DE2652964C2 - Schaltungsanordnung zur Frequenzauswahl - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Frequenzauswahl

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DE2652964C2
DE2652964C2 DE2652964A DE2652964A DE2652964C2 DE 2652964 C2 DE2652964 C2 DE 2652964C2 DE 2652964 A DE2652964 A DE 2652964A DE 2652964 A DE2652964 A DE 2652964A DE 2652964 C2 DE2652964 C2 DE 2652964C2
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/02Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
    • H03J5/0245Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form
    • H03J5/0254Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form the digital values being transfered to a D/A converter
    • H03J5/0263Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form the digital values being transfered to a D/A converter the digital values being held in an auxiliary non erasable memory

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Description

Einzelheiten darstellt,
F i g. 3 zeigt eine Logikschaltung, die einen Bestandteil des bei der Schaltung nach F i g. 1 verwendeten Steuerspannungsgenerators bildet,
Fig.4A bis 4E zeigen den zeitlichen Verlauf einiger Signale zur Erläuterung der Arbeitsweise des in Fig. I dargestellten elektronischen Tuners,
Fig.5 zeigt das Schaltschema eines Teils einer automatischen Feinabstimmschaltung, die in dem elektronischen Tuner nach F i g. 1 Verwendung findet,
F i g. 6A bis 6C zeigen den zeitlichen Verlauf einiger Signale zur Erläuterung der Wirkungsweise der in F i g. 5 dargestellten Schaltung,
ίο Fig.7A bis 7L zeigen den zeitlichen Verlauf einiger Signalspannungen. Sie dienen zur Erläuterung der Arbeitsweise eines Ausführungsbeispiels für die bei der Schaltung nach F i g. 1 verwendete automatische Feinabstimmschaltung.
Obwohl die der Erfindung entsprechende technische Lehre, mittels derer das Einfangen einer unerwünschten Frequenz durch eine automatische Feinabstimmschaltung bzw. AFT-Schaltung verhindert wird, bei unterschied-
is liehen Arten von elektronischen Tunern Anwendung finden kann, wird sie im folgenden anhand eines speziellen für einen Fernsehempfänger bestimmten elektronischen Tuners beschrieben, der durch den Benutzer auf den
Empfang verschiedener ausgewählter VHF- und/oder UHF-Frequenzen programmiert werden kann. Programmierbarer elektronischer Tuner
Das in F i g. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Kanalwählers umfaßt einen Taktimpulsgenerator 10, der an eine im folgenden kurz als Zeitzähler bezeichnete Zählvorrichtung 20 Taktimpulse A0 liefert. Der Zeitzähler 20 kann eine in üblicher Weise ausgebildete Zählschaltung sein, die in Abhängigkeit von den ihr zugeführten Taktimpulsen Ao einen sich zyklisch wiederholenden Zeitkode A\, A2, A3 ... Au erzeugt. Es ist ferner ein Generator 30 zur Erzeugung von Abstimmimpulsen vorgesehen, der derart manuell steuerbar ist, daß er in Abhängigkeit von den Zeitimpulsen An des Zeitzählers 20 wabJweise entweder Impulse Puzur Vorwärtsabstimmung oder aber Impulse P0 zur Rückwärtsabstimmung liefert Fin Vorwärts-Rückwärtszähler 40 zählt diese im folgenden auch als Abstimmimpulse bezeichneten Impulse Pu üzw. Pd ab, wenn sich das Gerät in der weiter unten noch erläuterten Betriebsart »Programmieren« befindet In dieser Betriebsart werden digitale Kanal-Identifizierungs- Kodes B1, Bi, B3... B1A erzeugt, die den wechselnden Zählständen des Zählers 40 entsprechen. Diese Kanal-Identifizierungs-Kodes können selektiv an ausgewählten Adressen eines Speichers 50 eingeschrieben werden. Eine Speichersteuerschaltung 60 dient zur wahlweisen Umschaltung der Betriebsart Neben der bereits erwähnten Betriebsart »Programmieren« ist die Betriebsart »Kanalwahl« vorgesehen, in welcher ein zuvor einprogrammierter Kanal gewählt wird. Dies geschieht dadurch, daß ein digitaler Kanal-Identifbrierungs-Kode, der zuvor unter einer ausgewählten Adresse in den Speicher 50 eingeschrieben wurde, wieder ausgelesen wird. Dieser ausgelesene Kode ist durch die Zeichen Q, C1, C3,... Q* angedeutet Hierbei wird der ausgelesene Kode dem Zähler 40 zugeführt und sieiit diesen auf den entsprechenden Zähistand ein. Ein manuell steuerbarer Adressenwähler 70 dient sowohl beim Einschreiben eines ausgewählten Kanal-Identifizierungs-Kodes als auch beim Auslesen eines zuvor eingespeicherten Kanal-Identifizierungs-Kodes zur Aktivierung einer ausgewählten Adresse des Speichers 50. Eine Schaltung 80 zur Erzeugung eines Frequenzband-Anzeigesignals ist bei der Betriebsart »Programmieren« wirksam und liefert ein Signal, welches für das Frequenzband kennzeichnend ist, dem diejenige Frequenz angehört welche durch den unter einer ausgewählten Adresse des Speichers 50 einzuschreibenden Kanal-Identifizienings-Kode repräsentiert wird. Das Frequenzband-Anzeigesignal wird ebenfalls unter der betreffenden Adresse eingespeichert
Der in F i g. 1 dargestellte Kanalwähler beinhaltet ferner einen Digital-Analog-Wandler 90, der eine dem Zähistand des Zählers 40 entsprechende analoge Steuerspannung für eine in einem elektronischen Tuner 100 angeordnete, einem ausgewählten Frequenzband zugeordnete variable Reaktanz, beispielsweise einen Varactor, liefert Der entsprechende Zähistand des Zählers 40 ist dabei während der Betriebsart »Kanalwahl« durch einen aus dem Speicher 50 selektiv ausgelesenen digitalen Kanal-Identifizierungs-Kode gegeben. Bei der Betriebsart »Programmieren« ist der Zählstand durch das Abzählen der von dem Generator 30 gelieferten Abstimmirc,. ulse bestimmt Das der Abstimmfrequenz des Tuners 100 entsprechende Ausgangssignal wird einem Bild-Zwischenfrequenzverstärker 110 zugeführt Dieser ist in üblicher Weise ausgebildet und liefert das Eingangssignal für einen (nicht dargestellten) Video-Detektor.
Das Ausgangssignal des BUd-Zwischenfrequenzverstärkers 110 wird ferner einer AFT-Schaltung 120 zuge-
führt, mittels derer die Abweichung zwischen der in dem Ausgangssignal des Bild-Zwischenfrequenzverstärkers enthaltenen Trägerfrequenz und einer vorbestimmten Trägerfrequenz festgestellt wird und die in Abhängigkeit von dieser Abweichung eine AFT-Steuerspannung liefert, aus weicher in der weiter unten erläuterten Weise
Signalspannungen Eu und Eo abgeleitet werden. Diese Signalspannungen sind dafür kennzeichnend, daß der in
einem gegebenen Zeitpunkt in dem Zähler 40 enthaltene digitale Kanal-Identifizierungs-Kode vergrößert oder verkleinert werden muß, um die analoge Steuerspannung für die variable Reaktanz in einer solchen Richtung zu ändern, daß die Abstimmfrequenz des Tuners 100 derart korrigiert wird, daß sie dem genauen Wert der vorbestimmten Trägerfrequenz entspricht Damit ist der elektronische Tuner korrekt auf einen Sendekanal abgestimmt
Die vom Ausgang der AFT-Schaltung 120 gelieferten Signalspannungen Eu und Ed werden einer Steuerschaltang 140 zugeführt Diese erzeugt AFT-Steuerimpuise Xu und Xd und liefert sie an die Generatorschaitung 30, die aus ihnen Abstimmimpulse zur Fortschaltung des Zählers 40 ableitet Dadurch wird der Kanal-Identifizierungs-Kode, den der Zähler an den Digital-Analog-Wandler 90 liefert, verändert Entsprechend wird die Abstimmfrequenz des Tuners korrigiert und damit die AFT-Wirkung vollendet
Die Frequenz der von dem Taktgenerator 10 gelieferten impulse Ao beträgt bei dem in F i g. 1 dargestellten Kanalwähler beispielsweise 4 MHz, was einer Periode r von 0,25 μβ entspricht. Die Taktimpulse A0 werden in dem Zeitzähler 20 gezählt und erzeugen Zeitimpulse Ai bis An. Die Frequenz irgendeines dieser Zeitimpulse ist jeweils halb so groß wie diejenige der Zeitimpulse mit der nächst niedrigeren Ordnungszahl, so daß sich eine Folge von jeweils in ihrer Frequenz halbierten Impulsen ergibt, deren Bereich sich von den Impulsen A\ mit einer Periodendauer von 05 \is und einer Impulsbreite von 0,25 μ5 bis zu den Impulsen A\4 mit einer Periodendai"?r von 4,096 ms und einer Impulsbreite von 2,048 ms erstreckt Die Zeitimpulse A\, /I2,... A\* bilden in ihrer Gesamtheit einen sich zyklisch wiederholenden 14-Bit-Zeitkode. Ein solcher zirkulierender 14-Bit-Digital-Kode ändert während einer Zyklusperiode von
Γ=214 · 0.25 μ* = 4,096 ms
seinen Zustand 214 mal, wie dies in F i g. 4A und 4B angedeutet wird.
Der Generator 30 zur Erzeugung der Abstimmimpulse besitzt einen Schalter 31FU für die Feinabstimmung in Vorwärtsrichtung, einen Schalter 3? FD für die Feinabstimmung in Rückwärtsrichtung, einen Schalter 31CU für die Grobabstimmung in Vorwärtsrichtung sowie einen Schalter 31CD für die Grobabstimmung in Rückwärtsrichtung Diese Schalter sind mit Widerständen 32i. 323. 32t bzw. 324 in Reihe geschaltet. Die Reihenschaltungen sind parallel zueinander zwischen einer Speisespannung und Masse angeordnet. Die Schalter 3XFU,31FD,3XCU und 31 CD sind normalerweise — wie dargestellt — geöffnet, so daß im Ruhezustand an den Verbindungspunkten zwischen ihnen und den entsprechenden Widerständen 32|, 322, 323 bzw. 324 Signalspannungen mit vergleichsweise hohem Pegel anstehen, die im folgenden mit dem Binärwert »1« bezeichnet werden. Die Schalter 31FU, 3 X FD, 31CU und 31 CD können wahlweise manuell geschlossen werden, so daß an den Verbindungspunkten mit den jeweiligen Widerständen Signale auftreten, die dem Binärwert »0« entsprechen. Diese von den Schaltern 3XFU,31FD, 31CUund 3ICDgelieferten binären Signale »1« bzw. »0« werden über Inverter 33i,332> 25 |
3I3 bzw. 3I4 weitergegeben. Der Zeitzähler 20 liefert die Binärimpulse At4 mit der Periodendauer von 4,096 ms t,
als Abstimmimpulse zur Großabstimmung an die zweiten Eingänge von NAND-Gliedern 343 und 344. Diese '
Zeitimpulse Ah werden ferner einem Frequenzteiler 35 zugeführt, in welchem sie beispielsweise um den Faktor 64 geteilt werden. Sie bilden damit Impulse zur Feinabstimmung mit einer Periodendauer von 262,144 ms.
Diese Feinabstimmungsimpulse werden den zweiten Hingängen von NAND-Gliedern 34| und 342 zugeführt.
Die binären Signale »1« oder »0« der Schalter 3XFU, 31FD, ZXCU und 31CD werden ferner sämtlich einem NAND-Glied 36 zugeführt, dessen Ausgang mit einem Inverter 37 verbunden ist, der dann eine binäre »1« liefert, wenn keiner der genannten Schalter geschlossen ist und eine binäre »0«, wenn irgendeiner dieser Schalter geschlossen ist Dieses Ausgangssignal wird NAND-Gliedern 38| und 382 zugeführt. Den beiden NAND-Gliedern 38i und 382 werden ferner die Ausgangsimpulse Xu bzw. XD der AFT-Steuerschaltung 140 zugeführt Die Ausgangssignale der NAND-Glieder 34| und 38i werden einem NAND-Glied 304 zugeführt, während die Ausgangssignaie der NAND-Glieder 342 und 382 in ähnlicher Weise einem NAND-Glied 306 zugeführt werden. Das NAND-Glied 304 empfängt ferner das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 343, während dem NAND-Glied 306 das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 344 zugeführt wird. Die Ausgangssignale der beiden NAND-Glieder 304 und 306 werden über Inverter 308 bzw. 309 dem Zähler 40 zugeführt und bilden die Abstimmimpulse Pu zur 4U Vorwärtsabstimmung bzw. die Abstimmimpulse /Ozur Rückwärtsabstimmung.
