DE3036876C2 - Lautsprecher mit einer Membran und einem Schwingspulenkörper - Google Patents
Lautsprecher mit einer Membran und einem SchwingspulenkörperInfo
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Description
dadurch gekennzeichnet, daß
g) die flexible Halterung (11; 18) durch ein fetterliges Material gebildet wird.
2. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Membranstützelement (11; 18) dienende flexible Halterung längs des gesamten
Umfangs der Membran (6; 16) angeordnet ist
3. Lautsprecher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die periphere Fläche der
Membran (16) eine Vertiefung (166; besitzt und daß ein Teil des Membranstützelementes (18) in die
Vertiefung eingesetzt ist
4. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch geken zeichnet, daß die Innenfläche
des Rahmens (8, 17) eine Vertiefung (17a;
besitzt und daß ein Teil des Ni nbranstützelementes
(18) in die Vertiefung eingesetzt ist
5. Lautsprecher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
(8,17) ein fest mit dem magnetischen Kreis (9) und dem Dämpfungsglied (10) verbundenes Gehäuse
(8) besitzt und ferner eine zusätzliche ringförmige Platte (17) umfaßt, die fest mit dem Gehäuse an
einem Flanschabschnitt des Gehäuses verbunden und so angeordnet ist, daß die Vorderfläche des
Rahmens und die Schallabstrahlungsfläche (16a; der
Membran (16) in derselben Ebene liegen, und daß in der Innenfläche der zusätzlichen ringförmigen Platte
(17) die Vertiefung (17a; zur Aufnahme eines Teils
des Membranstützelementes (18) ausgebildet ist.
Die Erfindung betrifft einen Lautsprecher mit einer Membran, mit einem Schwingspulenkörper zur Erregang
der Membran, mit einem Rahmen zur Halterung eines magnetischen Kreises, wobei ein Teil des
Rahmens die Membran in der Nähe ihrer Schallabstrahlungsfläche ohne Berührung umgibt, weiterhin mit
einem Dämpfungsglied zwischen dem Schwingspulenkörper und dem Rahmen und mit einer flexiblen
Halterung zwischen dem Umfang der Membran und dem Rahmen.
Aus der DF.-OS 27 57 707 ist ein Lautsprecher dieser
Art bekannt, bei dem die flexible Halterung zwischen dem Umfang der Membran und dem Rahmen aus einem
elastischen Material wie beispielsweise Gummi besteht.
Bei diesem bekannten Lautsprecher kann es nun zu
Pendelbewegungen der Membran in einer von der gewünschten und vom Luftspalt des Magnetkreises
vorgegebenen Bewegungsrichtung abweichenden Richtung kommen, was dazu führen kann, daß der mit der
Membran verbundene Schwingspulenkörper ungewünscht in Kontakt mit dem Magnetkreis gelangt und
somit eine Verfälschung des Klangbildes auftritt und zusätzliche Geräusche entstehen.
In der DE-AS 27 40 661 ist ein Lautsprecher beschrieben, bei dem zur Dämpfung des Schwingspulenkörpers
zwischen dem Magnetkreis und dem Schwingspulenkörper eine magnetische Flüssigkeit vorgesehen
ist Dieses vollständig fließfähige, am magnetischen Kreis des Lautsprechers haftende Material dient in
erster Linie zur Bedämpfung des Schwingsystems in Längsrichtung des Schwingspulenkörpers, so daß zur
Vermeidung der oben angeführten Pendelbewegungen der Membran zusätzliche Maßnahmen getroffen werden
müssen.
Bei einem aus der DE-OS 21 50 358 bekannten Lautsprecher ist wiederum zur Bedämpfung der
Schwingspule bzw. des Schwingsystems der die Schwingspule umgebende Luftspalt mit einem elastischen
Material wie beispielsweise einem vulkanisierbaren Plast ausgefüllt Eine zusätzliche Halterung der
Membran ist bei diesem bekannten Lautsprecher nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Lautsprecher der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei dem die Membran keine Pendelbewegungen senkrecht zur Längsrichtung des Schwingspulenkörpers
bzw. zur durch den Luftspalt des Magnetkreises vorgegebenen Bewegungsrichtung ausführen kann.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung durch das im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebene
Merkmal gelöst.
