DE3100238C2 - Reinigungsvorrichtung für den Druckzylinder einer Druckmaschine - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für den Druckzylinder einer Druckmaschine

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DE3100238C2
DE3100238C2 DE3100238A DE3100238A DE3100238C2 DE 3100238 C2 DE3100238 C2 DE 3100238C2 DE 3100238 A DE3100238 A DE 3100238A DE 3100238 A DE3100238 A DE 3100238A DE 3100238 C2 DE3100238 C2 DE 3100238C2
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Abstract

Gemäß der Erfindung umfaßt eine Offset-Druckmaschine eine Druckzylinder-Reinigungsvorrichtung, welche seitlich in Position gebracht und aus einer Stelle unterhalb des Druckzylinders der Maschine entfernt wird. Die Reinigungsvorrichtung umfaßt einen Reinigungsmechanismus, ein Fenster und Abstützungen im Hauptrahmen der Druckmaschine, sowie eine Reinigungsmechanismus-Positionierungsvorrichtung, die am Hauptrahmen vorgesehen ist. Der Reinigungsmechanismus umfaßt einen Reinigungstank und eine Gruppe von Walzen, die mit Hilfsrahmen gekoppelt sind, welche schwenkbar zwischen den Hauptrahmen des Reinigungsmechanismus getragen sind. Mehrere Führungsstangen erstrecken sich von einer Lage unterhalb des Fensters im Druckmaschinenrahmen ausgehend. Die Reinigungsmechanismus-Positionierungsvorrichtung bringt den Reinigungsmechanismus in die ordnungsgemäße Position unterhalb des Druckzylinders, wenn der Reinigungsmechanismus erst einmal durch das Fenster eingeführt wurde.

Description

3ί 00 238
10 der ortsfesten Stange 9 liegt gegen die exzentrische Welle 8 derart an, daß, wenn die exzentrische Welle 8 durch Betätigung des Hebels 7 gedreht wird, die Walzengruppe 4 gemeinsam mit dem Hilfsrahmen 2 soweit geschwenkt wird, wie das Maß der Exzentrizität beträgt, wobei eine Reinigungswalze Ac in und außer Eingriff mit dem Druckzylinder 1 bewegt wird
Die Walzengruppe 4 ist aus einer Tauchwalze 4a, einer Quetschwalze Ab und der oben erwähnten Reinigungswalze 4c zusammengesetzt Die Walzen Aa und Ab sind drehbar mittels Achsen 13 und 14 an Armen 11 und 12 gelagert, von welchen jeder schwenkbar mit der Achse 6 gekoppelt ist Die Reinigungswalze Ac ist von einer Achse 15 am Hilfsrahmen 2 drehbar abgestützt Die Tauchwalze Aa und die Quetschwalze Ab werden elastisch in Berührung mit der Reinigungswalze Ac gedrückt und zwar mittels Federn 16 und 17, die zwischen den Armen 11 und 12 des Hilfsrahmens 2 angeordnet sind. Die die Reinigungsflüssigkeit einleitende Tauchwalze Aa taucht teilweise in Reinigungsflüssigkeit 18 im Flüssigkeitsbehälter 3.
Ein Handgriff 19 ist an der Außenwand des Hauptrahmens 5 befestigt, um die Einheit A mühelos herausziehen zu können.
Die derart aufgebaute Einheit A ist herausnehmbar unterhalb des Druckzylinders 1 angeordnet, und zwar mittels einer Positionierungsvorrichtung S, die nachfolgend beschrieben ist.
