DE2809256C3 - Batteriegetriebene elektronische Uhr - Google Patents
Batteriegetriebene elektronische UhrInfo
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- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C3/00—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
- G04C3/14—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor
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Description
unter den vorbestimmten Wert bei schwacher Last abgefallen ist, eine Einrichtung, die das erste und das
zweite Detektorsignal speichert und auf diese Signale ansprechend ein erstes und ein zweites Ausgangssignal
erzeugt, eine erste Steuerschaltung, die auf das erste Ausgangssignal anspricht und die das Treibersignal
erzeugende Einrichtung steuert, und eine zweite Steuerschaltung gelöst, die auf das zweite Ausgangssignal
anspricht und die Zeitanzeigeeinrichtung so ansteuert, daß die Zeitanzeige in der geänderten Form
vorgenommen wird.
Vorzugsweise steuert die erste Steuerschaltung die das Treibersignal erzeugende Einrichtung so, daß diese
ein Treibersignal abgibt, das ein erhöhtes Antriebsmoment liefert, um dadurch sicherzustellen, daß vor dem
eigentlich notwendigen Austausch der Batterie bei schwerer Last den anzutreibenden Einrichtungen,
insbesondere der Zeitanzeige, genügend Energie geliefert wird, so daß diese durch einen Abfall der
Batteriespannung unbeeinflußt bleibt.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die erste Steuerschaltung die das Treibersignal erzeugende
Einrichtung so steuert, daß ein Vorwarnsignal für das bevorstehende Ende der Lebensdauer der Batterie
gegeben wird. Damit kann die Bedienungsperson bereits nach Erscheinen des Vorwarnsignals den
Austausch der Batterie vornehmen, wodurch gleichfalls sichergestellt wird, daß eine Beeinträchtigung der
Funktion der Zeitmeß- und -anzeigeeinrichtung vermieden wird.
Bei der in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten
Uhr wird somit die Batteriespannung einmal bei geringer Last und zum anderen bei starker Last
gemessen. Wird bei starker Last beispielsweise dann gemessen, wenn der Schrittmotor zum Vorrücken des
Zeigers der Zeitanzeige in Tätigkeit ist, dann ist die Batteriespannung natürlich niedriger als bei geringer
Last. Aufgrund dieses Meßwertes wird ein erstes Absinken der Batteriespannung festgestellt. Wenn nai_h
weiterer Betriebsdauer der Batterieladezustand zunehmend schlechter wird, dann wird auch die Spannung bei
geringer Last so niedrig, daß das Warnsignal für den notwendigen Batterieaustausch geliefert wird.
Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen elektronischen Uhr sind Gegenstand der Patentansprüehe
2 bis 5.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert.
F i g. 1 zeigt in einem vereinfachten Blockschaltbild die Schaltungsteile eines ersten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Uhr.
F i g. 2 zeigt das Schaltbild des Schaltungsblockes 4 in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die Form der Impulse, die in den Schaltungen gemäß F i g. 1 und F i g. 2 auftreten.
Fig. 4 zeigt das Schaltbild einer Schaltung zum Einstellen des in F i g. 1 dargestellten Widerstandes 22
bei der Herstellung der Uhr.
Fig. 5 zeigt die Beziehung zwischen der Last, der Betriebstemperatur und der Betriebsausgangsspannung
während der Betriebszeit einer Batterie.
F i g. 6 zeigt in einem Blockschaltbild die Schaltungsteile eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
bei dem die Impulsbreite der Impulse, die am Schrittmotor liegen, vergrößert wird, wenn die Batteriespannung
bei starker Last unter einen vorbestimmten Wert fällt.
F i g. 7 zeigt das Schaltbild der Schaltungsblöcke 74, 76,82,84in Fig.6.
F i g. 8 zeigt die Form der Impulse, die in den in F i g. 7 dargestellten Schaltungen auftreten.
Fig.9 zeigt eine Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der die Einschaltdauer der Lampe zur Beleuchtung einer Flüssigkristallanzeige in Abhängigkeit von der Höhe der Batteriespannung gesteuert wird, wenn die Batterie unter der Last der Beleuchtungslampe steht.
Fig.9 zeigt eine Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der die Einschaltdauer der Lampe zur Beleuchtung einer Flüssigkristallanzeige in Abhängigkeit von der Höhe der Batteriespannung gesteuert wird, wenn die Batterie unter der Last der Beleuchtungslampe steht.
Fig. 10 zeigt eine Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung gemäß F i g. 6, bei der die Schaltung zur Bestimmung der Batteriespannung, die
beim ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen ist, Anwendung
findet.
In F i g. 1, die das Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigt, ist ein Quarzkristallschwinger
2 dargestellt, der mit einem Oszillator 4 verbunden ist und mit diesem ein Frequenznormal
bildet. Das Ausgangssignal des Oszillators 4 liegt an einem Frequenzteiler 6 mit 17 Teilerstufen. Das
Ausgangssignal der letzten Frequenzteilerstufe F17 hat eine Periode von etwa 4 Sekunden. Die Ausgangssignale
der Frequenzteilerstufen liegen an einer Wählschaltung 10, die Impulse für die Anzeige auswählt und an der auch
Signale liegen, die von der Spannungsbestimmungsschaltung 18 und vom UND-Glied 26 abgegeben
werden. Die Ausgangssignale O\ und Ch der Wählschaltung
10 werden durch die Treiberschaltungen 30 und 28 verstärkt, deren Ausgangssignale zum Antrieb eines
Schrittmotors 32 dienen. Dieser Schrittmotor betätigt die Zeiger einer Analoganzeige, so daß die Zeitanzeige
um einen Winkel vorgerückt wird, der einer Sekunde entspricht, wenn ein Ausgangsimpuls O\ oder Ch von der
Wählschaltung 10 an den Treiberschaltungen 28 und 30 liegt.
Das heißt, daß der Sekundenzeiger 40, der auf dem Ziffernblatt 36 der Uhr angeordnet ist, einmal
weiterrückt. Auf dem Ziffernblatt sind weiterhin Stunden- und Minutenanzeiger 34 und 38 vorgesehen.
