DE2905976A1 - Elektrisch leitendes material fuer elektrisch ansprechende aufzeichnungsmaterialien - Google Patents
Elektrisch leitendes material fuer elektrisch ansprechende aufzeichnungsmaterialienInfo
- Publication number
- DE2905976A1 DE2905976A1 DE19792905976 DE2905976A DE2905976A1 DE 2905976 A1 DE2905976 A1 DE 2905976A1 DE 19792905976 DE19792905976 DE 19792905976 DE 2905976 A DE2905976 A DE 2905976A DE 2905976 A1 DE2905976 A1 DE 2905976A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- acid
- electrically conductive
- binder
- conductive material
- material according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
- G03G5/00—Recording-members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat or to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
- G03G5/10—Bases for charge-receiving or other layers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41M—PRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
- B41M5/00—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
- B41M5/20—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein using electric current
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Photoreceptors In Electrophotography (AREA)
- Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
Description
Elektrisch leitendes Material für elektrisch ansprechende
Aufzeichnungsmaterialien
Die Erfindung betrifft ein elektrisch leitendes Material für elektrisch ansprechende Aufzeichnungsmaterialien.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein elektrisch leitendes Material für elektrisch ansprechende
Aufzeichnungsmaterialien, welches in Kombination eine stark verbesserte elektrische Leitfähigkeit, eine
niedrige Feuchtigkeitsabhängigkeit, eine verringerte Klebtendenz und eine hohe Veissheit besitzt und welches
mit niedrigen Kosten hergestellt werden kann.
90983A/0783
•Ό-
Gemäss der Erfindung wird ein elektrisch leitendes
Material vorgeschlagen, welches eineprotonisch leitende
Verbindung, eine fein-zerteilte anorganische feste Säure und einen Binder, insbesondere ein carboxylgruppenhaltiges
Polymeres vom wässrigen Emulsionstyp, enthält.
Diese Masse zeigt in Kombination eine stark verbesserte elektrische Leitfähigkeit, eine niedrige Feuchtigkeitsabhängigkeit,
eine erniedrigte Klebtendenz und hohe Weissheit und kann mit niedrigen Kosten hergestellt
werden. Die Masse ist wertvoll zur Herstellung von elektrisch empfindlichen Aufzeichnungsmaterialien.
Unter dem Ausdruck "elektrisch ansprechendes Aufzeichnungsmaterial"
wird hier ein Aufzeichnungsmaterial verstanden, welches zur Ausführung der Aufzeichnung entsprechend
elektrischen Signalen oder zur Ausführung der Aufzeichnung unter Ausnützung der elektrischen Energie
und einer anderen Energie,, beispielsweise Lichtenergie,
in Kombination geeignet ist. Als Aufzeichnungsmaterial im Rahmen der elektrisch ansprechenden Aufzeichnungsmaterialien
seien beispielsweise elektrolytische Aufzeichnungsmaterialien, elektrische EntladungsaufZeichnungsmaterialien, elektrostatische Aufzeichnungsmaterialien
und elektrophotographische lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien aufgeführt. Unabhängig vom Bildausbildungsraecharismus
ist es, um ein klares Bild prompt zu erzielen, wichtig, dass jedes dieser elektrisch ansprechenden
Aufzeichnungsmaterialien das Erfordernis erfüllt, dass eine geeignete elektrisch leitende Schicht in dem
Material vorliegt, wenn es für den AufZeichnungsarbeitsgang
eingesetzt wird.
909834/0783
Gemäss dem Stand der Technik sind als leitende Mittel,
um diese Aufzeichnungsmaterialien elektrisch leitend zu machen, verschiedene Substanzen, wie z. B. Metallpulver,
Russ, wasserlösliche und feuchtigkeitsabsorbierende anorganische
und organische Salze, oberflächenaktive Mittel, Benetzungsmittel, wie mehrwertige Alkohole, und polymere
Elektrolyte bekannt, und diese leitenden Mittel werden tatsächlich auf dem Fachgebiet eingesetzt» Diese bekannten
leitenden Mittel haben jedoch einige Fehler und sind immer noch unzureichend in verschiedenen Gesichtspunkten.
Beispielsweise sind leitende Mittel, wie Metallpulver und Euss, gute Leiter und haben den Vorteil, dass ihre
elektrische Leitfähigkeit nicht durch die Feuchtigkeit beeinflusst wird, jedoch zeigen sie den fatalen Fehler,
dass sie allgemein eine starke Eigenfarbe oder Opazität besitzen. Vom Gesichtspunkt der Schärfe und des Kontrastes
des ausgebildeten Bildes ist wichtig, dass das Aufzeichnungsmaterial
eine ausgezeichnete Weissheit besitzt und
es ist allgemein günstig, wenn die .Aufzeichnungsmaterialien mit den darauf ausgebildeten Bildern als Originale für
übliche Kopierverfahren, wie Mazoverfahren oder elektrophotographische
Kopierverfahren eingesetzt werden können. Aufzeichnungsmaterialien unter Einschluss eines Metallpulvers
oder Russes als leitendes Mittel versagen bei der Erfüllung dieses Erfordernis. Ferner ist das Gewicht
von Aufzeichnungsmaterialien dieser Art schwer und sie sind relativ teuer.
Andere leitende Mittel, wieSalze, aktivierende Mittel,
organische Benetzungsmittel und polymere Elektrolyte wer-
909834/0783
den elektrisch leitend lediglich in Gegenwart von Wasser und infolgedessen zeigen sie unvermeidlich verschiedene
Fehler. Beispielsweise müssen Elektrolyte für Aufzeichnungsmaterialien, die ein Salz oder dgl. als leitendes
Mittel enthalten, im angefeuchteten Zustand (nassen Zustand) verwendet werden und besondere Vorsicht muss
hinsichtlich der Lagerungsbedingungen vor dem tatsächlichen Betrieb getroffen werden. Da weiterhin im Fall dieser
Aufzeichnungsmaterialien die Aufzeichnung nach einem . Nassverfahren ausgeführt wird, wird leicht ein Ausbluten
oder Auslaufen in dem gebildeten Bild verursacht. Ferner hat ein elektrostatisches Aufzeichnungsmaterial oder
elektrophqtographisches Aufzeichnungsmaterial, welches eine elektrisch leitende Schicht aus einem polymeren Elektrolyt,
wie einem kationisch leitenden Harz oder einem anionisch leitenden Harz,den Vorteil, dass es nicht im besonders
befeuchteten Zustand verwendet werden muss, Jedoch wird dessen elektrische Leitfähigkeit stark durch die
Feuchtigkeit beeinflusst. Falls beispielsweise ein Aufzeichnungsmaterial dieser Art in einer Atmosphäre von
niedriger Feuchtigkeit während langer Zeit stehengelassen wird, wird die Bildschärfe drastisch durch die Verringerung
der elektrischen Leitfähigkeit geschädigt. Andererseits wird in einer stark feuchten Atmosphäre auf Grund der
Wasserlöslichkeit des polymeren Elektrolyts der Nachteil hervorgerufen, dass die Aufzeichnungsblätter leicht aneinander
kleben.
Es wurde nun gefunden, dass, falls eine protonisch
leitende Verbindung mit einer fein-zerteilten anorganischen
festen Säure in einem spezifischen Mischverhältnis vereinigt wird und dieses Gemisch in einem spezifischen Ver-
909834/0783
0 2305976
» 4·
hältnis in einem Binder dispergiert wird, die elektrische Leitfähigkeit der erhaltenen Masse gegenüber der elektrischen
Leitfähigkeit einer Masse, welche durch Dispergierung der protonisch leitenden Verbindung oder der fein-zerteilten
festen Säure allein in dem Binder gebildet wurde, stark verbessert wird, und dass dieses Material vom Drei-Komponententyp
zur Herstellung einer elektrisch leitenden Schicht eines elektrisch ansprechenden Aufzeichnungsmaterial
sehr wertvoll ist.
Es wurde ferner gefunden, dass dieses elektrisch leitende Material eine bestimmte Leitfähigkeit selbst unter
Bedingungen niedriger Feuchtigkeit besitzt und keinerlei Klebtendenz selbst unter Bedingungen hoher Feuchtigkeit
zeigt und dass das Material eine niedrige Feuchtigkeitsabhängigkeit und eine stark verringerte Klebtendenz in
Kombination zeigt und dass, falls dieses Material zur Herstellung eines elektrisch ansprechenden Aufzeichnungsmaterials verwendet wird, mühsame Behandlungen, wie die
vorstehende Befeuchtungsbehandlung^icht ausgeführt werden
müssen und ein Aufzeichnungsmaterial mit gutem Griff und guter Eignung für den Zufuhrarbeitsgang erhalten werden
kann.
Darüberhinaus wurde gefunden, dass, falls ein carboxylgruppenhaltiges
Polymeres von wässrigen Emulaionstyp mater den verschiedenen organischen polymeren Bindern
ausgewählt wird und die vorstehend aufgeführte protonisch leitende Verbindung und die fein-zerteilte anorganische
feste Säure mit diesen spezifischen Bindern dispergiert werden, ein Material mit einer stark verbesserten elektrischen
Leitfähigkeit erhalten werden kann.
909834/0783
-Jg-
Gemäss der Erfindung ergibt sich ein elektrisch leitendes Material für elektrisch ansprechende Aufzeichnung
smateri alien, welches eine protonisch leitende Verbindung,
eine fein-zerteilte anorganische feste Säure und einen Binder, insbesondere ein carboxylgruppenhaltiges
Polymeres vom wässrigen Emulsionstyp, enthält, wobei das Gewichtsverhältnis der protonisch leitenden Verbindung
zu der fein-zerteilten anorganischen festen Säure im
Bereich von 0,5 : 100 bis 100 : 100 liegt und die Menge des Binders 10 bis 500 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmenge
aus protonisch leitender Verbindung und fein-zerteilter anorganischer fester Säure:beträgt.
Falls das elektrisch leitende Material gemäss der Erfindung für ein elektrisch ansprechendes Aufzeichnungsmaterial
verwendet wird, werden zusätzlich zu den vorstehend aufgeführten Vorteilen und Eigenschaften verschiedene
weitere Vorteile und Eigenschaften erzielt. Beispielsweise kann ein elektrisch ansprechendes Aufzeichnungsmaterial
mit einer ganz ausgezeichneten Weissheit erhalten werden. Insbesondere ist das feine Pulver
der festen Säure, welches im Rahmen der Erfindung verwendet wird, ganz allgemein ein feines Pulver von ausgezeichneter
Weissheit und Pigmenteigenschaften und die im Rahmen der Erfindung eingesetzte protonisch leitende
Verbindung ist eine feste Substanz, bei der der Färbungsgrad weit niedriger als bei den gewöhnlichen organischen
Basen und dgl. ist. Wenn deshalb diese protonisch leitende Verbindung und die fein-zerteilte anorganische
feste Säure im Binder dispergiert werden und dieses Material zur Ausbildung einer elektrisch leitenden Schicht
verwendet wird, kann die Weissheit bemerkenswert verbessert werden. Ferner kann die elektrisch leitende Masse
909834/0783
gemäss der Erfindung mit weit niedrigeren Kosten als
den Herstellungskosten eines kationisch, leitenden Harzes hergestellt werden, welches am ausgezeichnesten unter
den üblichen leitenden Mitteln ist, und es wird, falls die Masse gemäss der Erfindung verwendet wird, das
Gewicht oder die Stärke der elektrisch leitenden Schicht des Aufzeichnungsmaterials bemerkenswert verringert.
