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Die Erfindung betrifft wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien, insbesondere ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial,
umfassend einen Träger mit einer darauf aufgebrachten
wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht, enthaltend einen
elektronenabgebenden Farbstoffvorläufer und eine elektronenannehmende
Verbindung.
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Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien mit einem
elektronenabgebenden Farbstoffvorläufer und einer elektronenannehmenden
Verbindung sind in den japanischen Patentveröffentlichungen Nr.
14039/70 (entsprechend dem US-Patent 3 539 375) und 4160/68
beschrieben. Nachdem in letzter Zeit die Aufzeichnungsrate der
wärmeempfindlichen Aufzeichnungssysteme erhöht wurde und die
Farbbildung bei niedrigem Energie-Input verbessert wurde, wurden
extensive Untersuchungen durchgeführt, um die Empfindlichkeit
eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu erhöhen. So
wurden verschiedene wärmeschmelzbare Substanzen zu der
wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht zur Erhöhung der farbbildenden
Empfindlichkeiten zugesetzt. Jedoch zeigen solche
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien mit hohen farbbildenden
Empfindlichkeiten einen Nachteil für Facsimile-Übertragungen insofern
als ein Verfärben des Kopfes eintritt, falls Material an dem
Thermokopf kleben bleibt.
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Aus der US-A 4 243 716 ist ein wärmeempfindliches Papier
bekannt, umfassend einen Träger und eine darauf aufgebrachte
wärmeempfindliche Schicht, enthaltend eine farbbildende
Lactonverbindung und eine farbentwickelnde Phenolverbindung, wobei ein
fein zerteiltes Harnstoff-Formaldehydharz mit einer Ölabsorption
von 370-380 ml/100 g, gemessen gemäß dem JIS K-5101-Verfahren,
eingebaut ist in wenigstens die wärmeempfindliche Schicht, den
Träger oder zwischen die wärmeempfindliche Schicht und den
Träger.
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Die Erfindung gemäß US-A 4 243 716 betrifft eine Verbesserung
eines thermisch empfindlichen farbbildenden Papiers und
insbesondere eines thermisch empfindlichen Papiers, das eine geringe
mögliche Ablagerung von Rückständen auf dem Thermokopf im
Gebrauch liefert.
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Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines wärmeempfindlichen
Materials mit hohen farbbildenden Empfindlichkeiten, das es
ermöglicht, eine Kopfverschmutzung zu vermindern.
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Die Erfindung schafft ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, umfassend einen Träger mit einer darauf aufgebrachten
wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht, umfassend einen
elektronenabgebenden Farbstoffvorläufer und eine
elektronenannehmende Verbindung, wobei der Träger einen Ölabsorptionsgrad,
definiert gemäß JIS-P8130, von 10 s oder weniger besitzt, sowie in
der wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht enthaltende
wärmeschmelzbare Komponenten mit einer Schmelzviskosität von
10 mPa s (10 cp) oder weniger bei 150ºC.
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Bevorzugt beträgt der Ölabsorptionsgrad des Trägers 8 s oder
weniger und die Schmelzviskosität der wärmeschmelzbaren
Komponenten 8 mPa s (8 cp) oder weniger bei 150ºC, wobei die
vorstehend beschriebene Kombination bevorzugter ist.
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Im allgemeinen kann das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial
gemäß der Erfindung hergestellt werden durch ein Verfahren,
umfassend ein Beschichten einer Beschichtungszusammensetzung,
enthaltend einen elektronenabgebenden Farbstoffvorläufer, eine
elektronenannehmende Verbindung und ein Lösungsmittel auf einen
Träger mit einem Ölabsorptionsgrad, definiert gemäß JIS-P8130
von 10 s oder weniger, und Trocknen zur Herstellung der
wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht, wobei die in der
wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht enthaltenen
wärmeschmelzbaren Komponenten eine Schmelzviskosität von 10 mPa s (10 cp)
oder weniger bei 150ºC besitzen.
