DE2856574C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P27/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage
- H02P27/04—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage using variable-frequency supply voltage, e.g. inverter or converter supply voltage
- H02P27/06—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage using variable-frequency supply voltage, e.g. inverter or converter supply voltage using DC to AC converters or inverters
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- Control Of Eletrric Generators (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuerungseinrichtung für einen
Direktumrichter zur Speisung einer Drehstrommaschine nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DD-PS 94 666 ist ein Verfahren zur Drehzahlstellung
kommutatorloser Induktionsmotoren bekannt, bei dem ein Paar
antiparalleler Thyristoren, das zwischen je einem Ständerstrang
der Maschine und einer Netzphase angeordnet ist, zur Umrichtung
der Netzspannung dient. Jedes Paar antiparalleler Thyristoren
wird über eine Steuereinrichtung so angesteuert, daß ganze Halb
wellen der Netzwechselspannung von diesen gesperrt und ganze
Halbwellen von ihnen durchgelassen werden, wobei die entspre
chenden Zeitintervalle jeweils gleich groß sind und wechselweise
periodisch aufeinanderfolgen.
Mit dem vorbekannten Verfahren und der vorbekannten Anordnung
ist jedoch ein Abbremsen von einer höheren Betriebsdrehzahl auf
eine verringerte Drehzahl nicht ohne weiteres möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ansteuerung für den Umrichter
der aus der DD-PS 94 666 vorbekannten Art zu schaffen, die es
gestattet, einen Drehstromsteller mit seiner ohnehin vorhandenen
Phasenanschnittsteuerung einzusetzen, um eine oberschwingungs
arme, niederfrequente, einstellbare Ausgangsspannung zur Erzie
lung einer bzw. Abbremsung auf eine Schleichdrehzahl zu erhal
ten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Der Eingang
von Zündimpulsgeneratoren für die elektronischen Schalter ist
mit einem gemeinsamen Sollwertgenerator verbunden. Bei den Zünd
impulsgeneratoren besteht zwischen Zündwinkel und Eingangsspan
nung ein im wesentlichen linearer Zusammenhang. Der Sollwert
generator liefert ein unabhängig voneinander in Frequenz und
Amplitude einstellbares, kontinuierliches, symmetrisches Soll
wertspannungssystem. Ein an sich bekannter Drehstromsteller wird
dazu verwendet, um auf einfache Weise eine Schleichdrehzahl er
halten zu können.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen be
schrieben.
Bei bisher bekanntem Drehstromstellerbetrieb sind im ausgegli
chenen Zustand Zündwinkel, Ausgangsspannung und Laststrom kon
stant; die Frequenz entspricht der Frequenz des speisenden
Netzes. In der erfindungsgemäßen Anordnung wird nun mit Zünd
impulsgeneratoren das bisher übliche Zündschema bei Drehstrom
stellern dahingehend abgeändert, daß während einer bestimmten
Anzahl von Netzschwingungen nur Zündung bei den positiven Halb
schwingungen und anschließend nur Zündung bei den negativen
Halbschwingungen erfolgt. Dies kann man beispielsweise so aus
führen, daß während einer ersten positiven Halbschwingung der
Netzspannung ein kleinerer positiver Laststrom fließt, während der
zweiten positiven Halbschwingung ein etwas größerer, während der
dritten ein großer und mit der 4., 5. und 6. Halbschwingung der
Laststrom wieder bis Null abnimmt. Ab der 6. Halbschwingung wer
den in gleicher Weise die elektronischen Schalter für die nega
tiven Halbschwingungen der Netzspannung gezündet. Man erhält
insgesamt eine Ausgangsspannung bzw. einen Laststrom mit einer
Hüllkurve, deren Frequenz niedriger als die Netzfrequenz ist und
deren Kurvenform über die Modulation der Zündwinkel beeinflußbar
ist. Für Dreiphasensysteme sind drei derartige Anordnungen vor
zusehen, wobei die Zündwinkel so geführt werden, daß die Hüll
kurven der drei Lastströme ein Drehstromsystem mit jeweils 120°
Phasenverschiebung bilden. Die Phasenverschiebung von 120° be
zieht sich auf die Hüllkurvenfrequenz.
