DE2906855A1 - Biegsame dichtung und befestigungsvorrichtung hierfuer - Google Patents

Biegsame dichtung und befestigungsvorrichtung hierfuer

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Description

Biegsame Dichtung und Befestigungsvorrichtung hierfür
Die Erfindung betrifft eine biegsame Dichtung und Befestigungsvorrichtungen hierfür, wie sie insbesondere bei Pumpen für flüssige und gasförmige Medien verwendet werden.
zwei Teile, die sich gegeneinander hin- und herbewegen, dicht miteinander verbunden werden sollen, verwendet man vorzugsweise eine packungslose Dichtung, d.h. eine Dichtung, die an den beiden Teilen befestigt ist. Die Dichtung besteht hierbei aus einem verformbaren, gummielastischen Material, damit sie sich der Relativbewegung zwischen den beiden Teilen anpassen kann. Im Vergleich zu einer Gleitdichtung kann eine Leckage sicher vermieden werden, da aber das Dichtmaterial bei der hin- und hergehenden Bewegung kontinuierlich sich ändernden Beanspruchungen unterworfen ist, besteht die Möglichkeit, daß die Dichtung vorzeitig versagt, insbesondere dann, wenn sie hohen Zugbeanspruchungen unterworfen ist,
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da gummielastische Stoffe die Neigung haben, bei dieser Beanspruchungsart zu erschlaffen.
Wenn auch hohe Beanspruchungen dadurch vermieden werden können, daß die Dichtung extrem elastisch gemacht wird, ist diese Maßnahme bei vielen Verwendungsarten unerwünscht, da sie zu unkontrollierten Verformungen führt. Bei einer Pumpe beispielsweise können derartige Verformungen die Förderleistung beträchtlich verringern.
Durch die GB-PS 1 111 153 ist eine Pumpe bekannt, die stopfbuchslose Dichtungen aufweist,, In dieser Patentschrift sind die Vorteile derartiger Dichtungen und ihre Schwierigkeit erläutert, die sich aus ihrer elastischen Verformung ergeben. Die durch diese ältere Erfindung angegebene Lösung besteht darin, eine Dichtung in Form eines dicken Ringes in dem Ringspalt zwischen einem kolbenartigen Betätigungsglied und dem Pumpengehäuse anzuordnen, der zwischen diesen beiden Teilen derart radial zusammengedrückt wird, daß seine Breite in Radialrichtung nur wenig größer ist als seine axiale Dicke. Die Zusammendrückung der Dichtung in Radialrichtung hat die Wirkung, daß sich ein im wesentlichen faßartiger Querschnitt ergibt ο Eine solche Ausgestaltung führt dazu, daß das Betätigungselement offensichtlich nur einen sehr begrenzten Hub ausführen kann. Außerdem ist es notwendig, im axialen Abstand vom Betätigungsglied eine zusätzliche Dichtung zwischen dem Gehäuse und einer Pleuelstange vorzusehen, die das Betätigungsorgan in Bewegung setzt und von einer Kurbelwelle angetrieben wird.
Ein Hauptnachteil dieser älteren Konstruktion besteht darin, daß die in Axialrichtung dicke und in Radialrichtung schmale Form der Dichtung konstruktionsbedingt ist, aber den größtmöglichen Hub des Betätigungselementes erheblich begrenzte Außerdem ist es infolge der Querschnittsform der Dichtung unmöglich, sie fest in Stellung zu halten, ohne daß Gleitbewegun-
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gen zwischen den Anlageflächen des Gehäuses und des Betätigungselementes einerseits und den Anlageflächen der Dichtung andererseits auftreten. Außerdem führt der dicke Querschnitt der Dichtung zu relativ hohen inneren Spannungen und hierdurch zu einem Ansteigen der Temperatur,, die gelegentlich dazu führt, daß die Werkstoffeigenschaften der Dichtung sich verschlechtern®
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elastische oder biegsame Dichtung zu schaffen, die zwischen relativ zueinander bewegten Teilen angeordnet werden kann und eine hohe Standfestigkeit aufweist.
