DE2719476A1 - Kraftstoffverzoegerungssteuerung in einer kraftstoff-einspritzanlage - Google Patents
Kraftstoffverzoegerungssteuerung in einer kraftstoff-einspritzanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Kraftstoff-Einspritzanlagen fUr
einen Verbrennungsmotor mit Zündung und mit einer Einrichtung zum Modifizieren der während der Verzögerung dem
Motor zugeführten Brennstoffbeschickung.
Kraftstoff-Einspritzanlagen für Verbrennungsmotoren mit
Zündung sind entwickelt worden, die jeden Zylinder während jedes Motorzyklus mit einer bemessenen Menge Kraftstoff versehen. Die Anlagen verwenden Abfühleinrichtungen oder Sensoren für den Verteilerdruck, Motortemperatür und andere
Motorbetriebsparameter sowie zur Steuerung der Kraftstoffbeschickung als Funktion von diesen Parametern· Diese Anlagen wurden anfänglich dazu erfunden, um die Kraftstoff-Wirtschaftlichkeit und Leistung des Motors bezüglich denen
zu verbessern, die man bei einem herkömmlichen Vergaser erhalten konnte, und ihre Beliebtheit stieg in den letzten
Jahren wegen ihrer Eignung, über eine genaue Steuerung des Brennstoff/Luft-Verhältnisses die emittierten Motorverunreinigungen minimal zu machen. Die Anlagen messen in typischer Weise den Verteilerdruck, die Motortemperatur und
andere Parameter und versorgen den Mota* mit einem gewünschten
Kraftstoff/Luft-Verhältnis bei ausreichender Kraftstoffbeschickung. Die Kraftstoffbeschickung wird für das Aufnahmesystem des Motors in Intervallen vorgesehen, welche ein zeitlich abgestimmtes Verhältnis für die Motortätigkeit unterstützen bzw. hervorbringen, wie z.B. einmal pro Motorzyklus·
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Δ i \ C '<■ I b
In der anhängigen PatentanmeUung P 26 50 557 ist ein Steuerrechner für eine Kraftstoffeinspritzanlage beschrieben, in
welcher die Einspritzer oder Injektoren die Form normalerweise geschlossener, elektrisch erregter Ventile annehmen,
welche den Kraftstoff in die unmittelbare Nachbarschaft der Aufnahmeventile außerhalb der Zylinder vorsehen. Um die Verdampfung dieser flüssigen Kraftstoffbeschickung maximal zu
machen, bevor sie zum Zylinder zugelassen wird, wird die Injektions- bzw. Einspritzzeit vorzugsweise gesteuert, um eine
enge oder dichte Folge nach dem Schließen des Motoraufnahmeventile vorzusehen. Die Beschickung wird dann von dem Aufnahme- bzw. Einlaßventil erwärmt, um die Verdampfung zu fördern, bevor das Motoreinlaßventil öffnet. Die hochverdampfte
Beschickung verbrennt dann vollständig.
Das Kraftstoff-Einspritzsystem mißt somit die Motorparameter
in einem Augenblick einmal pro Motorzyklus und spritzt auf der Basis dieser Messungen eine Menge Kraftstoff ein« Venn die
Motorluftströmung von Zyklus zu Zyklus im wesentlichen konstant
ist, sollte die eingespritzte Menge Kraftstoff korrekt sein, um das gewünschte Kraftstoff/Luftverhältnis zu erzeugen, wenn
sich aber die Motorluftströmung während eines Motorzyklus um
mehr als einen bestimmten Betrag verändert, wie z.B. bei der Verzögerung, läßt die zuvor eingespritzte Kraftstoff mengβ das
Kraftstoff/Luft-Verhältnis von einem gewünschten Optimum variieren.
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Der Unterschied zwischen der tatsächlich eingespritzten Kraftstoff menge und der berechneten optimalen Menge ist eine Funktion sowohl von der Motorgeschwindigkeit als auch der Änderungsrate oder Änderungsgeschwindigkeit der Motordrehzahl.
