A DE2215519B2 DE 2215519 B2 DE2215519 B2 DE 2215519B2 DE 19722215519 DE19722215519 DE 19722215519 DE 2215519 A DE2215519 A DE 2215519A DE 2215519 B2 DE2215519 B2 DE 2215519B2
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Description

ist, daß ferner drei Flip-Flops vorgesehen sind, daß der Eingang des ersten Flip-Flops an den Ausgang höchster Wertigkeit des Binärzählers angeschlossen ist, daß der Eingang des zweiten Flip-Flops an den nicht invertierenden Ausgang des ersten Flip-Flops angeschlossen ist, daß der Eingang des dritten Flip-Flops an den nicht invertierenden Ausgang des zweiten Flip-Flops angeschlossen ist, daß der invertierende Ausgang des dritten Flip-Flops an den zweiten Freigabeeingang des fünften Demultiplexers angeschlossen ist, daß der nicht invertierende Ausgang des dritten Flip-Flops an die zweiten Freigabeeingänge der übrigen vier Demultiplexer angeschlossen ist, daß der zweite Eingang des dem ersten Demultiplexer zugeordneten NAND-Gattersan den invertierenden Ausgang des ersten Flip-Flops angeschlossen ist, daß der dritte Eingang dieses NAND-Gatters an den invertierenden Ausgang des zweiten Flip-Flops angeschlossen ist, daß der zweite Eingang des dem zweiten Demultiplexer zugeordneten NAND-Gatters an den nicht invertierenden Ausgang des ersten Flip-Flops eingeschlossen ist, daß der dritte Eingang dieses NAND-Gatters an den invertierenden Ausgang des zweiten Flip-Flops angeschlossen ist, daß der zweite Eingang des dem dritten Demultiplexer zugeordneten NAND-Gatters an den invertierenden Ausgang des ersten Flip-Flops angeschlossen ist, daß der dritte Eingang dieses NAND-Gatters an den nicht invertierenden Ausgang des zweiten Flip-Flops angeschlossen ist, daß der zweite Eingang des dem vierten Demultiplexer zugeordneten NAND-Gatters an den nicht invertierenden Ausgang des ersten Flip-Flops angeschlossen ist, daß der dritte Eingang dieses NAND-Gatters an den nicht invertierenden Ausgang des zweiten Flip-Flops angeschlossen ist, daß der zvkeite Eingang des dem fünften Demultiplexer zugeordneten NAND-Gatters an den nicht invertierenden Ausgang des dritten Flip-Flops angeschlossen ist und daß der dritte Eingang dieses NAND-Gatters durch Anlegen an die Betriebsspannung mit einem 1-Signal beaufschlagt ist.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung mit einer Gruppe von sechzehn nebeneinander angeordneten Schreibelektroden und einem dieser Gruppe zugeordneten Demultiplexer mit sechzehn Informationsausgängen,
Fig. 2 eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung mit fünf nebeneinander angeordneten Gruppen von je sechzehn Schreibelektroden und fünf je einer Gruppe zugeordneten Demultiplexern mit je sechzehn Informationsausgängen,
Fig. 3 ein Impulsdiagramm zu den Schaltungsanordnungen nach den Fig. 1 und 2.
In Fig. 1 ist das als Aufzeichnungsträger verwendete elektrosensitive Papier mit 20 bezeichnet. Zur Aufzeichnung der Informationen auf das elektrosensitive Papier 20 dient eine Gruppe 21 von sechzehn nebeneinander angeordneten Schreibelektroden S0, Sx, S2,... S15, die elektrisch gegeneinander isoliert sind. Die Schreibelektroden S0, S1, S2,...S15 werden über Schreibtransistoren T0, T",, T2,... T15 angesteuert. Die Kollektoren der Schreibtransistoren sind dabei an die Schreibelektroden, die Emitter der Schreibtransistoren an Masse angeschlossen. Das elektrosensitive Papier 20 ist über einen Widerstand 26 an die Schreibspannung von — 35 Volt gelegt. Der Elektrodengruppe 21 isr ein Demultiplexer 31 zugeordnet. Der Demultiplexer 31 ist mit 16 Informationsausgängen versehen, dk: mit 0, 11, 2,... 15 bezeichnet sind, und hat ferner vier als Infoirmationseingänge dienende Binäreingänge Ax, Bx, C1, Dx und zwei Freigabeeingänge G1, und G2 ,.DerDemultiplexer31 kann dabei ein handelsüblicher, in integrierter Technik ausgeführter TTL-Deinultiplexer sein. Die Informationsausgänge 0, 1, 2,... 15 des Demultiplexers 311 sind
ίο über Schutzwidcistände R0, Rx, R2,... Rxs an die Basen der Schreibliansistoren T0, T1, T-, T15 angeschlossen.