Aufgrund dieser Ausbildung werden unerwünschte Klangverfälschungen und zusätzliche Geräusche erzeugende
Pendelbewegungen der Membran äußerst zuverlässig und mit relativ geringem Aufwand vermieden.
Das fettartige Material ist aufgrund seiner Oberflächenspannung bestrebt, seine Oberfläche möglichst
klein zu halten, so daß dieses Material im allgemeinen eine runde Form annimmt. Zudem ist ein derartiges
fettartiges Material klebrig, so daß es an dem Umfang der Membran und der inneren Oberfläche des Rahmens
haftet. Obwohl es sich also nicht um einen Festkörper, sondern um ein fließfähiges Material handelt, verläßt ein
solches fettartig« Material den Spalt zwischen dem Rahmen und dem Umfang der Membran nicht, wodurch
die erwähnten Pendelbewegungen, nämlich Schwingungen senkrecht zur Bewegungsrichtung der Schwingspule
einwandfrei gedämpft bzw. vermieden werden.
Aufgrund einer im Patentanspruch 2 angegebenen Weiterbildung der Erfindung ergibt das fettartige Material gleichzeitig eine zuverlässige Abdichtung des hinter der Membran liegenden Raums gegenüber dem vor der Schallabstrahlungsfläche der Membran liegenden Bereich. Dadurch kann die im Raum hinter der Membran komprimierte Luft nicht nach vorne zur schallabstrahlenden Oberfläche der Membran entweichen, so daß eine optimale Schalldruckpegel-Charakteristik ohne Einsenkung im Niederfrequenzbereich erhalten wird.
Aufgrund einer im Patentanspruch 2 angegebenen Weiterbildung der Erfindung ergibt das fettartige Material gleichzeitig eine zuverlässige Abdichtung des hinter der Membran liegenden Raums gegenüber dem vor der Schallabstrahlungsfläche der Membran liegenden Bereich. Dadurch kann die im Raum hinter der Membran komprimierte Luft nicht nach vorne zur schallabstrahlenden Oberfläche der Membran entweichen, so daß eine optimale Schalldruckpegel-Charakteristik ohne Einsenkung im Niederfrequenzbereich erhalten wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung, die insbesondere auch bei Tieftonlautsprechern eine optimale
Dämpfung der unerwünschten Pendelbuwegungen sicherstellen, sind in den Patentansprüchen 3 und 4
angegeben. Da in diesem Falle das aus fettartigem Material bestehende Membranstützelement teilweise in
den Vertiefungen eingefügt ist, bleibt das Stützelement auch bei größeren Schwingbewegungen, wie dies bei
Tieftonlautsprechern der Fall ist, in der gewünschten
Position, ohne daß es sich verteilt
Eine in der Praxis äußerst einfach realisierbare Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lautsprechers
ist im Patentanspruch 5 angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 eine schematische Querschnittsansicht eines herkömmlichen kantenfreien Lautsprechers,
Fig.2 eine schematische Querschnittsansicht eines
ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Lautsprechers,
Fig.3 eine schematische Querschnittsansicht eines
zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Lautsprechers,
Fig.4 eine schematische Querschnittsansicht einer Membran des Lautsprechers,
Fig.5 und Fig.6 vergrößerte Ansichten der in
Fig.4 gezeigten Membran, die den Herstellungsvorgang
veranschaulichen,
F i g. 7 ein Diagramm, das die Schalldruckpegel-ZFrequenz-Charakteristik
eines Lautsprechers mit der Membran von F i g. 4 im Vergleich mit der Charakteri- "
stik eines herkömmlichen Lautsprechers zeigt
Fig.8 eine schematische Querschnittsansicht eines
dritten Ausführungsbeispiels des Lautsprechers,
Fig.9 eine schematische Querschnittsansicht eines
vierten Ausführungsbeispiels des Lautsprechers und
Fig. 10 eine schematische Querschnittsansicht eines fünften Ausführungsbeispiels des Lautsprechers.
Vor der Beschreibung der Ausführungsbeispiele des J5
erfindungsgemäßen Lautsprechers wird ein herkömmlicher kantenfreier Lautsprecher beschrieben, um die mit
dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung realisierten Ziele besser erläutern zu können.
