DE2700558A1 - Bandsaegemaschine - Google Patents

Bandsaegemaschine

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DE2700558A1
DE2700558A1 DE19772700558 DE2700558A DE2700558A1 DE 2700558 A1 DE2700558 A1 DE 2700558A1 DE 19772700558 DE19772700558 DE 19772700558 DE 2700558 A DE2700558 A DE 2700558A DE 2700558 A1 DE2700558 A1 DE 2700558A1
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DE
Germany
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saw
band
section
guide
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Application number
DE19772700558
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English (en)
Inventor
Paul Stolzer
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SCHNEIDTECH GmbH
Original Assignee
SCHNEIDTECH GmbH
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Publication date
Application filed by SCHNEIDTECH GmbH filed Critical SCHNEIDTECH GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D53/00Machines or devices for sawing with strap saw-blades which are effectively endless in use, e.g. for contour cutting
    • B23D53/04Machines or devices for sawing with strap saw-blades which are effectively endless in use, e.g. for contour cutting with the wheels carrying the strap mounted shiftably or swingingly, i.e. during sawing, other than merely for adjustment
    • B23D53/045Machines or devices for sawing with strap saw-blades which are effectively endless in use, e.g. for contour cutting with the wheels carrying the strap mounted shiftably or swingingly, i.e. during sawing, other than merely for adjustment with pivotably mounted head carrying the saw wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D55/00Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D55/08Sawing machines or sawing devices working with strap saw blades, characterised only by constructional features of particular parts of devices for guiding or feeding strap saw blades
    • B23D55/082Devices for guiding strap saw blades
    • B23D55/086Devices for guiding strap saw blades with means for automatically adjusting the distance between the guides

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Bandsägemaschine
  • Die Erfindung betrifft eine Bandsägemaschine mit einem Maschinenständer zur Aufnahme des Werkstückes auf einem vom Kaschinenständer gebildeten Werkstücktisch mittels Spannbacken und einem am Naschinenständer in Vorschubrichtung eines endlosen Sägebandes schwenkbar angelenkten i#aschinenteil, wobei das Sägeband über mindestens zwei im laschinenteil angeordnete Umlenkrollen umläuft, die Laufebene der Umlenkrollen senkrecht oder geneigt zur Vorschubebene des Sägebandes angeordnet ist, das Sägeband über beidseits des Werkstückes im Bereich der Spannbacken liegende Führungen des schwenkbaren Maschinenteils gehalten sowie bei geneigter Laufebene der Umlenkrollen gleichzeitig in die Vorschubebene geschwenkt wird, und wobei wenigstens eine der Führungen in Laufrichtung des Sägebandes selbsttätig auf den zu sägenden Werkstückquerschnitt einstellbar ist.
  • Eine solche Bandsägemaschine ist durch die UT-PS Nr.2 159 580 bekannt. Bei ihr erfolgt die Einstellung der der Schwenklagerung des Naschinenteils näheren Führung selbsttätig in Abhängigkeit von der Spannbewegung der dieser Führung nächstliegenden Spannbacke.
  • Damit ist das Problem gelöst, eine Bandsägemaschine zu schaffen, bei der zur Erleichterung der Handhabung die Anpassung der Bandführungen auf den Querschnitt des jeweils zu sägenden Materials selbsttätig erfolgt.
  • Wegen der Abhängigkeit der Einstellung der Sägebandführungen von der Einstellung der Spannbacken werden aber im bekannten Falle die Sägebandführungen immer nur auf den im wesentlichen quer zur Vorschubrichtung des Sägebandes und damit zwischen den Spannbacken liegenden größten Querschnitt des Werkstückes eingestellt, und zwar unabhängig davon, ob dieser Querschnitt über den gesamten Vorschubweg des Sägebandes vorhanden ist oder nicht. Dadurch kann sich beispielsweise der Fall ergeben, daß ein T-Profil mit seinem Querbalken auf dem Werktischstück liegend zwischen den Spannbacken eingespannt ist, entsprechend auch die Abstandseinstellung der Sägebandführungen erfolgt und mit diesem Abstand der Sägebandführungen über den größten Teil des Vorschubweges der vergleichsweise sehr schmale vertikale Steg des Profils gesägt wird. Hier ist zwar eine Abstandseinstellung der Sägebandführungen auf den horizontal liegenden Naximalquerschnitt des Werkstückes selbsttätig erreicht, nicht jedoch eine über den Vorschubweg des Sägebandes möglichst optimale Einstellung.