Infolgedessen ist die Masse gemäss der Erfindung sehr vorteilhaft vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt.
Ferner wird bei den üblichen leitenden Mitteln die Leitfähigkeit verringert, wenn die Anwendungstemperatur
erhöht wird. Hingegen wird im EaIl der Masse gemäss der Erfindung die Leitfähigkeit erhöht, wenn die Anwendungstemperatur erhöht wird. Es kann dadurch der weitere Vorteil
erzielt werden, dass ein Aufzeichnungsarbeitsgang selbst unter Bedingungen hoher Temperatur und niedriger
Feuchtigkeit möglich wird.
Falls weiterhin ein carboxylgruppenhaltiges Polymeres vom wässrigen Emulsionstyp als Binder gemäss einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann noch der weitere Vorteil erzielt werden,
dass die elektrische Leitfähigkeit gegenüber der mit beliebigen anderen Bindern erzielbaren Leitfähigkeit bemerkenswert
verbessert wird.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend im einzelnen
erläutert.
909834/0783
49-
Protonisch leitende Verbindung
Der hier verwendete Ausdruck "protonisch leitende Verbindung"· bezeichnet einen festen Elektrolyt, worin
das bewegliche Ion aus einem Proton besteht. Dieser feste Elektrolyt hat ein Proton als bewegliches Ion
selbst im absolut trockenen Zustand und der Hauptunterschied dieses festen Elektrolyts von den gewöhnlichen
festen Elektrolyten liegt darin, dass er eine ionische Leitfähigkeit selbst im absolut trockenen Zustand zeigt.
Es wird bevorzugt, dass der Volumenwiderstand der
protonisch, leitenden Verbindung niedriger als 1 χ 10 ^Xl-c
12 j-\
insbesondere niedriger als 2,5 x 10 AZ-cm,im absolut
trockenen Zustand ist. Vom Gesichtspunkt der leichten Zugänglichkeit und des niedrigen elektrischen Widerstandes
wird ein Säureadditionssalz einer organischen Base als protonisch leitende Verbindung bevorzugt. Jedoch können
auch andere bekannte protonisch leitende Verbindungen
im Eahmen der Erfindung verwendet werden, sofern das vorstehende Erfordernis erfüllt wird.
Die aus einem Säureadditionssalz einer organischen Base aufgebaute protonisch leitende Verbindung, wie sie
im Eahmen der Erfindung eingesetzt wird, ist sehr vorteilhaft gegenüber den quaternären Ammoniumsalzen von
niedrigem Molekulargewicht oder hohem Molekulargewicht, die üblicherweise als leitende Mittel eingesetzt werden.
Bei den leitenden Mitteln vom Typ der quaternären Ammoniumsalze besteht das bewegliche Ion aus dem als Gegenion
vorliegenden Anion. Hingegen ist das bewegliche Ion in den leitenden Mitteln gemäss der Erfindung ein Proton
(Wasserstoffion) und infolgedessen ist die protonisch
909834/0783
leitende Verbindung gemäss der Erfindung gegenüber den
übliche quaternären Ammoniumsalzen hinsichtlich der Beweglichkeit des Ions deutlich überlegen. Speziell wird im
Fall der üblichen quaternären Ammoniumsalze die elektrische Leitfähigkeit einerseits lediglich in Gegenwart von
Wasser erzielt, während im Fall der leitenden Mittel gemäss der Erfindung die Anwesenheit von Wasser zur
Ausbildung der elektrischen Leitfähigkeit nicht unbedingt notwendig ist«
Als organische Basen, die die protonisch leitende Verbindung bilden, körinen beispielsweise primäre, sekundäre
und tertiäre, aliphatische, alicyclische, aromatische und heterocyclische Amine, Hydrazine und deren Derivate,
Guanidin und dessen Derivate, und Imine aufgeführt werden. Diese Basen können entweder Verbindungen von niedrigem
Molekulargewicht oder Verbindungen von hohem Molekulargewicht sein»
Geeignete Beispiele von organischen Basen, wie sie erfxndungsgemass eingesetzt werden können, sind in der
nachfolgenden Tabelle I aufgeführt, obwohl die im Rahmen der Erfindung einsetzbaren organischen Basen nicht auf
die in Tabelle I aufgeführten beschränkt sind.
909834/0783
-γ-
| Tabelle I | Bezeichnung der Verbindung " |
Basendisso ziationskon stante der ersten Stufe (pKb) |
3-Araino-1H-1,2,4-triazol | 3,13 | Verhältnis der Anzahl Kohlen stoff atome zur Anzahl der Stick stoffatome (C/10 |
| A. Primäre Amine | B. Sekundäre Amine | 3,02 | |||
| Methylamin | 3,38 | Dimethylamin | 3,50 | 1 | |
| Äthylamin | 3,37 | Diäthylamin | 2,78 | 2 | |
| Amylarain | 3,37 - | Dii sob utyl amin | _ | 5 | |
| Cyclohexylamin | 3,36 | Piperidin | 5,64 | 6 | |
| 1,2-Cyclohexandiarain | - | Piperazin | 2,73 | 3 | |
| Allylamin | 3,51 | Morpholin | 2,71 ■ | 3 | |
| Hydroxylamin | 8,03 | Pyrrolidin | - 4,71 | 0 | |
| Benzylamin | 3,66 | Trimethylenimin | - | 7 | |
| Äthanolarain | 4.50 | Diallylamin | _ · | 2 | |
| Äthylendiarain | 4.02 | Polyäthylenimin | 1 | ||
| Polyvinylamin | - | Hexamethylentetramin | 2 | ||
| 0,5 | |||||
| 2 | |||||
| 4 | |||||
| 8 | |||||
| 5 | |||||
| 2 | |||||
| 4 | |||||
| 4 | |||||
| 3 | |||||
| 6 | |||||
| 2 | |||||
| 1,5 |
909834/0783
AS-
Tabelle I (Fortsetzung)
| Bezeichnung der | Basendisso | - | 4-,2O | Verhältnis der |
| Verbindung | ziationskon | Anzahl Kohlen | ||
| stante der | stoff atome zur | |||
| ersten Stufe | Anzahl der Stick | |||
| (pKb) | stoffatome | |||
| (C/N) | ||||
| C. Tertiäre Amine | ||||
| Trimethylarain | 4,24- | 3 | ||
| Triäthylamin | 3,35 | 6 | ||
| N-Äthylpiperazin | 3,6 | 7 | ||
| N-Methylmorpho1in | 6,59 | 5 ' | ||
| Tri äthano1amin | 6,23 | 6 | ||
| 4—Aminopyridin | 4-,83 | 2,5 | ||
| Polyvinylpyridin | - ' | 6 | ||
| D. Hydrazine | ||||
| Hydrazin | 6,07 | 0 | ||
| Methylhydrazin | 6,13 | 0,5 | ||
| Ithylhydrazin | 6,29 | 1 | ||
| E. Guanidine | ||||
| Guanidin | 0,4-1 | 0,33 | ||
| Phenylguanidin | 3,23 | 3,5 | ||
| Triphenylguanidin | 4,9 | 6,3 | ||
| Tetramethylguanidin | - | 1,3 | ||
| i1. Heterocyclische Amine | ||||
| 2,2·-Bi s-pyri din | 9,88 · | 5 | ||
| Guanazol | - | 0,4- | ||
| TJrazin | 0,67 | |||
| 6-Aminop urin | 1 |
909834/0783
Es wird allgemein bevorzugt, dass die erfindungsgemäss
eingesetzte Base eine der folgenden beiden Erfordernisse (i) und (ii),'insbesondere beide hiervon erfüllt:
(i) das Verhältnis der Anzahl der Kohlenstoffatome zu der Anzahl der Stickstoffatome (C/N) liegt
innerhalb eines Bereiches von O bis 8, insbesondere 1 bis 4-, und (ii) die Basendissoziationskonstante der
ersten Stufe (pKb, bestimmt bei 20° C) liegt im Bereich von 0,3 bis 8, insbesondere 2 bis 6.
Insbesondere kann gemäss einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung durch Wahl und Anwendung von organischen Basen, worin die vorstehenden
Werte C/N oder pKb innerhalb der vorstehend angegebenen Bereiche liegen, die elektrische Leitfähigkeit des erhaltenen
leitenden Mittels bemerkenswert gegenüber der elektrischen Leitfähigkeit eines leitenden Mittels
erhöht werden, welches eine anorganische Base mit Werten C/N oder pKb ausserhalb des vorstehenden Bereiches enthält.
Der Grund ist nicht vollständig klar, Jedoch wird angenommen, dass, falls der Wert C/N oder pKb unterhalb
des vorstehenden Bereiches liegt, die Bindung des Saureadditionssalzes äusserst stark ist und die Dissoziation
des Proton selbst in einem elektrischen PeId schwierig wird und dass, falls der Wert C/N oder pKb
oberhalb des vorstehenden Bereiches liegt, die Bindung des Saureadditionssalzes geschwächt ist und die Ausbildung
der Protonen als solche schwierig wird oder die Protonenkonzentration drastisch erniedrigt wird.
Sämtliche anorganischen und organischen Säuren können
gegebenenfalls als Säuren zur Bildung der protonisch lei-
909634/0783
tenden Verbindung gemäss der Erfindung verwendet werden. Jedoch wird es vom Gesichtspunkt der elektrischen Leitfähigkeit
des schliesslich erhaltenen leitenden Mittels bevorzugt, eine Säure mit einer Säuredissoziationskonstante
der ersten Stufe (pKa, bestimmt bei 25° C) nicht höher als 6,5* insbesondere nicht höher als 5» zu verwenden
.
Geeignete Beispiele für anorganische Säuren umfassen Halogenwasserstoffsäuren, wie Chlorwasserstoffsäure,
Schwefeloxysäuren, wie Schwefelsäure und schweflige
Säure, Stickstoffoxysäuren, wie Salpetersäure und salpetrige
Säure, und Phosphoroxysäuren, wie ortho-Phosphorsäure,
meta-Phosphorsäure und Pyrophosphörsäure.
Geeignete Beispiele für organische Säuren umfassen Carbonsäuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Trichloressigsäure,
Crotonsäure, Glykolsäure, Salycilsäure, p-Hydroxybenzoesäure,
Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Weinsäure, Azelainsäure, Maleinsäure, Zitronensäure,
Pyromellitsäure und Glutaminsäure, Sulfonsäuren, wie Methansulfonsäure, Benzolsulfonsaure und p-Toluolsulfonsäure,
und Phosphonsäuren und Phosphinsäuren.
Als bevorzugte Säuren können Schwefelsäure, Salzsäure,
Phosphorsäure, Salpetersäure und Sulfonsäuren in der Eeihenfolge ihrer Bedeutung aufgeführt werden.
Die erfindungsgemäss eingesetzten Säureadditionssalze
könaen neutral, sauer oder basisch in Abhängigkeit von der Wertigkeit der Base oder Säure sein. Die neutralen,
sauren oder basischen Salze können leicht durch Änderung
909834/0783
des Reaktionsmolverhältnisses zwischen organischer Base und Säure erhalten werden.
Fein-zerteilte feste Säure
Unter dem Ausdruck "fein-zerteilte anorganische feste Säure" wird hier ein feines Pulver einer anorganischen
Säure mit den Eigenschaften einer Br^nsted-Säure
oder Lewis-Säure verstanden. Als derartige anorganische feste Säuren können gewünsentenfalls sämtliche natürlichen
Säuren, synthetischen Säuren, Nebenproduktsäuren,
regenerierte und aktivierte anorganische Säuren mit dem Gehalt von Kieselsäure, Aluminiumoxid oder Aluminosilicatkomponenten
verwendet werden. Geeignete Beispiele für feste Säuren sind die folgenden:
(A) Natürliche Tonraineralien und aktivierte Tonmineralien: Jfontraorillonit-Tone, wie Bentonit, saurer Ton,
Fuller-Erde und Sub-Bentonit, Kaolintone, wie Kaolin,
und deren säurebehandelten aktivierten Tone.
