DE2811700B2 - Verwendung von härtbaren Kunstharzmischungen für Oberflächenbeschichtungen und für Druckfarben für den Tief-, Flexo- und Siebdruck - Google Patents

Verwendung von härtbaren Kunstharzmischungen für Oberflächenbeschichtungen und für Druckfarben für den Tief-, Flexo- und Siebdruck

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DE2811700B2
DE2811700B2 DE2811700A DE2811700A DE2811700B2 DE 2811700 B2 DE2811700 B2 DE 2811700B2 DE 2811700 A DE2811700 A DE 2811700A DE 2811700 A DE2811700 A DE 2811700A DE 2811700 B2 DE2811700 B2 DE 2811700B2
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Description

NH2
polyaminen der allgemeinen Formel (H) (sieheb 2)
und/oder aus
III, a) Aminen der allgemeinen Formel (II) oder b) Aminen der allgemeinen Formel (III)
H2N—(CHR)x—NH2
in welcher R ein Alkylrest mit 1—4 Kohlenstoffatomen oder insbesondere H sein kann und χ die Werte 2 bis 6, insbesondere 2, annehmen kann
und/oder aus
IV. zum Härten von Epoxidharzen geeigneten Mannichbasen mit mindestens zwei reaktiven Aminwasserstoffatomen
und bestehend aus
B) einer Kunstharzkomponente mit freien Epoxidgruppen, bestehend aus einem Addukt aus den festen Poiyaminoamiden wie in A i) und einem Überschuß eines Epoxidharzes und enthaltend
C) aromatenfreie Lösungsmittel und gegebenenfalls Pigmente.
2. Verwendung nach Anspruch 1, wobei für die Addukte A) der Einsatz der Aminoverbindungen H-IV entfällt und die durch Patent 27 33 597 geschützte Verwendung ausgenommen ist
3. Verwendung nach Anspruch 1, wobei anstelle der Addukte A I, A II, A III und A IV wahlweise eine oder mehrere der entsprechenden nicht voraddierten Aminverbindungen I, II, III und IV eingesetzt werden und die Aminverbindungen I vorteilhafterweise zusammen mit einem oder mehreren der Komponenten M-IV eingesetzt werden.
(I)
wobei
R1 - H oder CH1 und R2 - -CH2-NH2oder -C(CH1)J-NH2bedeuten
und gegebenenfalls aus
b 2) Aminen der allgemeinen Formel (II)
H2N-KCHR),-NHfc-H (H)
in welcher R ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder H sein kann und χ die Werte 2 bis 6 und /die Werte
2 bis 4 annehmen und aus
II. Aminoamidverbindungen und/oder Aminoimidazolinverbindungen und/oder "midazolingrtippenhaltigen Aminoamidverbindungen mit Aminwasserstoffäquivalentgewichten von 90 bis "500 auf Basis von Polyalkvlen-Die Erfindung betrifft die Verwendung von härtbaren Kunstharzsystemen, bestehend aus Addukten aus Polyaminoamiden und Epoxiden als Bindemittel für Oberflächenbeschichtungen und für Druckfarben für den Tief-, Sieb- und Flexodruck.
Aufgrund der geänderten Verpackungstechniken sind in den letzten Jahren in der modernen Konsumgüterund Lebensmittelindustrie auch die Anforderungen der PraAis an die verwendeten Beschichtungen und Druckfarben upide gestiegen. Die erforderlichen Beständigkeiten gegenüber Wasser, Säuren, Basen und insbesondere Fetten und ölen sowie die für die immer kürzer werdenden Versiegelungszeiten erforderlichen hohen Temperaturbeständigkeiten sind bei thermoplastischen Bindemitteln nicht mehr in ausreichendem MaBe gegeben.
In der DE-AS 14 94 525 werden härtbare Kunststoffmischungen aus
A) einer Kunstharzkomponenic mit freien Aminogruppen, bestehend aus einem Addukt aus einem festen Epoxidharz und einem Überschuß eines festen Polyaminoarrids aus dimerer Fettsäure und einem Diamin und
B) einer Kunstharzkomponente mjt freien Epoxidgnippen, bestehend aus einem Addukt aus einem festen Polyaminoamid aus dimerer Fettuäure und einem Djaroin und aus einem Überschuß eines festen Epoxidharzes und
C) Lösungsmitteln und gegebenenfalls Pigmenten
beschrieben und als Anstrichmittel, Druckfarben, Klebemittel für die Kaschierung von Folien aller Art und Papier verwendet ι ο
Gegenstand der DE-AS 16 94958 ist ein Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen durch Umsetzung von Polyamiden mit Epoxidverbindungen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Anteil des Diamins zur Herstellung des Polyamids, das in bekannter Weise hergestellt worden ist, zu 20 bis 100% aus l-Amino-3-ammo»nethyI-3,5,5-triinethylcyclohexan besteht und der Anteil dieses Polyamids im Gemisch mit der Epoxidverbindung 10 bis 99,8% beträgt
Bei diesem Verfahren werden die Polyamide und Epoxidharze ohne die erfindungsgemäße Voradduktierung direkt gemischt Derartige Mischungen haben bezüglich der Filmbüdung bei Raumtemperatur bzw. wenig erhöhter Temperatur noch nicht befriedigt und den Anwendungsbereich dieses Verfahrens entsprechend begrenzt
Bedrucktes Gut auf Basis der DE-AS 14 94 525 besitzt eine ausreichende Beständigkeit gegenüber Chemikalien und gute mechanische sowie thermische Eigenschaften. Zur Erzielung klarer lösungen muß das «> Lösungsmittel aber einen relativ hohen Anteil an Aromaten enthalten.
Aus Gründen dei in jüngerer Zeit immer stärker in den Vordergrund getretenen Be licksichtigung des Arbeitsplatz- und Umweltschutzes fordert die Praxis js Bindemittel für Beschichtungen uj Druckfarben, welche in aromatenfreien Lösungsmitteln klar löslich sind. Der Einsatz von Aromaten ist auch aus technologischen Gründen unerwünscht So kann es z. B. bei aromatenhaltigen Lösungsmitteln zum Anquellen der Druckwalzen kommen.
Aufgabe der Erfindung war es, härtbare, in aromatenfreien Lösungsmitteln klar lösliche Bindemittelsysteme auszuwählen, die nach Abdunsten des Lösungsmittels physikalisch trockene und klare Filme ergeben und die -n bei Raumtemperatur bzw. wenig erhöhter Temperatur aushärten, wobei die Besc^ichtungen bzw. Druckfilme den Forderungen der Praxis hinsichtlich chemischen Beanspruchungen entsprechen sollen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch > <> die Verwendung von härtbaren Kunstharzmischungen für Oberflächenbeschichtungen und für Druckfarben für den Tief-, Flexo- und Siebdruck, bestehend aus Kunstharzmischungen als Bindemittel aus
A) einer festen Kunstharzkomponente mit freien " Aminogruppen, bestehend aus einem Addukt aus einem Epoxidharz und einem Überschuß an Polyaminoamiden aus
I. festen Polyaminoamiden mit einer Aminzahl t>o von 30 bis 200, hergestellt aus
a I) aliphatischen Dicarbonsäuren mit 6 bis 13 C-Atomen oder deren Gemischen und gegebenenfalls aus
a 2) aromatischen und/oder araliphatischen und/oder hydroaromatischen Carbonsäuren, welche gegebenenfalls alkylsubstituiert sind, oder deren Gemische in Mengen von 0,95 bis 0,05, insbesondere 0,8 bis 0,2 Äquivalenten, bezogen auf Gesamtcarboxylgruppen und
a 3) aliphatischen, hydroaromatischen und aromatischen Monocarbonsäuren oder monofunktionel] wirkenden Säuren bzw. Anhydriden
gegebenenfalls in Abmischung mit
a 4) dimeren Fettsäuren und/oder Additionsprodukten von Acrylsäure an ungesättigte Fettsäuren und/oder Heptadecandicarbonsäuren
und aus einem Überschuß an
b 1) einem oder mehreren Diaminen der allgemeinen Formel (I)
NH2
wobei
R" = H oder CH3 und R2 = -CH2 -NH2 oder 2 - NH2 bedeuten
und gegebenenfalls aus
b 2) Aminen der allgemeinen Formel (II)
H2N-T(CHR)1-NHV-H (Π)
in welcher R ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder H sein kann und χ die Werte 2 bis 6 und y die Werte 2 bis 4 annehmen und aus
II. Aminoamidverbindungen und/oder Aminoimidazolinverbindungen und/oder imidazolingruppenhaltigen Aminoamidverbindungen mit Aminwasserstoffäquivalentgewichten von 30 bis 500 auf Basis von Polyalkylenpolyaminen der allgemeinen Formel (II) (siehe b 2)
und/oder aus
III. a) Aminen der allgemeinen Formel (II) oder b) Aminen der allgemeinen Formel (IN)
H2N-(CHR),-NH2
(IH)
in welcher R ein Alkylrest mit I —4 Kohlenstoffatomen oder insbesondere H sein kann und χ die Werte 2 bis 6, insbesondere 2, annehmen kann
und/oder aus
IV. zum Härten von Epoxidharzen geeigneten Mannichbasen mit mindestens zwei reaktiven Amin wasserstoffatomen
und bestehend aus
B) einer Kunstharzkomponente mit freien Epoxidgruppen. bestehend aus einem Addukt aus den fesien
28 Π 700
Polyaminoamiden- wie in A I) und einem Oberschuß eines Epoxidharzes und enthaltend
C) aromatenfreie Lösungsmittel und gegebenenfalls Pigmente,
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung nach Anspruch 1, wobei für die Addukte A) der Einsatz der Aminoverbindungen II-IV entfällt und die durch Patent 27 33 597 geschützte Verwendung ausgenommen ist
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung nach Anspruch I, wobei anstelle der Addukte AI1 AII, AIII und A IV wahlweise eine oder mehrere der entsprechenden nicht voraddierten Aminverbindungen I, II, III und IV eingesetzt werden und die Aminverbindungen { vorteilhafterweise zusammen mit einem oder mehreren der Komponenten H-IV eingesetzt werden.