Der Zähler 40 kann, wie in F i g. 2 schematisch angedeutet ein in üblicher Weise aus Flipflops 41 <, 4I2,... 41 η bestehender 14-Bit-Vorwärts-Rückwärts-Zähler sein. Die Schaltzustände der Flipflops ändern sich in Vorwärtsoder Rückwärtsrichtung aufeinanderfolgend, wenn während der Betriebsart »Programmieren« Vorwärts- oder Rückwärts-Abstimmimpulse Pu bzw. Po zugeführt werden. Diesen Schaltzustandsänderungen entsprechen die betreffenden Bits des zyklisch wechselnden 14-Bit-Kanal-Identifizierungs-Kodes B\, B2, ■.. Bi 4. Bei der Betriebsart »Programmieren« führt der Zähler 40 diese Kanal-Identifizierungs-Kodes dem Speicher 50 zu, in welchem ein ausgewählter Kode unter einer selektiv aktivierten Adresse eingeschrieben wird.
Der Zähler 40 führt die von seinem jeweiligen Zählstand repräsentierten Kanal-Identifizierungs-Kodes ferner dem Digital Analog-Wandler 90 zu, der aus ihnen eine entsprechende Steuerspannung für den einem ausgewähl- so ten Frequenzband zugeordneten Varactor des elektronischen Tuners 100 liefert Die Flipflops 411 bis 41h des Zählers 40 können ferner bei der Betriebsart »Kanalwahl« durch die betreffenden Bits B1 bis Si4 eines gespeicherten Kanal-Identifizierungs-Kodes gesetzt werden, der aus einer selektiv aktivierten Adresse des Speichers 50 ausgelesen wird. Die einzelnen Bits dieses ausgelesenen Kodes werden über UND-Glieder 42| bis 42h weitergegeben, wenn diese bei der Betriebsart »Kanalwahl« durch einen Ladeimpuls Pb aktiviert sind.
Der in F i g. 2 dargestellte Speicher 50 besteht aus 16 adressierbaren Speichereinheiten oder Registern 51, bis Slit Jede dieser Speichereinheiten oder Adressen kann einen 16-Bit-Digital-Kode, d. h. die 14 Bits eines durch den Zähler 40 bestimmten ausgewählten Kanal-Identifizierungs-Kodes sowie zwei Bits eines Kodierers 52 speichern, die das Frequenzband-Kennzeichnungssignal der Schaltung 80 beinhaltet und die dafür kennzeichnend sind, ob der durch den 14-Bit-Digital-Kode gekennzeichnete Kanal ein VHF- oder ein UHF-Kanal ist und — falls es ein VHF-Kanal ist — ob er dem niedrigen oder dem hohen Frequenzbereich dieses Sendebandes angehört Der Speicher 50 beinhaltet ferner einen Dekoder 53, dem sowohl bei der Betriebsart »Programmieren« als auch bei der Betriebsart »Kanalwahl« eine 2-Bit-Digital-Information zugeführt wird, die das Frequenzband des Kanals kennzeichnet, der durch den I4-Bit-Kode identifiziert ist, der in die jeweils angesteuerte Speichereinheit 51 eingeschrieben bzw. aus ihr ausgelesen wird. Der Dekoder 53 liefert ein entsprechendes Frequenzband-Kennzeichnungssignal an den elektronischen Tuner 100, durch den das betreffende VHF- oder UHF-Band ausgewählt wird. Außerdem beinhaltet der Speicher 50 einen Dekoder 54, dem von dem Adressenwähler 70 ein 4-Bit-DigitaI-Kode zur Adressierung einer der Speichereinheiten 511 bis 5116 zugeführt wird. Die
1 £ Speichereinheiten des Speichers 50 sind vorzugsweise aus nichtflüchtigftn Speicherelementen, beispielsweise aus
% MNOS-Elementen aufgebaut, so daß ihr Speicherinhalt zwar elektrisch veränderbar ist, jedoch unverändert
Ν erhalten bleibt, wenn der Speicher 50 von seiner Speisestromquelle getrennt wird.
I Die in F i g. 1 dargestellte Speichersteuerung 60 beinhaltet einen Betriebsertwahlsrhalter 61, dessen bewegli-
i 5 eher Kontakt manuell betätigbar ist und selektiv mit den festen Kontakten a oder b verbunden werden kann.
I Wenn der bewegliche Kontakt an dem mit einer Speisespannung + 5 V verbundenen festen Kontakt a anliegt, ist
y die Betriebsart »Programmieren« eingeschaltet Hierbei liefert der Schalter 61 ein Signal Pa, das einer binären
f»l« entspricht. Der feste Kontakt b des Schalters 61 ist mit Masse verbunden. Wenn der bewegliche Kontakt an i:, ihm anliegt, ist die Betriebsart »Kanalwahl« eingestellt und der Schalter liefert ein Signal Pa, das einer binären
j§ ίο »0« entspricht Die Speichersteuerung 60 umfaßt ferner einen normalerweise geöffneten Schalter 62, der in
a Reihe mit einem Widerstand 62a zwischen eine Spannungsquelle +5 V und Masse geschaltet wird. Das Signal
Pa des Betriebsart-Wahlschalters 61 wird einem Eingang eines NAND-Gliedes 63 zugeführt, dessen anderer ' Eingang über einen Inverter 64 mit dem Schalter 62 in Verbindung steht. Wenn der Schalter 62 sich in seiner
■ dargestellten Ruhelage befindet, also geöffnet ist liefert der Inverter eine binäre »0«. Der Schalter 62 wird bei
i;j 15 der Betriebsart »Programmieren« manuell geschlossen und ermöglicht damit das Einspeichern in den Speicher
S| 50. In diesem Fall liefert der Inverter 64 eine binäre »1«. Das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 63 wird einer
■ Schaltung 65 zur Bildung eines Befehlssignals zugeführt Wenn das zugeführte Signal eine binäre »0« ist liefert
>·. diese Schaltung 65 an die jeweils angesteuerte Speichereinheit des Speichers 50 einen Löschimpuls Pe. dem ein
£ Einspcicherinipuls Ρν,α folgt so daß in der angesteuerten Spcichcreinheit zunächst die zuvor eingespeicherte
,: 20 Information gelöscht und anschließend der in diesem Zeitpunkt von dem Zähler 40 empfangene 14-Bit-Kanal-
p Identifizierungs-Kode sowie der das betreffende Frequenzband kennzeichnende 2-Bit-Kode eingespeichert
Ü| werden. Wenn der Schaltung 65 zur Bildung der Befehlssignale von dem NAND-Glied 63 eine binäre »1«
■'£ zugeführt wird, liefert sie an den Speicher 50 einen Lese-Impuls Pr, so daß der in der jeweils angesteuerten
% Speichereinheit gespeicherte Informationsinhalt ausgelesen wird. Die Schaltung 80 zur Bildung des Frequenz-
i 25 band-Kennzeichnungssignals enthält die normalerweise geöffneten Schalter Sl, Sh und Su, die in Reihe mit
i Widerständen 81t, 81« bzw. 81 u zwischen eine Spannungsquelle + 5 V und Masse geschaltet sind. Außerdem sind
I die Schalter St, Sh und Su mit Invertern 82t, 82« bzw. 82u verbunden, deren Auscänge mit ersten Eingängen von I NAND-Gliedern 83t, 83» bzw. 83u in Verbindung stehen. Den zweiten Eingängen dieser NAND-Glieder wird
ρ das Signal PA des Betriebsartwahlschalters 61 zugeführt, so daß der Frequenzbandspeicher 84 selektiv aktiviert
\ 30 wird und dem Kodierer 52 (F i g. 2) in dem Speicher 50 ein Frequenzband-Kennzeichnungssignal Pu Ph bzw. Pu
§ zuführt Bei der Betriebsart »Programmieren«, d.h. dann wenn das Signal Pa eine binäre »1« ist ist das
J Ausgangssignal der NAND-Glieder 83t. 83« oder 83u nur dann eine binäre »0«, wenn der betreffende Schalter
b &. Sh oder Su manuell geschlossen ist Der jeweilige geschlossene Schalter repräsentiert denjenigen Kanal, der
I dem unter einer ausgewählten Adresse in den Speicher 50 einzuschreibenden 14-Bit-Kode zugeordnet ist als
fj 35 niederfrequenten VHF-Kanal, als hochfrequenten VHF-Kanal bzw. als UHF-Kanal. |
I Der Adressenwähler 70 beinhaltet eine Vielzahl — im Ausführungsbeispiel sind es 16 — normalerweise I
ä geöffneter Adressenwahlschalter S1 bis S!6, die zur Auswahl einer der 16 Adressen oder Speichereinheiten 5!·
If bis 5116 in dem Speicher 50 während der Betriebsart ^Programmieren« oder »Kanalwahl« selektiv betätigbar
sind. Ferner beinhaltet der Adressenwähler 70 Anzeigeelemente N\ bis N\*, die vorzugsweise als Neonelemente 40 ausgebildet sind und den Schaltern S\ bis Sie entsprechen, einen Adressenzähler 71, der einen Vier-Bit-Adressenkode erzeugt welcher dem jeweiligen Schalter Si bis Si6 entspricht der zur Adressierung der i ^treffenden Speichereinheit der Speichers 50 geschlossen ist sowie einen Dekoder 72, dem die kodierten Ausgangssignale des Adressenzählers 70 zugeführt werden und der auf dem betreffenden Exemplar der 16 Ausgangsleitungen Li, Li,... Lie eine binäre »0« erzeugt Die Schalter Si bis Sie sind auf einer Seite miteinander und über Serienwider-45 stände 73 und 74 mit Masse verbunden, während ihre anderen Seiten je mit einer der Leitungen Li bis Lie verbunden sind. Diese Leitungen stehen außerdem über je einen der Widerstände 75i bis 75)6 und einen gemeinsamen Widerstand 76Λ mit einer Spannungsquelle +100 V in Verbindung. Die vorzugsweise als Neonelemente ausgebildeten Anzeigeelemente Ni bis Me sind zwischen der zugeordneten Leitung L\ bis Lie und — über einen gemeinsamen Widerstand 76d — an dieselbe Spannungsquelle +100 V geschaltet so Es ist ferner ein Schalttransistor 77 vorgesehen, dessen Basis mit Widerständen 73 und 74, dessen Emitter mit Masse und dessen Kollektor mit einer Spannungsquelle + Va und einem Inverter 78 verbunden ist Der Ausgang dieses Inverters 78 ist mit einem Eingang eines NAND-Gliedes 79 verbunden, dessen anderem Eingang Zeitimpulse A9 des Zeitzählers 20 zugeführt werden, die eine Periodendauer von 0,128 ms besitzen. Das Ausgangssignal des NAND-Gliedes 79 wird dem Adressenzahler 71 zugeführt, der jede binäre »0« zählt die von dem 55 NAND-Glied 79 erzeugt wird
Der Ladeimpuls Pb, der den UND-Gliedern 42( bis 42M des Zählers 40 zur Ausspeicherung eines Kanal-Identifizierungs-Kodes Q, C2,... Cm aus einer angesteuerten Speichereinheit des Speichers 50 (F i g. 2) zugeführt wird, wird von einem NAND-Glied 44 erzeugt und den genannten UND-Gliedern über ein NAND-Glied 48 zugeführt Einem Eingang des NAND-Gliedes 44 wird das Signal PA über den Inverter 43 zugeführt, während der 60 andere Eingang des NAND-Gliedes 44 mit dem Ausgang eines monostabilen Multivibrators 45 verbunden ist der durch eine binäre »1« am Kollektor des Transistors 77 getriggert wird. Wenn das Signal Pa eine binäre »0« ist, wie dies während der Betriebsart »Kanalwahl« der Fall ist und der monostabile Multivibrator 45 getriggert wird und daraufhin während einer vorbestimmten Zeitspanne von beispielsweise 50 ms eine binäre »1« liefert wird der Ladeimpuls Pb erzeugt Ein Ladeimpuls wird ebenfalls dann erzeugt wenn das Gerät bei Betriebsbeginn 65 mit der Versorgungsquelle verbunden bzw. eingeschalt wird, was durch die Schaltung 47 ermittelt wird Wenn die Stromversorgung für den KanalwäMer bei Betriebsbeginn eingeschaltet wird wächst die Spannung Vx allmählich an. Entsprechend wächst auch die Spannung an dem Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 46a und dem Widerstand 466, die Bestandteile der Schaltung 47 sind und mit der Klemme für die Speisespannung
V1x in Verbindung stehen. Hierdurch wird der Transistor 46 in seinen leitenden Zustand gesteuert, so daß sein Kollektorpotential absinkt Wenn der Kondensater 46a sich anschließend über den Widerstand 466 entleert, fällt die Basisspannung des Transistors 46 ab, bis sie kleinex wird als der Schwellwert für die Aufrechterhaltung des leitenden Zustandes. Dadurch wird der Transistor 46 gesperrt so daß seine Kollektorspannung ansteigt und den monostabilen Multivibrator 45 triggert Dem Zähler 40 wird ein Ladeimpuls Pb zugeführt, so daß em hi einer vorbestimmten Speichereinheit des Speichers 50 eingespeicherter spezieller Kanal-Identifizierurtgs-Kode in den Zähler 40 ausgelesen wird. Der Konverter 90 erzeugt eine entsprechende Steuerspannung, durch welche der Tuner 100 auf einen vorbestimmten Kanal abgestimmt wird.