Bei hohen Geschwindigkeiten oder hohen Drehzahlen verstreicht relativ wenig Zeit zwischen der Berechnung der gewünschten Kraft-Stoffbeschickung und ihres Durchganges in den Zylinder, aber bei
niedrigeren Drehzahlen ist die Verzögerung größer. Eine bei niedriger Motordrehzahl auftretende schnelle Verzögerung kann
zu einem beachtlichen Abgehen oder Abweichen der eingespritzten Kraftstoffmenge vom Optimalwert im Verhältnis zu der augenblicklichen Motorluftströmung führen. Während der Verzögerung
kann der Motor zu viel Kraftstoffbeschickung aufnehmen, und die
Motoreraissionen oder -abflüsse steigen zeitweilig scharf an. Außerdem kombiniert sich während der Verbrennung die überreiche Beschickung mit der ganzen zum Motorzylinder zugelassenen Luft, und wenn der Motor mit einem katalytischen Wandler
oder Konverter ausgestattet ist, enthält das Auspuffgas nicht genug vereinigten oder gebundenen Sauerstoff, um einen richtigen Konverterbetrieb zu ermöglichen, wodurch die Abflußverunreinigungen weiter steigen.
Die vorliegende Erfindung richtet sich auf eine Kraftstoff-Einspritzanlage, welche die Kraftstoffbeschickung, die während
der Verzögerung dem Motor zugeführt wird, modifiziert, umformt oder ändert, um die gelieferte Kraftstoffbeschickung in engere
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Korrelation zu der Beschickung zu bringen, die zur Zeit der Aufnahme in den Motorzylinder hinein erforderlich ist, als
sonst auftritt, und betrifft insbesondere eine Anlage, welche die Kraftstoffbeschickung im Verhältnis zur Verzögerungsrate
des Motors oder Verzögerungsgeschwindigkeit desselben auf Periodenbasis
oder Zyklusbasis ändert, um die Zufuhr einer überschüssigen Kraftstoffbeschickung zu verhindern, die einen
augenblicklichen Anstieg unerwünschten Motorauspuffgases verhindert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung , die nachfolgend
im einzelnen beschrieben wird, werden elektromagnetisch betätigte Injektoren verwendet, die einmal pro Motorzyklus eine
Zeit lang betätigt werden, welche durch einen elektrischen Impuls bestimmt ist, der von einem Schaltkreis erzeugt ist·
Der Schaltkreis verwendet einen Kondensator, der auf eine Spannung aufgeladen wird, die eine Funktion des Verteilerdruckes
ist, und nach Empfang eines Auslöse- bzw. Triggersignals entlädt er sich über einen Widerstand. Die Größe des
Widerstandes und des an dem dem Kondensator gegenüberliegenden Ende des Widerstandes aufgeprägten Spannungsniveaus werden
durch andere Motorbetriebsparameter bestimmt. Während des Entladens des Kondensators wird ein Injektorbetätigungsimpuls
erzeugt.
Um die Impulsdauer in Punktion von der Verzögerungsgeschwindigkeit
des Fahrzeugs zu ändern, ist ein Entladungswiderstand
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durch den Emitterkollektorschaltkreis eines Transistors geshunted, und der Leitungszustand des Transistors wird duch
die Spannung am einen Ende eines Kondensators gesteuert, der eine Spannung aufnimmt, die proportional der Änderungsgeschwindigteit des Verteilerdruckes an seinem anderen Ende ist,
Sobald sich der Motor verlangsamt oder verzögert, nimmt der Verteilerdruck ab und gibt eine steigende Spannung an den Kon·
densator. Der Kondensator koppelt diese sich verändernde Spannung an die Basis des Transistors und erhöht seine Leitung, um in wirksamer Weise die Größe des Entladewiderstandes
zu vermindern und die Entladungszeit zu verkleinern.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird der Verteilerdruck bzw. der Krümmerdruck einer Membrane mitgeteilt,
die mit einem beweglichen Arm eines Potentiometers verbunden ist. Eine Abnahme des Krümmerdruckes verursacht eine Bewegung
der Membran, und eine Entlüftung ermöglicht dann einen Druckausgleich über die Membran, wodurch die Membran in ihre ursprüngliche Position zurückkehren kann. Das Potentiometersignal shuntet in Kombination mit einem Transistor den Entladungswiderstand in dem impulserzeugenden Schaltkreis.
