DE314104C - - Google Patents

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DE314104C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

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  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. AUGUST
Ein wirksames Mittel, um die Förderleistung von Schachtförderanlagen zu erhöhen, liegt.— bei feststehender Fördergeschwindigkeit und Nutzlast — in einer möglichst weit-' gehenden Abkürzung der Förderpausen. Zu diesem Zwecke werden bekanntlich Einrichtungen angewendet, die entweder durch Anlage mehrfacher Abzugsbühnen, durch besondere Konstruktionen derselben oder durch
ίο mechanische Vorrichtungen — auch unter Zuhilfenahme von motorischer Kraft beim Aus- und Einladen der Wagen — die Beschleunigung des fraglichen Vorgangs ermöglichen. Die vorerwähnten Mittel sind entweder, wie mehrfache Abzugsbühnen, in der Anlage sehr teuer und müssen bereits bei der Einrichtung der Schachtanlage vorgesehen werden, oder sie bilden eine zu Störungen Anlaß gebende umständliche Anlage, ohne den er— strebten Zweck voll zu erreichen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung erreicht das erstrebte Ziel der Abkürzung der Pausen auf einfache und wirksame Art; derselbe ist besonders für Anlagen mit mehretagigen Körben, wie sie für fast alle größere . Anlagen verwendet werden, geeignet. Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist das Prinzip der Sammelladung. Es handelt sich demnach um einen Förderkorb mit einer oder mehreren einsetzbaren oder einschiebbaren Ladebühnen, die zeitlich außerhalb der Förderpause mit den einzelnen Wagen beladen und während der Pause zusammen mit den darauf ruhenden Förderwagen in' den Förderkorb eingeschoben werden. Hierdurch wird die Förderpause wesentlich abgekürzt, da der gesamte Aus- und Einladevorgang mehrerer Förderwagen, die auch auf mehreren Etagen sich befinden können,' auf nur je einen Aus- bzw. Einladevorgang der Bühne zurückgeführt wird. Es kann ferner, falls dies erwünscht ist, die Zahl der Förderwagen für einen Zug vergrößert und deren Inhalt, sofern die Nutzlast festliegt, verringert werden, da die Zahl der Wagen auf die Länge der Förderpause keinen Einfluß hat; hierdurch würde man kleinere und handlichere Wagen. erhalten. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Wagen sowohl in der Längsrichtung der Körbe, ..wie auch quer zur Längsrichtung auf- 5<> geladen werden können, wodurch man in der Wahl der Form der Förderkörbe unabhängiger ist. Ferner würde als besonderer Vorteil die Schonung des Rollmaterjals beim Ein- und Ausladen der Wagen anzusehen sein.
Um bei mehretagigen Körben das vorerwähnte Prinzip sinngemäß anzuwenden und nur ein einmaliges Ein- bzw. Ausschieben der Ladebühne zu erreichen wird die Ladebühne mehretagig ausgeführt, wobei das Einladen der Förderwagen auf die einzelnen Etagen der ' Ladebühnen auf die Zeit zwischen den Pausen, also während der Förderperiode, verlegt wird. Die mehretagige Ladebühne wird von Hand oder durch motorische Kraft unter Zuhilfenahme entsprechender Hilfshebevorrichtungen gesenkt und- gehoben, um ein Beladen sämtlicher' Etagen der Bühne zu ermöglichen.
Zu jedem Förderkorb würden insgesamt drei Ladebühnen gehören, von denen je eine sich oben bzw. unten (an der Hängebank
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bzw. am Füllort) und eine Bühne im Korb befindet.
In Fig. ι der Zeichnung ist die einfachste Form des Ausführungsprinzips für einen einetagigen Förderkorb dargestellt. Die Ladebühne, die in diesem Falle auch einetagig ist, · wird, nachdem der Korb in die Hängebank bzw. am Füllort eingefahren ist, aus dem Förderkorb herausgeschoben. Eine gleiche
ίο Ladebühne α (die herausgeschobene Ladebühne ist in dieser Figur nicht, gezeichnet) mit dem für den Förderkorb bestimmten Förderwagen beladen, wird — nach Erledigung ■ des vorerwähnten Ausladens der im Korb befmdlichen Ladebühne — in den Förderkorb hineingeschoben. Hiermit ist der gesamte Lade- und Entladevorgang erledigt; während der darauf folgenden Fahrzeit kann die bei der letzten Pause herausgeschobene Bühne entladen und beladen werden, wofür die Zeit der doppelten Förderperiode einschließlich der zwischen diesen beiden Perioden liegenden Pause zur Verfügung steht.
Fig. 2 stellt in Vorderansicht die gleiche Ausführung wie Fig. 1, jedoch mit senkrecht zu der Bewegungsrichtung der Ladebühne b und somit senkrecht zu der Längsrichtung des Förderkorbes angeordneten Förderwagen. Bei dieser Anordnung müssen natürlich die Schienen für das Abziehen und Aufschieben der Förderwagen auf der Bühne entsprechend angeordnet werden.
Fig. 3 stellt einen mehretagigen Förderkorb dar, und zwar einen solchen mit einer zweietagigen Ladebühne c. Diese ruht auf einem zum Heben und Senken von Hand oder
. motorisch angetriebenen Gestell d. Während der Fahrzeit des Hauptförderkorbes wird die Ladebühne beladen, und z\var steht hierfür die Zeit von zwei Förderzügen und einer zwischen den beiden liegenden Pause zur "Verfügung. Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel der dargestellten Ladebühne ist die obere Etage der letzteren auf Rollen gestützt, während die untere Etage mit der: oberen zweckentsprechend verbunden ist und zusammen mit ihr die bewegliche Ladebühne bildet. Der Förderkorb wird in die Hängebank bzw. am Füllort so eingefahren, daß die-Laufschienen im Korb mit den Schienen .der Gestelle d in gleicher Höhe liegen. So-' dann wird die im Förderkorb befindliche beladene Bühne e auf das freie Gestell (in der Figur rechts vom Förderkorb) herausgeschoben, das vor dem Einfahren des Förderkorbes in die Hängebank durch die vorgesehene Hub- bzw. Senkeinrichtung zum Korb passend eingestellt wird. In ähnlicher Weise geht nach Erledigung des Ausladevorgangs der Ladevorgang der fertig beladenen (in der Figur links vom Förderkorb gezeichneten) Bühne c in den Förderkorbv vor sich. Die zur Aufnahme der Ladebühnen eingerichteten Hilfshebevorrichtungen, die, auf beiden Seiten des Förderkorbes, und zwar sowohl am Füllort wie auch an der Hängebank angeordnet sind, können entweder elektrisch oder mit Rücksicht auf die geringe Hubhöhe, hydraulisch angetrieben werden.
Fig."4 stellt eine 'besondere Art des Antriebes der Ladebühne dar. Bei ihr ist der zur Verschiebung der Ladebühne dienende Elektromotor / an der Bühne selbst gelagert und setzt unmittelbar unter Zwischenschaltung eines geeigneten Getriebes die Laufrollen der Ladebühne in Drehung. Die Stromzuführung geschieht durch ein Kabel h mit Steckkontakt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ladevorrichtung für Förderkörbe, gekennzeichnet durch eine fahrbare, zur Aufnahme mehrerer Förderwagen dienende Sammelladebühne, derart, daß die ,, Fördenvagen gleichzeitig in den Förderkorb ein- oder aus ihm ausgeladen werden können. .
2. Einrichtung nach Anspruch. 1, gekennzeichnet, durch eine Ladebühne.mit mehrere'n Etagen.- . ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT314104D Active DE314104C (de)

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DE (1) DE314104C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140689B (de) * 1957-12-27 1962-12-06 Siemag Masch Stahlbau Foerderkorb-Beschickungsanlage
DE1215884B (de) * 1959-03-19 1966-05-05 Anglo Amer Corp South Africa Be- und Entladevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140689B (de) * 1957-12-27 1962-12-06 Siemag Masch Stahlbau Foerderkorb-Beschickungsanlage
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