Der Digital-Analog-Wandler 90 beinhaltet vorzugsweise einen Impulsbreiten-Modulator 91, der eine Reihe ■ von Impulsen mit vorbe?timmter Wiederholfrequenz erzeugt, wobei die wirksame Impulsbreite in aufeinander-
folgenden Intervallen durch den von dem Zähler 4(1 gelieferten Kanal-Identifizierungs-Kode B\, Bi, ... Bu bestimmt ist Die aufeinanderfolgenden Impulse des Modulators 91 werden einem Tiefpaßfilter 92 zugeführt, das aus ihnen eine analoge Steuerspannung für eine der in dem elektronischen Tuner 100 vorhandenen variablen Reaktanzen ableitet
- F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Impulsbreiten-Modulators 91. Die Schaltung besteht aus 14 Exklusiv-
ODER-Schaltungen 901,902,... 914, mit jeweils zwei Eingängen, denen die Zeitimpulse A\, A2,... Ai4 des von ' dem Zeitzähler 20gelieferten zirkulierenden Kodes bzw.die einzelnen Bits Bi, Bi,... Bi4 des Kanal-Identifizie-
;i rungs-Kodes zugeführt werden. Die Ausgänge aller Exklusiv-ODER-Glieder 901 bis 914 werden über ein
:: ODER-Glied 93 zusammengefaßt und dem Rückstelleingang R eines Flipflops 94 zugeführt, an dessen anderem
i.. Eingang Sdie Zeitimpulse Ai4 mit der Periodendauer von 4,096 ms anliegen. Das Flipflop 94 ist ein konventionel-
■'; les durch negative Flanken steuerbares Flipflop, das an seinem Ausgang Q in Abhängigkeit von dem Zeitimpuls
ff Ai4 eine binäre »1« liefert womit der Ausgangsimpuls Pw beginnt und durch die abfallende Flanke eines
; ■ Ausgangsimpulses Po des ODER-Gliedes 93 in den Binärzustand »0« zurückgesetzt wird, wodurch der Aus-
' gangsimpuls/Vbeendetwird.
* Man erkennt anhand von F i g. 4B bis 4E, daß ein Ausgangsimpuls Pw(F i g. 4E) beginnt, wenn der zirkulieren-
.; de Kode A\, Ai, ... Au aus dem Zustand (111111111111111) in den Zustand (00000000000000) zurückkehrt
i Solange der zirkulierende Kode nicht mit dem Kanal-Ildentifizierungs-Kode B\, B1,... Bi4 übereinstimmt, der in
k einem gegebenen Zeitpunkt dem Impulsbreiten-Modulator 91 zugeführt wird, liefern eines oder mehrere der
Exklusiv-ODER-Glieder 901 iis 914 eine binäre »1« als Ausgangssignal, so daß das Ausgangssignal Po des ; ODER-Gliedes93 ebenfalls eine binäre »1« ist (Fig. 4D). Wenn alle Bits des zirkulierenden Kodes Ai, A2,... Ai4
mit den entsprechenden Bits des Kanal-Identifizierungs-Kodes Bu Bi,... Bi4 einmal während jeder Periode T ;■/■ des zirkulierenden Kodes übereinstimmt entsprechen liie Ausgangssignale aller Exklusiv-ODER-Glieder 901 bis
'j 914 dem Binärwert »0«, so daß das Ausgangssignal Po des ODER-Gliedes 93 von dem Binärwert »1« auf den
J' Binärwert »0« abfällt und das Flipflop 94 zurückgesetzt wird, wodurch der Ausgangsimpuls Pw ebenfalls wieder
: »0« wird. Während jeder Wiederholperiode Tdes zirkulierenden Kodes Au A2,... Ai4 liefert das Flipflop 94 also
j einen Ausgangsimpuls Pw, dessen Dauer sich von dem Zeitpunkt in dem der zirkulierende Kode Au Ai,... A\4
= von dem Zustand {!UliHillJlIi) zu dem Zustand (ööööööOöOOOOOO) zurückkehrt, bis zu dem Zeitpunkt
erstreckt, in dem Koinzidenz zwischen dem zirkulierenden Kode und dem Kanal-Identifizierungs-Kode Bu B2, ... Bi4 besteht Wenn also der dem Impulsbreiten-Modulator 91 zugefiihrte Kanal-Identifizierungs-Kode Bu Bi, ...Bi4 wechselt ändert sich auch die Imp' 'ehe des Ausgangsimpulses Pw während jeder Periode Tdes I zirkulierenden Kodes.
Wenn der Kanal-Identifizierungs-Kode Bx, B2,... Bi4, der dem Impulsbreiten-Modulator 91 zugeführt wird, beispielsweise — wie auf der linken Seite von F i g. 4A bis 4E dargestellt — den Wert (00000000000001) hat beginnt der während jeder Periode des zirkulierenden Kodes Ai, Ai,... Ai4 erzeugte Ausgangsimpuls Pw mit s dem Beginn dieser Periode, d. h. dann, wenn der zirkulierende Kode von dem Zustand (11111111111111) zu dem
Zustand (00000000000000) zurückkehrt und endet mit dem Beginn des ersten Impulses Au d. h. in dem Zeitpunkt, Ir in dem der zirkulierende Kode (00000000000001) mit dem Kanal-Identifizierungs-Kode (00000000000001) koin-
f zidiert, so daß das Ausgangssignal Po des ODER-Gliedes 93 von dem Binärwert »1« auf den Binärwert »0«
'■- abfällt Damit hat der Ausgangsimpuls Pw, der während jeder Periode des zirkulierenden Kodes erzeugt wird,
■■'■■■ eine Impulsbreite von τ.
. Wenn der Wert des Kanal-Identifizierungs-Kodes Bu B2,... Bi4wie in dem mittleren Bereich von F i g. 4A
;. bis 4E angedeutet — den Wert (00000000000010) hat findet Koinzidenz zwischen diesem Kanal-Identifizie-
Il rungs-Kode und dem zirkulierenden Kode Ai, A2,... Ai4 während jeder Penode zu Beginn des Impulses Ai statt
so daß der resultierende Ausgangsiir.puls Pw während jeder Periode des zirkulierenden Kodes eine Impulsbreite
ß von 2 τ besitzt
P Wenn der Kanal-identifizierungs-Kode Si, B2,... Bi4 den Wert (00000000000011) hat — wie dies in dem
ff rechten Teil von F i g. 4A bis 4E dargestellt ist — findet Koinzidenz zwischen diesem Kanal-Identifizierungs-Ko-
|| de und dem zirkulierenden Kode Αι,Αι, ...Ai4 während jeder Periode des letzteren dann statt wenn sowohl der
s% Impuls Ai als auch der Impuls Ai gemeinsam auftreten, so daß der während jeder Periode erzeugte resultierende
Ausgangsimupls /Veine Impulsbreite von 3 τ besitzt
Die von dem Modulator 91 während aufeinanderfolgender Perioden Tdes zirkulierenden Kodes Au A2,... Ai4 erzeugten Ausgangsimpulse Pw besitzen also eine Impulsbreite, die für den jeweiligen Kanal-Identifizierungs-Kode Bi, B2,... Bi4 kennzeichnend sind. Das Tiefpaßfilter 92 glättet diese Ausgangsimpulse und liefert eine analoge Steuergleichspannung, deren Wert der Impulsbreite der Impulse Pw entspricht Diese Steuerspannung wird dem Tuner 100 zugeführt und bestimmt die Frequenz des Sendekanals, auf den das Gerät abgestimmt ist
Es sei noch einmal auf F i g. 1 Bezug genommen: Der von dem NAND-Glied 44 und dem Inverter 48 erzeugte Ladeimpuls Pb wird ferner der AFT-Steuerschaltung 140 zugeführt Der Grund hierfür wird weiter unten erläutert, an dieser Stelle genügt der Hinweis, daß dieser Ladeimpuls dazu dient während einer Zeitsnanne. die
auf das Auftreten des Ladeimpulses folgt, die Geschwindigkeit zu steuern, mit der die automatische Scharfabstimmung vonstatten geht
Betriebsart »Programmieren«
Wenn der Kanalwähler programmiert werden soll, d.h. wenn unter den verschiedenen Adressen des Speichers 50 Kanal-Identifizierungs-Kodes eingeschrieben werden sollen, die verschiedenen am Aufstellungsort des Gerates zu empfangenden Sendekanälen entsprechen, derart, daß diese Kanäle einfach durch Betätigung der den betreffenden Adressen zugeordneten Schalter Si bis Sie empfangen werden können, wird zunächst der Betriebsartwahlschalter 61 auf seine Kontaktseite a umgelegt Damit ist die Betriebsart »Programmieren« gewählt Das
ίο Ausgangssignal Pa des Schalters 61 hat nun den Binärwert »1«. Falls beispielsweise unter der Adresse der Speichereinheit 51i ein Kanal-Identifizienmgs-Kode eingeschrieben werden soll, der der Empfangsfrequenz für den Kanal 2 entspricht, wird der Adressenwahlschalter Si manuell geschlossen. Die auf der Leitung L\ des Dekoders 72 erscheinende binäre »1« wird über den Schalter Sl zu dem Transistor 77 in dem Adressenwähler 70 geführt und steuert diesen in seinen leitenden Zustand. Auf diese Weise liefert der Inverter 78 eine binäre »1« an das NAND-Glied 79, das seinerseits in Abhängigkeit von jedem der von dem Zeitzähler 20 gelieferten Zeitimpulse A$ eine binäre »0« an den Adressenzähler 71 anlegt
Der Adressenzähler 71 zählt jede ihm zugeführte binäre »0«, bis der resultierende 4-Bit-Kode des Adressen-Zählers 71 der durch das Schließen des Schalters Si ausgewählten Adresse der Speichereinheit 51i entspricht Der Dekoder 72 dekodiert dabei diesen 4-Bit-Kode des Adressenzählers 71 und liefert eine binäre »0« auf der entsprechenden Ausgangsleitung L1. Diese binäre »0« auf der Leitung L1 steuert den Transistor 77 in seinen nichtkitenden Zustand zurück, so daß der Inverter 78 das NAND-Glied 79 mit einer binären »0« sperrt und der Adressenzähler 71 seinen Zählvorgang beendet Dementsprechend wird der 4-Bit-Adressenkode, der dem Schalter Si entspricht dem Speicher 50 zugeführt und wählt bzw. aktiviert in diesem die dem Schalter Si zugeordnete Adresse der Speichereinheit 511.
Da der Kanal 2 ein niederfrequenter VHF-Kanal ist, wird der Schalter SL der Schaltung 80 zur Bildung eines Frequenzband-Kennzeichnungssignals geschlossen, so daß dem NAND-Glied 83χ, über den Inverter 82t eine binäre »1« zugeführt wird. Es sei daran erinnert, daß das Signal Pa eine binäre »1« ist und daß das NAND-Glied 83t dem Frequenzbandspeicher 84 deshalb eine binäre »0« zuführt, wodurch der Frequenzband-Wählimpuls Pl über den Kodierer 52 an den Dekodierer des Speichers 50 (Fig.2) geliefert irfrd und letzterer das Signal Vl
abgibt mit dem das niederfrequente Band des VHF-Abstimmbereichs in dem Tuner ausgewählt wird.
