DE3021782C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
aus einem Träger und einer wärmeempfindlichen
Schicht, die sich hauptsächlich aus einem Leukofarbstoff,
einer Phenolverbindung und einem wasserlöslichen Bindemittel
zusammensetzt.
Im Falle von bestimmten Informationsvorrichtungen, wie
Faksimilevorrichtungen, Druckvorrichtungen oder Aufzeichnungsgeräten,
wird ein System zur Aufzeichnung auf
thmerische Weise verwendet. Es sind viele wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien bekannt geworden. Erwähnenswert
ist unter anderem ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
aus einem Träger oder Substrat mit einer wärmeempfindlichen
Schicht darauf, die sich hauptsächlich aus
einem Leukofarbstoff, der in normalem Zustand farblos ist,
einem Entwickler, wie einer Phenolverbindung, und einem
wasserlöslichen Bindemittel zusammensetzt.
Von O. Fisher, F. Romer et al. wird in "Berichte der deutschen
chemischen Gesellschaft", 42.2934 (1909) bereits beschrieben,
daß eine Reaktion zwischen einem chromogenen
Leukofarbstoff, beispielsweise Kristallviolettlacton, und
einer Phenolverbindung eine Farbentwicklung zur Folge hat.
Eine thermisch erzeugte Farbentwicklung geht auch beispielsweise
aus der US-PS 35 39 375 und aus der JP-AS 14 039/1970
hervor.
Gewöhnlich wird ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
des vorstehend erwähnten Typs dadurch hergestellt,
daß einzeln der Leukofarbstoff und der Entwickler, der als
farbbildende Komponente dient, in getrennten wäßrigen Medien
aufgelöst wird, die ein wasserlösliches Harz enthalten,
das als Bindemittel wirkt. Dabei kann man auf eine
Vielzahl von Dispergiereinrichtungen zurückgreifen, wie
Kugelmühlen, Zerkleinerungseinrichtungen, wie Reibmühlen,
um eine feine Pulverisierung der Komponenten zu erzielen.
Die erhaltenen Dispersionen werden dann miteinander
vermischt und die Mischung auf einen Träger aufgebracht,
worauf sich ein Trocknen anschließt. Im Prinzip wird das
Aufzeichnungsmaterial dann einer Farbentwicklung dadurch
unterzogen, daß der Leukofarbstoff, die Phenolverbindung
und das wasserlösliche Bindemittel durch Einwirkenlassen
von Wärme weichgemacht oder geschmolzen werden, so daß
die farbbildenden Komponenten in Kontakt zur Bewirkung
einer chromogenen Reaktion gelangen. In der Praxis weisen
die dispergierten Teilchen vorzugsweise eine Teilchengröße
auf, die so gering wie möglich ist, und beispielsweise
in der Größenordnung von einigen µm liegt, da
sonst die wärmeempfindliche Schicht zu grobkörnig oder
aufgerauht ist, wodurch die chromogene Funktion und das Auflösungsvermögen
unter Qualitätseinbuße verschlechtert werden.
Ferner ist es wichtig, eine leicht isolierte Dispersion
der Teilchen ohne Bildung von Schäumen während der
Dispergierung zur Verfügung zu haben. Eine unzureichend
isolierte Dispersion der Teilchen wirft ähnliche Probleme
bezüglich der chromogenen Funktion und des Auflösungsvermögens
auf und kann für die Erscheinung verantwortlich
sein, die im allgemeinen als primäre Farbentwicklung bezeichnet
wird. Aus den vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich,
daß die Qualität eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
weitgehend von der Dispergierfähigkeit
der eingesetzten farbbildenden Komponenten abhängt.
