DE2745882C2 - Reißverschluß - Google Patents
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Description
55
Die Erfindung betrifft einen Reißverschluß mit zwei Tragbändern, die jeweils eine fortlaufende Kuppelgliederreihe
in Form einer aus einem Kunststoffdraht gefertigten Schraubenwendel aufweisen, die auf einer
§ Oberseite des Tragbandes entlang eines seiner Längs-
ϊξ ränder aufliegt und deren die Kuppelglieder bildende
ri Windungen im wesentlichen oval sind und jeweils aus
)-[ einem Kupplungskopf zum Eingriff mit entsprechenden
;i;: Kupplungsköpfen der anderen Schraubenwendel, einem
Verbindungsabschnitt zum Verbinden der einzelnen Windungen und einem zwischen dem Kupplungskopf
und dem Verbindungsabschnitt verlaufenden oberen und unteren Schenkel bestehen, wobei in der Schraubenwendel
eine Füllseele angeordnet ist, die an den Verbindungsabschnitten anliegt, und jedes Tragband
eine Ausrichtschnur aufweist, die mit dem Tragband praktisch integriert ist, sich in Längsrichtung des
Tragbandes an einem Längsrand desselben erstreckt und zumindest teilweise über eine Tragbandfläche
hinausragt, wobei der hintere Rand der Ausrirhtschnur in bezug auf die hinteren Enden der Windungen der
Kuppelglieder um einen bestimmten Abstand nach vorne versetzt ist und die unteren Schenkel der
Kuppelglieder mit ihren sich an die Verbindungsabschnitte anschließenden Teilen auf der Ausrichtschnur
aufliegen, und wobei ein Faden die Kuppelgliederreihe auf dem Tragband derart festhält, daß eine die
Mittelpunkte der Kupplungsköpfe und die Mittelpunkte der entsprechenden Verbindungsabschnitte miteinander
verbindende Linie näherungsweise parallel zur Tragbandebene verläuft.
Bei dem in der DD-PS 1 21 268 beschriebenen Reißverschluß dieser Gattung ist die Kuppeigiiederreihe
mit einem Schußfaden 12 in das zugeordnete Tragband eingewebt Diese Art der Befestigung der
Kuppelgliederreihe ist nur möglich, wenn das Tragband aus Kett- und Schußfäden gewebt ist Das Einweben der
Kuppelgliederreihe iji das gleichfalls ge«vebte Tragband
wird zwar bei der Herstellung von Reißverschlüssen häufig angewendet, macht aber komplizierte und
kostspielige Maschinen erforderlich, weshalb es für die Herstellung von Spezialreißverschlüssen, die nur in
geringen Stückzahlen benötigt werden, ungeeignet ist Da der Schußfaden nur über die Füllseele hinweggeführt
ist, werden die unteren Schenkel der Kuppelglieder nur durch die Rillseele gegen das Tragband und die
Ausrichtschnur gedrückt Diese Verbindung der Kuppelglieder mit dem Tragband kann daher nur geringen
Belastungen standhalten. Bei größeren Belastungen, wie sie beim Biegen des Tragbandes quer zu seiner
Längsachse auftreten, besteht die Gefahr, daß sich die Kuppelglieder um die Längsachse des Tragbandes
verdrehen und außer Eingriff gelangen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen Reißverschluß dahingehend weiterzubilden,
daß die Befestigung der Kuppelglieder an dem Tragband unabhängig von der Herstellungsart desselben
mit größerer Festigkeit möglich ist
Die erfindungsgemäße Weiterbildung des gattungsgemäßen Reißverschlusses ist gekennzeichnet durch
eine die Füllseele durchdringende Nähnaht, welche das Tragband auf der dem Längsrand derselben zugekehrten
Vorderseite der Ausrichtschnur durchsetzt, wobei die unteren Schenkel der Kuppelglieder mit der
Ausrichtschnur und die oberen Schenkel der Kuppelglieder mit der Füllseele in Berührung gehalten werden.