Nachdem die Speicheradresse, in welcher ein Kanal-Identifizierungskode einprogrammiert werden soll, sowie das Frequenzband des Tuners 100, das diesem Kanal entspricht, gewählt sind, wird die Schaltung 30 zur Erzeugung der Abstimmimpulse aktiviert, indem beispielsweise der Schalter 31Ci/für die Impulse zur Grobab-Stimmung in Vorwärtsrichtung geschlossen wird. Nach dem Schließen des Schalters 31 Ci/legt der Inverter 333 eine binäre »1« an das NAND-Glied 343. Deshalb liefert dieses NAND-Glied 343 jedesmal eine binäre »1« an einen Eingang des NAND-Gliedes 304, wenn der Zeiümpuis An (dessen Impulsperiode 4,096 ms beträgt) den Pegelwert »0« hat Da der Schalter 31/TZfOr die Feinabstimmung in Vorwärtsrichtung geöffnet ist liefert der Inverter 33i eine binäre »0« an das NAND-Glied 34i, das seinerseits konstant eine binäre »1« an das NAND-Glied 301 anlegt Da jedoch der Schalter 31 Ct/geschlossen ist erzeugt das !NAND-Glied 36 eine binäre »1«, die invertiert und als binäre »0« dem NAND-Glied 38j zugeführt wird, so daß dem anderen Eingang des NAND-Gliedes 301 eine binäre »1« zugeführt wird. Dem anderen Eingang des NAND-Gliedes 304 führt der Inverter 303 eine binäre »1« zu. Wenn deshalb der Schalter 31 CUiQr die Grobabstimmung in Vorwärtsrichtung geschlossen ist liefert das NAND-Glied 304 in Abhängigkeit von jedem der Zeitimpulse An eine binäre »0« an den Inverter 308. Daraufhin werden dem Zähler 40 Impulse Pu zur Vorwärtsabstimmung zugeführt Diese Impulse Pu besitzen eine kurze Periodendauer von 4,096 ms und können dementsprechend als Impulse zur Grobabstimmung in Vorwärtsrichtung betrachtet werden, die eine rasche Änderung des Zählstandes des Zählers 40 verursachen. Der Zählstand des Zählers 40, der auf diese Weise sequentiell in Vorwärtsrichtung wechselt, ändert damit gleichzeitig den resultierenden Kanal-Identifizierungs-Kode Si, Bi,... Bu, der während jeder Periode Tdes Zettkodes A1, A2,... /I14 geliefert wird. Dieser resultierende Kode beginnt mit dem Wert (00000000000000) und wächst in Richtung auf seinen Maximalwert (11111111111111). Der von dem Zähler 40 gelieferte wechselnde Identifizierungskode und der zirkulierende Zeitkode des Zeitzählers 20 werden bei der Betriebsart »Programmieren« dem Impulsbreiten-Modulator 91 zugeführt, der aus ihnen eine Steuerspannung ableitet, die dem Kanal-Identifizierungs-Kode entspricht Solange der Schalter 31CU der Schaltung 30 zur Erzeugung der Abstimmimpulse geschlossen bleibt, steigt die von dem Tiefpaßfilter 92 gelieferte Steuerspannung zur Kanalwahl
S5 progressiv an. Dieser Anstieg beträgt beispielsweise 2 mV bei jeder Periode Tvon 4,096 ms des zirkulierenden Zeitkodes. Entsprechend wächst die Abstimmfrequenz des Tuners; 100 progressiv aa
Sobald das dem Kanal 2 entsprechende Fernsehbild auf dem Bildschirm des Empfängers erscheint, läßt der Benutzer den Schalter 31CLAfOr die Impulse zur Großabstimmung in Vorwärtsrichtung los, so daß der Schalter wieder öffnet Durch dieses öffnen wird die Übertragung der Impulse Pu an den Zähler 40 beendet und der augenblickliche Zahlstand bleibt erhalten. Dieser Zählstand repräsentiert einen Kanal-Identifizierungs-Kode B1, Bi, ... βΐ4, der dem ungefähren Wert der Empfangsfrequenz des Tuners 100 fQr den gewünschten Kanal entspricht Anschließend kann der Schalter 31FU für die Feinabstimmung in Vorwärtsrichtung geschlossen werden, wodurch der Inverter 37 Feinabstimmimpulse Pu für die Vorwärtsabstimmung liefert Diese Feinabstimmimpulse haben wegen des Frequenzteilers 35 eine Periodendauer, die 64mal größer ist als die der Grobab- Stimmimpulse. Wenn der Schalter 31Fi/ geschlossen wird, wird das NAND-Glied 34| aktiviert und liefert die Feinabstimmimpulse (Ah ■ 64) über das aktivierte NAND-Glied 301, den Inverter 303, das NAND-Glied 304 und den inverter 308. Durch das Abzählen der Feinabstimmimpulse für die Vorwärtsabstimmung ändert der Zähler 40 fortlaufend seinen Zählstand und damit den resultierenden Kanal-Identifizierungs-Kode B1, B2,... Bu bei
jeder Periode von 64T= 262,144 ms. So steigt die von dem Tiefpaßfilter 92 gelieferte Steuerspannung zur Kanalwahl bei jeder Periode von 64 T um 2 mV, wodurch gleichzeitig die Empfangsfrequenz des Tuners 100 entsprechend geändert wird.
Wenn die Betrachtung des Fernsehbildes auf dem Bildschirm des Empfängers zeigt, daß die Feinabstimmung für den gewünschten Fernsehsendekanal erreicht ist, wird der Schalter 31Ft/ losgelassen und kehrt in seine geöffnete Stellung zurück. Dadurch wird die Erzeugung weiterer Abstinunimpulse für den Zähler 40 beendet Der Zähler 40 hält dementsprechend bei dem augenblicklichen Zählstand an, der einen resultierenden Kanal-Identifizierungs-Kode B1, B2,... Si4 repräsentiert, welcher einem Wert der analogen Steuerspannung für den Tuner 100 entspricht, bei dem dieser auf die Frequenz des Kanals 2 feinabgestimmt ist Anschließend wird der Einspeicherschalter 62 geschlossen und liefert eine binäre »1« an das NAND-Glied 63, das durch die binäre »1« des Signals Pa konditioniert ist Die daraufhin von dem NAND-Glied 63 erzeugte binäre »0« aktiviert die Schaltung 65 zur Erzeugung eines Befehlssignals, so daß diese einen Löschimpuls Pe an den Speicher 50 liefert, durch den die zuvor in der (durch das Schließen des Schalters S\ ausgewählten) angesteuerten Speichereinheit 511 eingespeicherte Information gelöscht wird. Anschließend wird ein Einspeicherimpuls Pwr an die Speichereinheit 51i geliefert, so daß der Kanal-Identifizierungs-Kode Bu B2,... Bn des Zählers 40 und das Frequenzband-Kennzeichnungssignal Pl aus dem Frequenzbandspeicher 84 in die entsprechenden Speicherelemente der Speichereinheit 51i eingeschrieben werden.
Wenn alle Schalter 31FU, 31FA 3ICUund 3\CDgeöffnet sind, erzeugt das NAND-Glied 36 eine binäre »0«, die von dem Inverter 37 invertiert und als binäre »1« den NAND-Gliedern 38| und 382 zugeführt wird, wodurch diese für die AFT-Steuerimpulse Xu und Xd aufnahmefähig werden. Die AFT-Steuerschaltung 140 erzeugt diese ÄFT-Steuerimpuise dann, wenn die AFT-Schaltung 120 während der automatischen Feinabstimmung Diskriminator-Ausgangssignale Eu bzw. ED liefert Falls die AFT-Schaltung 120 feststellt, daß die dem Tuner 100 zugeführte Steuerspannung diesen auf eine Frequenz abstimmt, die von der Frequenz des Sendekannls 2 abweicht bewirkt die automatische Feinabstimmung, daß dem Zähler 40 entweder Vorwärts- oder Rückwärts-Abstimmimpulse Pubzw. Pdzugeführt werden. Diese ändern den Kanal-Identifizierungs-Kode B1, B2,... Buso lange, bis das Gerät auf den Sendekanal 2 feinabgestimmt ist Es ist vorzugsweise der durch diese Feinabstimmung erhaltene Kanal-Identifizierungs-Kode, der in den entsprechenden Speicherelementen der Speichereinheit 511 eingeschrieben wird.
Nachdem in die Speichereinheit 51i ein Kanal-Identifizierungs-Kode und ein Frequenzband-Kennzeichnungs-Kode einprogrammiert sind, die dem Kanal 2 entsprechen, können die anderen Speichereinheiten 5I2 bis 5116 des Speichers 50 in ähnlicher Weise mit kodierten Informationen programmiert werden, die anderen VHF- und/oder UHF-Kanälen entsprechen, weiche am Aufstellungsort des Fernsehempfängers zu empfangen sind. Falls beispielsweise in der Speichereinheit 5I2 eine kodierte Information einprogrammiert werden soll, die dem Kanal 4 entspricht, wird der Betriebsart-Wahlschalter 61 wieder in seine Schaltstellung a umgelegt wodurch die Betriebsart »Programmieren« gewählt ist Anschließend wird der Adressenwahlschalter S2 geschlossen, wodurch die Speicheicinheii 5I2 adressiert wird. Da der Kanal 4 ebenfalls ein niederfrequenter VHF-Kanai ist, wird wiederum der Schalter Sl der Schaltung 80 zur Bildung des Frequenzband-Kennzeichnungssignals geschlossen. Außerdem wird beispielsweise der Schalter 31CU für die Impulse zur Grobabstimmung in Vorwärtsrichtung so lange geschlossen, bis der Zähler 40, der die resultierenden Abstimmimpulse zählt, den Kanal-Identifizierungs-Kode Bt, B2,... B\4 aus dem der Feinabstimmung des Kanals 2 entsprechenden Wert in einen Wert geändert hat, der ungefähr der Abstimmung für den Kanal 4 entspricht Nachdem der Kanal-Identifizierungs-Kode durch Feinabstimmung (und gegebenenfalls durch AFT) in der oben beschriebenen Weise weiter modifiziert wurde, wird der Einspeicherschalter 62 wieder geschlossen. Hierdurch werden der Kanal-Identifizierungs-Kode und der Frequenzband-Kennzeichnungskode für den gewünschten Kanal 4 in die Speichereinheit 5I2 eingeschrieben. So kann unter jeder der Adressen des Speichers 50 nacheinander ein Kanal-Identifizierungs- sowie ein Frequenzband-Kennzeichnungskode eingeschrieben werden, der jeweils einem gewünschten Kanal entspricht
Die Programmierung des Kanalwählers wurde in der vorangehenden Beschreibung in der Weise erläutert, daß nacheinander der Schalter 31CUfür die Impulse zur Großabstimmung in Vorwärtsrichtung und der Schalter 31FU für die Feinabstimmung in Vorwärtsrichtung geschlossen wurde, so daß Grob- oder Fein-Absi/mmimpulse Pu erzeugt werden, die den Zähler 40 in Vorwärtsrichtung fortschalten, wodurch die Empfangsfrequenz des Tuners 100 progressiv ansteigt Es ist auch möglich, die Programmierung so vorzunehemen, daß nacheinander der Schalter 31CD für die Impulse zur Grobabstimmung in Rückwärtsrichtu.ig und der Schaltung 31FD für die Feinabstimmung in Rückwärtsrichtung geschlossen werden, so daß der Zähler 40 in umgekehrter Richtung fortgeschaltet wird, wodurch die Empfangsfrequenz des Tuners 100 progressiv absinkt. Die Abstimmung kann selbstverständlich auch so erfolgen, daß zunächst der Schalter 31CU für die Großabstimmung in Vorwärtsrichtung und sodann der Schalter 31FD für die Feinabstimmung in Rückwärtsrichtung geschlossen wird usw. Ob man den Zähler 40 in Vorwärtsrichtung oder aber in Rückwärtsrichtung fortschaltet, hängt lediglich davon ab, welchen Wert die Empfangsfrequenz für einen einzuprogrammierenden Kanal im Vergleich zu dem zuvor einprogrammierten Kanal hat. Man wird in jedem Fall die Fortschaltung des Zählen 40 so wählen, daß die für das Programmieren erforderliche Zein möglichst kurz wird.
