DE247350C - - Google Patents

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DE247350C
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lever
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B5/00Hackling or heckling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247350 KLASSE 76 b. GRUPPE
J.&T. M. GREEVES LTD. in BELFAST, Irland.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche die Flachsbündel aus den Kluppen der Hechelmaschinen selbsttätig entnimmt und auf die nächste Maschine, Anlegemaschine oder Nadelstabstrecke überträgt, wie sie z. B. in der Patentschrift 231199 beschrieben ist. Die Kluppen werden dabei zweckmäßig mit Hilfe einer selbsttätig wirkenden Vorrichtung gemäß Patent 136370 geöffnet und geschlossen.
Die Erfindung kennzeichnet sich nun im ' wesentlichen dadurch; daß die Flachsbündel durch Greifer erfaßt und ausschwingbaren Zangen übermittelt werden, die die Bündel einem Zuführungstisch der Anlegemaschine oder Nadelstabstrecke übermitteln.
Auf den Zeichnungen bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht der Fördervorrichtung, die zwischen der Hechelmaschine B und der Anlegemaschine C vorgesehen ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fördervorrichtung von der anderen Seite gesehen,
Fig. 3 eine Stirnansicht von der Hechelmaschine aus gesehen, während
Fig. 4 eine Stirnansicht von der Anlegemaschine aus gesehen veranschaulicht.
Die Hechelmaschine B besitzt die an sich bekannte Anordnung mit einem Querkanal B1, auf welchem die Flachskluppen b sich bewegen. Zwischen dieser Hechelmaschine B und der Anlegemaschine C bekannter Bauart wird die selbsttätige Fördervorrichtung H vorgesehen, mit deren Hilfe der Flachs χ ergriffen, aus den Kluppen b herausgezogen und auf den Tisch c der Anlegemaschine gelegt wird. Dieser Tisch c kann aus einem endlosen Lederband bestehen, welches die Flachsbündel den Einziehwalzen C1 der Anlegemaschine übermittelt.
Die Flachsbündel χ werden aus den Kluppen b mit Hilfe von Greifern D und E gezogen und dann einem ausschwingbaren Zangenpaar F und G übergeben,, um von diesem dem Tisch C der Anlegemaschine übermittelt zu werden. Diese Arbeit wird von einer Ausbrei tvorrichtung H unterstützt.
Die Greifer D und E bestehen aus zwei Querschienen oder Platten, welche an Greiferhebeln D1 und E1 befestigt sind und im gegebenen Zeitpunkt aneinander unter Vermittlung von Exzenter- oder Kurvenscheiben d und e (Fig. 3) der Welle K heranbewegt werden.
In Fig. 2 sind die Greifer in der Lage dargestellt, bei der sie bereit sind, gegeneinander bewegt zu werden und den Flachs zu erfassen, während die Greifer in Fig. 1 im Begriff stehen, den Flachs den Zangen F und G zu übergeben.
Der Greiferhebel D1 des unteren Greifers D ist mit seinem unteren Ende an einen Hebel d2 angelenkt, welcher zweiarmig ausgebildet ist und mit einer Rolle gegen die Kurvenscheibe d (Fig. 3) anliegt, von welcher aus der Greiferhebel D1 in Hin- und Herschwingung gesetzt wird. Der Greiferhebel D1 wird von der Kurvenscheibe d1 aus hin und her bewegt, und zwar unter Vermittlung eines Hebels d3, welcher den Greiferhebel D1 unter Vermittlung der Gelenkstange d4· antreibt.
Der Greifer D, die Greiferhebel D1 und d2 sind durch ein Gewicht W ausbalanciert, welches an einem über zwei Rollen geführten Lederstreifen w befestigt ist.
Der Hebel E1 des Greifers E ist an seinem unteren Ende mit einem Hebel e2 gelenkig verbunden und wird von einer Kurvenscheibe e (Fig. 3) aus gehoben und gesenkt, und der obere Greifer E wird von dem unteren Greifer D nach aufwärts mitgenommen, wenn dieser sich unter dem Greifer E befindet. Der Greiferhebel E1 nimmt an der Hin- und Herschwingung des Greiferhebels D1 teil, wenn der letztere mit dem Hebel E1 in Berührung steht. Eine Feder e3 (Fig. 2) hat das Bestreben, den Hebel E1 mit dem Greiferhebel D1 in Berührung zu halten; die Rückwärtsbewegung wird durch einen Hebel ß4 (Fig. 1) begrenzt, der sich gegen einen einstellbaren Anschlag e6 legt und mit einem Gelenk e5 verbunden ist.
