DE304820C - - Google Patents

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DE304820C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24Binding; Briquetting ; Granulating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung beruht auf der dem Erfinder gewordenen Kenntnis, daß die mulmigen Bestandteile zahlreicher Eisenerze mit kalkbasischer Gangart an und für sich bereits die zur Herstellung des eisenoxydreichen hochbasischen Aluminosilikatbindemittels erforderlichen Mischungsbestandteile enthalten.
Die weiteren Studien und Berechnungen des Erfinders haben ergeben, daß der auch von anderen, gleiche Ziele verfolgenden Verfahren bereits benutzte Gedanke, die Bestandteile des Bindemittels lediglich aus dem zu verhüttenden Eisenerze zu entnehmen, in seiner Anwendung auf das Verfahren des Hauptpatentes so große technische Und wirtschaftliche Vorteile bringt, daß die Brikettierung von Eisenerzen hierdurch erst im hohen Maße lebensfähig wird. ,
Das Wesen vorliegender Erfindung besteht nun in einer weiteren Ausbildung des Verfahrens und bezieht sich auf Erze, bei welchen •in den Mulmen.die kalkbasischen Bestandteile gegenüber den eisenoxydischen Bestandteilen in zu geringen Mengen vorhanden sind. Bei solchen Erzen sollen durch Einschaltung einer elektromagnetischen Scheidung, allenfalls in Verbindung mit einer Windsichtung o. dgl., die überschüssig vorhandenen eisenoxydischen Bestandteile aus den Mulmen ausgesondert werden, so daß dann der verbleibende weniger magnetische Rest durch eine einfache Glühoperation in ein abbindungsfähiges Bindemittel umgewandelt werden kann.
Die Klassierung und die magnetische Scheidungsoperation wird hierbei nach dem vorliegenden Verfahren vielfach zweckmäßig so ausgeführt, daß durch Aufbereitung des Mulmes " das Erz in eine größere Zahl von Einzelsorten mit abweichender, chemischer Zusammensetzung zerlegt wird, beispielsweise in eisenhaltige, kalkbasische und überwiegend kieselige Gangart, und daß von diesen die kalkbasischen Bestandteile — gegebenenfalls unter besonderem Zusatz von eisenoxyd- oder tonerdehaltigen oder kieseligen Zuschlägen — zu einem Bindemittel verarbeitet, werden.
Ein weiterer Ausbau des Verfahrens betrifft die Vornahme der Zerkleinerung des Erzes zum Zwecke der Einleitung einer Separation in der Weise, daß das Erz einer Rost- (Brenn-) Operation unterworfen wird, die sowohl oxydierend als reduzierend gestaltet werden kann, der sich eine Ablöschoperation und allenfalls eine schonende Zerkleinerung anschließt.
Durch diese Behandlung des Erzes wird vor allem eine solch feine und gute Zerkleinerung ermöglicht, wie sie ohne Rösten und Löschen durch mechanische Hifsmittel nicht erreicht werden kann. Ferner wird zunächst das eisenoxydische Material magnetisiert und scheidungsfähig gemacht und schließlich zerfällt, durch die Wirkung der Löschoperation
der kalkbasische Bestandteil des Erzes zu feinem Pulver; endlich bleiben bei dieser Art der Zerkleinerung die kieseligen Bestandteile des Erzes unberührt, so daß hierauf eine leichte und billige Aufbereitung gegründet werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    ίο i. Ausführungsart des Verfahrens zum
    Brikettieren von, Eisenerzen, Gichtstaub
    u. dgl. nach Patent 300461, dadurch ge-
    • kennzeichnet, daß alle zur Herstellung des
    s eisenoxydreichen hochbasischen Bindemittels erforderlichen Mischungsbestandteile lediglich den zu brikettierenden Erzen entnommen werden.^
    2V Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erzen, bei welchen in den Mulmen die kalkbasischen Bestandteile gegenüber den eisenoxydischen Bestandteilen in zu geringen Mengen vorhanden sind, durch Einschaltung einer elektromagnetischen Scheidung die überschüssig vorhandenen eisenoxydischen Bestandteile aus den Mulmen ausgesondert werden, so daß der verbleibende weniger magnetische Rest durch eine einfache Glühoperation in ein abbindungsfähiges Bindemittel umgewandelt werden kann.
    3. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch i, bei welcher die Klassierung und magnetische Scheidung so ausgeführt wird, daß durch Aufbereitung des Mulmes das Erz in eine größere Zahl von Einzel-
    • Sorten mit abweichender, chemischer Zusammensetzung zerlegt wird, von denen dann eine oder mehrere zur Herstellung des Bindemittels verwendet werden.
    4. Bei dem Verfahren nach Anspruch 1 die Aufschließung des Erzes durch eine Röstoperation, die als Einleitung der Separation dienen soll und sowohl oxydierend als reduzierend gestaltet werden kann, und wobei die Zerkleinerung des Erzes durch eine· erforderlichenfalls eingefügte Ablöschoperation erfolgt.
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