DE31577C - Neuerung an Elektromotoren für Eisenbahnwagen - Google Patents

Neuerung an Elektromotoren für Eisenbahnwagen

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DE31577C
DE31577C DENDAT31577D DE31577DA DE31577C DE 31577 C DE31577 C DE 31577C DE NDAT31577 D DENDAT31577 D DE NDAT31577D DE 31577D A DE31577D A DE 31577DA DE 31577 C DE31577 C DE 31577C
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DE
Germany
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electric motors
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innovation
wheels
armature
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DENDAT31577D
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English (en)
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a. W. adams in St. Louis, Missouri, V. St. A
Publication of DE31577C publication Critical patent/DE31577C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1884 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerungen beziehen sich auf die Construction von Elektromotoren und ,bestehen darin, das magnetische Feld und die Armatur des Elektromotors sowie die Mittel zur Uebertragung der Bewegung von der Armatur auf die Wagenräder so anzuordnen, dafs sie vom Wagenkörper unabhängig sind und demselben gestatten, sich frei zu bewegen, ohne die Beziehungen des Motors und der Uebertragungsmechanismen zu den getriebenen Rädern zu stören.
A bezeichnet den unteren Gestellrahmen des Wagens. Derselbe ist in der gewöhnlichen Weise mittelst Federn auf den Trägern B der Achsenlager C gelagert. D D sind die Achsen und E F die darauf befestigten Räder. Die Achse der Räder E ist als Triebachse gewählt und trägt demzufolge die Armatur G des Elektromotors. Diese Armatur sitzt fest auf einer langen Hülse H, welche sich auf der Triebachse dreht und zwischen ihren Enden mit einer Oelkammer α versehen ist, welche das nöthige Schmiermaterial empfängt. JJ sind die erregenden Magneten. Dieselben sind an dem Querbalken b eines Rahmens befestigt, dessen Seitenbalken c fest mit den Lagern C der Triebachse verbunden oder mit denselben aus einem Ganzen gebildet sind. Zur Versteifung des Rahmens dienen die Streben d und e, welche, zu beiden Seiten des Motors zwischen den Rädern E angeordnet, die Balken b b verbinden. Die Strebe d besitzt an der Stelle, wo sie die Triebachse kreuzt, eine Nabe d\ Fig. 3, welche die Achse umschliefst und einen Zapfen bildet, auf welchem die Schleif bürsten f montirt und so adjustirt werden können, dafs sie den mit der Armatur in bekannter Weise . verbundenen Collector/1 in den günstigsten Punkten berühren. Die Zuleitung des Stromes erfolgt wie gewöhnlich und bedarf daher hier keiner Erläuterung. Das eine der Räder E ist mit Innenverzahnung g versehen, Fig. 3 und 4, und die Hülse H der Armatur trägt ein Stirnrad h, welches mit einem Rade i aus Papiermasse, Holz oder anderem passenden Material in Eingriff steht. Das Rad i wird von der Strebe e getragen und steht auch mit der Verzahnung g in Eingriff. Infolge dessen wird, wenn das Rad h rotirt, die Bewegung desselben durch i auf das Wagenrad E übertragen, so dafs sich die Triebachse nach der entgegengesetzten Richtung dreht, wie die Armatur.
Zur Ermöglichung des Ingangsetzens und Anhaltens des Wagens nach Belieben ist das Stirnrad h lose auf der Hülse H und so angeordnet, dafs es mittelst einer Frictions- oder anderen Kupplung j mit dieser Hülse gekuppelt oder von ihr unabhängig gemacht werden kann.
Der Griff des Ausrückhebels k der Kupplung befindet sich im Bereich des Maschinisten oder Führers. / / sind Federn, welche zwischen den Enden des die Magneten tragenden Rahmens und dem Wagenkörper A eingeschaltet sind und dazu dienen, schädliche Stöfse zu verhüten.
Aus vorstehendem ist leicht ersichtlich, dafs die erregenden Magneten des Motors, obgleich sie nicht rotiren, doch direct von den Rädern getragen werden, und unter allen Umständen ihre relative Position zu denselben beibehalten, so dafs etwaige Bewegungen des Wagenkörpers auf seinen Federn die Uebertragung der Kraft von dem Motor zu den Rädern nicht beeinträchtigen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Elektromotoren für Eisenbahnwagen die Combination der in einem mit den Achslagern C fest verbundenen Rahmen bed gelagerten erregenden Magneten J mit einer auf der mit den Triebrädern fest verbundenen Achse D drehbar angeordneten Armatur G und mit den Bewegungsübertragungsrädern h i und g, wie in Bezug auf die Fig. ι bis 4 beschrieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31577D Neuerung an Elektromotoren für Eisenbahnwagen Expired - Lifetime DE31577C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10345888A1 (de) * 2003-09-30 2005-04-28 Siemens Ag Elektrischer Direktantrieb

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10345888A1 (de) * 2003-09-30 2005-04-28 Siemens Ag Elektrischer Direktantrieb
DE10345888B4 (de) * 2003-09-30 2006-11-23 Siemens Ag Elektrischer Direktantrieb
US7812486B2 (en) 2003-09-30 2010-10-12 Siemens Aktiengesellschaft Direct electrical drive

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