DE2546285C2 - Augentropfenapplikator - Google Patents

Augentropfenapplikator

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DE2546285C2
DE2546285C2 DE2546285A DE2546285A DE2546285C2 DE 2546285 C2 DE2546285 C2 DE 2546285C2 DE 2546285 A DE2546285 A DE 2546285A DE 2546285 A DE2546285 A DE 2546285A DE 2546285 C2 DE2546285 C2 DE 2546285C2
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    • A61H35/00—Baths for specific parts of the body
    • A61H35/02—Baths for specific parts of the body for the eyes
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description

des flexiblen Behälters 20 einzelne Tropfen der Lösung abgegeben werden können.
In der Zeichnung ist eine bestimmte Ausbildung des Halses 14 des Behälters 12 einschließlich eines Gewindes 16 gezeigt Es sind jedoch andere Halskonstruktionen für den Behälter 12 verwendbar, z. B. kann anstatt des Gewindes 16 ein Schnapp- oder Bajonettverschluß verwendet werden.
Der Applikator 10 weist ferner einen Augentropfen-Becher 22, der an dem Hals des Behälters 12 befestigt ic werden kann, und eine Verschlußeinrichtung 24 für den Becher 22 auf, die im wesentlichen gleichzeitig den Becher 22 verschließt und den Endbereich 18 abdichtet, während der Applikator 10 nicht in Gebrauch ist. Zusätzlich dient die Verschlußeinrichtung 24 dazu, während des Nichtgebrauchs den Becher 22 auf dem Behälter 12 zu halten, so daß der Becher 22 nicht unabsichtlich verlegt wenden kann.
Gemäß F i g. 2 und 3 ist der Becher 22 allgemein zylindrisch ausgebildet und weist ein offenes oberes Ende 26 auf, das mit einer ringförmigen freien Kante 28 abschließt. Das entgegengesetzte Ende des Bechers 22 weist eine gekrümmte Bodenwandung 30 auf, in der eine allgemein zylindrische Öffnung 32 ausgebildet ist, die eine zylindrische Seitenwand 34 in der Basis des Bechers 22 bildet Die zylindrische Seitenwand 34 hat einen Innendurchmesser, der im wesentlichen gleich dem maximalen Außendurchmesser des Halses 14 ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel hat der Behälter 12 einen an seinem Hals 14 ausgebildeten, ringförmigen Flansch 36, der mit der zylindrischen Seitenwand 34 des Bechers 22 reibungsschlüssig in Eingriff steht wodurch der Becher 22 sicher auf dem Hals 14 gehalten wird. Natürlich können die gezeigte Ausbildung des Halses 14 und der Querschnitt der Öffnung 32, falls erforderlich, geändert werden. Wenn etwa der Hals 14 eine quadratische oder rechteckige Form hat muß die Öffnung 32 eine entsprechende Ausbildung haben, um den erforderlichen Reibungseingriff zum Halten des Bechers 22 auf dem Hals 14 zu erzeugen.
Die Höhe der Öffnung 32 ist so gewählt, daß sie wesentlich geringer als die Gesamthöhe des Halses 14 ist so daß der größere Teil des Halses 14 sich durch die Öffnung 32 in das Innere des Bechers 22 erstreckt Vorzugsweise ist die Höhe des Bechers 22 so gewählt daß, wenn dieser auf dem Hals 14 in der oben beschriebenen Weise gehalten ist die Abgabeöffnung 20 des Endbereichs 18 wesentlich unterhalb der freien Kante 28 des Bechers 22 liegt
Während der Becher 22 an dem Behälter 12 in dieser Weise befestigt ist kann der Becher 22 dazu benutzt werden, Augentropfenflüss'gkeit oder eine sonstige Medizin in der in F i g. 4 gezeigten Weise auf das Auge des Benutzers zu bringen. Wie dort zu sehen ist, plaziert der Benutzer die Kaite 28 des Bechers 22 auf den oberen und unteren Augenlidern 38 und 40, neigt den Kopf zurück und drückt dann den flexiblen Behälter 12, um flüssige Lösung durch den Endbereich 18 abzugeben. Auf diese Weise hält die ringförmige Kan:e 28 des Bechers 22 die Augenlider 38,40 geöffnet und hindert den Benutzer daran zu blinzein und gestattet es, die Flüssigkeit direkt auf das Auge auftropfen zu lassen. Gleichzeitig wird das Ende des Endbereichs 18 im Abstand von dem Auge gehalten, so daß das Auge nicht durch Berührung mit dem Ende des Endbereichs 18 verletzt werden kann.