Die Batteriespannungsbestimmungsschaltung 18 enthält zwei Daten-Flip-Flops 16 und 17, die im folgenden
mit DFF bezeichnet werden, sowie einen P-Kanal MOS-Transistor 20. Die Datenklemmen Oder DFF16
und 17 sind mit der negativen Klemme Vdd einer Batterie 24 über einen zur Einstellung des Spannungspegels
dienenden Widerstand 22 verbunden. Die Source-Klemme des Transistors 20 ist mit der positiven
Klemme Vss der Batterie 24 verbunden. Die Ausgänge F15 und F9 des Frequenzteilers 6 liegen an einer
Generatorschaltung 8 für die Prüfsignale, die ein erstes Prüfsignal S erzeugt. Dieses Signal wird auf die
Prüfklemme S7"der DFF16 gegeben und liegt an einem
ODER-Glied 12, das Ausgangsimpulse CS liefert. Das
■>5 Ausgangssignal O1 der Wählschaltung 10 für die
Anzeigeimpulse wird auch als zweites Prüfsignal verwendet und liegt gleichfalls am ODER-Glied 12. Der
Ausgang des ODER-Gliedes 12 ist mit der Gate-Klemme des Transistors 20 verbunden. Der Ausgang Q 1 der
öo DFFU liegt an der Wählschaltung 10 für die
Anzeigeimpulse zur Lieferung eines ersten Steuersignals Cl sowie am UND-Glied 26. Der Ausgang Q2
der DFF16 liegt gleichfalls am UND-Glied 26. dessen
Aus^angssignal an der Wählschaltung als zweites
b5 Steuersignal C2 liegt.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Schaltung 18 beschrieben, mit der die Batteriespannung bestimmt
wird.
Prüfimpulse Qi werden dann erzeugt, wenn die
Batterie stark belastet ist, d h. wenn Treiberimpulse auf den Schrittmotor gegeben werden. Die Umpulse O\
liegen am Gate des Transistors 20 vom Verknüpfungsglied 12, wobei das Ausgangssignal dieses Verknüpfungsgliedes
12 aus Prüfimpulsen CS besteht. Wenn die Batteriespannu ig und somit die Amplitude der Prüfimpulse
CS genügend hoch sind und diese Impulse am Transistor 20 liegen, dann wird dieser Transistor leitend,
so daß er an seiner Drainklemme einen sehr niedrigen Widerstand zeigt. Eine Spannung nahe 0 erscheint an
der Dateneingangsklemme D der DFF17, wenn
Impulse O\ auf die Prüfklemme STder DFFYl gegeben
werden, und der Ausgang Q 1 bleibt auf einem niedrigen Pegel. Wenn jedoch die Batteriespannung und somit die
Amplitude der Impulse CS auf einem bestimmten niedrigen Pegel liegen, dann wird der Transistor nur
teilweise leitend oder nicht leitend. Es erscheint somit eine Spannung an der Dateneingangsklemme D der
DFF17, wenn Prüfimpulse O\ ander Klemme S7~liegen.
Diese Spannung ist das erste Bestimmungssignal. Der Ausgang Q1 der DFFV kommt daher auf einen hohen
Pegel.
Das erste Steuersignal Cl wird in der folgenden Weise erzeugt. Die Spannung, die sich zwischen Drain-
und Source-Klemme des Transistors 20 bildet, wenn dieser Transistor teilweise aufgrund des niedrigen
Pegels der am Gate dieses Transistors liegenden Prüfimpulse leitet, wird durch den Widerstandswert des
Transistors 20 bestimmt. Der Pegel der Batteriespannung, bei der ein Ausgangssteuersignal durch die
DFFM erzeugt wird, kann dadurch eingestellt werden,
daß der Wert des Widerstandes 22 bei der Herstellung der Uhr entsprechend eingestellt wird. Prüfimpulse 5
werden von der Schaltung 8 erzeugt, wenn die Batterie unter einer geringen Last steht, d. h. wenn keine
Schrittimpulse auf den Schrittmotor gegeben werden. Die Prüfimpulse S liegen am ODER-Glied 12, um
Prüfimpulse CS zu erzeugen, und an der Klemme STder DFF16. Wie es bei den oben beschriebenen Prüfimpulsen
O] der Fall ist, werden dann, wenn die Batteriespannung
über einem vorbestimmten Minimalwert liegt, die Impulse CS die Gate-Schwellenspannung des Transistors
20 überschreiten, so daß dieser Transistor leitet und somit der Ausgang Q2 der DFF16 auf einem
niedrigen Pegel bleibt, wenn Impulse 5 an der Prüfklemme STder DFF16 liegen. Wenn die Batteriespannung
auf einen bestimmten niedrigen Wert abfällt, der durch den Wert des Widerstandes 22 bestimmt ist,
dann tritt eine Spannung zwischen der Source- und Drainklemme des Transistors 20 auf, wenn die Impulse S
an der Klemme STder DFF16 liegen. Diese Spannung
stellt das zweite Besiimmungssignai dar. Das hai zur
Folge, daß der Ausgang Q 2 der DFF16 auf einen hohen
Pegel kommt. Dieses Ausgangssignal wird zusammen mit dem Steuersignal C2 an das UND-Glied 26
abgegeben, so daß dieses ein Steuersignal C2 liefert. Das Steuersignal Cl wird einige Zeit vor dem
Steuersignal C2 während der Betriebsdauer der Batterie abgegeben, da der Spannungsabfall der
Batterie bei starker Last unvergleichlich größer als bei geringerer Last ist Die Batteriespannungsbestimmungsschaltung
18 erzeugt somit Steuersignale in rwei Stufen, nämlich ein Steuersignal Cl, wenn der
Innenwiderstand der Batterie eine bestimmte minimale Höhe in der Nähe des Endes der Betriebsdauer der
Batterie erreicht hat, und ein Steuersignal C2, wenn die
