DE297777C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE297777C DE297777C DENDAT297777D DE297777DA DE297777C DE 297777 C DE297777 C DE 297777C DE NDAT297777 D DENDAT297777 D DE NDAT297777D DE 297777D A DE297777D A DE 297777DA DE 297777 C DE297777 C DE 297777C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- resistance
- electrodes
- motor
- increase
- switch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 11
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 10
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 8
- 230000001965 increasing effect Effects 0.000 claims description 8
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 claims description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 2
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 7
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 3
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000763 evoking effect Effects 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C10/00—Adjustable resistors
- H01C10/02—Liquid resistors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Stopping Of Electric Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Flüssigkeitswiderstände werden bisher so gebaut, daß durch die Bewegung von Elektroden
gegen den Flüssigkeitsspiegel oder umgekehrt eine Veränderung des Querschnittes der zwisehen
den Elektroden befindlichen Flüssigkeit entsteht, durch welche dann die Veränderung
des Widerstandes hervorgerufen wird. Durch die Einfügung kürzerer Elektroden zwischen
längeren wird hierbei noch außerdem in beschränktem Maße eine zunehmende Abnahme
des Widerstandes bei der Bewegung der Elektroden gegen den Flüssigkeitsspiegel bewirkt.
Die mit diesen Anordnungen erzielbaren Widerstandsveränderungen eines Flüssig- keitswiderstandes genügen in vielen Fällen
nicht, um den Bedürfnissen zu entsprechen, die hinsichtlich des Regelumfanges des Widerstandes
gestellt werden. So z. B. ist es beim Anlassen von Motoren wünschenswert, je nach der
Belastung des Motors sehr hohe oder sehr niedrige Widerstände zu verwenden, wobei
dann jeweils die Regulierung entweder innerhalb des verwendeten Höchstwertes und eines
Bruchteiles desselben, oder innerhalb desselben Höchstwertes von dem Nullwert des Widerstandes
ab erfolgen soll. Es wird z. B. bei der Verwendung von Flüssigkeitswiderständen im Förderbetrieb häufig die Forderung gestellt,
daß bei wenig belastetem Motor, wie z. B. bei Seilprüfungsfahrten, die Geschwindigkeit des
Motors im Bereiche sehr niedriger Werte derselben geregelt werden soll. Dies gelingt nun
mit den gebräuchlichen Flüssigkeitswiderständen nicht, da deren Anfangswiderstand nicht
hoch genug ist oder sich innerhalb sehr geringer Steuerhebelbewegungen so stark verringert,
daß er praktisch für die Regelung bei kleiner Geschwindigkeit und kleiner Belastung
keine Verwendung finden kann.
Selbst wenn es jedoch gelingen würde, Flüssigkeitswiderstände zu bauen, welche genügend hohen Anfangswiderstand besitzen, und
dennoch vor dem Übergang auf den Kurzschluß, der gewöhnlich durch besondere Kurzschlußkontakte
bewirkt wird, einen so niedrigen Widerstand zwischen den Elektroden zu
erhalten, daß der vollständige Kurzschluß ohne beträchtlichen Stromstoß vor sich gehen
könnte, würde mit einem derartigen Flüssigkeitswiderstand den Bedürfnissen insbesondere
des Förderbetriebes nicht entsprochen werden, da dann bei Betriebsarten, welche einen geringeren
Anfangswiderstand erfordern, ein großer Teil des Regelbereiches des Widerstandes
nicht ausgenutzt werden könnte.
Außer dem Bedürfnis, ein und denselben Flüssigkeitswiderstand mit bedeutend verändertem
Anfangs- und Endwiderstand ohne Änderung der Zusammensetzung der als Elektrolyt
benutzten Flüssigkeit verwenden zu können, ist es häufig auch erwünscht, mit der
Änderung des Widerstandes, welche bei gleicher Stellung der Elektroden vorhanden ist, auch
den Abstand zwischen den Elektroden annähernd proportional der hervorgerufenen Widerstandsänderung verändern zu können,
da gewöhnlich die höheren Widerstände auch für höhere Spannung Verwendung finden
sollen. Dies ist z. B. der Fall, wenn Motoren j
■ mit Gegenstrom gebremst· werden sollen, wobei
eben mit Rücksicht auf die verdoppelte Spannung, die dabei gegenüber dem Anlassen
entsteht, der Widerstand zwischen den Elektroden bei jeder Stellung derselben doppelt so ;
groß sein soll wie bei der Benutzung des ; Widerstandes zum Anlassen.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine ίο solche Anordnung von Flüssigkeitsanlassern,
welche sowohl dem einen wie dem andern Bedürfnis genügt.