  • Entsprechendes gilt für den häufiger vorkommenden Fall der Bearbeitung eines im Querschnitt runden Profiles, bei dem in Vorschubrichtung des Sägebandes ebenfalls der Querschnitt zunächst sehr klein ist, dann auf den Naximalquerschnitt zunimmt, um danach wieder zurückzugehen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bandsäge der eingangs beschriebenen Art derart abzuändern, daß die selbsttätige Einstellung des Abstandes der Bandführungen zumindest über einen großen Teil der Vorschubbewegung des Sägebandes in Abhängigkeit von dem sich in dieser Richtung darbietenden Werkstückquerschnitt während des Sägevorganges erfolgt, wobei dies mit einfachen, bei der Bandsägemaschine ohnehin vorhandene Einrichtungen ausnutzenden Maßnahmen erfolgen soll.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einstellbewegung der Führung von einem an ihr bzw.
  • in ihrem Bereich angeordneten, dem zu sägenden Werkstückquerschnitt während des Arbeitshubes ständig abtastenden Fühler abgeleitet kontinuierlich erfolgt.
  • Diese erfindungsgemäße Maßnahme hat die Wirkung, daß nunmehr der Werkstückquerschnitt während des Vorschubes des Sägebandes ständig ermittelt und dementsprechend der Abstand der Bandführungen dauernd auf den gerade in Arbeit befindlichen Werkstückquerschnitt eingestellt wird, so daß die Sägebandführungen immer den optimalen, möglichst geringen Abstand haben können.
  • Die Erfindung bietet grundsätzlich die Möglichkeit, während des Vorschubes des Sägebandes den Abstand der Bandführungen beispielsweise bei einem runden Werkstück zunächst zu vergrößern und nach Uberschreitung des Maximalquerschnittes wieder zu verkleinern. Das würde jedoch Halter für die Bandführungen voraussetzen, die sich im wesentlichen parallel zum Sägeband erstrecken und auch in dieser Richtung verschiebbar sein müssen, also quer zu ihrer Längserstreckung und Verschiebbarkeit belastet sind und entsprechend stabil ausgebildet und verschiebbar gelagert sein müßten. Der damit einhergehende Aufwand wird nicht in allen Fällen gerechtfertigt sein, weshalb es im Rahmen der Erfindung für den Normalfall zweckmäßig erscheint, daß die Einstellbewegung der Führung mit dem Arbeitshub fortschreitend bis zum maximalen horizontalen Werkstückquerschnitt erfolgt. Nun können die Halter für die Bandführungen in der bekannten Weise als sich im wesentlichen quer zur Sägebandrichtung erstreckende Teile ausgebildet sein und die Stützkräfte in ihrer Längsrichtung aufnehmen. Hier muß dann nur dafür Sorge getragen werden, daß bei Erreichen des Maximalquerschnittes des Werkstückes und fortschreitendem Vorschub des Sägebandes eine Verringerung des Abstandes der Bandführungen nicht erfolgen kann, dies vielmehr erst wieder geschieht, wenn beispielsweise nach vollendetem Arbeitsgang der Rückhub des schwenkbaren Maschinenteils erfolgt ist.
  • Als Fühler sind Lichtbündel, berührungslose Endschalter etc.
  • geeignet. Vorteilhaft erscheint es jedoch, daß der Fühler eines in den Querschnitt zwischen den Führungen und in Vorschubrichtung des Sägebandes vor die zugeordnete Führung und die Schnittlinie des Sägebandes ragende Tastrolle ist, daß die Tastrolle vertikal und horizontal durch das zu sägende Werkstück vom Werkstück querschnitt fort gegen eine rückstellende Federkraft auslenkbar ist und daß bei einer derartigen Auslenkung durch wenigstens einen mit der Tastrolle in Wirkverbindung stehenden Endschalter eine Verstellung der zugeordneten Führung vom Werkstückquerschnitt fort erfolgt. Auf diese Weise kann also eine Fortstellung der Führung vom Werkstückquerschnitt sowohl beim Aufsetzen der Tastrolle in Vorschubrichtung des Sägebandes auf einen Teil des Werkstückquerschnittes erfolgen als auch bei einem seitlichen Anlaufen gegen einen Teil des Werkstückquerschnittes.
