DE2600538C3 - 1 -Methyl-2-nitroimidazolderivate und deren Verwendung - Google Patents
1 -Methyl-2-nitroimidazolderivate und deren VerwendungInfo
- Publication number
- DE2600538C3 DE2600538C3 DE2600538A DE2600538A DE2600538C3 DE 2600538 C3 DE2600538 C3 DE 2600538C3 DE 2600538 A DE2600538 A DE 2600538A DE 2600538 A DE2600538 A DE 2600538A DE 2600538 C3 DE2600538 C3 DE 2600538C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- compound
- methyl
- compounds
- formula
- nitroimidazole
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C255/00—Carboxylic acid nitriles
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61P—SPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
- A61P33/00—Antiparasitic agents
- A61P33/02—Antiprotozoals, e.g. for leishmaniasis, trichomoniasis, toxoplasmosis
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D233/00—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
- C07D233/54—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
- C07D233/66—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
- C07D233/88—Nitrogen atoms, e.g. allantoin
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D233/00—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
- C07D233/54—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
- C07D233/66—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
- C07D233/91—Nitro radicals
Landscapes
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Tropical Medicine & Parasitology (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
NO1
CH3
CH3
durch eine Methoxy- oder Hydroxyalkylgruppe substituiert sind, wobei der Methoxy- bzw. Hydroxyrest an ein
tertiäres, direkt mit dem Imidazolkern verbundenes Kohlenstoffatom gebunden ist Beispielsweise werden
alkylsubstituierte 2-Nitroimidazole in den US-PS 34 20 842 und 3449 967 beschrieben; aus letzterer
Patentschrift ist außerdem das S-Isopropyl-l-methyl-2-nitroimidazol bekannt In der ZA-PS 4 723 wird u. a. das
5-Hydroxymethyl-l -methyl-2-nitroimidazoI genannt,
worin das Kohlenstoffatom, das die Hydroxygruppe trägt, ein primäres Kohlenstoffatom ist während in der
BE-PS 7 41 692 eine allgemeine Klasse von Verbindungen genannt wird, die durch folgende Formel dargestellt
wird
worin R ein Wasserstoffatom oder die Methylgruppe bedeutet
2. 5-[(l-Hydroxy-1 -methyl)ethyl]-1 -methyl-2-nitroimidazol.
3. Verwendung der Verbindungen gemäß Anspruch ! bei der Bekämpfung von Trichomonas
vaginalis.
Die Erfindung betrifft die in den Patentansprüchen wiedergegebenen Gegenstände.
Von der allgemeinen Formel I sind umfaßt das 5-[O -Hydroxy-1 -methyl)ethyl]-1 -methyl-2-nitroimidazol der Formel la
HO-C —
CH3
CH,
und das 5-[(l-Hydroxy-1-methyl)ethyl]-l-methyl-2-nitroimidazol der Formel Ib
CH,
CHjO-C —
CH3
N
CH,
Die erfindungsgemäBen Verbindungen sind außergewöhnliche antibakterielle Wirkstoffe.
Die 2-Nitroimidazole sind eine Klasse von Verbindungen, über die umfassende Untersuchungen angestellt
wurden und noch werden, u. a. unter pharmakologischen Gesichtspunkten, insbesondere im Hinblick auf ihre
bemerkenswerte Wirkung gegen eine experimentelle Infektion durch Trichomonas vaginalis [vgl. J. Med.
Chem., Bd. 12, S. 775 (1969)}
Bislang wurden keine konkreten Beispiele von 2-Nitroimidazolen aufgezeigt, die in der 5-Stellung
worin die Substituenten Ri und R2 derart definiert sind,
daß wenn einer von ihnen eine niedere Alkylgruppe ist der andere eine Hydroxy-nied-alkylgruppe ist
Obgleich die erfindungsgemäße Verbindung Ia foimell von der vorstehenden allgemeinen Formel
umfaßt ist sind jedoch in der genannten BE-PS nur Verbindungen explizit genannt bei denen die Hydroxynied.-alkylgruppe die 2-Hydroxyethyl- oder 2-Hydroxypropylgruppe, d. h. nur primäre oder sekundäre
Alkohole.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen besitzen interessante antibakterielle Eigenschaften, die durch die
üblichen in vitro-Tests deutlich gemacht werden können. Sie besitzen jedoch auch eine außergewöhnli-
.JnJQ1 /|a>
ehe in vivo-Wirkung gegen die experimentelle Infektion
2 40 von Mäusen, hervorgerufen durch Trichomonas vagina
lis, ein Protozoon, das für Jucken und andere schmerzhafte und unangenehme Krankheiten des
Vaginaltraktes verantwortlich ist.
Diese Wirksamkeit, ausgedrückt als ED50, beträgt im
Falle der Verbindung la 23 mg/kg (Mäuse, oral). Sie ist
mit einer sehr geringen Toxizität, ausgedrückt als LD50,
gekoppelt, welche [ermittelt nach der Methode von L i c h t f i e I d und W i I c ο χ ο η, Journ. Pharm. Exp.
Ther, Bd. 96, S. 99 (1949)] im Falle der Verbindung la
730 mg/kg (Mäuse, oral) beträgt.
"NO2 j|j,j der therapeutisch«; Index (im folgenden als »TI«
bezeichnet) 317 und somit wesentlich höher als derjenige der besten bekannten 2-Nitroimidazole.