Ferner ist ein mit zwei Eingängen E1 „ und E1 „ versehenes NAND-Gatter N0 vorgesehen. Der Ausgang
P0 dieses NAND-Gatters N0 ist an den Eingang 41 eines Mono-Flops 40 angeschlossen., dessen Ausgangsimpulse eine veränderbare Impulsdauer ss haben, wobei diese Impulsdauer an eineim nicht dargestellten Potentiometer einstellbar ist. Der Ausgang 42
des Mono-Flops 410 ist an den ersten Freigabeeingang G11 des Demultiplexers 31 angeschlossen. Der zweite Eingang E20 des NAND-Gatters TV0 ist an den Takteingang 51 eines 4 -Bit-Binärzählers 50 angeschlossen, dessen Informationsausgänge A0, B0, C0, D0 an die
Informationseingiinge Ax, Bx, C1, D1 des Demultiplexers 31 angeschlossen sind. Der zweite Freigabeeingang G2x des Demultiplexers 31 ist an Masse gelegt und somit mit einem 0-Signal beaufschlagt. Ferner ist noch ein zweiter Mono-Flop 60 vorgesehen, dessen nicht invertierender Ausgang 61 an den Reset-Eingang 52 des 4-Bit-Binärzählers 50 angeschlossen ist. Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 1 ist folgende: Die auf das elektrosensitive Papier aufzuzeichnenden Bild-Informationen werden an den ersten Eingang E10 des NAND-Gatters N11 gelegt (Fig. 3, zweite Zeile). Am zweiten Eingang E2,, des NAND-Gatters N0 liegt: ein von außen angelegter Schreibtakt Cp, der auch den 4-Bit-Binärzähler 50 ansteuert. Die am Ausgang /'0 des NAND-Gatters N0 liegenden Impulse werden im Mono-Flop 40 in ihrer Impulsdauer auf i::inen Wert verkürzt, der der Einschaltdauer /5 jederemzeilnen Schreibelektrode S0, S1. S2,... S15 entspricht, wobei dieser Wert an dem in der Zeichnung nicht dargestellten Potentiometer einstellbar ist. Diese Dauer ts der am Ausgang 42 des MonoFlops 40 entstehenden Impulse wird so eingestellt, daß sie kürzer ist als d:ie Zeit, nach der der Ausbrennvorgang von alleine beendet wäre. Diese am Ausgang 42 des Mono-Flops 40 abgenommenen Impulse wer-
den an den ersten Freigabeeingang G1 j des Demultiplexers 31 gelegt, während an dem zweiten Freigabeeingang G2^ ein 0-Signal liegt. Der Schreibtakt c steuert gleichzeitig den 4-Bit-Binärzähler 50 so an, daß sich an seinen Ausgängen A0, B0, C0, D0 alle
sechzehn möglichen, in logischer Folge ablaufenden Zustände ergeben.. Diese Ausgangsimpulse des A-Bit-Binärzählers 5© werden auf die Informationseingänge Ax, B1, C1, D1 des Demultiplexers 31 gegeben. Dadurch wird erreicht, daß an den Informationsausgangen 0,1,2,... 15 des Demulitplexers 31 nacheinander im Takt der am ersten Freigabeeingang G1, liegenden Schreibiinpulse jeweils für die Dauer ts eines einzelnen Impulses ein 0-Signal liegt. Dabei erscheint ein Schreibimpuls nur an denjenigen Informa-
tionsausgängen, die gleichzeitig die durch das Videosignal bestimmte Information erhalten. Die an den Informationsaiisgängen 0,1, 2,... 15 des Demultiplexers 31 entstehenden Schreibimpulse werden
über die Schutzwiclerstände Rü, R1, R1,... /?15den Basen der Schreibtransistoren Tn, T",, T2,... T15 zugeführt, die für die Dauer rs der Impulse die Schreibspannung durchschalten. Nachdem alle Schreibclektroden S0, 5,, S2, ..S15 durchlaufen sind, wird durch einen Reset-Impuls, der im Mono-Flop 60 seine definierte Dauer erhält, der 4-Bit-Binärzähler 50 in den Ausgangszustand zurückgesetzt. Der Startimpuls für das Mono-Flop 60 kann z.B. nach dem Durchlaufen aller Schreibclcktroden S11, S1, S2,... S15 am Ausgang eines UND-Gatters abgenommen werden, dessen Einginge mil sämtlichen Ausgängen des Binärzählers 50 verbunden sind.