Wesentlich für die Erfindung ist der Einsatz des ohnehin vor
handenen Drehstromstellers. Bei der aus der DD-PS 94 666 vor
bekannten Lösung mit einer Vollwellensteuerung ist zwar ein
Betrieb mit verringerter Drehzahl möglich. Ein Abbremsen von
einer höheren Betriebsdrehzahl auf eine verringerte Drehzahl ist
jedoch nicht ohne weiteres durchführbar, da der Motor infolge
von Oberwellenmomenten auf der ursprünglichen Drehzahl weiter
laufen wird. Außerdem ist bei einer derartigen Betriebsart eine
Anpassung der Spannung an die verringerte Frequenz nicht mög
lich, da eine Übersättigung der Maschine bei der geringen
Frequenz die Folge wäre.
Man kann zeigen, daß bei der erfindungsgemäßen Anordnung Ampli
tude und Frequenz der ersten Harmonischen von Ausgangsspannung
und Strom näherungsweise proportional zu Amplitude und Frequenz
der Sollkurve sind. Folglich lassen sich über die Modulation der
Zündwinkel Amplitude und Frequenz der Grundschwingung der Aus
gangsspannung verstellen. Der wesentliche Vorteil der erfindungs
gemäßen Anordnung ist hierbei, daß für ein dreiphasiges Umrich
tersystem die geringe Anzahl von 6 elektronischen Schaltern, bei
spielsweise Thyristoren benötigt wird.
Das erfindungsgemäße Umrichtersystem gehört prinzipiell zur
Klasse der Direktumrichter. Bei diesem Umrichterprinzip ist der
Frequenzstellbereich nach oben begrenzt. Der Umrichter ist damit
gut geeignet für den Antrieb von Arbeitsmaschinen, die neben
einer hohen einzelne oder mehrere niedrige Drehzahlen fordern.
Die hohe Drehzahl kann durch direkten Netzanschluß oder üblichen
Stellerbetrieb und die niedrige Drehzahl durch einfaches Umschal
ten in der Steuereinrichtung auf das beschriebene Steuerverfah
ren realisiert werden. Je nach Erfordernis ist treibender oder
bremsender Betrieb möglich. Anwendung findet die Anordnung bei
spielsweise bei Aufzügen, Hebezeugen, Transporteinrichtungen,
Zentrifugen, Werkzeugmaschinen u. v. a.
Die erfindungsgemäße Anordnung und ihre Funktionsweise wird
anhand von Figuren näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Prinzipbild der erfindungsgemäßen Anordnung
mit Steuereinrichtung, Leistungsteil und ange
schlossener Asynchronmaschine,
Fig. 2 den zeitlichen Verlauf von Steuerspannung, einem
Sperrsignal, Netzspannung, Zündimpulsen, und Aus
gangsstrom für Phase R.
In der Blockschaltbilddarstellung in Fig. 1 wird von ana
logen Steuergrößen U 1 für die Amplitude und U F für Fre
quenz der Grundschwingung der Umrichterausgangsspannung
ausgegangen. Diese beiden Größen werden einem Sollwert
generator 1 zugeführt. Der Sollwertgenerator erzeugt drei
sinusförmige, um jeweils 120° verschobene Ausgangssignale
U 2 R, S, T deren Amplitude und Frequenz über die Eig
nungsgrößen U 1, U F verstellbar sind. Die Sollwertgenera
torsignale können mit analogen oder digitalen Schaltkreis
gliedern erzeugt werden. Derartige Anordnungen sind in der
Literatur bekannt. (Kahlen W.: Sollwertgenerator für Dreh
strom-Wechselrichter nach dem Unterschwingungsverfahren,
Internationale Elektronische Rundschau 1970 Nr. 2).
