DE2415230C3 - Hydraulisch betriebenes Vielzweck-Mäh- und Räumgerät - Google Patents
Hydraulisch betriebenes Vielzweck-Mäh- und RäumgerätInfo
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- DE2415230C3 DE2415230C3 DE19742415230 DE2415230A DE2415230C3 DE 2415230 C3 DE2415230 C3 DE 2415230C3 DE 19742415230 DE19742415230 DE 19742415230 DE 2415230 A DE2415230 A DE 2415230A DE 2415230 C3 DE2415230 C3 DE 2415230C3
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/88—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
- E02F3/8816—Mobile land installations
- E02F3/8825—Mobile land installations wherein at least a part of the soil-shifting equipment is mounted on a dipper-arm, backhoes or the like
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/835—Mowers; Mowing apparatus of harvesters specially adapted for particular purposes
- A01D34/86—Mowers; Mowing apparatus of harvesters specially adapted for particular purposes for use on sloping ground, e.g. on embankments or in ditches
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- E02F3/90—Component parts, e.g. arrangement or adaptation of pumps
- E02F3/92—Digging elements, e.g. suction heads
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein hydraulisch betriebenes Vielzweck-Mäh- und Raumgerät mit einem
allseitig schwenkbaren und als Knickarm ausgebildeten Ausleger, der an seinem Ende die Arbeitswerkzeuge
trägt
Für das Instandhalten von Straßenrändern, Grabenböschungen, Gleisbegrenzungen, den Rändern von
■Flußläufen und Teichen sind Arbeitsgeräte erforderlich, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Arbeitsvorgängen durchführen müssen. Derartige Geräte werden
üblicherweise hydraulisch betrieben, und aus der US-PS 32 21 482 ist ein solcher hydraulischer Antrieb für ein
Arbeitsgerät bekannt, bei welchem die Hydraulikpumpe an einer Längsseite des Fahrzeuges angeordnet ist, und
zwar der Längsseite, die der Auslegerseite gegenüberliegt wobei unterhalb der Hydraulikpumpe der öltank
angeordnet ist, wodurch ohne jede Frage erreicht wird, daß ein gewisser Ausgleich des Gewichtes des
eigentlichen Auslegers erzielbar ist
Durch diese einseitig über den Außenumfang des Gerätes vorstehende Antriebseinheit wird die Manövrierfähigkeit des Gerätes beeinträchtigt, und der
angestrebte Gewichtsausgleich des eigentlichen Auslegers erfolgt nur dann, wenn der Ausleger zu der der
Antriebseinheit gegenüberliegenden Seite hingerichtet ist. so
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Stabilität eines hydraulisch betriebenen Vielzweck-Mäh- und Räumgerätes zu sichern, eine große
Ölvorratsmenge zur Verfügung zu stellen und unerwünschte ölerwärmungen zu vermeiden.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird
dadurch gelöst, daß der das Drehlager des Auslegers tragende Grundkörper als Hohlkörper ausgebildet ist,
der gleichzeitig als Tank für die Hydraulikflüssigkeit dient. «>
Durch diese Maßnahme wird eine starke Baueinheit geschaffen, bei welcher der Ausleger auf einem
Grundkörper angeordnet ist, der sowohl auf einem Schiff installiert als auch mit einem Fahrgestell versehen
oder auf einem Eisenbahnwaggon angeordnet werden 1^
kann, wobei ein Aufbau auf einem Lastwagen oder die Ausbildung als Selbstfahrer genausogut möglich ist. Die
erforderliche Stabilität für diesen Grundkörper wird
dadurch erreicht daß dieser Grundkörper als Höhlkörper ausgebildet ist, so daß sich die Möglichkeit ergibt
diesen Hohlkörper nunmehr als Tank für die Hydraulikflüssigkeit zu benutzen. Da die verschiedensten
Arbeitsgeräte am Ende des Auslegers angeschlossen werden sollen und die Arbeitsweise dieser Geräte voll
hydraulisch erfolgt wird eine relativ große Menge Hydraulikflüssigkeit benötigt die aufgrund der erforderlichen hohen Leistung der Arbeitsgeräte sich relativ
stark erwärmt Der Einsatz des Grundkörpers als Tank schafft eine große Tankoberfläche und gleichzeitig
einen Tank mit großem Fassungsvermögen und damit eine große Kühlmöglichkeit so daß eine große ölmenge
sichergestellt ist und die Hydraulikflüssigkeit sich nicht übermäßig erwärmt sondern automatisch durch Einsatz
des tankartig ausgebildeten Grundkörpers stets ausreichend gekühlt wird.