Batteriespannung den gleichen Wert bei geringer Last erreicht hat, was ein Zeichen dafür ist, daß sich die
Betriebsdauer der Batterie schnell ihrem Ende nähert.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Wählschaltung
10 zum Erzeugen der Anzeigeimpulse beschrieben. Anhand von Fig. 2 und 3 ist erkennbar, daß die
Ausgangssignale der Klemmen FiS bis F9 des Frequenzteiles 6 am UND-Glied 42 liegen, daß Impulse
mit einer Breite von 7,8 msec und einer Periode von beispielsweise 1 see erzeugt. Diese Impulse liegen am
ίο Eingang eines UND-Gliedes 48. Die Steuersignale Cl
und C2 liegen am NOR-Glied 49, so daß dann, wenn kein Steuersignal erzeugt wird, der Ausgang des
Verknüpfungsgliedes 49 auf einem hohen logischen Pegel liegt. Die Ausgangsimpulse des Verknüpfungsgliedes
42 können daher nur durch das Verknüpfungsglied 48 gehen, dessen Ausgang am ODER-Glied 54
liegt. Das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 54 liegt am Schalteingang der Schalt-Flip-Flop-Schaltung 56
und an den Eingängen von UND-Gliedern 58 und_60, an
denen auch die Ausgangssignale Q und ζ) der Flip-Flop-Schaltung 56 liegen. Aufeinanderfolgende
Impulse vom Verknüpfungsglied 54 bewirken, daß die Ausgangssignale Q und φ der Flip-Flop-Schaltung 56
abwechselnd auf einen hohen Pegel kommen, so daß abwechselnd die Verknüpfungsglieder 58 und 60
betätigt werden. Auf diese Weise werden durch die aufeinanderfolgenden Impulse vom Verknüpfungsglied
54 Impulse geliefert, die abwechselnd von den Verknüpfungsgliedern 58 und 60 abgegeben werden und
Signale Oi und Ch darstellen. Wenn beide Signale Cl
und C2 nicht erzeugt werden, dann liegt eine Periode von 1 see zwischen jedem Impuls O\ und darauffolgenden
Impuls Oi. Die Signale der Ausgänge F9 bis F16
des Frequenzteiles 6 liegen an den Eingängen eines UND-Gliedes 44. Infolgedessen werden Impulspaare
mit einer Breite von 7,8 msec, mit einem Zeitabstand von 15,6 msec zwischen beiden Impulsen eines Paares
und einer Periode von 2 see zwischen aufeinanderfolgenden Impulspaaren vom UND-Glied 44 geliefert.
Diese Impulse liegen an einem UND-Glied 50, an dem auch das Steuersignal Cl liegt. Das Ausgangssignal des
Verknüpfungsgliedes 50 liegt an einem ODER-Glied 54. Wenn somit ein Steuersignal Cl erzeugt wird, läßt das
Verknüpfungsglied 50 das Ausgangssignal des Verknüp-
-r, fungsgliedes 44 durch. Die dadurch erzeugten Signale
O\ und Oi haben die in Fig.3i dargestellte Form und
liegen an der Wicklung des Schrittmotors 32. Der Sekundenzeiger der Uhr wird dadurch auf einmal um
zwei Stufen vorgerückt, wobei die Intervalle zwischen jeweils zwei Schritten zwei Sekunden betragen. Der
Benutzer der Uhr erhält daher eine Vorwarnung, die besagt, daß sich die Betriebszeit der Batterie ihrem
Ende nähert.
Zu diesem Zeitpunkt ist das Verknüpfungsglied 48 durch das Ausgangssignal des NOR-Gliedes 49 gesperrt,
das aus dem Steuersignal Ct resultiert
Die Ausgangssignale der Ausgänge F9 bis Fl7 vom Frequenzteiler 6 liegen an einem UND-Glied 46, um
Gruppen von vier aufeinanderfolgenden 7,8 msec breiten Impulsen zu liefern, wie es in Fig. 2 dargestellt
ist, wobei die Periode zwischen aufeinanderfolgenden Gruppen jeweils 4 see beträgt. Diese Impulse liegen an
einem UND-Glied 52, an dem auch das Steuersignal C2 liegt Wenn das Steuersignal C 2 erzeugt wird, gehen die
r.5 Ausgangsimpulse vom Verknüpfungsglied 46 über das
UND-Glied 52 zum ODER-Glied 54. Infolgedessen werden Treiberimpulse mit einer Impulsform an die
Wicklung des Schrittmotors 32 gelegt, wie sie in F i g. 3j
dargestellt ist. Der Sekundenzeiger der Uhr wird daher in Gruppen von vier unmittelbar aufeinanderfolgenden
Schritten vorwärts bewegt, wobei die Schrittweite jedes einzelnen Schrittes einer Sekunde entspricht. Jede
Schrittgruppe ist durch ein Intervall von 4 see von der folgenden getrennt. Der Benutzer wird dadurch
gewarnt, daß die Batterie in kürzester Zeit ausfallen wird und daß die Batterie umgehend ausgetauscht
werden muß.
Zu diesem Zeitpunkt ist das Verknüpfungsglied 50 durch das über den Inverter 51 anliegende Steuersignal
C2 gesperrt.
F i g. 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform eines Teils der in F i g. 1 dargestellten Schaltung, durch
den der Wert des Widerstandes 22 schnell eingestellt werden kann, damit Batteriewarnsignale bei einer
gewünschten Höhe der Batteriespannung erzeugt werden können. Wie es in F i g. 4 dargestellt ist, sind ein
UND-Glied 66 und ODER-Glied 62 und 64 zusätzlich zu der in F i g. 1 dargestellten Schaltung vorgesehen, wobei
an einer Klemme XT eine externe Spannungsquelle Es angeschlossen wird, bevor die Batterie in die Uhr
eingesetzt wird. Die externe Spannungsquelle Es ist auch mit den Batterieklemmen Vcft/und Vss verbunden.