In Fig. ι ist eine Anordnung dargestellt,
■ bei welcher der Widerstand z. B. eines Anlassers wahlweise auf den ein-, zwei- oder dreifachen
Wert für jede Stellung der Elektroden gegen den Flüssigkeitsspiegel gebracht werden
kann. Erfindungsgemäß werden die für den geringsten Widerstand erforderlichen Elektrodenplatten
oder Stäbe in drei Teile geteilt, die gleich oder verschieden groß sein können und
untereinander durch besondere Schalter phasengleich verbunden werden können. Dies erfolgt
in der einfachsten Weise durch magnetisch betätigte Schalter 10, 12, die durch die
Einschaltung der Magnete 11, 13 mittels des
Steuerschalters 14 geschlossen werden. Dadurch werden die Zuleitungen der drei Phasen 6, 7, 8,
welche mit den Elektrodenplatten 1, 2, 3 dauernd verbunden sind, je nach Einstellung des
Schalters 14, dessen Zeiger den eingestellten Widerstandswert angibt, mit einem ein-, zwei-
oder dreifachen Widerstand belastet, indem •in Stellung 1 n. alle drei Elektrodenserien 1",
2", 3", i', 2', 3' und i, 2, 3 mit den Phasenleitungen
6, 7, 8, in der Stellung 21Λ. nur die
beiden ersten Gruppen und in der gezeichneten Stellung 3 n. nur die erste Elektrodengruppe
i, 2, 3 mit den Phasenleitungen 6, 7, 8 verbunden sind. Dadurch ist es möglich, den
zum Beispiel mit voller Elektrodengröße für das Anlassen z. B. eines Fördermotors bemessenen
Flüssigkeitswiderstand durch Abschaltung von den Elektroden 1", 2", 3" für die Gegenstrombremsung
und durch weitere Ausschaltung der Elektroden 1, 2, 3 für Seilprüfungsfahrten
verwenden zu können.
Eine verbesserte Ausführung dieser Einrichtung nach Fig. 1 ist in Fig. 2 dargestellt. Bei
derselben wird gleichzeitig mit der Erhöhung des Widerstandes auch eine Erhöhung des
Elektrodenabstandes herbeigeführt, so daß der gesamte Widerstand mit bedeutend kleineren
räumlichen Abmessungen ausgeführt werden kann, indem der Widerstand nicht wie bei
der Anordnung nach Fig. 1 oder den bisher gebräuchlichen (von vornherein für den größten
Widerstand bemessenen) Flüssigkeitswiderständen mit einem für die größte vorkommende
Spannung gewählten Elektrodenabstand gebaut werden muß. Dies wird dadurch erreicht, daß
die jeweils nur für den verringerten Gesamtwiderstand verwendeten Elektroden in solcher
Weise zwischen die für den höheren Widerstand verwendeten Elektroden gelegt werden,
daß durch die bloße Trennung der Verbindung der verschiedenen Elektrodengruppen untereinander
die Erhöhung des Widerstandes durch proportionale Verlängerung des Stromweges in
der Flüssigkeit erzielt wird. Auf diese Weise gelingt es, den gesamten Widerstand in einer
für den Betrieb mit geringster Spannung bzw. geringstem Endwiderstand bestgeeigneten Weise
aufzubauen und ohne Mehraufwendung von Mitteln denselben auch mit doppeltem, vier-
oder achtfachem Widerstand mit entsprechend erhöhtem Elektrodenabstand verwenden zu
können. Die übrige Einrichtung entspricht vollkommen der in Fig. 1 dargestellten, was
durch die gleichlautende Bezeichnung aller Teile zum Ausdruck gebracht ist. 4 ist das
bewegliche Elektrodengefäß mit den Ausgleichgewichten 5.