Beispielsweise hat das 5-Isopropyl-l-methyl-2-nitroimidazol, das in der US-PS 34 99 967 beschrieben und darin
als eines der besten in vivo gegen Trichomonas vaginalis wirksamen 2-Nitroimidazole bezeichnet wird, einen
therapeutischen Index von nur 102.
Die pharmakologischen Ergebnisse, die durch Untersuchung der Antitrichomonaswirksamkeit in vivo der
erfindungsgemäßen Verbindung la erzielt wurden, sind völlig überraschend. Diese Ergebnisse sind im wesentlichen der speziellen (l-Hydroxy-l-methyl)ethylgruppe
ei zuzuschreiben, die in der 5-Stellung des Imidazolrings
vorliegt, wobei in dieser Gruppe der Hydroxylrest an ein tertiäres Kohlenstoffatom gebunden ist, das
seinerseits direkt mit dem heterocyclischen Ring
verbunden ist. Die überraschende Auswirkung der vorstehenden Struktur auf den therapeutischen Index,
wird durch folgende Vergleichsversuche verdeutlicht.
1) Es wurden die Anti-Trichomonas-Wirksamkeiten
in vivo und die therapeutischen Indices (TI) der erfindungsgemäßen Verbindung der Formel lainachstehend
als »Verbindung A« bezeichnet) mit vier bekannten 5-Hydroxyalkyl-2-nitroimidazolen verglichen.
In diesen vier Verbindungen ist die Hydroxygruppe an ein primäres oder sekundäres Kohlenstoffatom
gebunden, das nicht unbedingt an den Imidazokern gebunden sein muß. Die nachstehend wiedergegebenen
Ergebnisse zeigen, daß Verbindung A mit ihrer besonderen Gruppierung in der 5-Stellung die weitaus
größte in vivo-Wirksamkeit und den besten therapeutischen Index besitzt:
ED50 (mg/kg)
oral, Mäuse
LD,0 (mg/kg)
oral, Mäuse
TI
B. HO — CH,
CH3
-NO2
14,1
350
24.8
C. HO-CH2-CH2-
N
i
CH3
i
CH3
-NO2
35
1500
43
D. CH3-CH-CH2-OH
CH3
17
670
39,4
E. HOCH2-CH
CH3
N
CH3
CH3
NO2
20
776
38,8
Verbindung A
2,3
730
317
Die Verbindungen B) bis E) sind Vergleichsverbindungen, und zwar wurden B) in der ZA-PS 4 723, und C)
sowie D) in der BE-PS 7 41 692 beschrieben; während E) von der in der BE-PS 7 41 692 angegebenen allgemeinen
Formel umfaßt ist.
Besonders bemerkenswert ist der durch die chemische Struktur bewirkte Unterschied zwischen den
therapeutischen Indices bei den Verbindungen A und B; bei beiden befindet sich die Hydroxygruppe an einem
Kohlenstoffatom, das direkt mit dem Imidazolkern verbunden ist, jedoch ist bei der Verbindung B das die
Hydroxygruppe tragende Kohlenstoffatom ein primäres.
2) Folgende Versuche zeigen die (positiven oder negativen) Unterschiede ΔΎ\ der therapeutischen
Indizes zwischen einigen bekannten 5-Alkyl-2-nitroimidazolen und den entsprechenden 5-Hydroxyalkyl-2-nitroimidazolen
einschließlich der erfindungsgemäßen Verbindung A. Alle Verbindungen wurden auf ihre in
vivo-Wirksamkeit gegen Trichomonas vaginalis getestet.
Die Ergebnisse für die ersten vier Paare von Verbindungen in nachstehender Tabelle zeigen, daß der
therapeutische Index der bekannten 5-Hydroxy-alkyl-2-nitroimidazole,
entweder schlechter oder im wesentlichen der gleiche ist wie derjenige der entsprechenden
Alkylverbindungen. Das bedeutet, daß beim letzten Stoffpaar, d. h. Verbindung K und Verbindung A (die
erfindungsgemäße Verbindung la) ein genauso unwesentlicher oder ungünstiger Unterschied des therapeutischen
Indexes zu erwarten war. Im Gegensatz dazu br, wurde für die Verbindung A ein äußerst günstiger,
unvorhersehbarer Unterschied dieses Parameters beobachtet.
Tabelle Il (Fortsetzung)
ED50 (mg/kg)
oral, Mäuse
LD50 (mg/kg)
oral, Mäuse
-N
F. CH3-!1
NO2
N CH3 10,5
246
G. CH3-CH2-I >-N02
N
CH3 9,8
372
H. CH3CH2CH2
N CH3
560
21,6
CH,
K. CH
/
CH3
CH3
-N
IL
N CH3
NO2
265
102
CH3
CH3
-N
'ν'
CH3
-NO2
265
102
ED30 (mg/kg)
oral. Mäuse
LDi0 (mg/kg)
oral, Mäuse
TI Λ TI
-N
B. HOCH2 -A y—NO2
14.1
350
24,8 +5,4
C. HOCH2CH,
CH.
NO,
35
1500
43 +5
l-'ortset/iiiij!
Verbindung
D. CH1CH CII,
Oll
■Ν
< H,
[. N
CH '; NO,
IKKII,
I·..
I·..