  • In Weiterbildung dieser Möglichkeit kann ferner die Tastrolle von einer neutralen Mittelstellung ausolenkbar sein, sie kann von dort aus durch die Federkraft außerdem auf das Werkstück zu verstellbar sein und es kann bei einer derartigen Auslenkung durch wenigstens einen mit der Tastrolle in Wirkverbindung stehenden Endschalter eine Verstellung der zugeordneten Führung auf den Werkstückquerschnitt zu erfolgen. Hiermit ist grundsätzlich die Möglichkeit einer kombinierten Verstellung der Bandführung sowohl vom Werkstückquerschnitt fort als auch in Richtung auf das Werkstück durch ein und dieselbe Tastrolle gegeben. hill man aber wieder im oben erläuterten Rahmen während des Arbeitshubes nur eine Verstellung vom Werkstückquerschnitt fort zulassen, so ist es zweckmäßig, daß die Verstellung der Fiihrung in Richtung auf den Werkstückquerschnitt nur am Ende des Rückhubes des schwenkbaren Naschinenteils möglich ist, was beispielsweise dadurch geschehen kann,#daß bei Auslenkung der Tastrolle von der neutralen llittelstellung in Hichtung auf den Werkstückquerschnitt die damit verbundene Auswirkung auf die Einstellung der Bandführung erst durch Wirkung der Endabschaltung des Rückhubes des schwenkbaren Maschinenteils wirksam werden kann.
  • Bei einer Bandsäge der beschriebenen Art, bei der die Führung endständig auf einer vom schwenkbaren Maschinenteil getragenen, sich im wesentlichen in Vorschubrichtung des Sägebandes erstreckenden, quer dazu verschiebbaren Stange angeordnet ist und deren Verstellung durch ein doppelt wirkendes Zylinder-Kolben-Aggregat erfolgt, das einerseits an der Stange bzw. einem diese tragenden und auf einer Schiene verschiebbaren Schlitten und andererseits am schwenkbaren Idaschinenteil angreift, kann im Sinne der Erfindung vorgesehen sein, daß während des Arbeitshubes des schwenkbaren aschinenteils das Zylinder-#olben-Aggregat über einen vom Fühler gesteuerten Schieber mit Drucköl im Sinke einer Abstandsänderung der Führungen beaufschlagbar ist.
  • Schließlich kann bei einer Bandsäge der vorbeschriebenen Art, bei der der Vorschub des Sägebandes in Richtung auf das Werkstück und die Schnittdruckerzeugung durch ein mit einer Druckmittelquelle verbundenes, doppelt wirkendes Zylinder-Kolben-Aggregat erfolgt, das einerseits am Maschinenständer und andererseits am schwenkbaren faschinenteil angelenkt ist, zweckmäßig sein, daß der dem Vorschub dienende Zylinderraum über ein einstellbares Drosselventil an eine Rückstromleitung für das Druckmittel angeschlossen ist und daß die Einstellung des Drosselventils von der Stellbewegung wenigstens einer Bandführung derart abgeleitet ist, daß die Vorschubkraft bei auseinandergefahrenen Bandführungen am kleinsten und bei zusammengefahrenen Bandführungen am größten ist.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand einer ihrer Ausführungsformen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 die Vorderansicht einer Bandsägemaschine in vereinfachter Darstellung und Fig. 2 eine schematische Darstellung der hydraulischen Schaltung der Bandsägemaschine gemäß Fig. 1.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Bandsägemaschine weist einen Haschinenständer 1 auf, an dem über eine Schwenklagerung 2 ein Maschinenteil 3 angelenkt ist. Das Maschinenteil 3 enthält zwei Umlenkrollen 4 und 5, über die ein endloses Sägeband 6 umläuft.
  • Die Schnittebene des Sägebandes 6 liegt parallel zur Zeichenebene der Fig. 1, während die Umlenkrollen 4 und 5 gegenüber dieser Ebene geneigt sind. Um das Sägeband 6 in die Schnittebene zu schwenken und gleichzeitig zu führen und zu stützen, sind zwei Führung gen 7 und 8 am Itaschinenteil 3 vorgesehen, von denen die der Schwenklagerung 2 nähere Führung 7 am Maschinenteil 3 festsitzt, während die von der Schwenklagerung 2 weiter entfernte Führung 8 in Anpassung an den Querschnitt des zu bearbeitenden Werkstückes verschiebbar ist. Entsprechend ist auch die der Führung 7 zugeordnete Spannbacke 9 am taschinenständer 1 fest angeordnet, während die der Führung 8 zugeordnete Spannbacke 10 verschiebbar ist.