Das dreiphasige Sollwertsignal wird mit drei Diodenschal
tungen 2 R, S, T gleichgerichtet. Die gleichgerichteten Sig
nale |U 2 R, S, T | stellen die Eingangssignale für die Zünd
impulsgeneratoren 4 R, S, T dar. Die Zündimpulsgeneratoren
erzeugen die Zündimpulse für die Thyristoren des Dreh
stromstellers 6. Üblicherweise führt man Zündimpulsgenera
toren so aus, daß der Zusammenhang zwischen Eingangsspan
nung und Zündwinkel näherungsweise linear ist. In drei
Schmittriggern 3 R, S, T werden aus den Sollwertsignalen
U 2 R, S, T drei Sperrsignale S pR, S, T gebildet. Diese Signale
dienen zur Erkennung, ob positive oder negative Halbschwin
gungen vorliegen. Die Sperrsignale steuern über drei elek
tronische Schalteinrichtungen 5 R, S, T die Freigabe der Zünd
impulse Z 1 R, S, T oder Z 2 R, S, T . Bei positiven Halbschwingun
gen des Sollwertsignals werden die Zündimpulse Z 1 R, S, T für
die Thyristoren n 1 R, S, T freigegeben und die Zündimpulse
Z 2 R, S, T für die Thyristoren n 2 R, S, T gesperrt. Bei nega
tiven Halbschwingungen verhält es sich umgekehrt. Damit sind
während positiver Halbschwingungen nur positive Lastströme
der eingezeichneten Zählrichtung und während negativer Halb
schwingungen nur negative Lastströme möglich. Daraus
folgt, daß die Frequenz der Lastströme der Frequenz der
Sollwertsignale entspricht.
Zur weiteren Erläuterung sind in Fig. 2 Abbildungen a, b,
c, d, e, f Sollwertausgangssignale U 2 R , das zugehörige
Sperrsignal S pR , Verlauf der Netzspannung U ny , Zündimpulse
Z 1 R , Z 2 R für die Thyristoren n 1 R , n 2 R und zugehöriger
Laststrom i R aufgezeigt. Man sieht, daß infolge der
Linearität zwischen Steuerspannung, Zündwinkel und Last
strom die Hüllkurve des Laststroms ähnlich der Kurven
form der Steuerspannung ist. Die Grundschwingungsfrequenz f 2
des Laststromes beträgt in vorliegendem Beispiel 5 Hz bei
einer angenommenen Netzfrequenz von 50 Hz.
Claims (6)
1. Steuerungseinrichtung für einen Direktumrichter zur Speisung
einer Drehstrommaschine, wobei je ein Paar antiparalleler
elektronischer Schalter, vorzugsweise Thyristoren, zwischen
einer Netzphase und einer Ständerwicklung des Drehstrom
motors angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils der Eingang von Zündimpulsgeneratoren (4 R, S, T)
für die elektronischen Schalter, bei denen zwischen Zündwin
kel und Eingangsspannung ein im wesentlichen linearer Zusam
menhang besteht, mit einem gemeinsamen Sollwertgenerator
(1), der ein unabhängig voneinander in Frequenz und Ampli
tude einstellbares, kontinuierliches, symmetrisches Sollwert
spannungssystem (UR, S, T) liefert, verbunden ist.
2. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Sollkurve der Sollwertgenerator-Ausgangsspan
nung bzw. des Sollwertgenerator-Ausgangsstromes über die
Zündimpulse sinusförmig, trapezförmig, sinustrapezförmig
oder dreieckförmig vorgegeben werden kann.
3. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Frequenz der Sollkurve synchron mit der
Netzfrequenz vorgegeben werden kann.
4. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Frequenz der Sollkurve asynchron mit der
Netzfrequenz vorgegeben werden kann.
5. Steuerungseinrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der ange
schlossenen Drehstrommaschine über die Frequenz der ersten
Harmonischen verstellt wird.
6. Steuerungseinrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der ange
schlossenen Drehstrommaschine über die Amplitude der ersten
Harmonischen verstellt wird.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782856574 DE2856574A1 (de) | 1978-12-28 | 1978-12-28 | Anordnung zur drehzahlverstellung einer induktionsmaschine |
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| GB7944366A GB2042286A (en) | 1978-12-28 | 1979-12-24 | A speed control-arrangement for a three-phase induction machine |
| BE0/198762A BE880883A (fr) | 1978-12-28 | 1979-12-27 | Arrangement electronique pour le reglage de la vitesse d'une machine d'induction |
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| DE2856574C2 true DE2856574C2 (de) | 1989-04-27 |
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ID=6058612
Family Applications (1)
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-
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Also Published As
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| D2 | Grant after examination | ||
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