Diese Aufgabe -wird mit der Erfindung durch ein ringförmiges Teil aus gummi elastischem Material gelöst, das in einer vorherbestimmten Form stabil ist und innere und äußere Ränder aufweist, die dicker sind als der zwischen diesen Rändern sich befindende und einstückig mit ihnen verbundene Scheibenteil, und wobei die vorherbestimmte Gestalt so beschaffen ist, daß die inneren und äußeren Randteile axial gegeneinander versetzt oder verkröpft sindo
Die Dichtung nach der Erfindung hat hierdurch eine im wesentlichen kegelstumpfförmige Gestalt, die durch die Mittelebene des Scheiben- oder Halsteiles definiert wird, an den sich die dickeren inneren und äußeren Randteile anschließen, die sich von dieser Mittelebene aus axial nach beiden Seiten erstrekken, wobei bei bevorzugten Ausführungsformen die Radialausdehnung des Halsteiles im Vergleich zur radialen Ausdehnung der Randteile beträchtlich istc
Nach der Erfindung ist eine biegsame Dichtung für ein in axialer Richtung relativ verschiebbares Teil in einer Halterung angeordnetρ wobei die Dichtung innere und äußere Randteile aufweist ρ die abdichtend in das bewegliche Teil und die HaI-
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Terung eingreifen, und die einen Querschnitt hat, bei dem die die Randteile bildenden Endbereiche wesentlich dicker sind als ein einstückig mit ihnen verbundener, dazwischen angeordneter Halsteil, der bei den relativen Verschiebungen verformbar ist, wobei Übergangsbereiche vorhanden sind, welche den Halsteil und die Jeweiligen Randteile in weichem Übergang mit ihren daran angeschlossenen Teilen verbinden und die alle ein abgerundetes Profil haben und hierdurch eine fortschreitende Dickenänderung des zwischen den Teilen befindlichen Dichtungsabschnittes bewirken, die sie verbinden. Es wurde gefunden, daß derartige Übergangszonen eine vorteilhafte Wirkung haben, wenn die Dichtung unter Radialkompression zusammengebaut wird, und daß sie das Ausbiegen der Dichtung in der gewünschten Weise unterstützen, wenn diese sich zusammen mit dem verschiebbaren Teil bewegt.
Nach einem wdteren Merkmal der Erfindung ist eine Einrichtung vorgesehen, die ein Teil aufweist, das sich gegenüber einem Gehäuse axial verschiebt und wobei zwischen diesem Teil und dem Gehäuse eine Dichtung angeordnet ist. Hierbei ist die Dichtung unter Zusammendrücken in radialer Richtung zwischen diesem Teil und dem Gehäuse eingebaut, wobei zwischen der Dichtung und dem Teil einerseits und zwischen der Dichtung und dem Gehäuse andererseits Mittel zum abdichtenden Eingriff angeordnet sind und wobei jedes Eingriffmittel Klemmittel aufweist, welche die Jeweils inneren und äußeren Randteile, des Dichtungsquerschnittes festhalten, ohne die benachbarten Teile der zugeordneten Übergangsbereiche zwischen den Randteilen und ihrem dazwischen angeordneten Halsteil zu berühren0
Die Erfindung ist mit Vorteil bei einer Membranpumpe verwendbar» bei der die Dichtungen zwischen den hin- und hergehenden, die Pumpenmembranen tragenden An-
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triebsstangen und einem Pumpengehäuse angeordnet sind und bei der die Membranen in ihrem mittleren Teil an die jeweiligen Äntriebsstangen angeklemmt und in richtiger Folge auf Sitzflächen im Pumpengehäuse niedergedrückt und von diesen abgehoben werden, um einen Flussigkeits- oder Gasstrom durch die Pumpen zu erzeugen,,
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen,, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung an Beispielen näher erläutert xferdeno Es zeigts
Fig. 1 eine Dichtung nach der Erfindung im Grundriß,
Figo 2 die Dichtung nach Fig. 1 im Diametralquerschnitt und
Figo 3 eine Pumpe mit Dichtungen der in den Figo 1 und 2 dargestellten Art im Querschnitt.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist die Dichtung 2 im wesentlichen kreisringförmig, hat jedoch eine leicht konische Form» Im Radialquerschnitt hat die Dichtung eine Form, die der Form einer Hantel ähnlich ist, die verhältnismäßig dicke Innen- und Außenteile 6 bzw. 4 aufweist $ welche verdickte Ränder an den Innen- und Außenkanten des Kreisringes bilden. Diese Randteile 4 und 6 gehen in einen dünneren» sich in radialer Richtung erstreckenden Halsoder Scheibenteil 8 über und sind einstückig mit diesem verbunden, der in die Randteile durch ausgerundete Übergangsbereiche 4a bzw« 6a übergeht * Die axiale Dicke des Scheibenteiles beträgt nur annähernd 6 % des äußeren Dichtungsradius.