Die vorliegende Erfindung modifiziert somit die Dauer der Betätigungsimpulse zu den Injektoren in Abhängigkeit von einem
abnehmenden Verteiler- bzw. Krümmerdrucksignal, und dadurch nimmt die Menge an Kraftstoff ab, die während der Verzögerung
für den Motor vorgesehen ist, um ÜbergangeSteigerungen bei
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Auspuffgasverunreinigungen zu verhindern. Die Maßnahmen
gemäß der vorliegenden Erfindung sind äußerst einfach, preiswert und wirtschaftlich und im Betrieb zuverlässig.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigen:
einer Kraftstoff-Einspritzanlage mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, wobei die
einem Einzelmotorzylinder zugeordneten Komponenten im einzelnen beschrieben werden,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Generators mit veränderlichem Breitenimpuls, der bei der Anlage der
Fig. 1 verwendet wird, wobei Änderungsmittel für die
Kraftstoffbeschickung vorgesehen sind für die Minderung der den Injektor betätigenden Impulsdauer während
der Motorverzögerung, und
des Verzögerungssensors, der bei der Anlage der Fig. nützlich ist.
Figur 1 veranschaulicht eine Zünd- und Kraftstoff-Einspritzanlage, weiche einem Einzelzylinder 10 eines Verbrennungsmotors
mit Zündung für ein Fahrzeug zugeordnet ist, wie es z.B. in
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einer in USA anhängigen, am 6. November 1975 eingereichten Patentanmeldung mit der Serial No. 629 ^21 und dem Titel
"Kraftstoff-Einspritzanlage1* beschrieben ist. Eine dem
Zylinder 10 über ein Motoreinlaßventil 12 zugeführte Kraftstoffbeschickung wird zu geeigneter Zeit im Motorzyklus durch
eine Zündkerze ^k gezündet. Die Zündkerze 14 wird über einen
Verteiler 16 erregt, dessen Rotor 17 mit dem Sekundärkreis
einer Zündspule 18 verbunden ist. Der Rotor 17 wird mit zur Motordrehung in zeitlich abgestimmtem Verhältnis angetrieben.
Die anderen Verteilerkontakte sind anderen (nicht dargestellten) Motor zylinderzündkerzen zugeordnet.
Der Primärkreis der Zündspule 18 wird in zeitlich abgestimmtem Verhältnis zum Motorbetrieb durch eine Fahrzeugbatterie
20 über Unterbrecherstellen 22 erregt. Ein Kondensator 2k shuntet die Unterbrecherstellen 22.
Der Primärkreis der Zündspule 18 ist auch mit einem Mehrstufen·
zähler 26 verbunden, so daß der Zähler 26 jedesmal dann einen elektrischen Impuls aufnimmt, wenn die Unterbrecherstellen 22
von dem Motor betätigt werden. Der Zähler 26 1st mehrere Ausgangsleitungen 28, und diese werden der Reihe nach erregt,
wie der Zähler 26 von den Eingangsimpulsen aus dem primären Zündkreis vorgeschoben wird.
