DE3143802C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/72—Counterweights or supports for balancing lifting couples
- B66C23/78—Supports, e.g. outriggers, for mobile cranes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Kranunterwagen der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einem aus der DE-OS 26 01 565 bekannten
Kranunterwagen ist die Antriebseinrichtung jedes
Stützauslegers eine hydraulische
Kolben-Zylinder-Einheit, deren Zylinder im
Innenabschnitt mehrfach abgestützt und deren Kolben bzw.
Kolbenstange bis zum außenliegenden Ende des
Außenabschnitts geführt ist. Die Zylinder-Kolben-Einheit
wird bei ausgefahrenem Stützausleger wegen der
unvermeidbaren Biegebewegungen der Abschnitte auf
Biegung belastet, was die Dichtigkeit der
Kolben-Zylinder-Einheit gefährdet. Ferner sind die
hydraulischen Anschlüsse im Inneren des Innenabschnittes
vorgesehen, wo Leckstellen nur schwer festzustellen
sind, andererseits aber die Funktionsfähigkeit
gefährden. Schließlich muß die Zylinder-Kolben-Einheit
in der Arbeitsstellung des Stützauslegers hydraulisch
blockiert werden, wobei aufgrund der Gefahr von nicht
erkannten Leckstellen die Funktionssicherheit unter den
groben Arbeitsbedingungen des Krans in Frage steht.
Dieses Konzept ist zudem wartungsunfreundlich, weil zu
den einzelnen Komponenten der Antriebsvorrichtung kein
unmittelbarer Zutritt gegeben ist.
Bei einem aus der GB-PS 15 54 735 bekannten
Kranunterwagen dieser Art lassen sich die Stützausleger
entweder nur teleskopieren oder schwenken und
teleskopieren. Sie benötigen dazu Antriebseinrichtungen
im Inneren der Stützausleger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Kranunterwagen der eingangs genannten Art zu schaffen,
der eine unter den groben Arbeitsbedingungen des Kranes
hochbelastbare Antriebseinrichtung enthält, bei der in
exponierten und nur schwer zugänglichen Stellen keine
leckgefährdenden Komponenten vorliegen und die
wartungsfreundlich ist.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmalen gelöst.
Bei dieser Ausbildung der Antriebseinrichtung werden
Biege- oder Kippbewegungen und daraus resultierende
Belastungen zuverlässig aufgenommen, ohne daß
leckanfällige Komponenten in diesen Belastungsbereichen
vorlägen. Die Gewindespindel ist leicht und nimmt auch
hohe Belastungen zuverlässig auf. Bei ausgefahrenem
Stützausleger läßt sich über Selbsthemmung der
Gewindespindel eine stabile Sperrlage erreichen, ohne
daß eine hydraulische Blockierung notwendig ist. Es sind
ferner keine abdeckenden Gehäuseteile erforderlich.
Hydraulische Komponenten, bei denen Leckgefahr gegeben
ist, lassen sich am Kranunterwagen selbst anbringen. Der
Motor ist in der Tasche gegen Beschädigungen von außen
geschützt untergebracht und trotzdem zur Wartung,
Reparatur oder Erneuerung von außen gut zugänglich.
Zweckmäßige Ausführungsformen gehen aus den
Unteransprüchen hervor.
Anhand der Zeichnung wird nachstehend eine
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines fahrba
ren Krans,
Fig. 2 eine Rückansicht des Krans mit
Stützauslegern in einer Stützla
ge,
Fig. 3 eine perspektivische Explosions
darstellung von Details des
Kranunterwagens,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Stütz
ausleger,
Fig. 5 einen Schnitt in der Ebene 5-5
von Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt ähnlich dem von
Fig. 5, bei ausgefahrenem Stütz
ausleger,
Fig. 7 einen Teilschnitt zu Fig. 5,
Fig. 8 einen Querschnitt in der Ebene
8-8 in Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt in der Ebene 9-9
in Fig. 5,
Fig. 10 einen Schnitt in der Ebene 10-10
in Fig. 5,
Fig. 11 einen Schnitt in der Ebene 11-11
in Fig. 5,
Fig. 12 einen Schnitt in der Ebene 12-12
in Fig. 5, und
Fig. 13 ein Blockschaltbild zur elektro
hydraulischen Betätigung der
Stützausleger.
