DE3130657C2 - Verformbare Dichtung des Spaltes zwischen einer Gebäudeöffnung und einem an diese herangefahrenen Fahrzeug - Google Patents

Verformbare Dichtung des Spaltes zwischen einer Gebäudeöffnung und einem an diese herangefahrenen Fahrzeug

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DE3130657C2 DE19813130657 DE3130657A DE3130657C2 DE 3130657 C2 DE3130657 C2 DE 3130657C2 DE 19813130657 DE19813130657 DE 19813130657 DE 3130657 A DE3130657 A DE 3130657A DE 3130657 C2 DE3130657 C2 DE 3130657C2
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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Abstract

Bei diesen Dichtungen befindet sich zwischen einem unten offenen U-förmigen Rahmen zur Befestigung einer verformbaren Schürze einerseits und dem Gebäude andererseits eine Bespannung, die bei einer Beaufschlagung der Schürze und einer dabei eintretenden geringfügigen Hubbewegung aufgrund einer Anlenkung an Lenkern verzerrt wird. Um nachteilige Verformungen der Bespannung auszuschalten, ist der dem Gebäude zugekehrte Rand dieser Bespannung höhenverstellbar geführt. Der so eintretende Spannungsausgleich in der Bespannung wird durch eine Anordnung des Randes in einer senkrechten, hinterschnittenen Nut herbeigeführt.

Description

Die Erfindung betrifft eine verformbare Dichtung des Spaljes zwischen einer Gebäudeöffnung und einem an diese herangefahrenen Fahrzeug gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1. so
Bei einer bekannten Dichtung der angegebenen Art, vgl. DE-OS 24 28 989, sind auf jeder Seite zwei zueinander parallele Lenker gegen die Wirkung einer Rückstellkraft verkürzbar.
Die erwähnten Lenker ermöglichen also eine Ausweichbewegung des Rahmens, wenn die Schürze ■ durch ein vor die Gebäudeöffnung geführtes Fahrzeug verformt wird..Sind die Lenker in der Länge aber unveränderbar oder andere zusätzlichen Maßnahmen nicht getroffen, so wird der Rahmen mit der Schürze geringfügig angehoben; dabei wird die seitliche Bespannung stark verzerrt. Diese Verzerrungen und Verformungen können zu einem vorzeitigen Verschleiß der Bespannung führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Dichtung so zu verbessern, daß besondere Maßnahmen an den Lenkern überflüssig werden und Schrägbeanspruchungen der seitlich angeordneten Bespannung nicht zu den vorgenannten Schaden führen können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß der dem Gebäude zugekehrte Rand jeder seitlich angeordneten Bespannung nur am oberen Ende festgelegt, im übrigen Bereich aber höhenverstellbar geführt und zudem sind starre Lenker vorgesehen.
Die so gelagerten Ränder ermöglichen eine Verschiebung, die sich der Schfägbeanspruchung der Bespannung entsprechend einstellen kann. Gewöhnlich ist das Eigengewicht der Bespannung ausreichend, um ein Absinken der Ränder eintreten zu lassen, wenn die Verzerrung od. dgL . der Bespannung nicht mehr wirksam ist. Diese Höhenverstellung kann auch gegen die Wirkung einer Rückstellkraft erfolgen z. B. gegen die Wirkung einer Zugfeder, vgL Anspruch 3. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 und 4 bis 6.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fi g. 1 eine Dichtung am Rand einer Gebäudeöffnung in Schaubildlicher Darstellung,
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie H-Il von Fig. 1 und
Fig.3 einen Teilschnitt nach der Linie HI-III von Fig.2.
Das Gebäude 1,2. B. ein Lagerhaus, hat eine Öffnung 2, an die Fahrzeuge mit dem Heck voran zum Be- und Entladen herangefahren werden können. Zu beiden Seiten dieser Öffnung 2 befindet sich eine senkrecht verlaufende Bespannung 3 und darüber in waagerechter Anordnung eine Querbespannung 4. Diese Bespannungen stellen vom Gebäude 1 her eine Verbindung her zu einer Schürze mit einem senkrechten Abschnitt 5 zu beiden Seiten der Öffnung 2 und einem waagerechten Abschnitt 6.
Diese Teile der Dichtung (3,4,5 und 6) bestehen aus einer wasserdichten, biegsamen Folie, einem gummierten Gewebe od. dgl.
Die Öffnung 2 ist von einem U-förmigen Rahmen umschlossen, der von senkrechten Schenkeln 7 und einem Steg 8 gebildet ist. Diese als Metallprofile ausgebildeten Teile sind fest mit dem Gebäude 1 verbunden und dienen der Befestigung der Ränder der Bespannung 3 und der Querbespannung 4. Die von dem Gebäude 1 abgekehrten Ränder der Bespannung 3, 4 stehen mit einem weiteren U-förmigen Rahmen in fester Verbindung, der aus senkrechten Metallprofilen 9 und einem waagerechten Profil 10 besteht.
In den im wesentlichen winkelförmigen Profilen 7, 9 befinden sich Längsnuten 11, die ausgerundet und geringfügig hinterschnitten sind. Sie dienen zur Aufnahme der gedoppelten Ränder der Bespannung 3. Damit diese Bespannung 3 bei waagerechten Zugkräften nicht aus den Längsnuten 11 herausgezogen werden kann, ist ein zur Verdickung vorgesehener, entfernbares stangenförmiger Kern 12 vorgesehen. Die Schürze 5, 6 greift ihrerseits in schmale Nuten 13 der Profile 9 ein,die dort verklemmt oder vernietet sind, um ein Herausrutschen der Schürze 5,6 auszuschließen.
Am Gebäude 1 bzw. den Profilen 7 sind auf jeder Seite der Öffnung 2 zwei schräg nach oben weisende Lenker 14 angelenkt, die über die Gelenkstellen 15 befestigt sind. Diese Lenker 14 tragen den unten offenen, U-förmigen Rahmen mit den Profilen 9, 10 und damit alle Teile der Dichtung, die mit diesen Profilen in Verbindung stehen. Dabei sind die Bespannungen 3, 4 gestrafft, und zwar allein aufgrund des Eigengewichtes
der Profile 9,10 und der damit verbundenen Elemente.
Die Bespannung 3, 4 ist dabei ein Witterungsschutz zur Seite und nach oben hin. Die Schürze (5, 6) bildet dabei die eigentliche Dichtung; sie verformt sich abdichtend, wenn sie durch ein nicht dargestelltes Fahrzeug berührt wird.
Bei einer Verformung der Schürze läßt sich nicht vermeiden, daß auf den U-formigen Rahmen 9, 10 ein Druck in Richtung des Pfeiles 16 ausgeübt wird. Dadurch erfolgt eine Verschwenkung der Lenker 14 im Sinne der Pfeile 17 unter Anhebung des U-förmigen Rahmeis 9, 10 und einer entsprechenden Verzerrung der Bespannung 3.
Gemäß F i g. 3 isl der am Profil 9 befestigte Rand der ■ Bespannung 3 fest eingeklemmt: der gebäudeseitige Rand ist hingegen verschiebbar und höhenverstellbar in der Nut 11 angeordnet; es kann also einer Verzerrung im vorgenannten Sinne entgegengewirkt werden, indem die Bespannung 3 dieser Verzerrung entsprechend mehr oder weniger nach oben rutscht, und zwar im Sinne des Pfeiles 18. Damit jedoch ein Absinken der Bespannung 3 nicht eintreten kann, ist sie am oberen Ende χ fest eingeklemmt oder in anderer Weise fest angeordnet.
Der gebäudesertig angeordnete Rand ist also nur oben fixiert, während er darunter frei verschiebbar aHein aufgrund seines Eigengewichtes nach unten hängt und sich dabei auch in ausreichender Weise strafft. Es kann jedoch bei leichteren Bespannungen 3 am unteren Rand dieser Bespannung eine Zugfeder vorgesehen werden, die die Bespannung 3 stets wieder in die Lage gemäß Zeichnung zurückführt, wenn die Verzerrung bzw. die Höhenverstellung des vorderen U-förmigen Rahmens 9,10 nicht mehr gegeben ist.· Gegebenenfalls kann auch der untere Abschnitt des vorderen Randes der Bespannung 3 verschiebbar und höhenverstellbar ausgebildet sein. Im Normalfalle ist jedoch eine verschiebbare Lagerung des hinteren bzw. des dem Gebäude zugekehrten Randes der Bespannung 3 ausreichend.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verformbare Dichtung des Spaltes zwischen dem Rand einer Gebäudeöffnung und dem Heck eines an diese herangefahrenen Fahrzeuges mit einer Schürze, die seitlich und oben an einem starren, im Abstand vom Gebäude befindlichen, unten offenen U-förmigen Rahmen befestigt ist. wobei der Rahmen auf jeder Seite durch zwei schräge, am gebäudeseitigen Ende in der Höhe unveränderbare Lenker, die auch am Rahmen fest angelenkt sind, gehalten ist und "zu beiden Seiten sowie am oberen Rand der Schürze eine biegsame Bespannung vorgesehen ist, die mit ihrem einen Rand an dem Rahmen und mit ihrem anderen Rand am Gebäude is befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Gebäude (1) zugekehrte Rand jeder seitlich angeordneten Bespannung (3) nur am oberen Ende ■ (x) festgelegt, im übrigen Bereich aber höhenverstellbar geführt ist und daß starre Lenker (14) vorgesehen sind.
2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand in senkrechter, hinterschnittenen Nuten (U) geführt ist
3. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Rand eine Zugfeder zugeordnet ist.
■ 4. Dichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder gedoppelt sind und einen in der Nut (H) befindlichen stangenförmigen Kern (12) umschließer,
5. Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da6 auch das untere Ende des dem U-förniigen Kaiimen (J), 10) zugekehrten Randes jeder seitlich angeordneten Bespannung (3) verschiebbar gegenüber dem Rahmen gelagert ist.
6. Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der dem Rahmen (9, 10) zugekehrte Rand jeder seitlich angeordneten Bespannung nur an seinem oberen Ende mit dem Rahmen fest verbunden, im übrigen Bereich aber höhenverstellbar geführt ist.
DE19813130657 1981-08-03 1981-08-03 Verformbare Dichtung des Spaltes zwischen einer Gebäudeöffnung und einem an diese herangefahrenen Fahrzeug Expired DE3130657C2 (de)

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