Die Anordnung der Positionierungsvorrichtung B ist wie folgt: Wie in F i g. 5 gezeigt, ist ein Fenster 21 in einem der Druckmaschinengestelle 20 der Druckmaschine mit einer derartigen Größe ausgeschnitten, daß die Einheit A frei durch das Fenster 21 hindurchgeführt werden kann. Mehrere Führungsstangen 22 sind zwischen den Druckmaschinengestellen 20 derart angeordnet, daß die Einheit A ohne weiteres bis zu einer bestimmten Lage eingeführt werden kann. Ein Bügel 23 ist an der Innenwand des Druckmaschinengestells 20 angebracht. Der Bügel 23 hat eine untere Fläche 23a, gegen welche die Oberkante des Hauptrahmens 5 drückt, wenn die Einheit A in Betrieb genommen werden soll. Ein sich horizontal vom unteren Ende des Bügels 23 aus erstreckender Positionierungsstift 24 steht mit einem Schlitz 5a, der in die Oberkante des Hauptrahmens 5 eingeschnitten ist, in Eingriff. Ein im Schnitt im wesentlichen L-förmiger Hubhebel 25 trägt die Unterkante des Hauptrahmens 5. Dazu ist ein Ende des Hubhebels 25 an der Innenwand des Druckmaschinengesteils 20 mittels eines Stiftes 26 schwenkbar angebracht. Eine Stellschraube 27 ist in das andere Ende des Hubhcbcls 25 iMiini'si'hnuiM. l'.iiu" Wolle 28 ist drehbar in den Druckiiuischiucngcsicllcn 20 gelagert. Ein Arm 29 ist an einem Ende mit einem Haltestift 30 an der Welle 28 befestigt, wobei das andere Ende des Armes 29 durch einen Lenker 31 mit dem gebogenen Abschnitt 25a des Hubhebels 25 gekoppelt ist. Ein Hebel 32 ist am Außenende der Welle 28 befestigt.
Bei diesem Aufbau wird, wenn die Welle 28 zusammen mit dem Hebel 32 geschwenkt wird, der Hubhebel 25 um den Stift 26 geschwenkt, während die Stellschraube 27 am anderen Ende des Hubhebels 25 und die untere Kante des Hauptrahmens 5 nach oben schiebt. Somit ist der Hauptrahmen 5 fest zwischen der Stellschraube 27 und dem Arm 23 angeordnet. Wenn die Welle 28 in der entgegengesetzten Richtung geschwenkt wird, wird der Hauptrahmen 5 freigegeben.
Der Arm 29 kann, wie dargestellt (Fig. 3), zwischen Anschlägen 33 und 34 schwenken, welche vom Druckmaschinengestel! 20 aus vorspringen. Wenn der Arm 29 gegen den Anschlag 33 anschlägt dann ist der Arm 29 in jener Lage gehalten, in welcher die Mitte O des Stiftes 36, durch welchen der Arm 29 schwenkbar mit dem Lenker 31 gekoppelt ist, ein wenig gegenüber dem Totpunkt zum Stift 33 hin versetzt ist Der Totpunkt liegt auf einer Linie, welche die Mitte der Welle 28 und den Stift 35 verbindet, der schwenkbar den · lubhebel 25 und den Lenker 31 koppelt Der Hauptrahmen 5 ist somit derart gehalten, daß auch die Einheit A festgehalten ist
Die oben beschriebene Stellschraube 27 ist in eine Gewindebohrung 38 eingeschraubt, die in den Endabschnitt des Hubhebels 25 eingeschnitten ist Eine Blattfeder 40 ist an einer Seitenwand des Hebels 25 derart befestigt, daß sie elastisch gegen den gerändelten Kopf der Stellschraube 27 zur Sicherung der Stellschraube 27 anschlägt. Die Höhe der Stellschraube 27 gegenüber dem Hubhebel 25 kann durch Drehen der Stellschraube 27 eingestellt werden. Ist die Höhe eingestellt braucht sie nicht mehr geändert zu werden.
Wird die Welle 28 der Positionierungsvorrichtung B durch den Hebel 32 im Uhrzeigersinn geschwenkt, dann wird der Hubhebel 25 im Gegenuhrzeigersinn um den Stift 26 durch den Arm 29 und den Lenker 31 geschwenkt, wie durch die strichdoppelpunktierte Linie in F i g. 3 gezeigt, während die Stellschraube 27 gleichzeitig bis unter die Führungsstange 22 abgesenkt wird.
In diesem Zustand kann die Bedienungsperson mühelos Zugang zum Knopf 19 der Einheit A durch das Fenster 21 im Druckmaschinengestell 20 finden, um die Einheit A unterhalb des Druckzylinders 1 einzusetzen oder herauszuziehen.