Die Verschlußeinrichtung 24 dient dazu, das offene Ende 26 des Bechers 22 ufvd die Abgabeöffnung 20 des Endbereichs 18 zu verschließen, wenn der Applikator 10 nicht in Benutzung ist. Wie in F i g. 2 zu sehen ist, ist die Verschlußeinrichtung 24 einstückig mit einem Oberteir 42 und einem langgestreckten Schaft 44 ausgebildet Das untere Ende 46 des Schaftes 44 ist mit einer Ausnehmung 48 versehen, die zur Aufnahme des Endes des Endbereichs 18 und eines Teils des Halses 14 vorgesehen ist Die Ausnehmung 48 ist mit einem Gewinde 50 versehen, das mit dem Außengewinde des Halses 14 komplementär ist so daß die Verschlußeinrichtung 42 auf den Hals 14 aufgeschraubt werden kann.
Die Verschlußeinrichtung 24 weist ferner eine ringförmige Vertiefung 52 auf, die auf der Unterseite des Oberteils 42 ausgebildet ist Wie man in F i g. 2 sieht ist diese Vertiefung 52 dazu geeignet die obere Kante des Bechers 22 aufzunehmen, wenn die Verschlußeinrichtung 24 auf dem Hals 14 befestigt wird. Auf diese Weise verschließt die Verschlußeinrichtung 24 gleichzeitig das obere Ende des Bechers 22 und den Endbereich 18. Ferner sieht man, daß die Verschlußeinrichtung 24 derart mit dem Endbereich 18 und dem Be'. <iter zusammenwirkt daß im Endeffekt der Becher 22 in fester Position auf dem Behälter 12 festgeklemmt wird, und zwar zwischen der Vertiefung 52 und einer Schulter 54 des Behälters 12, auf der das Ende 56 des Bechers 22 ruht Somit ka'cn der Becher 22 nicht unabsichtlich von dem Behälter 12 entfernt werden, wenn der Applikator 10 nicht in Benutzung ist Diese Anordnung vermeidet auch die Notwendigkeit eines direkten Verriegelungseingriffs zwischen dem Becher 22 und dem Behälter 12; dadurch werden die Fertigungskosten der Abgabeeinrichtung herabgesetzt
Es ist zwar vorgesehen, daß die Verschlußeinrichtung 24 mit dem Becher 22 in der oben beschriebenen Weise dazu verwendet wird, das Ende des Behälters 12 zu verschließen, fs versteht sich jedoch, daß, wenn der Benutzer den Becher 22 nicht verwenden will, der Becher 22 von dem Behälter entfernt werden kann und die Verschlußeinrichtung 24 dann einfach dazu verwendet werden kann, das Ende des Behälters 12 zu verschließen, ohne daß die Notwendigkeit besteht, andere Hilfsmittel oder besondere Verschlußglieder dafür vorzusehen.
Falls erwünscht kann die Bodenwandung 30 des Bechers 22 mit einer oder mehreren Öffnungen 38 ausgebildet sein, die Abflußlöcher für Lösungsflüssigkeit darstellen, die, während Lösungsflüssigkeit auf das Auge aufgebracht wird, in den Becher 22 gelangen kann. Diese Öffnungen 38 dienen auch als Lüftungsöffnungen, um den Aufbau von Überdruck in dem Becher 22 während der Benutzung des Applikators 10 zu verhindern und um die Bildung eines Unterdrucks in dem Becher 22 zu verhindern für den Fall, daß der Benutzer die Kante 28 des Bechers 22 während der Zuführung von Augentropfen fes; .lüf die Augenlider 38,40 aufsetzt.