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Die Verfahren zur Herstellung des Trägers umfassen (1)
Einverleiben eines in hohem Maße ölabsorbierenden Pigments in einen
Träger oder Zugabe des in hohem Maße ölabsorbierenden Pigments
nach Herstellung des Papiers, falls der Träger Papier ist; (2)
Anordnen einer Unterschicht auf einen Träger, die im
wesentlichen das in hohem Maße ölabsorbierende Pigment enthält; und (3)
Verwendung eines porösen Films mit hohem Molekulargewicht (eines
solchen, der als Mikrofilter verwendbar ist) als Träger.
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Die vorstehend beschriebenen Pigmente, die in hohem Maße
ölabsorbierend sind, sind vorzugsweise solche mit einem
Ölabsorptionsgrad, definiert gemäß JIS-K5101 von 40 cm³/100 g oder mehr,
wie Calciumcarbonat, Bariumsulfat, Titanoxid, Talk, Agalmatolit,
Kaolin, calcinierter Kaolin, Aluminiumhydroxid, amorphe
Kieselerde, Harnsäure und Formalinharzpartikel oder
Polyethylenharzpartikel.
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Falls die vorstehend beschriebenen Pigmente als Füllstoff nach
Herstellung des Papiers zugegeben werden, beträgt die zugegebene
Menge vorzugsweise 20 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der
Pulpe. Falls die Pigmente auf einen Träger beschichtet werden
zur Schaffung einer Unterschicht, beträgt die Menge der Pigmente
2 g/m² oder mehr, vorzugsweise 4 g/m² oder mehr. Solch eine
Unter- oder Grundierschicht enthält auch ein Bindemittel.
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Geeignete Bindemittel für die Unterschicht umfassen
wasserlösliche Substanzen mit hohem Molekulargewicht und wasserunlösliche
Bindemittel, die allein oder in Kombination verwendet werden
können.
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Geeignete wasserlösliche Substanzen mit hohem Molekulargewicht
umfassen Methylcellulose, Carboxymethylcellulose,
Hydroxyethylcellulose, Stärke, Gelatine, Gummi-Arabicum, Casein,
Hydrolyseprodukte von Copolymeren von Styrol und Maleinsäureanhydrid,
Hydrolyseprodukte von Copolymeren von Ethylen und
Maleinsäureanhydrid, Hydrolyseprodukte von Copolymeren von Isobutylen und
Maleinsäureanhydrid, Polyvinylalkohol, Carboxy-modifizierter
Polyvinylalkohol und Polyacrylamid.
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Geeignete wasserunlösliche Bindemittel umfassen im allgemeinen
synthetische Kautschuklatices und synthetische Harzemulsionen,
wie Styrol- und Butadien-Kautschuklatex, Acrylnitril- und
Butadien-Kautschuklatex, Methylacrylat- und Butadien-Kautschuklatex
oder eine Vinylacetatemulsion.
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Die Zugabemenge für die Bindemittel beträgt 3 bis 100 %,
vorzugsweise 5 bis 50 %, bezogen auf das Gewicht der Pigmente.
Wachs, ausbleichverhindernde Mittel und oberflächenaktive Mittel
können der Unterschicht zugegeben werden, falls dies erwünscht
ist.
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Gemäß der Erfindung sollte der Endträger einen
Ölabsorptionsgrad, definiert gemäß JIS-P8130 von 10 s oder weniger,
vorzugsweise 8 s oder weniger besitzen.
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Die in der wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht enthaltenden
wärmeschmelzbaren Komponenten umfassen einen
elektronenabgebenden Farbstoffvorläufer (nachfolgend als "Farbbildner"
bezeichnet), eine elektronenannehmende Verbindung (nachfolgend als
"Entwickler" bezeichnet) und darin enthalten irgendeine weitere
wärmeschmelzbare Substanz, die als Sensibilisierungsmittel
wirkt.
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Gemäß der Erfindung beträgt die Schmelzviskosität der
wärmeschmelzbaren Komponenten 10 mPa s (10 cp) oder weniger bei
150ºC, vorzugsweise 8 mPa s (8 cp) oder weniger bei 150ºC.