Für die erfindungsgemäß zu verwendenden aliphatischen Dicarbonsäuren seien folgende Beispiele genannt: Adipinsäure, Pimelinsäure, Korksäure, Acelainsäure, Sebacinsäure, Decamethylendicarbonsiure und Brassylsäure.
Für die erfindungsgemäß mitzuverwendenden aliphatischen, araliphatischen und aromatischen Dicarbonsäuren seien folgende Beispiele genannt: Terephthalsäure, Isophthalsäure, Tetramethylterephthalsäure, Cyclohexandicarbonsäure-1,4, Xylylendiessigsäure, Phenylendiessigsäure, Fluorendicarbonsäure, die Additionsprodukte von Acrylsäure an höhere monomere ungesättigte Fettsäuren mit 16 bis 22 Kohlenstoffatomen, die durch Carboxylierung von ungesättigten höheren monomeren Fettsäuren mit 16—22 Kohlenstoffatomen erhaltenen Dicarbonsäuren.
Erfindungsgemäß können difunktionell wirkende Polycarbonsäuren verwendet werden, wie z. B.
Cyclopentantetracarbonsäuredianhydrid,
Bicyclo-2,2,2-oct-7en-tetracarbonsäuredianhydrid,
Bicyclo-2i,2-oct-7en-tricarbonsäure,
Tvimellithsäureanhydrid,
Pyromellithsäuredianhydrid.
Erfindungsgemäß bevorzugt werden Isophthalsäure, Terephthalsäure. Gegebenenfalls vorhandene Alkylsubstituenten können 1 —4, vorzugsweise 1 —2 Kohlenstoffatome haben.
Zyr Einsteilung bzw. Regulierung der erforderlichen oder gewünschten Polymerisationsgrade sowie der Schmelzviskositäten der Kondensationsprodukte können die Anhydride der erfindungsgemäß verwendeten Dicarbonsäuren, »reiche unter den gegebenen Reaktionsbedingungen mit Aminen überwiegend Imide bilden, sowie Monocarbonsäuren mitverwendet werden. Der eventuelle Anteil von monofunktionellen bzw. monofunktionell wirkenden Verbindungen kann 0,01 bis 0,5 Äquivalente, bezogen auf Gesamtsäureäquivalente, insbesondere 0,1 bis 03, betragen.
Als typische Vertretungen dieser Verbindungen seien genannt:
Aromatische Reihe:
Phthalsäure, Phthalsäureanhydrid, Dimethylphthalsäure, Dimethylphthalsäureanhydrid, Benzoesäure, Naphthalincarbonsäure.
Hydroaromatische Reihe:
Tetrahydrophthalsäureanhydrid, Dimethyltetrahydrophthalsäureanhydrid, Endomethylentetrahydrophthalsäureanhydrid, Hexahydrophthalsäureanhvdrid.
Aliphatische Reihe:
gradkettige oder verzweigte, gegßbenenfalls ungesättigte Säuren mit 2 bis 22 Kohlenstoffatomen wie Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure, Stearinsäure, Palmitinsäure, Ölsäure, TaUölfettsäure.
Bevorzugt werden erfindungsgemäß Tetrahydrophthalsäure, Hexahydrophthalsäure, Essigsäure und o-Phtha!säure eingesetzt
Unter den gegebenen Reaktionsbedingiingen überwiegend difunktionell wirkende Verbindungen wie beispielsweise aromatische Tetracarbonsäuredianhydride können in geringen Mengen ebenfalls eingesetzt werden. Die Einsatzmengen regulieren sich durch die geringen amidbildenden Anteile des jeweiligen Dianhydrids, da diese aufgrund ihrer Tri- bzw. Tetrafunktionalität vernetzend wirken und sich daher ein starker Viskositätsanstieg, der bis zur Gelierung führen kann, ergibt Die eingesetzte Menge muß daher in jedem Fall so gewählt werden, daß diese -nachteiligen Auswirkungen auf ein vertretbares Maß reduziert bleiben.
Die erfindungsgemäß verwendeten Dicarbonsäuren können auch in Form ihrer amidbildenden Derivate, wie z. B. Ester, eingesetzt werden.
Unter den gegebenenfalls mitverwendeten dimeren f-ettsäuren werden polymerisierte Säuren verstanden, die aus ungesättigten natürlichen und synthetischen einbasischen aliphatischen Fettsäuren mit 16 bis 22 Kohlenstoffatomen, bevorzugt 18 C-Atomen, nach jo bekannten Methoden erhältlich sind (vgl. DE-OS 14 43 938, DE-OS 14 43 968, DE-PS 2118 702 und DE-AS 12 80 852).
Typische im Handel erhältliche dimerisierte Fettsäuren haben etwa folgende Zusammensetzung:
i} monomere Säuren 5-15 Gew.-%
dimere Säuren 60 - 80 Gew.-% trimere und höherfunktionelle
Säuren 10-35Gew.-%
Es können jedoch auch diemere Fettsäuren verwendet werden, die nach bekannten Verfahren hydriert worden sind und/oder deren Dimeranteil durüi geeignete Destillationsverfahren auf > 80 Gew.-% angereichert worden ist
Als Beispiel für ein Additionsprodukt aus Acrylsäure und einer ungesättigten Fettsäure soll ein handelsübliches Addukt aus Acrylsäure und einer konjugierten Cie-Monocarbonsäure erwähnt werden. Produkte dieser Art können auch hydriert sein. Die gegebenenfalls
w ebenfalls mitzuverwendende Heptadecandicarbonsäure kann nach der deutschen Patentschrift 10 06 849 erhalten werden.
Diese gegebenenfalls mitzuverwendenden Säuren können in Mengen von 0,05 bis 0,8 Äquivalente, bezogen auf Gesamtäquivalente, eingesetzt werden.
Innerhalb dieser Grenzen müssen diese Werte entsprechend der jeweiligen Säurekomponente sowie Art und Menge der übrigen Komponenten variiert werden, um die erfindungsgemäß verwendeten Produk-
bo te zu erhalten. Derartige Variierungen gehören für den Fachmann auf diesem Gebiet zu den Selbstverständlichkeiten und sind hinsichtlich Trndenz und Effekt überschaubar.
Für die erfindungsgemäß verwendeten Diamine
'"' sollen als bevi rzugte Beispiele 3-Aminomethyl-3.j,5-trimethyl-cyclohexylamin (Isophorondiamin) und 1-Me
thyl-4-(1-arnino-l-methyl-äthyl)-cyclohexylarnin
(Menth.indiamini penannt werden. Dir Diamine können
auch in Mischungen mit sich selbst und anderen Aminen eingesetzt werden.
Die gegebenenfalls mitzuverwendenden Amine können iii Μ«...gen von 0,01 bis 0.3. insbesondere von 0.! bis 0.25 Äquivalenten, bezogen auf Gesamtaminmenge. mitverwendet werden. Innerhalb dieser Grenzen müssen diese Werte entsprechend der jeweiligen Säiirekomponente sowie Art und Menge der übrigen Komponenten variiert werden, um die erfindungsgemäß verwendeten Produkte zu erhalten. Derartige Variie riiiigen gehören für den Fachmann auf diesem Gebiet tu den Selbstverständlichkeiten und sind hinsichtlich Tendenz und Effekt überschaubar.
Die gegebenenfalls mitverwendbaren Amine fallen unter die allgemeine Formel Il
(((ΊΙΚ),-~ΝΙΙ)γ-Η
III)
in der ν die V.'erte 2 bis 6 und t die Werte 2 bis 4 annehemn kann und R ein Alkylrcst mit I bis 4 ■ Kohlenstoffatomen oder H ist und worin bei \ > 2 die Werte von χ innerhalb des Moleküls gleich oder verschieden sein können.
Als Beispiele seien genannt Diäthylentriamin. Tn äthylcntetramin. Tetraäthylcnpentamin. Dihe\.imeth>lentriamin. die hydrierten Cyanäthylierungsprodukte mehrwertiger Amine wie N-Ammopropyl-ätlulendiamin. N.N -Bis-(aminopryl)äthylendiamin.
Diese Amine sind handelsübliche Epoxidhar.'hiirter und können crfindunr^eniaU ebenfalls als Härter ,. mitverwendet werden.
Die Carbonsäuren und die Amine werden in solchen Mengen kondensiert, daß die resultierenden Polyaminoamide Aminzahlen zwischen 30 bis 200. insbesondere zwischen 50 bis 150. aufweisen. Beispiele für die ,-. Herstellung finden sich in Tabelle I.
Als Aminoamide. Aminoimidazoline und imidazolingruppenhaltige Aminoamide sind die als Härtungsmittel für Epoxidverbindungen zum Stand der Technik gehörenden und in die Praxis eingeführter, Verbindun- : gen, wie sie beispielsweise aus den deutschen Patentschriften 9 72 757, 10 74 856. den deutschen Auslegeschriften 1041246. 1089544. 1106 495, 1295869. 12 50 9!8, den britischen Patentschriften 8 03 517. 8 10 348. 8 73 224, 8 65 656. 9 56 709, der belgischen :, Patentschrift 5 93 299. der französischen Patentschrift 12 64 244. sowie den US-Patentschriften 27 05 223. 27 12 001, 28 81 194.29 66 478,30 02 941. 30 62 773 und 31 88 566 bekannt sind, geeignet.
Als vorteilhaft für die erfindungsgemäße Verwen- -.., dung haben sich Aminoamide. Aminoimidazoline und imidazolingruppenhaidge Aminoamide erwiesen, welche hergestellt werden durch Umsetzung von
II. al) Monocarbonsäuren, wie gradkettigen oder verzweigten Alkylcarbonsäuren mit 2 bis 22 " Kohlenstoffatomen, insbesondere mit 2 bis 4 und 16 bis 22, bevorzugt mit 18 C-Atomen, wie Essigsäure. Propionsäure. Buttersäure, Capronsäure, Caprylsäure. Caprinsäure. Laurinsäure, Myristinsäure sowie insbesondere die natürli- "" chen Fettsäuren wie Stearin-, Öl-. Linol-, Linolen-.Tallölfettsäure oder
a2) die durch Polymerisation von ungesättigten natürlichen und synthetischen einbasischen ali- „s phatischen Fettsäuren mit !6 — 22 Kohlenstoffatomen, bevorzugt 18 Kohlenstoffatomen, nach bekannten Methoden erhältlichen sogenannten dinieren Fettsäuren (vgl 7. 15. DT-C)S 14 43 938. DFOS 14 43 968. DI-PS 21 18 Γ02 und DFAS 12 80 852). Typische im Handel erhältliche polymerisierte Fettsäuren haben etwa folgende Zusammensetzung:
monomere Säuren
dimere Säuren
trimere und höherfunktionell Säuren
5 — I "5 Gew.-' 60-80CiCW.-'
10- iiGeu.'
