DE2365737B2 - Dosenöffner zum automatischen Öffnen von metallischen Dosen - Google Patents
Dosenöffner zum automatischen Öffnen von metallischen DosenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dosenöffner zum automatischen öffnen von metallischen Dosen, mit
einer Einrichtung zum Ändern der Drehrichtung eines Vorschubrades und zum Abstellen des Antriebes mit
Hilfe einer als Motorträger dienenden Schwenkplatte.
Es sind Dosenöffner zum automatischen öffnen von metallischen Dosen bekannt, die mit einer Einrichtung
zum Ändern der Drehrichtung und zum Abstellen des Antriebs ausgestattet sind. Hierfür werden mehrfach
gelagerte Übertragungselemente gebraucht, wobei mit Reibungskräften gearbeitet werden muß, was zu einer
unerwünschten Abnutzung verschiedener Teile der Einrichtung führt.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, das Schalten des Öffners von der Bewegung
einer Schwenkplatte, die den Antriebsmotor trägt, abzuleiten und dadurch einen einfachen Aufbau mit
wenigen mechanischen Elementen zu erreichen.
Die Lösung dieser Aufgabe wurde nun darin gefunden, daß die Bewegung der Schwenkplatte durch
einen Nocken, der mit einer Nase zusammenwirkt, erfolgt und während des Schneidvorganges durch einen
Anschlag begrenzt ist, der einen Teil des Gehäuses bildet, in dem die Welle des Vorschubrades elastisch
verschiebbar ist.
Eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform sieht vor, daß eine um eine Achse verschwenkbare
Sperrklinke vorgesehen ist, wobei die Achse mit dem Gehäuse verbunden ist und die Sperrklinke unter der
Wirkung einer Feder zurückgestellt wird, wenn die Einbuchtung des Nockens bei entsprechendem Drehsinn
außer Eingriff kommt.
Erfindungsgemäß kann der Dosenöffner so gestaltet sein, daß die Tragplatte des Schneidorgans unterhalb
eines Schlitzes, durch den die Achse des Vorschubrades reicht, geschwächt ist und die Welle auf einer erhöhten
Anlauffläche mit Hilfe einer Tellerscheibe elastisch verschiebbar ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit den Zeichnungen und den Ansprüchen.
Es zeigt, in schematischen Skizzen,
ίο Fig. 1 einen Schnitt durch ein Gerät nach dem
Vorschlag der Erfindung,
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung der Trägerplatte gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung des elektrisehen
Umschalters und
Fig.4 und 5 Darstellungen der Betätigung der Anschläge, die mit dem Kontroll-Nocken für die
Bewegung des Schwenkarmes zusammenwirken.
Ein Motor 40 ist auf einer Schwenkplatte 41 befestigt, die in 16 mit Hilfe von Achsen schwenkbar ist, die
Bestandteile des Gehäuses des Gerätes sind. Im Inneren
des Gehäuses ist der Mechanismus untergebracht, so daß auf diese Art die notwendigen Umdrehungsantriebe
zur Verfügung stehen. In der Fig. 1 sind die drei Stellungen O, O\ O" der Achse des Vorschubrades 24
eingezeichnet, und zwar:
O ist die Ruhestellung;
O' ist jene Stellung, die am Ende des Eingrifflaufes
erreicht ist, jener Lauf, der durch den spiralförmigen Nocken 21 verursacht wird, wenn er an der Nase 22
vorbeigeht, die ein Teil des Gehäuses ist;
O" ist jene Stellung, die während des Schneidvorganges
eingehalten wird, wobei ein Anschlag 23, der ein Teil des Gehäuses ist, dazu dient, den Lauf des
Armes zu begrenzen. Dieser Anschlag kann mit einer Federung 47 versehen werden, die den
Schwingarm zurückstößt, so daß er in eine solche Stellung gelangt, daß der Kontakt für den Umlauf
automatisch unterbrochen wird, dann wenn die Kräfte für das Schneidorgan aussetzen.