Eine der Zählerausgangsleitungen 28 ist als Triggereingang zu einem Impulsgenerator JO mit veränderbarer Breite vorge-
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sehen, und die anderen Zählerausgänge sind Tür ähnliche
Inipulsgeneratoren vorgesehen, welche den anderen (nicht dargestellten) Motorzylindern zugeordnet sind. Der Impulsgenerator 30 mit veränderbarer Breite nimmt auch Ausgangssignale von einer Gruppe von Motorsensoren 32 auf, welche
die Motortemperatur und andere Motor- und Umgebungsparameter messen können· Die Motorsensoren 32 sorgen für Steuersignale für den Impulsgenerator 30 in Funktion von diesen Parametern. Der Generator 30 veränderbarer Impulsbreite nimmt
ein weiteres elektrisches Signal auf, welches proportional zu dem Druck in dem Motoreinlaßverteiler Jk ist, entweder
Vakuum bezüglich Atmosphärendruck oder absoluter Druck, und zwar von einem Drucksensor 36, welcher dem Verteiler "}k zugeordnet ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird
ein Differentialdrucksensor für die Messung des Verteilerdruckes verwendet. Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung können Ausgänge bzw. Ausgangssignal» des Sensors 36
proportional zu dem absoluten Druck im Verteiler 3k sein,
im Gegensatz zu dem Differentialdruck zwischen dem Druck im Verteiler 3h und im atmosphärischen Druck in normalen
Ansaugmotoren.
Das Ausgangssignal des Drucksensors 36 wird auch zu einem
Differenzierkreis 38 (differenzierender Schaltkreis) geführt, der ein elektrisches Aus gangssignal erzeugt, welches
der Geschwindigkeit der Veränderung des abnehmenden Verteilerdruckes proportional ist und diesen Ausgang zu dem
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Nach Empfang eines Triggerimpulses auf Leitung 28 erzeugt der Impulsgenerator 30 mit variabler Breite einen elektrischen Ausgangsimpuls auf Leitung kO mit einer Dauer, die
eine Funktion der Eingänge von den Sensoren 32 und 36 und
der Differentialschaltung 38 ist. Dieses Signal auf Leitung kO wird an die Spule kZ eines elektromagnetisch betriebenen Injektors kk angelegt. Der Injektor kk liegt
an einer Kraftstoffquelle 46 mit konstantem Druck und ist vorzugsweise so angeordnet, daß er Kraftstoff zum Bereich
des Einlaßventils 12 außerhalb des Motorzylinders 10 abgibt.
auf-
dann proportional der Dauer eines auf Leitung kO genommenen Impulses. Die Zeiteinstellung des Impulses auf Leitung kO
ist derart, daß dar Injektor kk gewöhnlich einmal pro Motorzyklus betätigt wird, obwohl er öfter betätigt werden kann,
insbesondere während des Motoranlassens.
Dieser einzelne Injektorimpuls pro Motorzyklus ist vorzugsweise zeitlich so abgestimmt, daß er unmittelbar nach dem
Schließen des Einlaßventils 12 auftritt, so daß die eingespritzte Beschickung zu maximalem Grad durch das Einlaßventil 12 erwärmt werden kann, bevor sie dem Zylinder zugeführt
wird.
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Die Anlage gemäß Fig. 1 unterscheidet sich von herkömmlichen Kraftstoff-Einspritzanlagen in erster Linie durch
die Schaffung des Schaltkreises 38 zum Differenzieren des
Ausgangs des Drucksensors 36 und durch die Schaffung eines
Generators 30 mit variablem Breitenimpuls, der auf das Ausgangssignal des Schaltkreises 38 empfindlich anspricht, um
die Dauer des Ausgangsimpulses auf Leitung 40 in Funktion der Abnahmegeschwindigkeit des Verteilerdruckes über einer
bestimmten Abnahmegeschwindigkeit zu verringern, d.h. zusätzlich zu der normalen Abnahme oder Verringerung, welche
durch den Drucksensor 36 ohnehin vorgesehen ist. Diese Abnahme tritt während der Verzögerung des Motors auf, und die
sich ergebende verminderte Kraftstoffbeschickung wird somit
genauer an den Motorbedarf während der Verzögerung "maßgeschneidert" angepaßt, wenn das Einlaßventil 12 öffnet und
die Kraftstoffbeschickung dem Zylinder 10 zugeführt wird,
und zwar ein Zeitintervall nach dem Auftreten des Injektorimpulses.