Bei dem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 5 weisen der Behalte! Ί2 und der Becher 22 den gleichen Aufbau auf, wie in F i g. 2 gezeigt ist. Bei dem weiteren Ausführungsbeispie! hat jedoch die Verschlußeinrichtung einen modifizierten Aufbau um eine Verschlußkappe 60 aufnehmen zu können, die normalerweise an im Handel ernältlichen Augentropfenbehältern vorhanden ist. Genauer gesagt ist ein Becherversch|[uß;eil 24 mit einer Ausnehmung 62 versehen, die in dessen Schaft 44 ausgebildet ist und dazu dient, mit der üblichen Verschlußkappe 60 des Behälters 12 in Reibungseingriff zu gelangen. Diese Anordnung ermöglicht es, die Becher-Becherverschlußteil-Kombination als selbständigen Handelsartikel zur Verwendung mit im Handel erhältli-
chen Augentropfenbehältern zu verkaufen. Wie wohl bekannt ist, werden solche Behälter gewöhnlich mit einem zylindrischen kappenförmigen Verschluß verkauft. Dadurch, daß das Becherverschlußteil 24 mit der Ausnehmung 62 versehen ist, kann die übliche Verschlußkappe 60 in die Ausnehmung 62 eingesetzt werden und durch Reibung darin gehalten werden. Auf diese Weise wird die übliche Verschlußkappe 60 des Behälters 12 so, wie sie von dem Augentropfenhersteller verkauft wird, mit dem Becherverschlußteil 24 verwendet, um die Verbindung zwischen dem Becherverschlußteil 24 und dem Hals 14 des Behälters 12 zu erhalten. Wenn das Becherverschlußteil 24 gedreht wird, um es von dem Behälter 12 zu entfernen, führt der Reibungseingriff zwischen der Verschlußkappe 60 und der Ausnehmung 62 des Becherverschlußteils 24 dazu, daß die Verschlußkappe 60 in dem Becherverschlußteil 24 bleibt und zusammen mit diesem entfernt wird. Die Ausnehmung 62 des Becherverschiüßtsüs 2*4 »«mn in "snz verschiedener ^^cis? a'icgebildet sein, um die verschiedenen im Handel erhältlichen Verschlußkappen 60 aufnehmen zu können, die für gegenwärtig auf dem Markt befindliche Augentropfenlösungen verwendet werden.
Der Becher 22 und die Verschlußeinrichtung 24 der oben beschriebenen Applikatoren können aus irgendwelchen geeigneten Materialien hergestellt sein. Vorzugsweise werden diese Bauteile aus einem harten Kunststoff hergestellt; sie können jedoch auch aus Glas, Metall oder einem keramischen Material bestehen.
Die beschriebenen Applikatoren 10 bieten eine bequeme Möglichkeit, Augentropfen auf das Auge zu bringen und gleichzeitig die Augenlider 38,40 gegen die Neigung des Benutzers zum Blinzeln offenzuhalten, während der Endbereich 18 des Augen'ropfenbehälters 12 oberhalb der Mitte des Auges positioniert wird zur direkten Zuführung der Tropfen zu dem Auge. Gleichzeitig wird das Ende des Endbereichs 18 in gut definiertem Abstand, vorzugsweise 9 mm, von der Randkante 28 des Bechers 22 gehalten, so daß es ausgeschlossen ist, daß die Spitze des Endbereichs 18 in Berührung mit dem Auge gelangt; es werden somit die Gefahr einer Verletzung des Auges sowie Schmerzempfindungen beim Benutzer vermieden. Ferner hat die Verschlußeinrichtung 24 mehrere Funktionen. Sie dient gleichzeitig dazu, den Endbereich 18 des Behälters 12 zu verschließen, um ein Austreten von Flüssigkeit daraus während der Nichtbenutzung zu verhindern, und ferner auch das Ende des Bechers 22 zu verschließen. Das Verschließen des Endes des Bechers 22 schützt das Innere des Bechers 22 vor Staub und anderen Verunreinigungen, die sich sonst während der Aufbewahrung des Bechers 22 darin ablagern könnten. Solche Verunreinigungen könnten möglicherweise in das Auge gelangen, wenn ein nicht verschlossener Becher 22 benutzt würde. Es wird somit eine auch in hygienischer Hinsicht zufriedenstellende Augenbecheranordnung geschaffen. Ferner dient die Verschlußeinrichtung 24 dazu, den Becher 22 während der Aufbewahrung an dem Behälter 12 zu halten, so daß der Becher 22 nicht verlorengehen kann und ggf. zum Gebrauch zur Verfügung steht
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 nannten Art (DE-GM 69 46 565) sind der Behälter und Patentansprüche: der becherförmige Fortsatz von der Herstellung her fest miteinander verbunden. Dies ist vergleichsweise auf-
1. Augentropfenapplikator, mit einem Behälter für wendig in der Herstellung und führt dazu, daß der Ap-Augenttopfenflüssigkeit, der eine Abgabeöffnung 5 plikator nur in der beschriebenen Weise benutzt werden aufweist, mit einem becherförmigen Fortsatz, in den kann.