Fs können jedoch auch Fettsauren verwendet werden, deren trimerer und höherfunktioneller Gehalt oder deren Dimeranteil durch geeignete Destillationsverfahren angereichert wurden ist oder Fettsäuren, die nach bekannten Verfahren hydriert worden sind oder
;i3) aus ungesättigten höheren Fettsäuren mit 16-22. insbesondere 18 Kohlenstoffatomen oder deren Ester mit aromatischen Vinyiveri'indüngen durch Copolymerisation erhaltenen Carbonsäuren (z. B. GB-PS 8 OJ 517) oder
a4) S.iuren. hergestellt durch Addition von Phenol Ivw. dessen Substitutionsprodukten an ungesättigte Monocarbonsäuren wie Hydroxyphenvlstearinsäure (/.B DE-OS 1543 754) oder 2.2-3is(hvdro\vphenvl)-valeriansäure oder Additionsprodukte von Phenol an Polycarbonsäuren, wie dimere Fettsäure (/. B. I 'S-PS 34 68 920) oder
mit Polyaminen im Verhältnis von Amingruppen : Carboxylgruppen von > 1.
Im allgemeinen werden die Säuren der obengenannten Gruppen für sich für die Kondensation mit den Polyaminen eingesetzt, man kann aber auch Mischungen verwenden. Eine besondere Bedeutung in der Technik haben die Polyaminoamide und Polyaminoimidazoline der unter II al) und Il a2) genannten monomeren bzw. polymeren Fettsäuren erlangt, die daher erfindungsgemäß bevorzugt eingesetzt werden.
Als erfindungsgemäß verwendete Aminkomponenten zur Herstellung der Polyaminoamide werden Polyamine
III. al) Polyalkylenpolyamine der allgemeinen Formel II wie Polyäthylenpolyamine. wie Diäthylentriamin, Triäthylentetramin. Tetraäthylenpentamin oder Polypropylenpolyamin. sowie die durch Cyanäthylierung von Polyaminen, insbesondere des Äthyiendiamins und anschließend . Hydrierung erhaltenen Polyamine (Firmenprospekt der BASF AG, 1976) oder
a2) gegebenenfalls substituierte Alkylenpolyamine der allgemeinen Formel III wie Äthylendiamin, Propylendiarnine, Butylendiamine, Hexylendiamine, insbesondere jedoch das Äthylendiamin
oder Mischungen von zwei oder mehreren der unter Ii und III genannten Amine eingesetzt Erfindungsgemäß bevorzugt werden die unter III I) genannten Polyamine eingesetzt
Als erfindungsgemäß bevorzugte Aminoamide bzw. irnidazoüngruppenhakige Aminoamide haben AmSnwasserstofi"äquivalentgewichte von ca. 90 bis ca. 500.
Als Man.iichbasen im Sinne der vorstehenden
Erfindung sind Umsetzungsprndiikte ;nic. Phenolen, Formaldehyd und sekundären Aminen zu verstehen AK Phenole können eingesetzt werden Monophenole wie Phenol, orthc-, metha-. para-Kresol, die isomeren Xylenole. paratertiär-Butyl Phenol, para-Nonylphenol. vNaphthol, ,9-Naphthol sow c Di- und Polyphenole wie Resorcin, Hydrochinon. 4,4' Dioxydiphenyl. 4,4'Dio\vdin'-enyläther. 4.4'-Dioxydipheny!sulfon. 4,4 -Dioxycii phenylmethan, Bisphenol A. sowie die als Novolake bezeichneten Kondensationsprodukte aus Phenol und Formaldehyd.
Als sekundäre Amine können eingesetzt werden: Diniethvlamin. Diethylamin. Dipropvlamin. Dibutyliiiriin. Piperidin. Pyrolidin. Morpholin und Methylpipera-
F.ine umfassende Aufzählung der ersetzbaren Phenole und Amine findet sich in IVI. Tramoniini. Syntheses 1973. S. 703. Bezüglich Herstellung der Mannichbasen wird ebenfalls auf diese Literaturstelle verwiesen.
Die Molmengen Formaldehyd und Ληιίη pro Mol Phenol richten sich nach der Anzahl der substitutionsfähige:! Gruppen: Im Phenol sind es 3. im Bisphenol A 4. im para-lertiär-Butyl-Phenol 2.
Die erfindungsgemäß bevorzug; verwendeten Man nischbasen sind die Reaktionsprodukte aus Phenol oder Bisphenol A. Formaldehyd und Dimethylamin mit I bis 4 tertiären Amingruppen.
Werd'.'i) als Phenolkomponente Novolake eingesetzt, werden Mannichbasen mit bis zu 10 und mehr sekundären Amingruppen erhalten.
Bei der Umsetzung der Mannichbasen mit Aminoamiden können alle tertiären Aminogruppen der Mannichbase iusgetaucht werden.
Die Aminaustauschreaktion erfolgt, wenn Mannichbase und Aminoamid, gegebenenfalls unter Mitverwendung von inerten lösungsmitteln, unter Rühren auf Temperaturen von > 100"C, vorzugsweise von UO bis 1800C ι rhitzt werden. Das innerhalb von 0.5 bis 3 Stunden freiwerdende sekundäre Amin wird in eine gekühlte Vorlage destilliert. Nach gaschromatischer Analyse ist das abdestillierte Amin so rein, daß es ohne weitere Aufbereitung wieder zur Herstellung der Ausgangsmannichbase eingesetzt werden kann.
Die erfindungsgemäß mitverwendeten Epoxidharze
sind Glyridylälhpr mit mphr ak pinpr Fnnxirlgninnp nm Molekül, die '.ich von mehrwertigen Phenolen, insbesondere Bisphenolen sowie Novolaken ableiten und deren F.poxidwerte zwischen 0,100 und 0.600, insbesondere jedoch zwischen 0,200 und 0,550, liegen.
Abhängig von Aminzahl und Epoxidwert ist vorzugsweise mit folgenden Mischungsverhältnissen zu arbeiten:
l'olv .!!liiM'i.iniKlh.ii
•\min/.ihl
Ml 85 X5 ■ I I
KlOk!
115 15(1
K)Ot-
K)(Ig
I piiMiIhitr/ (U')0 -0.44(1 0.520 0.55(1
0.200-0.225 43-77 g 34-57μ
85-144 g 72-9Sg 57-77g
144-195 g 98-127u 77-101g
195-254g
Diese Mischungsverhältnisse können in der Praxis über- und unterschritten werden. Sie sind jedoch so zu ι. wählen, daß noch gute chemische und thermische Beständigkeiten damit hergestellter Druckfilme erhalten werden.
Generell werden an die einzelnen Komponenten sowie an das Endprodukt die folgenden Forderungen ;, gestellt:
Das Aminoamid muß in aromatenfreien Lösungsmitteln löslich sein;
das Aminoamid muß mit den mitverwendeten ,,, Epoxidverbindungen verträglich sein;
das Addukt A) muß mit dem Addukt B) verträglich sein;
die Mischung der Addukte muß sowohl als physikalisch trockener Film wie als ausgehärteter " Film klar sein.
Sollen die erfindungsgemäß verwendeten härtbaren Kunstharzsysteme als Bindemittel für Druckfarben eingesetzt werden, setzt man die einzelnen Komponen- w) ten am besten in Form ihrer Addukte ein, da hier der Film sehr schnell physikalisch trocken ist und auch die Aushärtung schnell erfolgt Für die modernen Druckverfahren mit hohen Druckgeschwindigkeiten ist dies ein wesentlicher Faktor. bs
Wird nur eine der Komponenten als Addukt eingesetzt oder auf die Adduktierung ganz verzichtet — was bei der Mitverwendung von aromatischen Säureanhydriden durchaus möglich ist — werden Filme mit den gleichen physikalischen und chemischen Endeigenschaften erhalten. Da jedoch bis zum Erhalt eines physikalisch trockenen bzw. ausgehärteten Films mehr Zeit gebraucht wird, wird diese Einsatzart in der Regel für Beschichtungen und für Druckverfahren mit geringen Arbeitsgeschwindigkeiten bevorzugt.
Für die erfindungsgemäß verwendeten Kunstharze werden die Lösungsmittel auch unter Berücksichtigung auf das in Anwendung kommende Druckverfahren ausgewählt.
So weHen für Druckverfahren mit großen Druckgeschwindigkeiten (Rotationsdruck) schnell verdunstende Lösungsmittel wie Mischungen aus niedrigen aliphatischen Alkoholen mit 2—4 Kohlenstoffatomen, Estern wie Essigsäure-äthyl-, -propyl-, -isopropyl-, -butyl-, -isobutylester. Ketone wie Aceton. Methylethylketon, Methylisobutylketon, Methyl-n-butylketon und Benzingemische mit Siedegrenzen zwischen 60 und 1600C, insbesondere jedoch Mischungen von Äthanol/Äthylacetat, verwendet
Für Druckverfahren mit geringen Druckgeschwindigkeiten, wie z. B. Siebdruckverfahren oder auch für Ooerflächenbeschichtungen, können auch Lösungsmittel mit relativ langen Verdunstungszeiten wie die auf diesem Gebiet üblichen Glykoiäther und -acetate, gegebenenfalls in Mischung mit anderen für die jeweiligen Druckverfahren geeigneten Lösungsmittel verwendet werden.