Ein selbstfahrender Kran C gemäß den Fig. 1 und 2 weist
in seinem Kranunterwagen einen Hauptrahmen 1 mit
vorderen und hinteren Rohrabschnitten 2, 3 aus
rechteckig verschweißten Stahlblechen auf. Im
Hauptrahmen 1 ist eine Zwischenwanne 4 eingegliedert.
Der Kranunterwagen steht auf Rädern 6. An jeder Seite
des Hauptrahmens ist ein Stützausleger 10, 12 zwischen
einer Transportlage und einer Stützlage schwenkbar
angebracht. In den freien Enden der Stützausleger 10, 12
und der Abschnitte 2, 3 sind auf den Boden absenkbare
Stützfüße 13 angeordnet.
Auf der Wanne 4 ist ein Oberbau 14 um eine vertikale
Achse 15 um 360° drehbar gelagert, der einen
Teleskopausleger 20 trägt. Dieser läßt sich um eine
horizontale Achse 22 schwenken und besteht aus mehreren
teleskopartig ineinander geschobenen Abschnitten mit
einer Auslegerspitze 24. Am Oberbau 14 ist ferner eine
Winde 30 und eine Antriebseinheit E vorgesehen, z. B. ein
Verbrennungsmotor.
Der Teleskopausleger 20 läßt sich bis auf eine Höhe von
ca. 100 m ausfahren und wird durch einen
Hydraulik-Hubzylinder 32 beaufschlagt, der an einer
Achse 33 am Oberbau angelenkt ist und sich bei 34 an
einem Basisabschnitt 35 abstützt. Ein Lastseil 36
erstreckt sich von der Winde 30 zu einem Lasthaken 38.
Auf dem Hauptrahmen sind ein Fahrerhaus 40 und eine
Bedienungskabine 42 angebracht. Die Wanne 4 besteht aus
Stahlblech und enthält einen zylindrischen Teil 50 mit
vertikaler Achse sowie ein horizontales Oberblech und
horizontales Unterblech 53, 52. Die Bleche ragen
seitlich über die Wanne hinaus und halten (Fig. 4 und 5)
zwischen sich Rohre 56 zum Anlenken der Stützausleger
10, 12. Versteifungsbleche 57 sind zwischen die Bleche
52, 53 eingeschweißt.
Die ausfahrbaren Stützfüße 13 sind über einen
Hydraulikmotor 58, ein Magnetsteuerventil 59 und einen
handbetätigten elektrischen Schalter 60 bewegbar.
Die in ihrem Aufbau gleichen Stützausleger 10, 12 weisen
gemäß Fig. 3 einen kastenträgerartigen Innenabschnitt 62
und einen ebenfalls kastenträgerartigen Außenabschnitt
64 auf, der teleskopartig in den Innenabschnitt
eingreift. Das innenliegende Ende des Innenabschnittes
ist mit einem oberen Teil 65 und einem unteren Teil 66
gabelförmig ausgebildet (Fig. 3 und 6). Ein Schwenkrohr
67 greift durch aufeinander ausgerichtete Bohrungen der
Teile 65, 66 und auch durch das Rohr 56. An beiden Enden
des Schwenkrohres 67 sind mittels einer
Schraubspannvorrichtung 70 Deckel 68, 69 befestigt. Ein
Bewegungsantrieb 72 (Fig. 1) dient zum Verschwenken
jedes Stützauslegers.
Ferner ist eine angetriebene Verriegelungseinrichtung 74
am Hauptrahmen 1 (Fig. 3) angebracht, die einen
hydraulisch betätigbaren Bolzen 75 aufweist, der in eine
Verriegelungsplatte 76 am Stützausleger einbringbar ist.