In F i g. 1 ist eine Querschnittsansicht eines herkömmliehen
kan^nfreien Lautsprechers dargestellt Eine Membran 1 ist in einem Bereich in der Nähe der
Seitenflächenmitte durch ein Dämpfungsglied 2 getragen, das in einem Rahmen oder Gehäuse 3 angeordnet
ist. Da die Membran 1 lediglich durch das Dämpfungsglied 2 getragen wird, kann sie eine Pendelbewegung
um den Trag- bzw. Stützberekh als Mittelpunkt ausführen. Wenn die Membran eine solche Pendelbewegung
ausführt, gelangt ein fest mit dem rückwärtigen Endabschnitt der Membran 1 verbundener Schwingspu- JO
lenkörper la ungewünsrht mit einem Magnetkreis 4 in Kontakt der einen magnetischen Spalt (kein Bezugszeichen)
bildet in dem der Schwingspulenkörper la bewegbar ist was zum Auftreten von abnormalen
Klängen führt. Aufgrund des Vorhandenseins eines Spaltes zwischen c/er Peripherie der Membran 1 und der
Innenfläche des Gehäuses 3 wird des weiteren schwingende Luft hinter der Membran durch den Spalt
zum vorderen Bereich hin ausgebreitet, so daß es zu einer Einsenkung in der Schalldruckpegelkurve im
Niederfrequenzbereich kommt.
in Fig. 2 ist eine schematische Querschnittsansicht
eines kantenlosen Lautsprechers für den Hochfrequenzbereich (Hochtonlautsprecher) gezeigt, der ein erstes
Ausführungsbeispie! des erfindungsgemäßen Lautsprechers darstellt.
Dieser Lautsprecher umfaßt eine flache, aus einem Acrylharzschaum hergestellte scheibenartige Membran
6, die eine vorgegebene Dicke besitzt, und deren Schailabstrahlfläche 6a flach ausgeführt ist Ein
Schwingspulenkörper 7 ist fest an der Rückseite der flachen Membran 6 befestigt bzw. verklebt
Ein Gehäuse 8 umgibt die flache Membran 6, und an ihrem rückwärtigen Abschnitt ist ein magnetischer
Kreis 9 mit einem magnetischen Spalt angeordnet in dem der Schwingspulenkörper 7 bewegbar ist
Die flache Membran 6 bildet zusammen mit dem Schwingspulenkörper 7 ein Schwingsystem. Die Membran
6 wird durch zwei Elemente getragen. Bei dem ersten Element handelt es sich um ein Dämpfungsglied
10, das zwischen der Außenfläche des Schwingspulenkörpers 7 und dem Gehäuse 8 angeordnet und mit
diesem verbunden ist und dieselbe Konstruktion wie bei herkömmlichen Lautsprechern besitzt Bei dem zweiten
Element handelt es sich um ein viskoses aus einem fettartigen Material bestehendes Membranstützelement
11, das zwischen der Peripherie der Membran 6 und der
Innenfläche des Gehäuses 8 angeordnet ist und als flexible Halterung für die Membran dient Der
Durchmesser der Membran 6 ist etwas kleiner als der Innendurchmesser des Gehäuses 8 ausgeführt so daß
zwischen diesen ein ringförmiger Spalt 12 vorliegt Das viskose aus fettartigem Material bestehende Mcmbranstützelement
11 ist im Spalt 12 angeordnet Es kann dort angebracht werden, indem das fettartige Material
mittels einer feinen Bürste auf der peripheren Oberfläche der flachen Membran 6 und auf einer
entsprechenden Fläche der Innenfläche des Gehäuses 8 aufgestrichen wird. Dieses fettartige Material wird im
Spalt 12 so aufgebracht daß es den ringförmigen Spalt 12 entlang des gesamten Umfangs der Membran 6
überbrückt Das auf diese Weise gebildete Membranstützelement 11 wird in einer Position angeordnet die
sich in einem Abstand d\n der durch den Pfeil K von der
Schallabstrahlfläche 6a befindet, und es steht daher nicht in den Vorderraum vor. Das bei diesem
Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendete viskose, fettartige Material ist vorwiegend aus Vinylchlorid
hergestellt und besitzt eine Viskosität von 1,2 Pas.