die Abgabeöffnung ragt und der ein offenes, mit sei- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gat-
nem Rand an den Augenlidern ansetzbares Ende tungsgemäßen Augentropfenapplikator bei einfacher
aufweist, und mit einer Verschlußeinrichtung, die so- Hersteilbai keit variabler und bequem benutzbar zu ge-
wohl die Abgabeöffnung als auch das Ende des Fort- 10 stalten.
satzes verschließt, dadurch gekennzeich- Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Augentropfenapn e t, daß der Fortsatz als gesonderter Becher (22) plikator erfmdungsgemäß so ausgebildet, wie im kennausgebildet ist, der mit einer Öffnung (32) reibungs- zeichnenden Teil des Anspruchs 1 oder im kennzeichschlüssig mit einem Halsbereich (14) des Behälters nenden Teil des Anspruchs 2 angegeben. (12) in Eingriff steht und der von dem Behälter (12) 15 Der erfindungsgemäße Applikator läßt sich wahlweiabnehmbar ist, daß die Verschlußeinrichtung (24) Si mit oder ohne Becher benutzen, wobei es Benutzer über ein Gewinde (50) mit dem Halsbereich (14) des gibt die aus Gewohnheit oder wegen bestimmter Au-Behälters (12) in Eingriff steht und daß der Becher genverletzungen die Benutzung ohne Becher bevorzu-(22) durch diesen Eingriff am Behälter (12) festgelegt gen. Die einfach gestalteten Einzelteile lassen .,ich koist 20 stengünstig herstellen, und es ergibt sich überdies die
2. Augenir-apfenapplikator, mit einem Behälter für Möglichkeit, den Becher oder den Becher mit dem Be-Augenirupfenfiüssägkeii, der eine Abgabeöffnung eherverschlußtei! als nachträgliche Zusaizausstattung aufweist, mit einem becherförmigen Fortsatz, in den für bestehende Augentropfenbehälter anzubieten. Der die Abgabeöffnung ragt und der ein offenes, mit sei- Becher ist praktisch unverlierbar, aber doch bei Bedarf nem Rand an den Augenlidern ansetzbares Ende 25 leicht entfernbar mit dem Augentropfenbehälter veraufweist, und mit einer Verschlußeinrichtung, die so- bunden. Die Handhabung des Applikators ist sehr bewohl die Abgabeöffnung als auch das Ende des Fort- quem, da der Becher von vornherein aT dem Augensatzes verschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der tropfenbehälter sitzt jnd für die Benutzung mit Becher Fortsatz als gesonderter Becher (22) ausgebildet ist, lediglich die Verschlußeinrichtung entfernt werden der mit einer öffnung (32) reibungsschlüssig mit ei- 30 muß. In der Regel ist der Behälter flexibel eindrückbar nem Halsbereich (14) des Behälters (12) in Eingriff gestaltet
steht und der -on dem Behälter (12) abnehmbar ist Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ergibt
und daß die Verschlußeinrichtimg (24,60) eine Ver- sich aus dem Anspruch 3.