(II,
(II,
Λ. HOC I' NO,
CH,
CU,
ED5n (mgkg)
oral, Mäuse
oral, Mäuse
LD50 (mg kg)
oral, Mäuse
oral, Mäuse
670
TI
39.4
ITI
f I 7,8
776
730
317 (215
Die Verbindungen l·" bis K sind in der IJS PS
34 99 967 beschrieben. Bezüglich Verbindungen B bis F-;
siehe Fußnote zu Tabelle I.
Λ TI ist der Unterschied zwischen dem therapeutischen
Index der 5-Hydroxyalkyl- und 5-Alkylverbindungen.
3) In diesem dritten Versuch wurde ermittelt, wie die
.Substituierung von zwei Wasserstoffatomen durch zwei Methylrestc in 5-Stellung in der Verbindung F-" der
F'ormcl
NO,
CH,
sich im Vergleich zur Substituicrung von zwei Wasserstoffatomen durch zwei Methylrestc in Verbindung
B der F'ormel
Die Veioindiingen wurden hinsichtlich ihrer Anti-Tri
chomonas- Wirkungen in vivo untersucht.
Die Substituicrung in Verbindung F-' ergibt Verbin
in dung K der f-'ormel
CH,
CH
cn.,
■— N
)■
N
CH,
CH,
NO,
HOC I
NO,
auf den therapeutischen Index auswirkt. Tabelle III
während die Substituierung in Verbindung B Verbin dung A. nämlich die erfindungsgemäße Verbindung I;
ergibt. Die erzielten Ergebnisse, die in nachstehende Tabelle III zusammengefaßt sind, bestätigen weiterhii
die wichtige Rolle, die die Gruppierung in 5-Stellung ii Verbindung A spielt, und die Tatsache, daß diese zi
ausgezeichneten und unerwarteten therapeutischei Ergebnissen führt. Bei Betrachtung des Unterschied
des therapeutischen Index zwischen Verbindung F um Verbindung K hätte man ohne weiteres annehmei
müssen, daß etwa der gleiche Unterschied zwiscnei Verbindung B und Verbindung A auftreten würde
Jedoch war in letzterem Fall ganz im Gegenteil dei therapeutische Index wesentlich günstiger als zi
erwarten war.
Verbindung
ED50 (mg/kg)
oral, Mäuse
oral, Mäuse
LD50 (mg/leg)
oral. Mäuse
oral. Mäuse
TI
ί . CIl, -: ,--NvO,
n'
CH,
10.5
23.4
•'orlscl/imii
Verbindung
KD5n (mg/kg)
oral, Mäuse
oral, Mäuse
1.D5n (mg/kg)
oral, Mäuse
oral, Mäuse
Tl
- N
H. ^ OCII, |; ' NO,
H. ^ OCII, |; ' NO,
ν'
πι,
I ahcllc III [I οιtscl/unu)
14.1
350
24.8
Verbindung
IiD5n (mg kg)
oral, Mäuse
oral, Mäuse
1.D5n (mg. kg)
oral. Mäuse
oral. Mäuse
I ΓΙ
CM,
K. C
CII,
(II,
NO,
CH,
nV N
Λ. HO C Ί .- NO,
CII,
11)2 78.ii
730
292.2
In Tabelle IM bedeutet /ITI den Unterschied
zwischen den therapeutischen Indices der Verbindungen K und A und der Verbindungen F und B.
Ks wurden ferner Versuche durchgeführt, durch welche die Wirksamkeit der beiden erfindungsgemäßen
Verbindungen der Formel la und Ib und von Metronidazol sowie von Nimorazol als Vergleichssubstanzen
gegen Trichomonas vaginalis ermittelt wurden. Die Ergebnisse sind in folgender Tabelle IV wiedergegeben:
Verbindung
KDsii gegen
Trichomnnus vag. (mg/kg),
subkutan
5-[(l -Hydroxy-1 -methyljethyll- 1,65
l-methyl-2-nitroimidazol (Verb, la)
5-[(l-Methoxy-l-methyl)ethyl]- 2,00
l-methyl-2-nitroimidazol (Verb. Ib)
1 -(2-Hydroxyethyl)-2-methyl- 5,77
5-nitroimidazol (Metronidazol;
Vergleich)
l-(2-Morpholinethyl)-5-nitro- 37,9
imidazol (Nimorazol; Vergleich)
Diese Versuchsergebnisse zeigen nicht nur die wirkungsmäßige sondern auch die therapeutische
Überlegenheit der beiden beanspruchten Verbindungen, wenn man berücksichtigt, daß man im vorliegenden Fall
ausnahmsweise allein auf die FD ,„Werte abstellen darf,
da sowohl die erfindungsgemäßen als auch die Vergleichsverbindungeri ein Lind derselben Substanz
klasse (Nitroimida/ole) angehören, die sich bekanntlich
durch eine solch geringe Toxi/ität auszeichnet, daß sie
vernachlässigt werden kann, weil die therapeutischen
Dosen weitaus geringer als die toxischen Dosen sind.
