DE255247C - - Google Patents

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DE255247C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255247 KLASSE 55 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1911 ab.
Den Knotenfängertrommeln der Papiermaschinen gibt man bekanntlich zwei Bewegungen, nämlich eine auf- und niedergehende schüttelnde Bewegung und eine achsiale, der ersteren folgende, sehr langsame Drehbewegung. Zur Erzielung dieser beiden Bewegungen hat man die verschiedensten Einrichtungen benutzt; die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine solche Einrichtung, die sich aber von den bekannten durch große Einfachheit unterscheidet. Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dar.
Fig. ι zeigt den neuen Antrieb im Aufriß in Längsansicht.
Fig. 2 stellt einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 dar.
Fig. 3 zeigt einen wagerechten Schnitt durch den einen Drehzapfen nach Linie B-B der Fig. 2. .
Die Knotenfängertrommel 1 besteht aus einem Siebmantel 2; sie wird an den Stirnseiten von zwei Rohrstutzen 3 und 3' getragen. Diese Stutzen haben Ringnuten 4 und 4' zur Aufnahme der Treibriemen 5 und 6, die anderseits gemäß der Erfindung über exzentrische Teile 7, 8 einer Antriebswelle 9 laufen. Diese wird von den Lagern 10, 11, 12, 13 getragen und mittels einer Stufenscheibe ga angetrieben, so daß man die Welle mit verschiedener Umdrehungszahl laufen lassen kann. Dieser Antrieb bewirkt, daß die Riemen 5, 6 abwechselnd gehoben und gesenkt, mithin auch die Trommel 1 dementsprechend bewegt, gleichzeitig diese aber auch in langsame Umdrehung versetzt wird.
Um die senkrechte Bewegung ändern und regeln, zu können, sind zu beiden Seiten der Trommel 1 verstellbare Anschläge 14, 15 vorgesehen, wodurch die senkrechte Bewegung der Stutzen 3, .3' und daher ebenso der Riemenzug bzw. Freilauf der Riemen geändert werden kann. Denn es ist klar, daß eine Änderung der Trommelumdrehungsgeschwindigkeit erreicht werden kann, wenn man die Anschläge 14,15 anhebt, in welchem Falle die Riemen 5, 6 die Trommel 1 nicht eher anheben, bis der betreffende exzentrische Teil der Welle 9 mit seinem Umfange nur einige Millimeter von seiner höchsten Hubstellung entfernt ist, wo allein die Drehbewegung erfolgt.
Als nicht zur Erfindung gehörig ist noch zu bemerken, daß zur Änderung der Treibriemenspannung zwei Holzklötze 16 und 17 in Gleitbahnen vorgesehen sind. Diese Klötze können durch die mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spindeln 18,19 und Stellräder 20, 21 weiter oder enger zueinander eingestellt werden, um die Riemen mehr oder weniger anzuspannen. Ebenso könnte man die Riemenspannung dadurch ändern, daß die Lager 10,11,12,13 der Welle 9 auf eine gemeinschaftliche, irgendwie senkrecht verstellbare Grundplatte angeordnet würden.
Die Holzbacken 16,17 können auch im besonderen dazu dienen, die beiden Hälften jedes Riemens derartig auseinander zu halten, daß
die in Bewegung befindliche Trommel ι in unveränderlicher Lage festgehalten werden kann.
Die Rohrstutzen 3,3' sind mit Flanschen 22, 23 versehen, die in den Lagern 24, 25, 26, 27 laufen, wodurch eine Längsverschiebung der Trommel verhindert wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Antrieb für zylindrische Knotenfänger von Papiermaschinen, bei denen die Siebtrommel eine drehende und eine auf- und niedergehende Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der lose gelagerten Knotenfängertrommel (1) mittels Riemen (5, 6) und exzentrisch sich drehenden Antriebsscheiben (7,8) oder exzentrischer Antriebswelle (9) erfolgt.
  2. 2. Antrieb nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich unterhalb der an beiden Enden der Knotenfängertrommel (1) befindlichen, je mit dem exzentrischen Riemenantrieb (5 bzw. 6) versehenen Tragzapfen (3 und 3') verstellbare Stützen (14, 15) befinden, durch deren Ein-Stellung die durch den Exzenterantrieb bewirkte wechselnde Spannung der Antriebsriemen derartig geändert und begrenzt werden kann, daß der Riemen infolge früher oder später eintretenden Auftreffens der Trommelzapfen auf die Stützen entweder gleichzeitig eine Anhebung und Drehung der Knotenfängertrommel oder nur eine dieser Bewegungen in abänderlicher Größe, Folge und Dauer bewirken kann.
    Hierzu 1 Blatt Z
    Berichtigungsblatt zur Patentschrift 255247. KLASSE 55 d. GRUPPE 5.
    An die Stelle der Patentansprüche ι und 2 tritt folgender Patentanspruch:
    Antrieb für zylindrische Knotenfänger von Papiermaschinen, bei denen die Siebtrommel eine drehende und eine auf und nieder gehende Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb mittels endloser Riemen erfolgt, die über die lose gelagerte Knotenfängertrommel und exzentrisch sich drehende Antriebsscheiben oder eine exzentrische Antriebswelle laufen.
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