Die Zangen -F und G, die den Flachs von den Greifern D und E aufnehmen, bestehen aus zwei Querschienen der Hebel F1 und G1, die auf der Querwelle F2 ausschwingbar sind und sich unabhängig voneinander darauf bewegen lassen. Das obere Zangenglied F wird von einer Kurvenscheibe f (Fig. 3) auf der Welle K unter Vermittlung des Hebels f1, der Gelenkstange f2, des Zahnsegments f3 und des Zahnrades f 4 der Welle F2 angetrieben, und das untere Zangenglied G wird von der Kurvenscheibe g aus unter Vermittlung des Hebels g1, der Gelenkstange g2 und des Quadranten g3 in Bewegung gesetzt, welcher mit einem Zahnrad g4 der Welle F2 in Eingriff steht. Die Hebel F1 des oberen Zangengliedes sitzen fest auf der Welle F2, und das Zahnrad fl ist auch auf die Welle gekeilt, während die Hebel G1 von Muffen g5 (Fig. 4) getragen werden, die lose auf der Welle -F2 sitzen und von denen die eine mit dem Zahnrad g4 durch einen Bolzen 0. dgl. verbunden ist.
Über dem Tisch c, auf welchem der Flachs χ niedergelegt wird, bewegt sich eine Ausbreitvorrichtung H (Fig. 1), welche die Flachsenden nach abwärts drückt, wenn dieser durch die Zangen -F, G auf den Tisch gelegt wird. Die Ausbreitvorrichtung besteht aus einer kurvenförmig gestalteten Platte H, die an dem Ende des Hebels h angebracht ist, der an einer Welle A1 befestigt wird, die sich, durch ein Band h2 angetrieben, stets im gleichen Sinne dreht.
Eine Querschiene oder ein Messer P, welches von Hebeln j> getragen wird, schwingt vor den Greifern D und E hin und her und hat den Zweck, lose oder verwickelte Fasern aus den Kluppen δ zu entfernen. Dieses Messer P wird durch das obere Ende des Greiferhebels E1 angetrieben, welcher zu diesem Zwecke mit einer Rolle ausgerüstet ist. Das Ende des Hebels E1 greift hierzu an einen Hebel p1 an, welcher an der Welle ft2 befestigt ist, der das Messer P bzw. den Hebel p trägt. Das Messer P wird durch die Hebel in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage gesenkt und durch Feder p3 (Fig. 2) in die Normallage angehoben.
Die Übertragungseinrichtung A wird von der Hechelmaschine B aus unter Vermittlung einer Kette K1 (Fig. 1) angetrieben, die um ein Rad k geführt ist, von dem aus die Welle K ihren Antrieb unter Vermittlung der Zahnräder k1, k2, k3, Ä4, &6 und k1 erhält. Die Welle K macht bei jedem Anheben der Hechelmaschine eine1 Umdrehung. Die Anlegemaschine . wird von der Übertragungseinrichtung aus durch eine über das Kettenrad t geführte Kette T bewegt. Das Rad k1 ist mit dem Kettenrad k fest verbunden und steht mit dem Rade k2 der Welle k5 in Eingriff. Am anderen Ende der Welle A5 sitzt das Rad k3 (Fig. 4), welches mit dem Rade &4 in Eingriff steht, das seine Bewegung durch die Räder k6 und k1 auf die Welle K überträgt.
Das Kettenrad t (Fig. 4) sitzt lose auf einer Welle N und wird durch eine verschiebbare Kupplung iV1 angetrieben, die mit der Welle N eine Keil- und Nutverbindung aufweist. Die Welle 2V" wird ihrerseits durch Zahnräder von der Welle M angetrieben, welche ihre Bewe- go gung von einem Rade P- ableitet, das mit dem Rade k2 der Welle kn in Eingriff steht und mit dem Wechselrade t% der Welle M verbunden ist. Das Rad t1 läßt sich mit seinem Bolzen in einem radialen Schlitz des Lagerkörpers t3 verstellen, um dem jeweiligen Wechselrade t2 angepaßt werden zu können. Von dem Wechselrade t2 sind drei oder mehrere Größen vorhanden, um die Anlegemaschine C mit verschiedener Geschwindigkeit antreiben zu können, so daß man die Flachsbündel χ in verschiedenen Abständen zueinander auf den Tisch c auflegen kann.
Die aufeinanderfolgenden Flachsbündel können so nebeneinander auf den Tisch gelegt werden, daß sie die benachbarten Bündel um V3 ihrer Länge, V4 ihrer Länge oder Y5 ihrer Länge überdecken, wie dies für derartige Maschinen üblich ist. Immerhin muß darauf geachtet werden, daß die Flachsbündel auf den Tisch c um einen bestimmten Bruchteil der Flachsmenge voneinander entfernt aufeinandergelegt werden.