Mit diesen Maßnahmen wird mit einfachen und billigen Mitteln eine Befestigung der Kuppelglieder an
dem zugeordneten Trügband geschaffen, die auch starken Belastungen standhalten kann und eine
Verdrehung der Kuppelglieder gegenüber dem zugeordneten Tragband zuverlässig verhindert. Darüber
hinaus läßt sich diese Art der Befestigung der Kuppelglieder sowohl bei gewebten als auch bei
kettengewirkten Tragbändern anwenden.
Wenn das Tragband aus einem Kettengewirk mit einer Vielzahl von im gegenseitigen Abstand voneinander
angeordneten Maschenstäbchen besteht, die an der Unterseite des Tragbandes in Längsrichtung verlaufen.
dann ist vorgesehen, daß die Ausrichtschnur entsprechend
der Rille zwischen zwei benachbarten Maschenstäbchen auf dieser Tragbandunterseite angeordnet ist
und daß die Nähnaht das Tragband, die Füllseele und die Ausrichtschnur durchsetzt.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch zwei gekuppelte Reißverschlußhälhen,
Fig.2 einen Querschnitt durch die fortlaufenden
Kuppelgliederreihen und die gewebten Tragbänder der
Reißverschhißhälften gemäß Fig. 1 vor dem Annähen
der Kuppelglieder an die Tragbänder, und
F i g. 3 einen der F i g. 1 entsprechenden Querschnittt, '
wobei jedoch anstelle der gewebten Tragbänder kettengewirkte Tragbänder vorgesehen sind.
F i g. 1 zeigt zwei Reißverschlußhälften 20 mit einem in strichpunktierten Linien angedeuteten Schieber 21.
Jede der beiden Reißverschlußhälften 20 weist eine von einer Schraubenwendel 10 gebildete Kuppelgliederreihe
auf. Die Schraubenwendei iö besieht aus einem Kunststoffdraht, dessen Windungen im wesentlichen
oval sind, so daß eine Reihe Kuppelglieder mit Kupplungsköpfen 15 zum Kupplungseingriff mit entsprechenden
Kupplungsköpfen der zugeordneten Schraubenwendel 10 der anderen Reißverschlußhälfte
gebildet ist Jede Windung oder jedes Kuppelglied der Schraubenwendel 10 hat einen unteren und einen
oberen Schenkel 14 und 17, die sich vom Kupplungskopf }0
15 nach hinten erstrecken und jeweils über die Verbindungsabschnitte 16 mit der vorhergehenden und
nachfolgenden Windung verbunden sind. Der Abstand zwischen den unteren und den oberen Schenkeln 14 und
17 ist dabei an den rückwärtigen Endabschnitten kleiner i=>
als an den vorderen Endabschnitten.
Fig.2 zeigt ein Tragband 12 zur Aufnahme der fortlaufenden Schraubenwendel 10 der beschriebenen
Ausbildung. Es besteht aus einem Gewebe, in das eine Ausrichtschnur 22, die in Längsrichtung des Tragbandes
neben dessen Vorderkante verläuft, praktisch integriert ist Die Ausrichtschnur 22 überragt zumindest teilweise
eine der Oberflächen des Tragbandes 12, nämlich die auf der Zeichnung nach oben gerichtete.
Vorzugsweise besteht die Ausrichtschnur 22 aus einer Vielzahl von Fäden oder Garnen, die parallel zueinander
angeordnet oder miteinander verzwiiTit sind. Bei der
dargestellten Ausführungsform ist sie in das Tragband 12 mit Hilfe der Schußfäden 23 des Tragbaiides
eingewebt und lagegerecht befestigt Die Ausricht- 5"
schnur 22 kann auch durch Haftung, Schmelzen, Nähen oder anderweitig fest mit dem fertiggestellten Tragband
verbunden werden.