(B)-Amorphe Kieselsäure:
Handelsmässig unter der Bezeichnung "Aerosil" (Produkt
der Nippon Aerosil) erhältliches amorphes Kieselsäurepulver nach dem Trockenverfahren und handelsübliches
amorphes Kieselsäurepulver nach dem Nassverfahren, wie es unter den Bezeichnungen "Mizukasil"
(Produkt der Mizusawa Kagaku. Kogyo), "Tokusil"
(Produkt der Tikuyama Soda) und "Syloid" (Produkt der Fuji-Davison) erhältlich ist.
(C) Aktives Aluminiumoxid:
Amorphes Aluminiumoxid und Aluminiumoxidhydrat.
(D) Verbindungsoxide:
Kie seisäure-Aluminiumoxid, Kie seisäure-Magne siumoxid,
909834/0783
2305976
Kie selsäure-Boroxi d.
(E) Zeolithe:
(E) Zeolithe:
Natürliche und synthetische Zeolithe, insbesondere mit Wasserstoffionen und Ammoniumionen substituierte
Zeolithe.
(S1) Feste Phosphate:
(S1) Feste Phosphate:
Gesinterte Produkte aus Massen von Kieselsäure oder
Aluminiumoxid und Phosphorsäure. (G) Andere anorganische Chemikalien:
Amorphes Titanoxid, Titanphosphat, Zirconphosphat.
Vom Gesichtspunkt der Eigenschaft einer homogenen Dispergierung im Binder und der synergistischen Erhöhung
der elektrischen Leitfähigkeit und Weissheit ist es wichtig, dass die anorganische feste Säure im fein-zerteilten
Zustand vorliegen muss. Im allgemeinen wird es bevorzugt, dass die Teilchengrösse der anorganischen
festen Säure kleiner als 20 Mikron, insbesondere kleiner als 10 Mikron ist.
Vom Gesichtspunkt der synergistischen Erhöhung der
elektrischen Leitfähigkeit wird es allgemein bevorzugt, dass die fein-zerteilte anorganische feste Säure Adsorptionseigenschaften besitzt. Insbesondere wird es
bevorzugt, dass der spezifische BET-Oberflächenbereich der fein-zerteilten anorganischen festen Säure mindestens
2 2
50 m /g, insbesondere mindestens 100 m /g, beträgt.
Als fein-zerteilte anorganische feste Säure, die besonders zur Erzielung der Aufgaben der vorliegenden
Erfindung geeignet sind, seien Tone, säurebehandelte Tone, fein-zerteilte Kieselsäure und Zeolithe vom Wasserstoff
ionentyp aufgeführt.
909834/0783
50·
Binder
Als Binder zur Dispergierung der vorstellend aufgeführten
protonisch leitenden Verbindung und der feinzerteilten anorganischen festen Säure können verschiedene
wasserlösliche, wasserdispergierbare und in organischen
Lösungsmitteln lösliche polymere Binder verwendet werden.
Als wasserlösliche Binder seien beispielsweise die verschiedenen Stärken, cyanoäthylierte Stärke, Methylcellulose,
Ä'thylcellulose, Hydroxyäthylcellulose, Carboxymethylcellulose
(CMC), Traganthgummi, Gummi arabicum, Leim, Casein, Gelatine, Natriumalginat, Polyvinylalkohol,
teilweise verseiftes Polyvinylacetat, teilweise acetalisierter Polyvinylalkohol, Polyvinylmethyläther, Polyvinylpyrrolidon,
Polyacrylamid, wasserlösliche Acrylharze und Gemische hiervon augeführt.
Als in Wasser dispergierbare Binder können beispielsweise wässrige Emulsionen und Latexe von Polyvinylalkohol,
Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Vinylchlorid-
Vinylacetat- Copolyraeren, Styrol-Butadien-Copolymeren,
Methylmethacrylat-Butadien-Copolymeren, Acrylsäureester-Styrol-Copolymeren,
Polyäthylen, Polypropylen, Äthylen-Vinylacetat-Copolymere, Vinylacetat-Acrylsäureester-Copolymere,
Acrylnitril-Butadien-Copolymeren und Acrylnitril-Styrol-Butadien-Copolymeren verwendet werden.
Als in organischen Lösungsmitteln lösliche Binder können verschiedenen natürliche, synthetische und halbsynthetische
thermoplastische und thermisch härtende Binder, wie Shellak, Copal, Collophonium oder Naturharz,
mit trocknendem öl modifiziertes Naturharz, mit Phenolharz modifiziertes Naturharz, Epoxyharze, Phenolharze, Amino-
909834/0783
2305976
harze, ungesättigte Polyesterharze, Siliconharze, Xylolharze,
Bismaleimidharze, thermisch härtende Acrylharze,
Acetylcellulose, Polyvinylacetat, Polyvinylbutyralharze,
thermoplastische Acrylharze, Styrol-Butadien-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymere,
Vinylchlorid-Viaylacetat-Maleinsäure-Copolymere,
Styrol-Acrylsäureester-Copolymere, Polyamidharze, Äthylen-Vinylacetat-Copolymere, Ionomere,
cyclisierte Kautschuke und Gemische hiervon verwendet werden.
Um eine synergistische Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit im Rahmen der Erfindung z.u erzielen, wird
es bevorzugt, eine Emulsion eines carboxylgruppenhaltigen Polymeren unter den vorstehenden verschiedenen Bindern
auszuwählen und anzuwenden.
Aus wasserlöslichen Polymeren aufgebaute Binder oder Emulsionen von wasserdispergierbaren Polymeren wurden
als Binder zur Ausbildung von elektrisch leitenden Schichten bereits verwendet. Falls ein carboxylgruppenhaltiges
Polymeres vom wässrigen Emulsionstyp als Binder zur Di spergierung
der protonisch leitenden Verbindung und der fein-zerteilten anorganischen festen Säure gemäss einer
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird, beträgt, wie sich aus den nachfolgenden
Beispielen ergibt, im Fall beispielsweise einer wässrigen Emulsion eines wasserlöslichen Polymeren (Polyvinylalkohol)
der Volumenwiderstand 5»2 χ 10 J&.-cm oder im Fall einer
-wässrigen Emulsion eines anderen Polymeren (Polyvinylacetat) beträgt der Volumenwiderstand 2,5 x 10 jQ.-cm,
während der Volumenwiderstand den Wert von 6,1 χ 10 O-co
909834/07
. aa.
im Pall eines carboxylgruppenhaltigen Polymeren vom wässrigen Emulsionstyp annimmt. Daraus ergibt sich ganz
offensichtlich, dass der elektrische Widerstand bemerkenswert entsprechend der vorstehend angegebenen
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verbessert werden kann.
Der Grund für diese bemerkenswerte Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit ist nicht vollständig klar.
Im Fall eines wasserlöslichen Polymeren wird angenommen, dass ein kontinuierlicher Überzugsfilm über die dispergierte
Phase ausgebildet wird und dieser als Sperrschicht für das bewegliche Ion (Proton) wirkt. Andererseits wird
im EaIl des Binders gemäss der vorliegenden Erfindung
angenommen, dass ein derartiger kontinuierlicher, als Sperrschicht wirkender Überzugsfilm kaum gebildet wird
und dass die enthaltenen Carboxylgruppen als Ladungsträgerstellen wirken und die Dissoziation des Protons
begünstigen.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird es bevorzugt, dass der Carboxylgruppengehalt im eingesetzten carboxylgruppenhaltigen Polymeren
so liegt, dass die Säurezahl innerhalb des Bereiches von 1 bis 30, insbesondere 5 bis 20, liegt.
Falls die Säurezahl grosser als 30 ist, werden die Wasserlöslichkeitseigenschaften des Polymeren überwiegend
und der vorstehend aufgeführte Nachteil eines wasserlöslichen Polymeren wird hervorgerufen. Falls die Säurezahl
kleiner als 1 ist, kann die gewünschte synergistische
Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit nicht erreicht werden.
909834/0783
2905376
Das im Rahmen der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eingesetzte carboxylgruppenhaltige Polymere
kann durch wahllose Copolymerisation oder durch Biockcopolymerisation
einer äthylenisch ungesättigten Carbonsäure oder eines Anhydrides hiervon mit einem anderen
äthylenisch ungesättigten Monomeren oder durch Pfropfpolymerisation einer äthylenisch ungesättigten Carbonsäure
oder eines Anhydrides hiervon auf ein Polymeres einer anderen äthylenisch ungesättigten Monomerverbindung
hergestellt werden. Die wässrige Emulsion des carboxylgruppenhaltigen
Polymeren kann bei der Durchführung dieser wahllosen Copolymerisation oder Blockcopolymerxsation
oder Pfropfpolymerisation nach dem sogenannten Emulsionspolymerisationsverfahren
gebildet werden. Eerner kann die wässrige Emulsion des Polymeren durch Selbstemulgierung
eines vorgeformten Copolymeren oder Pfropfpolymeren mit einem Ammoniumsalz oder durch Emulgierung dieses
Copolymeren oder Pfropfpolymeren unter Wärme oder mit einem Lösungsmittel in Kombination mit einem oberflächenaktiven
Mittel gebildet werden.
Als äthylenisch ungesättigte Carbonsäuren können beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure,
Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure, Itaconsäure, Aconitsäure,
Atropinsäure, Zimtsäure, Citraconsäure, Mesaconsäure und Gemische hiervon verwendet werden.
Als mit derartigen äthylenisch ungesättigten Carbonsäuren copolymer!sierbare Monomere seien beispielsweise
Olefine, wie Äthylen und Propylen, Diolefine, wie Butadien, Isopren und Chloropren, aromatische Vinylverbindungen,
wie Styrol, Yinyltoluol und α-Methylstyrol, Vinylester, wie Vinylacetat, Vinylformiat, Vinylpropionat,
809834/0783
.at,-
Vinylhalogenidmonoraere, wie Vinylchlorid, Vinylidenchlorid
und Vinylfluorid, Acrylester, wie Äthylacrylat, Methylmethacrylat, 2-Äthylhexylacrylat und 3-Hydroxypropylacrylat,
äthylenisch ungesättigte Nitrile, wie Acrylnitril und Methacrylnitril und stickstoffhaltige
Vinylverbindungen, wie Vinylpyridin, N-Vinylpyrrolidon, Vinylcarbazol und Acrylamid aufgeführt. Diese Monomeren
können einzeln oder in Form eines Gemisches aus zwei oder mehreren hiervon eingesetzt werden.
Als bevorzugte carboxylgruppenhaltige Polymere, die in Form einer wässrigen Emulsion verwendet werden,
seien beispielsweise Acrylsäure-Butadien-Copolymere, Acrylsäure-Styrol-Butadien-Copolymere, Maleinsäure-Methylmethacrylat-Butadien-Copolymere,
Crotonsäure-Acrylnitril-Butadien-Copolymere, Methacrylsäure-Äthylen-Vinylchlorid-Copolymere,
Itaconsäure-Styrol-Butadien-Copolymere, Acrylsäure-Vinylacetat-Copolymere,
Methacrylsäure-Äthylacrylat-Styrol-Copolymere, Maleinsäure-lthylen-Vinylacetat-Copolymere,
Methacrylsäure-Äthylacrylat-Vinylacetat-Copolymere,
Crotonsäure-Vinyltoluol-Butadien-Copolymere,
Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Styrol-Copolymere und
Acrylsäure-Äthylen-Vinylacetat-Copolyraere erwähnt.