Schnelle Prüfimpulse mit einer Frequenz von 16 384 Hz werden an die Klemme Sp am Eingang des Verknüpfungsgliedes
66 von einer externen Quelle gelegt, während die Spannung der Spannungsquelle Es variiert
wird. Damit der Widerstand 22 eingestellt werden kann, wird die Spannung der Spannungsquelle Es zunächst auf
einen Pegel eingestellt, bei dem eine Warnanzeige bezüglich des Ablaufes der Lebensdauer der Batterie
angezeigt werden sollte. Der Widerstand 22 wird anschließend solange verändert, bis eine Warnanzeige
an der Zeitanzeige der Uhr tatsächlich erhalten wird.
Durch die Verwendung der in Fig.4 dargestellten
Schaltung kann der Widerstand 22 schnell eingestellt werden. Das beruht darauf, daß die dargestellten
Anschlüsse für die Impulse an der Klemme SPund der
äußeren Spannungsquelle Es eine ununterbrochene Prüfung erlauben, was vom Standpunkt des Einstellers
einen Betrieb darstellt der zum normalen Betrieb mit einem Impuls pro Sekunde entgegengesetzt ist.
In F i g. 5 sind die Spannungscharakteristiken dargestellt,
die die Spannung in Abhängigkeit von der Zeit der Batterielebensdauer darstellen. Wenn sich die Betriebsdauer
der Batterie ihrem Ende nähert, beginnt die Spannung bei geringer Last gemäß Kurve 1 schnell
abzusinken. Die Spannung bei hoher Last fällt andererseits allmählich gegen das Ende der Batterielebensdauer
ab, was durch die Kurven 2 und 3 dargestellt ist Auch ist die Spannung, die die Batterie bei hoher
Last liefert niedriger bei niedriger Betriebstemperatur als bei hoher Betriebstemperatur, was für die gesamte
Betriebsdauer der Batterie, jedoch besonders für das Ende der Betriebsdauer gilt Wenn der Pegel bei dem
das Warnsignal gegeben wird, in Fig.5 bei V 2 liegt
dann sollte der Benutzer früher gewarnt werden, wenn die Uhr bei einer Kurve 3 entsprechenden Temperatur
betrieben wird, als wenn die Uhr bei einer der Kurve 2 entsprechenden Temperatur arbeitet Wenn die Uhr
zeitweise bei niedriger Temperatur betrieben wird, dann könnte eine verfrühte Warnanzeige gegeben werden,
die jedoch wieder aufhört, wenn die Uhr auf die normale warme Umgebungstemperatur zurückkommt Eine
weitere Schwierigkeit die durch Temperaturänderungen hervorgerufen werden könnte, besteht darin, daß
die Batteriespannung infolge eines Betriebs bei niedriger Temperatur gegen Ende der Batterielebensdauer
ein ungenaues Arbeiten der Uhr verursachen könnte. Es könnte beispielsweise ein ungenügendes
Drehmoment durch die Treiberimpulse für den Schrittmotor erzeugt werden.
Die in Fig.6 dargestellten Schaltungsblöcke 70 und
72 stellen den Oszillator für die Frequenznorm und den Frequenzteiler dar und entsprechend etwa den Schaltungsblöcken
2, 4 und 6 bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel. Der Ausgang des Frequenzteilers
72 liegt an einer Impulsformerschaltung 74, die Impulse erzeugt, die der Treiberschaltung 76 zugeführt werden.
Die Treiberschaltung 76 erzeugt infolgedessen abwechselnd positive und negative Treiberimpulse, die an der
Wicklung des Schrittmotors 78 liegen. Die Breite der Impulse von der Impulsformerschaltung 74 kann in der
im folgenden dargestellten Weise gesteuert werden.
Eine Steuerschaltung 104 erzeugt Steuersignale, die die Eingangssignale für die Impulsformerschaltung 74
sind und von den Ausgangssignalen einer Spannungsprüfschaltung 102 abhängig sind. Die Steuerschaltung
104 setzt sich aus einer Steuerimpulserzeugungsschaltung 80, Schaltelelementen 96 und 94, Verknüpfungsgliedern
90 und 92, Schaltkreisen 86 und 88, einer Schaltung 82, die Signale zur Vergrößerung der
Impulsbreite erzeugt, und aus einer Schaltung 84 zusammen, die ein Warnanzeigesignal liefert. Die
Spannungsprüfschaltung 102 besteht aus einem Inverter 100, Widerständen R 1 und R 2 und einem voreinstellbaren
Widerstand R 3.
Anhand der in F i g. 8 dargestellten Wellenform der Impulse ist erkennbar, daß die am Schrittmotor 78
auftretende Impulsform vorliegt, wenn die Batteriespannung sowohl bei leichter als auch bei hoher Last
über einem gegebenen Wert liegt, was den Schwellenwerten V1 und V2 in F i g. 5 entspricht Diese
Wellenform ist in F i g. 8 mit A 1 bezeichnet. Der Abstand zwischen den Impulsen abwechselnder Polarität
beträgt 1 Sekunde und die Impulsbreite beträgt beispielsweise 1A 2« Sekunde. Die Prüfimpulse E werden
während Intervallen erzeugt in denen die Motorwicklung unter Spannung steht so daß die Batterie stark
belastet ist. Wenn ein Impuls E erzeugt wird, dann wird
das Schaltelement 96 leiten, so daß die Spannung der Batterie am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen
Ri und Ä2 liegt wobei die Polarität der Spannung für die dargestellte Schaltung negativ ist. Der
Widerstand R 3 wird so eingestellt daß der Spannungsabfall an diesem Widerstand infolge der Batteriespannung
durch die Reihenschaltung der Widerstände R 2 und A3 die Schwellenspannung für den Inverter
darstellt wenn die Batteriespannung auf dem Wert V2 liegt Wenn ein impuls E erzeugt wird und die
Batteriespannung unter dem Wert V 2 liegt dann tritt ein positiver Impuls am Ausgang des Inverters 100 auf,
der an den UND-Gliedern 90 und 92 liegt Der Ausgangsimpuls vom UND-Glied 90 wird in der
Schaltung 86 gespeichert Die Schaltung 82 erzeugt infolgedessen ein Impulsverbreiterungssignal, das das
Eingangssignal für die Impulsformerschaltung 74 ist Dadurch wird die Breite der Impulse, die an die
Treiberschaltung 76 gegeben werden, beispielsweise auf '/64 Sekunde vergrößert Die Impulse, die an der
Wicklung des Schrittmotors auftreten, erhalten daher die in Fig.8 mit A2 bezeichnete Form. Durch die
Impulsverbreiterung wird sichergestellt daß ausreichend Energie dem Schrittmotor geliefert wird, so daß
er auch dann noch arbeitet wenn die Batteriespannung
bei hoher Last unter den Wert V2 abfällt. Wenn ein derartiger Spannungsabfall in der Uhr deshalb auftritt,
weil die Uhr vorübergehend bei einer ungewöhnlich niedrigen Umgebungstemperatur benutzt wird, dann
kehrt die Impulsbreite wieder auf ihren ursprünglichen Wert zurück, wenn die Uhr wieder unter normaler
Temperatur betrieben wird.