Eine therapeutische Überlegenheit der .beiden erfindungsgemäßen
Verbindungen gegenüber dem aus der DE-OS 23 30 279 bekannten l-Methyl-2-(2'-pyridylihiomcthyl)-5-nitroimidazol
erscheint hinreichend glaubhaft, wenn man sich die vorstehenden Ergebnisse und
ferner die aus Tabelle I auf Seite 6 dieser DE-OS ableitbare Tatsache vor Augen hält, daß vorgenannte
bekannte Verbindung (gegenüber Trichomonas foetus) zwar mehr als doppelt, jedoch auf keinen Fall dreifach
so wirksam wie Metronidazol ist. Ausweislich vorgenannter Tabelle führte nämlich eine zweimalige Dosis
der bekannten Verbindung zu je 12,5 mg/kg bei allen 4
Versuchstieren zu einer Erregerdichte 0, während eine zweimalige Dosis von Metronidazol zu je 25 mg/kg nur
bei einem Tier zur Erregerdichte 0 führte, im Falle von jeweils 50 mg/kg jedoch ebenfalls bei allen Tieren.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können auf verschiedenen Wegen verabreicht werden, beispielsweise
oral, subkutan oder topisch. Zur oralen Verabreichung werden sie als Tabletten, dispergierbare Pulver,
Kapseln, Sirups oder Lösungen formuliert. Tabletten können den Wirkstoff mit üblichen pharmazeutisch
verträglichen Trägerstoffen vermischt enthalten, bei-
spielsweise mit inerten Verdünnungsmitteln, wie Caleiumcarbonat,
Natriumcarbonat, Lactose und Kalk, Granulierungs- und Sprengmitteln, wie beispielsweise
Stärke, Alginsäure und Natriumcarboxymethylcellulose, Bindemitteln, wie beispielsweise Stärke, Gelatine,
Gummi arabicum und Polyvinylpyrrolidon, und Gleitmitlein, wie beispielsweise Magnesiumstearat. Stearinsäure
und Talg.
Sirups und Lönangen werden auf bekannte Art
formuliert. Zusammen mit dem Wirkstoff können sie Suspendiermittel enthalten, wie beispielsweise Methylccllulosc,
Hydroxycthylcelliilosc, Traganth und Natritmiiilginat,
Netzmittel, wie beispielsweise Lecithin,
Polyoxy et hy lens tea rate und Polyoxy et hy lcnsorbi tan monooleat
und die üblichen Konservierungs-. Süßungs- und Puffermittel.
L:ine Kapsel oder Tablette kann den Wirkstoff allein
oder vermischt mit einem inerten festen Verdünnungsmittel,
wie beispielsweise C'iilciumcarbonat, C'alciumphosphat
und Kaolin, enthalten.
Zur topischen Verabreichung können die Wirkstoffe der Formeln la und Ib in Salben oder Vaginaleinlagen
eingearbeitet werden.
Die für die Bekämpfung der Infektion durch Trichomonas vaginalis wirksame Dosierung der Verbindungen
der Formeln la und Ib schwankt in sehr weiten Grenzen. Die besten Ergebnisse werden im allgemeinen
erzielt, wenn die erfindungsgemäßen Verbindungen einmal täglich in einer Dosis von etwa 35 bis etwa
100 mg verabreicht werden, und zwar 10 Tage oder langer, je nach Schwere der Infektion. Die für diesen
Zweck brauchbaren Dosierungsformen enthalten im allgemeinen etwa 35 bis 1000 mg des Wirkstoffs im
Gemisch mit einem festen oder flüssigen pharmazeutisch verträglichen Träger oder Verdünnungsmittel.
Die erfindungsgumäßen Verbindungen lassen sich
durch ein Mehrstufenverfahren, das durch nachstehendes Schema wiedergegeben wird, herstellen:
Stufe Λ
CH,
(H1O C' (IK)
(H1O C' (IK)
CH,
CH1NII, McCN
CII, CN
ι
Stufe H CII,O C CII
Stufe H CII,O C CII
CH, NlICH,
(III)
(III)
CII, CN
CH1O C CH
CH1O C CH
CW, NIICH,
Uli)
Uli)
Mc Alkalinict.
I, Pd Nil,CN
CII,
CII,
(IV)
CII,O C " ■ NII,
CW,
cn,
Stufe C CH1O C
en,
(IV)
Mc Alkalimclal
NH,
cn,
HHI4 McNO, t Cu
cn,
HO C
ι lh]
ι lh]
N
CH,
CH,
(la)
NO,
Gemäß Stufe A) des vorstehenden .Schemas wird t
Moläquivalent der Verbindung der Formel II, die ihrerseits aus Isobuiyraldehyd gemäß US-PS 3b 52 579
herstellbar ist, bei einer Temperatur von etwa 5"C mit etwa 2 bis 3 Moläquivalenten Methylamin in Gegenwart
von Wasser als Reaktionslösungsmittel umgesetzt und dann nach etwa einstündigem Rühren bei der gleichen
Temperatur mit I Moläquivalent eines Alkalimetallcyanids,
z. B. Kaliumcyanid, versezt. Das Rühren wird etwa 2 weitere Stunden fortgesetzt, während die
Temperatur auf IO bis etwa 15°C gehalten wird, obgleich dieser Bereich in keiner Weise kritisch ist. Das
Reaktionsgemisch wird schließlich nach bekannten Verfahren aufgearbeitet, wobei die Verbindung der
Formel III, nämlich 3-Methoxy-3-methyl-2-methy'amino-butyronitril,
als ölige Substanz erhalten wird. Diese Verbindung wird in einem stark sauren Medium bei
Raumtemperatur und Atmosphärendruck gemäß dem ersten Teil von Stufe B) katalytisch hydriert. Unter den
üblicherweise verwendeten Hydrierungskatalysatoren ist 10% Pailadium-auf-Kohle der am meisten bevorzugte,
während konzentrierte Salzsäur·.- zweckmäßigerweise als der saure Reaktionspartner verwendet wird. Die
Hydrierung wird durchgeführt, bis ein Moläquivalent Wasserstoff verbraucht worden ist, wonach der
Reaktionslösung nach Abfiltrieren des Katalysators und Einstellen des pH-Wertes des Reaktionsmediums auf
etwa 4,5 bis 5 ein schwach molarer Überschuß Cyanamid zugesetzt wird, wonach etwa 2 Stunden lang
a..if etwa 30 bis etwa 600C erwärmt wird.