  • Die Verschiebbarkeit der Führung 8 ist durch einen sie tragenden Schlitten 11 gewährleistet, der mittels Rollen 12 oder in sonst wie geeigneter Weise auf einer Schiene 13 verschiebbar ist, die vom Maschinenteil 3 getragen wird.
  • Figur 1 zeigt ferner eine Zusatzführung 14 für das Sägeband 6, die mittig zwischen den beiden Führungen 7 und 8 am Sägeband angreift. Die Zusatzführung 14 ist auf einem ebenfalls auf der Schiene 13 beispielsweise mittels Rollen 15 verschiebbaren Schlitten 16 angeordnet und auf dem Schlitten 16 in zur Schiene 13 senkrechter Richtung beispielsweise mittels Rollen 17 vom Sägeband 6 fort verschiebbar, was nach dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel dann geschieht, wenn das Sägeband 6 in ein nicht dargestelltes Werkstück eindringt. Die Zusatzführung 14 setzt dann auf das Werkstück auf und bleibt in Vorschubrichtung des Sägebandes 6 zurück.
  • Damit die Zusatzführung 14 auch bei Verstellung der Führung 8 immer mittig zwischen den Führungen 7 und 8 bleibt, ist der Schlitten 16 in noch zu erläuternder Weise ständig mit einer Kraft beaufschlagt, in ihn in Richtung auf die feststehende Führung 7 zu bewegen sucht. Gegen die Wirkung dieser Kraft wird jedoch der Schlitten 16 durch ein Zugmittel 18 festgehalten, das bei 19 an der Schiene 13 und bei 20 an dem Schlitten 11 befestigt ist und über eine Umlenkrolle 21 läuft, die drehbar auf #em Schlitten 16 angeordnet ist. Dadurch findet mit jeder Bewegung des Schlittens 11 eine gleichgerichtete, jedoch nur halb so große Bewegung des Schlittens 16 und damit der Zusatzführung 14 statt.
  • Schließlicel ist aus Figur 1 noch ein Zylinderkolben-Aggregat 22 ersichtlich, welches einerseits am Maschinenständer 1 und andererseits am Maschinenteil 3 angelenkt ist und durch das die Schwenkbewegung des Maschinenteils 3 und die vom Sägeband 6 auf das Werkstück ausgeübte Schnittkraft erzeugt wird.
  • Weitere Einzelheiten der Bandsägemaschine gemäß Figur 1 werden nachfolgend anhand der Figur 2 erläutert. Aus Figur 2 ist ersichtlich, daß die Verschiebung des Schlittens 11 und damit der Bandführung 8 durch ein doppelt wirkendes Zylinder-Kolben Aggregat 23 erfolgt, dessen Zylinder mit dem Schlitten 11 verbunden ist und dessen Kolbenstange 24 am schwenkbaren Maschinenteil 3 abgestützt ist. Zur Durchführung der Verschiebebewegung sind die Zylinderräume 25 und 26 über einen Steuerschieber 27 entweder mit einer Druckmittelquelle 28 oder mit einer Rückstromleitung 29 verbunden. Je nach dem, ob eine Verstellung der Bandführung 8 vom Werkstückquerschnitt fort oder auf den Werkstückquerschnitt zu erfolgen soll. Bei der in Figur 2 gezeigten Mittelstellung des Steuerschiebers 27 wird dann der Schlitten 11 und damit die Bandführung 8 in der gerade erreichten Stellung festgehalten.
  • Die Betätigung des Steuerschiebers 27 erfolgt durch eine Tastrolle 30, die an der Bandführung 8 bezogen auf Figur 1 und 2 hinter dem Sägeband, also auf der Zuführungsseite für das Werkstück angeordnet ist.