Durch die Schaltung 80 werden Prüfimpulse F bei leichter Batterielast, d. h. dann erzeugt, wenn keine
Spannung am Schrittmotor liegt. Das Schaltelement 94 ist infolgedessen leitend und die Batteriespannung liegt
an dem nicht an Masse liegenden Ende der Widerstandskette Ri, R 2 und R 3, wie es in F i g. 6 dargestellt
ist. Das Verhältnis R 1 + R 2/R 3 wird so eingestellt, daß
die am Widerstand R 3 auftretende Spannung dann, wenn das Schaltelement 94 leitet, gleich der Schwellenspannung
des inverters iöO ist, wenn die Batieriespannung auf dem Wert VI liegt. Wenn Batteriespannung
unter dem Wert Vl liegt, dann wird vom Inverter 100 ein Ausgangsimpuls abgegeben, wenn der Impuls E
erzeugt wird.
Dadurch wird vom UND-Glied 92 ein Impuls erzeugt, der in der Schaltung 88 gespeichert wird. Das
Ausgangssignal der Schaltung 88 liegt an der Schaltung 84, die das Warnanzeigesignal liefert, wodurch ein
Warnanzeigesignal der Impulsformerschaltung 74 zugeführt wird.
Die Widerstände R 1 und R 2 sind feste Widerstände, die in ein Halbleiterplättchen eingearbeitet sind, das die
Schaltungsbauteile der Uhr enthält. Der Widerstand R 3 ist ein getrennt montierter veränderlicher Widerstand.
Diese Anordnung beruht darauf, daß der Variationsbereich der Batteriespannung verhältnismäßig klein ist
und daß z. B. im Falle einer Silberoxidbatterie die Normalspannung 1,5 bis 1,55 Volt beträgt, Vl zwischen
1,4 und 1,45 Volt liegt und V 2 im Bereich von 1,2 bis 1,3 Volt liegt. Vl ist der kritischere Wert der beiden
Prüfspannungswerte. Die Einstellung von R 3 wird nur bezüglich des Wertes V1 vorgenommen. Die Toleranzen
von Al, R2 und der Schwellenspannung des
Inverters sind so, daß vorbestimmte Festwerte der Widerstände Ri und R 2 für den Wert V2 eine
korrekte Einstellung nach der Justierung des Widerstandes A3 für Vl ergeben.
Es können auch andere Batterien als Silberoxidbatterien, wie sie üblicherweise bei elektronischen Armbanduhren
vorgesehen sind, verwandt werden. Die erfindungsgemäße Ausbildung kann auch dazu dienen, dann
eine Anzeige zu liefern, wenn eine wiederaufladbare Batterie den vollen Ladungszustand erreicht hat
In F i g. 7 sind die Schaltungsblöcke 82, 84, 74 und 76 in Fig.6 im einzelnen dargestellt. Die Klemmen FFlO
bis FF16 de? Schaltungsblcckes 84 in Fig.7 sind die
Ausgänge der aufeinanderfolgenden Stufen der Impulsformerschaltung
74, wobei FF16 die Endstufe ist und einer Periode von 4 Sekunden entspricht Die Klemmen
FFlO bis FF16 liegen gemeinsam mit dem Ausgang
eines ODER-Gliedes 82c und mit dem invertierten Ausgang der Schaltung 88 am UND-Glied 74a.
Der Ausgang FF15 hat eine Periode von einer
Sekunde.
Das Signal FF9 von der Impulsformerschaltung 74 hat eine Impulsbreite von etwa V128 Sekunde. Das ist die
normale Breite eines an den Motor 78 gelegten Treiberimpulses, wenn die Batteriespannung über dem
Schwellenwert V2 liegt Das Signal FFlO hat eine
Impulsbreite von Vm Sekunde, was der Breite der Impulse entspricht, die am Motor 78 liegen, wenn die
Batteriespannung unter den Schwellenwert V2 abfällt. Wenn von der Schaltung 86 kein Ausgangssignal
geliefert wird, dann liegt das Ausgangssignal des Inverters 82c/ auf einem hohen logischen Pegel, was
dazu führt, daß die Impulse vom Anschluß FF9 zum UND-Glied 74a über das UND-Glied 82a und das
ODER-Glied 82c gehen. Zu diesem Zeitpunkt liefert die Schaltung 88 kein Ausgangssignal und liegt der Ausgang
des Inverters 846 auf einem hohen logischen Pegel.
