DE263473C - - Google Patents

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DE263473C
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grate bars
grate
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates
    • F23H7/06Inclined or stepped grates with movable bars disposed parallel to direction of fuel feeding
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/002Inclined grates with longitudinally movable gratebars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263473 KLASSE 24/. GRUPPE
PHILIPP WERGER in BERLIN.
Feuerung mit hohlen Roststäben. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Feuerung mit hohlen Roststäben, insbesondere auf solche, bei denen die Roststäbe selbsttätig hin und her bewegt werden, so daß hierdurch ein allmähliches Transportieren von der Aufgabestelle der Kohle nach dem Aschenfall erreicht wird. Bei solchen Feuerungen soll im allgemeinen die Luftzuführung in der Mitte des Rostes am stärksten sein;
ίο dagegen soll sie in dem oberen Teil, wo das Kohlenmaterial noch nicht oder nur wenig in Brand gesetzt ist, ebenso wie in dem unteren Teil, woselbst das Kohlenmaterial bereits stark verbrannt ist, geringer sein.
Es ist nun wünschenswert, die Grenze des mittleren Teiles, in welchem die Luftzuführung am stärksten sein soll, nach oben und unten je nach der Art des verwendeten Feuerungsmaterials verändern zu können, und zwar möglichst während des Betriebes oder ohne nennenswerte Betriebsstörung.
Dies wird vorliegender Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß innerhalb des Hohlraumes der Roststäbe Bleche angeordnet sind, durch die die Luftzufuhr zur Brennbahn genau dem Bedarf entsprechend geregelt wird und die höchste Windpressung je nach Art der Verbrennungsprozesse auf eine bestimmte Stelle des Stabes gebracht werden kann.
Wesentlich ist dabei, daß durch diese Bleche der Antriebsmechanismus, welcher zur Bewegung der Roststäbe dient, in keiner Weise beeinflußt wird.
Eine Feuerung mit hohlen Roststäben der neuen Art ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Schnitt durch die Rostanlage.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch einen Roststab in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt durch einen Teil eines solchen in Richtung der Linie 3-3 nach Fig. 2 genommen.
Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform des Rostes,
Fig. 5 eine Aufsicht auf das Widerstandsblech, und
Fig. 6 ein Querschnitt durch einen Roststab nach Fig. 4 in vergrößertem Maßstabe.
Der Roststab α ist hohl und liegt bei b und bei c in geeigneten Lagern, in welchen er hin und her bewegt wird, und unter Vermittlung deren die Verbrennungsluft in den Roststab bei f und f1 eingeleitet werden kann. In dem oberen Teil des Roststabes befindet sich ein Schlitz d, in welchen ein Blech e eingeschoben werden kann. Dieses Blech ist oben passend umgebogen, so daß es in der Öffnung d sich hält, und da der Querschnitt des Roststabes, wie Fig. 2 und 6 zeigen, nach unten verjüngt ist, so wird das Blech in der in Fig. ι und 4 gezeichneten Lage gehalten. Das Blech kann so lang sein wie der Roststab selbst und besitzt dann in diesem Falle in der Mitte eine Aussparung i (Fig. 5), so daß in dem mittleren Teil der Luftstrom un-
gehindert durch die Luftauslaßöffnungen a1 des Roststabes hindurchgehen kann.
Der obere oder untere Teil des Bleches kann selbstverständlich je nach dem Luftbedarf durchlöchert sein; die obere und untere Regulierung können voneinander unabhängig gemacht werden.
Der gleiche Zweck wird erreicht durch ein quer zur Längsachse des Roststabes stehendes
ίο Blech g (Fig. i), welches in den Roststab von oben her unter Vermittlung einer Stange h eingeführt werden kann. Dieses Blech g hat die aus Fig. 2 und 3 ersichtliche Gestaltung. Es ist so gebogen, daß seine Seitenflügel g1 sich ziemlich dicht gegen die Seitenwandungen des Roststabes legen. In der Mitte hat' es einen Schlitz g2, während die Stange h an ihrer Spitze lanzenförmig gestaltet ist und hinter dieser Spitze noch einen Wulst A2 trägt.
Mit dieser Lanzenspitze h1 kann man in den Schlitz g2 hineinstoßen und die Stange h um 90 ° drehen. Man kann dann das Blech g in jede beliebige Stellung innerhalb des Rostes schieben und die Stange h nach nochmaligem Herumdrehen um 90 ° aus dem Schlitz g2 herausziehen. Wesentlich ist hierbei, daß der Betrieb der Feuerung in keiner Weise gestört wird, und daß die Bewegungsvorrichtungen für die Roststäbe nicht gehindert werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Feuerung mit hohlen Roststäben, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Hohlraumes der Roststäbe vorn und hinten je ein feststehender, auswechselbarer Widerstand zur Regelung der Luftzufuhr angeordnet ist.
2. Feuerung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einschiebbare Bleche (e), welche sich unter die Luftauslässe der Hohlroststäbe legen.
3. Feuerung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch quer in den Roststäben stehende Bleche (g), die mit ihren Seitenflügeln (gx) in den Roststäben gehalten werden und mittels einer mit lanzenförmiger Spitze ausgestatteten Stange, die in einen in dem Blech vorgesehenen Längsschlitz greift, nach Belieben innerhalb der Roststäbe verstellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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