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Die Schmelzviskosität bezieht sich auf die Viskosität der
erhitzten und geschmolzenen vorstehend beschriebenen
wärmeschmelzbaren Komponenten, die in einem Verhältnis gemischt wurden, so
daß die wärmeschmelzbaren Komponenten in der wärmeempfindlichen
Schicht vorliegen, und ist meßbar durch ein herkömmliches
Viskosimeter, ausgerüstet mit einer Heizeinrichtung und einer
Wärmeschutzvorrichtung an der Meßzelle.
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Die wärmeempfindliche farbbildende Schicht gemäß der Erfindung
ist herstellbar durch Auswählen eines besonderen Farbbildners,
Entwicklers und, falls gewünscht, einer weiteren
wärmeschmelzbaren Komponente (d.h., einem Sensibilisierungsmittel), ebenso
wie durch Auswählen des Mischungsverhältnisses. Als
Sensibilisierungsmittel werden solche mit einer niedrigen
Schmelzviskosität (vorzugsweise 10 mPa s (10 cp) oder weniger, insbesondere
5 mPa s (5 cp) oder weniger) vorzugsweise verwendet.
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Falls kein Sensibilisierungsmittel verwendet wird, wird ein
Entwickler mit einer niedrigen Schmelzviskosität in relativ
hoher Menge verwendet.
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Beispiele für Sensibilisierungsmittel umfassen organische
Verbindungen mit wenigstens einer Etherbindung im Molekül mit einem
Schmelzpunkt von 70 bis 150ºC. Falls der Schmelzpunkt 70ºC und
weniger beträgt, sinkt die Initiierungstemperatur für die
Farbbildung auf Raumtemperatur, wodurch eine Schleierbildung
verursacht wird. Spezifische Beispiele für Sensibilisierungsmittel
sind solche, wie sie durch folgende Formel (I) bis (IV)
dargestellt werden:
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In den Formeln (I) bis (III) bedeuten jedes R&sub1; bis R&sub4; eine
Phenylgruppe, eine Benzylgruppe, die mit einer niedrigen
Alkylgruppe substituiert sein kann, ein oder mehrere Halogenatome, eine
Hydroxygruppe oder eine Alkoxygruppe.
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In den Formeln (I) bis (III) beträgt die Zahl der
Kohlenstoffatome, falls eine Phenylgruppe oder Benzylgruppe mit einer
niedrigen Alkylgruppe substituiert ist, 1 bis 8, vorzugsweise 1 bis
3. Falls eine Phenyl- oder eine Benzylgruppe mit Halogenen
substituiert ist, sind Chlor und Fluor bevorzugte Halogene.
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In Formel (IV) bedeutet R&sub8; eine zweiwertige Gruppe, vorzugsweise
eine Alkylengruppe, eine Alkylengruppe mit einer Etherbindung,
eine Alkylengruppe mit einer Carbonylgruppe, eine Alkylengruppe
mit einem oder mehreren Halogenatom(en), eine Alkylengruppe mit
einer ungesättigten Bindung, vorzugsweise eine Alkylengruppe
oder eine Alkylengruppe mit einer Etherbindung. A und B
repräsentieren O oder S und können gleich oder verschieden sein. X,
Y, Z, X', Y' und Z' sind gleich oder verschieden und bedeuten
jedes ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine niedere
Alkoxygruppe, eine niedere Aralkylgruppe, ein Halogenatom, eine
Alkyloxycarbonylgruppe oder eine Aralkyloxycarbonylgruppe.
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Spezifische Beispiele für Sensibilisierungsmittel umfassen
Benzyl-p-benzyloxybenzoat, β-Naphthylbenzylether,
Phenyl-β-naphthoat, Phenyl-1-hydroxy-2-naphthoat,
β-Naphthol(p-chlorbenzyl)ether, α-Naphtholbenzylether,
1,4-Butandiol-p-methylphenylether, 1,4-Butandiol-p-methylphenylether, 1,4-Butandiol-p-
isopropylphenylether, 1,4-Butandiol-p-t-octylphenylether, 2-
Phenoxy-1-p-tolyloxyethan, 1-Phenoxy-2-(4-ethylphenoxy)ethan, 1-
Phenoxy-2-(4-chlorphenoxy)ethan, 1,4-Butandiolphenylether und
(4,4'-Methoxyphenylthio)ethan.