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung. Zur Aufzeichnung der Informationen auf das elektrosensitive Papier 20 sind hier fünf nebeneinander angeordnete Elektrodengruppen 21,22,23,24,25 vorgesehen, die je sechzehn nebeneinander angeordnete Schreibelektroden enthalten, die elektrisch gegeneinander isoliert sind. Die Schreibelektroden der ersten Gruppe 21 sind mit S01, Sn, S2,,...S151 bezeichnet, die der zweiten Gruppe 22 mit S02, S12, S22,... S152. ·■■ die der fünften Gruppe 25 mit S0-5, S15, S25,... S15^. Die Schreibelektroden S0-1, S1 „... S15, jeder Gruppe werden über Schreibtransistoren T0 jt T11, T1 ,,··· T15-1 angesteuert, wobei /die Werte 1,2,3,4 und 5 annimmt, je nachdem, ob sich die Schreibelektrode bzw. der Schreibtransistor in der ersten Gruppe 21, der zweiten Gruppe 22, der dritten Gruppe 23 usw. befindet. Die Kollektoren der Schreibtransistoren sind dabei an die Schreibelektroden, die Emitter der Schreibtransistoren an Masse angeschlossen. Das elektrosensitive Papier 20 ist über einen Widerstand 26 an die Schreibspannung von —35 Volt gelegt. Jeder der fünf Elektrodengruppen 21, 22, 23, 24, 25 ist einer von fünf gleichen Demultiplexern 31, 32, 33,34, 35 zugeordnet. Jeder Demultiplexer ist dabei mit zwei Freigabeeingängen G1,, G-,, und mit vier binären Informationseingängen A1, B1, Cj, D, versehen, wobei ι die Werte 1. 2, 3, 4, 5 annimmt, je nachdem, ob der Demultiplexer der ersten Elektrodengruppe 21, der zweiten Elektrodengruppe 22, der dritten Elektrodengruppe 23 usw. zugeordnet ist. Jeder der Demultiplexer hat ferner sechzehn Informationsausgänge, die jeweils mit 0,1, 2,... 15 bezeichnet sind. Diese Informationsausgänge sind jeweils über Schutzwiderstände Ro, R\j< ß^.--Kl5l an die Basen der Schreibtransistoren T01, Tj-1-, T2V1... T15, angeschlossen.
Ferner ist ein mit zwei Eingängen E10, E2^0 versehenes NAND-Gatter N0 vorgesehen. Der Ausgang P0 dieses NAND-Gatters N0 ist an den Eingang 41 eines Mono-Flops 40 angeschlossen, dessen Ausgangsimpulse eine veränderbare Impulsdauer % haben, wobei diese Impulsdauer an einem nicht dargestellten Potentiometer einstellbar ist. Der zweite Eingang E2^0 des NAND-Gatters N0 ist an den Takteingang 51 eines 4-Bit-Binärzählers SO angeschlossen, dessen Informationsausgänge mit A0, B0, C0 und D0 bezeichnet sind. Diese Informationsausgänge sind an die Informationseingänge A1, B1, C1, D; sämtlicher Demultiplexer 31, 32, 33, 34, 35 angeschlossen, wobei jeweils der Ausgang A0 mit sämtlichen Eingängen Ai (i = 1 bis 5), der Ausgang C0 mit sämtlichen Eingängen Ci (i = 1 bis 5) und der Ausgang D0 mit sämtlichen Eingängen Dt{i = 1 bis 5) verbunden ist.
Jedem der fünf Demultiplexer 31, 32, 33, 34, 35 ist eines von fünf jeweils mit drei Eingängen ElJt E24, E3-1 versehenen NAND-Gattern N1, N2, N3, N4 und Af5 zugeordnet, deren Ausgänge mit P1 bezeichnet sind (ii = 1 bis 5). Der erste Freigabeeingang G1, des ersten Demultiplexers 31 ist dabei an den Augang P1 des NAND-Gatters N1, der ersten Freigabeeingang G12 des zweiten Demultiplexers 32 an den Ausgang P2 des NAND-Gatters N2, der erste Freigabeeingang G13 des dritten Demultiplexers 33 an den Ausgang P3 des NAND-Gatters N3, der erste Freigabeeingang
ve G14 des vierten Demultiplexers 34 an den Ausgang P4 des NAND-Gatters N4 und der erste Frcigabeeingang G15 des fünften Demultiplexers 35 an den Ausgang P5 des NAND-Gatters N5 angeschlossen. Jeweils der erste Eingang E1. der fünf NAND-Gatter (V1. Λ\.