Mit dem erfindungsgemäß verwendeten Gemischen
Il
können anorganische und organische Substrate bedruckt bzw. Beschichtet werden. Es kommen die in der Druckindustrie üblichen Folien in Frage aus z. B. Polyamiden, Polyestern oder Polyesteramiden, wärmeempfindlichen Folien aus z. B. Polyäthylen und Polypropylen, Co-Exlrusionsfolien aus Polyäthylen und Polypropylen, nicht behandelte oder mit Polymeren beschichtete odei mit Nitrocellulose lackierte Zellglasfolien. Papier, Kartonagen und gegebenenfalls Polyvinylchlorid bzw. dessen Copolymerisate, sowie Mctallfolien wie z. B. Aluminiumfolien. Kombinationen dieser Materialien sind gegebenenfalls auch möglich. Die Beschichtungen können auf den im Bausektor üblichen Materialien wie z. B. auf Beton, Metall, Holz, Kunststoffen vorgenommen werden.
Herstellung der Addukte
I. Härteraddukte
a) Der zur Anwendung kommende Polyaminoamidhärter wird vorzugsweise 50%ig in einem Lösungsmittel bzw. -gemisch gelöst und mit einem Teil der zur vollständigen Härtung benötigten Menge Epoxidharz — ebenfalls vorzugsweise 50%ig in einem Lösungsmittel bzw. gemisch gelöst — gut gemischt. Nach einer Standzeit von ca. 2 Tagen bei Raumtemperatur oder entsprechend kürzeren Verweilzeiten bei erhöhten Temperaturen (z.B. bei 400C 16 Stunden) ist die Vorreaktion abgeschlossen und das Addukt gebrauchsfertig.
b) Der zum Einsatz kommende Polyaminoamidhärter wird zusammen mit einem Teil der zur vollständigen Härtung benötigten Menge Epoxidharz, vorzugsweise 50%ig. in einem Lösungsmittel bzw. -gemisch bei Raumtemperatur unter Rühren gelöst. Nach einer Standzeit von ca. 2 Tagen bei Raumtemperatur oder entsprechend kürzeren Verweilzeiten bei höheren Temperaturen (z. B. bei 4O0C 16 Stunden) ist die Vorreaktion abgeschlossen und das Addukt gebrauchsfertig.
2. F.poxidharzaddukte
a) Das zum Einsat/ kommende Epoxidharz wird vorzugsweise 50%ig in einem Lösungsmittel bzw. ■gemisch gelöst und mit einem Teil der zur Vollständigen Härtung benötigten Menge Polyaminoamidhärter - ebenfalls vorzugsweise 50%ig in einem Lösungsimtiel bzw. -gemisch gelöst — gut gemischt. Nach einer Standzeit von ca. 2 Tagen bei Raumtemperatur oder entsprechend kürzeren Verweilzeiten bei erhöhten Temperaturen (z.B. ca. 15 Stunden bei 40''C) ist die Vorreaktion abgeschlossen und das Addukt gebrauchsfertig.
b) Das zur Anwendung kommende Epoxidharz wird zusammen mit einem Teil der zur vollständigen Härtung benötigten menge FüiyäiVniiuiiiMiuMÜr iei, vorzugsweise 50%ig, in einem Lösungsmittel bzw. -gemisch bei Raumtemperatur unter Rühren gelöst. Nach einer Standzeit von ca. 2 Tagen oder entsprechend kürzeren Verweilzeiten bei höheren Temperaturen (z.B. ca. 15 Stunden bei 40"C) ist die Vorreaktion abgeschlossen und das Addukt gebrauchsfertig.
c) Das Anwendung findende Epoxidharz wird vorzugsweise 50%ig in einem Lösungsmittel bzw. Lösungsmittelgemisch gelöst und mit einem Teil der zur vollständigen Härtung benötigten Menge des Härteradduktes nach la) und/oder Ib) gut gemischt. Nach einer Standzeit von ca. 2 Tagen bei Raumtemperatur oder entsprechend kürzeren Verweilzeiten bei erhöhten Temperaturen (z.B. bei 40°C 16 Stunden) ist die Reaktion abgeschlossen und das Addukt gebrauchsfertig-
Der Voradditionsgrad liegt bei den einzelnen Addukten zwischen
24 (Jew.-Teilen Polvaminnamid 24 Gew.-Teilen Epoxidharz
b/w.
1 Cjev.-Tcil Epoxidharz 1 Gew.-Teil Polyaminoamid
15 Cicw.-Teilen Polvaminoamid 15 Gew.-Teilen Epoxidharz
10 Gew.-Teilen Epoxidharz 10 Gew.-Teilen Polyaminoamic!
insbesondere jedoch zwischen 22/3 und 17/8.
Dieser Bereich der Voraddition der Adduktlösungen sondern können auch in beliebiger Weise variiert
sollte tunlichst nicht überschritten werden, da sonst in zu werden,
kurzer Zeit mit Gelierungserscheinungen zu rechnen ist. Zur Herstellung gebrauchsfertiger Kunstharzmi-
Die in den nachfolgenden Tabellen II und III -,-, schungen können dann die einzelnen Adduktlösungen
aufgeführten Polyaminoamid- und Epoxidharzkompo- wie folgt gemischt werden: nenten müssen in beiden Addukten nicht identisch sein,
A) Härteraddukt nach Ia) + Epoxidharzaddukt nach 2a)
B) Härteraddukt nach la) + Epoxidharzaddukt nach 2b)
C) Härteraddukt nach la) + Epoxidharzaddukt nach 2c)
D) Härteraddukt nach Ib) + Epoxidharzaddukt nach 2a)
E) Härteraddukt ni.cn Ib) + Epoxidharzaddukt nach 2b)
F) Härteraddukt nach Ib) + Epoxidharzaddukt nach 2c)
Aus verfahrenstechnischen Gründen wird bei der Herstellung der Kunsthari.mischungen in der Praxi., die Durchführung nach C) bevorzugt.
Beispiel 1
44 g Polyaminoamidhärter nach Nr. 1, Tabelle I. werden in einem Gemisch aus 22 g Äthanol und 22 g Äthylacetai unter Rühren und leichter Erwärmung gelöst. z*u dieser Lösung werden 12 g einer 50%igen Lösung eines festen Bisphenol-A-Epoxidharzes mit n> einem Epoxidwert von 0,210 in Äthanol/Äthylacetat = 1 : 1 zugegeben und gut gemischt. Nach ca. 15 Stunden Standzeit bei 4O0C ist die Vorreaktion abgeschlossen und das Härteraddukt gebrauchsfertig.
Beispiel 2
40g eines festen Bisphenol-A-Epoxidharzes mit einem Epoxidwert von 0,210 werden in einem Gemisch aus 20 g Äthanol und 20 g Äthylacetat unter Rühren und
I ■ 1 . ρ ftllü »"«Λ, inr* r*n\nr·* "7.. rj,n^n>. I Ai -. . ~ ~ .. . — — -J
■ biciiivi ,-,TtIIIIIiUlIf. £^,ιι_/.ϊΐ. LU U1*- .1VI UUJU[Ig WVIULII "
20 g Häneradduktlösung nach Beispiel 1 zugegeben und gut gei.lischt. Nach einer Standzeit von ca. 2 Tagen bei Raumtemperatur ist die Vorreaktion abgeschlossen und das Epoxidharzaddukt gebrauchsfertig.
Herstellung der Druckfarben
Nach der Fertigstellung können sowohl die Härteradduktlösungen als :iuch du F.poxidharzadduktlösungen -- gegebenenfalls a'r" beine — mit den in der Druckfarbenindustrie üblichen Disptrgiergeräten pig- ;<■ mentert werden. Hierfür können organische und anorganische Pigmente sowie lösliche Farbstoffe Anwendung finden. Nach dem Mischen der Härter- und Epoxidharzaddukte im richtigen Mischungsverhältnis (siehe Tabelle IV) werden die fertigen Druckfarben je ii nach Erfordernissen des jeweiligen Druckverfahrens auf die richtige Druckviskosität verdünnt.
Eine Auswahl der so hergestellten Druckfarben wurden mit einer handelsüblichen Druckmaschine von Rolle auf Rolle auf Polyäthylen gedruckt. Die Drucke :< waren sofort nach Abdunsten der Lösungsmittel physikalisch trocken, so daß keinerlei Kleben oder Abklatschen der Farben auf die Rückseite der aufgerollten Folie beobachtet wurde. Nach einer Standzeit von 7 Tagen bei Raumtemperatur wurden die :. Drucke einem ausführlichen, in der Druckfarbenindustrie üblichen Test unterzogen. Die Werte für die mechanischen, chemischen und thermischen Beständigkeitseigenschaften sind in Tabelle V aufgeführt.
Beschreibung der angewandten Testmethoden 1. Haftfestgkeit
Die Prüfung der Haftfestigkeit von Druckfilmen auf einem Druckträger erfolgt mit Tesafilm®-Streifen. Jeweils !0 aufgeklebte Streifen werden schnell oder langsam abgerissen.
2. Kratzfestigkeit
Die Druckfilme werden mehr oder weniger stark mit dem Fingernagel angekratzt
3. Chemische Beständigkeit
Nach 24stündiger Lagerung in den jeweiligen Chemikalien werden die mechanischen Eigenschaften wie Haftung, Kratz- und Scheuerfestigkeit der Druckfü- me direkt nach Herausnahme aus dem Testmedium sowie nach lOminütiger Erholzeit an Luft pcprü.t und entsprechend bewertet.
4. Blockpunkt
Unter einer Belastung von bOg/cm- werden die gegeneinander gefalteten Druckfilme b<;i täglich um 10"C erhöhten Temperaturen gplagert. Beurteilungskriterium ist die Temperatur, bei der die Filme nach dem Auseinanderfalten erste leichte Beschädigungen zeigen.
Bewertung der Testmethoden I —.5
1 sehr gut (Film einwandfrei)
2 gut (vereinzelte, punktförmige Beschädigungen)
3 befriedigend (sichtbare Beschädigungen)
4 ausreichend (großflächige Filmbeschädigiingcn)
5 ungenügend (Film zerstört)
Bewertung der Testmethode 4
Angabe der kritischen Temperatur.