Das Vorschubrad wird von der Welle des Motors 40 aus angetrieben, auf der eine Schnecke 26 sitzt, die in ein
entsprechendes Zahnrad 25 eingreift. Die Schaltung des Motors erfolgt über einen Schalter, der zwei vereinigte
Griffe 35 und 36 besitzt und der durch eine Achse 37 fest verriegelt ist, wobei seine Enden in die Wandung des
Gehäuses eingefügt sind. Die beiden Griffe dienen zur Ingangsetzung des Motors in beiden Richtungen, sind
mit verschiedenen Farben gekennzeichnet und der Griff 35 weist in dem nach innen gerichteten Teil eine
Gabelung 38 auf, in die zwei Lamellen des Systems des Schalters und der Umkehrschaltung für den Motor
eingreifen.
Als Motor kann ein universeller Serienmotor verwendet werden, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, und
man kann einen gewichtsmäßigen Ausgleich so schaffen, daß das Gewicht des Motors keine Rolle spielt, wenn
man ihn auf der Schwenkplatte 41 festlegt. Man sieht für diesen Ausgleich eine Spannfeder 44 vor, die bei 45 in
die Schwenkplatte eingehängt wird und die an einem im Gehäuse angeordneten Zapfen 46 mit ihrem anderen
Ende festgelegt ist. Es ist ferner eine flexible Lamelle 47 mit schwacher Federung vorgesehen, die die Rückkehr
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der Schwenkplatte aus der Stellung O" in die Stellung O' veranlaßt, in dem Augenblick, wo die Kraftaufwendung
für das Schneiden des Deckels der Dose aufhört. Nach der Umkehr der Laufrichtung geht er dann aus der
Stellung O'in die Stellung Ound der Nocken 21 greift in
die Nase 22 ein und sichert damit die Stellung der Schwenkplatte in der Richtung der Achse O. Dieses
Rücklaufmittel hat den Nachteil, den Motor momentan zu blockieren, wodurch die Teile abnormalen Belastungen
ausgesetzt werden.
Es ist vorteilhaft diese Nachteile dadurch zu beseitigen, indem man die feste Nase 22 durch eine
Einrichtung ersetzt, wie sie die F i g. 4 und 5 zeigen. Eine
Sperrklinke 51 mit einem Ansatz 53 ist auf einem Zapfen 52 drehbar Defestigt. Der Ansatz 53 kann gegen einen
Anschlag 54 anlaufen, der an dem Gehäuse des Geräts vorgesehen ist, wobei eine Feder 55 bestrebt ist, die
Sperrklinke stets gegen diesen Anschlag zu drücken, wenn der Nocken 21 in dem Sinne umläuft, wie es in
Fig.4 angedeutet ist, d.h., daß die Welle des Vorschubrades in jener Richtung geht, die durch den
Pfeil 56 angedeutet ist.
Wenn die Laufrichtung geändert wird, wird der Nocken 21 sich in dem Sinn des Pfeils in F i g. 5 drehen
und das äußerste Ende der Spirale wird unter den Nocken 51 greifen, der sich dann anheben wird, ohne
den Nocken zurückzustoßen. Das Rückholen in die Stellung O ist also einzig und allein dadurch
gewährleistet, daß das Vorschubrad 24 außer Eingriff kommt mit dem Rand der Konservendose.
Im Fall eines Leerlaufes, d. h. also bei einem Öffnungsvorgang ohne Dose, wird das Vorschubrad
mangels einer Dose nicht in die Stellung O" kommen, um sich auf dem Flansch abzustützen, und es kann auch ic
daher keine Ablösung des Vorschubrades, welches leer läuft, von der Dose geben. Da es aber notwendig ist, eine
Rückkehr von dem Punkt O" gegen den Punkt O zu
erhalten, ist der Schneidkopf mit einem Reibungssystem versehen, wie es in F i g. 2 dargestellt worden ist.