Das Reaktionsgemisch wird nach bekannten Verfahren aufgearbeitet, wobei man einen rohen öligen
Rückstand erhall, der als solcher für die nachfolgende Stuff C) verwendet wird. Dieser rohe Rückstand besteht
im wesentlichen aus der Verbindung der Formel IV, nämlich 2-Amino-5-[( 1 -methoxy-1 -nicthyl)-cthyl]-1 methylimidazol,
als dessen Säureadditionssalz, z. B. Hydrochlorid. wenn Salzsäure als saurer Reaktionspartner
verwendet wurde, und aus Verunreinigungen, die absolut keinen Einfluß auf den günstigen Verlauf der
anschließenden Stufe haben. Jedoch kann die Verbindung der Formel IV gegebenenfalls dadurch identifiziert
werden, daß man sie in ein geeignetes Derivat, beispielsweise ein inneres Salz mit Picrin, Trinilrobcn-/o-
oder Styphninsäure, überführt.
Die Verbindung der Formel IV wird schließlich in die
Endverbindung der Formel la im wesentlichen nach is dem gleichen Verfahren, wie es in der GBPS Il 14 154
beschrieben wird, überführt. Dieses Verfahren besteht H;iriii dall man /iirru das vrirstnhondr ?-Aminnimiflavnl
der Fo.mel IV mit einem Alkalimetallnitrit in konzentrier»
. Fluoborsäure diazotiert und dann das erhaltene Diazodcrivat mit einem Alkalimctallnitrit in einem
wäßrigen Medium in Gegenwart von Kupfcrpulver als Katalysator in Kontakt bringt. Die Reaktion wird
vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen etwa - 20 und etwa - 10°C durchgeführt und ist in etwa 4 Stunden
beendet. Das Gemisch wird dann nach üblichen Methoden zur Gewinnung eines Produktes aus einem
Reaktionsmedium aufgearbeitet. Diese Methoden umfassen Extraktionen mit organischen Lösungsmitteln.
Reinigung durch Säulenchromatographic und Unikri- «>
stallisierung aus geeigneten Lösungsmitteln oder Lösungsmittelsystemcn, wodurch die Verbindung der
Formel la in reiner Form gewonnen wird.
Es wurde beobachtet, daß die Spaltung der Ätherfunktion unvollständig sein kann und somit zusammen j>
mit der Verbindung der Formel la auch eine kleine Menge der Verbindung Ib
CH-CH1O C-Js
CH3
NO,
(Ib)
entstehen kann, nämlich 5-[(l-Mcihoxy-l-methyl)ethyl]-l-melhyl-2-nitroimidazol.
das gcwünschtcnfalls durch Säurehydrolyse in die Verbindung la übergeführt
werden kann.
5-[( 1 -Hydroxy-1 -methy!)ethyl]-1 -methyl-2-nitroimidazol
A) 149.7 g (1,465 Mol) «-Methoxyisobutyraldehyd (Kp. = 95 bis 100°C) wurden tropfenweise einer Lösung
von 65 g Natriummetabisulfit in 150 ml Wasser bei einer
Temperatur zwischen —2 und 00C zugesetzt. Das dabei
entstehende Gemisch wurde 1 Stunde lang gerührt und anschließend mit 314 ml einer wäßrigen Lösung, die 35
Gew.-% Methylamin (3,25 Mol) enthielt, versetzt. Während der ZugaDe der wäßrigen Lösung von
Methylamin stieg die Temperatur und wurde auf etwa 5° C durch Zirkulieren von kaltem Wasser gehalten.
Nach etwa lstündigem Rühren bei dieser Temperatur wurden 943 g (1,46 Mol) Kaliumcyanid in kleinen
Portionen zugesetzt, das dabei entstehende Gemisch weiter unter etwa lstündigem Rühren bei 10 bis 150C
gehalten und der sich bildende Feststoff anschließend abfiltriert. Das wäßrige Filtrat wurde wiederholte Male
mit Diethylether extrahiert, dann wurden die organischen Extrakte gesammelt und über Natriumsulfat
getrocknet. Nach Verdampfen des Lösungsmittels wurde der erhaltene Rückstand durch Destillation unter
vermindertem Druck gereinigt, wobei man 118 g S-Methoxy-S-methyl^-methylamino-butyronitril erhielt,
Siedepunkt 98 bis IOI°C/2Omin Hg. Das Hydrochlorid
schmilzt bei 198 bis 200°C(aus Isopropanol).