Mit zunehmender Verarbeitungsgeschwindigkeit der verschiedenen
Informationsvorrichtungstypen besteht andererseits
ein zunehmender Bedarf an wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien
mit einem höheren Empfindlichkeitsgrad. Zu diesem
Zweck wurden verschiedene Versuche unternommen, um die
Empfindlichkeit gegenüber Wärme des Aufzeichnungsmaterials
durch Zugabe von verschiedenen Substanzen zu der wärmeempfindlichen
Schicht, die bezüglich ihrer Natur von dem
Leukofarbstoff, der Phenolverbindung und dem Bindemittel
verschieden sind, zu verbessern. Diese Substanzen sind beispielsweise
Harnstoff, Phthalsäureanhydrid, Acetanilid
(JP-AS 4160/1968), Wachse (JP-OS 19 231/1973), stickstoffenthaltende
Verbindungen (JP-OS 34 842/1974), Acetoessigsäureanilidverbindungen
(JP-OS 10 67 46/1977) und Kumaronverbindungen
(JP-OS 26 139/1978). Der Mechanismus
der sensibilisierenden Wirkung, die durch diese Substanzen
erzielt wird, ist bisher noch nicht restlos erforscht worden,
man kann jedoch davon ausgehen, daß sie zuerst bei
tiefen Temperaturen thermisch geschmolzen werden, was
ein Schmelzen des Leukofarbstoffs oder der Phenolverbindung
zur Begünstigung der Reaktion zwischen den farbbildenden
Komponenten, die in Kontakt miteinander gelangen,
bedingt. Eine andere Erklärung besteht darin, daß die Mischung
aus dem Leukofarbstoff und der Phenolverbindung mit
diesen Substanzen einen eutektischen Punkt aufweist, der
geringer ist als der Schmelzpunkt einer der Komponenten,
so daß die farbbildenden Komponenten schneller in Kontakt
miteinander gelangen und eine erhöhte Wärmeansprechbarkeit
die Folge ist. In jedem Falle sind diese Substanzen
grundlegend von den farbbildenden Bestandteilen zu unterscheiden,
bei denen es sich um thermisch schmelzbare Materialien
handelt, die nicht direkt an der chromogenen Reaktion
teilnehmen und einen relativ niedrigen Schmelzpunkt besitzen.
Beim Einsatz dieser Substanzen treten jedoch noch Schwierigkeiten
auf. Einige der bekannten Substanzen erzeugen
nämlich eine schlechte Sensibilisierungswirkung, während
andere eine gute Sensibilisierungswirkung zur Folge haben,
jedoch während längerer Zeitspannen schlecht gelagert werden
können und eine primäre Farbentwicklung bedingen (dies
gilt insbesondere für wasserlösliche Substanzen, wie Harnstoff).
Darüber hinaus sind bestimmte Typen dieser Substanzen
so schlecht dispergierbar, daß sie nicht ohne weiteres
zu feinen Teilchen dispergiert werden können, wobei
außerdem eine Neigung zur leichten Schaumbildung besteht.
Die herkömmlichen Substanzen werfen auch wirtschaftliche
Problem auf, so daß bisher noch keine allen vorstehend genannten
Kriterien gerechtwerdende Substanzen bekannt sind.
Aufgabe der Erfindung ist die Lösung der vorstehend geschilderten
Probleme, insbesondere die Schaffung eines
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, das leicht während
der verschiedenen Verfahrensstufen zu handhaben ist,
beispielsweise während der Dispergierung, und welches einen
Empfindlichkeitsgrad aufweist, der höher ist als derjenige
der bekannten Entwickler, ohne daß dabei andere
Eigenschaften in nachteiliger Weise beeinflußt werden.
Die vorstehend umrissene Aufgabe wird durch das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial des Patentanspruchs 1
gelöst.
Bisher wurden zahlreiche Substanzen einschließlich einer
Vielzahl von phenolischen Verbindungen als Entwickler in
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien verwendet. Bisphenol
A und p-Phenylphenol, die erfindungsgemäß eingesetzt
werden, sind ebenfalls bekannt. In überraschender Weise
wurde jedoch gefunden, daß eine Kombination aus Bisphenol A
und p-Phenylphenol in dem angegebenen spezifischen Gewichtsverhältnis
die Schaffung eines neuen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
mit ausgezeichneten Merkmalen ermöglicht,
welche bisher nicht durch die einzelne Verwendung der vorstehend
erwähnten Komponenten oder durch Einsatz eines herkömmlichen
Entwicklers erreicht werden konnten.