Die Schaltung des Motors erfolgt über einen Schalter, der zwei vereinigte Griffe besitzt (Fig. 3), so daß man
durch Druck auf jeweils einen der Griffe den Motor in beiden Richtungen in Gang setzen kann. Soll der Deckel
einer Dose aufgeschnitten werden, wird auf den rechten Griff gedrückt, wodurch die Kontakte a1 - b und c1 - d
zwischen die Schaltlamellen, die isolierende Zwischenla gen h8, 49 besitzen, gebracht werden. Der Hebel 47 ist
an der äußeren Zwischenlage gelenkig angebracht, so daß unter der Einwirkung der Schwenkplatte sich sein
äußeres Ende 50 auf das obere Ende der isolierenden Zwischenlagen aufstützt, wodurch die Federung der
Lamellen a' und c1 begrenzt wird. Für die Umkehr des
Motorlaufs wird auf den linken Griff gedrückt, womit die Kontakte b -c* und d— ;i2 betätigt werden.
Die Sechskantachse 32 (F i g. 2) erhält an ihrem Ende eine elastische Scheibe, die sich auf einer Schulter am
Ende der Achse abstützt, so daß der Ring 34 auf der Rückseite des Schneidkopfes aufliegt. Um die gebrauchte
Reibung zu gewährleisten, ist der untere Abschnitt 57, der den Schlitz 42 der Trägerplatte 33 begrenzt, in der
Stärke verringert, um eine Pressung bei der erhöhten Anlauffläche 58 zu bekommen, und die Scheibe 43
wurde so befestigt, daß sie nicht gleichzeitig auf die Zonen 57 und 58 pressen kann. Es wird daher bei der
Drehung der Achse 32 eine Reibung zwischen dem Ring 34 und der dickeren Zone 58 auftreten, so daß damit eine
Verschiebung der Achse entlang dem ovalen Schlitz 42 herbeigeführt wird, entsprechend dem Eingriff eines
Zahnrades in eine Zahnstange. Diese Reibungszone ist fauch deswegen so gewählt worden, damit während der
Zeit des Außer-Eingriff-Kommens, d. h. also dann, wenn die Achse im umgekehrten Sinn sich dreht, durch die
Reibung eine Verschiebung der Stellung von C'nach O'
erfolgt.
Die elastische Scheibe 43 kann gegebenenfalls durch das Einwirken einer Feder ersetzt werden, die die
Aufgabe hat, den Schneidkopf abzustoßen, wenn man die Federkraft so wählt, daß sie ausreichend für die
gebrauchte Reibungskraft ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Dosenöffner zum automatischen öffnen von metallischen Dosen, mit einer Einrichtung zum
Ändern der Drehrichtung eines Vorschubrades und zum Abstellen des Antriebes mit Hilfe einer als
Motorträger dienenden Schwenkplatte, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bewegung der Schwenkplatte (41) durch einen Nocken (21), der mit
einer Nase (22) zusammenwirkt, erfolgt und während des Schneidvorganges durch einen Anschlag
(23) begrenzt ist, der einen Teil des Gehäuses bildet, in dem die Welle (32) des Vorschubrades (24)
elastisch verschiebbar ist.
2. Dosenöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine um eine Achse (52)
verschwenkbare Sperrklinke (51) vorgesehen ist, wobei die Achse (52) mit dem Gehäuse verbunden ist
und die Sperrklinke (51) unter der Wirkung einer Feder (55) zurückgestellt wird, wenn die Einbuchtung
des Nockens (21) bei entsprechendem Drehsinn außer Eingriff kommt.
3. Dosenöffner nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageplatte (33) des
Schneidorgans unterhalb eines Schlitzes (42), durch den die Achse (32) des Vorschubrades (24) reicht,
geschwächt ist und die Welle (32) auf einer erhöhten Anlauffläche (58) mit Hilfe einer Tellerscheibe (43)
elastisch verschiebbar ist.
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