Elektrisch leitende Masse
Im Rahmen der Erfindung ist es wichtig, dass die protonisch leitende Verbindung (A) mit der fein-zerteilten
anorganischen festen Säure (B) in einem Misch-Gewichtsverhältnis
(A)/(B) im Bereich von 0,5/100 bis 100/100, vorzugsweise von 2/100 bis 80/100, besonders bevorzugt
von 5/100 bis 50/100, kombiniert wird.
909834/0783
2305976
.as-
Falls beispielsweise das Tetramethylguanidinsulfat
allein als protonisch leitende Verbindung (A) in einem Binder dispergiert wird, beträgt der Volumenwiderstand
der erhaltenen Masse 3,3 χ ΙΟ^Ώ-cm, und, falls Kaolin
allein als fein-zerteilte anorganische feste Säure in
einem Binder dispergiert wird, beträgt der Volumenwider-
11 *-\
stand der Masse 2,0 χ 10 JLL-cm. Falls andererseits
beide in einem Binder dispergiert werden, hat der Volumenwiderstand der erhaltenen Masse einen so niedrigen
Wert wie 1,0 χ 10 0 -cm. Anders ausgedrückt, beträgt,
wenn sowohl die protonisch leitende Verbindung (A) als auch die fein-zerteilte anorganische feste Säure (B)
in Kombination gemäss der Erfindung eingesetzt werden, die elektrische Leitfähigkeit das etwa 33fache der
bei Einzelanwendung der Verbindung (A) erzielten elektrischen Leitfähigkeit oder das etwa 200Ofache der bei
Einzelanwendung der festen Saure (B) erzielten elektrischen
Leitfähigkeit. Dieser Sachverhalt belegt, dass die protonisch leitende Verbindung und die anorganische
feste Säure nicht unabhängig voneinander als leitende Mittel wirken, sondern einen synergistischen Effekt
unter starker Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit ausüben«.
Falls das Mischverhältnis zwischen der protonisch leitenden Verbindung (A) und der fein-zerteilten anorganischen
festen Säure (B) ausserhalb des vorstehende aufgeführten Bereiches liegt, kann die Erreichung der
vorstehend abgehandelten synergistisehen Erhöhung
der elektrischen Leitfähigkeit nicht erwartet werden. Falls die Menge der Verbindung (A) zu gross ist, werden
häufig solche Nachteile, wie Erreichung des Sättigungssustands der elektrischen Leitfähigkeit in der Masse,
909834/0783
Verlust der Bindeeigenschaft der Masse und eine ausgeprägte Kleberscheinung des aus der erhaltenen Masse gebildeten
Überzugs verursacht. Falls andererseits die Menge der festen Säure (B) zu gross ist, wird der absolute
Volumenwiderstand der Masse erhöht oder die Feuchtigkeitsabhängigkeit der elektrischen Leitfähigkeit wird gesteigert
und deshalb können die gewünschten Aufgaben der Erfindung nicht erreicht werden.
Die angewandte Menge des Binders ändert sich in Abhängigkeit davon, ob die elektrisch leitende Masse als
elektrisch leitende Substratschicht eines elektrisch
empfindlichen Aufzeichnungsmaterials oder als elektrisch leitende Aufzeichnungsschicht verwendet werden soll. Gewöhnlich
wird es Jedoch bevorzugt, dass der Binder (C) in einer Menge von 10 bis 500 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmenge
aus protonisch leitender Verbindung (A) und feinzerteilter
anorganischer fester Säure (B), verwendet. Besonders bevorzugt wird es, dass im Fall eines elektrisch
leitenden Substrates der Binder (C) in einer Menge von 10 bis 500 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmenge der Komponenten
(A) und (B), verwendet wird, und im Fall einer elektrisch leitenden Aufzeichnungsschicht der Binder (C)
in einer Menge von 20 bis 100 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmenge der Komponenten (A) und (B) verwendet wird.
Wenn die Menge des Binders (C) zu klein ist, wird die
elektrische Leitfähigkeit gesättigt und die Bindeeigenschaften der Masse werden drastisch verringert. Wenn die
Menge des Binders zu gross ist, wird die elektrische Leitfähigkeit drastisch verringert und die Feuchtigkeitsabhängigkeit
der elektrischen Leitfähigkeit wird erhöht. Es ist infolgedessen wichtig, dass der Binder (C) in einer
Menge innerhalb des vorstehend angegebenen Bereiches eingesetzt wird.
909834/0 7 83
2305976
Verschiedene bekannte leitende Mittel und Hilfsmittel, beispielsweise mehrwertige Alkohole, wasserlösliche
anorganische Salze und dgl., können in die elektrisch leitende Masse geraäss der Erfindung gewiinschtenfalls
einverleibt werden, obwohl es gewöhnlich unnötig ist, derartige Zusätze anzuwenden.
Elektrisch leitendes Substrat
Die elektrisch leitende Masse gemäss der Erfindung kann vorteilhafterweise zur Herstellung eines elektrisch
leitenden Substrates eines elektrostatischen Aufzeichnungspapiers, eines elektrophotographisehen lichtempfindlichen Papieres oder dgl. verwendet werden.
Ein derartiges elektrisch leitendes Substrat kann durch Aufziehen oder Imprägnieren mindestens einer Oberfläche
s eines Papiersubstrates mit der Masse gemäss der
Erfindung oder durch Einverleibung der Masse gemäss der Erfindung in das Papierherstellungsmaterial bei der
Papierherstellungsstufe hergestellt werden. Gewöhnlich wird es bevorzugt, dass die aufgezogene Menge der
elektrisch leitenden Masse 3 bis 50 g/m , vorzugsweise
5 bis 30 g/m , beträgt, wenn auch die bevorzugt aufzuziehende Menge in gewissem Ausmass in Abhängigkeit von
dem erforderlichen Grad der elektrischen Leitfähigkeit variiert.
Eine Überzugsflüssigkeit aus. der elektrisch leitenden Masse gemäss der Erfindung kann leicht hergestellt
werden, beispielsweise durch Auflösen der protonisch leitenden Verbindung (A) in Wasser, Dispergierung der
fein-zerteilten festen Säure (B) einheitlich in der erhaltenen
Lösung und Einverleibung der Dispersion in eine
909834/0783
ORlGiNAL INSPECTED
Lösung eines wasserlöslichen Binders oder eine wässrige
Emulsion oder einen Latex eines wasserdispergierbaren Binders (C)- Falls der Binder in Form einer Lösung in
einem organischen Lösungsmittel eingesetzt wird, werden die protonisch leitende Verbindung und die fein-zerteilte
feste Säure zu diesem Lösung zugesetzt und sie werden einheitlich durch Vermählen in einer Kugelmühle oder dgl.
dispergiert, wodurch die Überzugsmasse hergestellt werden kann. Vom Gesichtspunkt der Eignung für den Überzugsarbeit sgang wird es bevorzugt, dass die Feststoffkonzentration
in einer derartigen Überzugsflüssigkeit 10 bis 60 %, insbesondere 25 bis 50 %, beträgt.
Eine bekannte dielektrische Schicht oder photoleitende Schicht wird auf dem in dieser Weise ausgebildeten elektrisch
leitenden Substrat gebildet,, so dass ein elektrostatisches Aufzeichnungspapier, ein elektrophotographisches
lichtempfindliches Papier oder dgl., erhalten wird.
Falls der Binder (C) aus einer wässrigen Emulsion des carboxylgruppenhaltigen Polymeren aufgebaut ist,
ist es, um bei der Stufe der Ausbildung der dielektrischen Schicht oder der photoleitenden Schicht der in
dieser Weise ausgebildeten elektrisch leitenden Schicht die Beständigkeit gegenüber organischen Lösungsmitteln
zu erteilen, möglich, in die elektrisch leitende Masse gemäss der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden „
Erfindung ein wasserlösliches Polymeres in einer die charakteristischen Eigenschaften der elektrisch leitenden
Masse nicht schädigenden Menge, beispielsweise bis zu 60 Gew.%, bezogen auf das carboxylgruppenhaltige Polymere,
einzuverleiben.
909834/0783
Als Beispiele derartiger wasserlöslicher Polymerer können zum Beispiel verschiedene Stärken, cyanoäthylierte
Stärke, Methylcellulose, Äthylcellulose, Hydroxyäthylcellulose,
Carboxymethylcellulose (CMC), Traganthgummi, Gummi arabicum, Leim, Casein, Gelatine, Natriumalginat,
Polyvinylalkohol, teilweise verseiftes Polyvinylacetat, teilweise acetalisierter Polyvinylalkohol, Polyvinylmethyläther,
Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamid und wasserlösliche Acrylharze aufgeführt werden. Diese
wasserlöslichen Polymeren können einzeln oder in Form eines Gemisches von zwei oder mehreren hiervon verwendet
werden.
Um die gleiche Aufgabe wie vorstehend zu erzielen, kann ein Vernetzungsmittel oder ein zur Umsetzung mit
den Carboxylgruppen fähiges Mittel zur Unlöslichraachung, so dass mindestens die Oberfläche des Überzuges der
elektrisch leitenden Masse unlöslich wird, in die elektrisch leitende Masse einverleibt oder in den gebildeten
Überzug des elektrisch leitenden Masse in einer die Eigenschaften der elektrisch leitenden Masse nicht
schädigenden Menge imprägniert, beispielsweise bis zu 10 Gew.%, bezogen auf das carboxylgruppenhaltige Polymere,
werden»
Als Beispiele derartiger'Vernetzungs- oder Unlöslichmachungsmittel
können beispielsweise Melaminharze, Harnstoffharze, Glyoxal, Glutoraldehyd, Melaminformalinharze,
speziell modifizierte Polyatnidharze, Eormadehyd, Harnstoff-Formalinharze,
Triazonharze, Alkylketendimeres,
Epoxyharze und Salze und Oxide von mehrwertigen Metallen, wie z. B. Chrom, Zircon, Antimon, Aluminium,Zinn und
Zink, aufgeführt werden.
909834/0783
.30·
Elektrisch leitende Aufzeichnungsschicht
Die elektrisch leitende Masse gemäss der Erfindung kann vorteilhafterweise zur Ausbildung einer elektrisch
leitenden Aufzeichnungsschicht eines elektrolytischen Aufzeichnungspapiers verwendet werden.
Als Färbungsmechanismen bei der elektrolytischen
Aufzeichnung sind die folgenden fünf Arten an Färbungsmechanismen bekannt und die elektrisch leitende Masse
gemäss der Erfindung kann auf sämtliche derartigen Färbungsmechanismen
angewandt werden:
(a) Einführung von unterschiedlichen Ionen in die Aufzeichnungsschicht.
(b) Entladung von Ionen an einer in Kontakt mit der Aufzeichnungsschicht stehenden Elektrode.
(c) Oxidation oder Reduktion an der Oberfläche einer in Kontakt mitder Aufzeichnungsschicht stehenden Elektrode.
(d) Erhöhung der Konzentrations spezifischer Ionen (Inderung des pH-Wertes) an der Oberfläche eines in
Kontakt mit der Aufzeichnungsschicht stehenden Elektrode.
(e) Erzeugung von Joule's-Wärme in der Aufzeichnungsschicht
(wärmeempfindliche Färbung).