Wie die ermittelten Werte zeigen, wurden bei der erfindungsgemäßen Verwendung der Kunstharzmischungen als Druckfarbenbindemittel bessere Chemikalicnbeständigkeiten und vor allem deutlich hbhere Wärmebeständigkeiten (Blockpunkte) erhalten als bei lieiitc üblichen einkomponcntigen Druckfarben (z. B. auf Basis von Polyamidharzen und/oder Nitrocellulose).
Es wurde weiterhin gefunden,daß die Chcniikalienbcständigkeilen nochmals verbessert werden können, wenn anteilige Mengen der erfindungsgemäßen Polyaminoamidruirter durch handelsübliche, bei Raumtemperatur härtende Epoxidharzhärter (auf Aminbasis) ersetzt werden (siehe Tabelle X).
Das Verhältnis der beschriebenen Polyaminoamidhärter A I zu den handelsüblichen Epoxidharzhärtern A Il -IV sollte zwischen 10:1 bis 0,5 : 1. vorzugsweise jedoch zwischen 6 : I bis 2 : 1 liegen.
Da es sich bei den handelsüblichen Härtern praktisch ausschließlich um flüssige Produkte handelt, sind höhere Anteile in Druckfarbe! für schnell laufende Rotationsdruckmaschinen nicht geeignet, da sonst di·· Druckgeschwindigkeit wegen der dadurch entstehenden Oberflächenklebrigkeit auf ein Maß erniedrigt werden müßte, das aus wirtschaftlichen Gründer η ic nt mehr vertretbar is'
Hingegen bei langsam arbeitenden Druckverfahren, wie z. b. siebdruck, und bei üblichen Oberflächenbeschichtungen die Mischungsbreite je nach den gegebenen Erfordernissen erweitert werden.
Aus den Gruppen der typischen, handeisübliche-i Epoxidharzhärter wurden die in Tabelle VII a aufgeführten Produkte getestet.
Nicht alle der erfindungsgemäß aufgeführten Polyaminoamidhärter sind mit den handelsüblichen Epoxidharzhärtern kombinierbar. So wurde gefunden, daß die Epoxidharzhärter vom Typ 1 -4 Tabelle VII a nur mit solchen Polyaminoamidhärtern verträglich sind, d. h. klar, nicht getrübte Lösungen ergeben, bei denen handelsübliche dimerisierte Fettsäure mit einkondensiert wurde. Härter vom Typ 5-11 Tabelle VlIa hingegen lassen sich mit allen beschriebenen Polyaminoamidhärtern ohne Schwierigkeiten kombinieren (siehe Tabelle VI).
Herstellung der Härteraddukte (Tabelle VII)
c) Der zur Anwendung kommende Polyaminoamidhärter wird zusammen mit dem handelsüblichen Härter vorzugsweise 50%ig in einem Lösungsmittel bzw.
Lösungsmittelgemisch gelöst und mit einem Teil der zur vollständigen Härtung benötigten Menge Epoxidharz — ebenfalls vorzugsweise 50%ig in einem Lösungsmittel bzw. Lösungsmittelgemisch gelöst — gut gemischt Nach einer Standzeit /on ca. 2 Tagen bei Raumtemperatur oder entsprechend kürzeren Verweilzeiten bei erhöhten Temperaturen (z.B. bei 400C 16 Stunden) ist die Vorreaktion praktisch abgeschlossen und das Addukt gebrauchsfertig.
d) Der zum Einsatz kommende Polyaminoamidhärter wird zusammen mit dem handelsüblichen Härter und einem Teil der zur vollständigen Härtung benötigten Menge Epoxidharz vorzugsweise 50%ig in einem Lösungsmittel bzw. Lösungsmittelgemisch bei Raumtemperatur unter Rühren gelöst Nach einer Standzeit, von ca. 2 Tagen bei Raumtemperatur oder entsprechend
kürzeren Verweilzeiten bei höheren Temperaturen (z, B. bei 4C°C 16 Stunden) ist die Vorreaktion praktisch abgeschlossen und das Addukt gebrauchsfertig.
Herstellung der Epoxidharzaddukte (Tabelle VIII)
Die Herstellung lagerstabiler Epoxidharzaddukte kann nur unter Verwendung der Polyaminoamidhärter wie unter »Herstellung der Epoxidharzaddukte a+b« aufgeführt, vorgenommen werden, da bei Mitverwendung anteiliger Mengen der handelsüblichen Härter ein frühzeitiges Gelieren der Epoxidharzaddukte auftreten würde. Es ist aus diesem Grunde die Herstellung von Epoxidharzaddukten nach dem beschriebenen »Verfahren c«tnicht geeignet
Der Voradditionsgrad liegt bei den einzelnen Addukten ebenfalls zwischen
24 Gew.-Teilen Polyaminoamid 24 Gew.-Teilen Epoxidharz
bzw.
1 Gew.-Teil Epoxidharz 1 Gew.-Teil Polyaminoamid
15 Gew.-Teilen Polyaminoamid 15 Gew.-Teilen Epoxidharz
bzw.
10 Gew.-Teilen Epoxidharz 10 Gew.-Teilen Polyaminoamid
insbesondere jedoch zwischen 22/3 und 17/8.
Dieser Bereich der Voraddition der Adduktlösungen sollte nicht überschritten werden, da sonst in zu kurzer Zeit mit Gelierungserscheinungen zu rechnen ist.
Die in den Tabellen VII und VIII aufgeführten Polyaminoamid- und Epoxidharzkomponenten müssen jo in beiden Addukten nicht identisch sein, sondern können auch in beliebiger Weise variiert werden.
Zur Herstellung gebrauchsfertiger Kunstharzmischungen können dann die einzelnen Adduktlösungen wie folgt gemischt werden:
A) Härteraddukt nach Ic) + Epoxidharzaddukt nach 2a)
B) Härteraddukt nach Ic) + Epoxidharzaddukt nach 2b)
C) Härteraddukt nach Id) + Epoxidharzaddukt nach 2a)
D) Härteraddukt nach Id) + Epoxidharzaddukt nach 2b)
Aus verfahrenstechnischen Gründen wird bei der Herstellung der Kunstharzmischungen in der Praxis die Durchführung nach A bevorzugt.
In Sonderfällen ist es auch möglich, gebrauchsfertige Mischungen herzustellen, indem das Epoxidharzaddukt mit nicht adduktierter Härtermischung kombiniert wird. In diesen Fällen ist jedoch mit z.T. wesentlich geringeren Druckgeschwindigkeiten zu rechnen. Für normale Oberflächenbeschichtungen ist die verzögerte Oberflächenklebrigkeit jedoch nicht von so ausschlaggebender Bedeutung, so daß eine Anwendung auf diesem Gebiet durchaus gegeben ist. Dies gilt auch für langsam arbeitende Druckverfahren wie z. B. Siebdruck.
Beispiel 3
33 g Polyaminoamidhärter Nr. 35 (Tabelle 1) und 11 g handelsüblicher Epoxidharzhärter Nr. 6 (Tabelle VII a) werden zusammen in einem Gemisch aus 22 g Äthanol und 22 g Äthylacetat unter Rühren und leichter Erwärmung gelöst. Zu dieser Lösung werden 12 g einer 50%ij;en Lösung eines festen Bisphenol-A-Epoxidharzes mit einem Epoxidwert von 0,210 in Äthanol/Äthylacetat 1 : I zugegeben und gut gemischt. Nach ca. 15 Stunden Standzeit bei 40"C ist die Vorreaktion praktisch abgeschlossen und das Härteraddukt gebrauchsfertig.
Beispiel 4
42 g eines festen Bisphenol-Α-Epoxidharzes mit einem Epoxidwert von 0,210 werden in einem Gemisch aus 21 g Äthanol und 21 g Äthylacetat unter Rühren und leichter Erwärmung gelöst. Zu dieser Lösung werden 16 g einer 50%igen Lösung von Polyaminoamidhärter
-,o Nr. 35 (Tabelle I) in Äthanol/Äthylacetat 1 :1 zugegeben und gut gemischt Nach einer Standzeit von ca. 3 Tagen bei Raumtemperatur ist die Vorreaktion praktisch abgeschlossen und das Epoxidharzaddukt gebrauchsfertig.
-,-, Die folgenden in Tabelle IX aufgeführten Kombinationen wurden entsprechend den vorausgegangenen Beispielen 3 und 4 hergestellt
Die in den nachfolgenden Beispielen der Tabelle I aufgeführten Abkürzungen haben folgende Bedeutung:
IPD = Isophorondiamin
AZ = Aminzahl
Schmelzpunkt = Schmeizrnikroskop
Säuren
THPA
H H PA
PA
= Tetrahydrophthalsäureanhydrid
= Hexahydrophthalsäureanhydrid
= Phthalsäureanhydrid
030 137/349
Säure I Säure II Säure I Säure Il Äqui
valente
1 700 18 Amin I
IPD
Amin I Amin II ScKiielz-
punkt
AZ C AZ 1 I f
28 1
17
i 80,00 g Adipinsäure 80.00 g Adipinsäure 166,49 g TIIPA 0.5 : 0,5 199,36 g 28i,5i g iPD 151 81 C 96 1 I
Il
DMT = Dimethylterephthalat
IPA = Isophthalsäure
CPTD = Cyclopentantetracarbonsäuredian-
hydrid
DTHPA = Dimethyltetrahydrophthalsäurean-
hydrid
BTDA = BicycIo-2Ä2-oct-7-en-tetracarbon-
säuredianhydrid
ETHPA = Endomethylentetrahydrophthalsäu-
reanhydrid
DFS = dimere Fettsäure
170,00 g Adipinsäure 80,00g Adipinsäure 168,79g HHPA 0,5:0,5 199,67 g 309,02 g IPD 148 90 C 136
Tabelle I 180,00 g Adipinsäure 80,00g Adipinsäure 162,11 g PA 0,5 :0,5 198,77 g 269,06 g IPD 153 68 C 76 I
Zusammensetzung der Polyaminoamide 210,00 g Acelcinsäure 80,00g Adipinsäure 168,79g HHPA 0,5.0,5 DCMB = ^e-Dimethyl-^carboxymethyl-ben-
zol
Diaeid 1550 - Additionsprodukt von Acrylsäure an
ungesättigte QirMonocarbonsäure
5
Amine
DTA = Diäthylentriamin
DPTA = Dipropylentriamin
DHTA = DihexamethylentriamJn
ίο N4-Amin = NoN'-y-Aminopropyl-l^-diamino-
äthan
199.67 g 261,84 g IPD 130 87 C 106 Ir-.