Bei dieser Anordnung wird das Schwingsystem mit
der flachen Membran 6 und dem Schwingspulenkörper 7 bei zwei Positionen in der durch den Pfe;l Y gezeigten
Richtung unterstützt so daß eine durch einen Pfeil X angedeutete Pendelbewegung sicher beschiänkt ist,
während die Bewegung in der Richtung des Pfeils V frei ist Dies hat zur Folge, daß die Reibung zwischen dem
Schwingspulenkörper 7 und dem Magnetkreis 9 auf sichere Weise vermieden wird, wenn der Lautsprecher
Geräusche bzw. Klänge aussendet und daher treten die durch die Reibung verursachten abnormen Geräusche
nicht auf.
Aufgrund des Vorliegens des viskosen und aus einem fettartigen Material bestehenden Membranstützelementes
11 entweicht außerdem die hinter der Membran
6 befindliche Luft nicht nach vorne zur Seite der Schailabstrahlfläche 6a. Demzufolge kann eine Schalldruckpegel-Charakteristik
ohne eine Einsenkung in Niederfrequenzb« /eich erhalten werden.
Da das Membranstützelement 11 Viskosität besitzt, wirkt es außerdem als Dämpfungselement. Aufgrund
dieser physikalischen Charakteristik ist die SchalldruckpegelVFrequenz-Charäkteristikkurve,
die sich aus der Resonanz der Membran 6 ergibt, glatter als bei herkömmlichen Lautsprechern.
Es sei z. B. angenommen, daß ein Schalldruckpegel von 10OdB in einem 1 m vom obengenannten
Lautsprecher, d. h. einem Hochtonlautsprecher, entfernten Punkt erhalten werden soll, wobei der Lautsprecher
eine Membran 6 mit einem Radius von 2 cm besitzt. In diesem Fall beträgt die effektive Amplitude der
Membran 6 bei 3 kHz etwa 0,08 mm. Es hat sich bestätigt, daß das viskose Membranstützelement 11 sich
nicht aufgrund der Bewegung der Membran 6 zerteilt bzw. auflöst.
Eine zusätzliche ringförmige Platte 13 aus Bakelit ist auf einem Flanschabschnitt des Gehäuses 8 angeordnet.
Das Gehäuse 8 bildet zusammen mit der zusätzlichen Platte 13 einen Rahmen. Die zusätzliche Platte 13 wird
so verwendet, daß die Vorderfläche des Rahmens und die Schallabstrahlfläche 6a der Membran 6 in derselben
Ebene liegen. Infolgedessen ist das Schallfeld in der Nähe der Membran so ausgebildet, daß die gleichphasige
Wellenfläche bzw. die Wellenfläche gleicher Amplitude glatt sind.
In F i g. 3 ist in schematischer Querschnittsansicht ein
zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Lautsprechers für den Niederfrequenzbereich (Tieftonlaulsprecher)
gezeigt. Die den in F i g. 2 gezeigten Elementen entsprechenden Elemente sind mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet und werden hier nicht beschrieben.
Der kantenlose Lautsprecher der F i g. 3 enthält eine flache Membran 16 von Kegelstumpfform, bei der eine
erste Rille bzw. Vertiefung 166 entlang der peripheren Fläche in der Nähe der Schallabstrahlungsfläche 16a
vorgesehen ist
In der Innenfläche einer ringförmigen zusätzlichen Platte 17, die am Flanschbereich des Gehäuses 8
befestigt ist und mit diesem wiederum einen Rahmen bildet, ist eine zweite Rille bzw. Vertiefung 17a
ausgeführt. Die erste Vertiefung 166 und die zweite Vertiefung 17a simd auf beiden Seiten des Spaltes 12 so
angeordnet, daß sie einander gegenüberliegen.