Die vorstehend aufgeführten Färbungsmechanismen lassen
sich weiterhin in die folgenden drei Arten unterteilen:
(1) Ein Metallstift als Anode wird in Form eines
909834/0783
Kations in das elektrisch leitende Substrat durch Elektrodenreaktion aufgelöst und reagiert mit dem in
dem elektrisch leitenden Substrat enthaltenen Farbbildner, der aus einem Chelatbildungsmittel besteht,
so dass ein Farbbild der Chelatverbindung gebildet wird.
(2) Ein Metallstift wird als Anode in Form eines Kations in das elektrisch leitende Substrat durch Elektrodenreaktion
gelöst und wird durch ein in dem elektrisch leitenden Substrat enthaltenes reduzierendes Mittel
reduziert, so dass ein Bild aus feinen Metallteilchen ausgebildet wird.
(3) Ein Stift aus einem Metall, wie Tellur, als Kathode wird in Form eines Anions in das elektrisch
leitende Substrat durch Elektrodenreaktion gelöst und die so gebildete Verbindung wird anschliessend zersetzt,
so dass ein Bild aus feinen Metallteilchen ausgebildet wird.
Typische Falle von Kombinationen von Metallelektroden
und Farbbildnern, die zur Anwendung beim Färbausbildungsmechanismus
(a) angewandt werden, sind in Tabelle II enthalten.
909834/0783
26 -
■3a.
Metallelektrode Farbbildner Färbende Substanz Art und Polarität und Farbe derselben
Fe, Anode Fe1 Anode Fe, Anode Fe, Anode Cu.Anode
Ag, Anode Te, Kathode
Natriutndiäthyl-Chelatverbindung, dithiocarbamat violett
Kaliumferrocyanid
Tanninsäure Cate chin Rubeansäure
Fo r mal de hy dsulfoxylat
Natriumchlorid
Komplexverbindung, blau
CheIatverbindung,
violett
Chelatverbindung, schwarz
Chelatverbindung, grünschwarz
Reduktionsprodukt des Silberions (metallisches Silber), schwarz
Substanz Te, gebildet durch Zersetzung von NapTe
und HgTe, schwarz
O) O) O) O) (D
Als weitere Beispiele für Kombinationen von Metallen und Farbbildnern (Chelatmittel)., die zur Art (1) gehören,
seien die folgenden aufgeführt:
Ag: mehrwertige Phenolverbindungen, Galloylgallus-
säure, Chromotropsäure
Fe: 2,2',2"-Terpyridin, Nitroso R-SaIz, Hydrochinon,
Fe: 2,2',2"-Terpyridin, Nitroso R-SaIz, Hydrochinon,
Benzoylpyridinoxim
Ou: Natriumäthylendiamintetraacetat, Rubeansäure,
Ou: Natriumäthylendiamintetraacetat, Rubeansäure,
Natriumdiäthyldithiocarbamat, Neocuproin
Ni: Natriumdiäthyldithiocarbamat, Nitroso R-SaIz.
909834/0783
■ 29 -
Ein typisches Beispiel für den Farbbildungsmechanismus (b) ist das folgende:
Polarität der Metallstiftelektrode
Anode
Farbbildner Färbende Substanz
und Farbe derselben
Kaliumiodid und Jod-Stärke — Stärke Eeaktionsprodukt,
tiefblau
Geeignete Beispiele für den Färbausbildungsmechanismus
(c) sind die folgenden:
Polarität der Metallstiftelektro
de
(Oxidationstyp) Anode
(Reduktionstyp)
Kathode
Farbbildner
Färbende Substanz und Farbe derselben
Leucokristall- Kristallviolett, violett violett
2,3,5-Triphenyl- Formazanfarbtetrazoliumstoff»
rot Chlorid
Als Farbbildner vom Oxidationstyp können zusätzlich zu der vorstehenden Verbindung verschiedene Leucofarb-
stoffe, wie Leucoäthyl-iTilblau (blau), Leucomethyl
Caprylblau (blau), Leucotoluinblau (violett), Leucodiphenylarain
(violett), Leuco-N-methyldiphenylamin-psulfonsaure
(rötlich-violett), Leucophenylanthranylsäure
(rötlich-violett), Methylviologen (violett), Leuco Safranin T (rot), Leuco-indigo-sulfonsaure (blau), Leucophenosafranin
(rot), Leucomethylenblau (blau), Leucodiphenylbenzidin,
Leucoauramin (gelb), Benzoylleucomethylenblau (blau), Leuco-Erioglaucin A (gelblich-grün
901834/0783
-3If-
2305976
bis rot), Leuco-p-nitrodiphenylamin (violett) und Leucodiphenylamin-O,01
-diphenylcarbonsäure (bläulich-violett)
verwendet werden.
Als Farbbildner vom Reduktionstyp können ausser 2,3,5-Triphenyltetrazoliumchlorid auch beispielsweise
Tetrazoliumblau, Tetrazoliumpurpur, Tetrazoliumviolett,
2,5-Diphenyl-3-(4—styrylphenyl)-tetrazoliumchlorid und
Metallverbindungen, wie Phospho-wolfram-säure, Phosphomolybdänsäure
und Ammoniumphosphomolybdat verwendet werden.
Geeignete Beispiele für den Farbausbildungsmechanismus (d) sind in Tabelle III aufgeführt.
Polarität der Metallstiftelektro
de
Kathode
Kathode
Farbbildner
Diazoniumsalz
Aromatisches primäres Amin, Kupp1ung sko mpο-nente
und Alkalinitrat als leitender Elektrolyt
Färbende Substanz und Farbe derselben
Dimeres des Diazoniumsalzzersetz
ung sp ro dukdes, orange bis schwarz
gebildeter Azofarbstoff,
schwarz-braun
Als Diazoniumsalze können die gewöhnlich in den üblichen Reproduktionsverfahren vom Diazotyp angewandten
Diazoniumsalze eingesetzt werden, beispielsweise das
909834/0783
p-lijN-Diraethylarainobenzoldiazoniumchlorid/Zinkchlorid-Doppelsalz,
das ^-Moirpholinobenzoldiazoniumchlorid/
Zinkchlorid™Doppelsalζ und das p-N,N-Diäthylamino-2,5-dimethoxybenzoldiazoniumchlorid/Zinkchlorid-Doppelsalz.
Als aromatiscb.es primäres Amin der als eine Komponente
des zweiten Farbbildners in Tabelle III aufgeführten Materials können die gewöhnlich zur Herstellung von
Diazoniumverbindungen für die Eeproduktion vom Diazotyp
verwendeten Amine eingesetzt werden, wie Anilin, Morpholin und Ν,ΙΤ-disubstituierte p-Phenylendiamine. Diese
Amine werden üblicherweise in Form von HydroChloriden
eingesetzt. Als Kupplungskomponente können Phenolderivate, Hydroxynaphthalinderivate und Verbindungen mit
aktivem Methylen verwendet werden.
Geeignete Beispiele für den Färbungsmechanismus sind in Tabelle IV aufgeführt.
808834/0703
3*·
Farbbildner Farbentwickler
Leuco-Farbstoffe Organische saure Substanzen
Metallsalze langkettiger Phenole Fettsäuren
Metallsalze orgnischer Metallsulfide, organische
Säuren Chelatmittel
Edelmetallsalze organischer aromatische organische
Säuren reduzierende Mittel
Metallsalze höherer Fett- Zinkderivate der disub-
säuren stituierten Dithiocarbaminsäure
In diesem Fall ist es notwendig, dass das Lösungsmittel des Binders diese Farbbildner oder Farbentwickler
nicht lösen darf. Infolgedessen werden Binder, Farbbildner und Farbentwickler in geeigneter Weise gewählt,
so dass dieses Erfordernis erfüllt ist.
Gemäss der Erfindung wird der vorstehend abgehandelte
Farbbildner, gegebenenfalls zusammen mit dem Farbentwickler, in die elektrisch leitende Masse in ausreichender
Menge einverleibt, um ein Bild mit einer ausreichenden Dichte zu bilden, d. h. in. einer Menge von 2 bis 40 Gew.%,
insbesondere 5 bis 35 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmenge
von protonisch leitender Verbindung (A), fein-zerteilter fester Säure (B) und Binder (C).
Um den Farbbildner und den Farbentwickler in der Masse zu stabilisieren, ist es möglich, bekannte Stabilisatoren, wie z. B. Stabilisatoren vom Harnstofftyp, wie
Thioharnstoff und dessen Alkylderivate, oxidierende Mittel,
wie Alkalisalze der Chlorsäure und Perchlorsäure, Ansäu-
909834/0781
~.'a5~ 2305976
erungsmittel, wie Ameisensäure, Oxalsäure, Salzsäure
und Zitronensäure und alkalische Puffermittel, wie Alkali- und Erdalkalisalze der Ameisensäure, Essigsäure,
Kohlensäure, Weinsäure, Hydrogenkohlensäure, Borsäure und
Phosphorsäure einzuverleiben.
Die Masse zur Bildung dieser elektrisch leitenden Aufzeichnungsschicht kann in der gleichen Weise wie im
Fall der vorstehend abgehandelten Überzugsmasse zur Ausbildung des elektrisch leitenden Substrats hergestellt
werden, ausgenommen dass ein Farbbildner, gegebenenfalls zusammen mit einem Farbentwickler, weiterhin einverleibt
wird»
Die Masse kann auf ein Substrat, wie ein Papiersubstrat,
ein einer elektrischen Leitfähigkeitsbehandlung unterworfenen Papiersubstrat, eine Metallfolie, ein
tnetallbe schichtete s Papier, ein Papier mit vakuumabgeschiedenen
Metall oder einen Film in einer Menge von 3 bis 50 ί
werden.
werden.
2 2
bis 50 g/m , insbesondere 5 bis 25 g/m , aufgezogen
Die elektrisch leitende Masse gemass der Erfindung kann besonders vorteilhaft zur Ausbildung einer Aufzeichnungsschicht
vom Reduktionstyp entsprechend dem vorstehend abgehandelten Färbungsmechanismus (c) unter
Anwendung eines Tetrazoliumsalzes als Farbbildner eingesetzt
werden«, Da in der erfindungsgemassen Masse das bewegliche
Ion aus einem Proton besteht, kann die Reduktion des Farbbildners an der Kathode sehr wirksam ausgeführt
werden und ein aufgezeichnetes Bild mit weit höherer Dichte und höherem Kontrast als die nach den üblichen Verfahren
hergestellten Bilder kann erhalten werden.
909834/0783
-**" 2905376
■3$·
Die elektrisch leitende Masse gemäss der Erfindung hat eine sehr hohe elektrische Leitfähigkeit, die sich
auf Grund der elektrischen Leitfähigkeit einer Masse mit dem alleinigen Gehalt einer fein-zerteilten anorganischen
festen Säure oder einer protonisch leitenden Verbindung allein nicht erwarten lässt, und die Feuchtigkeitsabhängigkeit
dieser starken elektrischen Leitfähigkeit ist weit niedriger als die Feuchtigkeitsabhängigkeit
der elektrischen Leitfähigkeit in den bekannten anorganischen Salzen als leitenden Mittel oder organischen
leitenden Mitteln. Die elektrisch leitfähige Masse gemäss der Erfindung hat eine hohe elektrische Leitfähigkeit
selbst unter Bedingungen niedriger Feuchtigkeit und zeigt praktisch keine Klebrigkeitstendenz, selbst unter Bedingungen
hoher Feuchtigkeit. Ferner ist die elektrisch leitende Masse gemäss der Erfindung besonders ausgezeichnet
hinsichtlich Weissheit und Glätte des Überzuges und, es wird, falls diese Masse eingesetzt wird, ein ganz
ausgezeichnetes elektrisch ansprechendes Aufzeichnungsmaterial mit relativ niedrigen Kosten erhalten. Dies
stellt die Vorteile der vorliegenden Erfindung gegenüber dem Stand der Technik dar.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung, ohne die Erfindung zu begrenzen.