  • Die Tastrolle 30 ist horizontal und vertikal verschiebbar. Ihre Mittelstellung 31 entspricht die in Figur 2 gezeigte Stellung des Steuerschiebers 27. Demgegenüber entspricht ihrer Stellung 32 eine Verschiebung des Steuerschiebers 27 nach links, bei der also der Zylinderraum 25 an die Druckmittelquelle 28 angeschlossen ist, während der nylinderraum 26 mit der Rückstromleitung 29 in Verbindung steht. Der Stellung 33 der Tastrolle 30 entspricht eine gegenüber Fig. 2 nach rechts verschobene Stellung des Steuerschiebers 27, bei der also der Zylinderraum 26 mit der Druckmittelquelle 28 verbunden ist, während der Zylinderraum 25 an die Rückstromleitung 29 angeschlossen ist.
  • Stellt man sich bezogen auf Fig. 1 und 2 links von der Bandführung 8 einen irgendwie gearteten Werkstückquerschnitt vor, so wird bei einer während des Vorschubes des Sägebandes erfolgenden uerschnittsvergrößerung des Werkstückes die Tastrolle 30 von ihrer neutralen Stellung 31 in die Stellung 32 zurückgedrängt.
  • Dabei wird ein nicht dargestellter Endschalter betätigt, der über eine ebenfalls nicht dargestellte Schaltverbindung dafür sorgt, daß der Steuerschieber 27 nach links verschoben wird. Damit wird der Lylinderraum 25 mit Drucköl beaufschlagt und der Zylinderraum 26 an den Druckmittelrückfluß angeschlossen, so daß der Schlitten 11 eine Verschiebung nach rechts erfährt, die Band führung 6 also vom werkstückquerschnitt fort bewegt wird. Diese Stellbewegung findet ihr Ende, wenn durch Entfernung vom #erkstückquerschnitt die Tastrolle 30 wieder in ihre neutrale Stellung 31 zurückkehren kann und entsprechend auch der Steuerschieber 27 in seine neutrale Mittellage zurückkommt.
  • Wenn andererseits die Tastrolle 30 durch Verringerung des Werkstückquerschnittes weiter von dem Werkstück freikommt, gerät sie durch Wirkung einer sie beaufschlagenden Federkraft in die Stellung 33, was eine Verschiebung des Steuerschiebers 27 nach rechts bedeutet. Damit wird der Zylinderraum 26 vom Druckmittel beaufschlagt, während der Zylinderraum 25 an die RUckstromleitung 29 angeschlossen wird. Der Schlitten 11 wird also nach links verschoben, wodurch die Bandführung 8 in Richtung auf das Werkstück verstellt wird, bis die Tastrolle 30 wieder in ihre neutrale mittels stellung 31 zurückkehrt, was eine entsprechende Rückkehr des Steuerschiebers 27 in seine neutrale Mittelstellung bedeutet.
  • Die beschriebenen Verstellmöglichkeiten der Bandführung 8 setzen voraus, daß die Bandführung durch einen seitlich fortgehenden Träger gehalten ist, so daß sie auch unter einen Werkstückquerschnitt fahren können. Im vorliegenden Falle ist die Bandführung 8 jedoch durch einen Träger 34 mit dem Schlitten 11 verbunden,der quer zur Erstreckung des Sägebandes 6 verläuft. Hier darf während des Vorschubes des Sägebandes eine Rückstellung der Bandführung 8 in Richtung auf das Werkstück nicht erfolgen, da sonst der Träger 34 in Kollision mit dem Werkstück geraten würde. Es darf also nur bei sich während des Sägens vergrößerndem Werkstückquerschnitt eine Verstellung der Bandführung 8 vom Werkstück fort zugelassen werden, Um dies sicher zu stellen, kann dafür Sorge getragen sein, daß die mit der Auslenkung der Tastrolle 30 in die Position 33 einhergehende Endschalterbetätigung sich nur nach Beendigung des Rückhubes des schwenkbaren Maschinenteils 3 am Steuerschieber 27 wirksam werden kann, PUr die Zusatzführung 14 gemäß Figur 1 ist, wie aus Figur 2 ersichtlich, ein einseitig wirkendes Zylinder- Kolben-Aggregat 35 vorgesehen, dessen Kolbenstange 36 sich am Maschinenteil 3 abstützt und dessen Zylinder 37 mit dem Schlitten 16 verbunden ist. Das Zylinder-Kolben-Aggregat 35 ist derart angeordnet, daß durch Verbindung seines Zylinderraumes 38 mittels der Leitung 39 mit der Druckmittelquelle 28 der Schlitten 16 ständig mit einer Kraft beaufschlagt ist, die ihn vom Schlitten 11 der verschiebbaren Führung 8 fortzubewegen sucht.
