DE224221C - - Google Patents

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DE224221C
DE224221C DENDAT224221D DE224221DA DE224221C DE 224221 C DE224221 C DE 224221C DE NDAT224221 D DENDAT224221 D DE NDAT224221D DE 224221D A DE224221D A DE 224221DA DE 224221 C DE224221 C DE 224221C
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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 224221 ~ KLASSE 54 b. GRUPPE
JOB DAY & SONS LTD. in LEEDS, Engl.
getrennt und nach einwärts gefaltet wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Herstellung von Papiertüten, welche mit einem oder mehreren Futtern versehen sind.
Um einen dichten Abschluß der Tüten zu erlangen, wird ein Teil des bzw. der Futter von dem äußeren Bogen der Tüte getrennt und nach einwärts gefaltet, worauf die übrigen Teile des bzw. der Futter zusammen mit dem äußeren Bogen der Tüte gefaltet werden. Der Zweck der
ίο vorliegenden Erfindung ist nun, eine Maschine zur Ausführung dieses Verfahrens zu schaffen. Gemäß der Erfindung wird eine Maschine zur Herstellung von Tüten mit einer dünnen, absatzweise hin und her gehenden Platte versehen, welche zwischen den äußeren Papierbogen der Tüte und die Futter derselben geführt und in dieser Lage während des Senkens des Formkernes für die Tüte gehalten wird, wodurch der eine Teil der Futter gegen das Ende des Formkernes bewegt wird, bevor die anderen Falten der Tüten hergestellt werden.
Eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Einrichtung ist auf den Zeichnungen in Verbindung mit einer Maschine zur Herstellung von Tüten veranschaulicht, welche mit sich hebenden und senkenden und sich absatzweise drehenden Formern versehen ist.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der neuen Einrichtung für Maschinen zur Herstellung von Papiertüten. Fig. 2 ist ein Grundriß derselben. Das Maschinengestell α ist mit einer Tischplatte b versehen. Den Formkernen c wird in bekannter Weise eine absatzweise auf- und abwärtsgehende und umlaufende Bewegung erteilt. Der Boden j des Faltkastens i wird von Stangen k getragen, um welche Federn I gewunden sind, die ihn in seiner oberen Lage halten, t bezeichnet das Bleipapier oder ein anderes Fütterungspapier und u den äußeren Papierbogen.
An der Unterseite des Tisches b1 der Maschine, · über welchem das Fütterungspapier zugeführt wird, sind zwei Lager ν befestigt, in denen eine oder mehrere Stangen w wagerecht angebracht sind. An jeder Stange sind ein paar Blöcke χ und x1 angeordnet, welche auf den Stangen w gleiten können, wenn der Hebel y bewegt wird, der unter Vermittlung einer Gelenkstange ζ mit dem einen der Blöcke verbunden ist. Der Hebel y ist bei 1 am Maschinengestell schwingbar gelagert, und χ wird durch eine Daumenscheibe 2 bewegt, die auf der Welle s angebracht ist. In den Fällen, in denen die beiden Blöcke χ und λ;1 auf der Stange w gleiten können, müssen die beiden Blöcke durch eine dünne Metallplatte 3 miteinander verbunden werden. An Stelle der Blöcke kann ein mit zwei herabhängenden Vorsprüngen versehener Träger verwendet werden, dessen Vorsprünge den Platz der Blöcke χ und x1 einnehmen. Die Blöcke χ und x1 können auch auf der Stange w befestigt sein, welche in diesem Fall in den Lagern ν gleiten kann. An dem vorderen Block x1 ist in irgendeiner Weise das hintere Ende 4 der aus Metall bestehenden Trennungsplatte 5 befestigt. Das untere wagerechte Ende der Platte 5

Claims (2)