Ein viskoses, aus einem fettartigen Material bestehendes und wiederum eine flexible Halterung für die
Membran bildendes Membranstützelement 18, das dem Membranstützelement 11 der Fig.2 entspricht, überbrückt
den ringförmigen Spalt 12, der zwischen der peripheren Fläche der Membran 16 und der Innenfläche
der zusätzlichen Platte 17 vorliegt und von diesem begrenzt wird, so daß der Spalt 12 entlang des gesamten
Umfangs der Membran 16 geschlossen ist, wobei Teile des viskosen Membranstützelementes 18 in der ersten
und der zweiten Vertiefung 166 bzw. 17a liegen. Die Wirkungsweise des viskosen, aus einem fettartigen
Material bestehenden Membranstützelementes 18 ist dieselbe wie beim ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Da einige Teile des viskosen Membranstützelementes 18 in die Vertiefungen 17a und 166 eingefügt
sind, bleibt das viskose Membranstützelement 18 außerdem in der obengenannten Position, ohne daß es
sich verteilt, selbst wenn die Membran 16 eine heftige Schwingbewegung ausführt. Dementsprechend zeigt
diese Anordnung bemerkenswerte Wirkungen besonders, wenn sie an einen Tieftonlautsprecher angepaßt
wird
Das viskose Membranstützelement 11 oder 18 kann zu jedem beliebigen kantenlosen Lautsprecher hinzugefügt
werden, solange die Membran durch das Lautsprechergehäuse so umschlossen wird, daß zwischen
ihnen ein ringförmiger Spalt vorliegt, und dies führt zum
selben Ergebnis.
Wenn, wie es beim ersten und zweiten Ausfuhrungsbeispiel
der Erfindung der Fall ist, das Membranstützelement 11 bzw. 18 im ringförmigen Spalt 12 zwischen der
Membran 6 bzw. 16 und der diese umschließenden Rahmenanordnung angeordnet ist, ist es, möglich, die
Membran 6 bzw. 16 stabil zu tragen und abzustützen. Es kann so sicher vermieden werden, daß abnorme Klänge
aufgrund des abnormen Kontaktes auftreten. Das Entweichen von Luft hinter der Membran 6 oder 16 zur
Schallabstrahlfläche verschwindet. Es ist möglich, die Einsenkung in der Schalldruckpegelkurve im Niederfre-
ίο quenzbereich zu entfernen, und des weiteren ist es
möglich, eine flache Schalldruckpegel-Frequenz-Charakteristikkurve
zu erhalten, da das Membranstützelement 11 bzw. 18 als zusätzliches Dämpfungselement
aufgrund der physikalischen Charakteristik der Viskosi-
is tat wirkt. Dadurch, daß das Membranstützelement 11
oder 18 so angeordnet wird, daß es zum Teil die periphere Vertiefung 166 auf der Oberfläche der
Membran 16 und die Vertiefung 17a auf der Innenseite der Rahmenanordnung füiit, wie in Fig.3 gezeigt isi,
kann zusätzlich vermieden werden, daß sich das viskose Membranstützelement 18 verteilt, selbst wenn die
Membran 16 heftig schwingt, so daß das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung nach F i g. 3 besonders
für Tieftonlautsprecher geeignet ist.
In Fig.4 ist eine schematische Querschnittsansicht einer Membran 21 gezeigt. Diese Membran ist für einen
Tieftonlautsprecher vorgesehen und kann daher in den Lautsprecher des zweiten Ausführungsbeispiels der
Erfindung von F i g. 3 eingepaßt werden. Die Membran von Fig.4 enthält einen Membrankörper 22 aus
geschäumtem Harz, z. B. aus einem Acrylharz, und ein Blatt oder einen Film 24, der mit einem wärmeschmelzbaren
oder mit einem Heißschmelz-Klebstoff 25 an einer Seite beschrieben ist. Der mit dem Klebstoff
versehene Film 24 wird im folgenden als beschichteter Film 23 bezeichnet. Der beschichtete Film 23 ist an der
Vordcrflächc 22s des Membrankörpers 22 befestigt, die
als schallabstrahlende Fläche wirksam ist.
Der Membrankörper 22 wird hergestellt, indem ein Block oder eine Platte aus geschäumtem Acrylharz so
zerschnitten wird, daß ihre Form im wesentlichen kegelstumpfförmig wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel
handelt es sich bei allen Oberflächen des Membrankörpers 22 um geschnittene Flächen. Der Film
24 wird aus einem Harz hergestellt, und der wärmeschmelzbare Klebstoff 25 wird dünn auf einer
Fläche des Films 24 aufgetragen. Der beschichtete Film
23 der Membran ist 0,15 mm dick. Bei dem für den Film
24 verwendeten Harz handelt es sich um ein so wärmebeständiges Material, z. B. um ein Polyesterharz,
das bei Wärmeanwendung nicht schmilzt, wie im folgenden noch beschrieben wird. Der Klebstoff 25 ist
klebrig, so daß der Film 24 vorübergehend an der Vorderfläche 22a befestigt werden kann.