B) 25,3 g (0,178 Mol) der gemäß A) hergcstcll'cn Verbindung wurden in einem geschlossenen System bei
Raumtemperatur und Atmosphärendruck in Gegenwart von 380 ml ! N-Salzsäure und 3 g 10% Palladium-auf-Kohlc
katalytisch hydriert. Die Hydrierung wurde ctwii
stoff wurde während dieser Zeit verbraucht) und dann
der Katalysator abfiltriert, der pH-Wert der Lösung auf etwa 4,6 mit Hilfe von 10%igem wäßrigem Natriumhydroxid
eingestellt, und anschließend wurden 11,5 g (0,274 Mol)Cyanamid zugesetzt. Das dabei entstehende
Gemisch wurde 2 Stunden lang auf etwa 60°C unter heftigem Rühren erhitzt, dann zur Trockne eingedampft
und der erhaltene Rückstand zuerst mit heißem Diethylether und dann mit kaltem absolutem Ethanol
extrahiert. Die Etherphase wurde verworfen. Nach Eindampfen des Äthanols in Vakuum wurden 35 g eines
öligen Produktes gewonnen, das im wesentlichen aus der Verbindung der Formel IV bestand, nämlich
2-Ami no-5-[(l-met hoxy-1-met hy l)ä thy I]-I-methylimidazol
als Hydrochlorid. Diese Verbindung wurde als ' solche für die nachfolgende Stufe verwendet. Das Picrat
der Verbindung der Formel IV sintert bei 169 bit 170°C und schmilzt bei 198 bis 200°C.
C) 35 g der nach B) hergestellten Verbindung wurde in 75 ml Wasser gelöst und anschließend mit 120 ml
40%iger wäßriger Kiuoborsäure versetzt. Das Gemisch wurde auf -200C gekühlt und anschließend mit einer
Lösung von 10 g Natriumhydrid in 40 ml Wasser langsam während 15 Minuten unter Rühren versetzt.
Nach 15minütigcm Stehen bei -10°Cbis -20"C wurde
die Flüssigkeit in ein Gemisch aus 29 g Kupfcrpulver. 95,2 g Natriumnitrit und 1400 ml Wasser unter heftigem
Rühren, das 1.5 Stunden fortgesetzt wurde, gegossen.
Während dieser Phase wurde Slickstoffgas in die Reaktionslösung eingcblascn. Nach dem Filtrieren
wurde der pH-Wert mit lO'Vuiger Salzsäure auf 5
eingestellt, das Einblasen von Stickstoff wurde weitere 30 Minuten forlgesetzt, und dann wurde die Lösung mit
Äthylacetat extrahiert. Die organischen Extrakte wurden mit 10°/oigem wäßrigem Natriumbicarbonat
und anschließend mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Verdampfen des
Lösungsmittels erhielt man einen Rückstand, der zuerst aus Benzol kristallisiert und dann durch Säulenchromatographie
gereinigt wurde. Man gewann 5,9 g der im Titel dieses Beispiels genannten Verbindung. Schmelzpunkil60bisl62°C.
Die Benzolmutterlaugen wurden zur Trockne eingeengt und der erhaltene Rückstand durch Silicagel
unter Verwendung von Benzol, das 5% Ethylacetat enthielt (V/V), Chromatographien. Die erhaltenen
Fraktionen wurden mit Hiife von Dünnschichichromatographie an Silicagel untersucht. Die Fraktionen mit
einem Rr-Wert von 0,70 wurden gesammelt, das Lösungsmittel verdampft und der Rückstand aus
Diethyleiher/Leichtbenzin umkristallisiert. Ausbeute
0,6 g der Verbindung der Formel Ib, nämlich 5-[(l-
Methoxy-l-methyl)ethyl]-l-methyl-2-nitroimidazol,
Schmelzpunkt 120 bis 121"C. Die Fraktionen mit einem R,-Wert von 0,43 wurden gesammelt, das Lösungsmittel verdampft und der Rückstand aus Benzol umkristallisiert. Ausbeute 2,03 g der im Titel dieses Beispiels genannten Verbindung, Schmelzpunkt 160 bis 162°C. Die erhaltenen 0,6 g der Verbindung der Formel V wurden 60 ml einer 1 N-HCI zugesetzt und das dabei entstehende Gemisch bei etwa 800C so lange erhitzt, bis sich alles gelöst hatte. Nach lOminütigem Rühren wurde das Lösungsmittel im Vakuum verdampft und ein Feststoff gewonnen, der aus Benzol umkristallisiert wurde. Ausbeute 0,350 g der Titelverbindung, Schmelzpunkt 163 bis 162° C.
Schmelzpunkt 120 bis 121"C. Die Fraktionen mit einem R,-Wert von 0,43 wurden gesammelt, das Lösungsmittel verdampft und der Rückstand aus Benzol umkristallisiert. Ausbeute 2,03 g der im Titel dieses Beispiels genannten Verbindung, Schmelzpunkt 160 bis 162°C. Die erhaltenen 0,6 g der Verbindung der Formel V wurden 60 ml einer 1 N-HCI zugesetzt und das dabei entstehende Gemisch bei etwa 800C so lange erhitzt, bis sich alles gelöst hatte. Nach lOminütigem Rühren wurde das Lösungsmittel im Vakuum verdampft und ein Feststoff gewonnen, der aus Benzol umkristallisiert wurde. Ausbeute 0,350 g der Titelverbindung, Schmelzpunkt 163 bis 162° C.