Aufgrund der Eingangssignale am UND-Glied 74a werden Impulse mit einer Breite von '/i28 Sekunden und
einer Periode von einer Sekunde von diesem Verknüpfungsglied abgegeben und über das ODER-Glied 746 an
die UND-Glieder 74c/ und 74e sowie an den Eingang T der Toggle-Flip-Flop-Schallung 74c gelegt. Die Ausgangssignale
Q und Q der Flip-Flop-Schaltung 74c kommen abwechselnd auf einen hohen logischen Pegel
in Abhängigkeit von den aufeinanderfolgenden Impulsen, die an der Klemme T liegen. So werden die
Ausgangsimpulse vom ODER-Glied 746 abwechselnd durch die UND-Glieder 74c/und 74e gehen, wodurch
eine Impulsform entsteht, wie sie in Fig.8 mit Ai bezeichnet ist, wobei diese Impulse an der Wicklung des
Schrittmotors 78 liegen. Der Sekundenzeiger der Uhr wird dadurch um eine Sekunde jeweils vorgerückt.
Wenn die Batteriespannung unter dem Wert V2 bei starker Last absinkt, dann liefert die Schaltung 86 ein
Ausgangssignal, wie es oben beschrieben wurde. Infolgedessen sperrt das UND-Glied 82a und liefert das
UND-Glied 826 Impulse mit einer Breite von '/64
Sekunden, die über das ODER-Glied 82c am UND-Glied 74a liegen. Impulse mit einer Breite von 'Λ>4
Sekunden werden somit vom UND-Glied 74a abgegeben, was zu einer Impulsform führt, wie sie in F i g. 8 mit
A 2 bezeichnet ist, wobei diese Impulse an der Wicklung des Schrittmotors liegen. Der Sekundenzeiger der Uhr
wird einmal pro Sekunde vorgerückt, jedoch mit einer erhöhten Energie, was eine Kompensation für den
Abfall der Batteriespannung unter den Wert V 2 bedeutet.
Wenn die Batteriespannung bei leichter Last unter
den Wert Vl abfällt, dann erzeugt die Schaltung 88 ein
Ausgangssignal, wie es oben beschrieben wurde. Das UND-Glied 84a liefert dann Ausgangsimpulspaare mit
Perioden von zwei Sekunden zwischen jedem Impulspaar und einer Periode von '/32 Sekunde zwischen den
Impulsen jedes Impulspaares. Die Breite jedes Impulses beträgt '/m Sekunde. Das Ausgangssignal der Schaltung
88 liegt auch am Inverter 846, dessen Ausgangssignal das UND-Glied 74a sperrt Die Ausgangsimpulse vom
Verknüpfungsglied 84a, die über das ODER-Glied 746, die UND-Glieder 74c/und 74e an der Treiberschaltung
76 liegen, erzeuger, eine Impulsform, wie sie in F i g. 8
mit A 3 bezeichnet ist, wobei diese Impulse an der Wicklung des Schrittmotors 78 liegen.
Der Sekundenzeiger der Uhr wird dadurch alle zwei Sekunden um zwei Schritte vorgerückt wobei jedoch
die der Motorwicklung zugeführte Energie zur Kompensation des Abfalls der Batteriespannung unter den
Wert Vl kompensiert wird. Der Benutzer wird dadurch
gewarnt und darüber informiert daß die Batterie erneuert werden muß.
Fig.9 zeigt das Schaltbild einer abgewandelten
Ausbildungsform des zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Schaltungsblöcke 72, die Schaltungselemente
Ri, R 2, R 3, die Schaltelemente 94 und 96 und der Inverter 100 entsprechen den Schaltungsblöcken
und Schaltungselementen, die in F i g. 6 dargestellt sind.
Diese Schaltungselemente entsprechen sowohl in ihrem Aufbau als auch in ihrer Funktion den in F i g. 6
dargestellten Schaltungselementen. Bei der in Fig.9
dargestellten Anordnung ist die Uhr mit einer Flüssigkristallanzeige versehen, bei der eine Lampe 126
so eingebaut ist, daß der Benutzer die Anzeige beleuchten kann, wenn er den Schalter SI bei schlecht
beleuchteter Umgebung betätigt. Dabei wird die Batterie 98 stark belastet. Das Ausgangssignal des
Frequenzteilers 72 wird auf eine Treiberschaltung 110
übertragen. Das Ausgangssignal der Schaltung 110 betreibt die Flüssigkristallanzeige 112 und Signale, die
von einer Schaltung 108 auf eine Prüfimpulsgeneratorschaltung 114 gegeben werden, veranlassen die
Schaltung 114, Prüfimpulse SA mit einer Frequenz beispielsweise einem Impuls pro 5 Sekunden zu
erzeugen. Diese Impulse liegen arn Schaltelement 94
und am Eingang eines UND-Gliedes 120 und dienen als Prüfimpulse bei leichter Last. Sperrimpulse SB werden
gleichfalls vom Ausgang der Schaltung 114 an den Sperreingang des Verknüpfungsgliedes 122 gegeben.
Die Impulse SB werden mit den Prüfimpulsen 5-4
synchronisiert, die ansteigende Flanke jedes Impulses SS tritt jedoch etwas vorher, während die hintere
Flanke etwas später als die entsprechende Flanke des Impulses SA auftritt. Das heißt, daß die Impulse SB
zeitlich die Impulse SA überlappen.
Die Werte der Widerstände Al, R2 und des
einstellbaren Widerstandes R 3 werden so bemessen, daß der Inverter 100 ein Ausgangssignal mit hohem
logischen Pegel abgibt, wenn ein Prüfimpuls geliefert wird, während die Batteriespannung unter dem Wert
V1 liegt, wie es oben anhand von F i g. 6 beschrieben
wurde. Dieses Ausgangssignal, das zusammen mit den Prüfimpulsen an der Eingangsklemme des UND-Gliedes
120 liegt, bewirkt ein Ausgangssignal mit hohem logischen Pegel, das in der Schaltung 118 gespeichert
wird. Das Ausgangssignal der Schaltung 118 bewirkt, daß von der Schaltung 116 ein Warnsteuersignal
abgegeben wird. Das hat zur Folge, daß an der Anzeige der Uhr ein Warnsignal auftritt was auf der Wirkung
des Ausgangssignals der Schaltung 116 und der Treiberschaltung 110 beruht. Diese Warnanzeige kann
beispielsweise darin bestehen, daß ein Teil der Anzeige blinkt, d. h. periodisch ein- und ausgeschaltet wird. Der
Benutzer wird dadurch gewarnt und darüber informiert, daß die Batterie erneuert werden muß.