schlußkappe (60) für die Abgabeöffnung des Behäl- Es ist zwar an sich bekannt (CH-PS 4 19 459), einen
ters (12) und ein gesondertes Pacherverschlußteil 35 Becher als gesondertes Teil auf einen Augentropfen-
(24) aufweist das mit einer Ausnenmung (62) mit der applikator aufzuschrauben oder aufzuschnappen. Hier-
Versch!ußkappe(60)ip. Reibungseingriif steht bei muß jedoch der Becher als loses, versehmutzungs-
3. Augentropfenapplikator nach Anspruch 1 oder und verliergefährdetes Teil mitgeführt werden, und es 2, dadurch gekennzeichnet daß der Halsbereich (14) ist erforderlich, vor der Benutzung des Applikators mit des Behälters (12) einen mit der öffnung (32) des 40 Becher zunächst den BehältenrerscMuß zu entfernen Bechers (22) in Eingriff stehenden Ringflansch (36) und den Becher anzubringen. Vor dem Wiederverschlieaufweist ßen des Behälters muß der Becher wieder abgenommen
werden. Diese Handhabung ist umständlich.
Die Erfindung wird im folgenden anhand zeichnerisch
45 dargestellter Ausführungsbeispiele noch näher erläutert Es zeigt
Die Erfindung bezieht sich auf einen Augentropfen- F i g. 1 eine auseinandergezogene, perspektivische
applikator gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. ge- Darstellung eires ersten Ausführungsbeispiels eines
maß Oberbegriff des nebengeordneten Anspruchs 2. Augentropfenapplikators;
Mit einem derartigen Augentropfenapplikator lassen 50 F i g. 2 einen Längsschnitt durch den oberen Endbesich insbesondere Augentropfenlösungen oder Arznei- reich des Applikators von F i g. 1; en applizieren. Bei der Benutzung des Applikators wird F i g. 3 einen Querschnitt längs 3-3 in F i g. 2; der becherförmige Fortsatz mit seinem freien Umfangs- Γ i g. 4 einen Schnitt ähnlich wie in F i g. 2, jedoch mit rand gegen die Augenlider gedrückt, so daß diese offen- entfernter Verschlußeinrichtung, wobei die Benutzung gehalten werden und unbeabsichtigtes Blinzeln oder 55 des Applikators gezeigt wird;
Schließen der Augenlider ausgeschlossen ist. Auf diese F i g. 5 einen Längsschnitt des oberen Endbereichs ei-
Weise können Augentropfen direkt auf das Auge abge- nes zweiten Ausführungsbeispiels eines Augentropfen-
geben werden und wird keine Augentropfenflüssigkeit applikators.
vergeudet. Durch den becherförmigen Fortsatz wird die Der Augentropfenapplikator 10 von Fig. 1 besteht
Abgabeöffnung auf Abstand vom Auge gehalten, so daß 60 aus einem flaschenartigen, flexiblen Behälter 12 übli-
jede Verletzungsgefahr durch zu starke Annäherung an chen Aufbaus, der eine übliche Augentropfenlösung
das Auge ausgeschlossen ist Bei Nichtgebrauch des öder Augenmedizin enthält. Der Behälter 12 hat einen
Applikators verschließt die Verschlußeinrichtung nicht einstückigen Hals 14, der ein Gewinde"16 zu dem Zweck
nur die Abgabeöffnung, um ein Auslaufen von Flüssig- 'aufweist, eine übliche Schraubkappe, die in F ί g. 1 nicht
keit aus dem Behälter zu verhindern, sondern auch den 65 gezeigt ist, zwecks Verschließens eines düsenartigen
becherförmigen Fortsatz, um diesen vor Staub und an- Endbereichs 18 des Behälters 12 aufschrauben zu kön-
deren Verunreinigungen zu schützen. nen. Der Endbereich 18 ist in üblicher Weise mit einer
Bei einem bekannten Applikator der eingangs ge- Abgabeöffnung 20 versehen, durch die beim Eindrücken
DE2546285A 1974-10-18 1975-10-16 Augentropfenapplikator Expired DE2546285C2 (de)

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