Betriebsart »Kanalwahl«
Wenn der Speicher 50 in der vorangehenden beschriebenen Weise programmiert ist, kann der Betriebsart-Wahlschalter 61 zur Einstellung der Betriebsart »Kanalwahl« auf seine Kontaktseite b umgelegt werden. Damit liefert er ein Signal Pa, das dem Binäirwert »0« entspricht. Dieses Signal Pa mit dem Binärwert »0« sperrt die NAND-Glieder 83i., 83« und 83k sowie das NAND-Glied 63, so daß die Schaltung 84 zur Bildung des Frequenzband-Kennzeichnungssignals sowie die Schaltung 65 zur Erzeugung des Befehlssignals abgeschaltet werden.
Letztere liefert daraufhin Leseimpulse Pr zu dem Speicher 50.
Beim Einschalten des Kanalwählers wird der Adressenzähler 71 des Adressenwählers 70 zurückgesetzt und erzeugt einen 4-Bit-Kode, durch den die Speichereinheit 511 in dem Speicher 50 adressiert wird. Ferner stellt die Schaltung 47 das Einschalten der Stromversorgung fest und triggert den monostabilen Multivibrator 45, so daß das NAND-Glied 44 einen Impuls mit dem Binärwert »0« an den Inverter 48 liefert, wodurch ein Ladeimpuls Pb erzeugt wird. Wenn dieser Ladeimpuls Pb den UND-Gliedern 42f bis 42M in dem Zähler 40 (F i g. 2) zugeführt wird, wird der zuvor in der Speichereinheit 511 gespeicherte Kode in den Zähler 40 übertragen. Während der Kanal-Identifizierungs-Kode Q, C2,... Cn in den Zähler 40 gelangt wird der in den entsprechenden Speicherelementen der Speichereinheit 51t abgespeicherte Frequenzband-Kennzeichnungskode in den Dekoder 53
ίο ausgespeichert, so daß dieser dem Tuner 100 beispielsweise das Signal VL zur Wzhl des niederfrequenten Frequenzbandes des VHF-Bereichs zuführt Während der Dauer des Ladeimpulses Pb werden die Bits Q bis Cn des ausgelesenen Kanal-Identifizierungs-Kodes zu den entsprechenden Flipflops 411 bis 41m des Zählers 40 übertragen, so daß diese Flipflops derart gesetzt werden, daß der Kanal-Identifhderungs-Kode B\, B2, -.. Bn von dem Zähler 40 zu dem Impulsbreiten-Modulator 91 übertragen wird. Dieser erzeugt daraufhin eine Steuerspan-
nung zur Feinabstimmung des Tuners 100 auf die Frequenz des (voraussetzungsgemäß in der Speichereinheit SIi) gespeicherten Kanals 2. Der Ladeimpuls steuert außerdem die AFT-Steuerschahung 140, die weiter unten erläutert wird.
Falls ein in irgendeiner anderen Speichereinheit des Speichers 50 programmierter Kanal, beispielsweise der in der Speichereinheit 5I2 gespeicherte Kanal 4 empfangen werden soll, wird der Schalter S2 des Adressenwählers geschlossai. Wie oben in Verbindung mit der Betriebsart »Programmieren« beschrieben wurde, zählt der Adressenzähler 51 die Impulse A9 so lange, bis der von ihm gelieferte 4-Bit-Kode denjenigen Zählstand erreicht der der Adresse der zweiten Speichereinheit 5I2 entspricht Wenn dieser Zahlstand erreicht ist legt der Dekoder 72 eine binäre »0« an die Ausgangsleitung L2, so daß der Transistor 77 nichtleitend wird und sein Kollektorsignal von dem Binärwert »0« auf den Binärwert »1« ansteigt Dieser Anstieg des Kollektorsignals des Transistors 77
triggert den monostabilen Multivibrator 45, dessen Ausgangssignal als binäre »1« dem NAND-Glied 44 zugeführt wird. Da das Signal Pa <äne binäre »0« ist konditioniert der Inverter 43.das NAND-Glied 44, so daß es auf das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 45 anspricht und eine binäre »0« an den Inverter 48 abgibt der einen Ladeimpuls Pb an den Zähler 40 und an die AFT-Steuerschaltung 140 liefert In Abhängigkeit von diesem Ladeimpuls Pb verändert der aus der Speichereinheit 5I2 ausgelesene Kanal-Identifizierungs-Kode den
Schaltzustand der Flipflops des Zählers 40, so daß letzterer den entsprechenden Kanal-Identifizierungs-Kode Bx, B1,... Βίλ an den Impulsbreiten-Modulator 91 liefert Hierdurch wird dem Tuner 100 eine Steuerspannung zugeführt die ihn auf den Eipvfang des Kanals 4 abstimmt
Die in den anderen Speichereinheiten 5I3 bis 51 )6 programmierten Kanäle können in ähnlicher Weise gewählt werden, indem lediglich das e? '.sprechende Exemplar der Schalter S( bis S16 des Adressenwählers geschlossen
Die Wirkungsweise der automatischen Feinabstimmung
Bei dem beschriebenen Kanalwähler erfolgt die automatische Feinabstimmung während der Betriebsart »Kanalwahl«, das heißt dann, wenn einer der Schalter Si bis Si6 zum Wechseln des Empfangskanals des Tuners 100 betätigt wird, sowie dann, wenn bei Betriebsbeginn die Stromversorgung eingeschaltet wird, um einen vorbestimmten Kanal anzuwählen, im wesentlichen kontinuierlich. Wie oben erläutert wurde, wählt der Adressenzähler 71 beim Schließen eines der Schalter Si bis Sie jeweils die entsprechende Speichereinheit 51 des Speichers 50, aus welcher der eingespeicherte Kanal-Identifizierungs-Kode ausgelesen werden soll. Hierdurch ändert sich die dem Tuner 100 zugeführte Steuerspannung. Dabei ist zu erwarten, daß sich diese Steuerspannung nicht abrupt sondern allmählich ändert, und daß ihr Augenblickswert während dieser Änderung irgendwann einer unerwünschten Frequenz, beispielsweise der Frequenz eines nicht gewählten (d. h. eines nicht programmierten) Kanals oder der Tonträgerfrequenz eines benachbarten Kanals itiit niedrigerer Frequenz entspricht Die AFT-Schaltung 120 wird dabei versuchen, diese unerwünschte Frequenz einzufangen. Falls die Änderung der Steuerspannung hinreichend langsam erfolgt kann diese AFT-Wirkung dazu führen, daß das Gerät auf eine derartige unerwünschte Frequenz abgestimmt wird.
Wenn die Stromversorgung eingeschaltet und der Adressenzähler 71 eine vorbestimmte Speichereinheit aktiviert und diese den entsprechenden Kanal-Identifizierungs-Kode an den Konverter 90 liefert kann in ähnlicher Weise aufgrund der AFT-Wirkung eine unerwünschte Frequenz eingefangen werden, die dem moss mentanen Pegelwert der dem Tuner 100 zugeführten Steuerspannung entspricht bevor die allmählich ansteigende Steuerspannung den durch den ausgespeicherten Kanal-Identifizierungs-Kode bestimmten endgültigen Pegelwert erreicht.
Dieser Vorgang wird am besten erkennbar, wenn man sich den Aufbau und die Wirkung der AFT-Schaltung 120 vergegenwärtigt: Diese Schaltung, die in F i g. 5 dargestellt ist, umfaßt einen üblichen Frequenzdiskriminator 121. der mit dem Ausgang des Bild-Zwischenff equeraverstärkers 110 verbunden ist und eine AFT-Spannung VV liefert. Diese in F i g. 6A dargestellte AFT-Spannung VT hat einen vorbestimmten Wen V0, wenn die Bild-Zwischenfrequenz /"ihren korrekten Wert f0 hat. Bei Werten der Bild-Zwischenfrequenz, die unterhalb oder oberhalb des Wertes Z0 liegen, weicht die AFT-Spannung V7-von der Spannung V0 ab. Diese Abweichung entspricht einem im wesentlichen S-förmigen Kurvenverlauf. Die Ausgangsspannung des Frequenz-Diskriminators 121 wird einem ersten Differenzverstärker zugeführt, der die Transistoren 122/Ί und I22ß umfaßt sowie einem zweiten Differenzverstärker, der aus den beiden Transistoren 123,4 und 1235 besteht. Den Basiselektroden der Transistoren 122/4 und 123/1 werden Referenzspannungen V1 bzw. V2 zugeführt, wobei V|> Vo> V2 ist Die AFT-Spannung Wdes Frequenz-Diskriminators 121 wird den Basis-Elektroden der Transistoren 122ßund 1235
zugeführt Die am Kollektor dieser Transistoren auftretenden Kollektor-Ausgangssignale werden den Basis-Elektroden zweier Transistoren 124 bzw. 125 zugeführt Das Kollektor-Ausgangssignal des Transistors 124 wird der Basis eines Transistors 126 zugeführt Dessen Kollektor-Ausgangssignal schließlich wird über eine Diode 127 einer Ausgangsklemme 128U zugeführt und bildet dort das Diskriminator-Ausgangssignal Eu. Das Kollektor-Ausgangssignal des Transistors 125 wird über eine Diode 129 einer Ausgangsklemme 128D zugeführt und bildet dort das Diskriminator-Ausgangssignal Ed-
Wenn die AFT-Spannung Vrden Wert der Referenzspannung Vj überschreitet, d. h. wenn die Frequenz der von dem Zwischenfrequenzverstärker 110 gelieferten Spannung niedriger ist als (fo—Af), werden die Transistoren 122Λ und i22B leitend bzw. nichtleitend. Infolgedessen wird der Transistor 124 gesperrt, so daß der Transistor 126 in seinen leitenden Zustand gelangt und an seinem Kollektor eine niedrige Spannung auftritt, die dem Binärwert »0« entspricht und die über die Diode 127 der Ausgangsklemme 128 U als Diskriminator-Ausgangssignal Eu zugeführt wird, wie dies in F i g. 6B angedeutet ist Der Transistor ί23B wird gleichzeitig in seinen leitenden Zustand gesteuert, so daß der Transistor 125 nichtleitend wird und seine Kollektorspannung einen dem Binärwert »!« entsprechenden hohen Pegel annimmt der über die Diode 129 als Diskriminator-Ausgangssignal Ep der Ausgangsklemme 128D zugeführt wird, wie dies in Fig.6C dargestellt ist Falls die Frequenz des Bild-Zwischenfrequenzverstäi-kers 110 in dem Bereich zwischen (fo—Δί) und (fo+Af), d.h. in dem normalen Abstimmbereich liegt, liegt die von dem Frequenz-Diskriminator 121 gelieferte AFT-Spannung zwischen Vj und V2. Der Transistor 123ß verbleibt deshalb in seinem leitenden Zustand und das Diskriminator-Ausgangssignal Ed behält den Binärwert »1« bei. Falls jedoch die AFT-Spannung VVniedriger ist als Vx , wird der Transistor 1225 in seinen nichtleitenden Zustand gesteuert, und der Transistor 126 wird infolgedessen ebenf?^ nichtleitend, so daß das Diskriminator-AusgangssignaJ cyden Binärwert»!« annimmt
Wenn schließlich die von dem Frequenz-Diskriminator 121 abgegebene AFT-Spannung VT kleiner ist als V2, d. h. wenn die Frequenz des Bild-Zwischenfrequenzverstärkers 110 größer ist als (fo+Af), behält das Diskriminator-Ausgangssignal £i/den Binärwert »1« bei, der Transistor 1235 wird jedoch in seinen nichtleitenden Zustand gesteuert, so daß der Transistor 125 leitend wird und das Diskrirairtator-Ausgangssignal Ed den Binärwert »0« annimmt
Die Referenzspannungen Vl und V2 der AFT-Schaltung 120 sind so gewählt, daß Af etwa 50 kHz beträgt Unter normalen Abstimmbedingungen, d. h. wenn die Frequenz / in dem Bereich zwischen /J>—50 kHz und /o+5O kHz liegt, haben beide Diskriminator-Ausgangssignale Eu und Ed den Binärwert »1«, so daß der dem Impulsbreiten-Modulator 91 zugeführte Kanal-Identifizierungs-Kode Bi, B2,... Bu nicht korrigiert wird. Die dem Tuner 100 zugeführte Steuerspannung, welche die lokale Oszillatorfrequenz und damit die Kanalfrequenz bestimmt auf die der Empfänger abgestimmt ist, wird deshalb nicht verändert. Falls andererseits die Frequenz / kleiner ist als /0—50 kHz, jedoch noch innerhalb des Fangbereichs liegt, wirkt das entsprechende Diskriminator-Ausgangssignal Eu mit dem Binärwert »0« auf die AFT-Steuerschaltung 140 ein, so daß diese Korrekturimpulse Xu (F i g. 1) zur Vorwärtsabstimmung liefert, die von dem Zähler 40 gezählt werden und den Kanal-Identifizierungs-Kode B\, B2,... B\* derart verändern, daß die lokale Osziüatorfrequenz ansteigt und damit den Empfänger in den korrekten Abstimmungszustand steuert. Falls umgekehrt die Frequenz /größer ist als 4+50 kHz, jedoch innerhalb des Fangbereichs liegt, hat das Diskriminator-Ausgangssignal Ed den Binärwert »0« und steuert die AFT-Steuerschaltung 140 derart, daß diese Korrekturimpulse XD liefert, die den Zähler 40 in Rückwärtsrichtung fortschalcen. Der von dem Zähler 40 an den Impulsbreiten-Modulator 91 gelieferte Kanal-Identifizierungs-Kode B1, Bi,... Bh wird daraufhin derart modifiziert, daß die lokale Oszillatorfrequenz absinkt und damit die korrekte Feinabstimmung für den Empfänger hergestellt wird.
