DE270653C - - Google Patents

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DE270653C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/48Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers
    • B65G47/485Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers using electric or electronic transmitting means between destination marks and switching means
    • B65G47/487Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers using electric or electronic transmitting means between destination marks and switching means the destination marks being mechanically detected
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/60Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from conveyors of the suspended, e.g. trolley, type
    • B65G47/62Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from conveyors of the suspended, e.g. trolley, type for materials in bulk

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 270653 KLASSE 81 e. GRUPPE
Einrichtung zum Entriegeln von Hängebahnwagen.
Zusatzzum Patent 235419.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1912 ab. Längste Dauer: 7. September 1925.
Durch Patent 235419 ist der Gedanke geschützt, die Wägenkübei von Hängebahnen durch eine auf jedem Wagen angeordnete, auf Zeit einstellbare Vorrichtung entriegeln zu lassen. Hierfür sind in der Patentschrift als Beispiele angegeben: eine Dämpferpumpe, ein Uhrwerk o. dgl.
Die vorliegende Erfindung gibt nun eine neue Ausführungsform, bei welcher der Vorteil erzielt wird, daß ein Entriegeln nicht erfolgt, wenn der Wagen aus irgendeinem Grunde, stehen bleibt, ehe er an der in Aussicht genommenen Schüttstelle angelangt ist, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß ein an einem festen Punkt befindlicher, die Auslösung der Verriegelung jedes Hängebahnwagens vorbereitender Anschlag eine lösbare Kupplung zwischen den Laufrädern und einer die Verriegelung beeinflussenden Schaltvorrichtung einrückt. Bei normalem Betrieb, wenn der Wagen sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt, findet dann, wie im Hauptpatent, ein Entriegeln nach einer bestimmten Zeit statt. Bei Unterbrechung der Fahrt kommt jedoch die Entriegelungsvörrichtung zum Stillstand, bis der Wagen sich wieder in Bewegung setzt.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind 'in den Fig. 1 bis 3 angegeben, wobei in Fig. 1 und 3 angenommen ist, daß elektrischer Strom für die Bewegung der Entriegelung zur Verfügung steht.
In Fig. ι bedeutet α eine Stellscheibe, an welcher der bedienende Arbeiter den Fahrweg einstellt. Die Stellscheibe α ist mit einem Sperrad versehen und wird durch einen drehbar gelagerten Hebel d mittels Sperrklinke gedreht. In der dargestellten Lage wird der Schalthebel d durch den Sperrhebel c festgehalten. Das Laufrad e des Hängebahnwagens ist mit einem oder mehreren Nocken f ausgerüstet, welche, wie später näher erläutert wird, mit dem Schalthebel d zwecks Weiterschaltens der Stellscheibe a in Berührung kommen. Auf dem Sperrad befindet sich ein Kontakt g, weicher nach einer bestimmten Drehung der Stellscheibe α gegen die Kontaktfeder h zu liegen kommt. Sobald dies geschieht, wird ein Stromkreis geschlossen, der dem Magneten i Strom zuführt,. wodurch die Verriegelung des Wagenkübels gelöst wird.
Auf der Strecke befindet sich in einer bestimmten Entfernung vor der Schüttstelle ein fester, in der Bahn des Sperrhebels c liegender Anschlag i. Wird nun, nachdem die Stell- -55 scheibe α eingestellt worden ist, der Hängebahnwagen auf die Strecke geschickt und läuft an dem festen Anschlag 1 vorbei, so wird der Sperrhebel c außer Eingriff mit dem Schalthebel d gebracht, so daß dieser infolge seines Eigengewichtes mit dem Laufrad e in Berührung kommt. In dem dargestellten Beispiel wird dann bei jeder Umdrehung des Laufrades β durch dessen Nocken f der Schalt-
hebel d und damit das Sperrad weitergeschaltet, bis der Kontakt g mit der Kontaktfeder h in Berührung kommt und somit der die Lösung des Wagenkübelriegels bewirkende Magnet i erregt wird.
In Fig. 2 ist eine Einrichtung für die mechanische Auslösung der Verriegelung des Wagenkübels dargestellt. Die Stellscheibe a ist in diesem Falle mit einem Schlitz ζ versehen, in den ein unter der Wirkung der Feder y stehender Winkelhebel χ einschnappt, wobei der den Wagenkübel festhaltende Riegel herausgehoben wird.
Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, daß nach erfolgter Entriegelung des Wagenkübels der Schalthebel d wieder in gehobener Lage festgehalten wird, so daß ein Fortschalten über die Entleerungszeit des Kübels hinaus nicht mehr erfolgt. Auch ist es möglich, nach erfolgter Auslösung die Einstellvorrichtung selbsttätig in ihre Anfangslage zu bringen, so daß die Einstellung von Hand für eine bestimmte Wegstrecke nur einmal für eine beliebige Anzahl von Fahrten zu erfolgen braucht und nicht nach jeder Fahrt eine neue Einstellung erforderlich ist. Diese selbsttätig wirkenden Vorrichtungen werden zweckmäßig durch die die Verriegelungsvorrichtung des Kübels lösende Kraft in Tätigkeit gesetzt.
Die Fig. 3 gibt hierfür ein Ausführungsbeispiel.
Die Knagge f des Laufrades e versetzt nach Auslösung der Klinke c durch den Anschlag 1 den Hebel d in Pendelbewegung, so daß dieser mittels der Klinke m das Sperrad mit der fest gekuppelten Kontaktwalze η in Drehung versetzt. Durch die von Hand einstellbare Scheibe 0 wird die jeweilige Anfangslage der Kontaktwalze η bestimmt. Die Einstellscheibeo wird für längere Zeit nur einmal eingestellt und in geeigneter Weise geführt. Ein am Sperrad befindlicher Nocken q wird beständig durch eine Feder gegen den Handgriff p der Scheibe 0 gedrückt. Sobald der Kontakt r unter allmählichem Weiterschalten aus der gezeichneten Endstellung heraus den Kontakt finger h erreicht hat, erhält der die Verriegelung des Wagenkübels auslösende Magnet i Strom. Mit dem Magneten ist ein Gestänge verbunden, welches mittels des1 Nockens s
- gegen den Hebel t und mit dem oberen Ende gegen den bei U1 drehbar gelagerten Hebel u stößt. Beim Anheben des Hebels t wird zunächst die Sperrklinke m ausgelöst. Hierauf beginnt, durch den Stift v. mitgenommen, auch der Schalthebel d sich zu heben und wird in seiner gezeichneten Lage durch die Klinke c festgehalten. In der höchsten Lage des Magneten i wird außerdem die an dem Hebei u befestigte Sperrklinke w durch Anheben des Hebels u ausgelöst, worauf das nunmehr freigegebene Sperrad nebst der Kontaktwalze η unter der Wirkung der Feder in die Endlage zurückkehrt, in der sich der Nocken q gegen den Handgriff p legt. Der Hängebahnwagen ist hierauf für eine neue Auslösung auf dieselbe Weglänge bereit. . '