Der Außenabschnitt 64 besitzt eine Oberwand 64 a, eine
Bodenwand 64 b und zwei vertikale Seitenwände 64 c, 64 d.
Der Innenabschnitt besitzt gegenüberliegende vertikale
Seitenwände 81 und 82, eine Oberwand 83 und eine
Bodenwand 84, wobei letztere Verstärkungsbleche 83 a, 84 a
enthalten. In beiden Abschnitten 63, 64 sind vertikal
verlaufende, kanalförmige Versteifungsteile 85 in
gegenseitigen Abständen eingeschweißt, damit die
Seitenwände dünner gewählt werden können als die
Ober- und Bodenwände. Ein im wesentlichen
halbzylindrisches oder U-förmiges Blech 86 ist am
inneren Ende des Innenabschnittes so eingeschweißt, daß
es eine dem Hauptrahmen zugewandte Tasche 89 begrenzt.
Die Tasche 89 ist in das Gabelmaul eingeschmiegt,
derart, daß zwischen dem Blech 86 und der Ober- und der
Bodenwand jeweils eine Manschette 87, 88 Platz findet.
Durch die Manschetten 87, 88 erstreckt sich das
Schwenkrohr 67. Der Außenabschnitt 64 besitzt als
innenliegende Endwand ein schräg liegendes Blech 90, das
bei eingezogenem Stützausleger zumindest teilweise unter
die Tasche 89 greift (Fig. 5). Auf diese Weise wird eine
lange Abstützung des Außenabschnittes erreicht. Am Blech
90 ist ein Käfig 92 aus Stahl mit einer Verschraubung 93
befestigt (Fig. 7), der aus einem mit einem Innengewinde
versehenen Teil 94 aus einem Kunststoff mit
selbstschmierenden Eigenschaften besteht. Das verwendete
Kunststoffmaterial, z. B. Nylatron, hat bei geringem
spezifischem Gewicht günstige Verschleißeigenschaften.
Das Teil 94 ist ein Mutterteil mit rechteckiger Form,
das im Außenabschnitt undrehbar aber mit einem Spiel
innerhalb des Käfigs 92 gelagert ist, so daß das
Mutterteil 94 bei Biegungen oder Kippbewegungen des
Außenabschnittes relativ zum Innenabschnitt im Käfig 94
bewegbar bleibt. Schlitze 96 in den Wänden 97 des Käfigs
92 werden von einer Gewindespindel 100 durchsetzt, die
in das Mutterteil 94 verschraubbar eingreift und sich in
den Schlitzen 96 bewegen kann. Das Außengewinde der
Gewindespindel 100 ist selbsthemmend. Die Gewindespindel
100 ist aus Gewichtsgründen und wegen einer günstigen
Belastungsaufnahme rohrförmig.
Zwischen den Abschnitten 63 und 64 sind Gleitelemente
102, 103 mit Polstern 104 durch Verschraubungen 105
angeordnet (Fig. 5, 6, 9, 11 und 12). Sie sind
zweckmäßigerweise aus dem gleichen Kunststoffmaterial
hergestellt wie das Mutterteil (94). Sie werden relativ
lose zwischen Quervorsprüngen 106 gehalten, so daß sie
eine leichte Kippbewegung und eine leichte
Relativbewegung beim Teleskopieren der Abschnitte
mitmachen. Einstellschrauben 111 in Rahmenstreben 111 a
(Fig. 11, 12) halten die Gleitteile in loser Zuordnung.
Zwischen den Abschnitten 63 und 64 sind ferner Lager
112, 113 mit Schrauben 114 (Fig. 10) angebracht. Die
Lager 112, 113 tragen Kissen 112 a, 113 a aus dem
vorerwähnten Kunststoffmaterial.
In der Tasche 89 ist am Blech 86 ein in seiner
Drehrichtung umkehrbarer hydraulischer Motor 120
befestigt. Der Hydraulikmotor hat bereits bei niedriger
Drehzahl ein hohes Drehmoment. Eine Ausgangswelle 122
(Fig. 7) ist mit dem rohrförmig ausgebildeten Ende der
Gewindespindel 100 in einem Gehäuse 121 gekuppelt. Im
Gehäuse 121 ist ein Wälzlager 124 mit seinem Außenring
124 a eingesetzt. Das Gehäuse 121 ist am Blech 86 mit
einer gespaltenen Gleitringmanschette 131 durch
Schrauben 131 befestigt. Auf diese Weise ist der Motor
120 starr in der Tasche 88 festgelegt aber nach Lösen
der Schrauben mühelos abnehmbar. Dabei ist er von der
Seite her in der Tasche 89 zugänglich untergebracht.
Gemäß dem Blockschaltbild der Fig. 13 wird
Hydraulikdruck durch eine vom Antriebsmotor E getriebene
Pumpe bereitgestellt. Elektrische Energie wird durch
Batterien B bereitgestellt. Motoren 58 für die Stützfüße
und die Hydraulikmotoren 120 werden durch
Magnetsteuerventile 59, 134 mit Druckknopfsteuerung 136,
138 angesteuert.
Ein Magnetsteuerventil MV verhindert den gleichzeitigen
Betrieb der Motoren 58 und 120.
Claims (6)
1. Kranunterwagen, mit einem einen Aufbau tragenden
Hauptrahmen, an dem mehrere Stützausleger zwischen einer
Transportlage und einer Stützlage bewegbar angebracht
sind, wobei jeder Stützausleger einen am Hauptrahmen
gelagerten, kastenträgerartigen hohlen Innenabschnitt
und einen im Innenabschnitt teleskopierbar angeordneten,
ebenfalls kastenträgerartigen Außenabschnitt aufweist,
und mit einer im Innenabschnitt gelagerten, im
Außenabschnitt angreifenden Antriebseinrichtung zum
Teleskopieren des Außenabschnitts, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung einen im
Innenabschnitt (63) gelagerten, drehrichtungsumkehrbaren
Motor (120) aufweist, der mit einer vom Innenabschnitt
(63) in den Außenabschnitt (64) ragenden, dort ein
undrehbar gehaltenes Mutterteil (94) durchsetzenden
Gewindespindel (100) gekuppelt ist, und daß der Motor
(120) in einer nach außen offenen Tasche (89) des
Innenabschnittes (63) sitzt.
2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Motor (120) ein Hydraulikmotor ist.
3. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Innenabschnitt (63) am den Hauptrahmen (4) zugewandten
Ende gabelförmig ausgebildet ist, und daß die Tasche
(89) im Gabelmaul angeordnet ist.
4. Kran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tasche (89) von einem U-förmigen Blech (86) begrenzt
wird, das in das Gabelmaul derart eingeschmiegt ist, daß
sich das Blech (86) von oben nach unten in Richtung zum
Außenabschnitt (64) wölbt.
5. Kran nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das innenliegende Ende des
Außenabschnitts (64) von oben nach unten schräg in
Richtung zum Hauptrahmen (4) geneigt und durch ein
schräg liegendes Blech (90) verschlossen ist, und daß
das innenliegende Ende mit dem Blech (90) bei in den
Innenabschnitt (63) eingezogenem Außenabschnitt (64)
zumindest teilweise die Tasche (89) untergreift.
6. Kran nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Motor (120) an dem U-förmigen
Blech (86) von außen lösbar befestigt ist.
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| JPS6220929B2 (de) | 1987-05-09 |
| DE3143802A1 (de) | 1982-06-24 |
| MX153533A (es) | 1986-11-11 |
| ES506647A0 (es) | 1983-02-01 |
| AU538767B2 (en) | 1984-08-23 |
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| IT1171635B (it) | 1987-06-10 |
| GB2087813A (en) | 1982-06-03 |
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| US4394912A (en) | 1983-07-26 |
| JPS57114746A (en) | 1982-07-16 |
| IT8149632A1 (it) | 1983-05-04 |
| FR2493819A1 (fr) | 1982-05-14 |
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