Bei
spiel
230,00 g Decamethylen-
dicarbonsäure
125,00g Adipinsäure 111,5OgTIIPA 0.7:0,3 217.29 g 243,68 g IPD 112 81 C 112
i 190.00 g Brassylsäure-
dimethylester
125,0Og Adipinsäure 113.0.IgIUIPA 0.7:0,3 217.5Og 176,65 g IPD 100 84 C
C
91
2 80,00 g Adipinsäure 125,90 g Decamethylen-
dicarbonsäure
85,00 g Adipinsäure 110,27 g Acelainsäure
125,0Og Adipinsäure 111.5OgTIIPA 0.7:0,3 Äqui
valente
217.29 g 258,51g IPD
270,43 g IPD
131
138
86 C 112
103
3 56,25 g Adipinsäure 219,28 g dim. Fettsäure 100.00 g Acclainsäure 156.2OgPA 0,5:0,5 1,0 I ()4.62 g 205,29 g IPD 87 67 C 103
4 56,25 g Adipinsäure 219,28 g hydrierte
dim. Fettsäure
100,00g Adipinsäure 162,0OgTIIPA 0,5 0.5 1,0 196.18 g 205,29 g IPD 88 83 C" 101
5 81,00 g Decamethylen- 200,65 g dim. Fettsäure
dicarbonsäure
1,0 193,18 g IPD 84 C 91
6 140,00 g Acelainsäure 80,03 g Hcptadecan
dicarbonsäure
1,0 238,77 g IPD 117 C 94
7
8
140,00g Acelainsäure 95,27g Diaeid 1550 1,0 241,50 g IPD 118 C j
92
9 176,00 g Decamethylen-
dicarbonsäure
1,0 196,00 g Menlhan-
diamin
127 C 58
IO 180.00 g Acelainsäure 0,5 :0,5
0,5 :0,5
114,06 g Menthan-
diamin
112,2OgIPD 126 68
Il Tabelle I (Fortsetzung) 0,5 :0,5
12 Bei
spiel
0,5 :0,5 Amin Il Äqui
valente
Schmelz- 1
punkt j
( I
13 16 0,5 : 0,5 24.28 g DTA 0,75 :0,25 109
14 17 0,75 :0,25 31,3Og DPTA 0,75 :0,25 88
15 18 0,75 :0,25 54,88 g DHTA 0,75 :0,25 104
19 1,0 30.7Sg N4-Amin 0.75 :0.25 83
20 1,0 26,48 g DTA 0.75 : 0.25 102
21 34,1Og I)PTA 0,75 :O,25 104
22 33.5Og N .,-Amin 0,75 :0.25 107
23 23,72 g DTA 0,75 : 0.25 92
24 30.76 μ I)PTA 0.75 : 0,25 73
20
Fortsetzung
Bei- Säure I spiel
Säure II
Äquivalente
Amin I IPD
Amin II
Äquivalente
AZ
Schmelzpunkt
25 115,00 g Dekamethylen- 152,0OgTHPA 0,5:0,5 187,80 g 22,89 g DTA 0,75:0,25 86 68
dicarbonsäure
26 110,00 g Acelainsäure 112,67 g DMT 0,5:0,5 206,10 g 25,12 g DTA 0,75:0,25 113 162
27 120,00 g Acelainsäure 105,24 g IPA 0,5:0,5 222,43 g 34,86 g DPTA 0,75:0,25 71 157
Tabelle I (Fortsetzung)
Beispiel
Säure I
Säure II
Äquivalente
Isophorondiamin
AZ
Schmelzpunkt C
28 140,00 g Adipinsäure 62,00 g DMT 0,75 :0,25 294,69 g 87 170
29 85,00 g ftifipinsäure 96,71 g IPA 0,75 :0,25 271.38 g 102 125
30 140,00 g Adipinsäure 47,27 g PA 0,75 :0,25 292,04 g 105 132
31 140,00 g Adipinsäure 50,33 g CPTD 0,8 :0,2 280,98 g 81 153
32 105,00 g Acelainsäure 107,55 g DMT 0,5 :0,5 262,30 g 96 157
33 150,00 g Acelainsäure 71,15 g DTHPA 0,8 :0,2 239,84 g 95 92
34 153,04 g Acelainsäure 50,00 g BTDA 0,8 : 0,2 240,64 g 96 112
35 150,00 g Sebacinsäure 75,19 g THPA 0,75 :0,25 240,57 g 81 91
36 95,00 g Sebacinsäure 144,84 g HHPA 0,5 : 0,5 233,21 g 86 71
37 180,00 g Dekamethylen-
dicarbonsäure
50,66 g DMT 0,75 :0,25 252,60 g 91 135
38 150,00 g Dekamethylen-
dicarbonsäure
91.72g FTHPA 0,7 :0,3 231,96 g 88 115
39 164,42 g Brassylsäure 82,50 g DMT 0,5 :0,5 216,33 g 103 121
40 128,3Ig dimcre Fettsäure 130,00 g DMT 0,25 :0,75 226,85 g 96 149
41 55,00 g Adicinsäure 36,53 g
107,20 g
DMT und
dimere Fettsäure
0,50 :0,25 :0,25 188,01 g °5 108
42 40,00 g Dekamethylen-
dicarbonsäure
101,31g DMT und dimere 0,2 : 0,6 : 0,2 219,16g W 132
43 137,50 g Fluorendicarbonsäurc- - - 1,0 113,97 g 93 152
44 150,00 g Adipinsäure 38,67 g DCMB 0.9:0,1 270.82 g 94 104
45 190.00 g Sebacinsäure 12.53 g Essigsäure 0,9:0,1 268,71 g 129 72
Tabelle I (Fortsetzung)
Vergleichs- Säure I beispicl
Säure Il
Äquivalente
Amin I IPD
Amin Il
Schmelzpunkt
400 g dimere Fettsäure
1,0
56,95 g Äthylcndiamin
C-
Tabelle Il Hiirlcraddukte (siehe Beispiel I)
Hei- l'nlyaminrcirnid
spiel hiirlcr
Hpnxidhar/ Aus
sehen
(lew - Il.ir/Γνρ I P(Hi(I- der (iew ■ Ivp-Nr leile*) wert Addtlkl-
Io if e * > (labelled Iiislj ni:cn
22
20
desgl.
liisphc- 0.210 klar nol Λ
".2IO Miir
Itci- Polyami nn;tnml- l'pnx idhar/ I desgl. 1-pimcl- Aus.
spiel härter desgl. wert sehen
(iew. Harz-Typ desgl. der
CrCW.- Typ-Nr lcilc* desgl. 0.210 A(IiIiIkI-
Tcilc'l (Tahollc Il desgl. 0.150 iMsifnrrn
.1 17 I 8 0.210 kliir
4 20 I 5 0.210 khir
22 2 .1 0.150 klar
22 .1 3 klar
7 20 a S klar
f-orlsetzung Palyamimiamid- Typ-Nr. Epoxidharz I Ια(Z-Tyρ I desgl. Epamd- Aus 5 Bei- Pol a ino d *) . 22 46 E oxdh I) 3 Ilai7-Typ Aus- in a) Beispiel 1-22, 26-60 1:1 Epoxidharz Harz-Typ (wie im Beispiel 2 b;schrieben) lab. Ill klar
Bei- härter (Tabelle Il desgl. wert sehen härter Gew,- 3 Epaxid- der = Äthanol/Äthylacetat =
spie! Ge».- desgl. der Gew- Typ-Nr. leile·) 3 wen Addukt- b) Beispiel 23 = Äthanol/Äthylacelat/Methyläthylketon
=1:1:1
ÜCW,- Epoxid f l.irteraddukt Aussehen klar
Ciew.- leile·] desgl. Addukl- Tuili-I (Tabelle 3 lösungen c) Beispiel 24-25 Tcilc'l iert der Addukt- klar
Teile·) 4 desgl. lösungen 3 Bisphe Gew.- Addukt- 'ösung klar
5 desgl. 0,210 10 3 desgl. nol A Teile·) Nr. klar
5 desgl. 0,210 53 22 38 3 desgl. 0,210 klar = Äthylglykol/Äthylglykobcetat =1:1 20 desgl. (s 1 klar
22 6 3 desgl. 0,210 klar 54 22 39 3 desgl. 0,210 klar desgl. klar
8 22 7 3 desgl. 0,210 klar 15 55 22 40 1,6 desgl. 0,210 klar 20 desgl. 0,210 5 I klar
9 20 8 5 desgl. 0,210 klar 56 22 41 1,3 desgl. 0,210 klar Epoxidharzaddukte 24 desgl. klar
10 22 9 3 desgl. 0,210 klar 57 22 42 desgl. 0,210 klar 20 desgl. 0,210 5 2 klar
Π 22 10 3 desgl. 0,210 klar 58 22 43 desgl. 0^10 klar Bei 20 desgl. 0,210 1 3 klar
12 22 10 3 desgl. 0,210 klar 20 59 22 44 3 desgl. 0,210 klar spiel 20 desgl. 0,150 5 4 klar
13 22 11 3 desgl. 0,210 klar 60 22 45 desgl. 0,210 klar 20 desgl. 0.210 5 5 klar
14 22 U 3 desgl. 0,210 klar 61 23.4 41 desgl. 0,420 klar 20 desgl. 0,210 5 6 klar
15 20 12 5 Novolaic 0,150 klar 62 23,7 41 0,530 klar 20 desgl. 0.150 5 7 klar
16 22 13 3 0,210 klar 25 20 desgl. 0,210 5 8 klar
17 22 14 3 Bisphe 0,210 kiar Vergleichsbeispiel Bisphe
nol A
1 20 desgl. 0.210 S 9 klar
IS 22 15 3 nol A 0,210 klar 63 0,210 nicht
löslich,
20 desgl. 0,210 5 10
19 22 1 3 desgl. 0,210 klar stark 2 20 de./:l. 0.210 5 11
20 22 3 desgl. 0,510 klar trübe 3 20 desgl. 0,2 10 5" i 2