Nachdem der beschichtete Film 23 provisorisch an der Vorderfläche 22a des Membrankörpers 22 angeklebt
worden ist, wird die flache Membran für einen Tieftonlautsprecher auf einer beheizten Eisenplatte 26
so angeordnet, daß der Film 24 mit der Eisenplatte 26 in
Kontakt tritt, und die Eisenplatte 26 wird auf 130 bis 1600C aufgeheizt Bei diesem Verfahren schmelzen der
Klebstoff 25 und die Vorderfläche 22a des Membrankörpers 22 so, daß die beiden Elemente miteinander
verschweißt werden. Nach Entfernen der beheizten Eisenplatte 26 und Abkühlen sind dann der Membrankörper
22 und der aus einem Harz hergestellte Film 24 fest miteinander verklebt
. In F i g. 5 ist der Verbindungsbereich zwischen dem
. In F i g. 5 ist der Verbindungsbereich zwischen dem
i'.iciiibrankörper 22 und den) aus einem Harz hergestellten
Film 24 vergrößert gezeigt. In Fig.6 ist eine verschweißte und erstarrte Schicht mit dem Bezugszeichen
27 bezeichnet. Sie wurde erhalten, indem die Vorderfläche 22a des Membrankörpers 22 einheitlich
über einen geringen tiefen Bereich nach dem oben beschriebenen Aufheizverfahren aufgeschmolzen worden
ist, um mit dem geschmolzenen /klebstoff 25 versc.hv-eißt zu werden, und sie wurde beim Kühlverfahren
fest, -.vobei Blasen verschwanden.
Demzufolge ist die Anordnung der flachen Membran 21 so, daß die flache geschnittene Schallabstrahlfläche
22a des Membrankörpers 22 zum Schutz mit dem Film 24 bedeckt worden ist. Obwohl dies zu einer geringen
Gewichtszunahme führte, besitzt sie eine angemessene Lichtundurchlässigkeitscharakteristik und Feuchtigkeitsschutzcharakteristik.
Des weiteren wurde die Steifigkeit an der Schallabstrahlfläche 21a der flachen Membran 21 durch das Vorliegen des Films 24 und auch
der verschweißten and erstarrten Schicht 27 verbessert.
Dies hat zur Folge, daß die SchalldruckpegelVFrequenzcharakteristik
eines Lautsprechers mit der flachen Membran 21 die in Fig. 7 durch die Kurve II gezeigte
Kurvenform annimmt. Obwohl nämlich der Abstrahlungs-Schalldruckpegel
etwas aufgrund der Gewichtszunähme abgesunken ist, was als Mittelfall (middle-fall)
bezeichnet wird, wird diese Charakteristik aufgrund der Erhöhung der Steifigkeit an der Schallabstrahlfläche 21 a
verbessert, und die Hörbarkeit bzw. Schalleistung wird ausgezeichnet.
Da der aus einem Harz mit einem wärmeschmelzbaren KJ:bstoff 25 hergestellte Film 24 bei der oben
beschriebenen Membran 21 durch Verschweißen mit der Vorderfläche 22a des aus einem geschäumten
Material hergestellten Membrankörpers 22 fest verklebt ist, weist die Membran 21 zahlreiche Vorteile auf.
Zum Beispiel ist die Vorderfläche 22a geschützt, so daß die Lichtundurchlässigkeits-Charakteristik und die
Feuchtigkeitsschutz-Charakteristik verbesser sind, während die Gewichtszunahme auf einen kleinen Wert *o
herabgedrückt worden ist. Die Klangqualität ist durch die Zunahme der Steifigkeit beim schallabstrahlenden
Oberflächenbereich verbessert, etc.
In Fig.8 ist eine schematische Querschnittsansicht des dritten Ausführungsbeispiels des Lautsprechers *s
gezeigt. Mit dem Bezugszeichen 31 ist eine Lautsprechermembran bezeichnet, die zu einer gegebenen
Form zurechtgeschnitten worden ist, z. B. indem eine
aus einem geschäumten Harz, z. B. einem geschäumten Acrylharz, einem geschäumten Styrolharz oder derglei- so
chen hergestellte Platte preßgeschnitten worden ist (die-cutting). Wenn es gewünscht ist, können jedoch
auch zwei aus einem festen Harz oder aus einem Leichtmetall hergestellte Blätter oder Filme an beiden
Seiten des geschnittenen Materials befestigt werden. Eine ähnliche, flache, scheibenartige Membran kann
auch hergestellt werden, indem eine Scheibe mit einer Wabengitterstruktur zwischen zwei Blättern oder
Filmen aus einem Leichtmetall, z.B. Aluminium, angeordnet wird (Sandwich-Anordnung). Mit dem
Bezugszeichen 32 ist ein Schwingspulenkörper bezeichnet, dessen eines Ende an der flachen Rückfläche der
Lautsprechermembran 31 haftet Ein scheibenartiges Verstärkungselement 33, das am Schwingspulenkörper
32 haften soll, wird mittels eines geeigneten Klebwirk-Stoffs
mit der Lautsprechermembran 31 und dem Schwingspulenkörper 32 verklebt Vorzugsweise ist das
Verstärkungselement 33 für die Klebverbindung mit dem Schwingspulenkörper 32 aus einem leichten
Material hergestellt, z. B. aus einem geschäumten Harz. Wenn durch Entfernen des mittleren Bereiches die
Form ringförmig ausgebildet wird, und nicht scheibenförmig wie in Fig.8 gezeigt, wird der Pegel des
abgestrahlten Schalldrucks aufgrund des leichten Gewichtes groß.
Der Lautsprecher der F i g. 8 enthält eine Schwingspule 34, ein Dämpfungsglied 35, eine Deckplatte 36, einen
Magneten 37 und ein Joch 38. Die Deckplatte 36, der Magnet 37 und das Joch 38 bilden einen Magnetkreis
mit einem ringförmigen magnetischen Spalt, in dem der Schwingkörper 32 bewegbar ist. Der Magnetkreis wird
fest durch ein nicht gezeigtes Gehäuse abgestützt.
In Fig.9 ist eine schematische Querschnittsansicht
eines vierten Ausführungsbeispiels des Lautsprechers gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein ringförmiges
Verstärkungselement 53, das zum Verkleben eines Schwingspulenkörpers 52 dient, außerhalb des
Schwiugspüienkörpers 52 im GegciisaU iur Anordnung
des Ausführungsbeispiels von F i g. 8 angeordnet, bei dem das Verstärkungselement 33 auf der Innenseite des
Schwingspulenkörpers 32 angeordnet ist. Ein Ende des Schwingspulenkörpers 52 ist mit der flachen rückwärtigen
Fläche einer Lautsprechermembran 51 verklebt, die auf dieselbe Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel
hergestellt worden ist, während das ringförmige Verstärkungselement 53, das einen Innendurchmesser
besitzt, der gleich dem Außendurchmesser des Schwingspulenkörper 52 ist, mit dem Schwingspulenkörper
52 und mit der Lautsprechermembran 51 verklebt ist
Der in F i g. 9 gezeigte Lautsprecher enthält außerdem eine Schwingspule 54, ein Dämpfungsglied 55, eine
Deckplatte 56, einen Magneten 57 und ein Joch 58.
In Fig. 10 ist eine schematische Querschnittsansicht
eines fünften Ausführungsbeispiels des Lautsprechers gezeigt. Dieses Ausführungsbeispie! ähnelt einer Kombination
aus dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel. Ein Ende eines Schwingspulenkörpers 62 ist mit
der flachen rückwärtigen Fläche einer Lautsprechermembran 61 verklebt, die auf dieselbe Weise hergestellt
worden ist, wie es beim ersten Ausführungsbeispiel der Fall ist Verstärkungselemente 63, 63', die zum
Verkleben des Schwingspulenkörpers 62 dienen, sind mit der Lautsprechermembran 61 und mit dem
Schwingspulenkörper 62 auf der Außen- und der Innenseite des Schwingspulenkörpers 62 verklebt
In Fig. 10 ist außerdem eine Schwingspule 64, ein Dämpfungsglied 65, eine Deckplatte 66, ein Magnet 67
und ein Joch 68 gezeigt
Bei dem auf die oben beschriebene Weise angeordneten
Lautsprecher sind der Schwingspulenkörper und die Lautsprechermembran fest miteinander verbunden. Die
sichtbare Verbindungsfläche zwischen der Schwingspule und der Lautsprechermembran wird breit und die
Antriebsenergie wird wirksam bzw. effizient vom Schwingspulenkörper zur Lautsprechermembran übertragen.
Des weiteren ist die sichtliche Steifigkeit an der Verbindungsfläche zwischen dem Schwingspulenkörper
und der Lautsprechermembran erhöht worden, so daß die höchste wiedergebbare Frequenz höher wird. Das
vom Verstärkungselement das zum Verkleben des Schwingspulenkörpers dient, eingenommene Volumen
ist klein, so daß das Gewicht leicht ist, was zu einem
großen SchaMabstrahldruck des Lautsprechers führt. Bei
herkömmlichen Lautsprechern wird Ld. eine große Präzision bei der Herstellung zur Anfertigung einer
Vertiefung zur Aufnahme eines Endes des Schwingspulenkörpers in der aus einem Harz hergestellten
Membran benötigt, um zu vermeiden, daß die Mittelachse des Schwingspulenkörpers von der Mittelachse
der Membran abweicht, was eine schlechte Klangqualität verursachen könnte, z. B. abnorme
Schwingungen aufgrund von Exzentrizität. Andererseits besteht beir: oben beschriebenen Lautsprecher keine
Notwendigkeit, eine solche Vertiefung in der Lautsprechermembran herzustellen, und daher können ι ο
Lautsprecher dieser Art einfach hergestellt werden. Da es nämlich im wesentlichen lediglich erforderlich ist, den
Schwingspulenkörper und das Verstärkungselement mit der Rückwand der Lautsprechermembran zu verkleben,
können die Mittelachse des Schwingspulenkörpers und der Lautsprechermembran leicht miteinander in Übereinstimmung
gebracht werden, so daß im Zusammenwirken mit dem viskosen, aus einem fettartigen Material
bestehenden Membranstützelement eine wesentlich verbesserte Tonqualität erhalten wird, wobei keine
abnormen Schwingungen auftreten.
Obwohl die Lautsprechermembran mittels einer Form hergestellt werden kann, wird die Membran
bevorzugt durch Preßschneiden einer flachen, aus einem geschäumten Harz hergestellten Platte mittels einer
beheizten Preßschneidevorrichtung in einer vorgegebenen Form hergestellt, so daß eine Lautsprechermembran
auf einfache Weise mit niedrigen Kosten hergestellt werden kann, ohne außer Form zu geraten.
Da das Ve·"tärkungselement bzw. die Verstärkungselemente beim Lautsprecher nach dem dritten bis
fünften Ausfiihrungsbeispiel mit der Lautsprechermembran und mit dem Schwingspulenkörper verklebt sind,
sind die Lautsprechermembran und der Schwingspulenkörper in diesen Fällen fest miteinander verbunden. Die
Antriebsenergie von dem Schwingspulenkörper wird effizient an die Lautsprechermembran übertragen. Die
höchste Wiedergabafrequenz ist hoch, und außerdem ist das Gewicht leicht. Der Schallabstrahldruck ist groß. Es
wird eine ausgezeichnete Klangqualität erzielt, und es treten dabei keine abnormen Schwingungen auf. Da
keine Notwendigkeit besteht, in der Lautsprechermembran eine Vertiefung herzustellen, um in dieser den
Schwingspulenkörper anzubringen, kann der erfindungsgemäße Lautsprecher leicht hergestellt und
zusammen mit dem viskosen, aus fettartigem Material bestehenden Membranstützelement ein wesentlich
verbessertes und unverfälschtes Klangbild erhalten werden. Der Schwingspulenkörper kann auf einfache
Weise so angebracht werden, daß die Achse der Lautsprechermembran und die Achse des Schwingspulenkörpers
miteinander übereinstimmen und somit zusammen mit dem Membranstützelement die gewünschte
Führung der Membran gewährleistet bzw. unerwünschte Pendelbewegungen unterdrückt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:!.Lautsprecher,a) mit einer Membran,b) mit einem Schwingspulenkörper zur Erregung der Membran,c) mit einem Rahmen zur Halterung eines magnetischen Kreises,d) wobei ein Teil des Rahmens die Membran in der Nähe ihrer Schallabstrahlungsfläche ohne Berührung umgibt, weiterhine) mit einem Dämpfungsglied zwischen dem Schwingspulenkörper und dem Rahmen undf) mit einer flexiblen Halterung zwischen dem Umfang der Membran und dem Rahmen,
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