Figur 2 ist ein im einzelnen dargestelltes schematisches
Diagramm einer bevorzugten Ausführungsform eines Generators
30 mit veränderbarer Impulsbreite, des Drucksensors J6 und
der Diffential-schaltung 38.
Die Triggerimpulse zu dem Generator 30 mit veränderlicher Impulsbreite aus dem Zähler 26 auf Leitung 28 nehmen die
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Form von negativ laufenden Impulsen mit scharfen Kanten an.
Diese werden an die Basis eines PNP-Transistors 48 gelegt, dessen Emitter mit der positiven Seite des Netzgerätes bzw.
der Energiezuführung über den Energiewiderstand 50 abschlössen ist. Der Kollektor des Transistors 48 ist mit einer Seite
eines Kondensators 52 verbunden, welcher Teil eines Viderstands-Kapazitätsschaltkreises bildet. Der Entladewiderstand des Schaltkreises wird durch die Serienkombination
eines Widerstandes 54 und einen Motorsensor 56 gebildet, wobei ein Teil der Sensorgruppe 32 in Fig. 1 gezeigt ist, welcher in gewisser Hinsicht ähnlich einem veränderbarem Widerstand wirkt, und ist schematisch als solcher dargestellt.
Der Sensor 56 spricht in erster Linie auf die Motortemperatur an und kann ein Thermistor sein.
Der Kollektor des Transistors 48 ist auch übe leinen Widerstand 58 mit dem variablen Anschluß eines Potentiometers 60
verbunden, dessen Viderstandselement zwischen dem positiven Anschluß der Spannungsversorgung und Erde liegt. Die Stellung des veränderlichen Kontakts des Potentiometers 60 wird
durch den Verteilerdrucksensor 36 gesteuert. Der Sensor 36
ist schematisch als ein Kolben 62 veranschaulicht, der in einem Zylinder 64 bewegbar ist und durch eine innerhalb des
Zylinders 64 angeordnete Feder 26 vorgespannt ist. Der Verteiler 34 ist mit dem Federende des Zylinders 64 durch eine
Leitung 68 verbunden. Die Stellung des Kolbens 62 ist somit eine Funktion des Differentialdruckes zwischen dem KrUm-
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mer oder Verteiler 3^ und dem Atmosphärendruck· Die Druckdifferenz spannt die Feder 66 gegen ihre zusammengedrückte
Stellung vor. Der Kolben 62 ist Bit dem beweglichen Kontakt des Potentiometers 60 verbunden, so daß die Spannung an einer
Seite des Kondensators 52 eine Punktion des Verteilerdifierentialdruckes bzw. Differenzdruckes ist.
Die Verbindung des Kondensators 52 und des Widerstands 54
liegt an der Basis eines zweiten PNP-Transistors 70, dessen
Emitter mit dem Emitter des Transistors 48 verbunden ist und dessen Kollektor über ein Paar Widerstände 75 und 78 "it Erde
verbunden ist. Der Mittelpunkt dieser zwei Widerstände 77 und 78 liegt an einem Treiberverstärker 79 und veranschaulicht den Ausgang des Impulsgenerators 30 mit veränderbarer
Impulsbreite.