Der Einsatz des Hohlkörpers als Hydrauliktank gibt
weiterhin die Möglichkeit die Oberseite dieses Grundkörpers von allen beim allseitigen Drehen des Auslegers
störenden Zusatzeinrichtungen freizuhalten. So ist es bei der erfindungsgemäßen Anordnung möglich, den
Ausleger um 360° zu drehen.
Das Drehlager des Auslegers ist innerhalb des Hohlkörpers angeordnet, wodurch einerseits die Stabilität des Hohlkörpers gewährleistet ist, andererseits das
stark beanspruchte Drehlager die dringend erforderliche Stabilität und damit das gesamte Gerät die
notwendige Standfestigkeit erhält. Außerdem ist das schmutzempfindliche Drehlager gegen das Eindringen
von Fremdkörpern geschützt
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen
erläutert Die Zeichnungen zeigen in
F i g. 1 schaubildlich eine Ansicht auf ein erfindungsgemäßes Gerät, in
F i g. 2 eine Ansicht in Fahrtrichtung des Gerätes und in
In F i g. 1 ist mit 1 der eigentliche Grundkörper
bezeichnet, der als Hohlkörper ausgebildet ist und damit den Tank für die Hydraulikflüssigkeit bildet. Am
vorderen Ends des Grundkörpers 1 unterhalb desselben ist ein Getriebekasten 2 angeordnet, der die erforderlichen Hydraulikpumpen u.dgl. aufnimmt. Der Antrieb
dieser Pumpen erfolgt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über einen Zapfwellenanschluß 3. Weiterhin ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel am
Ende des Grundkörpers 1 ein Fahrgestell mit Laufrädern 4 vorgesehen, während am vorderen Ende eine
Anschlußvorrichtung 5 für den Anbau an ein Zuggerät dargestellt ist.
Selbstverständlich kann der Grundkörper 1 auch als selbstfahrendes Gerät ausgebildet sein oder auf eine
Tragvorrichtung aufgesetzt werden, wie beispielsweise ein Boot, ein Eisenbahnwaggon oder einen Lastenwagen.
An der Oberseite des Grundkörpers 1 ist ein Ausleger 6 vorgesehen, der einen Knickarm 7 trägt, an dessen
vorderem Ende ein Arbeitsgerät 8 angeschlossen ist Der Ausleger 6 ist drehbar auf dem Grundkörper 1
angeordnet, wobei das Drehlager aus der Zeichnung nicht zu erkennen ist, da es sich innerhalb des
Grundkörpers diesen verstärkend vorgesehen wird. Die Schwenkbewegung des Auslegers 6 erfolgt über einen
Zahnstangentrieb 9, der mit einem Zahnrad 10 kämmt und über einen Hydraulikzylinder 11 hin und her bewegt
werden kann. Entsprechend der Länge des Zahnstan-
gentriebes 9 kann eine Schwenkbewegung des Auslegers
6 um 360° ohne Schwierigkeiten erreicht werden.
Die Bewegungen des Knickarmes 7 und die Kippbewegungen des Auslegers 6 werden über
Hydraulikzylinder 12 und 13 erreicht, ebenso wie die Steuerung des eigentlichen Arbeitsgerätes 8 über einen
oder mehrere Hydraulikzylinder 14 erzielbar ist.
Mit 15 ist ein Druckschlauch bezeichnet, der das von
dem Arbeitsgerät aufgenommene Gut zu einem Ladewagen od. dgl. führen kann.