Die oben beschriebenen Anordnungen zur Erhöhung eines Anlaß Widerstandes, insbesonderes
jene nach Fig. 2, bieten außerordentliche Vorteile in Verbindung mit einer an sich
bekannten Schaltung, die zur Erhöhung eines Anlaßwiderstandes durch selbsttätige Vorschaltung
eines Zusatzwiderstandes während der Gegenstrombremsung von elektrischen Motoren
dient (Patent 284908). Diese Vorteile liegen darin, daß außer der Vermeidung der
Kosten, die durch die Umschaltung des Flüssigkeitswiderstandes gegenüber der Anwendung
von Zusatzwiderständen erzielt wird, auch die Anwendung einer besonderen Regelvorrichtung
für diese Zusatzwiderstände und der für die Bewegung dieser Regelvorrichtung erforderliche
Arbeitsaufwand in Wegfall kommen, die erforderlich sind, sobald man bei der bekannten
Einrichtung die Anordnung so treffen will, daß im Augenblick der Umschaltung auf Gegenstrom
ein sehr geringer Stromstoß entsteht und trotzdem die Möglichkeit vorhanden ist,
durch das Auslegen des Steuerhebels den Gegenstromwert so weit zu erhöhen, als dies
für bestimmte Zwecke, z. B. im Förderbetrieb zum Wiederanheben einei eingehangenen Last
nach erfolgter Gegenstrombremsung, erforderlieh ist.
Außer der sehr wesentlichen Verteuerung des Zusatzwiderstandes durch die Anwendung einer
Regeleinrichtung für denselben ist, insbesondere im Förderbetriebe, die Verdoppelung des Arbeitswiderstandes
der Steuereinrichtung, die durch die Kupplung der Regeleinrichtung des Zusatzwiderstandes mit dem Anlaßhebel bei
der bekannten Einrichtung erforderlich wird, von außergewöhnlicher Bedeutung, da sie bei
den häufigen Regelbewegungen den Maschinenführer in unzulässiger Weise belasten würde
und deshalb die Anwendung teurer Hilfssteuerungen erforderlich macht.
Dadurch wird jedoch die Einfachheit und Billigkeit jener Antriebe, bei welchen Gegen-Strombremsung
in Betracht kommt, in einem solchen Maße herabgesetzt, daß dadurch der Wert der erzielten Verbesserung vollständig
verloren ginge.
Durch die Verwendung der an sich be-'kannten Schaltung in Verbindung mit der
Neuerung der Widerstandsanordnung werden diese Nachteile der bekannten Einrichtung
vollständig vermieden. Die Schaltanordnung, welche sich aus der Verbindung der bekannten
Schaltung mit der Konstruktion des Flüssigkeitswiderstandes, die Fig. 1 und 2 zeigen, ergibt,
ist in Fig. 3 dargestellt.
15 ist ein Drehstrominduktionsmotor (es kann auch ein Gleichstromnebenschluß- oder
'20 ein anderer zur Gegenstrombremsung befähigter Motor Verwendung finden), 16 der Statorumschalter
des Motors, welcher durch den j Steuerhebel 21 mittels der Schere 20 betätigt I
wird, sobald der Steuerhebel um einen ge- |
ringen Betrag aus dem Mittellager bewegt I
wird. Der Anlasser 4 wird durch die Ver- ] mittlung eines Kurbelgetriebes 25 bei Rechtsund
Linksauslage des Steuerhebels durch ein Hebelwerk immer in gleicher Richtung bewegt.
Erfindungsgemäß wird nun der Schalter 14 einer Einrichtung nach Fig. 1 oder 2 von der
Stellung auf geringsten Widerstand auf die Stellung für zum Zwecke der Gegenstrombremsung
erhöhten Widerstand durch einen Magneten 22 gegen die Wirkung der Feder 23 verstellt, und zwar geschieht dies, sobald bei
noch in Bewegung befindlichem Motor der Steuerhebel in die Bremsstellung gebracht wird,
indem der Stromkreis des Magneten 22 durch die Zweiwegeschalter 17 und 18 geöffnet wird.
Die Stellungen des Schalters 18 sind von der Drehrichtung des Motors abhängig gemacht,
indem er z. B. durch, eine Gleichkupplung 19 von dessen Welle bis zu einem Anschlag gedreht
wird. Der Schalter 17 hingegen wird mit dem die Umschaltung des Motordrehfeldes
(oder bei Gleichstrommotoren der Ankerzuleitungen) bewirkenden Umschalter verbunden
oder in anderer Weise von der durch diesen Umschalter gesteuerten Stromrichtung im Motor
zwangläufig beeinflußt, so daß seine beiden Stellungen den beiden Stromrichtungen
zugeordnet sind. Die Verbindung der beiden Schalter 17 und 18 ist nun eine solche,
daß der Stromkreis für den Magneten 22 geschlossen ist, solange die Einschaltrichtung
des Motors der treibenden Richtung derselben entspricht, und unterbrochen wird, sobald der Motor entgegen seinem Drehsinn
eingeschaltet wird. Dadurch wird mittels des Magneten 22 selbsttätig durch die Umsteuerung
des Motors dann eine Erhöhung des Anlaßwiderstandes durch Ausschaltung eines Teils
(i' 2' 3') der Elektroden bewirkt, wenn sie zum Zwecke der Gegenstrombremsung ausgeführt
worden ist.