Die vorangehende Beschreibung zeigt, daß die automatische Feinabstimmung während der Zei;; die verstreicht, bis die dem Tuner 100 zugeführte Steuerspannung allmählich auf den endgültigen Pegelwert angestiegen ist, der durch die Ausspeicherung des in einer bestimmten Speichereinheit einprogrammierten Kanal-Identifizierungs-Kodes vorgegeben ist, eine unerwünschte Frequenz einfangen kann. Der allmähliche Anstieg der Steuerspannung kann unter anderem von der Zeitkonstanten des Tiefpaßfilters 92 beeinflußt werden. Ein solches fehlerhaftes Einfangen einer unerwünschten Frequenz wird gemäß der Erfindung durch die AFT-Steuerschaltung 1:40 vermieden.
Wie aus F i g. 1 erkennbar ist, umfaßt die Steuerschaltung 140 einen monostabilen Multivibrator 141, der durch einen ihm zugeführten Ladeimpuls Pb gekippt wird und einen Impuls mit vorbestimmter Impulslänge erzeugt. Außerdem beinhaltet die Steuerschaltung 140 eine aus den NAND-Gliedern 147,148 und 149 gebildete Torschaltung, mittels derer wahlweise Korrekturimpulse mit vergleichsweise hoher Frequenz, beispielsweise die oben erwähnten Grobabstimmimpulse An oder mit relativ niedriger Frequenz, wie beispielsweise die Feinabstimmimpulse A20, zur Verfügung gestellt werden. Einen weiteren Bestandteil der Steuerschaltung 140 bildet ein Paar von NAND-Gliedern 150 und 151, mittels derer die Korrekturimpulse in Abhängigkeit von der von der AFT-Schaltung 120 erzeugten Diskriminator-Ausgangsspannung Eu oder Ed wahlweise entweder als Vorwärtsoder Rückwärts-Korrekturimpulse X-j bzw. XD weitergegeben werden. Diese Korrekturimpulse werden — wie oben erwähnt — zur Änderung des Zählstandes des Zählers 40 und damit zur Änderung des Kanal-Identifizierungs-Kodes B\,S2,,,,ßHden NAND-Gliedern38) bzw.382zugeführt. §q
Die aus den NAND-Gliedern 147,148 und 149 gebildete Torschaltung wird von einem Flipflop 145 gesüuert, cias — wie weiter unten erläutert wird — normalerweise zurückgesetzt ist, jedoch nach einer bestimmten Zeitspanne nach der Erzeugung eines Ladeimpulses Pe gesetzt wird. Die Steuerschaltung 140 liefert Korrekturimpulse Xu oder X0 mit vergleichsweise niedriger Impulsfrequenz, wenn ein Kanal-Identifizierungs-Kode mittels eines Ladeiinpulses Pn zuerst aus dem Speicher 59 ausgelesen wird, d. h. wenn die von dem Digital-Analog-Wandler 90 erzeugte Steuerspannung anwächst, so daß sich die Abstimmung des Kanalwählers der Frequenz nähert, die dem ausgeiesenen Kanal-Identifizierungs-Kode entspricht. Anschließend werden Korrekturimpulse Xu oder Xd mit vergleichsweise höherer Frequenz erzeugt, wenn die Frequenz, auf welche der Tuner abge-
stimmt ist, von der gewünschten, d. h. der durch den ausgelesenen Kanal-Identifizierungs-Kode repräsentierten Frequenz abweicht und innerhalb des Fangbereichs der AFT-Schaltung liegt.
Das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 141 wird durch einen Inverter 142 invertiert, von einem ι Differenzierglied 143 differenziert und anschließend über einen Transistor 144 dem Selz-Eingang des Flipflops 145 zugeführt Der Rückstelleingang des Flipflops 145 ist mit einem NAND-Glied 146 verbunden, deren , Eingängen die von der AFT-Schaltung 120 gelieferten Diskriminator-Ausgangsspannungen Eu bzw. Ed zugeführt werden. Diese Diskriminator-Ausgangsspannungen werden außerdem durch Inverter 152 bzw. 153 invertiert und den NAND-Gliedern 150 und 151 zugeführt Die oben erwähnten Zeitimpulse Au zur Grobabstimmung werden einem NAND-Glied 147 zugeführt, das dann aktiviert ist, wenn das Flipflop 145 gesetzt ist. In fe
ähnlicher Weise werden die Zeitimpulse A20 zur Feinabstimmung dem NAND-Glied 148 zugeführt das dann fj aktiviert ist, wenn das Flipflop 145 sich in seinem Ruhezustand befindet, also zurückgesetzt ist. Die Ausgangssignale der NAND-Glieder 147 und 148 sind über das NAND-Glied 149 mit den entsprechenden Eingängen der NAND-Glieder 150 und 151 verbunden. Im folgenden sei die Wirkungsweise der Steuerschaltung 140 anhand der in F i g. 7A bis 7L dargestellten Zeitdiagramme näher erläutert: <
Es sei angenommen, daß der unter einer ausgewählten Adresse in den Speicher 50 eingespeicherte Kanal-Identifizierungs-Kode durch einen Ladeimpuls Pb ausgelesen wird. In der vorangehenden Beschreibung war angenommen, daß dieser Ladeimpuls — wie in Fig. 7A dargestellt — ein positiver Impuls ist. Er kippt deshalb den monostabilen Multivibrator 141, wie dies in Fig.7H dargestellt ist Die Zeitkonstante des monostabilen Multivibrators beträgt beispielsweise 50 ms, so daß er aus seinem Ruhezustand in seinen aktiven Zustand gekippt wird und nach 50 ms wieder in seinen Ruhezustand zurückfällt Das Ausgangssignal Sm des monostabilen Multivibrators 141 wird durch den Inverter 142 in das Signal Sm invertiert (F i g. 71). Dieses invertierte Signal wird durch das Differenzierglied 143 differenziert Dadurch entstehen bei den Zustandsänderungen des Signals Sm negative und positive Impulse Pp (F i g. 7J). Die differenzierten Impulse Pp werden dem Transistor 144 zugeführt Der positive Impuls Pb steuert den Transistor in seinen leitenden Zustand (F i g. 7K). Dies entspricht einer Invertierung dieses positiven Impulses. Der invertierte Impuls wird dem Setz-Eingang des Flipflops 145 als negativer Impuls Pm zugeführt
Der aus dem Speicher 50 in den Zähler 40 ausgelesene Kanal-Identifizierungs-Kode wird durch den Digital-Analog-Wandler 90 in eine entsprechende analoge Signalspanntng umgewandelt, wie dies in F i g. 7B dargestellt ist Diese Spannung steigt von einem Anfangspegel, beispielsweise dem Pegelwert 0, vom Zeitpunkt to allmählich in Richtung auf seinen vorbestimmten Pegelwert h an. Die Steuerspannung benötigt selbstverständlich eine endliche Zeitspanne, bis sie den vorbestimmten Pegelwert erreicht Wegen der Zeitkonstanten des Tiefpaßfilters 92 wächst die Steuerspannung zu Beginn der genannten Zeitspanne vergleichsweise schnell und anschließend allmählich asymptotisch aa Es sei angenommen, daß die Steuerspannung während ihres Anstiegs auf den vorbestimmten Pegelwert k einen Pegelwert Λ durchläuft, welcher einer unerwünschten Frequenz entspricht, beispielsweise der Frequenz eines nicht gewählten Kanals oder der Tonträgerfrequenz eines benachbarten niedrigeren Kanals. Es sei ferner angenommen, daß die dem Pegelwert m\ entsprechende Frequenz annähernd «ίϊϊ /-tiiicüigi u€5 /-ti- ι -r ängucFciCirä liege. Die Diänfuimiälör-AüägängäSpSnnüugcn u(/üTiu jl»üu€~ m- ■ -^CnnitUHg 120 haben nun beide den Binärwert »1«, wenn der Kanalwähler (bei wachsender Steuerspannung für das AbstimmeJement) auf eine Frequenz abgestimmt wird, die außerhalb des Fangbereichs liegt (F i g. 6B und 6C).
Wenn jedoch der dem Anfang des Fangbereichs entsprechende Pegelwert m\ erreicht wird, wechselt das Diskriminator-Ausgangssignal Eu in eine binäre »0«, wie dies in F i g. 7C dargestellt ist. Das Diskriminator-Ausgangssignal £c bleibt selbstverständlich bei dem Binärwert»l«.
Es sei angenommen, daß das Flipflop 145 zuvor zurückgesetzt wurde, wie dies im einzelnen weiter unten erläutert wird. Wenn die Diskriminator-Ausgangssignale Eu und Ed beide den Binärwert »1« haben, liefert das
NAND-Glied 146 eine binäre »0« an den Rückstelleingang des Flipflops 145. Falls nun das Diskriminator-Ausgangssignal Eu sich in den Binärwert »0« ändert, liefert das NAND-Glied 146 eine binäre »1« an den Rückstelleingang des Flipflops 145. Letzteres ist jedoch von der Art, daß es nur durch negative Flanken getriggert werden kann und reagiert daher nicht auf die positiven Flanken, die seinem Rückstelleingang von dem NAND-Glied 146 zugeführt werden. Da jedoch angenommen wurde, daß sich das Flipflop 145 in seinem zurückgesetzten Zustand
so befindet legt sein Ausgang Q eine binäre »1« an das NAND-Glied 148, so daß dieses die Feinabstimmir"pulse Αχ an das NAND-Glied 149 weiterleitet Es sei noch einmal daran erinnert, daß diese Feinabstimmimpulse eine Periodendauer von etwa 256 ms besitzen. Während der infrage stehenden Zeitspanne, in der der monostabile Multivibrator 141 in seinem aktiven Zustand bleibt (die Zeitspanne beträgt 50 ms), kann infolgedessen höchstens ein Feinabstimmimpuls über das NAND-Glied 148 zu dem NAND-Glied 149 übertragen werden, wie dies in
Fig. 7F angedeutet ist
Da das Diskriminator-Ausgangssignal Euden Binärwert »0« hat (Fig. 7C), legt der Inverter 151 eine binäre »1« an da; NAND-Glied 150, so daß dieses für die Feinabstimmimpulse durchlässig ist, die ihm über das NAND-Glied 149 zugeführt werdea Wenn daher die Steuerspannung den Pegelwert flj| erreicht, legt die AFT-Korrekturschaltung 140 einen einzelnen Korrekturimpuls (F i g. 7F) Xu an das NAND-Glied 38i. Dieser Korrekturimpuls Xu hat die Erzeugung eines Vorwärts-Abstimmimpulses Pu zur Folge, durch weichen der Zählstand des Zählers 40 um ein einzelnes Bit vergrößert wird. Es ist offensichtlich, daß die Steuerspannung mit einer Geschwindigkeit anwächst, die wesentlich größer ist als die Wiederholfrequenz der Feinabstimmimpulse Pu, deren Auftreten von den Korrekturimpulsen Xu bestimmt wird. Wenn die AFT-Steuerung mit derart niedriger Geschwindigkeit abläuft ist sie nicht in der Lage, den Kanalwähler auf einer unerwünschten Frequenz einzurasten, die beispielsweise dem Augenblicksweri h entspricht, der von der Stcucrspannung bei ihrem Anstieg auf den Pegelwert h durchlaufen wird.
