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Zählwerk, insbesondere für Geschwindigkeitsmesser. Die Erfindung bezieht
sich auf besonders für Geschwindigkeitsmesser bestimmte Zählwerke derjenigen an
sich bekannten Art, bei denen die Anzeigescheiben von der Achse aus nur durch Reibung
angetrieben und zwecks Zehnerübertragung vorübergehend freigegeben werden.
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Von dieser bekannten Ausführung unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
im wesentlichen durch die Anordnung einer in den nebeneinanderliegenden Zahlentrommeln
angebrachten und in eine Ringnut der Trommelwelle fassenden Blattfeder, die die
Trommeln mittels ihrer Zapfen mitnimmt, und durch die Anordnung federloser Hebel,
die die Festlegung der Trommeln nach erfolgter Umdrehung bewirken.
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Ein solches Zählwerk hat den bisher bekanntgewordenen gegenüber den
Vorteil größerer Einfachheit bei sehr geringer Raumbeanspruchung.
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In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht.
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Fig. i zeigt die Grundplatte des Zählwerkes mit den auf ihr angebrachten
Teilen. Fig. 2 bis d. veranschaulichen in Schnitt und Ansicht die Antriebsorgane
der Zählertrommeln.
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Fig. 5 zeigt eine Einzelheit des Zählers. Eine Welle 1q. treibt mittels
der endlosen Schnecke 85 und der Schneckenräder 86 die auf der Welle 87 bzw. 88
aufgekeilten numerierten Trommeln 89 an.
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jede Trommel 89 hat an ihren Stirnflächen in gleichem Abstande zehn
Zapfen 9o und sitzt lose auf einer Welle 87 oder 88, mit denen die Trommel elastisch
durch eine Reibungsfeder 9i verbunden ist, die auf einer Seite der Trommel befestigt
ist. Das Ende dieser Feder greift in eine Ringnut der Welle 87 oder 88, um die seitliche
Verschiebung der Trommel zu verhüten. Auf der der Feder gegenüberliegenden Seite
setzt sich die Trommel in eine Daumenscheibe 92 fort, auf die ein Arm 93 wirkt,
der um eine äußere, parallel zur Hauptwelle liegende Achse 97 schwingt. Der Arm
93 legt gewöhnlich die Trommel mittels eines seitlichen Vorsprunges 95 fest, der
einen Anschlag für einen der Zapfen 9o bildet.
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Wenn bei dieser Vorrichtung irgendeine der Trommeln Null anzeigt,
so hat die Aussparung 96 der Scheibe 92 den Hebel 93 gerade verlasssen, der also
angehoben ist. Es ist ersichtlich, daß, wenn die Trommel eine Drehung in der Pfeilrichtung
a, ausführt, die gleich 9/io der ganzen Umdrehung ist, der Hebel 93 in die Aussparung
96 fallen und den Zapfen der Trommel um die unmittelbar höheren Einheiten freigeben
wird. Die Trommel wird dann unter Vermittlung der Feder 9 i durch die Welle 87 oder
88 so weit mitgezogen, als i/io Umdrehung entspricht, worauf der Hebel
93 den folgenden Zapfen unter dem Einfluß der Daumenscheibe 9a festhält,
so daß diese Verschiebung beendet ist.
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Anstatt die Trommeln mit Zapfen zu versehen, um erstere in der beschriebenen
Weise
anzuhalten, könnten die Trommeln auch Aussparungen aufweisen,
die ähnlich wie die Zapfen wirken.
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Der gewöhnliche Zähler allein kann ohne Demontierung des Apparates
auf Null zurückgestellt werden. Dies vollzieht sich dadurch, indem nian einen mit
der Welle 87 verbundenen Knopf in der Pfeilrichtung b dreht. Die Hebel g3 fallen
dann nacheinander in ihre bezügliche Aussparung, in der sie gegen deren Fläche g8
sich festlegen. Befinden sich alle Hebel in dieser Stellung, so genügt es, jenen
Knopf ein wenig in entgegengesetzter Richtung zu drehen, um alle Nullen in ihre
bezüglichen Schaulöcher des Zifferblattes zu bringen.
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Da die Drehung der Welle 87 für die Nullrückstellung durch die Übersetzung
der endlosen Schnecke 85 und der Schneckenverzahnung 86 behindert wird, so ist folgende
Einrichtung vorgesehen Das Zahnrad 86 sitzt lose auf der Welle 87 und trägt eine
Reibungsfeder ioo (Fig. 5), die sich kräftig gegen eine Scheibe ioi legt, die im
Innern der Einertrommel angeordnet und an der Welle 87 befestigt ist. Im Sinne der
normalen Zierschiebung wird die Welle 87 durch das Zahnrad 86 mittels der Feder
ioo mitgenommen. Erfolgt dagegen die Verschiebung in Richtung der Rückstellung auf
Null, so bleibt das Zahnrad 86 und die endlose Schnecke 85 fest und die Trommeln
werden trotzdem mitgenommen, vorausgesetzt, daß man auf den Knopf der Welle 87 einen
ausreichenden Druck ausübt, um die Adhärenz der Feder ioo an der Scheibe ioi zu
überwinden.
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Selbstverständlich kann man anstatt der auf der Zeichnung dargestellten
fünf vereinigten Trommeln weniger oder auch mehr ver«-enden; die Wirkung ist stets
die gleiche.