Betrachtet man den Betrieb des Iapulsgenerators 30, so nimmt
ein Triggerimpuls auf Leitung 28 die Form eines im Negativen laufenden Impulses an, und bei Abwesenheit dieses Triggerimpulses arbeitet der Transistor 48 im gesättigten leitenden
Bereich. Der Transistor 70 ist zu dieser Zeit ebenfalls leitend, so daß die Spannung am Kondensator 52 in wesentlichen
gleich der Emitterspannung des Transistors 70 ist. Nach Empfang eines negativ laufenden Impulses auf Leitung 28 wird
der Transistor 48 außer Leitfähigkeit geschaltet, der Kondensator 52 kann sich auf eine Spannung aufladen, die von
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der Differenz zwischen der Emitterspannung des Transistors
70 und derjenigen Spannung abhängt, welche von dem Verteilerdruckpotentiometer 60 vorgesehen ist, und zwar über
den Widerstand 58·
Venn der negativ laufende Impuls zur Basis des Transistors 48 aufhört, wird der Transistor 48 sofort wieder leitend,
und die Spannung an der Basis des Transistors 70 geht scharf
ins Positive, um einen Betrag, der proportional der Ladung auf dem Kondensator 52 ist, wobei der Tranaistor 70 abgeschaltet wird. Der Kondensator 52 beginnt sidi dann über den
Widerstand 54 und den äquivalenten Widerstand, welcher von
der Vorrichtung 56 vorgesehen ist, zu entladen. Diese Entladung dauert fort, bis die Spannung über den Kondensator 52
die Emitterspannung des Transistors 70 erreicht hat, wodurch
der Transistor 70 veranlaßt wird, eingeschaltet zu werden
und die Spannung am Kondensator 52 auf einen Wert festzulegen, der im wesentlichen gleich der Emitterspannung des Transistors
70 ist.
Die Zeit, während der der Transistor 70 abgeschaltet ist,
hängt daher von der veränderlichen Spannung ab, die von dem Potentiometer 60 vorgesehen ist, wodurch die Spannung gesteuert wird, auf welche sich der Kondensator 52 während der
Abschaltzeit des Transistors 48 auflädt, und von dem veränderlichen Widerstand, der von der Vorrichtung 56 in Kombination
mit dem Widerstand 54 vorgesehen ist, wodurch die Geschwin-
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digkeit gesteuert wird, mit welcher der Kondensator 52 sich
entlädt, nachdem der Transistor 48 leitend geworden ist.
Diese Zeit wird durch die differenzierende Schaltung 38 modifiziert oder geändert, welche die Form eines Widerstandes 71
und eines Kondensators 72 annimmt, der zwischen dem veränderlichen Kontakt des Potentiometers 60 und der Basis eines NPN-Transistors 74 liegt. Die Emitterkollektorschaltung des Transistors 74 shuntet den Widerstand 54· Die Basis des Transistor
74 liegt über einen WiArstand 7β an Erde. Der Kondensator 72
differenziert die Spannung über dem beweglichen Kontakt des Potentiometers 60, um ein Signal zur Basis des Transistors 74
vorzusehen, wenn eine abnehmende Veränderung in dem Verteilerdifferenzdruck über einer bestimmten Druckveränderungsgeschwindigkeit auftritt. Sobald der Verteilerdifferential druck
während der Verzögerung des Motors abnimmt, nimmt die auf den Kondensator 72 aufgebrachte Spannung zu, und der Transistor
wird leitender gemacht, wobei der effektive Widerstand in dem Entladep-fad des Kondensators 52 ve mindert wird und die Zeit
verkürzt wird, welche für die Entladung des Kondensators 52 erforderlich ist. Hierdurch wird in wirksamer Weise die Injektorimpuls zeit während der Motorverzögerung verringert.
Wenn die Verzögerung plötzlich beendet ist und der Motor beschleunigt wird, läßt die sich ergebende Spannungsveränderung
den Kondensator 72 sich über das Potentiometer 60 entladen,
und somit wird die Impulskurzechlußwirkung sofort beendet.
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Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann eine separate mechanische Vorrichtung anstelle des Verteilerdrucksensors
36 und des Differentiators 38 verwendet werden,
wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Die Vorrichtung, die im allgemeinen mit 80 bezeichnet ist, weist ein geschlossenes
Gehäuse 82 auf, welches eine elastische Membran 8k hat, die es in zwei Kammern 86 und 88 aufteilt. Die Membran 84
wird in Richtung der Kammer 88 durch eine Druckfeder 90 vorgespannt.