In den Beispielen sidd sämtliche Teile und Prozentsätze
auf das Gewicht bezogen.
909834/0783
-56- 2905376
•3S·
In einer Kugelmühle wurden 50 Teile einer 20%igen
Lösung eines Vinyl chlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymeren
(S-lec A der Sekisui Eagaku Kogyo) in Tetrahydrofuran, 20 Teile Kaolin, 4 Teile Tetramethylguanidinsulfat
und 30 Teile Tetrahydrofuran der Mahlbehandlung
während 20 Stunden unterworfen. Die erhaltene Dispersion wurde auf ein Hochqualitätspapier in
einer Menge von 10 g/m (bestimmt im trockenen Zustand) unter Anwendung eines Drahtbügels aufgezogen und getrocknet,
so dass ein elektrisch leitendes Papier erhalten wurde. Das erhaltene elektrisch leitende Papier
hatte einen Oberflächenwiderstand von 6, 1 χ 10'O ,
bestimmt bei einer Temperatur von 14° C und einer relativen Feuchtigkeit von 54 %. In der gleichen Weise wie
vorstehend wurde die Masse auf eine Aluminiumfolie aufgezogen und getrocknet. Zum Vergleich wurde eine Masse
frei von Kaolin oder Tetramethylguanidinsulfat in gleicher
Weise auf eine Aluminiumfolie aufgezogen und getrocknet. Bei sämtlichen Proben der überzogenen Aluminiumfolien
wurde der Volumenwiderstand bei einer Temperatur von 24° C und einer relativen Feuchtigkeit von 60 % bestimmt,
und die in Tabelle V aufgeführten Ergebnisse wurden erhalten.
909834/0783
- 36 -
2905376
| Kaolin | Tabelle V | zugesetzt | Volumenwider- | ίο'14 | |
| Binder | Tetramethylguanidin- | S USXlU. (G. -cm) |
1011 | ||
| nicht zu gesetzt |
suxxau | 1,0 χ | 109 | ||
| zuge setzt |
zugesetzt | nicht zugesetzt | 2,0 χ | 108 | |
| zuge setzt |
nicht zugesetzt | 3,3 x | |||
| zuge setzt |
nicht zuge setzt zugesetzt |
1,0 χ | |||
| zuge setzt |
zugesetzt | ||||
Aus den Werten der Tabelle V ergibt es sich, dass die elektrische Leitfähigkeit bei Einverleibung von
Kaolin und Tetramethylguanidinsulfat in Kombination synergistisch verbessert werden kann.
Aktivton
Piperazinsulfat
Piperazinsulfat
Polyvxnylacetatemulsion (Nikkasol H-07, 50%ige Lösung,
Produkt der Nippon Carbide Kogyo)
Oxidierte Stärke
Melamin-IOrmaldehydharz
(Sumirez-Harz 613 der-Sumitomo kagaku)
Wasser
30 Teile 6 Teile
12 Teile 5 Teile
0,7 Teile 150 Teile
Die vorstehenden Komponenten wurden während 10 Stunden in einer Kugelmühle vermählen und die erhaltene Hasse
909834/Q7S3
•dl-
wurde auf beide Oberflächen eines Hochqualitätspapieres
mit einer Stärke von 80 Mikron mittels eines Drahtbügels so aufgezogen, dass die aufgezogene Menge 5 g/m (bestimmt
im trockenen Zustand) auf jeder Oberfläche betrug, und die aufgezogene Masse wurde getrocknet, so dass ein
elektrisch leitfähiges Papier erhalten wurde, welches
einen Oberflächenwiderstand von 1,5 x 10 XL , bestimmt
bei einer Temperatur von 20° C und einer relativen Feuchtigkeit von 40 %, hatte. Lithopone wurde zu einem Acrylharz
(Dianal LR-297 der Mitsubishi Rayon) in einer Menge von 10 %, bezogen auf Harzfeststoff, zugesetzt und das
Gemisch pulverisiert und zur Bildung einer Überzugsflüssigkeit vermischt. Dann wurde die Überzugsflüssigkeit auf
eine Oberfläche des vorstehend angegebenen elektrisch leitenden Papiers in solcher Menge aufgezogen und getrocknet,
dass ein Überzug mit einer Stärke von etwa 10 Mikron gebildet wurde, so dass ein elektrostatisches
Aufzeichnungspapier hergestellt wurde. Der Aufzeichnungsarbeitsgang wurde mit diesem Aufzeichnungspapier durch
Anlegung einer Gleichstromspannung von -600 V unter den Bedingungen einer Liniendichte von sechs Linien je mm,
einer Aufzeichnungsgeschwindigkeit von 2 ra/sec und einer Impulsbreite von 20/US ausgeführt und die Entwick-
ff
lung wurde unter Anwendung eines positives Zwei-Komponentenentwicklers
vom Trockentyp (Produkt der Mita Industrial Co., Ltd«.) durchgeführt und die Fixierung wurde unter
Ernitzen ausgeführte Die Reflexionsdichte des aufgezeichneten
Bildbereiches wurde durch ein Densitometer (Sakura M,cro-Densitometer PDM-5 der linishiroku
SfaasMn logjo) bestimmte Die Reflexionsdichte betrug 1„5°
909634/0783
In der gleichen Weise wie in Beispiel 2 wurde eine Überzugsmasse durch Pulverisieren und Vermischen von
30 Teilen eines Zeoliths vom Wasserstoffiontyp>
3 Teilen Hexamethylentetramin!^ thansulfonat, 75 Teilen einer 10%igen wässrigen Polyvinylalkohollösung und 50 Teilen
Wasser hergestellt und diese wurde auf ein Hochqualitätspapier
aufgezogen, so dass ein elektrisch leitendes Papier erhalten wurde, welches einen Oberflächenwiderstand
von 8,9 x 10'.Cl , bestimmt bei einer Temperatur von 20° C
und einer relativen Feuchtigkeit von 20 %, hatte. Falls
kein Hexamethylentetramin!^ thansulfonat zugesetzt war, betrug der Oberflächenwiderstand des zum Vergleich erhaltenen
elektrisch leitenden Papiers 3,6 χ 10 £1 , bestimmt unter den gleichen Bedingungen. Eine Zinkoxid
(SOX 500 der Seido Kagaku), einen Sensibilisierfarbstoff (Bromphenolblau) und ein Acrylharz (Arotap 3211
der Nisshoku Arrow) enthaltende lichtempfindliche Schicht wurde zu einer Stärke von 8 Mikron auf das vorstehende
elektrisch leitende Papier nach üblichen Verfahren aufgezogen, so dass ein lichtempfindliches Papier für die
Elektrophotographie erhalten wurde. Wenn der Kopierarbeitsgang
unter Anwendung dieses lichtempfindlichen Papieres in einer elektrophotographisehen Kopiermaschine
vom Trockentyp (Modell 900-D der Mita Industrial Co., Ltd.) durchgeführt wurde, wurde ein scharfes Bild mit hohem
Kontrast, jedoch frei von Schleier, erhalten.
Der verwendete Zeolith vom Wasserstoffionentyp wurde
hergestellt, indem ein Zeolith von Typ 13X mit Ammoniumion substituiert wurde und dann im Vakuum erhitzt wurde.
909834/0783
■ - »- 2305976
. kl-
In der gleichen Weise wie in Beispiel 2 wurden
50 Teile eines feinen Pulvers amorpher Kieselsäure
(Produkt der Mizusawa Kagaku), 10 Teile Cyclohexylamintrichloracetat,
25 Teile Styrol-Butadien-Copolymeren (48%ige Lösung, Produkt der Dow Chemical) und 400 Teile
Wasser in einer Kugelmühle pulverisiert und vermischt und die erhaltene Masse auf ein Hochqualitätspapier zur
Bildung eines elektrisch leitenden Papieres aufgezogen, welches einen Oberflächenwiderstand von 1,3x 10°Q.
hatte, bestimmt bei einer Temperatur von 30° C und einer
relativen Feuchtigkeit von 20 %, und einen Widerstand von B,5 x 10 .Q , bestimmt bei einer Temperatur von
20° C und einer relativen Feuchtigkeit von 80 %>-hatte.
In einer Kugelmühle wurden 50 Teile Kaolin, 20 Teile Tetramethylguanidinsulfat, 40 Teile eines. Methylmethacrylat-Styrol-Copolyraeren
(48%ige.wässrige Lösung, Produkt der Takeda Yakuhin Kogyo) und 170 Teile Wasser
während 10 Stunden vermählen und 5Teile Benzoylleucomethylenblau
wurden zugesetzt und das Gemisch weiterhin 5 Stunden vermählen. Die erhaltene Dispersion wurde auf
ein mit Aluminium beschichtetes Papier aufgezogen und getrocknet, so dass eine elektrisch leitende Aufzeichnungsschicht
mit einer Stärke von 11 Mikron erhalten wurde. Dieses Aufzeichnungspapier wurde aufgewickelt
und auf eine Metalltrommel geklebt und der Aufzeichnungsarbeitsgang
wurde unter Anwendung der Aluminiumschicht als Kathode und eines Metallstiftes (aus Wolfram,
150 Mikron Durchmesser) als Anode unter den folgenden Bedingungen durchgeführt: Aufzeichnungsgeschwindigkeit
9X39834/0783
1,2 m/sec, Liniendichte von 3>85 Linien je mm, Stiftgewicht
10 g und Aufzeichnungsspannung +200 V. Ein aufgezeichnetes Bild mit einer Reflexionsdichte von 0,45
(ein Rotfilter wurde verwendet) wurde erhalten.
Die Verfahren nach Beispiel 5 wurden wiederholt in der gleichen Weise, wobei jedoch 2,3,5-Triphenyltetrazoliumchlorid,
Tetrazoliumblau oder lieotetrazoliumchlorid anstelle von Benzoylleucomethylenblau verwendet wurden
und eine Spannung von -200 V wurde an den Metallstift angelegt. Es wurde ein aufgezeichnetes Bild von roter,
blauer oder violetter Farbe erhalten.
Polyvinylalkohol (Gosenol GL-05 der Nippon Gosei
Kagaku Kogyo), eine Polyvinylacetatemulsion (Movinyl
der Hoechst AG) oder eine Emulsion aus Acrylsäure-Styrol-Butadien-Copolymeren
(Säurezahl 12,5) wurde als Binder verwendet. Es wurden dann 30 Teile (als Feststoff)
des Binders zu 100 Teilen Kaolin (fein-zerteilte anorganische feste Säure) und 30 Teile Hexamethylentetraminmethansulfonat
(protonisch leitende. Verbindung) zugegeben und eine entsprechende Menge Wasser wurde weiterhin
zugefügt. Das Gemisch wurde während .20 Stunden in einer Kugelmühle pulverisiert und gemischt und die erhaltene
Dispersion auf eine Aluminiumfolie mit einer Stärke von 50 Mikron mittels eines Drahtbügels aufgezogen und bei
60 C während 20 Minuten getrocknet. Dann wurde die überzogene Aluminiumfolie ruhig in einer bei einer Temperatur
von 14° C und einer relativen Feuchtigkeit von 54· %
909834/0783
23QS5976
gehaltenen Atmosphäre 2 Stunden lang stehengelassen und der Volumenwiderstand wurde gemessen, wobei die in.