In Fig. 7C und 7D ist dargestellt daß das Diskriminator-Ausgangssignal Eu auf den Binärwert »1« wächst, wenn die lokale Oszillatorfrequenz in dem Tuner 100 durch das allmähliche Ansteigen der Steuerspannung sich
der Frequenz, die dem Pegelwert l\ zugeordnet ist, so weit angenähert hat, daß der Frequenzabstand kleiner ist als 50 kHz. Wenn die lokale Oszillatorfrequenz infolge des weiteren Anstiegs der Steuerspannung weiterwächst und um mehr als 50 kHz größer wird als die dem Pegelwert A zugeordnete Frequenz, nimmt das Diskriminator-Ausgangssignal fßden Binärwert »0« an. Während des Intervalls, in dem die lokale Oszillatorfrequenz in dem 100 kHz-Abstimmbereich liegt, haben beide Diskriininator-Ausgangssignale Eu und Eo den Binärwert »1«, so daß das NAND-Glied 146 eine binäre »0« erzeugt. Diese Zustandsänderung des NAND-Gliedes 146 in negativer Richtung setzt das Flipflop 145 zurück. Da in der vorangehenden Beschreibung zunächst angenommen war, daß siäh das Flipflop in seinem zurückgesetzten Zustand befand, hat der mit der Schaltzustandsänderung des NAND-Gliedes 146 verbundene negative Impuls selbstverständlich keine Auswirkung auf den Schaltzustand deb Flilpflops 145. Das Diskriminator-Ausgangssignal Eu behält den Binärwert »1« bei, während das Diskrimina- to tor-Ausgangssignal £Dden Binärwert »0« annimmt, bis die lokale Oszillatorfrequenz, die durch die Steuerspannung bestimmt wird, auf einen Wert jenseits des AFT-Fangbereichs anwächst. Wenn die Steuerspannung auf diese Weise auf den Pegelwert m\ ansteigt (F i g. 7B), nimmt das Diskriminator-Ausgangssignal Ed wieder den Binärwert »1« an. Durch diesen Wechsel des Diskriminator-Ausgangssignals ED wird das NAND-Glied 146 aktiviert und liefert eine binäre »0« an das Flipflop 145. Der mit dieser Schaltzustandsänderung verbundene negative Impuls wird wie zuvor dem Rückstell-Eingang des Flipflops 145 zugeführt, hat jedoch keine Wirkung, da das Flipflop sich voraussetzungsgemäß bereits in seinem zurückgesetzten Zustand befindet.
Wenn die in Fig. 7B dargestellte Steuerspannung weiter in Richtung auf ihren vorbestimmten Pegelwert I2 ansteigt, erreicht sie den Wert m2, der gerade innerhalb des AFT-Fangbereichs liegt. Deshalb wechselt das Diskriminator-Ausgangssignal Eu auf den Binärwert »0«, wie dies in Fig. 7C dargestellt ist. Dies hat zur Folge, daß das NAND-Glied 150 in der oben beschriebenen Weise für die von dem NAND-Glied 149 gelieferten |
Korrekturimpulse durchlässig wird. Da das Flipflop 145 jedoch in seinem zurückgesetzten Schaltzustand bleibt, werden nur Feinabstimmipulse A20 übertragen, während der durch den monostabilen Multivibrator 141 bestimmten Zeitspanne von 50 ms werden keine weiteren Feinabstimmimpulse erzeugt.
Im allgemeinen ist die durch den monostabilen Multivibrator 14 bestimmte Zeitspanne von 50 ms kürzer als die Zeit, die die Steuerspannung benötigt, um auf den vorbestimmten Pegelwert /2 anzuwachsen. Am Ende der genannten Zeitspanne wird daher das Flipflop 125 durch den negativen impuls Pm gesetzt, so daß an seinem Ausgang Q eine binäre »1« auftritt, die das NAND-Glied 147 öffnet. Infolgedessen werden über die NAND-Glieder 147 und 149 Grobabstimmimpulse Am zu den NAND-Gliedern 150 bzw. 151 übertragen. Das Diskriminator-Ausgangssignal Pu behält seinen Binärwert »0« während dieser Zeit bei, da die Steuerspannung noch nicht ihren vorbestimmten Pegelwert I2 erreicht hat, und deshalb die lokale Oszillatorfrequenz in dem Tuner 100 kleiner ist als die gewünschte Frequenz. Die Grobabstimmimpulse Am werden von dem NAND-Glied 150 als Korrekturimpulse Xusolange übertragen, wie dieses NAND-Glied durch das Diskriminator-Ausgangssignal Eu konditioniert ist und so lange wie das Flipflop 145 in seinem gesetzten Zustand verbleibt.
Mit Hilfe der Grobabstimmimpulse Am läuft die automatische Feinabstimmung mit entsprechend großer Geschwindigkeit ab; dies bedeutet, daß die Steuerspannung nun schnell von dem Pegelwert /Π3, den sie in dem Zeitpunkt f| erreicht, in dem das Flipflop 145 gesetzt wird, auf den vorbestimmten Pegelwert /2 anwächst. Wie aus Fig. 7B erkennbar ist, würde die Steuerspannung für das Ansteigen von dem Pegelwert m3 auf ihren vorbestimmten Pegelwert /2 unangenehm langsam ansteigen, wenn die AFT-Steuerung nicht in der erwähnten Weise mit erhöhter Geschwindigkeit ablaufen würde. Die korrekte Abstimrr.ung des Kanalwählers auf die ausgewählte Kanal-Frequenz würde also außerordentlich verzögert, wenn nicht die Korrekturimpulse Xu mit der den Grobabstimmimpulsen entsprechenden höheren Impulsfrequenz angelegt würden.
Wenn die Steuerspannung den Tuner 100 auf eine Frequenz abstimmt die nicht weiter als 50 kHz von der ausgewählten Frequenz entfernt liegt, nimmt das Diskriminator-Ausgangssignal ft/den Binärwert »1« an, wie dies in F i g. 7C für den Zeitpunkt t2 dargestellt ist. Da nun beide Diskriminator-Ausgangssignale Eu und Eo den Binärwert »1« besitzen, liefert das NAND-Glied 146 eine binäre »0« an den Rückstelleingang des Flipflops 145, wie dies in Fig.7E dargestellt ist. Der der Schaltzustandsänderung des NAND-Gliedes 146 entsprechende negative Impuls setzt das Flipflop 145 zurück, wie dies in F i g. 7L dargestellt ist Daher ändert sich das Signal Sf, das der Ausgang Q des Flipflops 145 dem NAND-Glied 147 zuführt von dem Binärwert »1« auf den Binärwert »0«, wodurch dieses NAND-Glied gesperrt wird. Gleichzeitig wechselt das Signal Sf. das der Ausgang Q des Flipflops 145 an das NAND-Glied 148 liefert, von dem Binärwert »0« zu dem Binärwert »1«, wodurch dieses NAND-Glied für die Feinabstimmimpulse A20 geöffnet wird, so daß diese wieder über das NAND-Glied 149 zu den NAND-Gliedern 150 bzw. 151 übertragen werden. Da jedoch beide Diskriminator-Ausgangssignale Eu und Ed den Binärwert »1« haben, sperren die Inverter 152 und 153 die NAND-Glieder 150 bzw. 151, so daß die Feinabstimmimpulse A20 nicht als Korrekturimpulse Xu oder Xd weitergegeben werden.
Obwohl der Tuner 100 des dargestellten Kanalwählers nun auf die dem Pegelwert I2 der Steuerspannung zugeordnete Frequenz abgestimmt ist, kann die iokale Oszillatorfrequenz in dem Tuner 100 noch schwanken, so daß die Kanalfrequenz, auf die der Kanalwähler abgestimmt ist, sich entsprechend ändert. Wenn beispielsweise die lokale Oszillatorfrequenz anwächst und den korrekten Wert um 50 kHz übersteigt ändert sich das Diskriminator-Ausgangssignal ED in den Binärwert »0«, wie dies in Fi g. 7D dargestellt ist Infolgedessen erzeugt der ω Inverter 153 eine binäre »1«, durch die das NAND-Glied 151 für die Korrekturimpulse Xo durchlässig wird. Da das Flipflop 145 zurückgesetzt war (F i g. 7L) und ein weiterer Ladeimpuls PB anschließend nicht erzeugt wurde, ist das NAND-Glied 148 von dem Flipflop aktiviert, so daß es die Feinabstimmimpulse A20 über das NAND-Glied 149 zu dem ebenfalls durchlässigen NAND-Glied 151 überträgt Diese Korrekturimpulse XD besitzen — wie in F i g. 7G dargestellt — eine niedrige Wiederholfrequenz, genügen jedoch, den Zählstand des Zählers 40 zu verringern, so daß auch die dem Tuner 100 zugeführte Steuerspannung entsprechend kleiner wird, wodurch der Tuner zu seiner korrekten Abstimmung zurückkehrt Wenn diese korrekte Tunerabstimmung wieder erreicht ist, nimmt das Diskriminator-Ausgangssignal Ed selbstverständlich wieder den Binärwert »1« an und das
NAND-Glied 146 liefert einen Rückstellim^uls an das Flipflop 145. !)a dieses sich jedoch bereits in dem zurückgesetzten Zustand befindet, hat der Rücksetzimpuls keine Auswirkung.
Man erkennt leicht, daß eine ähnliche mit langsamer Geschwindigkeit ablaufende AFT-Steuerung dann stattfindet, wenn die lokale Oszillatorfrequenz auf einen Wert abtreibt, der um mehr als 50 kHz niedriger ist als es der korrekten Abstimmung entspricht In diesem Fall wechselt das Diskriminator-Ausgangssignal EL, von dem Binärwert »1« auf den Binärwert »0« und das NAND-Glied 150 wird für die Feinabstimmimpulse Aj0 durchlässig, die al? Korrekturimpulse Xu mit niedriger Frequenz weitergegeben werden.
Wenn ciü'e Steuerspannung zunächst an den Tuner 100 angelegt wird und sich dann allmählich ändert, d. h. von einem Anfangspegel in Richtung auf ihren vorbestimmten Pegelwert ansteigt oder absinkt, findet eine automati sehe Feinabstimmung mi! vergleichsweise niedriger Geschwindigkeit statt, so daß das Einfangen einer uner wünschten Frequenz vermieden ist, während die Abstimmung des Tuners sich der gewünschten Frequenz nähert Wenn die Abstimmfrequenz des Tuners von der gewünschten Frequenz um einen Wert abweicht, die •nnerhalb des Fangbereichs liegt, wird die automatische Feinabstimmung mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit durchgeführt, so daß der Tuner dementsprechend auf die gewünschte Frequenz abgestimmt wird.