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Unter den vorstehend genannten sind ß-Naphthylbenzylether, 1,4-
Butandiol-p-methylphenylether, 1-Phenoxy-2-(4-ethylphenoxy)ethan
und 1,4-Butandiolphenyl bevorzugt.
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Als zusätzliche wärmeschmelzbare Komponente kann Wachs verwendet
werden.
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Die Menge des in der wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht
gemäß der Erfindung verwendeten Farbbildners beträgt
vorzugsweise 0,1 bis 1,0 g/m². Die Menge des Entwicklers in der
wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht gemäß der Erfindung
beträgt vorzugsweise 10 bis 1000 Gew.-%, bezogen auf die Menge des
Farbbildners, insbesondere 0,2 bis 2,0 g/m². Die Menge des
Sensibilisierungsmittels der wärmeempfindlichen farbbildenden Schicht
gemäß der Erfindung beträgt vorzugsweise 0 bis 1000 Gew.-%,
bevorzugter 20 bis 500 Gew.-% und insbesondere 50 bis 200 Gew.-%
der Menge des Farbbildners.
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Die vorstehend beschriebenen Sensibilisierungsmittel sind allein
oder in Kombination verwendbar.
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Ein Verfahren zur Herstellung des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials gemäß der Erfindung wird nachfolgend beschrieben.
Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung
wird hergestellt durch Dispergieren eines Farbbildners und eines
Entwicklers getrennt in getrennten Kugelmühlen oder Sandmühlen
zur Herstellung von Partikeln mit einer Partikelgröße von
einigen Mikrons und anschließendem Mischen der beiden flüssigen
Dispersionen, wobei der Farbbildner und der Entwickler im
allgemeinen mit einer wässrigen Lösung einer wasserlöslichen
Substanz mit hohem Molekulargewicht, wie Polyvinylalkohol
dispergiert werden und, falls notwendig, wird ein
Sensibilisierungsmittel dispergiert und dazugegeben. Das Sensibilisierungsmittel
kann zu dem Farbbildner und dem Entwickler oder zu beiden
zugegeben werden und kann zusammen mit dem Farbbildner oder
Entwickler dispergiert werden.
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Geeignete Farbbildner, die in der Erfindung verwendbar sind,
umfassen Verbindungen vom Triarylmethan-Typ, Diphenylmethan-Typ,
Xanthen-Typ, Thiazin-Typ und Spiropyran-Typ. Speziell umfassen
Verbindungen vom Triarylmethan-Typ
3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid (d.h., Kristallviolett-Lacton),
3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)phthalid,
3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1,3-dimethylindol-3-yl)phthalid und
3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-methylindol-3-yl)phthalid; Verbindungen vom
Diphenylmethan-Typ umfassen
4,4'-Bis-dimethylaminobenzhydrinbenzylether, N-Halophenylleukoauramin und
N-2,4,5-Trichlorphenylleukoauramin; Verbindungen vom Xanthen-Typ umfassen
Rhodamin-β-anilinolactam, Rhodamin(p-nitroanilino)lactam,
Rhodamin-β(p-chloranilino)lactam, 2-Dibenzylamino-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-6-
diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran,