Tabelle YI aufgeführten Ergebnisse erhalten wurde.
| Tabelle VI | Bentonit | Volumenwider stand CG-cm) |
10 | 5,2 χ 108 |
| Binder Überzugs stärke (/U) |
Guanidinsulfat | 0, | 2,5 x 10ö | |
| Polyvinylalkohol 10 | Maleinsäure-Styrol-Butadien- Copolymeremulsion (50%ige Lösung, Säurezahl 7»3) |
5 | 6,1 χ 106 | |
| Polyvinylacetatemulsion 20 | Wasser | 80 | ||
| Carboxylgruppenhaltige Polymeremulsion 18 |
Teile | |||
| Beispiel 8" | ,1 Teile | |||
| Teile | ||||
| Teile |
Die vorstehenden Komponenten wurden während 20 Stunden in einer Kugelmühle pulverisiert und vermischt und
die erhaltene Dispersion wurde auf ein Kunstpapier mit einer Stärke von 80 Mkron mittels eines Drahtbügels
aufgezogen und getrocknet, so dass eine, elektrisch leitende Schicht erhalten wurde (Probe (a)). Getrennt wurde
eine Dispersion in gleicher Weise ohne Anwendung von Guanidinsulfat hergestellt (Probe (b)) oder eine weitere
Probe unter Anwendung eines Styrpl-Butadien-Copolymeren frei von Maleinsäure als Binder (Probe (c)) hergestellt
909834/0783
2305976
und die Dispersion wurde in der gleichen Weise wie vorstehend aufgezogen und getrocknet. Der Oberflächenwiderstand
jeder.Probe wurde gemessen und es wurden die in Tabelle VII angegebenen Ergebnisse erhalten.
Probe Oberflächenwiderstand (Q)
temperatur 35W G, Temperatur 20° C und
• relative Feuchtig- · relative Feuchtigkeit 80 % keit 20 %
(a) 7,9 x 107 1,5 x 106
(b) ' 4,8 χ 108 2,6 χ 1*06
(c) 1,0 χ 108 3,6 χ 106
In einer Kugelmühle wurden 30 Teile saurer Ton,
5 Teile Cyclohexylaminsulfat, 19 Teile einer Crotonsäure-Vinylacetat-Copolymeremulsion
(5>0%ige Lösung, Säurezahl 10), 4- Teile oxidierte Stärke und 100 Teile Wasser während
10 Stunden pulverisiert und vermischt und 0,25 Teile eines Melamin-Formalinharzes (Sumirez.~Resin 613 der
Sumitomo Kagaku) wurden zu dem Gemisch zugesetzt. Dann wurde die erhaltene Masse ausreichend gerührt und auf
beide Oberflächen eines Hochqualitätspapiers so aufge-
zogen und getrocknet, dass die aufgezogene Menge 5 g/m
auf jeder Oberfläche betrug, wobei ein elektrisch leitendes Papier erhalten wurde.
Das dabei erhaltene elektrisch leitende Papier hatte einen Oberflächenwiderstand von 8,9 x 10' Sl. , bestimmt
9834/0783
bei einer Temperatur von 20° C und einer relativen Feuchtigkeit von 40 %.
Lithopone wurde zu einem Acrylharz (Dianal LR-297
der Mitsubishi Rayon) in einer Menge von 10 %, bezogen auf Harzfeststoff, zugesetzt und das Gemisch wurde
pulverisiert und gemischt. Die erhaltene Überzugsmasse wurde auf eine Oberfläche des vorstehenden elektrisch
leitenden Papiers so aufgezogen und getrocknet, dass die Stärke der Überzugsschicht etwa TO Mikron, bestimmt im
Trockenzustand, betrug, so dass ein elektrostatisches
Aufzeichnungspapier erhalten wurde. Der Aufzeichnungsarbeitsgang
wurde mit diesem Aufzeichnungspapier durch Anlegung einer Gleichstromspannung von -600 V bei einer
Liniendichte von sechs Linien je mm, einer Aufzeichnungsgeschwindigkeit von 2 m/sec und einer Impulsbreite von
20/US durchgeführt. Dann wurde die Entwicklung unter Anwendung
eines positiven Zwei-Komponentenentwicklers vom Trockentyp (Produkt der Mita Industrial Co. r Ltd.) ausgeführt
und die Fixierung wurde unter Erhitzen durchgeführt, Die Reflexionsdichte des aufgezeichneten Bildbereiches
wurde unter Anwendung eines Densitometers (Sakura Micro-Densitometer
PDM-5 der Konishiroku Shashin Kogyo) gemessen. Es wurde gefunden, dass die Reflexionsdichte
1,5 betrug.
Eine durch Pulverisieren und Vermischen von 50 Teilen
eines feinen Pulvers amorpher Kieselsäure (Produkt der Mizusawa Kagaku), 5 Teilen 1,6-Diaminocyclohexantrichloracetat,
20 Teilen einer Methacrylsäureäthylen-Vinylchlorid-Copolymeremulsion
(45%ige Lösung, Säurezahl 20,7)»
909834/0783
■Iß-
20 Teilen einer 10%igen wässrigen Lösung von Polyvinylalkohol
und 250 Teilen Wasser erhaltene Dispersion wurde
auf beide Oberflächen eines Hochqualitätspapiers so aufgezogen und getrocknet, dass die aufgezogene Menge
6 g/m auf Jeder Oberfläche betrug, so dass ein elektrisch leitendes Papier erhalten wurde. Der Oberflächenwiderstand
des dabei erhaltenen elektrisch leitenden Papiers betrug 6,3 χ Λ0'£L , bestimmt bei einer Temperatur von
16° C und einer relativen Feuchtigkeit von 44 %. Dann
wurde eine lichtempfindliche Schicht aus Zinkoxid (Sazex 4000 der Sakai Kagaku), eine Sensibilisierfarbstoff
(Bromphenolblau) und ein Binder (Acrlyharz Dianal FR-80 der Mitsubishi Rayon) zu einer Stärke von
10 Mikron auf der Oberfläche des vorstehenden elektrisch leitenden Papiers nach üblichen Verfahren hergestellt und
ein lichtempfindliches Papier erhalten. Der Kopierarbeitsgang wurde unter Anwendung dieses lichtempfindlichen
Papieres in einer Photokopiermaschine vom Trockentyp (Modell 9OO-D der Mita Industrial Co., Ltd.) durchgeführt.
Eine Kopie mit scharfem Bild und mit hohem Kontrast, jedoch frei von Schleier^wurde erhalten.
Kaolin 30 Teile
Titanoxid (Rutil) 9 Teile
Tetramethylguanidinsulfat 12 Teile Me thacrylsäure-Methylmeth-
acrylat-Styrol-Copolymeremulsion
(55%ige Lösung, Säurezahl 6,6) 20 Teile
Wasser . 120 Teile
909834/0783
29Q5376
Die vorstellenden Komponenten wurden während 10 Stunden in einer Kugelmühle pulverisiert und gemischt
und 3 Teile.Benzoylleucomethylenblau als Leucofarbstoff
wurden weiterhin zugefügt und das Mahlen während weiterer 5 Stunden fortgesetzt.
Die erhaltene Dispersion wurde auf ein Papier mit vakuumabgeschiedenem Aluminium mittels eines Drahtbügels
aufgezogen und getrocknet, so dass ein Aufzeichnungspapier mit einer elektrisch leitenden Aufzeichnungsschicht
mit einer Stärke von 15 Mikron erhalten wurde. Der Aufzeichnung sarbeitsgang wurde unter Anwendung des dabei
erhaltenen Papiers als elektrolytisches Aufzeichnungspapier vom Trockentyp unter den nachfolgend angegebenen
Bedingungen durchgeführt, so dass ein blaues aufgezeichnetes Papier mit einer Reflexionsdichte von 0,72 (ein
rotes Filter wurde verwendet) erhalten wurde.
Aufzeichnungsbedingungen:
Temperatur: 12° C
Relative Feuchtigkeit: 58,5 % Aufzeichnungsgeschwindigkeit; 1,2 m/sec Liniendichte: 3»85 Linien je mm Stiftgewicht: 10 g
Aufzeichnungsspannung: +200 V
Temperatur: 12° C
Relative Feuchtigkeit: 58,5 % Aufzeichnungsgeschwindigkeit; 1,2 m/sec Liniendichte: 3»85 Linien je mm Stiftgewicht: 10 g
Aufzeichnungsspannung: +200 V
Zum Vergleich wurden 30 Teile eines kationischen
leitenden Harzes (ECR-34, -wässrige Lösung mit 33»5 % ,
der Dow Chemical) zur Herstellung eines Aufzeichnungspapiers anstelle des vorstehend aufgeführten Binders
und der protonisch leitenden Verbindung gemäss der Erfindung eingesetzt und der Aufzeichnungsarbeitsgang in der
909834/0783
gleichen Weise unter Anwendung des in dieser Weise erhaltenen Aufzeichnungspapiers durchgeführt. Die Reflexionsdichte
des aufgezeichneten Bildes betrug 0,40.
Ein Aufzeichnungspapier wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 11 hergestellt, wobei jedoch Leuco-Malachit-Grün
oder Leuco-Kristallviolett anstelle des in Beispiel 11 eingesetzten Leuco-Farbstoffes verwendet wurden
und der Aufzeichnungsarbeitsgang wurde unter Anwendung dieses Aufzeichnungspapiers ausgeführt, so dass ein
grünes oder blau-violettes aufgezeichnetes Bild mit einer Reflexionsdichte von 0,68 bzw. 0,70 erhalten wurde.
Zeolith vom Wasserstoffionentyp 30 Teile
Titanoxid (Rutil) 10 Teile
Diaminopropansulfat 12 Teile
Acrylsäure-Äthylen-Vinyl-
acetat-Copolymeremulsion
(45%ige Lösung, Säurezahl 14,6) 28 Teile
Wasser 110 Teile
Die vorstehenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle während 15 Stunden pulverisiert und vermischt und
"3 Teile 2,3)5-Triphenyltetrazoliumchlorid wurden weiterhin
zugesetzt und das Vermählen während 30 Minuten ausgeführt. Die erhaltene Dispersion wurde auf einen kohlenstoffbehandelten
elektrisch leitenden Polyesterfilm mit einer Stärke von 80 Mikron und einem Oberflächenwiderstand von
909834/0783
2305976
3 χ 1O^ £L. aufgezogen und getrocknet, so dass eine
elektrisch leitende Aufzeichnungsschicht mit einer Stärke von 16 Mikron erhalten wurde. Unter Anwendung
des dabei erhaltenen Aufzeichnungsmaterials wurde der elektrolytische Aufzeichnungsarbeitsgang vom Trockentyp
in der gleichen Weise wie in Beispiel 11 ausgeführt, wobei jedoch die angelegte Aufzeichnungsspannung zu
-200 V geändert wurde. Ein aufgezeichnetes rotes Bild mit einer Reflexionsdichte von 0,57 (ein Grünfilter wurde
verwendet) wurde erhalten.
Ein Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 13 hergestellt, wobei jedoch Tetrazoliumblau
oder Ifeotetrazoliumchlorid anstelle des in Beispiel
13 eingesetzten Tetrazoliumsalzes verwendet wurden, und der Aufzeichnungsarbeitsgang wurde unter Anwendung dieses
Aufzeichnungsmaterials ausgeführt, so dass ein blaues bzw. violettes aufgezeichnetes Bild mit einer Reflexionsdichte
von 0,52 (ein rotes Filter wurde verwendet) bzw. 0,48 (kein Filter wurde verwendet) erhalten wurden.