Um zu Beginn einer neuen Anlaufperiode, wo der Schalter 18 noch die von der letzten
Drehung des Motors herrührende Stellung besitzt, eine Unterbrechung des Magnetstromkreises
und somit eine Einschaltung des erhöhten Widerstandes zu verhindern, kann ein Schalter 27 vorgesehen sein, welcher die beiden
Schalter 17, 18 überbrückt, sobald die Geschwindigkeit
des Motors Null ist oder einen so geringen Wert besitzt, daß auch die Gegenstrombremsung
unbedenklich mit dem gewöhnlichen Anlaßwiderstand bewirkt werden darf. Dies geschieht z. B. durch ein Fliehkraftpendel26,
welches den Schalter 27 schließt, sobald die Geschwindigkeit auf diesen kleinen Wert gesunken ist.
Es ist ferner noch zweckmäßig, Vorkehrungen zu treffen, welche ein sprungweises
Verändern des Anläßwiderstandes verhindern, solange dadurch Störungen im Gleichgewichtszustand
z. B. bei Fördermaschinen zwischen Last und Motordrehmoment eintreten
könnten. Dies tritt ein, wenn nach erfolgter Äbbremsung des Motors mit Gegenstrombremsung
die Geschwindigkeit auf jenen kleinen Wert gesunken ist, bei welchem der Schalter 27
geschlossen wird. Um dies zu verhindern, wird der Strom für den Magneten 22 (nach
punktierter Anordnung) über einen Schalter 28 geführt, welcher nur bei Mittelstellung des
Steuerhebels geschlossen ist. Dieser Schalter wird durch einen Selbstunterbrecher 29 überbrückt
gehalten, solange der Magnet 22 eingeschaltet ist. Dadurch wird erreicht, daß durch das bloße Schließen des Schalters 27
nach dem Abfallen der Geschwindigkeit durch die Gegenstrombremsung ein Wiedereinschalten
des Magneten 22 nur eintreten kann, wenn der Steuerhebel sich in der Nullstellung befindet,
in welcher durch das Ausgeschaltetsein des Motors auch die Veränderung der Widerstände
im Läufer ohne Wirkung bleibt. Um jedoch beim Wiederauslegen des Steuerhebels durch die Unterbrechung des Kontaktes 28 die
durch die vorhergehende Schließung des Schalters 27 entstandene Einschaltung des Magneten
22 nicht wieder aufzuheben, wird der Schalter 28 durch den Selbstschließer 29 · überbrückt.
Diese Anordnung bietet den bekannten Anordnungen ähnlicher Ausführung gegenüber
den wesentlichen Vorzug, daß bei der Gegenstrombremsung nicht nur ein während des
ganzen Regelbereiches um den gleichen Betrag erhöhter Anlaßwiderstand Verwendung findet,
sondern ein auf dem ganzen Regelbereich pro-
.4
portional verdoppelter Widerstand. Dadurch gelingt es, bei der Einleitung der Gegenstrombremsung
mit bedeutend geringeren Stromstärken oder Bremskräften zu beginnen und dennoch nach Beendigung der Bremsung durch
weiteres Abschalten von Widerständen den Motor wieder in umgekehrter Richtung mit
beliebig großem^Drehmoment in Bewegung zu setzen, wie dies z. B. zum Umsetzen von
ίο Fördermaschinen erforderlich ist,' während bei
der bloßen Zusatzschaltung von Widerständen der Zusatzwiderstand nur so groß bemessen
werden darf, daß nach Abschaltung des vollen Anlaßwiderstandes noch ein hinreichend großes
Drehmoment des Motors bei vorgeschaltetem Zusatzwiderstand erzielbar ist. Dadurch ist
jedoch die durch den Zusatzwiderstand erzielbare Herabminderung des Stromstoßes bzw.
der Bremskraft bei der Einleitung der Gegenstrombremsung beschränkt.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Einrichtungen
können natürlich auch für Gleichstrom oder Wechselstrom anderer Phasenzahl als dargestellt Verwendung finden.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Regelbarer Flüssigkeitswiderstand, dadurch gekennzeichnet, daß außer Einrichtungen zur Veränderung der Eintauchtiefe der Elektroden noch Vorkehrungen vorgesehen sind, durch die ein beliebiger Teil der Elektroden wahlweise oder in Abhängigkeit von selbsttätigen Einrichtungen außer oder in Wirkung gesetzt werden kann, zum Zwecke, den Gesamtwiderstand in sehr weiten Grenzen verändern zu können.