N3, N4. N5 ist an den Ausgang 42 des Mono-Flops 40 angeschlossen.
Ferner sind drei Flip-Flops F1, F2 und F, vorgesehen. Der Eingang 70 des ersten Flip-Flops F1 ist an den Ausgang Dy des 4-Bit-Binärzahlers 50 angeschlossen. Der Eingang 80 des zweiten Flip-Flops F, ist an den nicht invertierenden Ausgang Q1 des ersten Flip-Flops F., angeschlossen. Der Eingang 90 des dritten Flip-Flops F3 ist an den nicht invertierenden Ausgang Q2 des zweiten Flip-Flops F2 angeschlossen. Der
invertierende Ausgang ζ5.ι des dritten Flip-Flops F. ist an den zweiten Freigabeeingang G2, des fünften Demultiplexers 35 angeschlossen. Der nicht invertierende Ausgang Q3 des dritten Flip-Flops F3 ist an die zweiten Freigabeeingänge G21, G2^,. G23. G:4 der übrigen vier Demultiplexer 31,32.33,34 angeschlossen. Der zweite Eingang E21 des NAND-Gatters N1 ist an den invertierenden Ausgang Q1 des ersten Flip-Flops F1 angeschlossen. Der dritte Eingang E3-, des NAND-Gatters N1 ist an den invertierenden Ausgang Q1 des zweiten Flip-Flops F, angeschlossen. Der zweite Eingang E22 des NAND-Gatters N2 ist an den nicht invertierenden Ausgang Q, des ersten Flip-Flops F1 angeschlossen. Der dritte Eingang t ,, des NAND-Gatters N2 ist an den invertierenden Ausgang Q2 des zweiten Flip-Flops F2 angeschlossen. Der zweite Eingang E2J des NAND-Gatters N3 ist an den invertierenden Ausgang Q1 des ersten Flip-Flops F1 angeschlossen. Der dritte Eingang E33 des NAND-Gatters N3 ist an den nicht invertierenden Ausgang Q1 des zweiten Flip-Flops F2 angeschlossen. Der zweite Eingang E24 des NAND-Gatters N4 ist an den nicht invertierenden Ausgang Q1 des ersten Flip-Flops F1 angeschlossen. Der dritte Eingang E34 des NAND-Gatters N4 ist an den nicht invertierenden Ausgang Q2 des zweiten Flip-Flops F2 angeschlossen. Der zweite Eingang E2^ des NAND-Gatters N5 isi an den nicht invertierenden Ausgang Q3 des dritter Flip-Flops F3 angeschlossen. Der dritte Eingang E3^ des NAND-Gatters N5 ist durch Anlegen an die Be triebsspannung Ua mit einem 1-Signal beaufschlagt
Ferner ist ein zweiter Mono-Flop 60 vorgesehen Der nicht invertierende Ausgang 61 des Mono-Flop
60 ist an den Rese t-Eingang 52 des 4-Bit-Binärzähler 50 angeschlossen. Der invertierende Ausgang 62 de Mono-Flops 60 ist an die Reset-Eingänge 71, 81, 9 der Flip-Flops F1, F2, F3 angeschlossen.
Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 2 is folgende:
Die auf das elektrosensitive Papier aufzuzeichner
den Bild-Informationen werden an den ersten Eir gang Ε des NAND-Gatters N0 gelegt. Ein solche Videosignal ist in der zweiten Zeile von F i g. 3 als Be spiel dargestellt. Am zweiten Eingang E24, d<
609522/25
NAND-Gatters iV0 liegt ein von außen angelegter Schreitakt cP, der auch den 4-Bit-Binärzähler 50 ansteuert. Die am Ausgang P0 des NAND-Gatters Nn liegenden Impulse werden im Mono-Flop 40 in ihrer Impulsdauer auf einen Wert verkürzt, der der Einschaltdauer fs jeder einzelnen Schreibelektrode S0, S1, S2,... S15 entspricht, wobei dieser Wert an dem in der Zeichnung nicht dargestellten Potentiometer einstellbar ist. Diese Dauer ts der am Ausgang 42 des MonoFlops 40 entstehenden Impulse wird so eingestellt, daß sie kürzer ist als die Zeit, nach der der Ausbrennvorgang von alleine beendet wäre. Diese am Ausgang 42 des Mono-Flops 40 abgenommenen Impulse werden an die ersten Eingänge E1 έ der NAND-Gatter N1 gelegt, deren Ausgänge P1 an die ersten Freigabeeingänge G1, der Demultiplexer angeschlossen sind.