Nachdem die Einheit A längs der Führungsstangen 22 bis in eine bestimmte Lage eingeschoben wurde, wird die Welle 28 im Gegenuhrzeigersinn gemäß der Darstellung in F i g. 3 durch den Hebel 32 geschwenkt wobei der Hubhebel 25 im Uhrzeigersinn durch den Arm 29 und Lenker 31 geschwenkt wird, während die Stellschraube 27 die untere Kante des Hauptrahmens 5 abstützt. Der Hebel 32 wird weiter geschwenkt, bis der Arm 29 gegen den Anschlag 33 anschlägt, wobei der Stift 36 ein wenig von dem oben erwähnten Totpunkt entfernt ist. In diesem Zustand befindet sich die Stellschraube 27 des Hubhebels 25 in ihrer höchsten Lage, und dementsprechend kommt die Oberkante des Hauptrahmens 5, der nach oben geschoben wird, in Berührung mit der unteren Fläche 23a des Bügels 23. Gleichzeitig greift der Positionierungsstift 24 in den Schlitz 5a des Hauptrahmens 5 ein, so daß die Einheit A
■so horizontal, wie in F i g. 3 zu sehen, unterhalb des Druckzylinders I fest positioniert ist.
In diesem Zustand erscheint der Hebel 7 im Fenster 21. Durch Betätigen des Hebels 7 kann die Reinigungswalze Ac in Berührung mit dem Druckzylinder 1 gebracht oder von diesem entfernt werden.
Wenn die Welle 28 entsprechend der Darstellung in Fig.3 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, dann wird der Hubhebel 25 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Hierdurch wird die Einheit A aus der durch eine ausgezogene Linie dargestellten Lage in die durch die Strich-Doppelpunkt-Linie bezeichnete Lage abgesenkt, d. h. auf der Führungsstange 22 abgesetzt. In diesem Zustand k?nn die Einheit A aus dem Raum unterhalb des Druckzylinders 1 dadurch entfernt werden, daß man ihn mittels des Handgriffs 19 herauszieht.
Der Weg des Hauptrahmens 5 kann dadurch geändert werden, daß man die Stellschraube 27 ein- oder ausschraubt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

31 OO 238 1 2 Rotations-Offsetdruckmaschine vorzusehen, um Farbe Patentansprüche: vom Gummituch des Gummizylinders zu entfernen. Manchmal ist jedoch auch der Druckzylinder mit Aus-
1. Reinigungsvorrichtung eines Druckzylinders ei- nähme jenen Teils, über welchen die Druckbögen launer Rotations-Offsetdruckmaschine, wobei die Rei- 5 fen, mit Farbe befleckt, so daß es erforderlich ist den nigungsvorrichtung unterhalb des Druckzylinders Druckzylinder zu reinigen.
angeordnet ist und ihre Elemente in einem Rahmen Die DE-AS 11 50 098 beschreibt eine Reinigungsvor-
zu einer Einheit zusammengefaßt sind, die am richtung zum Reinigen der Mantelfläche eines Druckzy-
Druckmaschinengestell gelagert ist, dadurch linders mit einer in einen Trog tauchenden Bürste und
gekennzeichnet, daß die Einheit (A) durch ein io einer Bürstenwalze, die beide mittels eines Hebels an
im Druckmaschinengestell (20) unterhalb des Druck- die Mantelfläche des Druckzylinders anlegbar sind.
Zylinders (1) ausgebildetes Fenster (21) zwischen im Bei einer bekannten Rotations-Offsetdruckmaschine
Druckmaschinengestell (20) gelagerten Führungs- zum Bedrucken der einen Seite eines Druckbogens und
stangen (22) einschiebbar ist, daß zur Lagefixierung einer Rotations-Offsetdruckmaschine zum Bedrucken
der Einheit (A) eine Stift-Schlitzverbindung (24,5a) is beider Seiten eines Druckbogens ist eine Reinigungs-
zwischen dem Druckmaschinengestell (20) und ei- vorrichtung vorgesehen, welche lediglich im Raum un-
nem Hauptrahmen (5) der Einheit ^vorgesehen ist terhalb eines Druckzylinders eingesetzt werden kann,
und daß die Einheit (A) mittels einer handbetätigten um den Zylinder zu reinigen. Der Raum unterhalb des
Positionierungsvorrichtung (B) in die fixierte Ar- Druckzylinders ist ein verhältnismäßig abgeschlossener
beitslage anhebbar ist 20 Raum, weil die beiden Seiten des Druckzylinders von
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, da- dem Gestell der Druckmaschine abgedeckt sind, und durch gekennzeichnet daß die Positionierungsvor- weil der Auslegemechanismus für bedruckte Bogen und richtung (B) ein Kniegelenk (25,29) aufweist, dessen die Druckbogenzuführung oder der Plattenzylinder an oberer Hubhebel (25) gegen die Unterkante des den beiden Seiten des Druckzylinders angeordnet sind. Hauptrahmens (5) der Einheit £4j drückt und dessen 25 Es ist deshalb schwierig, die Reinigungsvorrichtung im unterer Kniegelenkarm (29) über eine im Druckma- Raum unterhalb des Druckzylinders anzuordnen und zu schinenraum (20) gelagerte Achse (28) von einem warten.
Hebel (32) schwenkbar ist Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rei-
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, da- nigungsvorrichtung für den Druckzylinder einer Rotadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (33, 34) für 30 tions-Offsetdruckmaschine anzugeben, die mühelos in den Bewegungsbereich des Kniegelenks (25,29) vor- die Druckmaschine eingesetzt und aus dieser wieder gesehen sind, die ein Strecken des Kniegelenks (25, entfernt werden kann.
29) geringfügig über seinen Totpunkt hinaus ermög- Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung besitzt
liehen. die Merkmale des Kennzeichens des Patentanspruchs 1.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, 35 Während die Anordnung und Wartung der Reinidadurch gekennzeichnet daß das obere Ende des gungsvorrichtung bei bekannten Rotations-Offset-Hubhebels (25) des Kniegelenks (25,29) mit einer in druckmaschinen erhebliche Schwierigkeiten bereitete, vertikaler Richtung verdrehbaren Stellschraube (27) läßt sich die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung versehen ist mit der der Hubhebel (25) gegen die durch das Fenster entlang der Führungsstangen in ein-Unterkante des Hauptrahmens (5) drückt 40 fächer Weise einschieben und in ihrer Lage fixieren.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, da- Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in durch gekennzeichnet, daß eine Blattfeder (40) ge- den Unteransprüchen gekennzeichnet.
gen die Stellschraube (27) drückt. Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wird unter Be-
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorher- zugnahme auf die Zeichnung beschrieben,
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß 45 F i g. 1 und 2 zeigen eine Seitenansicht und eine Vordie Stift-Schlitzverbindung (24, 5a) aus einem Posi- deransicht einer Reinigungsvorrichtung,
tionierungsstift (24), der an einem am Druckrahmen F i g. 3 und 4 sind eine Seitenansicht und eine Teilan-(20) befestigten Bügel (23) angeordnet ist, und einem sieht einer Reinigungsvorrichtungs-Positionierungsvorim Hauptrahmen (5) ausgebildeten Schlitz (5a) be- richtung und
steht. 50 F i g. 5 ist eine Perspektivansicht eines Teils der Reini-
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorher- gungsvorrichtung.
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
am Hauptrahmen (5) der Einheit (A) ein Handgriff wird unter Bezugnahme auf die F i g. 1 bis 5 beschrie-
(19) angeordnet ist. ben.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorher- 55 Eine als Einheit A zusammengefaßte Reinigungsvorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß richtung ist im Raum unterhalb eines Druckzylinders 1 zum Anschwenken der Einheit (A) an den Druckzy- angeordnet wie dies in F i g. 1 gezeigt ist Ein Flüssiglinder (1) eine im Hauptrahmen (5) der Einheit (A) keitsbehälter 3 wird von Hilfsrahmen 2 getragen, welgelagerte Exzenterwelk. (8) vorgesehen ist, die über ehe einen Abstand zueinander innerhalb eines Haupteinen außerhalb des Fensters (21) im Druckrahmen 60 rahmens 5 aufweisen. Eine Walzengruppe 4 wird dreh-
(20) angeordneten Hebel (7) schwenkbar ist. bar zwischen den Hilfsrahmen 2 getragen. Die gesamte
Walzengruppe 4 ist um eine Achse 6 hin- und herschwenkbar, die im Hauptrahmen 5 gehaltert ist. Eine ortsfeste Stange 9 ist zwischen dem Hilfsrahmen 2 ange-
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für t>5 ordnet Eine Einstellschraube 10 ist in die ortsfeste Standen Druckzylinder einer Rotations-Offsetdruckmaschi- ge 9 eingeschraubt. Eine exzentrische Welle 8, mit weine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. eher ein Hebel 7 gekoppelt ist, ist drehbar in dem Es ist bekannt, eine Reinigungsvorrichtung für eine Hauptrahmen 5 gelagert. Der Kopf der Einstellschraube
DE3100238A 1980-01-08 1981-01-07 Reinigungsvorrichtung für den Druckzylinder einer Druckmaschine Expired DE3100238C2 (de)

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