DE227237C - - Google Patents

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DE227237C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/02Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated
    • G10K9/04Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated by compressed gases, e.g. compressed air

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 227237 KLASSE 74 d. GRUPPE
JOHN ASTROM in MILWAUKEE, V. St. A.
Selbstunterbrechers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1907 ab.
Gegenstand' der Erfindung ist eine zum Erzeugen von Schwingungen dienende Vorrichtung, welche durch unter Druck stehendes Gas oder Flüssigkeit betrieben wird. Die Vorrichtung eignet sich besonders zum Geben von hörbaren Signalen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dar, und zwar ist Fig. ι ein Längsschnitt nach Linie A-A der Fig. 2,
ίο welche einen Querschnitt nach Linie B-B der Fig. ι darstellt.
Ein äußerer Behälter ι ist mit einem inneren, konzentrisch zu ihm angeordneten Behälter 2 durch den Bodenteil 3 verbunden. Oben sind die Behälter, welche in der Zeichnung kreisförmigen Querschnitt besitzen, offen, und es ist nach dem ringförmigen Raum 5 ein Rohr 4 geführt, welches in den unteren Teil des Behälters 1 eintritt.
Ein Rohr 6, welches als Fortsetzung des Behälters 2 angesehen werden kann, ist ah dem Bodenteil 3 angeschlossen und steht mit dem Innenraum 7 des Behälters 2 in Verbindung. Die oberen Stirnflächen der beiden Behälter 2 und ι liegen in der gleichen Ebene. Der Behälter ι besitzt ein äußeres Gewinde 8, auf welches ein mit Gewindeteil 11 versehener, Schallaustrittsöffnungen 12 besitzender Verschlußdeckel 10 aufgeschraubt ist, der eine elastische Membran 9 fest gegen die Stirnfläche des Behälters preßt.
Das Betriebsmittel, z. B. Preßluft oder Dampf, nimmt seinen Weg in Richtung der in Fig. ι eingezeichneten Pfeile durch den Apparat, so daß 4 das Eintritts- und 6 das Austrittsrohr bildet. Es könnte auch 6 das Eintritts- und 4 das Austrittsrohr bilden und als Betriebsmittel anstatt Gas eine unter Druck stehende Flüssigkeit Anwendung finden. Durch die fest gegen die Stirnfläche des Behälters ι gepreßte, auf der Stirnfläche des Behälters 2 aber lose ruhende Membran 9 werden die Räume 5 und 7 getrennt voneinander gehalten; erst dann stehen sie in Verbindung, wenn der mittlere Teil der Membran von der Stirnfläche des Behälters 2 etwas abgehoben wird.
Dies erfolgt, sobald das Betriebsmittel beispielsweise durch das Rohr 4 in den Raum 5 eintritt. Die Membran wird vom Behälter 2 abgehoben oder wenn sie im Ruhezustande außer Berührung mit dem Behälter steht, von diesem noch weiter entfernt, und das Betriebsmittel tritt über den Rand des Behälters 2 hinweg in den Raum 7 ein, worauf es durch das Rohr 6 entweicht. Hierbei wird sich das Gas im Räume 7 ausdehnen und ihn mit größerer Schnelligkeit verlassen, wodurch in diesem Raum eine Druckverminderung geschaffen wird, welche eine Abwärtsbewegung der angehobenen Membran bewirkt. Diese Wirkung wird noch unterstützt durch die gleichzeitig stattfindende vorübergehende Verringerung des Druckes im Raum 5 infolge Übertritts des Gases nach dem Raum 7. Das in den Raum 7 übertretende Gas wird also mehr oder weniger gedrosselt und die Membran auf Grund der erwähnten Vorgänge in
rasche Schwingung versetzt, wodurch die Vorrichtung zum Ertönen gelangt. Wenn als Betriebsmittel eine Flüssigkeit, z. B. Wasser, Anwendung findet, so wird durch die Strömungswirkung des bei 6 austretenden Wassers im Raum 7 ebenfalls eine Druckverminderung entstehen, so daß die angehobene Membran sich der Stirnfläche des Behälters 2 wieder nähern kann. Die Membran 9 wird also beständig Schwingungen ausführen, solange Flüssigkeit oder Gas unter Druck bei 4 eintritt und bei 6 wieder austritt, und diese Schwingbewegungen werden dem umgebenden Medium mitgeteilt. Wie bereits erwähnt, kann auch das Rohr 6 als Eintrittsund das Rohr 4 als Austrittsrohr dienen, da die Schwingungen der Membran allein durch den jeweiligen Druckunterschied in den Räumen 5 und 7 hervorgerufen werden. Die Schwingungen der Membran werden auf die äußere Umgebung des Apparates entweder durch das Druckmittel (Flüssigkeit oder Gas) selbst bzw. durch die Öffnungen 4 bzw. 6 übertragen oder durch die Membran oder aber
durch die Membran und die Öffnungen 4 bzw. 6.
Stärke und Höhe des erzeugten Tones sind abhängig von der Größe des Druckes des Betriebsmittels sowie von der allgemeinen und besonderen Form der Vorrichtung. Die beschriebene Vorrichtung kann ohne Rücksicht auf das sie umgebende Medium überall angebracht werden, sowohl im Wasser oder anderer Flüssigkeit als auch in mit Gas gefüllten Räumen, oder solchen, die teilweise Gas und teilweise Flüssigkeit enthalten. Desgleichen kann als Betriebsmittel Gas oder Flüssigkeit Anwendung finden. Der Erfindungsgegenstand soll in der Hauptsache zum Erzeugen von Tönen für akustische Signale Anwendung finden; er kann jedoch auch im weiteren Sinne überall dort benutzt werden, wo es sich um Erzeugung und Übertragung von Schwingungen handelt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    ■ i. Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen in Form eines mechanischen Selbstunterbrechers, gekennzeichnet durch zwei an einem Ende offene, ineinander angeordnete Behälter, von denen der eine mit einer Eintritts- und der andere mit einer Austrittsöffnung versehen ist, und über deren offenen Enden eine nachgiebige Platte so angeordnet ist, daß sie eine Scheidewand bildet zwischen den Innenräumen der beiden Behälter, die beim Übertritt eines Druckmittels (Gas oder Flüssigkeit) aus einem Innenraum in den anderen in Schwingung versetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen an der offenen Seite der beiden Behälter in der gleichen oder nahezu der gleichen Ebene liegen und als nachgiebige Platte eine Membran dient, deren Rand durch einen abnehmbaren Verschlußdeckel gegen die Stirnfläche des äußeren Behälters gepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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