Der Schreibtakt cF steuert gleichzeitig den 4-Bit-Binärzählcr 50 so an, daß sich an seinen Informationsausgängen A0, B0, C0, D0 alle sechzehn möglichen, in logischer Folge ablaufenden Zustände ergeben. Diese Ausgangsimpulse des 4-Bit-Binärzählers 50 werden auf die jeweils parallel geschalteten Informationseingänge Af, ß„ C1, Dt der Demultiplexer 31,32, 34,35 gegeben. Lägen an den beiden Freigabeeingängen G1J und G2J der Demultiplexer dabei gleichzeitig 0-Signale, so wurden die Informationsausgänge 0,1, 2,... 15 der Demultiplexer 31,32,33,34,35 nacheinander im Takt der Schreibimpulse jeweils für die Dauer I5 eines einzelnen Impulses mit einem 0-Signal beaufschlagt. Es wurden also gleichzeitig an den Ausgängen 0 aller Demultiplexer 0-Signale anliegen, danach an allen Ausgängen 1, danach an allen Ausgän-
10
gen 2, usw., bis beim sechzehnten Schreibimpuls ar allen Ausgängen 15 0-Signale liegen und danach wieder an allen Ausgängen 0.
Durch die Flip-Flops F1
F2 und F3 werden nur aber die zweiten Freigabeeingange G2^ der Demultiplexer so geschaltet, daß jeweils nur ein Demultiplexei freigegeben wird. Die am Ausgang 42 des Mono-Flops 40 liegenden Signale werden dabei in den NAND-Gattern N; mit den Ausgangssignalen der Flip-Flops
ίο F1, F2, F3 verknüpft und auf die ersten Freigabeeingänge G, j der Demultiplexer gegeben. Dadurch wird erreicht, daß nur der Ausgang eines Demultiplexers schreibt, der durch die Zähler 50, F1, F2, F3 angewählt wurde und gleichzeitig die durch das Videosignal bestimmte Information erhält. Die an den Informationsausgängen 0,1,2,... 15 der Demultiplexer 31, 32,33, 34,35 entstehenden Schreibimpulse werden über die Schutzwiderstände R0jy R1 R2i,...RJ5J den Basen der Schreibtransistoren T0,, Tu, 7"^,...T15, zuge-
ao führt, die für die Dauer fs der Impulse die Schreibspannung durchschalten. Nachdem die Schreibelektroden S0J, Slit S2J,...Sl5j aller Gruppen 21, 22, 23, 24,25 durchlaufen sind, im gewählten Ausführungsbeispiel also nach achtzig Takten, werden durch einen Rest-Impuls, der im Mono-Flop 60 seine definierte Dauer erhält, atle Zähler 50, F1, F2, F3 in den Ausgangszustand zurückgesetzt.
Die in der Beschreibung verwendeten Bezeichnungen 1-Signal und 0-Signal werden in der DighaltechnDc verwendet. Ein 1-Signal bezeichnet ein Potential, das in der Größenordnung der Betriebsspannung liegt, und ein 0-Signal ein Potential, das ungefähr dem Massepotential entspricht.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

'i Patentansprüche:
1. Verfahren zur Aufzeichnung von Bild-Informationen auf elektrosensitives Papier, insbesondere auf Registriermetallpapier, unter Verwendung einer Gruppe von einzelnen Schreibelektroden, die elektrisch gegeneinander isoliert sind und je einzeln über einen steuerbaren Schaher nacheinander angesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Schreibelektroden durch binäre Signale erfolgt, wobei diese binären Signale in einer Decodierschaltung (31 bis 35) de .odiert werden, so daß jedes der einzelnen binären Signale einem der steuerbaren Schalter (T) am Ausgang der Decodierschaltung zugeordnet ist und die Einschaltdauer jeder einzelnen Schreibelektrode kürzer gewählt wird als die Zeit, nach der der Ausbrennvorgang von alleine beendet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gruppe (21) von nebeneinander angeordneten Schreibelektroden (S0, S1, S2, ... S15) ein Demultiplexer (31) zugeordnet wird, dessen Anzahl an Informationsausgängen (0, 1, 2,... 