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In seiner ursprünglichen oder unbeanspruchten und im Querschnitt in FIg0 2 dargestellten Form ist der innere, vergrößerte Randteil 6 der Dichtung konzentrisch zu dem äußeren Randteil 4, aber in Axialrichtung gegenüber diesem versetzt angeordnet, wobei jedoch ein kleiner Teil des Randteiles 6 in dem Teil 4 verschachtelt ist, d.h. diese Randteile überlappen einander in axialer Richtung0 Dies gibt der Dichtung eine im allgemeinen kegelstumpfförmige Gestalt, wobei die Kegelerzeugende, auf der die Mittellinie 81 des Hals- oder Scheibenteiles 8 liegt, unter einem Winkel von etwa 75 zur Mittelachse der Dichtung verläuft, welcher Winkel natürlich nur den halben Kegelwinkel darstellt. Wenn sie nach innen und außen weiter durchgezogen wird, schneidet die Mittellinie 81 die Innen- und Außenränder in der Mitte ihrer axialen Ausdehnung.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die oberen und unteren bzw. in Axialrichtung einander gegenüberliegenden Flächen 10 des äußeren Randes abgerundet„ Der Rand hat jedoch keinen kreisförmigen Querschnitt, sondern seine Höhe oder Länge in Axialrichtung ist wesentlich größer als seine Dicke in Radialrichtung· Die radial außen liegende Fläche 12 des äußeren Randes hat eine hauptsächlich ebene Form im Querschnitt und hat deshalb eine im wesentlichen zylindrische Gestalt. Der Innenrand ist in Axialrichtung der Diohtung wesentlich dicker als der Außenrand und hat ein keilförmiges Profil mit einer zylindrischen Innenfläche 14 und in Axialrichtung einander gegenüberliegenden Flächen 16, die radial nach außen konvergieren. Diese beiden Flächen sind in entgegengesetzter Richtung unter einem großen Winkel, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel unter einem Winkel von 45°, geneigte
Die inneren und äußeren Randteile haben Symmetrieachsen 4' bzwo 61, die lotrecht zur Achse der Dichtung verlaufene Diese Symmetrieachsen reichen fast bis zu der Vorbindungsstelle,
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an der der Rand In seine Übergangsbereiohe 4a oder 6a übergeht, wie dies genauer in FIg. 3 erkennbar ist. Der ausgerundete Übergangsbereich. 6a gibt dem Abschnitt über eine Im Vergleich zur Radialausdehnung des Innenrandes 6 selbst beträchtliche Entfernung eine abnehmende Dicke0 Der ausgerundete Übergangsbereich 4a hat auch eine beträchtliche Radialausdehnung, obgleich er kleiner ist als der Bereich 6a„ In beiden Fällen sollte die Radialausdehnung des Übergangsbereiches nicht wesentlich kleiner sein als die Radialausdehnung des zugeordneten Randeso Vorzugswelse Ist sie größer als die Radialausdehnung des jeweiligen Randes.