909S34/0783
Claims (1)
- Patentansprüche1, Elektrisch leitendes Material für ein elektrisch ansprechendes Aufzeichnungsmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass es eine protonisch leitende Verbindung, eine fein-zerteile anorganische feste Säure und einen Binder enthält, wobei das Misch-Gewichtsverhältnis der protonisch leitenden Verbindung zu der fein-zerteilten anorganischen festen Säure im Bereich von 0,5 : 100 bis 100 : 100 liegt und die Menge des Binders 10 bis 500 Gew»%, bezogen auf die Gesamtmenge aus protonisch leitender Verbindung und fein-zerteilter anorganischer fester Säure, beträgt.2» Elektrisch leitendes Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die protonisch leitende Verbindung einen niedrigeren elektrischen Widerstand als 1 χ 10 *\0· -cm im absolut trockenen Zustand besitzt.3„ Elektrisch leitendes Material nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die protonisch leitende Verbindung aus einem Säureadditionsalz einer organischen Base besteht.4. Elektrisch leitendes Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die organische Base mindestens eines der folgenden beiden Erfordernisse erfüllt: (i) das Verhältnis (G/N) der Anzahl der Kohlenstoffatome zu der Anzahl der Stickstoffatome liegt im Bereich von 0 bis 8, insbesondere 1 bis 4 und (ii) die Basendissoziationskonstante der ersten Stufe (pKb) liegt im Bereich von 0,3 bis 8, insbesondere 2 bis 6, bestimmt bei 20° C.909834/07835. Elektrisch leitendes Material nach Anspruch 3 oder 4-, dadurch, gekennzeichnet, dass die Säure aus einer anorganischen oder organischen Säure mit einer Säuredissoziationskonstante der ersten Stufe (pKa) nicht höher als 6,5i insbesondere nicht höher als 5, bestimmt bei 25° C, besteht.6. Elektrisch leitendes Material nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass die fein-zerteilte anorganische feste Säure eine Adsorptionseigenschaft entsprechend einem spezifischen Oberflächenbereich von mindestens 50 m /g besitzt.7· Elektrisch leitendes Material nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die fein-zerteilte feste Säure aus einem feinen Pulber eines Tonminerals, eines säurebehandelten Tonminerals, amorpher Kieselsäure oder eines Zeoliths vom Wasserstoffionentyp besteht.8. Elektrisch leitendes Material nach Anspruch 1 bis 7? dadurch gekennzeichnet, dass der Binder aus einem wasserlöslichen organischen polymeren Binder besteht.9. Elektrisch leitendes Material nach Anspruch 1 bis 7» dadurch, gekennzeichnet, dass der Binder aus einem wasserdispergierbaren organischen polymeren Binder besteht.10. Elektrisch leitendes Material nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass der Binder aus einem in organischen Lösungsmitteln löslichem .organischen polymeren Binder besteht.909834/078311. Elektrisch, leitendes Material nach. Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass der Binder aus einem carboxylgruppenhaltigen Polymeren vom wässrigen Emulsionstyp besteht.12» Elektrisch leitendes Material nach. Anspruch 11, dadurch, gekennzeichnet, dass das carboxylgruppenhaltige Polymere eine Säurezahl von 1 bis 30 besitzt.13« Material zur Ausbildung einer elektrisch leitenden Aufzeichnungsschicht, dadurch gekennzeichnet, das es (A) eine protonisch leitende Verbindung, (B) eine fein-zerteilte anorganische feste Säure, (C) einen Binder und (D) einen zur Farbausbildung durch Einführung unterschiedlicher Ionen, Entladung von Ionen, Oxidation oder Reduktion, Änderung des pH-Werts oder durch Joule-Wärme fähigen Farbbildner, gegebenenfalls zusammen mit einem Farbentwickler, enthält, wobei das Misch-Gewichtsverhältnis der protonisch leitenden Verbindung zu der fein-zerteilten anorganischen festen Säure im Bereich von 0,5 : 100 bis 100 : 100 liegt, die Menge des Binders 10 bis 500 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmenge aus protonisch leitender Verbindung und fein-zerteilter anorganischer fester Säure, beträgt, und die Menge des Farbbildners, der gegebenenfalls zusammen mit dem Farbentwickler vorliegt, in einem Betrag von 2 bis 40 "Gew.%, gezogen auf die Gesamtmenge aus pro tonisch leitender Verbindung, fein-zerteilter anorganischer fester Säure und Binder, vorliegt.14. Material nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbbildner aus einem Tetrazoliumsalz besteht.909834/078315· Material nach Anspruch I3 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Binder aus einem carboxylgruppenhaltigen Polymeren vom wässrigen Emulsionstyp besteht.909634/0703
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1711878A JPS5935355B2 (ja) | 1978-02-18 | 1978-02-18 | 電気感応記録体用導電性組成物 |
| JP1770178A JPS54110495A (en) | 1978-02-20 | 1978-02-20 | Conductive composition |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2905976A1 true DE2905976A1 (de) | 1979-08-23 |
| DE2905976C2 DE2905976C2 (de) | 1988-12-29 |
Family
ID=26353602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792905976 Granted DE2905976A1 (de) | 1978-02-18 | 1979-02-16 | Elektrisch leitendes material fuer elektrisch ansprechende aufzeichnungsmaterialien |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4557856A (de) |
| DE (1) | DE2905976A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0771671A1 (de) * | 1995-11-06 | 1997-05-07 | Fuji Xerox Co., Ltd. | Dünne Schicht aus leitfähigem Polymer und Verfahren zu deren Herstellung |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4997593A (en) * | 1987-03-18 | 1991-03-05 | Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha | Variable electroconductivity material |
| US5192631A (en) * | 1987-03-18 | 1993-03-09 | Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha | Variable electroconductivity material |
| DE4039920A1 (de) * | 1990-12-14 | 1992-06-17 | Basf Ag | Neue polyethylenimin- und polyvinylamin-derivate, mit diesen derivaten beschichtete traegermaterialien auf der basis von aluminium sowie deren verwendung zur herstellung von offsetdruckplatten |
| WO1994002325A1 (en) * | 1992-07-22 | 1994-02-03 | E.I. Du Pont De Nemours And Company | Nonimpact printing element |
| US5340500A (en) * | 1993-02-26 | 1994-08-23 | National Science Council | Conducting pan-layered inorganic composite and preparation of the same |
| DE19919881A1 (de) * | 1999-04-30 | 2000-11-02 | Univ Stuttgart | Organisch-Anorganische Komposites und Kompositmembranen aus Ionomeren oder Ionomerblends und aus Schicht- oder Gerätsilicaten |
| DE19920141C1 (de) * | 1999-05-03 | 2001-01-25 | Basf Coatings Ag | Vergilbungsarme wäßrige Pulverklarlack-Dispersionen, Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Lackierungen und Verwendung von Polyvalenten anorganischen Säuren und/oder Oxalsäure hierbei |
| KR20060063912A (ko) * | 2003-07-24 | 2006-06-12 | 닛토덴코 가부시키가이샤 | 무기 분체 함유 수지 조성물, 막형성 재료층, 전사 시이트,유전체층 형성 기판의 제조 방법, 및 유전체층 형성 기판 |
| JP4849612B2 (ja) * | 2006-10-19 | 2012-01-11 | 日東電工株式会社 | 無機粉体含有樹脂組成物及び誘電体層形成基板 |
| CN101378638B (zh) * | 2007-08-31 | 2012-05-16 | 深圳富泰宏精密工业有限公司 | 金属外壳及其制造方法 |
| JP5361665B2 (ja) * | 2009-11-02 | 2013-12-04 | キヤノン株式会社 | 電子写真感光体、プロセスカートリッジおよび電子写真装置 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2806691A1 (de) * | 1977-02-16 | 1978-08-31 | Mita Industrial Co Ltd | Festes, leitendes mittel |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3893935A (en) * | 1972-05-30 | 1975-07-08 | Eastman Kodak Co | Electrographic toner and developer composition |
| US4011080A (en) * | 1974-03-01 | 1977-03-08 | Eastman Kodak Company | Electrophotographic elements comprising polysilicic acid-crosslinked conductive polymers |
| US3948654A (en) * | 1974-03-25 | 1976-04-06 | Xerox Corporation | Electrophotographic Process |
| US4010117A (en) * | 1974-09-02 | 1977-03-01 | Nippon Gohsei Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Electroconductive material |
| US3996392A (en) * | 1975-10-29 | 1976-12-07 | Xerox Corporation | Humidity-insensitive ferrite developer materials |
| JPS5352430A (en) * | 1976-10-23 | 1978-05-12 | Ricoh Co Ltd | Photoconductive light sensitive element |
| US4206088A (en) * | 1978-02-07 | 1980-06-03 | Mita Industrial Company Limited | Solid conducting agent |
-
1979
- 1979-02-15 US US06/012,289 patent/US4557856A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-02-16 DE DE19792905976 patent/DE2905976A1/de active Granted
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2806691A1 (de) * | 1977-02-16 | 1978-08-31 | Mita Industrial Co Ltd | Festes, leitendes mittel |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0771671A1 (de) * | 1995-11-06 | 1997-05-07 | Fuji Xerox Co., Ltd. | Dünne Schicht aus leitfähigem Polymer und Verfahren zu deren Herstellung |
| US6008828A (en) * | 1995-11-06 | 1999-12-28 | Fuji Xerox Co., Ltd. | Image forming apparatus including conducting polymer layer for ionic dye intake and release |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4557856A (en) | 1985-12-10 |
| DE2905976C2 (de) | 1988-12-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3014211C2 (de) | ||
| DE2811789C2 (de) | Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE2928038C2 (de) | Elektrographisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE2618757C3 (de) | Elektrisch leitender Schichtträger | |
| DE2905976C2 (de) | ||
| DE3337345A1 (de) | Traeger fuer ein elektrophotographisches druckformenherstellungsmaterial und daraus hergestellte flachdruckform | |
| US4279961A (en) | Electrostatic record material | |
| DE3205041A1 (de) | Elektrostatographisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE2718045C3 (de) | Lithographische oder Offsetdruckform und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE2429729C3 (de) | Biidaufzeichnungsmaterial | |
| DE3023582A1 (de) | Elektrostatisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE1929162A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrophotographischen oder elektrographischen Aufzeichnungsgliedern | |
| DE1597555B2 (de) | Photographisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE4434900A1 (de) | Elektrophotographisches lithographisches Druckplattenmaterial | |
| DE2926856A1 (de) | Elektrostatisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE2314945A1 (de) | Elektrographisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE2510109A1 (de) | Verfahren zur bilderzeugung nach einem elektrostatischen aufzeichnungsverfahren unter verwendung fluessiger entwickler und dafuer geeignete papiere | |
| DE68917044T2 (de) | Elektrophotographische Druckplatte als Ausgangsmaterial für eine lithographische Druckplatte und Verfahren zu deren Herstellung. | |
| DE69319814T2 (de) | Elektrostatisches Aufzeichnungsmedium | |
| DE3617939A1 (de) | Elektrographisches litho-druckplattenmaterial | |
| JPS6152182B2 (de) | ||
| DE1109033B (de) | Photoleitfaehiges Blatt fuer die elektrophotographische Reproduktion von Bildern | |
| DE19532372A1 (de) | Vorstufe für eine elektrophotographische Druckplatte und Verfahren zu deren Entwicklung | |
| DE2806691C2 (de) | ||
| AT243289B (de) | Photoleitfähiges Kopierblatt |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: KOHLER, M., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., 8000 MUENCHEN |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |