DE302478C - - Google Patents
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- Publication number
- DE302478C DE302478C DENDAT302478D DE302478DA DE302478C DE 302478 C DE302478 C DE 302478C DE NDAT302478 D DENDAT302478 D DE NDAT302478D DE 302478D A DE302478D A DE 302478DA DE 302478 C DE302478 C DE 302478C
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- DE
- Germany
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- firing pin
- trigger
- handlebar
- barrels
- fired
- Prior art date
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/18—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns
- F41A19/19—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility
- F41A19/21—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility having only one trigger
- F41A19/22—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms for multibarrel guns or multiple guns with single-trigger firing possibility having only one trigger and only one striker element
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Bei der Erfindung handelt es sich um eine Feuerwaffe mit mehreren Läufen, die alle von
einem Abzug aus abgefeuert werden.
Gegenüber bekannten Feuerwaffen dieser Art besteht die Erfindung darin, daß der Abzug
mittels eines Lenkers mit dem einzigen Zündbolzen in Verbindung steht, der bei jeder Abzugbewegung" durch den Lenker seit-,
lieh verstellt und hinter einen neuen Lauf ίο zur Abfeuerung der nächsten Patrone geführt
wird.
Die Erfindung ist in den Fig. ι bis 4 an
einer Waffe mit zehn Läufen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Ansicht, Fig. 2.-. und 3 den
Schaltmechanismus für den Zündbolzen, Fig. 4 einen Umstellhebel mit Abschußskala.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Waffe ist folgende:
Die Ladung der nebeneinanderliegenden Läufe α erfolgt, indem man den Riegel b aus
dem Schlitzauge'c drückt; alsdann lassen sich
die Läufe, welche scharnierartig bei d gelagert sind, vermittels der Handhabe e aufklappen.
Dann wird der Patronenrahmen, welcher so viel Patronen faßt, als Läufe vorhanden
sind, in den Laufsatz eingeschoben, dieser wird alsdann wieder zugeklappt und
verriegelt.
Zum Abschüsse der einzelnen . Patronen dient eine automatisch sich bewegende Schlagbolzenvorrichtung,
welche durch einen Abzug in Tätigkeit gesetzt wird. Die Abzugvorrichtung steht mit der Zugstange f in Verbindung,
welche am Ende in ein "T-iörmiges
Stück g ausgebildet ist. Das T-Stück besitzt eine Querführung und ist in dieser verschiebbar
der Zündbolzen h angeordnet. Zur seitlichen \rerschiebung dieses Zündbolzens
bzw. Zündstiftes dient der Lenker i, welcher durch eine Feder k belastet ist. Der Lenker
ist im Punkt / drehbar gelagert und greift mit seiner Gabel in den Stift m des Zündbolzens h
ein. Unterhalb des Zündbolzens ist eine gelenkige Klinke η angeordnet, welche unter
dem Druck einer Feder s steht und durch An-. schlag 0 begrenzt wird. Die Hubbegrenzung
entspricht der Zahneinteilung der Zahnstange p. Soll nun der Schlagbolzen bzw.
Zündbolzen in Tätigkeit treten, so wird der Abzug angezogen. Dieser kann mit einer bekannten
Vorrichtung in Verbindung stehen, welche beim Anziehen die Zugstange / zurückzieht
und im gegebenen Moment wieder vorschnellen läßt. Bei dem Vorwärtsschnellen trifft der Zündbolzen h in eines der in
dem Widerlagerg befindlichen Löcher?'. Bei
diesem Vorgang verläßt die Klinke η die Zahnstange p und wird durch die Feder 5 nach
rechts gedrückt, so daß die Klinke vor die nächste Zahnlücke der Zahnstange p zu
stehen kommt. Wird nun der Abzug bzw. die Zugstange / wieder angezogen, so schiebt sich
die Klinke η in die Zahnlücke ein. Der Zündstift
h verläßt die Öffnung r im Widerlager und wird nun vermittels des Gabelhebels i
nach rechts geschoben, die Klinke η streckt sich und bildet den Anschlag bzw. die Hubbegrenzung,
so daß der Zündstift vor die
nächste Öffnung r des Widerlagers zu stehen kommt. In dieser Weise wiederholt sich der
Vorgang, bis sämtliche Patronen abgefeuert sind. Beim Einlegen einer neuen Ladung
muß der Zündbolzen in die Ausgangsstellung zurückgebracht werden, welches folgendermaßen
geschieht:
Da, wo das T-förmige Führungsstück g mit der Zugstange / in Verbindung steht, ist eine
ίο Rolle t angebracht, diese wird durch einen
Kurvenhebel u zurückgedrückt, indem derselbe von rechts nach links gedreht wird.
Hierdurch wird der Zündbolzen aus dem Widerlager herausgezogen. Bewegt man den Kurvenhebel weiter, so trifft die Nase ν
gegen den Lenker i und schiebt diesen nach links und nimmt vermittels des Stiftes m den
Zündbolzen mit. Die Klinke n, welche nach hinten abgeschrägt ist, gleitet über die Zahnstange
p hinweg. Nach erfolgtem Zurückschieben bringt man den Kurvenhebel wieder
an die Ausgangsstellung zurück. Das Gewehr ist nun zum Abschüsse sämtlicher Patronen
wieder- gespannt. Der Kurvenhebel kann auch, wenn dieser nach links .gedreht wird,
zur Sicherung der Waffe dienen. Um zu sehen, wieviel Schüsse sich noch in den
Läufen befinden, bewegt sich «mit dem Lenker i durch Stift w der Zeigerhebel x, welcher
die Schußzahl durch eine Skala anzeigt.
Claims (2)
1. Feuerwaffe mit mehreren Läufen, bei der das Abfeuern sämtlicher Patronen
nacheinander durch einen einzigen Abzug erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser
mittels eines Lenkers mit einem einzigen Zündbolzen in Verbindung steht, der bei jeder Abzugbewegung durch den
Lenker seitlich verstellt und hinter einen neuen Lauf geführt wird.
2. Feuerwaffe nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine mit dem Lenker in Verbindung stehende Anzeigevorrichtung für den jeweils abzufeuernden Lauf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302478C true DE302478C (de) |
Family
ID=556274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302478D Active DE302478C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302478C (de) |
-
0
- DE DENDAT302478D patent/DE302478C/de active Active
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