Im Gebrauch, beispielsweise bei Verwendung in Pumpen und ähnlichen Anwendungen, wird die Dichtung mit einer gewissen Radialzusammendrückung in Stellung gehalten, beispielsweise kann der äußere Radius bis etwa 3 % - 5 % seines unzusammengepreßten Zustandes zusammengepreßt werden,,
Die Befestigung der Dichtung ist aus Fig. 3 klarer erkennbar, die die Verwendung von zwei der beschriebenen Dichtungen zeigt, die in einer Membranpumpe ohne Packungsstoff angeordnet sind, in der die Membranen 20 an Betätigungsstangen 22 befestigt sind und von diesen hin- und herbewegt werden, um eine Flüssigkeit in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung durch die Pumpe zu drücken. Die Dichtungen 2 sind hierbei zwischen den Antriebsstangen und dem Pumpengehäuse angeordnet, um die Pumpendurchflußöffnung 24 abzuschließen.
Der äußere Rand einer jeden Dichtung ist in eine Sitzfläche 26 In den unteren Gehäuseteilen 28 mit einem Klemmring 30 eingeklemmt, der gegen die Dichtung gedrückt wird, wenn der obere Gehäuseteil 32 am unteren Gehäuseteil befestigt wird«, Zwischen dem Außenrand der Dichtung, der Sitzfläche 26 und dem Klemmring 30 kann auch ein Klebstoff vorgesehen werden, um diese Teile weiter zu sichern,. Der Innenrand der Dichtung
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ist zwischen einander gegenüberliegenden Kragen 34 und 36 auf der Antriebsstange eingespannt. Die Dichtungsanlageflächen 38 der Gehäusesitzflächen für die Unterseite der Außenränder sind derart profiliert, daß sie an die ausgerundete Bodenfläche eines jeden äußeren Dichtungsrandes angepaßt sind, wobei die flachen Flächen 12 die Außenfläche des äußeren Randes bilden. Das Profil dieser ineinandergreifenden Flächen folgt natürlich nicht der Form der verdickten Ränder bis in ihre Verbindung mit der dünneren Scheibe, wo diese im Abstand 40 von der Dichtfläche enden. Die Klemmringe 30 haben flache Unterflächen und bedecken auch nicht die äußeren Ränder in ihrer vollen radialen Ausdehnung.
Beide Klemmkragen 34 und 36 haben einen V-förmigen Querschnitt, der mit der Eingriffsfläche des keilförmigen Teiles des inneren Dichtungsrandes nahe übereinstimmt. Die Klemmkragen erstrecken sich jedoch nicht ganz so weit radial nach außen wie der im Querschnitt keilförmige Teil der Dichtung. Der Außenrand einer jeden Dichtungsanlagefläche der Kragen 34 und 36 hat auch einen kleinen Radius 41, der verhindert, daß der Kragen an dieser Stelle unter dem anfänglichen Montagedruck und bei der folgenden Deformation der Dichtung im Betrieb scharf in das biegsame Dichtungsmaterial einschneidet.
Die Betätigungsstangen 22 werden von auf einer sich drehenden Antriebswelle 44 sitzenden Exzentern 42 phasenverschoben hin- und herbewegt. Die Art und Weise, in der die Flüssigkeit oder das Gas gepumpt wird, wird hier nicht näher beschrieben, da sie schon im einzelnen in dem britischen Patent Nr0 1 399 742 beschrieben wird, welches eine Membranpumpe zeigt, die in ähnlicher Weise Membranen verwendet, die einen freien Außenrand haben und gegeneinander phasenverschoben hin- und herbewegt werden, um einen Pumpendurchfluß zu erzeugenο
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Fig® 3 zeigt die beiden Membranen in entgegengesetzten Endstellungen des Pumpenhubes,, woraus "erkennbar wird* daß eine beträchtliche Hublänge erreichbar ist„ Die konische Gestalt, welche die in Fig»3 rechte Dichtung angenommen hat, hat im Vergleich zu der unbeeinflußten Gestalt der Dichtung bestenfalls den gleichen oder einen geringfügig größeren Konuswinkele Mit anderen Worten, das vorgedruckte Dichtungsmaterial gerät, wenn überhaupt, nur im Endstadium des Aufwärtshubes unter Zug und die Zugkräfte werden deshalb nicht groß sein«. Beim Abwärtshub dagegen wird das Material über sdnen vorgepreßten Zustand hinaus weiter zusammengepreßt, wenn es in die auf der linken Seite der Fig. 3 dargestellte Gestalt übergeht.