21 22 1 3 desgl. klar 30 \lle Mengenangaben beziehen sich auf 50% Harz ent 4 20 desgl. 0.210 5 13
22 22 3 desgl. 0,210 klar haltende 5 20 0.210 5 14
23 4 desgl. Lösungen ι 6 20 0.2Hi 5 15
22 16 3 desgl. 0,210 klar 35 7 0.210 5 Id
24 17 desgl. 0,210 8 0.210 s ι -
20 18 5 0,210 klar 9
25 22 19 3 desgl. 0,210 klar IO
26 22 19 3 0,210 klar 40 Il
27 22 20 3 desgl. 0,210 klar 12
28 20 5 0,210 klar 13
29 22 21 3 desgl. klar 14
30 ->■> 3 desgl. 0,210 klar 15
31 22 desgl. Id
22 3 desgl. 0,150 klar 17
32 23 desgl. 4:
22 23 3 desgl. 0,210 klar Tabelle III
33 24 desgl. 0,210
22 25 3 desgl. 0,210 klar
34 22 25 3 desgl. 0,210 klar 50
35 22 26 3 desgl. 0.210 kla-·
36 22 27 3 desgl. 0,210 klar
37 20 28 5 desgl. 0,2 in klar 5)
38 22 29 3 desgl. 0,210 klar
39 22 30 3 desgl. 0,210 klar
40 22 31 3 desgl. 0,150 klar
41 22 32 3 desgl. 0.210 klar b0
42 22 33 3 desgl. 0.210 klar
43 22 34 3 desgl. 0,210 klar
44 22 35 3 desd. 0.210 klar
45 22 3d 3 0.210 klar
46 22 3d 3 0.210 klar
47 22 3d 3 0.210 klar
IS 20 5 0.150 klar
I') τ τ 3 0.210 kl,ι
5(1 -) ■> 3 klar
51 τ; 3 klar
ϊ2
28 Π 700
I orlsel/iini; I |'"VI lh·; l.|- 11.150 III! .■!,nl,lull lll'.IIHl! klar η 1' I Il .'i 11 I ■ !,-· 1 .- ■ ■ :,:· : 24 25 Η.,ιη: I'll sich αΚιΙιπχ ,Uli Ml ■:,-!,v'"'
IKl 1, .. 0.210 < 1 .'* ViJiIlI- klar lialti Il ■!/ I V |- I I ,'· Il Alh> IeK knl/Ällnlgl> knl, c uMukl
• |M.· ! 1 ■■:■ iV..,h a leichsbei Sr
desgl. 0.210 klar V crt. 20 spiel lark trübe. Tabelle l\ 1 I .lh Il I mehl tier
20 desgl. 0.2Hi s 10 klar I \ 63 h Bisphe- 0.210 s nol A brauchbar Miscluinpsv stellbar.
IX 20 0.210 s; 19 klar nljllnlk 1.75 don I da lliirtc-
I') desgl. 0.51(1 klar C 11-, I 1.5
: 0.77
.ulduki
20 desgl. 11.2 In 5 20 kiar -r·,-! 2
3
cut I : 2.1 I mehl
20 20 desgl. 5 21 4 : 2.74
. 1.3
brauch
21 20 NiiMilak 5 22 6 : 2.1 bar
20 ilisphe- U.Z III S 23 Mill 7 ;rhällnisse der Addukte : 1.75
r- 2u nnl A 0.210 ς 24 klar AHc Mc li'.onaiiL'ahi'ii lii'/io 1 8 : 1.75 II,ir/ ent
24 rule I ns ingon in 1 9 : 1.5 \U.sCl' "1
in. sm. 0.210 klar Bespiel I 22. 26 62 3 10 1 p,i\iil Mnihuni!*- : 1.75
20 desgl. 0.210 ^'■' klar Äth 1 nl/Atlnl.icel.il I 4 Il h.iry ■ > : 1.75
1.75
-*■ 20 (1.210 s 26 klar Beispiel 23 S
6
12
13
.,,1,IuIt S- : 1.75 P ,. · L Il U- Π
:i, desgl. (UIO klar Älruncil/Allnlacetat/Mcl 7 14 ,1.ib Uli • 1.75 ! : 1
20 desgl. 0.210 s 27 klar Beispiel 8 15 : 1.5
~~ 20 desgl. 0.210 5 28 klar i'l Q 16 : 1.75 klar
2 X 211 desgl. (I ' -I) 5 29 klar 10 17 1 :2.4 klar
klar
24 2(1 desgl S 30 I I 18 3 ! : 1.75 klar
10 20 desgl. 0.210 > 31 klar 12
13
19 4 1 : 1.75 klar
klar
11 20 desgl. t -) 14 20 5
6
: 1,3 klar
20 (UlO S 33 klar 15 21 7 :0.76 klar Jcr
desgl. 0.210 klar i ' 16 22
23
8 1 : 1,75 klar
20 0.210 5 34 kl;ir 17 24 9 1 : 1,6 klar unripii!
34 desgl. (UlO kür 18 25
26
10 1 : 1,75 klar DtiilK
20 desgl. 0.210 5 35 klar 41) 19 27 11 1 : 1,3 klar
klar
ti Inu-
^ S 20 desgl. 0.210 5 36 klar 20 28 12 I
13 1
: 1,5 klar
36 20 desgl. (UlO S 37 klar 21 29 14 I : 1.75 klar klar
37 20 desgl 0.210 5 38 klar 22
23
30 15 1 :U klar kiar
klar
38 20 desgl. 5 39 24 31 16 1 : 2^4 klar klar
39 2(1 desgl. 0.150 5 40 klar ■■-< 25
26
32
33
17 1 : !,3 klar klar
klar
III 20 desgl. 0.210 5 41 klar 27 ΊΛ 18 1 ■u klar klar
41 20 (UlO 5 42 klar 28 35
36
19 1 :L75 klar klar
42 desgl. ('.210 klar 29 37 20 1 klar klar
20 desgl. 0.210 5 43 klar 30 21 1 klar
klar
klar
43 20 desgl. 5 44 >ll 31 22 1
23 1
kiar klar
44 20 desgl. 0.210 5 45 klar 32
33
24 1 klar
klar
klar
klar
45 20 desgl. 0.210 s 4h klar ΊΛ 25 1
26 1
klar klar
4b 20 5 47 35
36
klar klar
4- desgl. 0.210 klar 55 37 28 1 klar klar
20 desgl. 0.150 5 46 klar 29 1 klar klar
48 20 0.210 5 49 klar 30 1 klar klar
49 desgl. 0.210 klar 31 1 klar
klar
klar
20 desgl. 0.210 S 50 klar 60 32 1
33 1
klar klar
50 20 desgl. 0,210 5 51 kiar 34 ! klar
klar
klar
51 20 desgl. 0,210 5 52 klar 35 1
36 1
klar klar
klar
52 20 desgl. 5 53 37 1 klar
53 20 desgl. 0,210 5 54 klar klar
klar
54 20 desgl. 0.210 5 55 klar 65 klar
55 20 0.210 5 56 klar klar
56 desgl. 0,210 klar klar
20 desgl. 0.420 5 57 klar klar
57 20 desgl. 0.530 5 58 klar klar
58 20 desg!. 5 59 klar
klar
59 20 desgl. 5 60 kiar
60 19 desgl. 6 61 klar
klar
61 17 8 62 klar
62
3 rs 38
3') 3')
40 40
41 41
4.? 42
43 43
44 44
.ι- 45
46 46
47 47
4X 48
49 49
50 50
51 51
>> 52
53
>4 si
.uliliiVI N· I I ,h Uh
38
39
40
41
42
43
It
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
Mi-, hum:*- Nn-- -iK-n ,1 ·
nii-Lhl-n l)rn,k \ililnkli- 1:1111-.-
1.5
l.7>
1.3
.75
1.75
2.4
1.3
1.75
75
1.75
1.3
1.5
1.75
2.4
I 1.75
I : 1.75
I I
I : I
klar klar klar k'ai klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar
klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar klar
56
57
58
in 5')
60
61 62
s 56 57 58 59 60 61 61 56
57
58
59
60
62
62
Vergleichsheispiel
63 nicht
brauchbar, trübe nicht herstellbar
.75
.75
.75
.75
.75
.75
.3
3
klar klar klar klar klar klar klar klar
klar klar klar klar klar klar klar Hai
entlallt entlallt entfiil
Die Mischungsverhältnisse können über- und linierschrillen werden. Die Mengenverhältnisse milden jedoch so abgestimmt sein, daß Druckfilme mit guten mechanischen, chemischen und thermischen Beständigkeiten erhallen werden
Tabelle V
Hmenschalten der Drucke nach Beispielen
Beispiel
2
IO
Il
14
15*
Härter Nr. 1 5 X 9 11 13 17 20 23 27 28 40 41 42
(Tab. I)
Mischung Nr. 1 " 13 14 17 20 27 31 34 40 41 55 56 57
(Tab IV)
Hlockfestig- 120 140 130 140 100 IH) 110 105 100 130 140 140 130 140 70 keil C
*) Vergleichsheispicl mit einem handelsüblichen th-.'rmopl.istischen l'olyamidhar/ auf Basis dimerisiertcr Fettsäure. Fssigsäui Alhylenc'iarnin und Propylendiamin; Aniinzahl 3.2. Säure/ah! 2.7. methanollöslich.
Tabelle Vl
Beispiel Polyamino- handelsüblicher F.poxidhar/härter Nr.
amidhärier Nr.
(aus Tab. Ill 2 3 4 5
10
2 4
3 5
4 9
5 11
6 18
7 24
8 25
9 27
10 28
11 29
12 32
13 IZ
14 37
15 39
21
(•'ortscl/iini!