2-Anilino-3-methyl-6-N-cyclohexyl-N-methylaminofluoran,
2-Anilino-3-methyl-6-N-ethyl-N-isoamylaminofluoran, 2-o-chloranilino-
6-diethylaminofluoran, 2-m-Chloranilino-6-diethylaminofluoran,
2-(3,4-Dichloranilino)-6-diethylaminofluoran, 2-Octylamino-6-
diethylaminofluoran, 2-Dihexylamino-6-diethylaminofluoran, 2-m-
Trichlormethylanilino-6-diethylaminofluoran, 2-Butylamino-3-
chloro-6-diethylaminofluoran,
2-Ethoxyethylamino-3-chlor-6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-chlor-6-diethylaminofluoran, 2-
Diphenylamino-6-diethylaminofluoran,
2-Anilino-3-methyl-6-diphenylaminofluoran, 2-Anilino-3-methyl-5-chlor-6-diethylamino-7-
methylfluoran, 2-Anilino-3-methoxy-6-dibutylaminofluoran, 2-o-
Chloranilino-6-dibutylaminofluoran, 2-p-Chloranilino-3-ethoxy-6-
diethylaminofluoran, 2-Phenyl-6-diethylaminofluoran,
2-o-Chloranilino-6-p-butylanilinofluoran, 2-Anilino-3-pentadecyl-
6-diethylaminofluoran, 2-Anilino-3-ethyl-6-dibutylaminofluoran, 2-
Anilino-3-ethyl-6-N-ethyl-N-isoacylaminofluoran, 2-Anilino-3-
methyl-6-N-ethyl-N-γ-methooxypropylaminofluoran, 2-Anilino-3-
phenyl-6-diethylaminofluoran,
2-Diethylamino-3-phenyl-6-diethylaminofluoran und
2-Anilino-3-methyl-6-N-isoamyl-N-ethylaminofluoran; Verbindungen vom Thiazin-Typ umfassen
Benzoylleukomethylenblau und p-Nitrobenzylleukomethylenblau und Verbindungen
vom Spiropyran-Typ umfassen 3-Methylspirodinaphthopyran, 3-
ethylspirodinaphthopyran, 3,3'-Dichlorspirodinaphthopyran, 3-
Benzylspirodianphthopyran,
3-Methylnaphtho(3-methoxybenzo)spiropyran und 3-Propylspirobenzopyran. Unter den vorstehend
genannten Verbindungen sind die Xanthenverbindungen bevorzugt. Die
Farbbildner werden allein oder in Kombination verwendet, um den
Farbton einzustellen oder anzugleichen und die Lagerstabilität
des Bildes zu verbessern.
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Geeignete in der Erfindung verwendbare Entwickler umfassen
Bisphenole, wie 2,2-Bis(4'-hydroxyphenyl)propan (Bisphenol A), 2,2-
Bis(4-hydroxyphenyl)pentan,
2,2-Bis(4'-hydroxy-3',5'-dichlorphenyl)propan, 1,1-Bis(4'-hydroxyphenyl)cyclohexan, 2,2-Bis(4'-
hydroxyphenyl)hexan, 1,1-Bis(4'-hydroxyphenyl)propan, 1,1-Bis(4'-
hydroxyphenyl)butan, 1,1-Bis(4'-hydroxyphenyl)pentan, 1,1-Bis
(4'-hydroxyphenyl)hexan, 1,1-Bis(4'-hydroxyphenyl)haptan, 1,1-
Bis(4'-hydroxyphenyl)octan,
1,1-Bis(4'-hydroxyphenyl)-2-methylpentan, 1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)-2-ethylhexan und 1,1-Bis(4'-
hydroxyphenyl)dodecan; Salicylsäuren wie 3,5-Di-
-methylbenzylsalicylsäure, 3,5-di-tert-Butylsalicyalsäure oder 3-α,α-
Dimethylbenzylsalicylsäure und mehrwertige Metallsalze davon
(insbesondere sind Salze von Zink und Aluminium bevorzugt);
Oxybenzoate, wie Benzyl-p-hydroxybenzoat oder 2-Ethylhexyl-p-
hydroxybenzoat; sowie Phenole, wie p-Phenylphenol,
3,5-Diphenylphenol oder Cumylphenol. Insbesondere bevorzugt sind
Bisphenole.
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Als Bindemittel und Pigmente für die wärmeempfindliche Schicht
können solche wasserlöslichen Bindemittel und Pigmente mit hohem
Molekulargewicht und wasserunlösliche Bindemittel und Pigmente
verwendet werden, die für die Unterschicht eingesetzt werden.