Auf diese Weise wird erreicht, daß unter dem auf die Dichtung ausgeübten Vordruck die hin- und hergehende Bewegung der Antriebsstange ausgeführt wird, während das Material der Dichtung unter Kompressionsdruck bleibt oder nur vorübergehend in Zug übergeht, so daß es für den größeren Teil seiner Verwendung unter Druck steht. Dieses Ergebnis wird durch die Tatsache unterstützt, daß die auf die Dichtung ausgeübte Klemmkraft nicht auf die Übergangszonen zwischen den Rändern und der Zwischenscheibe der Dichtung übertragen wird, so daß die Entwicklung von Zugkräften in diesen Bereichen wenigstens teilweise durch den Materialfluß verhindert wird, der unter der von den zusammengeklemmten Rändern erzeugten Zusammendrückung entsteht. Außerdem wird ein Abrieb von Material in diesen Bereichen auch verhindert.
Die nicht kreisförmige Form der Ränder an ihren Klemmflächen gewährleistetρ daß die Ränder nicht abgleiten und ihr Spiel verlieren« Außerdem hat die Vorverdichtung die Wirkung, daß die Abdichtung der Ränder besser gewährleistet wird, als wenn sie auf ihre Sitze gedrückt würdeno
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Es ist darauf hinzuweisen, daß die Dichtungen nicht nur einer hin- und hergehenden Verschiebung in Axialrichtung unterworfen werden, sondern daß aufgrund der Tatsache, daß die Antriebsstangen an Exzenter angeschlossen sind und ihren oberen Enden deshalb auch entsprechend ihrer Vertikalverschiebung eine Seitenverschiebung erteilt wird, auch eine Winkelverdrehung vorhanden ist. Die Dichtungen werden das Bestreben haben, der Seitenverschiebung zu widerstehen, jedoch derart, daß die übertragenen Querkräfte sich in erster Linie als Winkelverdrehungen der Antriebs stangen an den Dichtungen bemerkbar machen. Solche WinkelVerdrehungen können aufgrund der bemerkenswert großen Radialausdehnung der Dichtung zwischen den Randteilen ohne Schwierigkeiten ausgeglichen werden, und zwar auch dann, wenn die diese Bewegungen erzeugenden Seitenverschiebungen verhältnismäßig groß sindο
Da sie sich hin- und herbewegen, werden die Antriebs stangen eine leichte Schaukelbewegung um ein Zentrum im Bereich ihrer Dichtungen ausführen und als Folge hiervon wird auch der am unteren Ende einer jeden Antriebs stange befestigten Membrane eine Seitenverschiebung erteilt werden. Dies kann insofern eine vorteilhafte Wirkung haben, als die von den Membranen berührten Sitzflächen im Gehäuse einer Abstreifwirkung unterworfen werden, die dazu beiträgt, die -Ansammlung von Fremdstoffen auf den Sitzflächen zu vermeiden, die sonst den Dichtungseffekt beeinträchtigen könnten,,
Je nach den Erfordernissen des zu pumpenden Gases oder der zu pumpenden Flüssigkeit können für die Dichtungen verschiedene Ausgangsstoffe einschllÄlich Polypropylen, RP-Gummi, Silikongummi oder natürlicher Kautschuk verwendet werden. Die bevorzugten Stoffe für viele Zwecke werden jedoch Polyurethan oder Nitrilgummi sein. Die Härte dieses Materials muß so gewählt werden, daß es nicht so weich ist, daß seine Form unter den einwirkenden Druckkrlften instabil
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wird, da dies die Pumpleistung beeinträchtigen kann und auch Anlaß zu unerwünscht großen Zugkräften im Material geben könnte« Auf der anderen Seite darf das Material aber nicht so hart seinf daß die Verformungen Drücke erzeugen,, die seine Lebensdauer über Gebühr verkürzen«, Es hat den Anschein, daß Shore-Härte größer als 50 und kleiner als 100 erforderlich ist, wobei eine Shore-Härte von 75 bevorzugt wirde
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Claims (1)

  1. Ansprüche:
    Biegsame Dichtung zum Einbau zwischen sich gegeneinander hin- und herbewegenden Teilen, insbesondere für
    Pumpen mit einem ringförmigen Teil aus gummielastischem Material, das in seiner vorherbestimmten Gestalt stabil ist, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Teil (2) innere und äußere Randteile (6 bzw« 4) aufweist, die dicker sind als ein dazwischen angeordnetes, einstückig mit ihnen verbundenes Hals- oder Scheibenteil (8), welches sich zwischen den Randteilen erstreckt, und daß das ringförmige Element derart vorgeformt ist, daß die inneren und äußeren Randteile (69 4) in Äxialrichtung gegeneinander versetzt sindo
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    2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung im Querschnitt konisch ausgebildet ist und daß die inneren und äußeren Randteile (6, 4) konzentrisch zueinander sind.
