DE308946C - - Google Patents

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DE308946C
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hand lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F15/00Crowbars or levers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 308946 -■ KLASSE 35 d. GRUPPE
Hebelade. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1917 ab.
Flugzeuge, Kraftwagen und ähnliche Fahrzeuge werden bei Nichtgebrauch in der Regel durch unter die Fahrgestellachsen geschobene Hebevorrichtungen angehoben, um eine unnötige Belastung und Formveränderung der Laufreifen und Räder zu vermeiden oder um Reparaturarbeiten zu ermöglichen.
Die bisher gebräuchlichen Hebevorrichtungen hatten den Nachteil, daß infolge der Lage
ίο und der Anzahl der Drehpunkte leicht ein Durchfedern erfolgte und ein sicheres Feststellen der angehobenen Last kaum möglich war, so daß das angehobene Fahrzeug schon bei leichten Stößen in der Längs- oder Quer-.
richtung in Schwankungen geriet. Ferner war die Längsverschiebung der Last beim Anheben im Verhältnis zur Hubhöhe unge-■ mein groß.
Die Hebelade nach vorliegender Erfindung vermeidet diese Übelstände dadurch, daß ein • als Auflage für den zu hebenden Gegenstand,
z. B. die Fahrgestellachse eines Flugzeuges, dienender Tragrahmen gelenkig mit einer auf dem Boden aufliegenden Unterlagsplatte oder Leiste verbunden ist und mittels eines Handhebels, der an dem Längsholm des Tragrahmens angreift und sich auf die Unterplatte stützt und in derselben geführt wird, gehoben, gesenkt und festgestellt werden kann, so daß durch diese Anordnung nur zwei Drehpunkte erforderlich sind und der Stützpunkt für den Handhebel bzw. die Last dicht an die Grundfläche verlegt wird. Der als Doppelhebel ausgebildete Handhebel ist an seinem unteren Arm mit einer Gleitrolle versehen, die in einer an der Unterplatte vorgesehenen Schlitzführung oder sonstigen geeigneten Führung geführt wird. Die Führung wird aus federndem Material, z. B. St'ahlband, hergestellt, so daß der Tragrahmen möglichst tief gesenkt werden kann.
Die Führung, die gleichzeitig als Begrenzung für den Ausschlag des Handhebels dient, ermöglicht das selbsttätige Feststellen der Last in der angehobenen Stellung und verhindert ein seitliches Ausweichen der Tragrolle bzw. des Handhebels, so daß ein vollständig sicherer Stand der angehobenen Last gewährleistet wird. !
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Hebelade im niedergelegten, und Fig. 2 im angehobenen Zustande.
Der Tragrahmen α, b ist bei c mit der Unterlagsplatte d gelenkig verbunden. An dem freien Ende des Längsholmes α ist ein Absatz e vorgesehen, der in den Schlitz / des gabelförmigen Handhebels g eingreift und mit diesem durch den Bolzen h drehbar verbunden ist. Der Handhebel g stützt sich mit dem unteren Ende mittels einer ebenfalls im Schlitz / drehbar gelagerten Rolle i auf die Unterlagsplatte d und wird auf derselben in der Schlitzführung k geführt, die aus einem federnden Stahlband besteht und den Handhebel in seinem Ausschlag begrenzt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Vorrichtung wird in der Stellung nach
Fig. ι unter die zu hebende Fahrgestellachse ο geschoben, so daß der Angriffspunkt der Last zweckmäßig auf der ersten Hälfte des Längsholmes des Tragrahmens liegt. Zur Einstellung der geeigneten Angriffshöhe kann das Auflagestück I um den Bolzen m in die strichpunktierte Stellung unter die Achse des Fahrgestelles gedreht werden. Durch Anheben des Hebels g in Pfeilrichtung η wird der Tragrahmen a, b nunmehr um den Punkt c gedreht und die Last angehoben. Der Hebel g wird-, um ein sicheres Feststehen der Hebevorrichtung zu bewirken, über die senkrechte Totlage hinausgedreht, so daß er in die Stellung nach Fig. 2 kommt, in welcher sich die Rolle gegen das Ende der Führung k legt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Hebelade für Lasten, insbesondere für Flugzeuge, Fahrzeuge u. dgl., bestehend aus einem auf einer Unterlage ao drehbar gelagerten Tragrahmen, dessen freies Ende an einen auf der Unterlage . gelagerten Handhebel angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (g") mittels Rolle (i) in einer Schlitzführung (k) der Unterlage verschiebbar gelagert ist.
2. Hebelade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzführung (k) aus federndem Stoff besteht, um ein mögliehst tiefes Senken des Tragrahmens zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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