Eine Leitung 92 verbindet die Kammer 88 mit dem Motoreinlaßverteiler 3^· Die Kammern 86 und 88 sind über
eine Entlüftungsvorrichtung 9^ verbunden, welche durch Bypass-
oder Parallelschaltung die Membran 8k überbrückt, und hat eine Verengung 96, welche die Geschwindigkeit der Luftströmung
zwischen den Kammern 86 und 88 steuert.
Die Membran 8k ist mit dem beweglichen Kontakt eines Potentiometers
98 verbunden, welches zwischen dem positiven Anschluß der Kraftzufuhr und Erde liegt. Der bewegliche Kontakt des
Potentiometers 98 ist mit der Basis eines Transistors 100
verbunden, der dem Transistor Tk in Fig. 2 äquivalent ist und
dessen Emitterkollektorschaltung den Widerstand $k im Entladepfad
des R-C»Schaltkreises shuntet.
Venn der Verteilerdruck abnimmt, wird der Druck in der Kammer
88 verringert, und die Membran 8k wird gegen die Kammer 88 unter Expansion der Feder 90 bewegt. Hierdurch erfolgt eine
Bewegung des beweglichen Kontaktes des Potentiometers 98, und
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die Spannung an der Basis des NPN-Transistors 100 wird erhöht,
wodurch dessen Leitfähigkeit vergrößert wird und der effektive Widerstand des Entladepfades des RC-Schaltkreises
vermindert wird. Somit wird die Dauer eines von der Schaltung 36 erzeugten Impulses verringert. Die Wirkung ist jedoch
vorübergehend bzw. schwankend, denn die Druckabnahme in der Kammer 86 läßt Luft durch den Bypass oder die Nebenlei tvug
und die Verengung 96 in die Kammer 88 hinein strömen, und
somit wird der Druckausgleich auf der Membran 84 ausgeglichen. Eine Steiterung des Verteilerdruckes infolge einer Beschleunigung
des Fahrzeuges versucht, den Widerstand des Emitter-Kollektorpfades des Transistors 100 zu erhöhen und den normalen
Entladepfad des RC-Schaltkreises und die normale Dauer des Injektorimpulses wiederherzustellen.
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Claims (3)
1. Kraftstoffeinspritzanlage, insbesondere für einen Verbrennungsmotor
mit Zündung mit einem Zylinder und einem Einlaßventil für denselben, mit einer Einrichtung zum
Messen des Motorverteilerdruckes und anderer Motorbetriebsparameter und zur Zuführung von Kraftstoff zum Motor
in Funktion von den gemessenen Parametern nach Patent (Patentanmeldung P 26 5° 657.θ), gekennzeich-
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. ti -
net durch Einrichtungen (32, 36) zum AbfUhlen der Geschwindigkeit
der Abnahme des Motorverteilerdruckes und Einrichtungen (40-44) zur Veränderung der für den Motor vorgesehenen
Kraftstoffbeschickung in Funktion dieser Geschwindigkeit der
Abnahme des Motorverteilerdruckes bei dessen Abnahme oberhalb einer bestimmten Geschwindigkeit.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (40-44) zur Änderung der für den Motor vorgesehenen
Kraftstoffbeschickung diese in direkter Funktion der
Änderungsgeschwindigkeit des abnehmenden Motorverteilerdruckes verändert.
3· Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Quelle (46) für unter Druck stehenden Kraftstoff, eine elektrisch betätigte Einspritzeinrichtung (44) und eine Einrichtung
(30) für die Erzeugung eines elektrischen Impulses vorgesehen
sind, der für die Betätigung des Injektors (44) vorgesehen ist, mit einer Dauer, die eine Funktion der Motorparameter bei Intervallen ist, die in zeitlich abgestimmtem
Verhältnis zum Motorbetrieb auftreten, und daß die Einrichtung (40-44) zur Änderung der für den Motor vorgesehenen
Kraftstoffbeschickung in Funktion der Veränderungsgeschwindigkeit der Abnahme des Motorverteilerdruckes eine Einrichtung
(30) aufweist für die Verminderung der Dauer eines Injektorbetätigungsimpulses
als Funktion der Veränderungsgeschwindigkeit
des Verteilervakuums.