15) gleich der Anzahl der Schreibelektroden (S0. S1, S2,... S15) der Elektrodengruppe (21) ist, daß die auf das elektrosensitive Papier aufzuzeichnenden B ild-Informationen an den ersten Eingang (E10) eines mit zwei Eingängen (E10, E20) versehenen NAND-Gatters (N0) gelegt werden und durch an den zweiten Eingang (E20) dieses NAND-Gatters (N0) gelegte, in gleichen Zeitabständen aufeinanderfolgende Taktimpulse (cf) gerastert werden, daß die am Ausgang (P0) dieses NAND-Gatters (N0) liegenden gerasterten Informationen an einen Freigabeeingang (G11) des Demultiplexers (31) gelegt werden, daß die am zweiten Eingang (E10) des NAND-Gatters (N0) liegenden Taktimpuise (cP) außerdem an den Takteingang (51) eines Binärzählers (50) gelegt werden, daß die an den Informationsausgängen (A0, B0, Cn, D0) des Binärzählers (50) entstehenden Impulse an die Informationseingänge (A1, B1, Cj, O1) des Demultiplexers (31) gelegt werden und daß die an den Informationsausgängen (0, 1, 2,...15) des Demultiplexers (31) entstehenden Schreibimpulse den Steuerelektroden der steuerbaren Schalter ( T0, T1, T2,... T15) zugeführt werden.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgang (P„) des NAND-Gatters (N0) und den Freigabeeingang (G11) des Demultiplexers (31) ein Mono-Flop (40) mit einstellbarer Dauer (/s) seiner Ausgangsimpulse gelegt ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 zur Aufzeichnung von Bild-Informationen unter Verwmdung von fünf nebeneinander angeordneten Hljktrodengruppen(21,22,23,24,25),vordenen jede dieselbe Anzahl von Schreibelektroden (S01,
S1 ,,S2i, S151) hat, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der fünf Elektrodengruppen (21, 22, 23, 24, 25) einer von fünf gleichen jeweils mit zwei Freigabecingängen (G1-, G2,) versehenen Demultiplcxcrn (31 32; 33. 34, 35) zugeordnet ist, wobei die Informationsausgänge (A11, Bn, Cn, Dn) des Binärzählers (50) an die Informationseingiinge (A1, Bt, C1, D1) aller fünf Demultiplexer (31, 32, 33, 34, 35) angeschlossen sind und wobei ferner die Informationsausgänge (0,1,2,... 15) der fünf Demultiplexer (31, 32, 33, 34, 35) mit den Schreibelektroden (SOi, S1 „ S-,„..-S1Jj) je einer Elektrodengruppe (21, 22', 23, 24, 25) verbunden sind, daß jedem der fünf Demultiplexer (31,32,33,34, 35) eines von fünf jeweils mit drei Eingängen (E1,, E2i, E31) versehenen NAND-Gattern (N1, N2, N3', Nt, N5)zugeordnet ist, wobei die ersten Freigabeeingänge (G1,) der Demultiplexer (31, 32, 33,34,35) jeweils an den Ausgang (P1) eines dieser NAND-Gatter (Nj angeschlossen sind, daß jeweils der erste Eingang (E11) dieser fünf NAND-Gatter (N1) an den Ausgang (42) des Mono-Flops (40) angeschlossen ist, daß ferner drei Flip-Flops (F1, F2, F3) vorgesehen sind, daß der Eingang (70) des ersten Flip-Flops (F1) an den Ausgang höchster Wertigkeit (D0) des Binärzählers (SO) angeschlossen ist, daß der Eingang (80) des zweiten FUp-Flops (F2) an den nicht invertierenden Ausgang (Q7) des zweiten Füp-Flops (F2) angeschlossen ist, daß der invertierende Ausgang (Q3) Jes dritten Flip-Flops (F3) an den zweiten Freigabeeingang (G25) des fünften Demultiplexers (35) angeschlossen ist, daß der nicht invertierende Ausgang (Q3) des dritten Flip-Flops (F.) an die zweiten Freigabeeingänge (G21, G22, G23, G24) der übrigen vier Demultiplexer (31, 32, 33, 34,"35) angeschlossen ist, daß der zweite Eingang (E21) des dem ersten Demultiplexer (31) zugeordneten NAND-Gatters (N1) an den invertierenden Ausgang (Q1) des ersten Flip-Fiops (F1) angeschlossen ist, daß der dritte Eingang (E31) dieses NAND-Gatters (N1) an den invertierenden Ausgang (Q2) des zweiten Flip-Flops (F2) angeschlossen ist, daß der zweite Eingang (E22) des dem zweiten Demultiplexer (32) zugeordneten NAND-Gatters (N2) an den nicht invertierenden Ausgang (Q1) des ersten Flip-Flops (F1) angeschlossen ist, daß der dritte Eingang (E3 2) dieses NAND-Gatters (N2) an den invertierenden Ausgang (Q2) des zweiten Flip-Flops (F2) angeschlossen ist, daß der zweite Eingang (E2 3) des dem