kann verlängert werden, um den oben beschriebenen Teil 3 zu bilden. Die verschiebbare Metallplätte 5 erhält eine solche Länge, Breite und Dicke, daß sie leicht zwischen das Bleipapier bzw. das dem äußeren Papier zunächstliegende Fütterungspapier t und den äußeren Papierbogen u geführt werden kann. Wenn die Platte 5 in ihre äußerste rechte Stellung bewegt worden ist, befindet sie sich zwischen den beiden genannten Papierbogen. In dem Tisch b1 für das Fütterungspapier ist ein Schlitz 6 vorgesehen, in dem sich die Platte 5 und ihr abgebogenes Ende 4 frei bewegen kann. An dem Tisch b ist ein gabelförmiger Träger 7 befestigt, in dem ein hakenförmiger Hebel 8 drehbar gelagert ist, welcher entweder mit dem Block x1 oder einem Block 9 in Eingriff treten kann, der an der Stange w angebracht ist und an dem das hintere Ende der dünnen Metallplatte 5 befestigt ist. Der Teil 10 ist mit einem Vorsprung . 11 versehen, an dem das eine Ende einer Feder 12 befestigt ist. Das andere Ende der Feder ist an einem Träger 13 befestigt. An dem Träger 13 ist ein Winkelhebel 14 drehbar gelagert, dessen Teil 15 kürzer als der andere Hebelarm ist. Der Arm 14 wirkt auf die untere Fläche des Teiles 10 und den hakenförmigen Hebel 8, während der Teil 15 mit dem unteren Ende von einer der vertikalen Stangen k in Berührung steht. Die Feder 12 dient dazu, den Teil 10 in Berührung mit dem oberen Teil des Armes 14 zu halten. Am Zapfen 18 des Gleitblockes χ sind Federn 16 befestigt, deren andere Enden an Vorsprüngen 17 des Maschinengestells befestigt sind. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Nachdem der äußere Papierbogen u auf den Boden i1 des Faltkastens i in die Lage unter den Formkern c geführt worden ist, wird der Fütterungsbogen t, welcher der inneren Seite des äußeren Papierbogens u zunächst liegt, auf diesen letzteren geführt. Gleichzeitig wird die Platte 5 unter Vermittlung der Daumenscheibe 2, des Hebels y, der Gelenkstange ζ und der Blöcke x, x1 in die in der Fig. 1 veranschaulichte Lage bewegt. Wenn die Platte 5 ihre äußerste Lage erreicht hat, kommt das hakenförmige Ende des Hebels 8 mit dem Block 9 in Eingriff. Die Platte 5 bleibt in dieser Lage, bis sich der Formkern senkt und den Boden i1 des Faltungskastens und die Stangen k nach abwärts drückt. Wenn sich der Formkern c in den Faltungskasten i senkt, werden die Fütterungsbogen t und m durch die Abwärtsbewegung des Formers c und durch das Ende der Platte 5 nach aufwärts gegen das Ende des Formers gedreht, während der äußere Papierbogen u in seiner ursprünglichen wagerechten Lage bleibt und in der gewöhnlichen bekannten Weise gefaltet wird. Wenn der Boden i1 seine tiefste Lage erreicht, hat die Stange k den Arm 15 nach abwärts bewegt, wodurch der Arm 14 angehoben wird. Der Arm 14 hebt den hakenförmigen Hebel 8 an, bis der Haken von dem Block 9 frei wird. Hierauf werden die Blöcke 8, 9 durch die Federn 16 in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt, wobei gleichzeitig die Platte 5 von dem Faltungskasten entfernt wird. Gewünschtenfalls können die Blöcke x, x1 und die Stangen w Teile der Vorrichtung bilden, durch welche das Fütterungspapier t zu dem Faltungskasten geführt wird. In diesem Fall würden die Daumenscheibe 2, der Hebel y und die Gelenkstange ζ ebenfalls zur Bewegung der genannten Teile dienen, so daß die Metallplatte 5, der Block 9 und die Hebel 8 und 14 mit ihren Federn die einzigen Teile sein würden, welche zu einer Tütenmaschine dieser Art hinzugefügt werden müßten. Die Einrichtung gemäß der Erfindung kann natürlich auch bei anderen Arten von Maschinen zur Herstellung von Tüten angewendet werden. PaTEXT-A NSl'RÜCllE :
1. Maschine zur Herstellung von mit einem oder mehreren Futtern versehenen Tüten, bei denen zunächst ein Teil des bzw. der Futter von dem äußeren Bogen der Tüte getrennt und nach einwärts gefaltet wird, worauf die übrigbleibenden Teile des bzw. der Futter zusammen mit dem äußeren Bogen gefaltet werden, gekennzeichnet durch eine dünne, absatzweise hin und her gehende Platte (5), welche zwischen den äußeren Bogen der Tüte und die Futter derselben geführt und in dieser Lage während des Senkens des Formkernes gehalten wird, um einen Teil der Futter gegen das Ende des Formkernes zu drehen, bevor die anderen Bodenfalten hergestellt werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Trennen der Futter von dem äußeren Papierbogen dienende Platte (5) mit verschiebbaren Blöcken oder Trägern (x, x1) verbunden ist, welche hin und her bewegt werden, wodurch die Platte gleichzeitig mit einem der Futter (m oder t) vorwärts bewegt wird, und daß die Platte (5) unter Vermittlung eines hakenförmigen Hebels (8) in ihrer vordersten Lage gehalten wird, welcher ausgelöst wird, wenn der Boden des Faltungskastens in seine tiefste Lage gesenkt worden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT224221D Expired DE224221C (de)

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DE224221C true DE224221C (de) 1900-01-01

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DENDAT224221D Expired DE224221C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE224221C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5394627A (en) * 1991-12-20 1995-03-07 Silvretta-Sherpas Sportartikel Gmbh Ski boot

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5394627A (en) * 1991-12-20 1995-03-07 Silvretta-Sherpas Sportartikel Gmbh Ski boot

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