Die Schraubenwendel 10 liegt auf der Oberfläche des Tragbandes 12 auf und erstreckt sich an dessen 5"'
Vorderkante entlang. Die Kupplungsköpfe 15 der Kuppelglieder ragen über die Vorderkante des Tragbindes
hinaus. Die Schraubenwendel 10 ist am Tragband 12 durch Nähnähte 11 befestigt. Letztere
durchsetzen die Füllseele 13, die das Innere der Schraubenwendei auf deren gesamte Länge durehsetzt
und mit den Verbindungsabschnitten 16 der Schraubenwendel in enger Berührung steht.
Fig. I zeigt, daß die unteren Schenkel 14 der Schraubenwendei 10 mit den neben den Verbindungsab- b5
schnitten 16 befindlichen Teilen aui der Ausrichtschnur 22 aufliegen und daß die Nähnaht Il das Tragband 12 an
der Vorderseite der Ausrii_htschnur 22 durchsetzt und
mit dieser in Berührung steht Auf diese Weise liegt die Schraubenwendei 10 auf dem Vorderrand des Tragbandes
12 und auf der Ausrichtschnur 22 fest auf, und es wird durch den Nähfaden 11 fest an diese angedrückt, so
daß die gedachte Linie L zwischen dem Mittelpunkt des Kupplungskopfes 15 und dem Mittelpunkt des Verbindungsabschnittes
16 parallel zur Tragbandebene ausgerichtet ist
Der hintere Rand der Ausrichtschnur 22 ist in bezug auf die hinteren Enden der Windungen der Schraubenfeder
10 um eine geeignete Länge D nach vorne versetzt Dadurch' kann der Schieber 21 beim Öffnen
oder Schließen des Reißverschlusses ungehindert an den Schraubenwendeln 10 entlanggleiten.
Die Schraubenwendeln 10 werden durch die Ausrichtschnur
22 auf den Tragbändern 12 auf einer bestimmten Ebene gehalten. Desgleichen ist die Nähnaht 11 jeder
Reißverschlußhälfte 20 sowohl durch die Füllseele 13 als auch durch die Ausrichtschnur 22 lagegerecht festgehalten.
Selbst 'Aenn der geschlossene Reißverschluß mit den beiden Schraubenwendeln 20 um dne Querachse
verbogen wird, dann können die Nähnäat·; I i nicht in
Richtung auf die Verbindungsabschnitte 16 der Schraubenwendeln 10 abrutschen, sondern fixieren diese im
gekuppelten Zustand.
Fig.3 «igt einen Querschnitt durch ein Paar
gekuppelter Reißverschlußhälften 20a, deren Tragbänder 12a aus einem Kettengewirk bestehen, das an seiner
Unterseite eine Vielzahl von unter Abstand voneinander angeordneten und in Längsrichtung verlaufenden
Maschenstäbchen 24 aufweist Jedes kettengewirkte Tragband 12a hat an seiner glatten Oberseite eine
Ausrichtschnur 22, die praktisch integriert ist. Die Ausrichtschnur 22 fluchtet mit der Rille zwischen zwei
benachbarten Maschenstäbchen 24.
Die Art der Nähbefestigung der Schraubenwendei 10 am jeweiligen Tragband 12a unterscheidet sich geringfügig
von derjenigen bei der vorhergehenden Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2. Abschnitt Wa des
Nähfadens durchsetzen die Füllseele 13 und das Tragband 12a, und Abschnitte lli>
durchsetzen die Füllscile, die Ausrichtschnur 22 und das Tragband.
Wie im Fall der vorhergehenden Ausführungsform ist die hintere Kante jeder Ausrichtschnur 22 von den
Hinterenden der Windungen der Schrsubenwendel 10 um eine Länge D nach vorne versetzt. In der
dargestellten Ausführungsform ist — von der Tragbandvorderkante aus nach hinten gezählt — das dritte
Maschenstäbchen 24a jedes Tragbandes 12a aufgrund der Verwendung eines dickeren Kettstichfadens dicker
bzw. breiter als die anderen Maschenstäbchen. Auf diese Weise kann der hintere Rand jeder Ausrichtschnur 22
weit genug von den Hinterenden der Windungen der Schrau^tinwendel 10 nach vorne versetzt und der
gewünschte Abstand D dazwischen geschaffen werden.