dritten Demultiplexer (33) zugeordneten NAND-Gatters (N3) an den invertierenden Ausgang (Q1) des ersten Flip-Flops (E1) angeschlossen ist, daß der dritte Eingang (E33) dieses NAND-Gatters (N3) an den nicht invertierenden Ausgang (Q2) des zweiten Flip-Flops (F2) angeschlossen ist, daß der zweite Eingang (E2-4) des dem vierten Demultiplexer (34) zugeordneten NAND-Gatters (N4) an den nicht invertierenden Ausgang (Q1) des ersten Flip-Flops (F1) angeschlossen ist, daß der dritte Eingang (E34) dieses NAND-Gatters (N4) an den nicht invertierenden Ausgang (Q2) des zweiten Flip-Flops (F2) angeschlossen ist, daß der zweite Eingang (E25) des dem fünften Demultiplexer (35) zugeordneten NAND-Gatters (N5) an den nicht invertierenden Ausgang (Q3) des dritten Flip-Flops (F3) angeschlossen ist und daß der dritte Eingang (E,5) dieses NAND-Gatters (N5) durch Anlegen an die Betriebsspannung ( Un) mit einem 1-Signal beaufschlagt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Schreibelektroden als auch die Schreibtransistoren als auch die De-
multiplexer unmittelbar auf dem Elektrodenkamm angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufzeichnung von bild-Informationen auf elektrosensitives Papier, insbesonder auf Registriermetallpapier, unter Verwendung einer Gruppe von einzelnen Schreibelektroden, die elektrisch gegeneinander isoliert sind und je einzeln über einen steuerbaren Schalter nacheinander angesteuert werden.
Es sind bereits Verfahren dieser Art bekannt, bei denen eine oder mehrere Gruppen von Schreibelektroden als sogenannter Elektrodenkamm ausgebildet sind. Eine sequentielle Ansteuerung dieser Schreibelektroden ist aus der US-PS 2779654 bekannt. Es :st dort jedoch eine sehr aufwendige analoge Schaltungbeschrieben, um diese sequentielle Ansteuerung der Schreibelektroden zu erreichen. Es sind eine Vielzahl von Schwingkreisen - entsprechend der Zahl der Schreibelektroden - notig, was bei einer größeren Zahl von Schreibelektroden zu Abstimmungsschwierigkeiten führen kann. Geringe Veränderungen in der Steuerfrequenz, z. B. durch Temperatureinflüsse, hätten zur Folge, daß falsche Schreibelektroden angesteuert würden. Um dies zu verhindern, muli ein großer Aufwand zur Frequenzstabilisierung und in der Abstimmung und Trennschärfe der einzelnen Schwingkreise getrieben Auiki.. Die Anordnung wird dadurch insbesondere für kleine Büromaschinen zu aufwendig. Weiterhin ist aus der DT-AS 1412 141 die Ansteuerung der Schreibelektroden mittels binärer Signale bekannt, und zwar mittels zweier, nicht codierter binärer Signalfolgen, die zeitlich aufeinander abgestimmt sein müssen. Gegenüber einer codierten Signalfolge mit Dekodierschaltung, die keine weitere Signalfolge benötigt, bringt die Lösung mittels zweier Signalfolgen Schwierigkeiten in der exakten zeitlichen Abstimmung, was wiederum zu Ungenauigkeiten in der Aufzeichnung führen kann. Die Ansteuerung der Schrcibelektroden erfolgi in der Anordnung dieser Druckschrift zum Teil nacheinander und zum Teil auch gleichzeitig Die gleichzeitige Ansteuerung der Schreibelektroden bringt den Nachteil der Gefahr einer Brückenbildung zwischen den einzelnen Schreibelektroden mit sich. Da die Aufzeichnung hier mittels eines fotosensitiven Verfahrens erfolgt ist die Problematik des Ausbrennvorgangs darüber hinaus nicht angesprochen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es demnach, diese Nachteile zu beseitigen, d.h. ein Verfahren zu entwikkeln, das bei geringem Aufwand eine sichere und exakte Ansteuerung der Schreibelektroden gewährleistet und doch gleichzeitig durch sequentielle Steuerung dieser Schreibelektroden den Nachteil der Brückenbildung beim Ausbrennvorgang verhindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerung der Schreibelektrode!! durch binäre Signale erfolgt, wobei diese binären Signale in einer Decodierschaltung decodiert werden, so daß jedes der einzelnen binären Signale einem der steuerbaren Schalter am Ausgang der Decodierschaltung zugeordnet ist und die Einschaltdauer jeder einzelnen Schreibelektrode kürzer gewählt wird als die Zeit, nach der der Ausbrennvorgang von alleine beendet
Eine bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäBen Verfahrens besteht darin, daß der Gruppe von nebeneinander angeordneten Schreibelektroden ein Demultiplexer zugeordnet wird, dessen Anzahl an Informationsausgängen gleich der Anzahl der Schreibelektroden der Elektrodengruppe ist, daß die auf das elektrosensitive Papier aufzuzeichnenden Bild-Informationen an den ersten Eingang eines mit zwei Eingangen versehenen NAND-Gatters gelegt werden und durch an den zweiten Eingang dieses NAND-Gatters gelegte, in gleichen Zeitabständen aufeinanderfolgende Taktimpulse gerastert werden, daß die ani Ausgang dieses NAND-Gatters liegenden gerasterten Informationen an einen Fieigabeeingang des Demultiplexers gelegt werden, daß die am zweiten Eingang des NAND-Gatters liegenden Taktimpulse außerdem an den Takfeingang eines BinärzähJers gelegt werden, daß die an den Informationsausgängen des Binärzählers entstehenden Impulse an die Informationseingänge des Demultiplexers gelegt werden und daß die an den Informationsausgängen des Demultiplexers entstehenden Schreibimpulse den Steuerelektroden der steuerbaren Schalter zugeführt werden. Die Schreibzeit ist hierbei gleich der Dauer der an den zweiten Eingang des NAND-Gatters gelegten Taktimpulse. Da diese Zeit kleiner ist als die bis zum Einsetzen des nächsten Taktimpulses verstreichende Zeit, ist gewahrleistet, daß die einzelnen Schreibelektroden der Elektrodengruppe nacheinander angesteuert werden.
In Weiterbildung der Erfindung ist es vorteilhaft, zwischen den Ausgang des NAND-Gatters und den Freigabeeingang des Demultiplexers einen Mono-Flop mit einstellbarer Dauer seiner Ausgaiigsimpulse zu legen. Die Schreibzeit ist dann gleich dieser einstellbaren Dauer /s der Ausgangsimpulse des MonoFlops. Die hierdurch mögliche Veränderung der Schreibzeit erlaubt auch eine Veränderung der Punkt-
4.0 größe und damit des Schwärzungsgrades, so daß eine Grauwertaufzeichnung möglich ist.
Die Erfindung betrifft ferner eine Schaltungsanordnung zur Aufzeichnung von Bild-Informationen unter Verwendung von fünf nebeneinander angeordneten Elektrodengruppen, von denen jede dieselbe Anzahl von Schreibelektroden hat. Eine derartige Schaltungsanordnung soll so ausgebildet werden, daß diese Elektrodengruppen und die einzelnen Schreibelektroden innerhalb jeder dieser Eiektrodengruppen nacheinander angesteuert werden und daß gleichzeitig die Einschaltdauer jeder einzelnen Schreibelektrode kürzer ist als die Zeit, nach der der Ausbrerinvorgang von alleine beendet ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß jeder der fünf Elektrodengruppen einer von fünf gleichen, jeweils mit zwei Freigabeeingängen versehenen Dcmultiplexern zugeordnet ist, wobei die Informationsausgänge des Binärzählers an die Informationseingänge aller fünf Demultiplexer angeschlossen sind und wobei ferner die Informationsausgänge der fünf Demultiplexer mit den Schreibelektroden je einer Elektrodengruppe verbunden sind, daß jedem der fünf Demultiplexer eines von fünf jeweils mit drei Eingängen versehenen NAND-Gatters zugeordnet ist, wobei die ersten Freigabeeingänge der Demultiplexer jeweils an den Ausgang eines dieser NAND-Gatter angeschlossen sind, daß jeweils der erste Eingang dieser fünf NAND-Gatter an den Ausgang des Mono-Flops angeschlossen
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