Deshalb wird der Tuner während der Zeitspanne, in der die Steuerspannung rasch in Richtung auf ihren vorbestimmten Pegelwert anwächst, nicht auf eine unerwünschte Frequenz abgestimmt. In der vorangehenden Beschreibung wurde die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und in Verbindung mi? einem Kanalwähler besonderer Bauart im einzelnen erläutert und beschrieben. Selbstverständlich können zahlreiche Änderungen und Abwandlungen vorgenommen werden, ohne daß damit der durch den Erfindungsge danken gegebene Bereich verlassen wird. Beispielsweise umfaßt die durch den monostabilen Multivibrator 141 bestimmte Zeitspanne vorzugsweise den Zeitraum, in welchem die Steuerspannung mit relativ großer Geschwindigkeit anwächst. Bei den in F i g. 7 dargestellten Zeitdiagrammen wurde angenommen, daß dieser Zeitraum etwa 50 ms beträgt Selbstverständlich kann die durch den monostabilen Multivibrator bestimmte Zeitspanne verkürzt werden, wenn die Steuerspannung sich zu Beginn mit größerer Geschwindigkeit ändert, so daß der Pegelwert m3 in weniger als 50 ms erreicht wird. Umgekehrt kann diese Zeitspanne größer gewählt sein, falls die Steuerspannung zu Beginn mit niedrigerer Geschwindigkeit anwächst, so daß der Pegelwert im erst nach mehr als 50 ms erreicht wird.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Frequenzauswahl mit einer programmierbaren Speichereinrichtung, die an adressierbaren Speicherplätzen digitale Darstellungen einer Vielzahl von Sendefrequenzen zu speichern - gestattet, auf die ein zugehöriger Tuner abstimmbar ist,
mit einer Leseschaltung, die eine digitale Darstellung aus der Speichereinrichtung selektiv ausliest, mit einem Wandler, der die ausgelesene Darstellung in eine entsprechende Steuerspannung umsetzt, welche zu einem bestimmten Pegel hin allmählich ansteigt,
mit einem Abstimmelement für die Aufnahme der betreffenden Abstimmspannung, mit der der Tuner auf die ίο entsprechende Sendefrequenz abgestimmt wird,
und mit einer automatischen Feinabstimmschaltung zum Ändern der aus der Speichereinrichtung ausgelesenen, ausgewählten Darstellung, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Steuerschaltung (140) vorgesehen ist, die eine Impulsquelle (145,147-149) für die Abgabe von ersten Impulsen (Ax) mit einer relativ niedrigen Wiederholungsrate und von zweiten Impulsen (Au) mit
einer relativ hohen Impulsrate aufweist,
„ und daß eine Schaltung (150,151) vorgesehen ist, welche die automatische Feinabstimmschaltung (38tf 382,
m 304,306,308,309) derart steuert, daß die ausgewählte Darstellung auf die ersten Impulse (A30) mit der relativ
niedrigen Wiederholungsrate hin über eine Zeitspanne (to— U) geändert wird, während der die Steuerspannung ären bestimmten Pegel (h) erreicht, und daß die betreffende Darstellung auf die zweiten Impulse (Au) mit der relativ hohen Wiederholungsrate im Anschluß an die gesamte Zeitspanne (to— U) geändert wird, wenn die Steuerspannung das Abstimmelement abstimmt, um innerhalb eines bestimmten Bereiches der betreffenden Sendefrequenz zu liegen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1.
wobei die Steuerspannung mit einer höheren Geschwindigkeit während der Zeitspanne ansteigt als die relativ niedrige Wiederh&lungsrate, mit der die automatische FeinabstiiEJnschaltung die ausgelesene Darstellung ändert,
und wobei die automatische Feinabstimmschaltung die Abweichung zwischen der Frequenz, auf die der Tuner abgestimmt ist, und einer bestimmten Frequenz ermittelt, um ein erstes Steuersignal in dem Fall zu
erzeugen, daß die Abstimmfrequenz um einen Betrag niedriger ist als die betreffende bestimmte Frequenz, der innerhalb eines bestimmten Bereiches liegt, und um ein zweites Steuersignal in dem Fall zu erzeugen, daß die Abstimmfreq^enz ut-j einen Betrag höher ist als die betreffende bestimmte Frequenz, der innerhalb des betreffenden bestimmten Bereiches liegt, dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Schaltung (150,151) die Änderung der ausgelesenen Darstellung auf die ersten Impulse (Αχ) hin in einer ersten Richtung in Abhängigkeit von dem ersten Steuersignal (Eu) und in einer zweiten Richtung in Abhängigkeit von dem zweiten Steuersignal (ED) während der betreffenden Zeitspanne (to-U) bewirkt, während der die Steuerspannung sich an den bestimmten Pegel (I2) annähert, und daß die betreffende Schaltung (150,151) die Änderung der ausgelesenen Darstellung auf den zweiten
Impuls CAm) hin in der ersten Richtung in Abhängigkeit von dem ersten Steuersignal (Eu) und in der zweiten Richtung in Abhängigkeit von dem zweiten Steuersignal (ED) im Anschluß an die betreffende Zeitspanne (to—U) bewirkt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Leseschaltung einen Adressengenerator für die Erzeugung einer einen bestimmten Speicherplatz in der Speichereinrichtung kennzeichnenden Adresse
sowie einen Leseimpulsgenerator umfaßt, mit Hilfe dessen der Speichereinrichtung ein Leseimpuls zuführbar ist, durch den die an dem entsprechend bezeichneten Speicherplatz gespeicherte digitale Information ausgespeichert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerschaltung ferner eine monostabile Kippschaltung (141) aufweist, die sich normalerweise im Ruhezustand befindet und die in Abhängigkeit von dem Leseimpuls (PB) für eine bestimmte Zeitspanne in
einen aktiven Zustand (Su) triggerbar ist,
und daß eine Torschaltung (145,147,148,149,150,151) vorgesehen ist, die erste Impulse (Ax) mit dem ersten bzw. zweiten Steuersignal (Eu bzw. ED) verknüpft, wenn die monostabile Kippschaltung (141) sich in ihrem aktiven Zustand befindet, und die zweite Impulse (A^) mit dem ersten bzw. zweiten Steuersignal (Eu bzw. ED) verknüpft, wenn die monostabile Kippschaltung 141) in ihren Ruhestand zurückgekehrt ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, wobei die Leseschaltung einen Vorwärts-Rückwärts-Zähler
zum Speichern der jeweils ausgelesenen digitalen Darstellung umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Torschaltung eine bistabile Anordnung (145) sowie eine Rücksetzschaltung (146) umfaßt, die durch die ersten Steuersignale (Eu) und die zweiten Steuersignale (E0) beeinflußbar ist und die die bistabile Anordnung (145) in einen ersten Zustand (Sf) in dem Fall zurückstellt, daß der Tuner im wesentlichen auf eine
bestimmte Frequenz abgestimmt ist,
daß eine Schaltung (142,143,144) vorgesehen ist, durch die die bistabile Anordnung (145) in einen zweiten
Zustand (SF) in dem Fall umsteuerbar ist, daß die monostabile Kippschaltung (141) in ihren Ruhezustand
zurückkehrt,
daß ferner eine erste Torschaltung (148,147) vorgesehen ist, die aus den Impulsen (Ax) bestehende Ände-
rungsimpulse in dem Fall erzeugt, daß die bistabile Anordnung (141) in ihren ersten Zustand (Sf) zurückgesetzt ist, und die durch die zweiten Impulse (Ah) gebildete Änderungsimpulse in dem Fall erzeugt, daß die bistabile Anordnung (145) in ihren zweiten Zustand fS^gesetzt ist, daß ferner eine zweite Torschaltung (150) vorgesehen ist, über die Änderungsimpulse (Xu)dem genannten
Zähler (40) zur Vergrößerung seines Zählerstandes in dem Fall zugeführt werden, daß das erste Steuersignal
*k (Eu) erzeugt wird,
und daß eine dritte Torschaltung (151) vorgesehen ist, über die Änderungsimpulse (Xp) dem genannten Zähler (40) zur Verringerung seines Zählerstandes in dem Fall zugeführt werden, daß das zweite Steuersignal
i| (Eo)erzeugt wird.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben ist
Es ist bereits eine digitale Suchlaufanordnung für UKW-Empfänger bekannt (»Funkschau«, 1971, Heft 17, Seiten 535—537 und Heft 18, Seiten 587—589), bei der Stationsauswahltasten zur Ansteuerung einer Speichermatrix vorgesehen sind, die ein der jeweils ausgewählten Station entsprechendes Bitmuster speichert Wenn eine. StatioBsauswahltaste betätigt ist, wird ein entsprechendes Signal an einen Kanalzähler abgegeben, der ein der is gewünschten Frequenz der jeweiligen Station entsprechendes Ausgangssignal an einen Summierpunkt abgibt, an welchem eine sich treppenförmig ändernde Ausgangsspannung erzeugt wird, die einem Operationsverstärker zugeführt wird. Die Ausgangsspannung dieses Operationsverstärkers wird durch Gegenkopplung so verzerrt, daß die gewünschte Abstimmung ausgeführt wird Ober den Einsatz einer Feinabstimmungsschaltung läßt sich in diesem Zusammenhang nichts entnehmen.
Es ist ferner ein Verfahren zum selbsttätigen Abstimmen von Hochfrequenzkreisen auf eine Bet-iebsfrequenz einer Mehrzahl von Betriebsfrequenzen bekannt (DE-AS 10 20 690), wozu eine schnell arbeitende Abstimmeinrichtung und sodann eine langsam arbeitende Abstimmeinrichtung verwendet werden. Der Obergang νοτ der schnellen Abstimmung auf die langsame Abstimmung wird dabei vorgenommen, sobald die abzustimmende Schaltung eine Frequenz erreicht, die in der Nähe einer ausgewählten Frequenz liegt. Durch diese Maßnahmen gelingt es jedoch nicht ohne weiteres, eine Abstimmung auf unerwünschte Frequenzen sicher auszuschließen.
Es ist ferner ein adaptiv arbeitender Ablenk- bzw. Abtastgenerator für eine Spektral-Analyseeinrichtung bekannt (US-PS 39 16 319). Dabei arbeitet während der Zeitspanne, während der kein Signal vorliegt, der betreffende Generator so, daß er automatisch die Analysiereinrichtung mit etwa dem 20- bis 25fachen der ausgewählten Abtastrate abtastet Wenn jedoch ein Signal ermittelt wird, dann wird die Abtastung stillgesetzt und um einen Betrag zurückgesetzt, der von einen» verwendeten Filter abhängt Damit haften jedoch auch diesem bekannten Generator die Nachteile an, die zuvor im Zusammenhang mit dem bekannten Verfahren aufgezeigt worden sind.
Es ist nun auch schon ein Rundfunkempfänger mit einer Abtastschaltung bekannt (US-PS 32 01 696), die zunächst eine Abtastung mit einer ersten, relativ hohen Abtastrate vornimmt und die sodann eine Abtastung mit einer relativ niedrigen Abtastrate νοπώππιί, wenn ein Signal empfangen ist Damit haftet aber auch diesem bekannten Rundfunkempfänger der Nachteil an, der im Zusammenhang mit dem oben betrachteten bekannten Verfahren aufgezeigt worden ist
Es ist schließlich auch schon bekannt, bei einer Schaltungsanordnung mit einer automatischen Feinabstimmung eine fehlerhafte Abstimmung dadurch zu vermeiden, daß die automatische Abstimmwirkung während einer bestimmten Zeitspanne nach dem Einschalten des Tuners völlig unterdrückt wird (US-PS 38 06 817). Da die automatische Feinabstimmung mit vergleichsweise niedriger Frequenz erfolgt ist es an sich unerwünscht, die betreffende Feinabstimmwirkung zu unterdrücken oder vorübergehend unwirksam zu schalten. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die betreffende Feinabstimmschaltung in einem programmierbaren- elektronischen Tuner verwendet wird. In einem solchen Tuner werden den individuellen VHF- und/oder UHF-Kanälen entsprechende Informationen insbesondere in digitaler Form gespeichert Eine ausgewählte Information wird aus dem jeweils adressierten Speicherplatz eines Speichers ausgelesen und in die Steuerspannung für das vorhandene spannungsabhängige Abstimmelement umgewandelt. Wenn jedoch bei elektronischen Tunern dieser Art die automatische Abstimmwirkung langsam abläuft, ist die Zeitspanne bis zur Vollendung der Feinabstimmung ungewöhnlich lang. Arbeitet die Feinabstimmschaltung hingegen vergleichsweise schnell, so können während des allmählichen Ansteigens der Steuerspannung unerwünschte Frequenzen eingefangen werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art so weiterzubilden, daß sowohl eine schnell«. Abstimmung ermöglicht als auch das Einfangen von unerwünschten bzw. das Abstimmen auf unerwünschte Frequenzen verhindert ist
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die im Patentanspi uch 1 gekennzeichneten Maßnahmen.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß mit relativ geringem schaltungstechnischen Aufwand eine automatische Feinabstimmung möglich ist, durch die die Abstimmung auf unerwünschte Frequenzen verhindert ist, wobei die automatische Feinabstimmung kontinuierlich, d. h. ohne vorübergehende Unterdrückung, auch in dem Fall wirksam ist, daß die Schaltungsanordnung erst in Betrieb genommen wird oder daß ein Kanalwechsel auf eine neue Empfangsfrequenz erfolgt Dabei erfolgt die Abstimmung genau, und schließlich kann die Abstimmfrequenz des vorhandenen Tuners automatisch korrigiert werden, wenn dieser während des Ansteigens der Versorgungsspannung unter der Wirkung der Feinabstimmschaltung eine falsche Frequenz eingefangen hat Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteran-prüchen.
Im folgenden sei die Erfindung anhand der Zeichnunpen beispielsweise näher erläutert:
F i g. 1 zeigt das Ausführungsbeispiel eines elektronischen Tuners, in dem das Verfahren bzw. die Anordnung gemäß der Erfindung Anwendung findet,
F i g. 2 zeigt ein Blockschaltbild, das einen Teil des in F i g. 1 dargestellten elektronischen Tuners in näheren
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