Wenn der Benutzer den Schalter Sl niederdrückt,
dann wird ein Signal mit hohem logischen Pegel vom UND-Glied 122 abgegeben und an den Eingang des
Schaltelementes 96 des UND-Gliedes 128 und des UND-Gliedes 136 gelegt, solange kein Prüfimpuls von
der Schaltung 114 abgegeben wird Das Schaltelement 96 wird dadurch leitend und die Batteriespannung liegt
am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen Λ 1 und R 2. Zu diesem Zeitpunkt liegt das Ausgangssignal
des Zeitgebers 138 auf einem niedrigen logischen Pegel und ist das Ausgangssignal des UND-Gliedes 128
gegenüber der Basis des Transistors 130 positiv, so daß dieser durchschallet. Die Lampe 126 wird durch den
Strom der Batterie 98 zum Aufleuchten gebracht, was eine schwere Last für die Batterie darstellt. Wenn die
Batteriespannung dann unter den Wert V2 in Fig. 5 abfällt, dann wird vom Inverter 100 ein Ausgangssignal
mit hohem logischen Pegel geliefert. Das UND-Glied 136 erzeugt ein Ausgangssignal mit hohem logischen
Pegel, das den Zeitgeber 138 auslöst, diesen Zeitgeber veranlaßt, nach etwa 0,5 bis 1 Sekunde auf einen hohen
logischen Pegel zu gehen und auf diesem Pegel einige Sekunden bis einige Minuten zu bleiben. Wenn das
Ausgangssignal des Zeitgebers auf einen hohen logischen Pegel liegt, dann sperrt das UND-Glied 128,
so daß der Strom für die Lampe 126 durch den Transistor 130 unterbrochen wird. Dieser Zustand
dauert solange an, bis das Ausgangssignal des Zeitgebers wieder auf einen niedrigen logischen Pegel
zurückkehrt, auch dann, wenn der Benutzer den Schalter S1 wiederholt niederdrücken sollte.
Der Betrieb des für die Zeitangabe verantwortlichen Schaltungsteils ist daher sichergestellt, so daß die
Batteriespannung nicht auf einen Wert absinken kann, bei dem der Betrieb beeinflußt wird, wenn der Benutzer
den Schalter Sl zum Einschalten der Beleuchtungslampe
niederdrücken sollte, während sich die Betriebsdauer der Batterie nahe an ihrem Ende befindet oder während
die Temperatur der Umgebung extrem niedrig ist.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Verstärkungsfaktor
im Oszillator zu steuern, wenn die Batteriespannung bei starker Last unter einen vorbestimmten
Wert fällt. Dadurch kann sichergestellt werden, daß der Schwingvorgang unter diesen Bedingungen
aufrechterhalten wird, so daß auch d>e Zeitangabe weiter aufrechterhalten wird.
In F i g. 10 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das eine Kombination des ersten und des zweiten
Ausführungsbeispiels der Erfindung darstellt. Schaltungsteile mit gleicher Funktion und Bedeutung wie
entsprechende Schaltungsteile in F i g. 1 und 6 sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Bei dem in
Fig. 10dargestellten Ausführungsbeispiei werden Prüfimpulse
S, die einer geringen Last entsprechen, durch die Steuerimpulsgeneratorschaltung 80 erzeugt und
werden Prüfimpulse O\, die einer hohen Last entsprechen,
durch die Impulsformerschaltung 74 erzeugt. Im übrigen erfolgt die Bestimmung der Batteriespannung
derart, wie es anhand des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 beschrieben wurde. Die Eingangssignale für die
Steuerschaltung 82 für die !mpulsverbreiterung und für die Steuerschaltung 84 für die Warnanzeigesignale
werden durch die Daten-Flip-Flop-Schaltungen 16 und
17 erzeugt. Im übrigen arbeiten die Schaltungen, die den Schaltungsblöcken 70, 72, 74, 76, 78, 80, 82 und 84
entsprechen, in derselben Weise, wie es oben anhand von F i g. 6 beschrieben wurde.
Claims (5)
1. Batteriegetriebene elektronische Uhr mit einem Frequenznormal, das ein hochfrequentes Signal
liefert, mit einem Frequenzwandler, der auf das hochfrequente Signal anspricht und mehrere niederfrequente
Signale abgibt, mit einer Einrichtung, die auf die niederfrequenten Signale anspricht und ein
Treibersignal erzeugt, mit einer Zeitanzeigeeinrichtung, die auf das Treibersignal anspricht, und mit
einer Detektoreinrichtung zum Bestimmen der Höhe der Batteriespannung, die ein Detektorsignal
liefert, das die Höhe der Batteriespannung angibt, wobei die das Treibersignal erzeugende Einrichtung
auf das Detektorsignal ansprechend ein derartiges Ausgangssignal liefert, daß die Zeitanzeigeeinrichtung
die Zeitanzeige in geänderter Form vornimmt, gekennzeichnet durch sine Einrichtung (8,
10, 80, 114), die auf gewählte niederfrequente Signale ansprechend erste und zweite Prüfimpulse
(S, O\; E F) erzeugt, die den Zustand einer starken Batterielast und den Zustand einer schwachen
Batterielast jeweils wiedergeben, eine Einrichtung (20, 94, 96), die auf die Prüfimpulse (S, O1; E F)
anspricht, die Batteriespannung bei starker und schwacher Last bestimmt und ein erstes Detektorsignal
erzeugt, wenn die Batteriespannung unter einen vorbestimmten Wert bei starker Last abgelassen
ist, sowie ein zweites Detektorsignal erzeugt, wenn die Batteriespannung unter den vorbestimmten
Wert bei schwacher Last abgefallen ist, eine Einrichtung (16, 17; 86, 88; 138, 118), die das erste
und das zweite Detektorsignal speichert und auf diese Signale ansprechend ein erstes und ein zweites
Ausgangssignal erzeugt, eine erste Steuerschaltung (44, 82), die auf das erste Ausgangssignal anspricht
und die das Treibersignal erzeugende Einrichtung (50, 54, 56, 58, 60, 76, 110) steuert, und eine zweite
Steuerschaltung (46, 84), die auf das zweite Ausgangssignal anspricht und die Zei'.anzeigeeinrichtung
so ansteuert, daß die Zeitanzeige in der geänderten Form vorgenommen wird.