Eine Kapsel wurde hergestellt aus
5-[( I-Hydroxy-1-methyl)ethyl]-1-methyl-
2-nitroimidazol 50 mg
Lactose 120 mg
Magnesiumstearat 10 mg
Beispiel 3
Eine Vaginaleinlage wurde hergestellt aus
Eine Vaginaleinlage wurde hergestellt aus
5-[( 1 -Hydroxy-1 -methyl)ethyl]-1 -meihyl-2-iiitroimidazol
100 ιτ
HalbsynthetischeGlyceridead 2 g
in Beisρiel 4
Eine 1 %ige Salbe wurde hergestellt aus
5-[( 1 -Hydroxy-1 -methyl)ethyl]-1 -methyl-
(- 2-nitroimidazol 1 g
Cetostearylalkohol 7 g
Vaseline 12 g
Vaselinöl 10 g Teilweise mit Fettsäure verestertes PoIy-
,.. oxyethylenderivat von Sorbitanhydrid 2 g
Sorbitanester-Emulgator 2 g
Wasser ad 100 s
809 683,
Claims (1)
1. l-Methyl-2-nitroimidazolderivate der allgemeinen Formel
CH3
RO-C —
-N
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1684/75A GB1480192A (en) | 1975-01-15 | 1975-01-15 | 1-methyl-2-nitro-imidazole-5-methanol derivatives |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2600538A1 DE2600538A1 (de) | 1976-07-22 |
| DE2600538B2 DE2600538B2 (de) | 1978-05-24 |
| DE2600538C3 true DE2600538C3 (de) | 1979-01-18 |
Family
ID=9726232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2600538A Expired DE2600538C3 (de) | 1975-01-15 | 1976-01-08 | 1 -Methyl-2-nitroimidazolderivate und deren Verwendung |
Country Status (29)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4041168A (de) |
| JP (1) | JPS5195069A (de) |
| AR (1) | AR207804A1 (de) |
| AT (1) | ATA13576A (de) |
| AU (1) | AU8787575A (de) |
| BE (1) | BE837595A (de) |
| CA (1) | CA1062716A (de) |
| CH (1) | CH609050A5 (de) |
| DD (1) | DD123744A5 (de) |
| DE (1) | DE2600538C3 (de) |
| DK (1) | DK153839C (de) |
| ES (1) | ES444324A1 (de) |
| FI (1) | FI753726A7 (de) |
| FR (1) | FR2297623A1 (de) |
| GB (1) | GB1480192A (de) |
| GR (1) | GR59991B (de) |
| IE (1) | IE42462B1 (de) |
| IL (1) | IL48751A0 (de) |
| IN (1) | IN141389B (de) |
| LU (1) | LU74172A1 (de) |
| NL (1) | NL175413C (de) |
| NO (1) | NO760113L (de) |
| NZ (1) | NZ179762A (de) |
| PL (1) | PL98602B1 (de) |
| PT (1) | PT64695B (de) |
| RO (1) | RO69138A (de) |
| SE (1) | SE422204B (de) |
| SU (1) | SU576043A3 (de) |
| ZA (1) | ZA758017B (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4395341A (en) * | 1977-07-21 | 1983-07-26 | G. D. Searle & Co. | Use of metronidazole in oil recovery |
| EP0024023B2 (de) * | 1979-08-11 | 1992-11-11 | Bayer Ag | Antimykotische Mittel mit höherer Freisetzung der Wirkstoffe |
| US4957918A (en) * | 1988-06-09 | 1990-09-18 | Leonard Bloom | Topical treatment of blepharitis |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3065133A (en) * | 1956-09-28 | 1962-11-20 | Rhone Poulenc Sa | Imidazoles for the control of histomoniasis |
| GB1081263A (en) * | 1963-11-27 | 1967-08-31 | Merck & Co Inc | 1-substituted-2-ª-hydroxymethyl-5-nitroimidazoles and their preparation |
| US3472864A (en) * | 1964-03-18 | 1969-10-14 | Merck & Co Inc | 2-carbonyl-5-nitroimidazoles |
| NL124627C (de) * | 1964-08-12 | |||
| GB1051388A (de) * | 1964-11-17 | |||
| US3584007A (en) * | 1968-09-16 | 1971-06-08 | Merck & Co Inc | Preparation of 1-substituted-2-hydroxymethyl - 5-nitroimidazoles employing chilorinated benzenes as the reaction medium |
| NL143227B (nl) * | 1968-11-15 | 1974-09-16 | Lepetit Spa | Werkwijze ter bereiding van imidazoolderivaten met bactericide werking. |
| US3652579A (en) * | 1969-06-26 | 1972-03-28 | Hoffmann La Roche | 1-methyl-2-substituted 5-nitroimidazoles |
| US3634446A (en) * | 1969-10-06 | 1972-01-11 | Hoffmann La Roche | 1-methyl-2-isopropyl-5-nitroimidazole and water soluble salts thereof |
| DE2229223C3 (de) * | 1971-07-30 | 1975-12-18 | Gruppo Lepetit S.P.A., Mailand (Italien) | 2-Nitro-S-imidazol-Derivate und Verfahren zu deren Herstellung |
| US3828064A (en) * | 1972-10-25 | 1974-08-06 | Dow Chemical Co | Method of preparing 1,5-disubstituted-2-nitroimidazoles |
-
1975
- 1975-01-15 GB GB1684/75A patent/GB1480192A/en not_active Expired
- 1975-12-20 GR GR49653A patent/GR59991B/el unknown
- 1975-12-24 AU AU87875/75A patent/AU8787575A/en not_active Expired
- 1975-12-29 ZA ZA00758017A patent/ZA758017B/xx unknown
- 1975-12-29 US US05/644,382 patent/US4041168A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-12-29 IL IL48751A patent/IL48751A0/xx unknown
- 1975-12-31 FI FI753726A patent/FI753726A7/fi not_active Application Discontinuation