Es wurde festgestellt, daß der bevorzugteste Entwickler
Bisphenol A im Hinblick auf alle genannten Aspekte, wie Dispergierfähigkeit,
chromogene Funktion und Gebrauchsdauer,
ist. Ferner wurde festgestellt, daß p-Phenylphenol insofern
mit einem erheblichen Nachteil behaftet ist, als es eine
extrem schlechte chromogene Funktion aufweist, obwohl p-
Phenylphenol keine Probleme bezüglich der Dispergierfähigkeit
sowie anderer Eigenschaften aufwirft. Daher ist die
Erkenntnis überraschend, das dann, wenn Bisphenol A zusammen
mit p-Phenylphenol verwendet wird, das eine sehr
schlechte chromogene Funktion besitzt, und zwar in dem angegebenen
Gewichtsverhältnis, ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
erhalten wird, das eine Wärmeempfindlichkeit
besitzt, die durch die Verwendung von Bisphenol A allein
nicht erreicht wird. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß
das wesentlichste Merkmal der Erfindung darin besteht, daß
ein höheres Ausmaß an Wärmeansprechbarkeit durch Zugabe eines
Entwicklers mit einer schlechten Wärmeansprechbarkeit
erzielt wird. Bisher ist keine Erklärung für den Mechanismus
einer derartigen Sensibilisierungswirkung verfügbar,
die Wirkung kann jedoch durch die Tatsache erläutert werden,
daß der eutektische Punkt einer Mischung aus Bisphenol A
und p-Phenylphenol geringer ist als der Schmelzpunkt der jeweiligen
Komponenten. Obwohl eine derarige Erscheinung bei
den herkömmlichen Systemen beobachtet wird, in denen verschiedene
bekannte Sensibilisierungsmittel eingesetzt werden,
liegt doch ein erheblicher Unterschied zwischen den
herkömmlichen Systemen und dem erfindungsgemäßen System vor,
wie aus den nachfolgenden Ausführungen deutlich wird.
Obwohl p-Phenylphenol eine schlechte chromogene Funktion
ausübt, kann es in einem gewissen Ausmaß als Entwickler
angesehen werden, d. h. als eine Komponente, die direkt
an der chromogenen Reaktion im Gegensatz zu den Sensibilisierungsmitteln
teilzunehmen vermag. Die Reaktivität von
Bisphenol A in Bezug auf den Leukofarbstoff steigt mit sinkendem
eutektischem Punkt an. Ferner nimmt die Reaktivität
von p-Phenylphenol per se in Bezug auf den Leukofarbstoff
ebenfalls zu. Man kann daher davon ausgehen, das erfindungsgemäß
unerwartete Ergebnisse erzielt werden. Die überraschende
Wirkung geht aus der Tatsache hervor, daß Bisphenol
A einen Schmelzpunkt von 156°C besitzt, während
p-Phenylphenol einen höheren Schmelzpunkt in der Größenordnung
von 167°C aufweist, wobei sogar eine kleine Menge von
zugesetztem p-Phenylphenol eine sensibilisierende Wirkung
aufweist (die zu Verbesserungen der Empfindlichkeit gegenüber
Wärme führt) im Vergleich zu dem System, in dem nur
Bisphenol A als Entwickler verwendet wird, und dem ebenfalls
herkömmliche Sensibilisierungsmittel zugesetzt worden
sind.
Erfindungsgemäß wird Bisphenol A vorzugsweise dem Leukofarbstoff
in einem Gewichtsverhältnis zwischen 1 : 2 und 1 : 5 und
bezüglich des p-Phenylphenols in einem Gewichtsverhältnis
zwischen 10 : 1 und 1 : 1 und vorzugsweise 7 : 1 und 1 : 1 zugegeben.
In einer kleineren Menge, als sie der unteren Grenze
entspricht, zugesetztes p-Phenylphenol übt eine unbefriedigende
sensibilisierende Wirkung aus, während bei einem Einsatz
oberhalb der oberen Menge die Gebrauchsdauer ungeeignet
ist.