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Geeignete Metallseifen für die Verwendung in der Erfindung
umfassen Metallsalze, höhere Fettsäuren, wie Zinkstearat,
Calciumstearat oder Aluminiumstearat.
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Ein in der Erfindung geeignet einsetzbares Wachs ist
Polyethylenwachs, Carnaubauwachs, Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs
oder ein Fettsäureamid.
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Falls notwendig, können Antioxidantien,
Ultraviolett-Absorptionsmittel und Mittel für die Verbesserung der
Bildlagerstabilität zu der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht zugegeben
werden.
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Geeignete Mittel zur Verbesserung der Bildlagerungsstabilität
umfassen Phenole mit wenigstens einem Alkylsubstituenten in 2-
oder 6-Stellung und Derivate davon; Phenole mit wenigstens einem
verzweigten Alkylsubstituenten in 2- oder 6-Stellung und
Derivate davon sind bevorzugt. Mittel für die Verbesserung der
Bildlagerstabilität haben eine Vielzahl von Phenolgruppen im Molekül
und besonders bevorzugt sind Mittel für die Verbesserung der
Bildlagerstabilität, die zwei oder drei Phenolgruppen besitzen.
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Das wärmeempfindliche Material gemäß der Erfindung kann
weiterhin eine Unterschicht, eine Schutzschicht usw. enthalten.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen näher
erläutert.
Beispiele
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In den Beispielen werden wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien erhalten durch Beschichten jeder Beschichtungslösung mit
einem Drahtstab auf einen Träger, so daß die trockene
Beschichtungsmenge 6 g/m² beträgt und wobei in einem Ofen bei einem
Temperatur von 50ºC getrocknet wird.
Herstellung einer Basisunterschicht:
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80 g kalciniertes Kaolin ("Ansilex 90", hergestellt durch
Engelhardt Co., Ltd.) als Pigment und ein 160 g einer 0,5 %-igen
wässrigen Natriumhexamethaphosphatlösung werden in einer
Homogenisiervorrichtung dispergiert. 40 g eines 10 %-igen
Polyvinylalkohols ("PVA-105", hergestellt durch Kuraray Co., Ltd.) wird zur
Herstellung einer Beschichtungslösung zu der sich ergebenden
Dispersion zugefügt. Die Beschichtungslösung wird mit einem
Drahtstab auf Papier hoher Qualität mit einem Basisgewicht von
50 g/m² beschichtet, so daß die trockene Beschichtungsmenge
6 g/m² beträgt und in einem Ofen zum Erhalt einer
Basisunterschicht getrocknet. Der Ölabsorptionsgrad der Basisunterschicht
beträgt 4 s (der Absorptionsgrad des Originalpapiers mit hoher
Qualität beträgt 15 s).
Herstellung einer Beschichtungslösung A:
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Je 20 g 2-Anilino-3-methyl-N-methyl-N-cyclohexylaminofluoran als
Farbbildner, Bisphenol A als Entwickler und
β-Naphthylbenzylether als Sensibilisierungsmittel werden in einer Kugelmühle einen
Tag und eine Nacht mit jeweils 100 g einer 5 %-igen wässrigen
Polyvinylalkohollösung ("PVA-105", hergestellt durch Kuraray
Co., Ltd.) dispergiert. Der durchschnittliche
Volumenteilchendurchmesser der Dispersion beträgt 3 um oder weniger. 80 g
Calciumcarbonat ("Unibur 70", hergestellt durch Shiraishi Kogyo
Co., Ltd.) als Pigment und 160 g einer 0,5 %-igen wässrigen
Natriumhexamethaphosphatlösung werden in einer
Homogenisiervorrichtung dispergiert.
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Bezüglich der so erhaltenen Dispersionen werden 5 g der
Dispersionvon 2-Anilino-3-methyl-6-Nmethyl-N-cyclohexylaminofluoran,
10 g der Dispersion von Bisphenol A, 10 g der Dispersion von β-
Naphthylbenzylether und 15 g der Dispersion von Calciumcarbonat
gemischt und 3 g der Dispersion von 21 %-igem Zinkstearat wird
zugegeben, um die Beschichtungslösung A zu erhalten.
Herstellung der Beschichtungslösung B:
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1-Phenoxy-2-(4-ethylphenoxy)ethan wird als
Sensibilisierungsmittel zum Erhalt einer Beschichtungslösung B verwendet anstelle
des β-Naphthylbenzylethers, der in der Beschichtungslösung A
enthalten ist.
Herstellung der Beschichtungslösung C:
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(4,4'-Methoxyphenylthio)ethan wird anstelle von
β-Naphthylbenzylether, enthalten in der Beschichtungslösung A, als
Sensibilisierungsmittel verwendet, um eine Beschichtungslösung C zu
erhalten.
Herstellung der Beschichtungslösung D:
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Die Beschichtungslösung D wird hergestellt ohne
β-Naphthylbenzylether, der als Sensibilisierungsmittel in der
Beschichtungslösung A enthalten ist.
Beispiel 1
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Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wird hergestellt
durch Beschichten der Beschichtungslösung A auf die
Basisunterschicht.
Beispiel 2
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Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wird hergestellt
durch Beschichten der Beschichtungslösung B auf die
Basisunterschicht.
Beispiel 3
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Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wird hergestellt
durch Beschichten der Beschichtungslösung C auf die
Basisunterschicht
Vergleichsbeispiel 1
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Ein wärmeempfindliches Aufzeichungsmaterial wird hergestellt
durch Beschichten der Beschichtungslösung D auf die
Basisunterschicht.
Vergleichsbeispiel 2
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Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wird hergestellt
durch Beschichten der Beschichtungslösung A auf ein Papier mit
hoher Qualität, das jedoch keine Basisunterschicht aufweist.
Vergleichsbeispiel 3
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Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wird hergestellt
unter Verwendung einer Druckenergie von 30 mJ/mm² und einer
Drucktestvorrichtung durch Beschichten der Beschichtungslösung
D auf Papier mit hoher Qualität, das keine Unterschicht
aufweist.
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Die so erhaltenen Proben werden unter Verwendung einer
Drucktestvorrichtung, hergestellt durch Kyocera Co., Ltd., mit einer
Druckenergie von 30 mJ/mm² gedruckt und die Druckdichte wird
mittels eines Macbeth-Densitometers gemessen. Das Verschmutzen
des Kopfes wird visuell unter Verwendung einer
Hochgeschwindigkeitsfacsimile "UF-2"-Vorrichtung, hergestellt durch Matsushita
Graphic Communication Systems, Inc., durch kopieren von 100
Kopien einer Testkarte Nr. 2, hergestellt durch The Electric
Image Society, beobachtet.
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Die Schmelzviskosität wird gemessen unter Verwendung eines E-
Form-Viskosimeters, hergestellt durch Tokyo Kukei Co., Ltd.,
ausgerüstet mit einem Probenadaptor (H-Form-Adapter) und HM-1.
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Die Viskosität wird bei 100 U/min gemessen mittels Einführen der
wärmeschmelzbaren Komponente in einen Probenbecher und Einfügen
desselben in einen Viskoblock und Erhitzen auf 150ºC.
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Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Tabelle 1
Beispiel Nr.
Sensibilisierungmittel
Träger
Schmelzviskosität
Ölabsorptionsgrad d. Trägers
Farbdichte
Kopfverschmutzung*
Beispiel
Vergleichsbeispiel
ohne
Basis Unterschicht
Papier hoher Qualität
* = A: sehr ausgezeichnet; B: ausgezeichnet;
C: praktisch vernachlässigbar; C: unpraktisch
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Aus den in Tabelle 1 angegebenen Ergebnissen ergibt sich, daß
die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien gemäß der
Erfindung eine ausgezeichnete farbbildende Empfindlichkeit unter
gleichzeitiger Verhinderung einer Kopfverschmutzung besitzen.