    3. Dichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der halbe Konuswinkel etwa 75° beträgt.
    Dichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren und äußeren Randteile (6, 4) einander in Axialrichtung überlappen.
    5· Dichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein kleines Ende des inneren Randteiles des ringförmigen Elementes axial innerhalb der Begrenzung liegt, die von dem äußeren Randteil gebildet wird.
    6ο Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der innere und der äußere Randteil in Axialrichtung langgestreckt sind.
    7. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenteil (S) mit dem inneren Randteil (6) und dem äußeren Randteil (4) durch ausgerundet profilierte Übergangsteile (6a bzw. 4a) verbunden ist, deren Dicke zwischen den von ihnen verbundenen Teilen sich fortschreitend ändert.
    8. Dichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß jeder Übergangsbereich (6a, 4a) eine radiale Ausdehnung hat, die nicht wesentlich kleiner ist als die Radialausdehnung des ihr zugeordneten Randteiles (4 bzw. 6)o
    9ο Dichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der innere Randteil (6) keilartig profiliert ist und
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    sich in Richtung auf den ihm zugeordneten Übergangsteil verjüngt.
    10o Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Shore-Härte der Dichtung größer als 50 und kleiner als 100 ist.
    11. Biegsame Dichtung zur Verwendung mit einem Teil, das in einer Halterung axial verschiebbar ist, wobei die Dichtung mit inneren und äußeren Randteilen einerseits mit diesem Teil und andererseits mit der Halterung abdichtend verbunden ist und zwischen den Randteilen einen ein stückig mit diesen verbundenen Scheibenteil aufweist, da durch gekennzeichnet, daß die Endbereiche der Dichtung, welche die Randteile (4, 6) bilden, im Radialquerschnitt wesentlich dicker sind als die mittleren Querschnittteile, welche den Scheibenteil (8) bilden, und daß der mittlere Bereich mit den Endbereichen durch Übergangszonen (4a und 6a) verbunden ist und weich in die mit ihnen verbundenen Zonen übergeht, wobei die Übergangszone ein ausgerundetes Profil hat, die eine fortschreitende Änderung der Dicke des Querschnittes zwischen den sie verbindenden Bereichen ergibt.
    12. Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, mit einem hin- und hergehenden Teil und einem Gehäuse für dieses hin- und hergehende Teil, wobei die inneren und äußeren Randteile der Dichtung einerseits an das hin- und hergehende Teil und andererseits an das Gehäuse angeklemmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenteil (8) in der ursprünglich eingebauten Stellung der Dichtung unter Stauchdruck gehalten isto
    13· Dichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (26, 30) zum Festklemmen des äußeren Rand-
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    teiles (4) der Dichtung und die Mittel (36) zum Festklemmen des inneren Randteiles (6) derart angeordnet sind, daß zwischen ihren einander zugekehrten Kanten und der Dichtung ein Spiel (40, 41) verbleibto
    14. Dichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bewegung des hin- und hergehenden Teiles das Material der Dichtung unter Stauchdruck gehalten ist oder nur zeitweise am Ende der Bewegungen unter Zug gerät,»
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