2. Elektronische Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Steuerschaltung (82)
die das Treibersignal erzeugende Einrichtung (76, 110) so steuert, daß diese ein Treibersignal abgibt,
das ein erhöhtes Antriebsmoment liefert.
3. Elektronische Uhr nach Anspruch 2 mit einer mit Sekundenzeigern versehenen Zeitanzeigeeinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Steuerschaltung (82) die das Treibersignal erzeugende
Einrichtung (74) so steuert, daß diese die Impulsbreite des Treibersignals erhöht und daß die
zweite Steuerschaltung (84) die Zeitanzeigeeinrichtung so ansteuert, daß die Sekundenzeiger in
geänderter Form weiterrücken.
4. Elektronische Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Steuerschaltung (44)
die das Treibersignal erzeugende Einrichtung (50, 54, 56, 58, 60) so steuert, daß ein Vorwarnsignal für
das bevorstehende Ende der Batterielebensdauer gegeben wird.
5. Elektronische Uhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Prüfimpuls das Treibersignal bei schwerer Batterielast ist.
Die Erfindung betrifft eine batteriegetriebene elektronische Uhr mit einem Frequenznormal, das ein
hochfrequentes Signal liefert, mit einem Frequenzwandler, der auf das hochfrequente Signal anspricht und
mehrere niederfrequente Signale abgibt, mit einer Einrichtung, die auf die niederfrequenten Signaie
anspricht und ein Treibersignal erzeugt, mit einer Zeitanzeigeeinrichtung, die auf das Treibersignal anspricht,
und mit einer Detektoreinrichtung zum Bestimmen der Höhe der Batteriespannung, die ein
Detektorsignal liefert, das die Höhe der Batteriespannung angibt, wobei die das Treibersignal erzeugende
Einrichtung auf das Detektorsignal ansprechend ein derartiges Ausgangssignal liefert, daß die Zeitanzeigeeinrichtung
die Zeitanzeige in geänderter Form vornimmt
Bei einer derartigen elektronischen Uhr, die aus der DE-OS 25 13 845 bekannt ist, wird somit der Schrittmotor
je nach Batterieladezustand in unterschiedlicher Weise angetrieben, so daß eine unterschiedliche
Anzeige durch die Zeiger erhalten wird, die ein Absinken der Batteriespannung unter ein bestimmtes
minimales Spannungsniveau am Ende der Batterielebensdauer, signalisiert. Diese Anzeige erfolgt beispielsweise
dadurch, daß nach Absinken der Batteriespannung unter das minimale Spannungsniveau der Sekundenzeiger
nur alle 2 Sekunden vorrückt.
Aus des DEOS 25 18 038 ist weiterhin eine
elektronische Uhr mit einer Schaltung zur Messung der Batteriespannung und zur Veränderung der Bewegung
des Sekundenzeigers bekannt, um dadurch eine Batterieendewarnanzeige zu liefern. Bei dieser bekannten
elektronischen Uhr wird die Batteriespannung mit einer vorbestimmten Abtastperiode abgetastet und wird
die Abtastzeit derart festgelegt, daß sie nicht mit den Zeitabschnitten zusammenfällt, in welchen insbesondere
für den Motortreiberstrom ein relativ hoher Strombedarf besteht.
Wegen der Verschiedenheit der Batterieeigenschaften ist es jedoch möglich, daß eine Uhr in manchen Fällen noch einige Wochen arbeitet, in anderen Fällen nur noch wenige Tage arbeitet, nachdem die Batteriespannung unter einen vorbestimmten Wert abgesunken ist. Es ist daher wünschenswert, daß der Benutzer der Uhr eine eindeutige Anzeige dafür erhält, wie nötig der Ersatz der Batterie ist, um dadurch die Gefahr zu verringern, daß die Uhr zu laufen aufhört und beim Einbau einer neuen Batterie neu eingestellt werden muß.
Wegen der Verschiedenheit der Batterieeigenschaften ist es jedoch möglich, daß eine Uhr in manchen Fällen noch einige Wochen arbeitet, in anderen Fällen nur noch wenige Tage arbeitet, nachdem die Batteriespannung unter einen vorbestimmten Wert abgesunken ist. Es ist daher wünschenswert, daß der Benutzer der Uhr eine eindeutige Anzeige dafür erhält, wie nötig der Ersatz der Batterie ist, um dadurch die Gefahr zu verringern, daß die Uhr zu laufen aufhört und beim Einbau einer neuen Batterie neu eingestellt werden muß.
so Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht demgegenüber darin, eine elektronische Uhr der
eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß zunächst ein Absinken der Ausgangsspannung der Batterie
festgestellt wird, das noch keinen sofortigen Austausch der Batterie erforderlich macht und erst nach einem
weiteren Spannungsabfall das Warnsignal für den Batterieaustausch auftritt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Einrichtung, die auf gewählte niederfrequente Signale
ansprechend erste und zweite Prüfimpulse erzeugt, die den Zustand einer starken Batterielast und den Zustand
einer schwachen Batterielast jeder wiedergeben, durch eine Einrichtung, die auf die Prüfimpulse anspricht, die
Batteriespannung bei starker und schwacher Last
b5 bestimmt und ein erstes Detektorsignal erzeugt, wenn
lic Batteriespannung unter einen vorbestimmten Wert bei starker Last abgefallen ist, sowie ein zweites
Detektorsignal erzeugt, wenn die Balteriespannung
Applications Claiming Priority (2)
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| DE2809256C3 true DE2809256C3 (de) | 1981-11-19 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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