Auf der Welle M ist eine Anzahl Zahnräder m1 bis wfi (Fig. 4) vorgesehen, welche verschiedene Durchmesser besitzen und mit der Welle fest verbunden sind. Diesen Zahnrädern gegenüber sitzt auf der Welle N lose eine entsprechende Anzahl Zahnräder n1 bis n8 und greifen in die Zahnräder m1 bis ms ein. Jedes der Zahnräder n1 bis n8 ist mit einem Schlitz versehen und kann durch einen verschiebbaren
Flachsbündel einander überlappen. Auf diese Weise ist die Wirkung der Übertragungsvorrichtung^ fortlaufend und selbsttätig.
- Patent-Ansprüche:
1. Fördervorrichtung, die den Flachs von der Hechelmaschine auf die Anlegemaschine oder Nadelstabstrecke selbsttätig überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachs aus
ίο den in üblicher Weise geöffneten Kluppen mit Hilfe von Greifern (D, E) erfaßt und Zangen (F, G) übergeben wird, welche ihn einem Zuführungstisch oder einer Zuführungsvorrichtung der Anlegemaschine oder Nadelstabstrecke übermitteln.
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer aus einer oberen Greiferplatte (E) und einer unteren Greiferplatte (D) bestehen, welche unabhängig voneinander von einem Hebelpaar getragen werden, von denen der untere Hebel durch entsprechende Kurvenscheiben aufwärts und vorwärts bewegt wird und dabei den oberen Hebel ergreift, so daß dieser und der zwischen den Platten festgehaltene Flachs nach vorwärts mitgenommen wird.
3. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Flachs von den Greifern übernehmenden Zangen aus Schienen oder. Stäben (F und G) bestehen, welche auf einer gemeinsamen Welle (F2) sitzen und unter Vermittlung von Quadranten und Zahnrädern von Kurvenscheiben aus derart angetrieben werden,, daß sie nach dem Ergreifen des Flachses kreisbogenförmig ausschwingen und dabei den Flachs auf den Zuführungstisch (c) auflegen.
4. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Kluppen (b) ein Messer oder eine Schiene (P) sich hin und her bewegt, um lose oder verwickelte, an der Kluppe hängen gebliebene Fasern abzustreifen.
5. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fühler (S) durch den in den Kluppen (b) befindlichen Flachs zurückgehalten wird und bei leerer Kluppe derart ausschwingt, daß er eine Ausschaltung des Antriebes für die Anlegemaschine oder Nadelstabstrecke herbeiführt.
6. Fördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Anlegemaschine oder der Nadelstabstrecke von der Übertragungsvorrichtung aus mit Hilfe eines Wechselgetriebes derart erfolgt, daß die Geschwindigkeit des Antriebes für die Anlegemaschine entsprechend dem Betrag, um den die Flachsbündel sich überdecken sollen, geregelt werden kann.
7. Fördervorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Anlege- oder ähnlichen Maschine mit Hilfe einer Anzahl Wechselräder erfolgt, so daß er entsprechend der Länge des zu behandelnden Flachses geregelt werden kann.
8. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, sobald die Anlegemaschine oder Nadelstabstrecke, durch den Fühler (S) veranlaßt, in Stillstand gesetzt ist, sie durch eine besondere Vorrichtung beim nächsten Ansteigen der Hechelmaschine wieder selbsttätig eingerückt wird.
9. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (S) auf den Flachs von oben auftrifft, während der letztere dicht neben dem Fühler durch eine feste Schiene oder Platte (S1) des Querkanals (B1) unterstützt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. Federkeil η9 mit der Welle N gekuppelt werden. Der Keil n9 ist an einer Muffe w10 befestigt, welche auf der Welle N verschiebbar ist. Dieser Wechselantrieb ist an sich bekannt und wird von einem Handhebel O (Fig. 2 und 4) unter Vermittlung des Winkelhebels O1 überwacht, welcher die Muffe n10 gabelartig umgreift. Der Handhebel O ist über einem Quadrant 0 (Fig. 2) verschiebbar und trägt eine
    to Federklinke, welche in Kerben o1 bis o8 eingreifen kann. Es läßt sich dadurch in übersichtlicher Weise jedes der Räder nl bis ns mit der Welle N kuppeln. Die Welle N kann dann für verschiedene Flachslängen mit verschiedener Geschwindigkeit angetrieben werden. Bei der Arbeit mit der Maschine nimmt der Arbeiter, wenn ein neues Paket Flachs behandelt werden soll, erst einige Bündel und mißt die Flachslänge, wonach er den Handgriff O in die entsprechende Kerbe, die der Flachslänge entspricht, einstellt.
    Die Kupplung N1, von der das Kettenrad t (Fig. 4) angetrieben wird, wird mit dem letzteren durch eine Feder in Eingriff gehalten.