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Entriegeln von Hängebahnwagen nach Patent 235419, bei welcher die Auslösung der Verriegelung jedes Hängebahnwagens bei dessen Vorbeifahren an einem festen Punkt vorbereitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem festen Punkt befindlicher Anschlag (1) eine lösbare Kupplung zwischen den Laufrädern
(e) und einer die Verriegelung beeinflussenden Schaltvorrichtung einrückt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen von einem Sperrglied (c) festgehaltenen Schalthebel (d), der, nachdem das Sperrglied (c) durch den festen Anschlag (1) außer Wirksamkeit gesetzt ist, durch sein Eigengewicht, die Wirkung einer Feder o. dgl. gegen eine mit den Laufrädern (e) sich drehende und mit einem oder mehreren Vorsprüngen (f) versehene Scheibe gedrückt wird, derart, daß jede Berührung des Schalthebels (d) mit einem Vorsprung eine Weiterschaltung der Auslösevorrichtung für die Verriegelung des Wagenkübels zur Folge hat.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Auslösevorrichtung (i) der Verriegelung des Wagenkübels die Kupplung zwischen den Laufrädern (e) und der die Verriegelung des Wagenkübels beeinflussenden Schaltvorrichtung selbsttätig aufgehoben wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Auslösevorrichtung (i) der Verriegelung des Wagenkübels die Sperrung (m und w) der die Verriegelung des Wagenkübels beeinflussenden Schaltvorrichtung aufgehoben wird, so daß die Schaltvorrichtung selbsttätig in ihre Anfangslage zurückgehen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051192B (de) * 1953-06-01 1959-02-19 Maria Luisa Deburgh Geb Agreda Foerdereinrichtung fuer Fliessarbeit zur Bewegung von Gegenstaenden, z. B. Werkstuecken auf mit einem Foerdermittel loesbar verbundenen Plattformen
US2936719A (en) * 1957-08-15 1960-05-17 Si Handling Systems Dial set automatic two line truck release
DE1117045B (de) * 1956-08-06 1961-11-09 Licentia Gmbh Elektromechanische Vorrichtung zum Betaetigen der Abwerfer von vorher bestimmbaren Abwurfstellen in Foerderanlagen
DE1221143B (de) * 1958-07-23 1966-07-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Zielsteuerung in Foerderanlagen, insbesondere V-Bandfoerderanlagen, mit selbsttaetiger Verteilung der Sendungen auf bestimmte Empfaenger
DE4421287A1 (de) * 1994-06-17 1995-12-21 Aft Gmbh Schüttgutförderanlage mit einer schienengeführten Förderbahn

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DE1117045B (de) * 1956-08-06 1961-11-09 Licentia Gmbh Elektromechanische Vorrichtung zum Betaetigen der Abwerfer von vorher bestimmbaren Abwurfstellen in Foerderanlagen
US2936719A (en) * 1957-08-15 1960-05-17 Si Handling Systems Dial set automatic two line truck release
DE1221143B (de) * 1958-07-23 1966-07-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Zielsteuerung in Foerderanlagen, insbesondere V-Bandfoerderanlagen, mit selbsttaetiger Verteilung der Sendungen auf bestimmte Empfaenger
DE4421287A1 (de) * 1994-06-17 1995-12-21 Aft Gmbh Schüttgutförderanlage mit einer schienengeführten Förderbahn

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