  • Gegen diese Kraft wird der Schlitten 16 in der bereits anhand der Figur 1 beschriebenen Weise gehalten.
  • In Figur 2 ist ferner dargestellt, das doppelt wirkende Zylinder-Kolben-Aggregat 22, welches sich einerseits am Maschinenständer 1 und andererseits am Maschinenteil 3 abstützt. Zur Erzeugung der Schnittkraft steht der Zylinderraum 40 über eine Leitung 41 mit einer Druckmittelquelle 42 in Verbindung, wobei die Schnittkrafteinstellung im Hinblick auf das zu bearbeitende Material durch ein einstellbares Drosselventil 43 erfolgt, über das das Druckmittel in eine an die Rückstromleitung 44 angeschlossene Leitung 45 abfließen kann.
  • Der Zylinderraum 46 des Zylinder-Kolben-Aggregates 22 steht über eine Leitung 47 mit der Rückstromleitung 48 in Verbindung, in die ein einstellbares Drosselventil 49 geschaltet ist, dessen Verstellung in Abhängigkeit von der Schwenklage des Maschinenteils 3 durch eine Steuerkurve 50 erfolgt, die am Maschinenständer 1 festgelegt ist.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist derart, daß der Kolben des Zylinder-Kolben-Aggregates 22 und damit das schwenkbare Maschinenteil 3 durch den mittels des Drosselventils 43 einstellbar auf den Zylinderraum 40 gegebenen hydraulischen Druck in Vorschubrichtung des Sägebandes 6 bewegt werden, und zwar gegen den im Zylinderraum 46 des 2ylinder-Kolben-Aggregates 22 herrschenden Druck, durch den das Gewicht des schwenkbaren Maschinenteils 3 zumindest teilweise aufgehoben wird. Mittels der Steuerkurve 50 und des mit dieser zusammenwirkenden Drosselventils 49 ist dabei der im Zylinderraum 46 herrschende Gegendruck derart veränderbar, daß eine Kompensation bzw. Ausschaltung der Änderung der Gewichtskraft stattfindet, die das schwenkbare Maschinenteil 3 auf das Sägeband 6 ausübt.
  • Um das Maschinenteil 3 nach Durchtrennen des Werkstückes wieder anzuheben, läßt sich der Zylinderraum 46 mittels eines Steuerschiebers 51 an die Druckmittelquelle 42 und der Zylinderraum 40 an die Rückstromleitung 52 anschließen.
  • Bekanntlich ist die Schnittkraft, die vom Sägeband auf das Werkstück maximal ausgeübt werden darf, abhängig vom Werkstückquerschnitt. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, ist der Schlitten 16 bw. der mit diesem verbundene Zylinder 37 des Zylinder-Kolben-Aggregates 35 mit einer Steuerkurve 53 bestückt, von der ein einstellbares Drosselventil 54 verstellt wird, welches in der Leitung 45 sitzt. Auf diese Weise findet eine mehr oder weniger starke zusätzliche Drosselung des vom Ventil 43 zurückfließenden Druckmittels derart statt, daß die vom Sägeband 6 ausgeübte Vollschubkraft bei großen Werkstückquerschnitten und der entsprechenden Einstellung des Schlittens 16 kleiner als bei kleinen Werkstückquerschnitten ist. Selbstverstandlich besteht die Möglichkeit, die Drosselventile 43 und 54 zusammenzufassen und die im Hinblick auf den zu bearbeitenden Werkstoff zu wählende Grundeinstellung des so entstandenen Drosselventils durch Längenänderung seiner Wirkverbindung zur Steuerkurve 53 einzustellen. Auch kann es aus konstruktiven Gründen vorteilhaft sein, die Steuerkurve 53 am Schlitten 11 vorzusehen.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Patentansprüche Eandsägemaschine mit einem Maschinenständer zur Aufnahme des Werkstückes auf einem vom Maschinenständer gebildeten Werkstücktisch mittels Spannbacken und einem am Maschinenständer in Vorschubrichtung eines endlosen Sägebandes schwenkbar angelenkten Maschinenteil, wobei das Sägeband über mindestens zwei im Maschinenteil angeordnete Umlenkrollen umläuft, die Laufebene der Umlenkrollen senkrecht oder geneigt zur Vorschubebene des Sägebandes angeordnet ist, das Sägeband über beidseits des Werkstückes im Bereich der Spannbacken liegende Führungen des schwenkbaren Maschinenteils gehalten, sowie bei geneigter Laufebene der Umlenkrollen gleichzeitig in die Vorschubebene geschwenkt wird, und wobei wenigstens eine der Führungen in Laufrichtung des Sägebandes selbsttätig auf den zu sägenden Werkstückquerschnitt einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbewegung der Führung (8) von einem an ihr bzw. in ihrem Bereich angeordneten, dem zu sägenden Werkstückquerschnitt während des Arbeitshubes ständig abtastenflen Fühler (30) abgeleitet kontinuierlich erfolgt.