An dem Ausleger 6 ist der eigentliche Bedienungsstand 16 fest angeordnet und führt damit die
Schwenkbewegungen des Auslegers mit durch, wobei dieser Bedienungsstand die erforderlichen Steuereinrichtungen
17 für die Betätigung der verschiedenen Arbeitsaggregate trag!.
Als Arbeitsgerät 8 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Häcksler 18 vorgesehen, der
das von ihm abgeschlagene Gut über einen Tunnel 19 zu einem Gebläse 20 führt, das mit Schneidrnessern
kombiniert sein kann und welches nunmehr dieses Gut durch den Druckschlauch 15 schleudert. Anstelle des
Arbeitsgerätes 8 kann selbstverständlich auch ein Mähbalken oder anderes Arbeitsgerät angeschlossen
werden, wobei hierfür lediglich das Lösen der Verbindungsmittel 21 am Ende des Auslegers und an der
Oberseite des Arbeitsgerätes erforderlich ist
Durch die Größe und flache Form des Grundkörpers 1 und damit die Größe des Tanks wird einerseits eine
ausreichende Kühlung der in diesem Tank enthaltenen Hydraulikflüssigkeit erreicht, andererseits dem gesamten
Gerät eine gute Gewichtsverlagerung und Standfestigkeit des Auslegers gegeben.
Durch die Ausbildung des Grundkörpers 1 als Hohlkörper wird die erforderliche Stabilität des
Grundkörpers erzielt, wobei gleichzeitig eine sehr große ölmenge zur Verfugung gestellt wird und
gleichzeitig weiter erreicht wird, daß die Oberseite des Grundkörpers von Hydrauliktanks od. dgl. frei ist, so
daß dadurch die Schwenkbewegung des Auslegers in keiner Weise behindert wird.
Aus den Darstellungen in Fig.2 und 3 ist die Arbeitsweise und der Antrieb des Gerätes erkennbar,
ohne daß hierzu besondere Erläuterungen erforderlich sind. Zusätzlich zu der Darstellung in F i g. 1 ist aus
F i g. 3 der Ladewagen 22 zur Aufnahme des von dem Arbeitsgerät 8 aufgenommenen und über den Druckschlauch
(15) geförderten Gutes erkennbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Hydraulisch betriebenes Vielzweck-Mäh- und
Raumgerät mit einem allseitig schwenkbaren und als Knickarm ausgebildeten Ausleger, der an seinem
Ende die Arbeitswerkzeuge trägt, dadurch
gekennzeichnet, daß der das Drehlager des
Auslegers (6) tragende Grundkörper (1) als Hohlkörper ausgebildet ist, der gleichzeitig als Tank für
die Hydraulikflüssigkeit dient
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager des Auslegers (6) innerhalb
des Hohlkörpers (1) angeordnet ist.
3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch '5
gekennzeichnet, daß der Hohlkörper mit Anbauvorrichtungen für Laufräder (4) od. dgl. ausgerüstet ist
4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) an seiner
Unterseite den Getriebekasten (2) und die Hydraulikpumpenanlage trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742415230 DE2415230C3 (de) | 1974-03-29 | 1974-03-29 | Hydraulisch betriebenes Vielzweck-Mäh- und Räumgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742415230 DE2415230C3 (de) | 1974-03-29 | 1974-03-29 | Hydraulisch betriebenes Vielzweck-Mäh- und Räumgerät |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2415230A1 DE2415230A1 (de) | 1975-10-09 |
| DE2415230B2 DE2415230B2 (de) | 1978-03-23 |
| DE2415230C3 true DE2415230C3 (de) | 1978-11-16 |
Family
ID=5911563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742415230 Expired DE2415230C3 (de) | 1974-03-29 | 1974-03-29 | Hydraulisch betriebenes Vielzweck-Mäh- und Räumgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2415230C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1974
- 1974-03-29 DE DE19742415230 patent/DE2415230C3/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2415230B2 (de) | 1978-03-23 |
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