Ueispiel
I'olyaminoamidhärter Nr. (aus I.ih. I)
handelsüblicher l\p(i\i(lliar/härler Ni I 2 > 1 ^
40 41 42
legende. · verträglich
nicht verträglich
Tabelle VII :~u~ η -.: CjOW.- ■ I ti ■'poxiilhar/- Ver l'poxidhar/ Kpoxitl- (iew.- Aussehen
.1,1..!.»-* ι - I V. I IU IJV< I Tcile*) λ ρ i C ι Cm hältnis we rt Teile*) der Ad.hikt-
ViiftiiVti. t .·» l'olyaminnaiuid- 18.0 handeis. I Ciew - Ilar/t>ρ 0,210 3 lösungen
Bei härter härter Teile
spiel Tvp-Nr. 14.7 (Tab. 4.0 4.5 : I Bisphe 0,210 3 klar
(Tab. I) 18.3 Vll.it Nr. nol Λ 0.210 3
9 18.0 1 7.3 2 : 1 desgl. 0.210 3 klar
1 18.3 3.7 5 : 1 desgl. 0,210 ■>
.1
klar
Il 18.9 1 4.0 4,5 : 1 desgl. 0.210 3 klar
2 40 18.9 2 3.7 5 : I desgl. 0,210 3 klar
3 41 18.3 3 3.1 6 : I desgl. 0,210 3 klar
4 42 18.3 4 3.1 6 : 1 desgl. 0,210 3 klar
5 I 18.3 5 3.7 5 : 1 desgl. 0,210 3 klar
4 4 18.3 7 3.7 5 : 1 desgl. 0,210 3 klar
7 5 18.3 6 3,7 5 : 1 desgl. 0,210 3 klar
8 18 18.3 8 3.7 5 : 1 desgl. 0,21(1 3 klar
9 9 17.6 ') 3.7 5 : 1 desgl. 0.210 3 klar
10 25 17.6 K) 3.7 5 : 1 desgl. 0,210 -> klar
Il 27 16,5 11 4.4 4 : 1 desgl. 0,210 3 klar
12 28 18,3 7 4.4 4 : 1 desgl. 0,210 3 klar
13 29 18.3 5 5.5 3 : 1 desgl. 0,210 3 klar
14 32 18,3 6 3,7 5 : 1 desgl. 0,420 1.5 klar
15 35 18.3 6 3.7 5 : I desgl. 0,530 1,2 klar
16 27 6 3.7 5 : 1 desgl. klar
17 39 6 3.7 5 : 1 desgl. klar
18 41 1
19 41 1
20
*) Alle Mengenangaben beziehen sich auf 50% Harz enthaltende Lösungen in
a) 1 — 17 u. 19-20 = Äthanol/Äthylacetat =1:1
b) 18 = Äthylglykol/Äthylglykolacetat =1:1
Tabelle VIIa
Härter
AminwasserstolT-äquivalentgewicht
Kondensationsprodukt auf Basis dimerisierter Fettsäuren (DFS) und Diathylentriamin (Verhältnis Amingruppen : !Carboxylgruppen 1)
475
Wie 1 aber als Aminkomponente Triäthylentetramin
237
M)
•m'tsel/uiK'.
I liirlci AmmwasserslolT
3 Wie 1 aber als Arninkomponcnte Gemisch aus hydriertem Mono- und 237 Dicyantyliertem ΛI hy lend iam in
5 Wie 2 mit erhöhtem Imida/olingehalt 95
6 Kondensationsprodukt auf Basis monomere^ IVll-.iurc und 'I'riiithylcntetramin 93
4 Kondcnsationsprodiikl auf Basis von Triäthylonletraniin und dem 237 Additionsprodukl von Acrylsäure an Ölsäure
7 Härter auf Basis von Dipropylentriamin 28
8 Isoliertes Aminaddukt auf Basis von einem Überschuß an Athylendiamin und I6d einem Kpoxidhar/ aul Basis von Bisphenol A mit einem lipoxiducrt von 0.21
9 Phcnol-i-ormaldchyd-Tritiielhylhcxamcthylcndiamin-Kondensationsprodukl 74
It) Aminaddukl auf Basis eines Überschusses Polyalkylcnpolyamins (Formel I) 111
unter Mitverwendung von Hydroxylgruppen und aromatische Kerne enthaltende
Beschleuniger
11 Härter aul H ivi-. eines aromatischen Amins 111
Tabelle VIII
fipoxidharzaddukte (siehe Beispiel a))
Beispiel Kpoxidhar/ Epoxidwert Gew.-Teile*) Polyaminoamidhärler Gew .-Teile') Aussehen der
Adiljkt-
Harz-Typ 0,210 Tv p-Nr. 4 lösungen
(Tab. I)
1 Bisphe 0,210 21 9 4 klar
nol A 0,210 4
2 desgl. 0,210 21 11 4 klar
3 desgl. 0,210 21 40 4 klar
4 desgl. 0,210 21 41 4 k .· r
5 desgl. 0.210 21 42 4 klar
6 desgl. 0.210 21 1 4 klar
7 desgl. 0,210 21 4 4 klar
8 desgl. 0,210 21 5 4 klar
9 desgl. 0,210 21 18 4 klar
10 desgl. 0,210 21 9 4 klar
11 desgl. 0,210 21 25 4 klar
12 des£l. 0,210 21 27 4 klar
13 desgl. 0,210 21 28 4 klar
14 desgl. 0,210 21 29 4 klar
15 desgl. 0,210 21 32 4 klar
16 desgl. 0,210 21 35 4 klar
17 desgl. 0,420 21 27 4 klar
18 desgl. 0,530 21 39 4 klar
19 desgl. 10,5 1 klar
20 desgl. 8,3 1 klar
*) Aiie Mengenangaben beziehen sich auf 50% Harz enihaitende Losungen in
a) 1-17 und 19-20 = Äthanol/Äthyl =1:1
b) 18 = Äthylglykol/Äthylglykolacetat =1:1
31
Tabelle IX
Mischungsverhältnisse der Addukte
32
Beispiel Härteraddukt
Nr.
(Tab. VII)
Epoxidharzaddukt
Nr. ι
(Tab. VIII)
Mischungs
verhältnis
Aussehen der
gemischten
Addukte
unpigm.
Druckfilme
1 1 I 1 : 1,87 klar klar
2 2 2 1 :1,76 klar klar
3 3 3 1 :2,12 klar klar
4 4 4 1 :2,13 klar klar
5 5 5 1 :2,12 klar klar
6 6 6 1 :2,72 klar War
7 7 7 1 :5,14 klar War
8 8 8 1 :2,90 klar Idar
9 9 9 ] : 1,85 klar klar
10 10 10 :3,22 klar klar
11 11 11 :2,69 klar klar
12 12 12 :2,20 klar klar
13 13 13 :5,74 klar klar
14 14 14 :3,63 klar klar
15 15 15 :3,06 klar klar
16 16 16 :2,89 klar klar
17 17 17 :2,41 klar klar
18 18 18 :2,98 klar klar
19 19 19 : 1,16 klar klar
20 20 20 : I klar klar
Die Mischungsverhaltnisse können über- und unterschritten werden. Die Mengenverhältnisse müssen jedoch so abgestimmt sein, daß Dnickfilme mit guten mechanischen, chemischen und thermischen Beständigkeiten erhalten werden.
Tabelle X
Eigenschaften der Drucke
Bei Härter Epoxid Mischungs Block Haft Kratz Wasser I0%igc IOy.ige IO%ige l%ige !•/.ige OeI-
spiel addukt harz verhältnis festig festig festig Zitro Essig Milch Pcrsil- Seifen Fette
Nr. addukt keit keit keit nen säure säure lösung lösung
(Tab. Nr. C säure
VU) (Tab.
VIII)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
10
13
17
19
20
1,76 2,12 2,13 2,72 3,22 5,74 2,41 1,85 1.16 1
140 140 140 130 110 140 140 140 130 140
2-3
2-3
2-3
2-3
2-3
1,9 1.6 1,8 1,7 2,0 1,8 1,9 1,8 1.8 2.1
2,0 1,8 1,9 1,8
2,1 1,7 1,7 2,0 2.0 1.9
2,2
1,8
2,0
2,0
2,4
1,8
2,1
2,2
2,1 1,8 2,0 2,0 2,0 1.7 1,8 1.9 2.1 2.0
2,0 1,9 1,9 1.7 1,9 1,7 1,8 2,0 2,0 1.9
1,8 1,5 2,0 1,8 2,1 1,7 1,9 1,9 2.0 2.0
1-2 1-2 1-2 1-2
1-2 1-2 1 —2 1-2 1-2
030 137/349

Claims (1)

Patentansprüche;
1. Verwendung von härtbaren Kunstharzmischungen für Oberflächenbeschichtungen und für Druck- s farben für den Tief-, Flexo- und Siebdruck, bestehend aus Kunstharzmischungen als Bindemittel aus
A) einer festen Kunstharzkomponente mit freien Aminogruppen, bestehend aus einem Addukt aus einem Epoxidharz und einem Überschuß an Polyaminoamiden aus
L festen Polyaminoamiden mit einer Aminzahl von 30 bis 200, hergestellt aus
al) aliphatischen Dicarbonsäuren mit 6 bis 13 C-Atomen oder deren Gemischen und gegebenenfalls aus
a 2) aromatischen und/oder araliphatischen und/oder hydroaromatischen Dicarbonsäuren, welche gegebenenfalls alkylsubstituiert sind, und deren Gemische in Mengen von 035 bis 0,05 Äquivalenten, bezogen auf Gesamtcarboxylgruppen, >5 und gegebenenfalls aus
a 3) aliphatischen, hydroaromatischen und aromatischen Monocarbonsäuren oder monofunktionell wirkenden Säuren bzw. Anhydriden
gegebenenfalls in Abmischung mit
a 4) dimeren Fettsäuren und/oder Additionsprodukten von Acrylsäure an un- gesättigte Fettsäuren und/oder Heptadecandicarbonsäuren
und aus einem Überschuß an
b 1) einem oder mehreren Diaminen der w allgemeinen Formel (I)
JO
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