  2. 2. Bands.ngemaschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbewegung der Führung (8) mit dem Arbeitshub fortschreitend bis zum maximalen horizontalen Werkstückquerschnitt erfolgt.
  3. 3. Bandsägemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler eine in den Querschnitt des zwischen den Führungen (7, 8) und in Vorschubrichtung des Sägebandes (6) vor die zugeordnete Führung und die Schnittlinie des Sägebandes ragende Tastrolle (30) ist, daß die tastrolle vertikal und horizontal durch das zu sägende Werkstück vom Werkstückquerschnitt fort gegen eine rückstellende Federkraft auslenkbar ist und daß bei einer derartigen Auslenkung durch wenigstens einen mit der Tastrolle in Wirkverbindung stehenden Fndschalter eine Verstellung der zugeordneten Führung vom Werkstückquerschnitt fort erfolgt.
  4. 4. Bandsägemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastrollen (30) von einer neutralen Mittelstellung (31) auslenkbar ist, daß sie von dort aus durch die Federkraft außerdem auf das Werkstück zu verstellbar ist und daß bei einer derartigen Auslenkung durch wenigstens einen mit der Tastrolle in Wirkverbindung stehenden Endschalter eine Verstellung der zugeordneten Führung (8) auf den Werkstückquerschnitt zu erfolgt.
  5. 5, Bandsägemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß di#e Vorstellung der Führung (8) in Richtung auf den Werkstückquerschnitt nur am Ende des Rückhubes des schwenkbaren Maschinenteils (3) möglich ist.
  6. 6. Bandsägemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Führung endständig auf einer vom schwenkbaren Maschinenteil getragenen, sich im wesentlichen in Vorschubrichtung des Sägebandes erstreckenden, quer dazu verschiebbaren Stange angeordnet ist und ihre Verstellung durch ein doppelt wirkendes Zylinder-Kolben-Aggregat erfolgt, das einerseits an der Stange bzw. einem diese tragenden und auf einer Schiene verschiebbaren Schlitten und andererseits am schwenkbaren Maschinenteil angreift, dadurch gekennzeichnet, daß während des Arbeitshubes des schwenkbaren Maschinenteils (3) das Zylinder-Kolben-Aggregat (24 bis 26) über einen vom Fühler (30) gesteuerten Schieber (27) mit Drucköl im Sinne einer Abstandsänderung der Führungen (7, 8) beau#fschlagbar ist.
  7. 7. Bandsägemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Vorschub des Sägebandes in Richtung auf das Werkstück und die Schnittdruckerzeugung durch ein mit einer Druckmittelquelle verbundenes, doppelt wirkendes Zylinder-Kolben-Aggregat erfolgt, das einerseits am Maschinenständer und andererseits am schwenkbaren Maschinenteil angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Vorschub dienende Zylinderraum (40) über ein einstellbares Drosselventil (43) an einer Rückstromleitung (44) für das Druckmittel angeschlossen ist und daß die Einstellung des Drosselventils von der Stellbewegung wenigstens einer Bandführung (8) derart abgeleitet ist, daß die Vorschubkraft bei auseinandergefahrenen Bandführungen (7, 8) am kleinsten und bei zusammengefahrenen Bandführungen am größten ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2574338A1 (fr) * 1984-06-25 1986-06-13 Amada Co Ltd Scie a ruban equipee d'un dispositif de detection de largeur de coupe

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