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21V... /6
4, Anlage nach Anspruch 3« dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zur Erzeugung eines Impulses mit einer den Motorparametern proportionalen Dauer einen Schaltkreis (38) aufweist mit
einem Widerstand (5*0 und einem Kondensator (52) und daß die Ein
richtung (38) zur Verminderung der Impulsdauer in Funktion der
Veränderungsgeschwindigkeit des Verteilerdruckes eine Einrichtung (48, 70, 74) aufweist zum Ändern eines Parameters der
Widerstands-Kondensator-Schaltung (38) in Funktion der Abnahmegeschwindigkeit des Motorverteilerdruckes.
5· Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zur Veränderung eines Parameters des Schaltkreises (38)
in Funktion der Abnahmegeschwindigkeit des Verteilerdruckes einer
Transistor (3*0 mit veränderlichem Widerstand aufweist, welcher
die Widerstandskomponente (5*0 des Schaltkreises (38) shuntet,
und eine Einrichtung aufweist zur Verminderung des Widerstandes des veränderlichen Widerstandselementes (60) in Funktion der
Abnahmegeschwindigkeit des Verteilerdruckes mittels eines Kondensators
(72), der mit dem Transistor (7**) zur Aufnahme eines
elektrischen Signals verbunden ist, welches der Änderungsgeschwindigkeit der Abnahme des Verteilerdruckes proportional ist.
6. Anlage nach Anspruch 5t dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung zum Messen des Motorverteilerdruckes ein Potentiometer (60) aufweist mit einem beweglichen Element, welches die
Stellung in Funktion des Verteilerdruckes ändert, und daß die einen Kondensator und einen Widerstand verwendende Schaltung
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eine Einrichtung zum Laden des Kondensators (72) auf eine
Spannung aufweist, die eine Punktion des Verteilerdruckes ist.
7· Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Kraftstoffquelle (Ί6) einen elektromagnetisch betätigten Kraftstoffinjektor (kk), der mit der Kraftstoffquelle (46) verbunden und zum Einspritzen von Kraftstoff angeordnet ist, wenn er betätigt ist, und zwar neben dem ausserhalb des Motorzylinders (10) angeadne ten Einlaßventil
(12); eine Einrichtung (32) zur Messung mehrerer Motorbetriebsparameter, einschließlich des Motorverteilerdruckes;
und eine Einrichtung (30) zur Erzeugung eines elektrischen Impulses zur Betätigung des Injektors (44) in zeitlich abgestimmtem Verhältnis zum Betrieb des Motors, wobei die Dauer
des Impulses eine Funktion der gemessenen Motorparameter ist und eine umgekehrte Funktion von der Abnahmegeschwindigkeit
des Verteilerdruckes ist.
8. Anlage nach Anspruch 7t dadurch gekennzeichnet, daß die
impulserzeugende Einrichtung (30) eine Widerstands/Kondensator-Schaltung aufweist mit Anschlüssen zum Laden des Kondensators (52) auf eine Spannung, die umgekehrt proportional dem
Verteilerdruck ist, und eine Transistoreinrichtung (48, 70,
74) aufweist zur Verminderung des Viderstandswertes in dem
Schaltkreis in Funktion der Abnahmegeschwindigkeit des Verteilerdruckes und einen Kondensator aufweist, der zur Auf-
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nähme des Verteilerdrucksignales angeschlossen ist und an
T der Basis der ransistoreinrichtung liegt.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US68270276A | 1976-05-03 | 1976-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2719476A1 true DE2719476A1 (de) | 1977-11-24 |
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ID=24740780
Family Applications (1)
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Cited By (1)
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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