Die nachfolgenden Ausführungen erläutern die Erfindung näher.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Leukofarbstoffe können
Leukosubstanzen auf der Basis von Triphenylmethan, Phenothiazin,
Auramin und Spiropyran sein. Erwähnt seien beispielsweise
3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid
(CVL), das in normalem Zustand farblos oder leicht
gefärbt ist, 3,3-Bis(p-dibutylaminophenyl)phthalid (Malachitgrünlacton),
3-Dimethylamino-6-methoxyfluoran, 3-Dimethylamino-
6-methyl-7-chlorfluoran, 3-Dimethylamino-5-methyl-7-dibenzylaminofluoran,
3-Diäthylamino-7-methoxyfluoran, 3-Diäthylamino-
7-methylaminofluoran, 3-Diäthylamino-7-dibenzylaminofluoran,
3-Diäthylamino-7-(N-methylanilino)fluoran, 3-Diäthylamino-
7-o-chloranilinofluoran, 3-Diäthylamino-7,8-benzofluoran,
3-Diäthylamino-6-methyl-7-chlorfluoran, 3-Diäthylamino-
6-methyl-7-anilinofluoran, 3-Diäthylamino-6-methyl-7-p-
butylanilinofluoran, 3-Diäthylamino-5-methyl-7-dibenzylamino-
fluoran, 3-Morpholino-5,6-benzofluoran, 3-Äthyl-6-methyl-7-
anilinofluoran, 2-Anilino-6-diäthylaminofluoran, 3-(N-methyl-
N-cyclohexylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, Benzoylleukomethylenblau,
N-Phenylrhodamin-β-lactamamidorhodamin,
β-Sulton, Benzo-b-naphthospiro-pyran und 1,3,3-Trimethyl-
6′-chlor-8′-methoxy-indolinobenzospiro-pyran.
Das erfindungsgemäß eingesetzte Bindemittel kann aus wasserlöslichen
polymeren Verbindungen bestehen, wie beispielsweise
Polyvinylalkohol, (modifizierter) Stärke oder deren
Derivaten, Methylcellulose, Hydroxyäthylcellulose, Carboxylmethylcellulose,
Kasein oder Polyacrylaten, ferner aus Polymerlactices
oder -emulsionen, wie Copolymere aus Styrol
und Butadien oder Polyacrylestern, wobei die Erfindung jedoch
nicht auf die vorstehenden Beispiele beschränkt ist.
Die erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
kann erforderlichenfalls die folgenden verschiedenen Substanzen
zusätzlich zu den vorstehend erwähnten Leukofarbstoffen,
Phenolverbindungen und Bindemitteln enthalten.
Beispielsweise können weiße Pigmente, wie Talk, Ton, Siliciumdioxid
und/oder Titanoxid zur weiteren Verbesserung
der Druckfarbenaufnahmefähigkeit, der Helligkeit sowie der
Klebeeigenschaften an einem Wärmekopf zugegeben werden,
desgleichen verschiedene Typen wärmeschmelzbarer Substanzen,
wie Wachse, Metallsalze höherer aliphatischer Säuren und/
oder Amide oder höhere aliphatische Säuren zur Verhinderung
eines Anklebens oder einer Farbentwicklung unter Druckeinwirkung,
Dispergiermittel, Benetzungsmittel und/oder Antischäumungsmittel
zur weiteren Verbesserung der Dispergierfähigkeit
sowie der Beschichtungseigenschaften sowie verschiedene
Mittel zur Verbesserung der Wasserfestigkeit des
Überzugs. Gegebenenfalls kann es möglich sein, herkömmliche
Sensibilisierungsmittel in einer solchen Menge zuzusetzen,
daß keine Verschlechterung der anderen Eigenschaften
erfolgt und die Wärmeansprechbarkeit (Empfindlichkeit) weiter
verbessert wird.