Bei dieser zweiten ^sführungsform ist jede Schraubenwendei
10 derart auf dem jeweiligen Tragband 12a befestigt, daß die die Mittelpunkte der Kupplungsköpfe
15 mit den entsprechenden Verbindungsabschnitten 16 verbindende gedachte Linie L auf der Seite des
Yerbinduiigsabschnilts geringfügig höher liegt als auf
der Seite des Kupplungskopfes. Sie kann jedoch ebensogut parallel zur Ebene des Tragbandes 12a
ausgerichtet werden, ohne daß dadurch der Aufbau des Tragbandes 20a weitgehend geändert werden muß.
Die anderen Einzelheiten des Atifbaus der beiden
Reißverschluühälften 20.7 entsprechen den im Zusammenhang mit den beiden Rcißvcrschlußhälftcn 20
gemäß den F-" i g. 1 und 2 beschriebenen. Die Schraubenwendeln
10 der Reißverschlußhalften 20;/ sind folglich mit den jeweiligen Tragbiindcrn 12;/ so fest verbunden,
daß sie sich weder verlagern noch unbeabsichtigt aus dem Kupplungseingriff lösen können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Reißverschluß mit zwei Tragbändern, die jeweils eine- fortlaufende Kuppelgliederreihe in
Form einer aus einem Kunststoffdraht gefertigten Schraubenwendel aufweisen, die auf einer Oberfläche
des Tragbandes entlang eines seiner Längsränder aufliegt und deren die Kuppelglieder bildende
Windungen im wesentlichen oval sind und jeweils aus einem Kupplungskopf zum Eingriff mit entsprechenden
Kupplungsköpfen der anderen Schraubenwendel, einem Verbindungsabschnitt zum Verbinden
der einzelnen Windungen und einem zwischen dem Kupplungskopf und dem Verbindungsabschnitt
verlaufenden oberen und unteren Schenkel beste- '5 hen, wobei in der Schraubenwendel eine Füllseele
angeordnet ist, die an den Verbindungsabschnitten anliegt, und jedes Tragband eine Ausrichtschnur
aufweist, die mit dem Tragband praktisch integriert ist, sich in Längsrichtung des Tragbandes an einem
LängsrarnJ desselben erstreckt und zumindest teilweise über eine Tragbandfläche hinausragt,
wobei der hintere Rand der Ausrichtschnur in bezug auf die hinteren Enden der Windungen der
Kuppelglieder um einen bestimmten Abstand nach vorne versetzt ist und die unteren Schenkel der
Kuppelglieder mit ihren sich &n die Verbindungsabschnitte
anschließenden Teilen auf der Ausrichtschnur aufliegen, und wobei ein ' Faden die
Kuppelgliederreihe auf dem Tragband derart fest- *>
hält, daß eine die Mittelpunkte der Kupplungsköpfe und die Mit.Jpunkte der entsprechenden Verbindungsabschnitte
miteinander verbindende Linie näherungsweise parallel zur Tragbandebene verläuft,
gekennzeichnet dirch eine die Füll- « seele (13) durchdringende Nähnaht (11), welche das
Tragband (12) auf der dem Längsrand derselben zugekehrten Vorderseite der Ausrichtschnur (22)
durchsetzt, wobei die unteren Schenkel (14) der Kuppelglieder mit der Ausrichtschnur (22) und die
oberen Schenkel (17) der Kuppelglieder mit der Füllseele (13) in Berührung gehalten werden.
2. Reißverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragband (12a,) aus einem
Kettengewirk mit einer Vielzahl von im gegenseitigen Abstand voneinander angeordneten Maschenstäbchen
(24) besteht, die an der Unterseite des Tragbandes in Längsrichtung verlaufen, daß die
Ausrichtschnur (22) entsprechend der Rille zwischen zwei benachbarten Maschenstäbchen (24) auf dieser
Tragbandunterseite angeordnet ist und daß die Nähnaht (lla, HbJ das Tragband, die Füilseele und
die Ausrichtschnur (22) durchsetzt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |