DE31401C - Gesellschaftsspiel - Google Patents
GesellschaftsspielInfo
- Publication number
- DE31401C DE31401C DENDAT31401D DE31401DA DE31401C DE 31401 C DE31401 C DE 31401C DE NDAT31401 D DENDAT31401 D DE NDAT31401D DE 31401D A DE31401D A DE 31401DA DE 31401 C DE31401 C DE 31401C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- game
- sections
- board game
- ring
- balls
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000872 buffer Substances 0.000 claims description 4
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
- A63F7/0076—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks the playing bodies having the function of playing pieces, imitating a board game
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
LUDWIG HEYER in BERLIN. Gesellschaftsspiel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. September 1884 ab.
Das Gesellschaftsspiel besteht aus einer Art rundem Billard, bei welchem die zu spielenden
Bälle durch eine besondere Vorrichtung in fortwährende Rotation versetzt und vermittelst
federnder Buffer geschleudert werden, wobei sie in mit Zahlen versehene Abtheilungen gelangen,
welche den Werth des gemachten Stofses bedingen.
Das Billard, wie ich es kurz nennen will, ruht auf den Füfsen α und besteht hauptsächlich
aus dem äufseren, ringförmigen Gestell b und der ringförmigen Tafel c, welche durch
eine offene Bahn e getrennt und zur Herstellung des Zusammenhanges durch kleine Metallbogen e
verbunden sind.
Die ringförmige Tafel c besteht aus einer Anzähl Abtheilungen, in diesem Falle zwölf,
welche von den mit Oeffnungen i versehenen äufseren Banden f, den Seitenbanden g und
der inneren Bande h begrenzt sind.
In der Mitte der Tafel c befindet sich ein offener Raum, in welchem der das Spiel Leitende
Platz nimmt.
In der offenen Bahn d sind zwei Schienen k angebracht, und zwar am Gestell b und der
Tafel c je eine, die ein Geleise bilden, auf welchem eine Anzahl kleiner Wagen /, der Anzahl
der Abtheilungen entsprechend, geführt wird. Diese Wagen tragen die Spielbälle m und werden
durch folgende Vorrichtung in Rotation versetzt: An einem der Füfse α ist ein Zahnrad η auf der
Achse 0 angebracht, die vermittelst der Kurbel ρ durch den Leiter des Spieles gedreht wird.
Das Zahnrad η steht mit einem Zahnkranz q in Eingriff, der mittelst Reibungsrollen r, die
an den den Zahnkranz tragenden Winkeln t befestigt sind, auf einer ringförmigen Schiene χ
geführt wird. Diese Schiene wird durch die Träger s an der unteren Seite der Tafel c getragen,
so dafs also bei Drehung der Achse ο der Zahnkranz q rotirt. Dieser ist durch die Stangen
u mit den kleinen Wagen verbunden, welchen also hierdurch die drehende Bewegung
mitgetheilt wird. In der Mitte jeder Seite des Gestelles £, gegenüber den Oeffnungen i der
äufseren Bande f, ist ein Buffer ν angebracht, welcher sich genau in einer Bohrung des Kranzes
führt und' durch eine Feder»» in normaler Stellung gehalten wird. Durch Druck gegen
den Bolzen ν tritt derselbe um eine geringe Länge in die offene Bahn d und ist im Stande,
den Ball m, falls er ihn trifft, durch die Oeffnung i in die betreffende Abtheilung zu stofsen,
wo derselbe in eine der mit Zahlen versehenen, halbkugelförmigen Vertiefungen gelangen kann.
Bei Beginn des Spieles befinden sich sämmtliche Bälle auf den kleinen Wagen, und versuchen
die Spieler bei jedesmaligem Passiren eines derselben durch Anschlag ihres Buffers
den Ball in ihre Abtheilung zu schleudern. Dies wird fortgesetzt, bis sämmtliche Bälle in
die Abtheilungen gestofsen sind, und wird das Spiel durch die Anzahl der getroffenen Bälle
und der erreichten Points entschieden.
Die Anzahl der Abtheilungen kann beliebig gewählt werden; ich halte es für vortheilhaft,
zwölf anzuwenden, um die Zahl der Spieler nicht zu sehr zu beschränken, und erhalte ich
hierbei einen Durchmesser für das Billard von 2,50 m, wobei der Platz für die Spieler sowohl
als auch für den in der Mitte des Ringes befindlichen
Leiter des Spieles genügend grofs wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Gesellschaftsspiel, bestehend aus dem ringförmigen Gestell b und der aus Sectionen gebildeten Tafel c, zwischen welchen sich die offene Bahn d befindet, in der eine Anzahl Wagen / geführt und vermittelst Räderwerkes η q in Rotation versetzt werden, so dafs durch Anschlag der federnden Buffer die auf den Wagen angeordneten Bälle in die Sectionen geschleudert werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31401C true DE31401C (de) |
Family
ID=307480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31401D Expired - Lifetime DE31401C (de) | Gesellschaftsspiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31401C (de) |
-
0
- DE DENDAT31401D patent/DE31401C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0269651A1 (de) | Vorrichtung zum trainieren des boxsportes | |
| DE61154C (de) | Selbstthätige, mit einander verbundene Signale | |
| DE463046C (de) | UEbungsgeraet fuer Leicht- und Schwerathleten mit zwei Baellen | |
| DE286293C (de) | ||
| DE434052C (de) | Uhr mit Schleuderspiel | |
| DE476887C (de) | Kegelspiel mit einer gebogenen Laufbahn | |
| DE174919C (de) | ||
| DE325054C (de) | Tischkegelspiel mit spiralfoermiger, ein Kegelfeld einschliessender Kugellaufbahn | |
| DE202834C (de) | ||
| DE829871C (de) | Spielzeug-Achterbahn | |
| DE593902C (de) | Ballspielvorrichtung, bei der Baelle in einer spiralfoermig gewundenen Laufbahn aufwaerts getrieben werden | |
| DE268046C (de) | ||
| DE353031C (de) | Kugelschiessspiel | |
| DE554202C (de) | Spiel, bei welchem eine Kugel durch Schwenkbewegungen einer Platte in ausgehoehlten Strassen weiterbewegt wird | |
| DE674679C (de) | Selbstkassierendes Kugelfangspielgeraet | |
| DE167624C (de) | ||
| DE829722C (de) | Mechanisches Spielzeug | |
| DE212818C (de) | ||
| DE485413C (de) | Tischkegelbahn | |
| DE203782C (de) | ||
| DE416189C (de) | Kugelspielapparat | |
| DE600382C (de) | Vorrichtung zum Hochschleudern und Wiederauffangen von Spielbaellen | |
| AT65724B (de) | Reifenwurfspiel. | |
| DE418406C (de) | Kugelspiel | |
| DE239902C (de) |