Erfindungsgemäß kann jedes Bahnmaterial z. B. aus einem
Kunststoffilm als Träger oder Substrat neben Papierbahnen
verwendet werden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Alle
Teilangaben beziehen sich auf das Gewicht.
| Flüssigkeit A | |
| Kristallviolettlacton | |
| 20 Teile | |
| 10%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol | 50 Teile |
| Wasser | 30 Teile |
| Flüssigkeit B | |
| Bisphenol A | |
| 10 Teile | |
| Calciumcarbonat | 20 Teile |
| 10%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol | 30 Teile |
| Wasser | 40 Teile |
| Flüssigkeit C | |
| p-Phenylphenol | |
| 10 Teile | |
| Calciumcarbonat | 20 Teile |
| 10%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol | 30 Teile |
| Wasser | 40 Teile |
| Flüssigkeit D | |
| p-Phenylphenol | |
| 20 Teile | |
| 10%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol | 50 Teile |
| Wasser | 30 Teile |
| Flüssigkeit E | |
| Bisphenol A | |
| 10 Teile | |
| Calciumcarbonat | 20 Teile |
| Amidstearat | 5 Teile |
| 10%ige wäßrige Lösung von Polyvinylalkohol | 30 Teile |
| Wasser | 35 Teile |
Die Flüssigkeiten A, B, C, D und E werden getrennt pulverisiert
und ungefähr 24 Stunden in einer Magnetmühle dispergiert.
Anschließend werden
- (I) 5 Teile der Flüssigkeit A, 40 Teile der Flüssigkeit B und 30 Teile einer 20%igen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol zugesetzt und gut vermischt;
- (II) 5 Teile der Flüssigkeit A, 40 Teile der Flüssigkeit C und 30 Teile einer 20%igen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol zugesetzt und gut vermischt;
- (III) der Flüssigkeit (I) weitere 2,5 Teile der Flüssigkeit D zugesetzt und gut eingemischt;
- (IV) der Flüssigkeit (I) weitere 5 Teile der Flüssigkeit D zugesetzt und gut vermischt;
- (V) der Flüssigkeit (I) weitere 10 Teile der Flüssigkeit D zugesetzt und gut eingemischt;
- (VI) der Flüssigkeit (I) weitere 15 Teile der Flüssigkeit D zugesetzt und gut eingemischt;
- (VII) 5 Teile der Flüssigkeit A, 40 Teile der Flüssigkeit E und 30 Teile einer 20%igen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol zugesetzt und gut eingemischt.
Jede der vorstehend erwähnten wärmeempfindlichen Beschichtungsflüssigkeiten
(I) bis (VII) wird auf einem Bogen aus einem
Vielzweckpapier mit einem Gewicht von 50 g/m² mittels eines
Mayer-Stabes in einer solchen Menge aufgebracht, daß nach dem
Trocknen ungefährt 10 g/m² vorliegen, und in einem Gebläsetrockner
bei 55°C 2 Minuten getrocknet, wobei ein wärmeempfindlicher
Aufzeichnungsbogen erhalten wird. Bezüglich
seiner chromatographischen Eigenschaften ist auf Tabelle I
zu verweisen.
Sieben Arten wärmeempfindlicher Aufzeichnungsbögen (I)′ bis
(VII)′ werden nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode
hergestellt, mit der Ausnahme, daß 3-Diäthylamino-7-o-chloranilinofluoran
anstelle des Kristallviolettlactons gemäß
Flüssigkeit A verwendet wird. Bezüglich der chromatographischen
Eigenschaften ist auf Tabelle II zu verweisen.
Das Ausmaß der Farbentwicklung wird anhand eines Wertes zum
Ausdruck gebracht, der mittels eines Macbeth-Reflexionsdensiometers
(Typ RD-514) in Bezug auf eine Probe bestimmt wird,
die einer Farbentwicklung bei verschiedenen Temperaturen unter
einem konstanten Druck von 3 bar während 1 Sekunde in
einer stempelartigen Farberzeugungsvorrichtung unterzogen wird.
Claims (2)
1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial aus einem Träger
und einer wärmeempfindlichen Schicht, die sich
hauptsächlich aus einem Leukofarbstoff, einer
Phenolverbindung und einem wasserlöslichen Bindemittel
zusammensetzt, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß
sie ein Entwicklergemisch aus Bisphenol A und
p-Phenylphenol in einem Gewichtsverhältnis zwischen 10 : 1
und 1 : 1 enthält.
2. Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gewichtsverhältnis des Entwicklergemisches zwischen 7 : 1
und 1 : 1 liegt.
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Legal Events
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| D2 | Grant after examination | ||
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