    Außerdem ist die Kupplung N1 mit einem keilförmig gestalteten Rand versehen, gegen den das Ende q (Fig. 2) eines Gewichtshebels Q sich anlegt, wenn die Kupplung ausgerückt und die Anlegemaschine C in Stillstand gesetzt werden soll. Der Gewichtshebel Q wird mit der Kupplung N gewöhnlich durch einen ausschwingbaren Hebel q1 außer Berührung gehalten, der mit einem Fußhebel Q1 verbunden ist. Durch Niedertreten dieses Hebels Q1 wird der Hebel q1 zurückgezogen und der Gewichtshebel ausgelöst, wodurch sein Ende q in die Bahn des keilförmigen Randes der Kupplung gelangt und diese mit dem Rade t außer Eingriff bringt.
    Die Kupplung NL wird selbsttätig wieder durch eine Kurvenscheibe R mit dem Rade t in Eingriff gebracht, indem ein Gelenk r, das mit dem Gewichtshebel Q in Verbindung steht, den letzteren wieder in seine Normallage zurückführt, bei welcher das Hebelende q mit der Kupplung außer Eingriff steht.
    Das Kettenrad t ζμηι Antreiben der Anlegemaschine kann auch selbsttätig in Stillstand gesetzt werden, falls eine der Flachskluppen b den Greifern D und E keinen Flachs zubringt, sondern leer an die Greifer herankommt. Es muß dann verhindert werden, daß der auf dem Tisch c ausgebreitete Flachs weiterbewegt wird, ohne daß neuer Flachs an der gewünschten Stelle darauf aufgelegt wird. Eine Fühlerplatte 5 (Fig. 2), welche von Hebeln s getragen wird, bewegt sich vor dem Querkanal S1 der Hechelmaschine, und an dem Querkanal ist eine entsprechende Platte S1 gelagert. Die Fühlerplatte 5 sitzt seitlich von den Greifern D und E gegenüber der Flachskluppe b, welche erst im nächsten Arbeitsgang den Greifern gegenüber zu liegen kommen. Die Platte S wird von der Kurvenscheibe R aus unter Vermittlung einer Rolle r1 und eines Hebels s1 hin und her bewegt. Der letztere sitzt am einen Ende der Welle s2, deren anderes Ende durch Gelenk s3 und Hebel si mit den Hebeln s der Platte 5 verbunden ist. Befindet sich Flachs in der Kluppe, dann wird die Abwärtsbewegung der Fühlerplatte S in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise durch den Flachs begrenzt. Ist dagegen die Kluppe leer, dann bewegt sich die Platte 5 nach abwärts und gestattet dem Hebel s1, der Rolle r1 zu folgen. Das untere Glied s6 des Hebels s1 steht durch ein Gelenk s6 mit dem aussahwingbaren Hebel q1 in Verbindung, der den Gewichtshebel Q mit der Kupplung N1 außer Eingriff hält, so daß beim Ausschwingen des Hebels s1 über seine Normallage hinaus der Hebel q1 derart ausschwingt, daß der Hebel Q ausgelöst wird und die Kupplung N1 mit dem Zahnrade t außer Eingriff kommt, so daß die Anlegemaschine für einen Hochgang der Hechelmaschine B in Stillstand kommt. Beim nächsten Anheben der Hechelmaschine greift die Kupplung N1 wieder in das Kettenrad t ein und treibt die Anlegemaschine C von neuem an, indem der Kurvendaumen R gegen das Gelenk r drückt und den Gewichtshebel Q aus der Bahn der Kupplung N1 in der vorbeschriebenen Weise entfernt.
    Die Wirkungsweise der Übertragungseinrichtung ist folgende. Die Flachskluppen b bewegen sich im Querkanal S1 in der üblichen Weise und werden auch in bekannter Weise geöffnet. Dabei befinden sich die Greiferplatten D und E in der aus Fig. 2 ersichtlichen Lage. Die untere Greiferplatte wird von der Kurvenscheibe d aus gehoben, die auf den Hebel d2 einwirkt, worauf das in der offenen Kluppe befindliche Flachsbündel zwischen den Greifern D und E erfaßt wird. Bei der Weiterbewegung der Hebel d3 und D1 werden die Greifer mit dem Flachs nach vorwärts bewegt und in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage übergeführt, worauf die Kurvenscheibe d ein Senken der unteren Greiferplatte D und ein Auseinanderbewegen der Greifer D und E bewirkt. Die Zangen F und G werden darauf von ihren Kurvenscheiben f und g veranlaßt, sich zu nähern und den Flachs χ zu erfassen. Sie halten ihn fest, während die Greifer D und E sich zurückbewegen. Das freie Ende des Flachsbündeis χ fällt auf den Tisch c der Anlegemaschine, und die Zarigen öffnen sich, indem sich das untere Zangenglied kreisbogenförmig bewegt und dabei langsam das Flachsbündel χ glatt auf den Tisch c legt. Der Ausbreiter H drückt die Faserenden der Flachsbündel derart nieder, daß die Enden der benachbarten
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