- 1975-12-31 IN IN2428/CAL/75A patent/IN141389B/en unknown
-
1976
- 1976-01-01 AR AR261930A patent/AR207804A1/es active
- 1976-01-08 IE IE30/76A patent/IE42462B1/en unknown
- 1976-01-08 DE DE2600538A patent/DE2600538C3/de not_active Expired
- 1976-01-12 AT AT13576A patent/ATA13576A/de not_active IP Right Cessation
- 1976-01-13 NL NLAANVRAGE7600284,A patent/NL175413C/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-01-13 RO RO7684482A patent/RO69138A/ro unknown
- 1976-01-13 LU LU74172A patent/LU74172A1/xx unknown
- 1976-01-14 CA CA243,508A patent/CA1062716A/en not_active Expired
- 1976-01-14 CH CH42376A patent/CH609050A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-01-14 NZ NZ179762A patent/NZ179762A/xx unknown
- 1976-01-14 DK DK012976A patent/DK153839C/da not_active IP Right Cessation
- 1976-01-14 NO NO760113A patent/NO760113L/no unknown
- 1976-01-14 SE SE7600341A patent/SE422204B/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-01-14 SU SU7602306604A patent/SU576043A3/ru active
- 1976-01-14 DD DD190802A patent/DD123744A5/xx unknown
- 1976-01-14 PT PT64695A patent/PT64695B/pt unknown
- 1976-01-15 FR FR7600995A patent/FR2297623A1/fr active Granted
- 1976-01-15 PL PL1976186558A patent/PL98602B1/pl unknown
- 1976-01-15 BE BE163537A patent/BE837595A/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-01-15 ES ES444324A patent/ES444324A1/es not_active Expired
- 1976-01-16 JP JP51003956A patent/JPS5195069A/ja active Granted
Also Published As
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DD203052A5 (de) | Verfahren zur herstellung von 9-(1,3-dihydroxy-2-propoxy-methyl)-guanin, dessen salzen und bestimmten benzylderivaten desselben | |
| CH651568A5 (de) | Hydantoinderivate, ein verfahren zu deren herstellung sowie verwendung derselben in pharmazeutischen praeparaten. | |
| DE2238540B2 (de) | N-(d-6-methyl-8-isoergolin-i-yl)- n', n'-diaethylharnstoff, dessen salze, deren herstellung sowie arzneimittel | |
| EP0132811B1 (de) | In 1-Stellung substituierte 4-Hydroxymethyl-pyrrolidinone, Verfahren zu ihrer Herstellung, pharmazeutische Zusammensetzungen und Zwischenprodukte | |
| DE2716837A1 (de) | Adenin-derivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneipraeparate | |
| DD142048A5 (de) | Verfahren zur herstellung von substituierten 2-phenylimino-imidazolidinen | |
| DE2523103A1 (de) | Neue propargyl-2-phenylamino-imidazoline-(2), deren saeureadditionssalze, diese enthaltende arzneimittel und verfahren zur herstellung derselben | |
| EP0002672B1 (de) | Substituierte Pyrrolidine, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende Arzneimittel | |
| DE3037313A1 (de) | Heterocyclische verbindungen, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende arzneimittel | |
| DE1915230C3 (de) | Hydroxyphenylalkylaminderivate, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel auf deren Basis | |
| DE2917244C2 (de) | 1-[[2-(2,4-Dichlorphenyl)-2-benzyloxy]-äthyl]-imidazole, Verfahren zu deren Herstellung sowie solche enthaltende Arzneimittel | |
| EP0496274B1 (de) | Tricyclisches Pyridonderivat | |
| DE2708826A1 (de) | Substituierte 8-azapurine und verfahren zu ihrer herstellung | |
| CH675125A5 (de) | ||
| DE2600538B2 (de) | 1 -Methyl-2-nitroimidazolderivate und deren Verwendung | |
| DE2921844C2 (de) | 1-(2-Chlorethyl)-1-nitroso-3-substituierte-3-glycosylharnstoffe, Verfahren zu deren Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende pharmazeutische Zubereitungen | |
| EP0109622B1 (de) | 7-Phenyl-7-phenoxymethyl-hexahydro-1,4-oxazepine, ihre Herstellung und Verwendung | |
| EP1077950B1 (de) | Neue diphenyl-substituierte 6-ring heterocyclen, verfahren zu ihrer herstellung sowie deren verwendung als arzneimittel | |
| CH643831A5 (de) | Cinnamyl-moranolin-derivate. | |
| DE3706399A1 (de) | Mittel mit antidepressiver wirkung | |
| DE3712385A1 (de) | 2-(phenylimino)imidazolidine | |
| DE2722399A1 (de) | Anti-inflammatorisches mittel, verfahren zu seiner herstellung und daraus hergestellte arzneimittel | |
| EP0024616B1 (de) | 1-(3'-Acyloxyphenyl)-2-aminoethanole, deren Säureadditionssalze, diese enthaltende Arzneimittel, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE69313839T2 (de) | 3,4-Dihydroxychalkonderivate | |
| DE1795782C3 (de) | N-Trityl-imidazole |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |