DE2553882C2 - Vorrichtung zum Wickeln sattelförmiger Ablenkspulen - Google Patents
Vorrichtung zum Wickeln sattelförmiger AblenkspulenInfo
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Description
ebenfalls Ober eine Regeleinrichtung mit einer Preßluftquelle verbindbaren Leitung gegenüberliegt, um die
Stifte aus dem Wickelraum herauszubewegen.
Die Betätigung der Bewegungen der Stifte mit Hilfe
von Preßluft bietet u.a. den Vorteil, daß der Bedienungsmechanismus, Zylinder und Kolben, einfach
und äußerst gedrängt ausgeführt werden kann, was im Zusammenhang mit dem verfügbaren Platzraum wichtig
ist Die verschiedenen Zylinderräume sind an Leitungen in einem Leitungshalter angeschlossen, der in
der Wickelpositior. mit einem weiteren Leitungshalter
zusammenarbeitet, wobei zwischen den beiden Leitungshaltern ein schlitzartiger Wickelraum offengelassen
ist, durch den der Wickeldraht beim Wickeln ungehindert hindurchtreten kann. Es hat sich überraschenderweise
herausgestellt, daß der Preßluftstrom diesen Schlitz leicht überbrücken kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in Draufsicht schematisch eine Wickelvorrichtung,
F i g. 2, 3 und 4 eine Wickellehre im Schnitt und in
zwei Ansichten, und
F i g. 5 in demontiertem Zustand schematisch den Teil der Wickellehre, der die Stifte trägt
In Fig. 1 ist mit der Bezugsziffer 1 schematisch eine
Wickellehre bezeichnet, die in einem Karussell entlang einer Bahn 2 bewegt werden kann und dabei eine
Anzahl von Arbeitspositionen einnehmen kann, in denen nacheinander eine Anzahl von Bearbeitungen,
wie das Wickeln in der Position I, das Zusammenbacken der gewickelten Windungen durch Erwärmen in der
Position II und danach das Herausnehmen der gewickelten Spule in der Position III, erfolgen kann.
Die Wickellehre 1 besteht aus einer ersten Hälfte 3 und einer zweiten Hälfte 4 (siehe F i g. 3).
Der Aufbau dieser Wickellehre ist in den F i g. 2 bis 5 dargestellt
Die erste Hälfte 3 der Wickellehre enthält dabei eine Anzahl von Bauteilen 5,6 und 7, die alle auf dem Schaft
eines Bolzens 8 montiert sind.
Die zweite Hälfte 4 der Wickellehre besteht aus einem Teil, der mittels einer Mutter 9 auf dem Bolzen 8
befestigbar ist
Der Teil 4 liegt dabei mit dem zentralen Teil am Teil 7 der ersten Hälfte der Lehre an. Zwischen den einander
zugewandten Oberflächen der Lehrenhälften bleibt im montierten Zustand ein schlitzartiger Wickelraum 10
offen, der eine Form entsprechend der der zu wickelnden Spule hat.
Um den Draht in diesem Schlitz wickeln zu können, ist die Lehrenhälfte 3 mit einem Wickelarm 11 an ihrer
Oberseite und mit einem Wickelarm 12 an ihrer Unterseite versehen.
Werden mit Hilfe dieser Wickellehre Spulen mit einer Anzahl von Abschnitten hergestellt, die über einen Teil
ihrer Länge getrennt sind, so müssen beim Wickeln Stifte in den Wickelraum 10 eingeführt werden können.
Um dies verwirklichen zu können, ist der Lehrenteil 3 in diesem Falle mit sechs Stifteinführungseiriheiten 13
versehen (vgl. Fig.4). Jede dieser Einheiten enthält einen Zylinder 14, in dem ein Kolben 15 bewegbar ist
(vgl. Fig,5), Der Kolben 15 trägt einen Stift 16, der
durch die Zylinderstirnfläche geführt ist und über eine
Bohrung 17 im Teil 6 der Lehre in den Wickelraum 10 eingeführt werden kann,
An der Oberseite trägt der Kolben 15 eine mit Schraubgewinde versehene Stange 18, auf der sich eine
Mutter 19 befindet, mit der der Hub des Kolbens 15 eingestellt werden kann.
In jeder Stifteinführungseinheit ist der Raum 20 über ίο dem Kolben 15 mit einer Luftzuführungsleitung 21 und
der Raum 22 unter dem Kolben 15 mit einer Luftzuführungsleitung 23 verbunden. Die Luftzuführungsleitungen
21 sind jeweils an eine Einzelleitung 24 in einem Leitungshalter 25 angeschlossen, während die
is Luftzuführungsleitungen 23 alle an eine gemeinsame
Leitung 26 angeschlossen sind, die in eine Leitung 27 im Leitungshalter 25 übergeht Die Außenfläche 28 des
Leitungshalters 25 liegt in der gleichen Ebene wie die Oberfläche der Drahtführung 11, so daß beim Wickeln
der Draht darüber geführt werden kann.
Die Einzelleitungen 24 und die Leitung 27 münden auf der Außenfläche 28 des Leitungshalt --S 25. In der
Wickelposition I ist ein zweiter Leitungsha'ter 29 mit
einer Außenfläche 30 angeordnet, die zur Oberfläche 28 des Leitungshalters 25 parallel verläuft Dieser Leitungshalter
29 ist mit einer gleichen Anzahl von Einzelleitungen 24' wie der Leitungshalter 25 versehen,
wobei die öffnungen dieser Leitungen einander gegenüberliegen. Die Einzelleitungen 24' des Leitungshalters
29 sind über Leitungen 31 an eine Regeleinrichtung 32 angeschlossen, die jede dieser Leitungen in den
dazu ausgewählten Augenblicken mit einer Preßluftquelle 3.3 in Verbindung bringen kann (vgl. F i g. 1).
Mit der Regeleinrichtung 32 kann jetzt beim Wickeln
JS in der Position I nach einer ausgewählten Reihenfolge
Preßluft in die Räume 20 über dem Kolben 15 eingeblasen werden. Hierdurch werden nacheinander
die Stifte 16 in den schlitzartigen Wickelraum 10 eingeführt Die Stifte verbleiben dort, bis die Spule voll
gewickelt und danach durch Erhitzung in der Position II zusammengebacken ist.
In der Position III ist eine Leitung 26' angeordnet, die
mit ihr-m einen Ende an die Regeleinrichtung 32
anschließt und mit ihrem anderen Ende gegenüber der Leitung 27 im Leitungshalter 25 der in der Position III
befindlichen Lehre liegt
Die Regeleinrichtung 32 läßt Preßluft zu der Leitung
26' und zu den Leitungen 23 zu, so daß jetzt die Preßluft in die Räume 22 eintritt und alle Stifte 16 gleichzeitig
nach oben und somit aus dem schlitzartigen Wickelraum 10 herausbewegt werden.
Bemerkenswert dabei ist, daß der Preßluftstrom gut den schlitzartigen Wickelraum 10 zwischen den
Außenflächen 28 und 30 der Leitungshalter 25 und 29 überbrücken, kann. Der Wickeldraht wird dabei also
nicht in seinem Gang gehindert. Auf diese Weise ist eine Wickelvorrichtung erhalten worden, bei Jer die
einzuführenden Stifte an einer Seite der vom Wickeldraht zu durchlaufenden Fläche angeordnet sind und die
Bedienungseinrichtung für diese Stifte an der anderen Seite dieser Fläche lieg;.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch;Vorrichtung zum Wickeln sattelförmiger Ablenkspulen für Bildwiedergaberöhren, bei der die Windungen der Spule auf eine Anzahl elektrisch miteinander in Serie geschalteter, für einen Teil ihrer Länge durch offene Räume voneinander getrennter Abschnitte verteilt sind, und die mindestens eine zwei Teile enthaltende Wickellehre aufweist, wobei diese Teile einen Raum begrenzen, dessen Form der ι ο der zu wickelnden Spule entspricht, wobei die Wickellehre in der Richtung entlang einer Anzahl von Arbeitspositionen bewegbar ist, mit mindestens einer Wickelposition mit mindestens einem Wickelarm für das Wickeln eines Drahtes in der is Wickellehre, und wobei der erste Teil der Wickellehre eine Anzahl von Stiften aufweist, die bewegbar sind und über jeweilige öffnungen in der Wickellehre in den Wickelraum hineingeführt werden können und derart angeordnet sind, daß sie dabei quer durch den Wickdwum ragen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Stifte (JS) einen Kolben (15) aufweist, der in einem geschlossenen Zylinder (14) bewegbar angeordnet ist, wobei bei jedem der Zylinder (14) der Raum (20) an der dem Wickelraum (10) abgewandten Seite des Kolbens (15) über eine Leitung (21) an eine Einzelleitung (24) in einem ersten Leitungshalter (25) und bei jedem der Zylinder (14) der andere Raum (22) über eine Leitung (23,26) an eine gemeinsame Leitung (27) im ersten Leitungshalter (25) angeschlossen ist, wobei alle Leitunger (24,27) im ersten Leitungshalter (25) auf eine gemeinsame Außenfläche (28) münden, daß an der Stelle der Wickelposition (I) ein zweiter Leitungshalter (29) angeordnet ist, der an der anderen Seite der vom Wickeldraht durchlaufenden Räche liegt als der erste Leitungshalter (25), und eine Anzahl von Einzelleitungen (24') entsprechend den Einzelleitungen (24) des ersten Leitungshalters (25) aufweist, die ebenfalls auf einer gemeinsamen Außenfläche (30) münden, wobei die beiden Leitungshalter (25; 29) derart angeordnet sind, daß in der Wickelposition (t) die beiden Außenflächen (28; 30) mit ihren entsprechenden Mündungen der Einzelleitungen (24, 24') sich in einem Abstand «5 nahezu gleich der Dicke des Drahtes gegenüberliegen, daß weiterhin die Einzelleitungen (24') des zweiten Leitungshalters (29) über eine Regeleinrichtung (32) an eine Preßluftquelle (33) anschließbar sind, um die Stifte (16) in den Wickelraum (10) so einzuführen, und daß in einer weiteren Arbeitsposition (III) die Mündungen der gemeinsamen Leitung (27) des ersten Leitungshalters (25) der Mündung einer ebenfalls über eine Regeleinrichtung (32) mit einer Preßluftquelle (33) verbindbaren Leitung (26') gegenüberliegt, um die Stifte (16) aus dem Wickelraum (10) herauszubewegen.60Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wickeln sattelförmiger Ablenkspulen für Bildwiedergaberöhren, bei der die Windungen der Spule auf eine Anzahl elektrisch miteinander in Serie geschalteter, für einen Teil ihrer Länge durch offene Räume voneinander getrennter Abschnitte verteilt sind, und die mindestens eine zwei Teile enthaltende Wickellehre aufweist, wobei65 diese Teile einen Raum begrenzen, dessen Form der der zu wickelnden Spule entspricht, wobei die Wickellehre in der Richtung entlang einer Anzahl von Arbeitspositionen bewegbar ist, mit mindestens einer Wickelposition mit mindestens einem Wickelarm für das Wickeln eines Drahtes in der Wickellehre, und wobei der ers*e Teil der Wickellehre eine Anzahl von Stiften aufweist, die bewegbar sind und über jeweilige öffnungen in der Wickellehre in den Wickelraum hineingeführt werden können und derart angeordnet sind, daß sie dabei quer durch den Wickelraum ragen.Eine derartige Vorrichtung zum Wickeln sattelförmiger Ablenkspulen für Bildwiedergaberöhren, bei der die Windungen auf eine Anzahl elektrisch miteinander in Serie geschalteter Abschnitte verteilt sind, die über einen Teil ihrer Länge voneinander getrennt sind, ist in den DE-OS 21 55 213 und 21 09 439 beschrieben. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird die Trennung zwischen den Abschnitten nach dem Wickeln eines ersten Abschnittes dadurch erhalten, daß an mindestens einer Stelle ein ungefähr senkrecht auf der Ebene der Windungen stehender Stift in den Wickelraum gebracht wird. Der folgende Abschnitt wird danach um diese eingeführten Stifte gewickelt. Das Anordnen der Stifte und das Steuern des Einführungszeitpunktes der Stifte ist in den erwähnten DE-OS nicht näher angegeben.Die Wickellehre befindet sich in der Praxis meist auf einem Karussell, das uie Lehre entlang einer Anzahl von Arbeitspositionen führt. Der Teil der Lehre, der zum Herausnehmen der gewickelten Spule entfernt werden kann, eignet sich am besten zum Tragen der Stifte. Dieser Teil befindet sich jedoch an der Rotationsachse der dem Karussell abgewandten Seite der Ebene, durch die der Wickeldraht beim Wickeln läuft Dies bedeutet, daß eine feste Verbindung zwischen einer im Karussell angeordneten Betätigungsvorrichtung und den Stiften ein Hindernis für den Wickeldraht bedeuten würde.Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der die Stifte betätigt werden, ohne den Wickeldraht beim Wickeln der Spulen» hindern.Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung eingangs erwähnter Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jeder der Stifte einen Kolben aufweist, der in einem geschlossenen Zylinder bewegbar angeordnet ist, wobei bei jedem der Zylinder der Raum an der dem Wickelraum abgewandten Seite des Kolbens über eine Leitung an eine Einzelleitung in einem ersten Leitungshalter und bei jedem der Zylinder der andere Raum über eine Leitung an eine gemeinsame Leitung im ersten Leitungshalter angeschlossen ist, wobei alle Leitungen im ersten Leitungshalter auf eine gemeinsame Außenfläche münden, daß an der Stelle der Wickelposition (I) eir zweiter Leitungshalter angeordnet ist, der an der anderen Seite der vom Wickeldraht durchlaufenden Fläche liegt als der erste Leitungshalter, und eine Anzahl von Einzelleitungen entsprechend den Einzelleitungen des ersten Leitungshalters aufweist, die ebenfalls auf einer gemeinsamen Außenfläche münden, wobei die beiden Leitungshalter derart angeordnet sind, daß in der Wickelposition (I) die beiden Außenflächen mit ihren entsprechenden Mündungen der Einzelleitungen sich in einem Abstand nahezu gleich der Dicke des Drahtes gegenüberliegen, daß weiterhin die Einzelleitungen des zweiten Leitungshalters über eine Regeleinrichtung an eine Preßluftquelle anschließbar sind, um die Stifte in den Wickelraum einzuführen, und daß in einer weiteren Arbeitsposition (III) die Mündungen der gemeinsamen Leitung des ersten Leitungshalters der Mündung eine·-
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| DE2553882C2 true DE2553882C2 (de) | 1983-06-16 |
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