DE321709C - Zaehlwerk, insbesondere fuer Geschwindigkeitsmesser - Google Patents

Zaehlwerk, insbesondere fuer Geschwindigkeitsmesser

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DE321709C
DE321709C DE1916321709D DE321709DD DE321709C DE 321709 C DE321709 C DE 321709C DE 1916321709 D DE1916321709 D DE 1916321709D DE 321709D D DE321709D D DE 321709DD DE 321709 C DE321709 C DE 321709C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/34Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts
    • G06M1/343Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts with drums

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Description

  • Zählwerk, insbesondere für Geschwindigkeitsmesser. Die Erfindung bezieht sich auf besonders für Geschwindigkeitsmesser bestimmte Zählwerke derjenigen an sich bekannten Art, bei denen die Anzeigescheiben von der Achse aus nur durch Reibung angetrieben und zwecks Zehnerübertragung vorübergehend freigegeben werden.
  • Von dieser bekannten Ausführung unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen durch die Anordnung einer in den nebeneinanderliegenden Zahlentrommeln angebrachten und in eine Ringnut der Trommelwelle fassenden Blattfeder, die die Trommeln mittels ihrer Zapfen mitnimmt, und durch die Anordnung federloser Hebel, die die Festlegung der Trommeln nach erfolgter Umdrehung bewirken.
  • Ein solches Zählwerk hat den bisher bekanntgewordenen gegenüber den Vorteil größerer Einfachheit bei sehr geringer Raumbeanspruchung.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt die Grundplatte des Zählwerkes mit den auf ihr angebrachten Teilen. Fig. 2 bis d. veranschaulichen in Schnitt und Ansicht die Antriebsorgane der Zählertrommeln.
  • Fig. 5 zeigt eine Einzelheit des Zählers. Eine Welle 1q. treibt mittels der endlosen Schnecke 85 und der Schneckenräder 86 die auf der Welle 87 bzw. 88 aufgekeilten numerierten Trommeln 89 an.
  • jede Trommel 89 hat an ihren Stirnflächen in gleichem Abstande zehn Zapfen 9o und sitzt lose auf einer Welle 87 oder 88, mit denen die Trommel elastisch durch eine Reibungsfeder 9i verbunden ist, die auf einer Seite der Trommel befestigt ist. Das Ende dieser Feder greift in eine Ringnut der Welle 87 oder 88, um die seitliche Verschiebung der Trommel zu verhüten. Auf der der Feder gegenüberliegenden Seite setzt sich die Trommel in eine Daumenscheibe 92 fort, auf die ein Arm 93 wirkt, der um eine äußere, parallel zur Hauptwelle liegende Achse 97 schwingt. Der Arm 93 legt gewöhnlich die Trommel mittels eines seitlichen Vorsprunges 95 fest, der einen Anschlag für einen der Zapfen 9o bildet.
  • Wenn bei dieser Vorrichtung irgendeine der Trommeln Null anzeigt, so hat die Aussparung 96 der Scheibe 92 den Hebel 93 gerade verlasssen, der also angehoben ist. Es ist ersichtlich, daß, wenn die Trommel eine Drehung in der Pfeilrichtung a, ausführt, die gleich 9/io der ganzen Umdrehung ist, der Hebel 93 in die Aussparung 96 fallen und den Zapfen der Trommel um die unmittelbar höheren Einheiten freigeben wird. Die Trommel wird dann unter Vermittlung der Feder 9 i durch die Welle 87 oder 88 so weit mitgezogen, als i/io Umdrehung entspricht, worauf der Hebel 93 den folgenden Zapfen unter dem Einfluß der Daumenscheibe 9a festhält, so daß diese Verschiebung beendet ist.
  • Anstatt die Trommeln mit Zapfen zu versehen, um erstere in der beschriebenen Weise anzuhalten, könnten die Trommeln auch Aussparungen aufweisen, die ähnlich wie die Zapfen wirken.
  • Der gewöhnliche Zähler allein kann ohne Demontierung des Apparates auf Null zurückgestellt werden. Dies vollzieht sich dadurch, indem nian einen mit der Welle 87 verbundenen Knopf in der Pfeilrichtung b dreht. Die Hebel g3 fallen dann nacheinander in ihre bezügliche Aussparung, in der sie gegen deren Fläche g8 sich festlegen. Befinden sich alle Hebel in dieser Stellung, so genügt es, jenen Knopf ein wenig in entgegengesetzter Richtung zu drehen, um alle Nullen in ihre bezüglichen Schaulöcher des Zifferblattes zu bringen.
  • Da die Drehung der Welle 87 für die Nullrückstellung durch die Übersetzung der endlosen Schnecke 85 und der Schneckenverzahnung 86 behindert wird, so ist folgende Einrichtung vorgesehen Das Zahnrad 86 sitzt lose auf der Welle 87 und trägt eine Reibungsfeder ioo (Fig. 5), die sich kräftig gegen eine Scheibe ioi legt, die im Innern der Einertrommel angeordnet und an der Welle 87 befestigt ist. Im Sinne der normalen Zierschiebung wird die Welle 87 durch das Zahnrad 86 mittels der Feder ioo mitgenommen. Erfolgt dagegen die Verschiebung in Richtung der Rückstellung auf Null, so bleibt das Zahnrad 86 und die endlose Schnecke 85 fest und die Trommeln werden trotzdem mitgenommen, vorausgesetzt, daß man auf den Knopf der Welle 87 einen ausreichenden Druck ausübt, um die Adhärenz der Feder ioo an der Scheibe ioi zu überwinden.
  • Selbstverständlich kann man anstatt der auf der Zeichnung dargestellten fünf vereinigten Trommeln weniger oder auch mehr ver«-enden; die Wirkung ist stets die gleiche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zählwerk, insbesondere für Geschwindigkeitsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme der mit Zapfen (9o) versehenen Zahlentrommeln (8g) durch eine in letzteren angebrachte und in eine Ringnut der Trommelwelle (87) fassende Blattfeder (9i) erfolgt, während die Festlegung der nebeneinanderliegenden Tromineln nach erfolgter voller Umdrehung durch federlose Hebel (g3) bewirkt wird, die in eine Aussparung (g6) der Trommelscheiben (g2) fallen und einen Zapfen (go) verriegeln.
DE1916321709D 1916-08-24 1916-08-24 Zaehlwerk, insbesondere fuer Geschwindigkeitsmesser Expired DE321709C (de)

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