- 2. Flüssigkeitswiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenteilung in solcher Weise vorgenommen ist, daß durch die Abtrennung der einzelnen Gruppen die Widerstandserhöhung durch ,Verlängerung des Stromweges im Elektrolyt erfolgt, um die Bemessung des Gesamt-Widerstandes auf das geringste Maß beschränken zu können, indem selbsttätig mit der Erhöhung des Widerstandes eine der hierbei meist auftretenden erhöhten Spannung entsprechende Erhöhung des Elektrodenabstandes eintritt.
- 3. Steuereinrichtung für einen Motor mit dem Flüssigkeitswiderstand nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung des Widerstandes selbsttätig herbeigeführt wird, sobald der Steuerhebel zum Zwecke der Gegenstrombremsung bei laufendem Motor die Stromzuleitungen desselben vertauscht.
- 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei kleinen Geschwindigkeiten des Motors die Erhöhung des Widerstandes verhindert bzw. die bereits erfolgte Erhöhung wieder aufgehoben wird, wobei die Wiederaufhebung (um plötzliche Widerstandsänderungen bei eingeschaltetem Stator zu vermeiden) erwünschtenfalls nur bei gleichzeitiger Nullstellung des Steuerhebels bewirkt werden kann, zu dem Zwecke, den Motor nach vorangegangenem Stillstand in umgekehrter Richtung anlassen zu können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE297777C true DE297777C (de) |
Family
ID=552050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT297777D Active DE297777C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE297777C (de) |
-
0
- DE DENDAT297777D patent/DE297777C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2354064C3 (de) | Gleichlaufsteuereinrichtung für eine Mehrsäulenhebebühne, insbesondere Zweisäulenhebebühne | |
| DE284908C (de) | ||
| DE221985C (de) | ||
| DE305756C (de) | ||
| DE925356C (de) | Schaltungsanordnung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur Stillsetzung eines Motorwaehlers | |
| DE968530C (de) | Selbsttaetige Regeleinrichtung fuer die Elektrodenverstellung bei Lichtbogen- od. dgl. OEfen | |
| DE2316264C3 (de) | Regler für einen stromrichtergespeisten Gleichstromantrieb mit Momentenumkehr | |
| DE2829657C2 (de) | Drehzahlbegrenzung für einen Reihenschlußmotor | |
| DE1903029C3 (de) | Schaltanordnung zum Steuern des Anfahrens und Bremsens des Drehwerks eines Krans | |
| DE356053C (de) | Regelung des Antriebes fuer Arbeitsmaschinen mit schwankendem Kraftbedarf | |
| DE269702C (de) | ||
| DE718367C (de) | Drehstromkraftbremsschaltung fuer Hebezeuge und aehnliche Antriebe | |
| DE967803C (de) | Drehstrom-Zentrifugenantrieb | |
| DE337392C (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer Foerdermaschinen | |
| CH318961A (de) | Einrichtung für die Steuerung und Überwachung der Geschwindigkeit von elektrisch angetriebenen Fördermaschinen | |
| DE680280C (de) | Einrichtung zur Erzielung hoher Beschleunigung fuer den Anker von Wanderfeldmotoren | |
| DE695173C (de) | Elektromotorischer Antrieb, insbesondere fuer Hebezeuge | |
| AT339436B (de) | Drehzahlregeleinrichtung fur einen asynchronmotor eines hebezeuges, aufzuges, kranes od.dgl. | |
| DE217564C (de) | ||
| DE221249C (de) | ||
| DE210697C (de) | ||
| DE214585C (de) | ||
| DE2504455C3 (de) | Vorrichtung zur Steuerung eines Kranauslegerantriebes | |
| DE459323C (de) | Steuerung fuer wechselbelastete Hubwerke mit Antrieb durch Drehstrom- Asynchronmotoren | |
| DE187764C (de) |